CARO Verwaltungs GmbH
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IDIMEX Germany GmbH & Co. KG (vormals: CARO-Möbel GmbH & Co. KG)Ohlsbach (vormals: Güstrow)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023IDIMEX GERMANY GMBH & CO. KG (VORMALS: CARO-MÖBEL GMBH & CO. KG), OHLSBACH1 Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die IDIMEX Germany GmbH & Co. KG ist ein E-Commerce Handelsunternehmen im Bereich Möbel und Einrichtungsgegenstände. Die IDIMEX Germany GmbH & Co. KG importiert und verkauft zerlegte Möbel im Versandhandel. Unser Sortiment umfasst moderne und trendige Möbel und Einrichtungsgegenstände. Unsere langjährige Erfahrung im Möbeleinkauf gepaart mit unserer Expertise im Bereich Informationstechnologie und Onlinemarketing ist Grundlage für unseren Erfolg und das Bestehen im Wettbewerb des Onlinehandels. Mehrheitlich wird unser Angebot von deutschen Privatkunden angenommen. Von zwei Großlagern organisieren wir den Versand zum Endkunden. 1.2 Geschäftsentwicklung Um unsere Marktposition im harten Wettbewerb des Onlinehandels ausbauen zu können, arbeiten wir stetig an der Entwicklung von neuen Modellen, sowie an der kontinuierlichen Verbesserung unseres bestehenden Sortiments. Gleichzeitig möchten wir unseren Kunden ein schnelles, einfaches und zufriedenstellendes Einkaufserlebnis ermöglichen und arbeiten fortgesetzt an der Verbesserung unserer Geschäftsprozesse. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen In den vergangenen Jahren war stets von weiterem Wachstum des Onlinehandels in der Zukunft auszugehen, aufgrund des gesteigerten Nutzungsverhaltens von mobilen Endgeräten und der fortschreitenden Digitalisierung. Diese Wachstumserwartung teilen wir für die Zukunft, auch wenn die Umsätze im E-Commerce im Jahr 2023 in Deutschland erneut rückläufig waren. Nach den umsatzstarken Pandemiejahren 2020 und 2021 ist dies bereits der zweite Rückgang des Brutto-Umsatzes von Waren im Internet. Aufgrund der Verunsicherung der gesamtwirtschaftlichen Lage und den gestiegenen Lebenshaltungskosten gingen die Warenumsätze mit E-Commerce in Deutschland im Jahr 2023 um 11,8 % von 90,4 Milliarden Euro auf 79,7 Milliarden Euro zurück. Das Geschäftsjahr 2023 war für den Handel und Verbraucher maßgeblich durch Sorgen um wirtschaftliche Eintrübung sowie weiterhin hohe Lebenshaltungskosten geprägt. Infolgedessen trübte sich die Konjunkturerwartung in Deutschland weiter ein, einige Industriezweige führen bereits Stellenabbau durch und die Inflation setzte sich in nahezu allen Bereichen des täglichen Bedarfs fest. Weitere weltweite Ereignisse wie der andauernde Krieg in der Ukraine, der Gazakrieg oder Attacken der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer sorgen für weitere Verunsicherung der Wirtschaft und Verbraucher. Die Inflationsrate in Deutschland war im Jahr 2023 rückläufig von 6,9 % auf nun mehr 5,9 %. Der GfK Konsumklimaindex, welcher die Verbraucherstimmung und Prognose über Konsum und Anschaffungen der Verbraucher misst, liegt immer noch in einem stark negativen Bereich, wenn auch schon deutlich über dem absoluten Tiefpunkt im Jahr 2022. Der GfK Konsumklimaindex verbesserte sich leicht von -40,1 Punkten im Dezember 2022 auf -29,7 Punkte im Dezember 2023. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Unsere Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr den geplanten Wachstumstrend trotz der gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten fortsetzen. Kostensteigerungen konnten weitgehend über Preisanpassungen kompensiert werden. Durch die geringere Nachfrage von Konsumgütern blieben die Preise für Seefrachten im Laufe des Geschäftsjahres auf einem niedrigen Niveau, was sich in Teilen in günstigeren Einkaufspreisen niederschlug. Die Beschaffungskosten für Möbel auf dem europäischen Markt bleiben aufgrund von Lohnsteigerungen und teuren Materialkosten unverändert hoch. Gerade vor dem Hintergrund der gesunkenen Verbraucherausgaben im E-Commerce sind wir mit der Geschäftsentwicklung und der Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. 