WWP Grundstücksverwaltung GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roberto Donato Santoro seit 3.7.2024 | Prokura |
Marius Wirth seit 8.5.2024 | Prokura |
Pieter Wirth seit 8.5.2024 | Prokura |
Tim Horstbrink seit 27.3.2023 | Prokura |
Jochen Stocker seit 28.1.2021 | Prokura |
Andre Steiner seit 14.7.2020 | Prokura |
Wolfgang Müller seit 25.6.2020 | Prokura |
Andreas Grosshans seit 24.4.2017 | Prokura |
Dirk Troske seit 4.6.2012 | Prokura |
Andreas Holländer seit 4.6.2012 | Prokura |
Thomas Fuchs seit 16.5.2011 | Prokura |
Kurt Plattenhardt seit 31.7.2009 | Prokura |
Martin Friedrich Wirth seit 31.7.2009 | Geschäftsführer |
Dieter Stork seit 28.8.2006 | Prokura |
Franz Blumer seit 28.8.2006 | Prokura |
Richard Stork seit 28.8.2006 | Prokura |
Paul Werner Steinbach seit 28.8.2006 | Prokura |
Ingolf Mayer seit 28.8.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% | |
| 25.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plattenhardt + Wirth GmbHMeckenbeurenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen ist im Kühlraum- und Industriebaugeschäft mit dem Fokus auf die Lagerung von Lebensmitteln aller Art, tätig. Zu den Kunden zählen bedeutende Discounter und Fruchtimporteure, Käsereien und fleischverarbeitende Betriebe, aber auch Unternehmen aus der Pharmabranche. Der Hauptstandort ist in Meckenbeuren-Reute und die Gesellschaft hat Betriebsstätten in Grenzach-Wyhlen, Wenden, Landsberg, Taufkirchen, Hockenheim und Bielefeld. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung beschränkt sich auf die laufende Optimierung bestehender Produkte in Zusammenarbeit mit dem Kunden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Lagergebäude konnten ihre Rallye der Vorjahre nicht weiter fortsetzen (-11 %). Handelsgebäude (-12 %) und Hotel und Gastronomie (-34 %) erholen sich nach der Corona-Pandemie immer noch nicht. Im Jahr 2023 ging der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % zurück. Seit dem coronabedingten Rekordzuwachs von 5,4 % im Jahr 2020 sanken die realen Umsätze in den folgenden drei Jahren kontinuierlich (2021: -1,6 %; 2022: -4,6 %). 2. Geschäftsverlauf und Lage Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief sehr zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse haben sich um 19 % erhöht. Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich um 7 % gesteigert werden. Die geplante Gesamtleistung in Höhe von T€ 78.000 wurde ebenfalls um 15 % übertroffen. Der Jahresüberschuss vor Steuern erhöhte sich um T€ 3.678 und das geplante Ergebnis von T€ 1.040 wurde deutlich übertroffen. Dies resultierte aus der Realisation von Projekten mit entsprechenden Margen, für welche die Abnahme ursprünglich erst in 2024 erwartet wurde. a) Ertragslage Die Erhöhung der Gesamtleistung auf T€ 89.558 (Vj. T€ 83.619) bzw. 7% setzt sich aus einer Erhöhung der Umsatzerlöse (+ T€ 14.363) und eine Verringerung der in Arbeit befindlichen Aufträge (- T€ 8.424) zusammen. Hierbei erhöhten sich die Umsatzerlöse in Inland (+ T€ 2.608), EU (+ T€ 37), Drittland (+ T€ 11.676) und sonstige (+ T€ 41). Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 104 % erhöht und der Anstieg resultiert nahezu ausschließlich aus dem Einmaleffekt aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen (T€ 267) in 2023. Der Materialaufwand erhöhte sich um T€ 1.293 bzw. 2% und somit ergibt sich ein unterproportionaler Anstieg im Vergleich zu den Umsatzerlösen (+ 19%) und der Gesamtleistung (+ 7 %) Der unterproportionale Anstieg der Materialaufwendungen resultiert zum einem aus gesunkenen Materialpreise sowie bezogene Bauleistungen und den Vorleistungen aus dem Vorjahr für in 2023 abgeschlossene Projekte. Auf dieser Grundlage ergab sich ein gegenüber dem Vorjahr höherer Rohertrag in Höhe von T€ 21.680 (Vj. T€ 16.673). Die Rohertragsquote erhöhte sich deutlich um 4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufwand stieg bedingt durch ergebnisanhängige Gehaltsbestandteile und der Zahlung der Inflationsausgleichsprämie an die Mitarbeiter überproportional im Vergleich zur Gesamtleistung (7 %) um 14 % an. Die Personalaufwandquote (Personalaufwand / Gesamtleistung) erhöhte sich geringfügig um 1 Prozentpunkt auf 13 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich absolut um T€ 76, dies entsprich 5 % (Vorjahr 5%) der Gesamtleistung. Der unterproportionale Anstieg (+2 %) resultiert zum einem aus der Kostendisziplin im Geschäftsjahr und der Sonderbelastung im Vorjahr aus der Anpassung der Vorsorge für Rechtsrisiken. Gegenläufig haben sich die Kursverluste deutlich erhöht aufgrund der gestiegenen Bauleistungen in der Schweiz und der negativen Entwicklung des Schweizer Franken. Das negative Finanzergebnis verbesserte sich um T€ 156 im Wesentlichen aufgrund der Zinserträge aus unterjährigen Geldanlagen. Somit konnte ein Jahresüberschuss vor Steuern i.H.v. T€ 5.059 (Vj. T€ 1.381) und ein Jahresüberschuss nach Steuern von T€ 3.402 (Vj. T€ 903) erzielt werden. b) Finanzlage Die Finanzlage war während des gesamten Jahres stabil. Die Gesellschaft finanzierte die Aufträge vollständig über Anzahlungen und konnte alle Zahlungen innerhalb der vereinbarten Kontokorrentlinien durchführen. Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag über ausreichende, nicht in Anspruch genommene, Kreditlinien. Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von T€ 8.431 (Vj. T€ 6.652) und es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Banken aus einem Darlehen in Höhe von T€ 450 (Vj. T€ 1.200), welches in 2024 planmäßig vollständig getilgt wird. Im Geschäftsjahr erfolgte Investitionen in Höhe von T€ 228, welche aus Eigenmitteln finanziert wurden. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft in Höhe von T€ 32.187 (Vj T€ 28.470) setzt sich auf der Aktivseite im Wesentlichen aus Kundenforderungen (31 %), sonstigen Forderungen (37 %), davon T€ 11.700 gegen Gesellschaften der Unternehmensgruppe und Bankguthaben (26 %) zusammen. Der Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge war vollständig über erhaltenen Anzahlungen gedeckt. Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen liquiden Mittal und den gestiegenen Ausleihungen innerhalb der Unternehmensgruppe. Der Bestand an liquiden Mittel entsprich in etwa dem Überhang von erhalten Anzahlungen und Vorkassen über die Bestände der in Arbeit befindlichen Projekte. Die Finanzierung erfolgte neben Eigenkapital (33 %) über lang- und kurzfristige Rückstellungen (22 %), über den Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge hinaus gehende erhaltene Anzahlungen (25 %), Lieferantenverbindlichkeiten (10 %), kurz- und mittelfristige Bankverbindlichkeiten (1%) und sonstigen Verbindlichkeiten (9 %). Die Erhöhung der Passiva resultiert im Wesentlichen aus dem laufendem Ergebnis und den gestiegen erhalten Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der positiven Auftragsentwicklung in 2023. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Aufgrund der konstanten Fixkosten im Bereich des Personals und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgt die interne Unternehmenssteuerung weitestgehend auf der Grundlage der laufende Überwachung der Deckungsbeiträge jeder einzelnen Baustelle. Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung und das Jahresergebnis vor Steuern. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet, die Entwicklung der Gesamtleistung und des Ergebnisses war sehr positiv.. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und rechtzeitig die vereinbarten Anzahlungen anzufordern. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland am Rande einer Stagnation. Die Zinsentwicklung und die steigenden Energiekosten führen zu einem erwarteten Rückgang von ca. 1 % im Wirtschaftsbau. Dies betrifft im Wesentlichen die Büro- und Verwaltungsgebäude sowie die Handels- und Lagergebäude. Für das Jahr 2024 sehen wir optimistisch in die Zukunft und erwarten weitere positive Entwicklungen in der Branche Kühlraum- und Industriebau. Unser Unternehmen plant, die erfolgreiche Wachstumsstrategie fortzusetzen und unsere Marktposition zu festigen. Durch die Stärkung unserer Partnerschaften und die Fokussierung auf Kundenzufriedenheit werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern. Es sind somit keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Für 2024 geht das Unternehmen von einer geringeren Gesamtleistung von ca. T€ 82.800 und ohne einmalige Ergebniseffekte von einem geringeren Jahresergebnis vor Steuern von ca. T€ 1.495 aus. Der Rückgang in der Planung resultiert aus der Fertigstellung von Projekten in 2023, für welche die Abnahme ursprünglich für 2024 erwartet wurde. Aufgrund von Materialengpässen, der Mangel an Fachkräften und der angespannten Lange in der Bauwirtschaft können in 2024 Verzögerungen in der Bautenstandsentwicklung bzw. Auftragsfertigstellung nicht ausgeschlossen werden, welche sich negativ auf die Planung für 2024 auswirken können. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch im Jahr 2024 ein solides Wachstum und eine nachhaltige Entwicklung erreichen werden, indem wir auf unsere Stärken bauen und aktiv Chancen im Markt nutzen. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Der Lebensmittelmarkt, insbesondere im Discountbereich, ist nach wie vor in Bewegung und biete deshalb für die Branche gute Chancen, die gesteckte Ziele zu erreichen. Wir gehen davon aus, dass dieser Markt auch in 2024 keine wesentlichen Nachteile zu erwarten sind. Wir schätzen daher das Risiko als niedrig ein. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken sind weiterhin vorhanden. Durch die Erschließung neuer Märkte ergeben sich jedoch Chancen, unwirtschaftlichen Aufträgen weitestgehend auszuweichen. Das Unternehmen geht davon aus, die bestehenden Marktanteile mittelfristig konstant beibehalten bzw. leicht erhöhen zu können. Die aktuellen Kostensteigerungen für Material und Baustoffe könnten indirekt über die Abrechnung von Subunternehmen zu Einbußen in der Marge führen. Diesem Risiko wird durch konsequentes Baustellencontrolling und entsprechenden Vereinbarungen mit Kunden begegnet. Weitere ertragsorientierte Risiken bestehen allgemein im Bereich der Gewährleistung sowie der theoretisch möglichen Inanspruchnahme aus Rechtstreitigkeiten im Rahmen von Mängelanzeigen. Wir schätzen das Risiko als niedrig ein. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil an Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, wenn möglich mit Skontoabzug gezahlt. Im Bereich der in Arbeit befindlichen Aufträge finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels erhaltener Anzahlungen von Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zu Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Geschäft ein Zahlungsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechend Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Durch den Abschluss von betrags- und fristenkongruenten Devisentermingeschäften werden Aufträge, die in Fremdwährung abgeschlossen werden, zu Beginn jedes Auftrags gegen etwaige Währungsrisiken abgesichert (Micro-Hedge). Wir schätzen das Risko für die Gesellschaft als niedrig ein. Personalrisiken Eine weitere Herausforderung der kommenden Jahre liegt für die Gesellschaft in der Personalbeschaffung und im Personalmanagement. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Bodenseekreis lag im Dezember 2023 bei 2,9 %. Gleichzeitig ist ein hoher Personalbedarf in der Region vorhanden. Mitarbeiter zu halten und neue Mitarbeiter zu gewinnen ist mit steigendem Aufwand verbunden. Der Herausforderung im Personalmanagement stellen wir uns mit verstärktem Personalmarketingmaßnahmen entgegen. Dabei zielt unsere Strategie darauf ab, das Unternehmen in der Region nachhaltig bekannter und als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Mitarbeiter zu halten und neue Mitarbeiter zu gewinnen ist mit steigendem Aufwand verbunden. Bereits zum dritten mal in Folge wurden wir als Kununu Top Company in 2024 ausgezeichnet. Wir schätzen das Risiko als niedrig ein. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite kann auf eine breite Auswahl von Lieferungsmöglichkeiten zurückgreifen werden. Die hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen direkt auf Ebene der Lieferanten durchgesetzt. Dem Wettbewerb am Markt begegnet das Unternehmen durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität. Chancen ergeben sich zukünftig aus der weiteren Marktdurchdringung ein Deutschland und den sukzessiven Ausbau der Geschäftstätigkeit in der Schweiz. Insbesondere sehen wir Chancen für weitere Projekte in der Pharmabranche. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung bestehen in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und in der politischen Entwicklung einiger Länder, mit Auswirkung auf unsere Märkte. Den branchenüblichen Risiken wird mit Aktivitäten zur Markterweiterung sowie der Bindung von Kunden durch Innovation, Zuverlässigkeit, Qualität und Termintreue vorgebeugt. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht sich das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Meckenbeuren, den 15.05.2024 Martin Wirth Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Anhang zum 31.12.2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Plattenhardt + Wirth GmbH hat ihren Sitz in Meckenbeuren-Reute. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter 630582 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die ergänzenden Regelungen der Satzung wurden beachtet. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. C. Angabe zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekannten Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung erfasst worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß den steuerlichen Vorschriften soweit möglich voll oder linear über einen Sammelposten und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Die sonstigen Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die über den Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge hinaus gehende erhalten Anzahlungen werden auf der Passivseite gesondert ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Posten des Umlaufvermögens wurden zum Nennwert bewertet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen, modifizierten Teilwertmethode gebildet. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der HDI-Gerling Lebensversicherung AG zum 31.12.2023 basiert auf folgenden Parametern: Zinssatz der Deutschen Bundesbank 30.11.23: - ø Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre 1,82 % - ø Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre 1,74 % Gehaltstrend: 1,50 % Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,00 % Biometrische Parameter: Richttafeln 2018G nach Heubeck Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die dem jeweilig Bezugsberechtigten verpfändet wurde. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2023 beträgt T€ 460. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem Aktivprimat auf Basis des IDW-Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 vom 30.04.2021 Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:
