Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 25568
Vorher
Smartrunner GmbH
Eingetragen
3.11.2009
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen für Internet und Telekommunikation, hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, Konzeption, Erstellung, Hosting und Vermarktung von Mobilen Applikationen und Internetseiten für Dritte und auf eigene Rechnung und unter eigenen Marken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rolf Dr. Kluge
seit 3.11.2009
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Roman Dr. Belter
seit 3.11.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

55.40% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
27.70%
27.70%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Roman Belter
04416 Markkleeberg, Eibenweg 42
6.929 €
27.70%
Rolf Kluge
04229 Leipzig, Holbeinstr. 14
6.929 €
27.70%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

APPSfactory GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Grundlagen des Unternehmens

Die APPSfactory GmbH (nachfolgend kurz "Appsfactory") wurde im Jahr 2009 gegründet und wird seitdem inhabergeführt. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Leipzig, weitere Büros werden in Hamburg, München, Erfurt, Köln und in Chiș?inău (Republik Moldau) betrieben.

Die Gesellschaft zählt mit zu den 25 größten Digitalagenturen in Deutschland und bietet Ihren Kunden einen Full-Service für digitale Produkte während des gesamten Produkt-Lebenszyklus' an. Unsere Kernkompetenzen sind insbesondere das digitale Consulting, Design, Entwicklung, Managed Services und Qualitätssicherung. Das Leistungsspektrum der Appsfactory reicht aber auch über mobile Apps hinaus. So werden beispielsweise Unternehmen bei der Digitalisierung Ihrer Produktpaletten begleitet bzw. unterstützen wir beim Aufbau von Servicegeschäften. Durch die weitere Diversifizierung unsere Produkte wollen wir in den kommenden Jahren weiter wachsen und weitere Marktanteile gewinnen.

Bisher hat die Gesellschaft seit Ihrem Bestehen über 700 Produkte für Unternehmen unterschiedlichster Größen und Branchen realisiert. Besonders stolz sind wir auf namenhafte Kunden wie BMW, Mercedes Benz, ARD, Vattenfall und weitere, mit denen wir seit mehreren Jahren partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der Peak Performance Apps GmbH (PPA). Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2023 die Gründung der Appsfactory Engineering SRL in Chiș?inău, der Hauptstadt der Republik Moldau, begonnen und Anfang 2024 final umgesetzt. Die Appsfactory Engineering SRL ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Appsfactory.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen des Unternehmens

Unter Berücksichtigung der hohen Inflation und der damit einhergehenden straffen Geldpolitik, hat sich die Weltkonjunktur im Kalenderjahr 2023 moderat entwickelt. Das Preisniveau konnte aufgrund der geldpolitischen Eingriffe reduziert werden, sodass bereits im ersten Halbjahr 2024 die ersten Zentralbanken ihre Zinspolitik wieder gelockert haben. Trotz der Reduzierung der Leitzinsen kann noch von keiner Belebung der Konjunktur gesprochen werden. Begründet wird dies unter anderem durch globale Ereignisse, welche die global agierenden Teilnehmer unterschiedlicher Volkswirtschaften verunsichern und ausbremsen (z.B. Ukraine-Krieg und diverse Spannungen mit China). Gegenüber 2022 ist die Weltwirtschaft um ca. 3,1 % angestiegen.

In Deutschland hat sich die Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2023 insgesamt um 0,3 % reduziert. Begründet wird der Rückgang durch unattraktive Finanzierungsbedingungen in Folge steigender Zinsen und den damit einhergehenden Nachfragerückgang bei Konsum und Investitionen. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland ist vor allem durch das produzierende Gewerbe bedingt, wohingegen sowohl die Automobilindustrie als auch die Dienstleistungsbereiche geschafft haben, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr auszuweiten.

Für das Jahr 2024 erwartet der IWF für die Weltkonjunktur ein Wachstum i.H.v. 2,9 % gegenüber 2023. Trotz guter Voraussetzungen wie beispielsweise fallende Zinsen, steigender Reallöhne und weniger Lieferengpässen, bestehen global weiterhin Unsicherheiten durch militärische Auseinandersetzungen und wirtschaftliche Konflikte, die insgesamt das Wirtschaftswachstum dämpfen.