2.2.1 Ertragslage Trotz anhaltender Inflationssorgen und Tiefstand der Verbraucherstimmung konnten wir den Umsatz mit Handelswaren im Geschäftsjahr 2023 weiter steigern. Diese Umsatzsteigerung ergab sich zum einen durch die Vertiefung unseres Sortiments durch neue Produkte und zum anderen durch den Hinzugewinn neuer Online-Marktplätze wie XXXLutz. Die Materialpreise und Anschaffungsnebenkosten unserer Einkaufspreise stabilisierten sich im laufenden Geschäftsjahr. Aufgrund der erzielten Umsatzsteigerung erhöhte sich unser Rohergebnis in Folge von 8.063 TEUR auf 10.008 TEUR. Aufgrund von Personalzuwachs und Gehaltssteigerungen erhöhten sich die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 %. Trotz Kostensteigerungen im Personalaufwand, sowie weiteren Kostensteigerungen in beinahe allen Bereichen der Wertschöpfungskette, konnte das Jahresergebnis aufgrund der Umsatzsteigerung dennoch von 298 TEUR auf 522 TEUR gesteigert werden. Mit dem Geschäftsverlauf und den Erträgen im Geschäftsjahr 2023 sind wir zufrieden und konnten unsere Prognosen übertreffen. 2.2.2 Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Ziel unseres Finanzmanagements ist es alle Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und alle Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich durch die Erhöhung der Rücklage um 200 TEUR auf 1.900 TEUR weiter verbessert. Erwirtschaftete Erträge werden überwiegend als Gesellschafterdarlehen im Unternehmen belassen. Die liquiden Mittel liegen zum Jahresende bei 210 TEUR. 2.2.3 Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft hat von 10.225 TEUR auf 10.778 TEUR zugenommen. Wesentliche Treiber dieser Entwicklungen sind die Investitionen in Sachanlagen um 1.560 TEUR. Der Anstieg der Investitionen in Sachanlagen resultiert hierbei hauptsächlich aus dem Neubau unseres Büros in Ohlsbach und dessen Büroausstattung. Finanziert wurde die Vermögensmehrung im Wesentlichen durch die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Gesellschafterdarlehen. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung fokussieren wir uns auf die Kennzahlen von Mitarbeiteranzahl, Roherlös und Cashflow. Bei der Anzahl der Mitarbeiter wird der Geschäftsführer nicht mitgezählt. Den Roherlös ermitteln wir aus der Differenz aus Umsatzerlös abzüglich des letzten Einkaufspreises der Handelsware. Unseren Cashflow ermitteln wir aus der Summe von Jahresergebnis abzüglich Abschreibungen und der Bildung (bzw. Auflösung) von langfristigen Rückstellungen. Aufgrund unseres Wachstumskurs erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023. Die Roherlösmarge unserer Produkte ging im Vorjahresvergleich in geringem Umfang zurück. Unser Cashflow hat sich im Vorjahresvergleich erhöht. Die hieraus abgeleiteten Kennzahlen sind als stabil zu bezeichnen und bestätigen unsere wirtschaftliche Lageeinschätzung. 3 Prognosebericht Wir sind davon überzeugt, dass die Branchenentwicklung des Onlinehandels in den kommenden Jahren durch weiteres Wachstum gekennzeichnet sein wird. Der Umsatzrückgang in der E-Commerce-Branche im Jahr 2023 ist kein branchenspezifisches Problem, sondern resultiert aus der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage. Speziell für den Onlinehandel im Bereich Möbel und Einrichtungsgegenstände sehen wir große Wachstumschancen, da der Umsatzanteil des Onlinehandels immer noch einen geringen Anteil an den Gesamtumsätzen der Möbelbranche hat. Die Konkurrenzsituation auf den klassischen Onlinemarktplätzen ist hoch und wird weiter zunehmen. Gegenüber dem Wettbewerb möchten wir unsere Marktposition mit eigenen Produktentwicklungen ausbauen, welche trendiges Produktdesign mit intelligenten Kosteneinsparungen kombinieren. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine fortgesetzte Erholung der Inflationsrate, welche dann in größeren Budgets der Verbraucher für Konsum und Einrichtungsgegenstände resultieren wird. Die gesunkene Inflationsrate im Laufe des Jahres 2023 gab uns hierzu Hoffnung. Auf der anderen Seite werden die Einkaufspreise für Handelswaren und Seefrachten insbesondere aus Fernost im Geschäftsjahr 2024 zumindest anfänglich weiter steigen. Durch die Vermeidung des Roten Meeres aufgrund von Angriffen der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe, musste die Schifffahrt eine neue Route um das Horn von Afrika planen. Diese resultiert in einer um zwei Wochen längeren Transportzeit, welche eine verknappte Kapazität an Schiffen und Containern zur Auswirkung haben wird. Die Seefrachtraten aus Fernost stiegen bereits stark an und verbleiben in den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahrs 2024 auf hohem Niveau. Für 2024 gehen wir in der Planung davon aus, dass wir die Umsatzerlöse im Vergleich zu 2023 weiter steigern können. Aufgrund steigender Seefrachten erwarten wir trotz gestiegener Umsätze keinen Zuwachs der Roherlösmarge. Die Mitarbeiteranzahl wird im Geschäftsjahr 2024 aufgrund unseres Wachstumsplans weiter ansteigen, womit ein Ergebnis auf dem Vorjahresniveau nur schwer erreichbar ist. 4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancenbericht Der Onlinehandel wird in Deutschland Prognosen zufolge in den kommenden Jahren weiterwachsen und dem herkömmlichen Einzelhandel Marktanteil abnehmen. Aufgrund der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens wird diese prognostizierte Entwicklung einen positiven Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit haben. Die derzeit anhaltende Inflation wird sich voraussichtlich weiter abschwächen, ein Rückgang des Preisniveaus ist aber nicht zu erwarten. Hierdurch ergeben sich reale Kaufkraftverluste der Verbraucher, die in Zukunft weniger Geld für Konsumausgaben und Anschaffungen zur Verfügung haben. Diesem Trend möchten wir mit wohnlichen und funktionalen Möbeln entgegentreten und sehen uns im richtigen Preissegment mit unserem Sortiment. Das Design und die Produktion unserer Möbel soll auch weiterhin auf Kosteneinsparungen fokussiert sein, um zukünftig erwartbare Kostensteigerungen auffangen und sich im Wettbewerb behaupten zu können. Neue Verkaufsplattformen und die Aufnahme von Gartenmöbeln in unser Produktsortiment sind weitere Bausteine in unserem Wachstumsprozess. 4.2 Risikobericht Die anhaltende Inflation und das verhaltene Konsumklima in Deutschland betrachten wir mit Sorge. Die erhöhten Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel könnten dazu führen, dass Konsumenten weniger Geld für Konsumausgaben bleiben, und somit der Konsum von Gebrauchsgütern wie Möbel insgesamt reduziert wird. Die Risiken im Bereich Einkauf, Transportkosten und ähnlichem begegnen wir durch die permanente Beobachtung sowie der schnellen Reaktion auf Veränderungen. Ein Risiko von Forderungsausfällen wird durch den Einsatz von Zahlungsanbietern minimiert. Durch die gewissenhafte Auswahl unserer Lieferanten sowie Einhaltung und Überwachung von Normen und Produktsicherheitsanforderungen vermeiden wir Risiken aus dem Absatz nicht konformer Produkte. Risiken, welche sich durch den Ausfall von Herstellern ergeben könnten, begegnen wir durch eine breite Marktanalyse und einer Diversifikation von Herstellern. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder den Fortbestand unserer Firma gefährden könnten.