Die Anschaffungskosten des Planvermögens betragen T€ 284. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 7. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechend durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. D. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Entwicklung des Anlagevermögens
II. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der P+W Hellas. III. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden Devisentermingeschäfte zur Absicherung geplanter Kundenforderungen und erhaltener Anzahlungen in CHF in folgender Höhe:
Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Rückkaufswert bei vorzeitiger fiktiver Auflösung der abgeschlossenen Derivate am Bilanzstichtag. Sie wurden auf Basis anerkannter, von Marktteilnehmern üblicherweise angewandter, finanzmathematischer Methoden ermittelt. Die Gesellschaft sichert Währungsrisiken mit geeigneten Sicherungsinstrumenten ab und bildet zusammen mit dem Grundgeschäft jeweils eine Bewertungseinheit.
Aufgrund der Übereinstimmung der wesentlichen wertbestimmenden Komponenten gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften über den gesamten Sicherungszeitraum vollständig aus. Die Effektivität der Sicherungsmaßnahmen wird im Rahmen des bestehenden Risikomanagements regelmäßig überwacht. Gegebenenfalls erforderliche Anpassungen der Sicherungsstrategie werden zeitnah vorgenommen. Die in der Berichtsperiode abgerechneten Kontrakte werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Die Marktwerte sämtlicher offener bzw. noch nicht abgerechneter Kontrakte zum Stichtag, die in Bewertungseinheiten einbezogen wurden, wurden aufgrund der Bilanzierung nach der Einfrierungsmethode ohne Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. IV. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 1.000 (Vj. T€ 1.000). V. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
VI. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 HGB ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel.
Die bestehenden Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht der handelsübliche Eigentumsvorbehalt. Für die Absicherung der von Dritten gewährten Avallinien wurden Bankguthaben in Höhe von T€ 1.764 verpfändet. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 2.336 (Vj. T€ 2.314) enthalten, die in voller Höhe aus der umsatzsteuerlichen Organschaft resultieren. VII. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von T€ 1.291. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht ein Betrag von T€ 123 gegen die Gesellschafterin. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografischen Märkten wie folgt:
Die Umsatzerlöse enthalten sonstige Erträge in Höhe von T€ 512 (Vorjahr T€ 470). Die GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthalten Erträge aus den Währungsumrechnung in Höhe von T€ 58 (Vj. T€ 43), Auflösung von Rückstellungen T€ 3 (Vj. T€ 0), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 5 (Vj. T€ 6) und einen außerordentlichen Ertrag aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 267 (Vj. T€ 0). Der GuV-Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 64 (Vj. T€ 216). Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 508 (Vj. T€ 190) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 18 (Vj. T€ 2). Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 17 (Vj. T€ 24). F. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für Leistungen des Abschlussprüfers im Sinne von § 319 Abs. 1 HGB wurden im Berichtsjahr folgende Honorare in Rechnung gestellt:
G. Sonstige Pflichtangaben Es wurden durchschnittlich 137 Arbeitnehmer beschäftigt; hiervon waren 117 Angestellte und 20 Aushilfen. Die Geschäftsführung der Plattenhardt + Wirth GmbH, erfolgt durch Herrn Martin Wirth (Diplom-Ingenieur FH)). Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Meckenbeuren, den 06. Mai 2024 Martin Wirth, Geschäftsführer I. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der Plattenhardt + Wirth GmbH, Meckenbeuren, unter dem Datum vom 22. Mai 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Plattenhardt + Wirth GmbH, Meckenbeuren Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Plattenhardt + Wirth GmbH, Meckenbeuren, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plattenhardt + Wirth GmbH, Meckenbeuren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die interne Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellung ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächlich oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden können, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieses Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." I. Schlussbemerkung Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Sindelfingen, 22. Mai 2024 Kullen
Müller Zinser Treuhand GmbH
Sebastian Otten, Wirtschaftsprüfer Thomas Merkle, Wirtschaftsprüfer |
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