Für Deutschland wird im Kalenderjahr 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2 % (Prognose "Sachverständigenrat Wirtschaftsweise") im Vergleich zur Vorperiode prognostiziert. Deutschland befindet sich somit an der Grenze zwischen Stagnation und Rezession, das gesamtwirtschaftliche Umfeld kann als schwierig bezeichnet werden.

Trotz der herausfordernden Marktbedingungen hat sich die IT- und Telekommunikationsbranche in Deutschland gut entwickelt. Der Umsatz konnte um 3,8 % auf MRDEUR 203,4 gesteigert werden und durchbrach somit erstmals die 200 Milliarden-Marke. Treiber des Wachstums sind vor allem die Bereiche Software, IT-Hardware und IT-Services. Im Bereich der Digitalagenturen war das Wachstum sogar noch höher und stieg im Vergleich zu 2022 um 16 % auf MRDEUR 2,8.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die zentralen Leistungsindikatoren im Bereich der operativen Leistungsmessung stellen für uns zum einem das Rohergebnis und zum anderen das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dar. Weitere Ausführungen hierzu im Bereich der Ertragslage.

Zusätzlich zu den finanziellen Leistungsindikatoren nutzen wir verschiedene nichtfinanzielle Größen für die Unternehmenssteuerung. Von besonderer Bedeutung sind hierbei Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit sowie die Zertifizierung nach bestimmten ISO-Standards.

2. Ertragslage

Das Rohergebnis erhöhte sich um 23,7 % auf MEUR 34,4 (Vorjahr: MEUR 27,8). Die starke Verbesserung des Rohergebnisses ist vordergründig auf die Verlagerung von Fremddienstleistungen auf die Durchführung durch eigenes Personal zurückzuführen. Dies begründet unter anderem den wiederum starken Anstieg des Personalaufwands in 2023 im Vergleich zum Vorjahr.

Der Personalaufwand hat sich um 37,5 % Prozent auf MEUR 25,7 (Vorjahr: MEUR 18,7) erhöht. Der Anstieg ist hauptsächlich durch den höheren Personalbestand bedingt, ferner wurden aufgrund des hohen Preisniveaus die Gehälter inflationsbedingt angepasst. Die Gesellschaft investiert gezielt in den Aufbau von Mitarbeitern, um das weitere Wachstum der Gesellschaft zu sichern. Aufgrund der Unternehmenstätigkeit machen die Personalkosten den Großteil der Kosten aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich nur geringfügig um 0,1 % auf MEUR 4,6 erhöht (Vorjahr: MEUR 4,6). Die Entwicklung ist durch eine Vielzahl, teilweise auch gegenläufigen, Entwicklungen bedingt.

Sufgrund der etwas geringeren Profitabilität haben sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Geschäftsjahr 2023 um 14 % auf MEUR 1,1 reduziert (Vorjahr: MEUR 1,3).

3. Finanz- und Vermögenslage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich aus selbst generierten liquiden Mitteln. Die Appsfactory erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Cashflow in Höhe von TEUR 845,8, unterjährig waren die verfügbaren Mittel durchgehend ausreichend. Eintretende Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit ohne Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Finanzlage ist insgesamt als sehr stabil einzustufen.

Die Finanz- und Vermögenslage sowie die Bilanzstruktur wird anhand der verkürzten Bilanz dargestellt:

AKTIVA

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
%
Anlagevermögen 1.727 1.554 172 11%
Umlaufvermögen 14.446 13.976 471 3%
- davon liquide Mittel 5.776 4.935 840 17%
übrige Aktiva 353 199 155 78%

PASSIVA

Eigenkapital 13.909 12.341 1.568 13%
Rückstellungen 754 1.109 -355 -32%
Verbindlichkeiten 1.863 2.278 -415 -18%
Bilanzsumme 16.526.594 15.728.793 797.801 5%