Ohlsbach, den 16. Februar 2024 Bukenberger Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023IDIMEX GERMANY GMBH & CO. KG (VORMALS: CARO-MÖBEL GMBH & CO. KG), OHLSBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023IDIMEX GERMANY GMBH & CO. KG (VORMALS: CARO-MÖBEL GMBH & CO. KG), OHLSBACHA. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet IDIMEX Germany GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRA 708218 eingetragen. Im Zuge der Umfirmierung der Gesellschaft am 10. August 2023 hat diese im Geschäftsjahr auch den Sitz der Gesellschaft und der Geschäftsleitung von Offenburg nach Ohlsbach verlegt. Der Jahresabschluss der IDIMEX Germany GmbH & Co. KG wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrags in Bezug auf § 13 Gesellschafterkonten, Verzinsung der Gesellschafterkonten zu beachten. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 ist nach Verwendung des Jahresergebnisses erstellt worden. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich der Angaben in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits und dem Anhang andererseits besteht, haben wir dieses Wahlrecht grundsätzlich zugunsten der Angaben im Anhang ausgeübt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert geblieben. Die Bilanzierung erfolgte unter Berücksichtigung der gesellschaftsvertraglichen und gesetzlichen Regelungen zur Verwendung des Jahresergebnisses. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wird auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden als sofort abziehbare Betriebsausgaben behandelt, solche zwischen EUR 250 und EUR 800 werden nach Erfassung im Anlagevermögen vollständig abgeschrieben und ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zu den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit den Nennwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betrafen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellten. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risken für ungewisse Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten sind sämtlich unter einem Jahr. Eigenkapital Das Kommanditkapital ist in voller Höhe eingezahlt. Das Kommanditkapital entspricht dem Haftkapital. Per 31. Dezember 2023 wurde eine Zuführung zur gesamthänderischen Kapitalrücklage in Höhe von EUR 200.000,00 durch die Kommanditisten zu Lasten des laufenden Gewinns gebildet und der darüberhinausgehende Jahresüberschuss auf die Gesellschafterdarlehenskonten verteilt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen TEUR 14 (Vj. TEUR 75), für Garantieaufwand TEUR 213 (Vj. TEUR 84) sowie für Urlaubsansprüche und Überstunden TEUR 24 (Vj. TEUR 24) gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind bis zu einer Höhe von TEUR 2.400 durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen von Warenlagern gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber den persönlich haftenden Gesellschaftern in Höhe von EUR 34.486,33 (Vj. EUR 32.563,72). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HGB unterlassen. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Leasingverpflichtungen aus mehrjährigen Verträgen in Höhe von insgesamt TEUR 57. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angaben der Prüfungs- und Beratungsgebühren wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählen insbesondere die Tochtergesellschaften. Als nahestehende Personen werden auch die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und deren nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Persönlich haftende Gesellschafterin im Geschäftsjahr/Geschäftsführung Die CARO Verwaltungs GmbH, Ohlsbach, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 25 ist persönlich haftende Gesellschafterin der IDIMEX Germany GmbH & Co. KG, Ohlsbach. Sie handelt durch ihren satzungsgemäß bestellten und im Handelsregister eingetragenen Geschäftsführer: Georg-Friedrich Bukenberger, Bachelor of Engineering Holztechnik, Berghaupten Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird unter Hinweis auf die Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Ohlsbach, den 16. Februar 2024 IDIMEX Germany GmbH & Co. KG Georg-Friedrich Bukenberger
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IDIMEX Germany GmbH & Co. KG, Ohlsbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IDIMEX Germany GmbH & Co. KG, Ohlsbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDIMEX Germany GmbH & Co. KG, Ohlsbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lörrach, den 8. März 2024 LOEBA
Treuhand GmbH
Martin Rau, Wirtschaftsprüfer Klaus Wasna, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 27. März 2024 festgestellt. |
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