DS Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Pessler seit 24.11.2020 | Geschäftsführer |
Rainer Wurtinger seit 24.11.2020 | Prokura |
Claudia Ewaldt seit 14.3.2008 | Prokura |
Ronny Opel seit 15.5.2002 | Prokura |
Jochen Weiß seit 15.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jochen Weiß | 83.49% |
| 0.61% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KIEFER GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023KIEFER GmbH, NürnbergA. Grundlage des Unternehmens Die KIEFER GmbH erbringt seit 1930 Dienstleistungen aller Art an und in Gebäuden, an Außenanlagen von Gebäuden und Freigeländen, auch im Zusammenhang mit Messen, Ausstellungen, Kongressen und Großveranstaltungen. Haupttätigkeitsfeld ist die Durchführung von Unterhaltsreinigungen. Forschung und Entwicklung Der zu beobachtenden Tendenz zur Digitalisierung begegnen wir mit einer Strategie des "fast responding". Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Digitalisierung der Prozessabläufe. Ziel ist es, Leistungs- und Turnusverzeichnisse in Echtzeit zur Verfügung zu haben. Mitarbeiter Wir arbeiten mit Menschen und für Menschen. Wir wissen, dass wir verantwortungsvoll und überlegt handeln müssen, um Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen, um die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen und um nachhaltig zu wirtschaften. Verantwortung Die Umsetzung der Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) wurde auf Geschäftsführungsebene positioniert und verankert, denn nur durch strukturierte Prozesse kommen wir an das Ziel, Verantwortung für diese und kommende Generationen zu übernehmen und "enkelfähig" zu bleiben indem wir unseren Planeten lebensfähig und lebenswert erhalten. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branche Nach wie vor ist das Gebäudereiniger-Handwerk das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland. Die Anzahl der Betriebe nähert sich inzwischen der 30.000-er Marke bei nach wie vor leicht rückläufigen Beschäftigtenzahlen. Letzteres ist Zeichen dafür, dass inzwischen deutlich weniger Geringverdiener tätig sind. Im Gesamtmarkt der EU nimmt Deutschland weiterhin unangefochten Platz 1 ein. Kleinbetriebe mit weniger als 500.000 EUR Jahresumsatz stellen bei weitem die größte Zahl der Unternehmen dar (rund 80 %), sie realisieren aber nur 13 % des Branchenumsatzes. Die zehn größten in Deutschland tätigen Unternehmen erwirtschaften nahezu 6,5 Milliarden EUR Umsatz. 2. Geschäftsverlauf Die Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr 2023 entsprach unseren Erwartungen. Unsere Umsatz und Ergebnisziele konnten erreicht werden. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 konnten die Umsatzerlöse um 3,7 % ausgeweitet werden. Grund hierfür waren v.a. die Anpassung der Verrechnungspreise an die inflationsbedingten Kostensteigerungen. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 156 getätigt. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Mit einem im Berichtsjahr nach internen betriebswirtschaftlichen Berechnungen erwirtschafteten Rohertrag von TEUR 27.273 (i.Vj. TEUR 26.014) zählt die KIEFER GmbH zu den 50 größten Unternehmen der Gebäudedienstleister in Deutschland. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist zu etwa einem Drittel auf Preiserhöhungen zum Ausgleich der inflationsbedingten Kostenerhöhungen zurückzuführen; zwei Drittel konnten aus neu gewonnenen Kundenbeziehungen erzielt werden. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 646. Der Aufwand für Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 37 erhöht. Der Einsatz von Subunternehmern belief sich auf TEUR 2.814 und lag damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Der Personalaufwand von TEUR 23.761 liegt um TEUR 1.278 über dem Vorjahreswert. Neben den tariflichen Lohnsteigerungen hat der gezielte Abbau der Subunternehmer zu dieser Erhöhung beigetragen. Die Abschreibungen verliefen planmäßig und liegen bei TEUR 154 leicht unter dem Wert des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 214 gestiegen. Das Finanzergebnis konnte auf TEUR 33 verbessert werden. Im Berichtsjahr wurde ein Ertrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen erzielt. Das Ergebnis nach Steuern konnte mit TEUR 652 ausgewiesen werden. b) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 355 auf TEUR 7.843 gestiegen. Trotz eines gestiegenen Umsatzes konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich auf TEUR 5.072 gesenkt werden (Vj. TEUR 5.323). Das Eigenkapital ist mit TEUR 3.755 auszuweisen. Darin enthalten ist eine Gewinnrücklage mit TEUR 367, die für das Geschäftsjahr 2023 erstmals dotiert wurde. Für eine bereits beschlossene Vorabausschüttung auf das Jahresergebnis 2023 i.H.v. TEUR 200 jeweils an die Gesellschafter ist eine entsprechende Position als Verbindlichkeit an die Gesellschafter auszuweisen. Die Eigenkapitalquote beträgt 47,9 % (i.Vj. 46,2 %). Die übrigen Bilanzposten sind in etwa auf Vorjahresniveau. c) Finanzlage Aufgrund des Abbaus des Forderungsbestands und des positiven Jahresergebnisses betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit TEUR 997 (i.Vj. TEUR 318), der Finanzmittelfonds lag bei TEUR 1.812 (i.Vj. TEUR 1.090). Er entspricht dem Bestand an Liquiden Mitteln. d) Zusammenfassung Die Finanz- und Ertragslage ebenso wie die Geschäftsentwicklung waren nach den durch verschiedene Unsicherheiten geprägten Vorjahre zufriedenstellend. Die Erwartungen für 2023 konnten sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim Jahresergebnis erfüllt werden. C. Angaben zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Corona-Pandemie - Marktrisiko Nachdem sich die Pandemie dem Ende entgegen neigte, konnte in vielen Bereichen eine rasche wirtschaftliche Erholung beobachtet werden. Im Marktsegment Messen und Veranstaltungen hat sich die KIEFER GmbH als einer der Marktführer etabliert. Nachdem von einigen bereits von einem Zusammenbruch der Messe und Kongresslandschaft geunkt worden war, konnten wir eine rasante Wiederbelebung dieses Marktsegments in 2023 erleben. Im Bereich öffentlicher Aufträge (Behörden, Schulen, Ämter, etc.) erkennen wir, dass hier eine gegenüber der freien Wirtschaft deutlich reduzierte Resilienzfähigkeit herrscht. Gleichzeitig ist der Preis noch immer das nahezu einzige Vergabekriterium und die Lebensdauer der Geschäftsbeziehung meist geringer. Wir werden auch weiterhin diesen Absatzmarkt nur selektiv bedienen. Nur ein angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis garantiert uns, unseren Mitarbeitern und unseren Auftraggebern ein für alle befriedigendes Miteinander und ein verantwortungsvolles Füreinander. Für das Jahr 2024 gehen wir auf Basis von vorläufigen Zahlungen aus der Finanzbuchhaltung bei leicht gestiegenen Umsätzen von einer nochmals verbesserten Ertragslage aus. Die sollte die Basis für anstehende Projekte in den Bereichen AI, Robotik und HR sein. Für das Jahr 2025 gehen wir von einem Umsatz und einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2024 aus. Kundenrisiko Durch eine breite Streuung der Kunden aus diversen Märkten haben wir unser Kundenrisiko diversifiziert. Durch turnusmäßige Ausschreibungen von Aufträgen unterliegt unser Kundenkreis einer gewissen Rotation. Lieferantenrisiko Wir haben in 2021 unsere Vorlieferantenkette deutlich gestrafft und konnten für einen Großteil der nötigen Produkte zunächst Preisgarantien bis Ende 2023 verhandeln. Die durch den brutalen Überfall Russlands auf sein Nachbarland Ukraine ins Stocken geratenen Lieferketten funktionieren inzwischen nahezu störungsfrei. Der Aufwand für RHB-Stoffe ist jedoch nach wie vor schwer kalkulierbar. Gleiches gilt insbesondere für Energie- und Treibstoffkosten. Mitarbeiterrisiko Das größte Problem liegt weiterhin in der Beschaffung von ausreichend Personal. In der Branche herrscht weitgehend übereinstimmend die Meinung, dass der allgemein gültige Tariflohn weiterhin moderat aber messbar oberhalb der gesetzlichen Mindestlöhne liegen muss. Angesichts der hohen Lohnkosten bleibt jedoch kaum Spielraum, die Attraktivität des Unternehmens durch übertarifliche Bezahlung zu erhöhen. Um qualifizierte ausgebildete Fachkräfte gewinnen zu können, haben wir uns entschlossen, wenigstens die Einstiegsvergütung für Auszubildende deutlich über das tarifliche Niveau anzuheben. Die Sicherstellung eines guten Arbeitsklimas bzw. -umfeldes sehen wir weiterhin als zielführendes Instrument. Nicht zuletzt wegen des Betriebsklimas haben sich Abwanderungen von Personal auch in Zeiten von Corona in engen Grenzen gehalten. Finanzierungsrisiko Die Cashflow-Planung für 2024 zeigt, dass wir weiterhin alle Verpflichtungen pünktlich und vollständig erfüllen werden. Die vereinbarte Kreditlinie wurde und wird auch weiterhin nur teilweise benötigt und auch nur kurzzeitig in Anspruch genommen werden. Digitalisierung und Automatisierung Den Herausforderungen der Industrie 4.0 begegnen wir durch bereits teilweise umgesetzte digitale Prozesse. Unser Kernprojekt - Bruttolohnerfassung in belegloser Form - konnten wir inzwischen erfolgreich und lückenlos in die Praxis umsetzen. Hiermit gewinnen wir künftig schneller und präziser Daten zur Nachkalkulation und somit Marktvorteile bei der Bearbeitung neuer Ausschreibungen. Die Einsatzmöglichkeiten (teil)autonom arbeitender Reinigungsroboter schreiten voran. In wenigen Objekten sind solche Helfer bereits im Einsatz. Es zeigt sich jedoch, dass feinmotorische Aufgaben noch immer schneller und wirtschaftlich effizienter durch gut geschulte Mitarbeiter erledigt werden. Chancen Unsere Chancen liegen neben der hohen Fachkompetenz unserer Mitarbeiter in der jahrzehntelangen Erfahrung in Spezialbereichen. Dank positiver Erfahrungen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und attraktiver Vergütung sehen wir uns gut im Wettbewerb um qualifiziertes Personal gerüstet. Wir werden jedoch auch künftig nur dort um Marktanteile kämpfen, wo auskömmliche Preise erzielbar sind. Wir sind bekannt dafür, dass wir unser Qualitätsversprechen einhalten. Dies gilt gegenüber Auftraggebern wie Mitarbeitern gleichermaßen. Und dies ist nur möglich, wenn wir uns nur und dort dem Wettbewerb stellen, wo wir überzeugt sind, dass wir von einem zuverlässigen Dienstleister zu einem geschätzten langjährigen Partner werden können. D. Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB Die Gesellschaft unterhält eine Niederlassung in Bielefeld. E. Erklärung zur Unternehmensführung Die Gesellschaft fördert Frauen in Führungspositionen. Eine Frauenquote von mindestens 50 % wird angestrebt. Die Frauenquote wird jährlich zum Stichtag 31.12. ermittelt. Im Berichtsjahr betrug die Frauenquote 65,9%. Konkrete weitere Maßnahmen für das Geschäftsjahr 2023 waren daher nicht einzuleiten. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023KIEFER GMBH, NÜRNBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang 2023KIEFER GmbH, NürnbergI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet KIEFER GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 1285 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden im Schätzverfahren ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 0,50 % (Vorjahr 0,50 %) auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für einen Zeitraum nach dem Stichtag darstellen, ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Leistungen hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt auf Basis von individuellen Leistungszusagen. Die Pensionsrückstellungen für Leistungszusagen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Berechnung des Barwerts der nicht fondsgedeckten Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:
Der Unterschiedsbetrag gem § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 7. Der Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gem.§ 253 Abs. 6 HGB. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,47 % berücksichtigt. Der nicht angesetzte Überhang aktiver Latenzen ergibt sich im Wesentlichen aus Pensionsrückstellungen. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel (Anlage) dargestellt. 2. Finanzanlagen Die Regelung des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB wurde in Anspruch genommen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen Gesellschafter sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen liegen bis auf TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 20) alle in der Jahresfrist. 4. Eigenkapital Der Jahresüberschuss lässt sich zum Bilanzgewinn wie folgt weiterentwickeln:
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 505. 5. Rückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 820. Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen resultieren aus ausstehenden Rechnungen TEUR 82, rückständigem Urlaub TEUR 83, Tantieme TEUR 75 und Rechtsstreitigkeiten TEUR 93. 6. Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
Im Vorjahr betrug bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 432.005,42 und bei den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.151.453,29. Im Vorjahr betrug bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten die Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 77.823,25 und die Restlaufzeit von über einem Jahr EUR 8.245,00. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 45.824,00 (Vorjahr: EUR 86.028,25) durch Sicherungsübereignungen und persönliche Bürgschaften abgesichert. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 29.137 (Vorjahr: EUR 15.781,00). V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Dem Beirat gehören folgende Personen an:
Die im Berichtsjahr gewährten Beiratsvergütungen belaufen sich auf TEUR 14. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die von der Gesellschaft an Mitglieder der Geschäftsführung gewährten Darlehen auf TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 264). Diese werden mit 2,0 % verzinst. 3. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von EUR 645.758,89 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 2.804.671,67 und beschlossenen Einstellungen in Gewinnrücklagen aus dem Jahresüberschuss 2022 in Höhe von EUR 205.595,59 und aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 161.439,72 sowie der am 31. Januar 2025 beschlossenen Gewinnausschüttung von EUR 200.000,00 ein Bilanzgewinn von EUR 2.883.395,25. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Anteilsbesitz Die Regelung des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB wurde in Anspruch genommen.
Nürnberg, den 14. April 2025 KIEFER GmbH gez. Jochen Weiß gez. Katrin Peßler Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. April 2025 festgestellt worden. In der Gesellschafterversammlung vom 30. April 2025 wurde dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung zugestimmt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KIEFER GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KIEFER GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KIEFER GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 14. April 2025 HLB
Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Dr. Stefan Lütke, Wirtschaftsprüfer Dr. Günter Kaindl, Wirtschaftsprüfer |
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