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag TEUR 16.527 und hat sich somit um TEUR 798 bzw. 5 % vom Vorjahreswert TEUR 15.729 erhöht. Auf der Aktivseite ist die Erhöhung insbesondere durch den höheren Bestand an liquiden Mitteln begründet (+ TEUR 840). Die Entwicklung auf der Passivseite ist zum Einem durch einen deutlichen Anstieg des Eigenkapitals auf TEUR 13.909 (Vorjahr: TEUR 12.341) und zum anderen durch eine Reduktion (in Summe - TEUR 770) der Rückstellung und Verbindlichkeiten bedingt. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Stichtag des Geschäftsjahres 84,2 % und hat sich somit zur Vorperiode weiter verbessert (Vorjahr: 78,5 %). Die Vermögenslage ist ebenfalls als sehr stabil einzuschätzen.

4. Investitionen

Die Gesellschaft investierte im Berichtsjahr 2023 insgesamt TEUR 816 in das Anlagevermögen (Vorjahr TEU 580). Bei dem Großteil der Investitionen handelt es sich entweder um IT-Hardware oder um Ausstattungen für unsere Räumlichkeiten.

5. Personalbereich

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (Anzahl Köpfe) ist im Vergleich zum Vorjahr von 277 auf 366 Mitarbeiter gestiegen.

C. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

1. Risikomanagement

Das Risikomanagement ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik. Ziel des Risikomanagements ist, die mittel- und langfristigen finanzielle Ziele der Appsfactory zu erreichen und somit den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern.

Das Management hat hierzu verschiedene Instrumente eingerichtet. Hierzu zählen vor allem Berichtssysteme, die durch das Controlling bzw. durch die Finanzbuchhaltung für die Geschäftsführung aufbereitet werden. Integraler Bestandteil des Berichtswesen ist ein Umsatzforecast, welcher permanent aktualisiert wird.

Mithilfe dieser Instrumente ist die Geschäftsführung in der Lage, zeitnah Abweichungen von Planwerten festzustellen und entsprechend darauf zu reagieren.

2. Risiken und Chancen

Der Bereich der Neu- und Weiterentwicklung von Individualsoftware als Teil der Digitalisierung der Wirtschaft ist ein Wachstumsmarkt und nach wie vor ein Megatrend. Derzeit gibt es sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor einen starken Digitalisierungstrend, der sowohl der Kostenreduzierung als auch der Kundengewinnung und -bindung dient. Für ihre digitale Transformation setzen Unternehmen verstärkt auf Individualsoftware statt auf Standardsoftware.

Die gesamte Kompetenz, die notwendig ist, um transformative Geschäftsmodelle mit entsprechenden digitalen Produkten und Prozessen erfolgreich umzusetzen, gibt es in Deutschland nach dem Kenntnisstand der Geschäftsführung neben Appsfactory nur bei wenigen mittelständischen Wettbewerbern. In Ausschreibungen trifft die Appsfactory entsprechend inzwischen immer häufiger auf global agierende IT-Dienstleister wie Accenture, Cap Gemini, Endava, intive, PWC, Thoughtworks oder Deloitte.

Neben einer Vielzahl an Sicherheits- und Prozesszertifizierungen aus den Jahren 2020 und 2021 für den Bereich Medizin und Gesundheit, kam im Jahr 2022 die TISAX-Zertifizierung dazu, die vor allem im Bereich Mobility essentiell ist. Insbesondere im öffentlichen Umfeld und bei Konzernen kann Appsfactory dadurch an weiteren Ausschreibungen teilnehmen und neue Zielgruppen erschließen.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung birgt Risiken, die prinzipiell auch die Appsfactory tangieren. Viele Unternehmen versuchen ihre Ausgaben zu optimieren und Budgets werden reduziert freigegeben.

