Rupert Moll
GmbH
Emmering
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Umlaufvermögen |
477.493,62 |
593.179,72 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
475.151,38 |
589.909,68 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
475.151,38 |
589.909,68 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
473.600,11 |
586.939,52 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.342,24 |
3.270,04 |
| B.
Rechnungsabgrenzungsposten |
766,22 |
760,54 |
| C.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
141.443,16 |
74.773,84 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
619.703,00 |
668.714,10 |
Passiva
|
|
31.12.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.564,58 |
25.564,58 |
| II.
Verlustvortrag |
100.338,42 |
-24.754,20 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
66.669,32 |
125.092,62 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
141.443,16 |
74.773,84 |
| B.
Rückstellungen |
619.703,00 |
586.381,00 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
251.983,00 |
218.661,00 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
367.720,00 |
367.720,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
0,00 |
59.680,86 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
0,00 |
59.680,86 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
22.652,24 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
619.703,00 |
668.714,10 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2011
der Firma Rupert Moll GmbH
Vorliegender Jahresabschluss der Rupert Moll GmbH
zum 31.12.2011 wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt. Das Wahlrecht, das HGB i.d.F. des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes - BilMoG - bereits
für dieses Wirtschaftsjahr anzuwenden, wurde so
ausgeübt, dass die neuen Regelungen bereits in vollem
Umfang übernommen wurden.
Ergänzend zu den handelsrechtlichen
Bestimmungen wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes
beachtet.
Sofern hierfür ein Wahlrecht besteht, werden
Angaben im Anhang und nicht der Bilanz oder Gewinn- oder
Verlustrechnung gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren - Umsatzkostenverfahren- erstellt.
Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267
HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft.
1. Aussagen zur der Form des Jahresabschlusses
a. Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der
Darstellung
Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber
dem Vorjahr aus folgenden Gründen geändert:
- die Erfordernisse einer klaren und
übersichtlichen Gliederung,
- die in Zukunft weitgehend im Anhang erfolgende
Darstellung der Ausweiswahlrechte sowie
b. Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der
Bewertung
Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten,
deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar
sind.
Dabei handelt es sich um folgende Posten:
- Pensionsrückstellung
Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden
Posten durchführen zu können, wurde der
Vorjahreswert angepasst.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den
unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige
Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste
Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden
nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von Euro 410,00 wurden im Jahr des
Zugangs sofort abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
- unverzinsliche und niedrig verzinsliche
Ausleihungen zum Barwert
- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis
versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den
Regelungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
durchgeführt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt. Sofern die Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
a. Grundlagen für die Umrechnung von
Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet
wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet.
Soweit eine dauerhafte Kursänderung vorlag, wurde bei
Forderungen der niedrigere und bei Verbindlichkeiten der
höhere Wert angesetzt.
Bei Deckung durch Termingeschäfte war
darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.
b. Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die
Herstellungskosten
Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen
für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des
Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand
betrifft nur die Dauer der Herstellung.
3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn-
und Verlustrechnung
a. Planmäßige Verteilung des Geschäfts-
und Firmenwertes
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder
Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige
Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 5 Jahre
festgelegt.
b. Aktive latente Steuern
Es ergeben sich keine aktiven latenten Steuern.
c. Passive latente Steuern
Es ergeben sich keine passiven latenten Steuern.
d. Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung
wurde das Bewertungsverfahren "Projected Unit Credit
Method" angewendet. Es liegt ein entsprechendes
versicherungsmathematischen Gutachten der Firma
"Kölner spezial" vor.
Aus der geänderten Bewertung der laufenden
Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen
erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird
über 15 Jahre angesammelt; die Überdeckung
beträgt zum 31.12.2011 Euro 89.615. Gemäß
versicherungsmathematischen Gutachten hat die
Pensionsrückstellung zum 31.12.2011 einen Wert von
Euro 335.197,00.
Die Pensionsrückstellungen decken die erteilten
Versorgungszusagen im vollen Umfang.
Die Gesellschafter-Geschäftsführer haben zum
30.06.2010 einen qualifizierten Rangrücktritt
bezüglich der Pensionszusage gegenüber der GmbH
ausgesprochen. Siehe hierzu auch Punkt g.
e. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit größer 5 Jahre
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 59.680,86).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt Euro 0,00.
f. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen
Gegenüber der WEG Röntgenstr. 22-26 und
32-36, 85521 Ottobrunn besteht ein Rechtsstreit. Es ist mit
einer Gewährleistungspflicht zu rechnen. Laut
ordentlicher kaufmännischer Berechnung und den
vorliegenden Unterlagen ist mit einen Aufwand von Euro
318.520 zu rechnen. Dazu kommen noch Rechtsanwaltskosten
von Euro 45.000,00. Daher wurde eine entsprechende
Gewährleistungsrückstellung in Höhe von Euro
363.520,00 gebildet.
Mit weiteren Inanspruchnahme aus den
Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.
g. Überschuldungstatbestand und qualifizierter
Rangrücktritt der Geschäftsführer
Aufgrund des Jahresabschlusses zum 31.12.2011
besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
von Euro 141.443,16. Zur Vermeidung einer
Überschuldung und zur Vermeidung einer
Insolvenzanmeldepflicht haben die beiden
GmbH-Geschäftsführer mit Datum 30.06.2010 einen
qualifizierten Rangrücktritt für die nicht mehr
finanzierbare Pensionsrückstellung ausgesprochen.
Aufgrund der von der GmbH aufgestellten
Überschuldungsbilanz besteht daher keine
Überschuldung mehr.
h. Sonstiges
Zur Verbesserung der Liquidität hat die GmbH im
Juni 2010 Ihr Körperschaftssteuerguthaben nach §
37 KStG in Höhe von Euro 118.554,80 zum Preis von Euro
85.711,00 verkauft.
4. Ergebnisverwendung
Der Jahresfehlbetrag von Euro 66.669,32 wird zu den
Verlustvortrag von Euro 100.338,42 hinzugerechnet und als
Verlustvortrag in das nächste Jahr vorgetragen.
a) Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses
In der Gesellschafterversammlung wurde der Vorschlag
der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung
angenommen.
b) Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro
0,00.
5. Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage
a) Angaben zur Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Rudolf Moll
Fritz Moll
Gewährte Vorschüsse und Kredite an
Geschäftsführer
Der Stand der Vorschüsse und Kredite an
Geschäftsführer entwickelte sich zum 31.12.2011
wie folgt:
Kreditentwicklung Euro 473.600,11
Stand der Kredite am 01.01.2011 Euro 468.384,72
Abgänge Euro 13.000,00
Neuvergaben (Verzinsung mit 4%) Euro 18.215,39
Stand am 31.12.2011 Euro 473.600,11
b) Angaben betreffend die Gesellschafter
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB:
Die Angaben beinhalten nicht diejenigen
Beträge, die den Geschäftsführern
zuzurechnen sind.
c) Angaben zu Investmentvermögen
Das Unternehmen hält keine Anteile oder
Anlageaktien eines inländischen
Investmentvermögen i.S. des § 1 InvG.
Emmering, den 30. März 2012
Unterschrift der Geschäftsleitung:
____________________________________
Geschäftsführer
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