Rupert Moll GmbHLiquidiert

Untere Au 2, 82275 Emmering, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 6774
Eingetragen
31.10.2001
Branche
Malerei- und LackiergewerbeHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenFußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei
Gegenstand
Ausführung sämtlicher Maler- und Tapeziererarbeiten für Neu- und Altbauten, insbesondere Montagemalerei und Reparaturen, sowie Kunststoffverlegungen, Versiegelung von Böden und gleichartiger Arbeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Rudolf Moll
seit 14.2.2013
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Georgine Moll
52.02%
R***** M***
23.99%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Georgine Moll
Wiesenstr. 13, 82223 Eichenaus
13.294 €
52.01%
R***** M***
6.136 €
24.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rupert Moll GmbH

Emmering

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Umlaufvermögen 477.493,62 593.179,72
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 475.151,38 589.909,68
1. sonstige Vermögensgegenstände 475.151,38 589.909,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 473.600,11 586.939,52
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.342,24 3.270,04
B. Rechnungsabgrenzungsposten 766,22 760,54
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 141.443,16 74.773,84
Bilanzsumme, Summe Aktiva 619.703,00 668.714,10

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,58 25.564,58
II. Verlustvortrag 100.338,42 -24.754,20
III. Jahresfehlbetrag 66.669,32 125.092,62
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 141.443,16 74.773,84
B. Rückstellungen 619.703,00 586.381,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 251.983,00 218.661,00
2. sonstige Rückstellungen 367.720,00 367.720,00
C. Verbindlichkeiten 0,00 59.680,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 59.680,86
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 22.652,24
Bilanzsumme, Summe Passiva 619.703,00 668.714,10

Anhang



für das Geschäftsjahr 2011

der Firma Rupert Moll GmbH


Vorliegender Jahresabschluss der Rupert Moll GmbH zum 31.12.2011 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Das Wahlrecht, das HGB i.d.F. des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes - BilMoG - bereits für dieses Wirtschaftsjahr anzuwenden, wurde so ausgeübt, dass die neuen Regelungen bereits in vollem Umfang übernommen wurden.

Ergänzend zu den handelsrechtlichen Bestimmungen wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Sofern hierfür ein Wahlrecht besteht, werden Angaben im Anhang und nicht der Bilanz oder Gewinn- oder Verlustrechnung gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren - Umsatzkostenverfahren- erstellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267 HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft.


1. Aussagen zur der Form des Jahresabschlusses

a. Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr aus folgenden Gründen geändert:

- die Erfordernisse einer klaren und übersichtlichen Gliederung,
- die in Zukunft weitgehend im Anhang erfolgende Darstellung der Ausweiswahlrechte sowie


b. Abweichungen gegenüber dem Vorjahr bei der Bewertung

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Dabei handelt es sich um folgende Posten:

- Pensionsrückstellung

Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst.



2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert
- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den Regelungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz durchgeführt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.


a. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit eine dauerhafte Kursänderung vorlag, wurde bei Forderungen der niedrigere und bei Verbindlichkeiten der höhere Wert angesetzt.

Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.


b. Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.


3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a. Planmäßige Verteilung des Geschäfts- und Firmenwertes

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 5 Jahre festgelegt.


b. Aktive latente Steuern

Es ergeben sich keine aktiven latenten Steuern.


c. Passive latente Steuern

Es ergeben sich keine passiven latenten Steuern.


d. Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Bewertungsverfahren "Projected Unit Credit Method" angewendet. Es liegt ein entsprechendes versicherungsmathematischen Gutachten der Firma "Kölner spezial" vor.

Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt; die Überdeckung beträgt zum 31.12.2011 Euro 89.615. Gemäß versicherungsmathematischen Gutachten hat die Pensionsrückstellung zum 31.12.2011 einen Wert von Euro 335.197,00.

Die Pensionsrückstellungen decken die erteilten Versorgungszusagen im vollen Umfang.

Die Gesellschafter-Geschäftsführer haben zum 30.06.2010 einen qualifizierten Rangrücktritt bezüglich der Pensionszusage gegenüber der GmbH ausgesprochen. Siehe hierzu auch Punkt g.


e. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre


Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 59.680,86).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.


f. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Gegenüber der WEG Röntgenstr. 22-26 und 32-36, 85521 Ottobrunn besteht ein Rechtsstreit. Es ist mit einer Gewährleistungspflicht zu rechnen. Laut ordentlicher kaufmännischer Berechnung und den vorliegenden Unterlagen ist mit einen Aufwand von Euro 318.520 zu rechnen. Dazu kommen noch Rechtsanwaltskosten von Euro 45.000,00. Daher wurde eine entsprechende Gewährleistungsrückstellung in Höhe von Euro 363.520,00 gebildet.

Mit weiteren Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.


g. Überschuldungstatbestand und qualifizierter Rangrücktritt der Geschäftsführer

Aufgrund des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von Euro 141.443,16. Zur Vermeidung einer Überschuldung und zur Vermeidung einer Insolvenzanmeldepflicht haben die beiden GmbH-Geschäftsführer mit Datum 30.06.2010 einen qualifizierten Rangrücktritt für die nicht mehr finanzierbare Pensionsrückstellung ausgesprochen.
Aufgrund der von der GmbH aufgestellten Überschuldungsbilanz besteht daher keine Überschuldung mehr.
h. Sonstiges

Zur Verbesserung der Liquidität hat die GmbH im Juni 2010 Ihr Körperschaftssteuerguthaben nach § 37 KStG in Höhe von Euro 118.554,80 zum Preis von Euro 85.711,00 verkauft.


4. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag von Euro 66.669,32 wird zu den Verlustvortrag von Euro 100.338,42 hinzugerechnet und als Verlustvortrag in das nächste Jahr vorgetragen.

a) Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

In der Gesellschafterversammlung wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen.

b) Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 0,00.


5. Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage


a) Angaben zur Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Rudolf Moll
Fritz Moll

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Der Stand der Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer entwickelte sich zum 31.12.2011 wie folgt:

Kreditentwicklung Euro 473.600,11
Stand der Kredite am 01.01.2011 Euro 468.384,72
Abgänge Euro 13.000,00
Neuvergaben (Verzinsung mit 4%) Euro 18.215,39
Stand am 31.12.2011 Euro 473.600,11

b) Angaben betreffend die Gesellschafter

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB:

Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind.

c) Angaben zu Investmentvermögen

Das Unternehmen hält keine Anteile oder Anlageaktien eines inländischen Investmentvermögen i.S. des § 1 InvG.

Emmering, den 30. März 2012

Unterschrift der Geschäftsleitung:

____________________________________
Geschäftsführer


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