Neben der möglichen negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die sich durch die militärischen Auseinandersetzungen sowie wirtschaftlicher Konflikte ergeben, sieht die Geschäftsführung vor allem den allgemeinen Mangel an IT-Fachkräften als Risiko für das geplante weitere Wachstum. Insbesondere der Wechsel von bestehenden Mitarbeitern zu anderen Unternehmen bringt Risiken mit sich. Damit verbunden sind erhöhte Aufwendungen für die Personalsuche und somit die fehlenden Projektressourcen, welche wiederum zu Verzögerungen in der Abrechnung führen, sowie auch die notwendige Integrationszeit, die nicht auf Kunden verrechnet werden kann.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Gesellschaft werden unter Berücksichtigung des derzeitigen Kenntnisstands keine größeren Risiken gesehen, welche die Entwicklung von Appsfactory beeinträchtigen oder den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die Finanzausstattung der Gesellschaft ist stabil.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Wesentliche Finanzinstrumente bei der Appsfactory sind insbesondere Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Flüssige Mittel.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm aus verschiedenen Industrien, zu Forderungsausfällen kommt es eher selten. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Appsfactory verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Im Übrigen werden mitunter vor der Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen Bonitätsauskünfte - sofern möglich - von Neukunden eingeholt.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Sofern es die Einkaufsbedingungen hergeben, wird Skonto bei den Lieferanten genutzt.

Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Grundsätzlich steht eine Kontokorrentlinie bei einem Kreditinstitut zur Verfügung, dieser wurde jedoch nicht in Anspruch genommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung der Liquidität und des Unternehmenserfolgs. Grundsätzlich verfolgt die Geschäftsführung eher eine konservative Risikopolitik.

4. Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir grundsätzlich von einer positiven Entwicklung aus. Trotz schwieriger konjunktureller Bedingungen ist der Bedarf nach Digitalisierung und Individualsoftware ungebrochen. Insbesondere der öffentliche Bereich hat einen immensen Nachholbedarf. Um im öffentlichen Bereich noch näher am Kunden agieren zu können, haben wir in 2024 ein zusätzliches Office in Berlin geöffnet.

Die Umsatzerlöse werden in 2024 voraussichtlich auf ein höheres Niveau steigen als im Vorjahr. Ferner wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaft einen positiven Jahresüberschuss erwirtschaften wird. Aufgrund von Investitionen für die Zukunft, vor allem im Bereich des Personals sowie im Bereich der Büroflächen, wird die Profitabilität im Berichtsjahr 2024 wahrscheinlich niedriger sein als im Jahr 2023. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich diese Ausgaben jedoch mittelfristig amortisieren werden.

 

Leipzig, den 28.10.2024

gez.

Dr. Alexander Trommen

Dr. Roman Belter

Dr. Rolf Kluge

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.726.798,74 1.554.406,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.337,00 35.927,00
II. Sachanlagen 1.170.765,28 1.002.874,81
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.168.726,46 1.001.567,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.038,82 1.307,81
III. Finanzanlagen 526.696,46 515.604,21
1. Beteiligungen 526.696,46 515.604,21
B. Umlaufvermögen 14.446.395,79 13.975.880,46
I. Vorräte 33.268,00 43.474,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.637.448,77 8.997.087,91
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 46.047,64 57.937,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.591.401,13 8.939.150,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 65.540,80 1.000,00
davon gegen Gesellschafter 3.668,11 1.747,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.775.679,02 4.935.318,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 352.414,09 197.334,06
D. Aktive latente Steuern 985,54 1.172,44
Aktiva 16.526.594,16 15.728.792,98

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.909.195,85 12.341.403,73
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 139.750,00 139.750,00
III. Gewinnvortrag 11.476.653,73 9.460.955,61
IV. Jahresüberschuss 2.267.792,12 2.715.698,12
B. Rückstellungen 753.960,33 1.109.045,33
C. Verbindlichkeiten 1.863.437,98 2.278.343,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.071,58 1.954,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 17.071,58 1.954,69
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.846.366,40 2.276.389,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.844.685,40 2.276.389,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.681,00
Passiva 16.526.594,16 15.728.792,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 34.350.256,58 27.774.941,15
2. Personalaufwand 25.732.424,01 18.718.442,71
a) Löhne und Gehälter 21.525.310,77 15.736.015,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.207.113,24 2.982.427,12
davon für Altersversorgung 19.893,66 18.664,51
3. Abschreibungen 643.834,32 453.497,49
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 643.834,32 453.497,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.572.403,87 4.567.391,98
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.152,86 4.398,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.285,80
davon aus verbundenen Unternehmen 2.000,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.636,96
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.133.130,10 1.318.270,85
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 186,90 619,34
8. Ergebnis nach Steuern 2.269.113,12 2.717.338,12
9. sonstige Steuern 1.321,00 1.640,00
10. Jahresüberschuss 2.267.792,12 2.715.698,12

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die APPSfactory GmbH (nachfolgend auch "Appsfactory GmbH") mit Sitz in Leipzig ist unter HRB Nr. 25568 im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig eingetragen.

Der Jahresabschluss der Appsfactory GmbH zum 31.12.2023 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG sowie ggf. des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB.

Mit Ausnahme der gesetzlich zulässigen Durchbrechung der Bilanzkontinuität durch die erstmalige Anwendung des BilMoG, stimmen die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden bis auf das Wahlrecht zum Ausweis aktiver latenter Steuern gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfordert in bestimmten Umfang Annahmen und Schätzungen, welche insbesondere Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben. Annahmen und Schätzungen sind insbesondere bei der Beurteilung der Werthaltigkeit von immateriellen Vermögensgegenständen, den Sachanlagen und den Vorräten sowie bei dem Ansatz und der Beurteilung von Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten zu treffen.

Die Annahmen und Schätzungen basieren jeweils auf dem aktuellen Kenntnisstand und den aktuell verfügbaren Daten. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch von den erwarteten Werten abweichen und zu entsprechenden Anpassungen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung führen.

Umsatzerlöse gelten als realisiert, wenn die vertraglich vereinbarte Leistung erbracht wurde, die wesentlichen Chancen und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind und die Höhe der Erlöse verlässlich bestimmt werden kann sowie die Erfüllung der damit verbundenen Forderung wahrscheinlich ist.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Anschaffungskosten umfassen den Kaufpreis sowie alle direkt zuordenbaren Nebenkosten, welche anfallen, um den Vermögensgegenstand am vorbestimmten Standort in einen betriebsbereiten Zustand entsprechend seiner vorgesehenen Verwendung zu bringen, abzüglich von Anschaffungskostenminderungen, z.B. Skonto. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr wurden zeitanteilig berechnet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden in Anlehnung an die steuerliche Vereinfachungsregel gem. § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Vollabgang gezeigt.

Bei Verkauf, Stilllegung oder Verschrottung von Sachanlagen wird der sich als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert ergebende Gewinn bzw. Verlust unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder zum beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch die Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten wurden gem. § 256 a HGB umgerechnet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bilanziert.

Die Bewertung des Planvermögens erfolgte zum am Abschlussstichtag beizulegenden Zeitwert.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Auflösung erfolgt ratierlich entsprechend der Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen in der Bilanz unter Einbeziehung von zu berücksichtigenden Verlustvorträgen ermittelt. Verlustvorträge sind zu berücksichtigen, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigen Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Grundlage eines Ertragssteuersatzes von 30 %. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt, eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird in der Bilanz als aktive latente Steuer gezeigt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Auflösung erfolgt ratierlich entsprechend der Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel zum 31.12.2023 zu entnehmen.

Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer in Höhe von EUR 985,54 Euro. Im Laufe des Geschäftsjahres hat sich der Saldo der aktiven latenten Steuer um - 186,9 Euro verändert.

Das gezeichnete Kapital entspricht unverändert mit 25 TEuro dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital. Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt und mit dem Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich zum Stichtag auf 736 TEuro.

Die Restlaufzeiten der bestehenden Verbindlichkeiten werden gemäß § 268 Abs. 5 S. 1 HGB in der Bilanz ausgewiesen.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte o. ä. Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Abschreibungen sind der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Entwicklung der Abschreibungen erfolgt planmäßig.

5. Sonstige Angaben

In Summe bestehen aus Verträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 3.915 TEuro, die in Höhe von 1.140.743,10 TEuro das Geschäftsjahr 2024 betreffen.

Anteilsbesitz:

Die Gesellschaft ist an den folgenden Unternehmen mit mindestens einem Fünftel beteiligt:

Name Sitz Beteiligung
in %
Eigenkapital
in Euro
Letztes vorliegendes Geschäftsjahr Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Peak Performance Apps GmbH Leipzig 100 469.775,82 2023 168.656,92 €
Appsfactory Engineering SRL Moldawien 100 10.570,30 - -

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, welcher gem. § 268 Abs. 8 HGB einer gesetzlichen Ausschüttungssperre unterliegt, beläuft sich auf 1,0 TEuro (Vorjahr: 1,2 TEuro). Die Ausschüttungssperre betrifft den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz.

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 366 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Angaben zu den Organbezügen nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes dieser Organe feststellen lassen können.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Unternehmensorgane, Haftungsübernahmen oder ähnliches bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Unternehmensorgane

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die folgenden Geschäftsführer bestellt:

• Herr Dr. Alexander Trommen, Dipl. Kaufmann;

• Herr Dr. Roman Belter, Dipl. Wirtschaftsinformatiker;

• Herr Dr. Rolf Kluge, Dipl. Wirtschaftsinformatiker

Herr Dr. Alexander Trommen ist alleinvertretungsberechtigt und vom Selbstkontrahierungsverbot befreit.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.267.792,12 Euro auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen.

 

Leipzig, den 28.10.2024

gez.

Dr. Alexander Trommen

Dr. Roman Belter

Dr. Rolf Kluge

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge davon FKZ Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.712,00 8.196,00 0,00 62.908,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 204.740,94 204.740,94
- Einbauten i.fremde Grundst. 12.800,00 12.800,00
- Sonst. Betriebs-u.Gesch.Ausst. 1.810.966,52 590.367,84 2.402.433,36
1.099,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
- Anzahl.Anl.,Betr./Gesch.Ausst. 1.307,81 2.038,82 208,81 2.038,82
-1.099,00
Summe 1.825.074,33 797.147,60 208,81 2.622.013,12
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 515.604,21 11.092,25 526.696,46
Summe 515.604,21 11.092,25 526.696,46
Summe Anlagevermögen 2.395.390,54 816.435,85 208,81 3.211.617,58
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen im Geschäftsjahr Zugänge
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.785,00 14.786,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 204.740,94
- Einbauten i.fremde Grundst. 2.560,00 1.280,00
- Sonst. Betriebs-u.Gesch.Ausst. 819.639,52 423.027,38
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
- Anzahl.Anl.,Betr./Gesch.Ausst.
Summe 822.199,52 629.048,32
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
Summe
Summe Anlagevermögen 840.984,52 643.834,32
Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen im Geschäftsjahr kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 33.571,00 29.337,00 35.927,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 204.740,94
- Einbauten i.fremde Grundst. 3.840,00 8.960,00 10.240,00
- Sonst. Betriebs-u.Gesch.Ausst. 1.242.666,90 1.159.766,46 991.327,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
- Anzahl.Anl.,Betr./Gesch.Ausst. 2.038,82 1.307,81
Summe 1.451.247,84 1.170.765,28 1.002.874,81
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 526.696,46 515.604,21
Summe 526.696,46 515.604,21
Summe Anlagevermögen 1.484.818,84 1.726.798,74 1.554.406,02

Bericht des Aufsichtsrats

In Übereinstimmung mit dem Gesellschaftsvertrag wurde kein Aufsichtsrat im Sinne des § 52 GmbHG bestellt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez.

Dr. Alexander Trommen

Dr. Roman Belter

Dr. Rolf Kluge

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Gemäß §328 (1a) HGB wird darauf hingewiesen, dass bei der Offenlegung des Jahresabschlusses für die APPSfactory GmbH für das Geschäftsjahr 2023, die Offenlegung nur teilweise, das heißt nicht in vollem Umfang und entsprechend gesetzlicher Auflagen gekürzt (§276, §288, §327 HGB), erfolgt ist.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die APPSfactory GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der APPSfactory GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der APPSfactory GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 30.10.2024

KS auditing GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kffr. Steffi Krätzschmar, Wirtschaftsprüferin

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