Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 239815
Eingetragen
15.3.2022
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Jede Form von Finanzierungen und Investitionen, insbesondere im Zusammenhang mit Immobilien und sonstigen Sachwerten und Vermögensgegenständen. Dies umfasst den Betrieb, die Weiterentwicklung, die Vermarktung und den Vertrieb eines internetbasierten Systems für Plattform-Finanzierungen und -Investitionen. Der Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft umfasst auch die Beteiligung an Immobilienprojekten und Immobiliengesellschaften, insbesondere die unmittelbare und mittelbare Beteiligung an Kapital- oder Personengesellschaften, die Immobilien besitzen oder planen Immobilien zu erwerben. Schließlich die Verwaltung des eigenen Vermögens, einschließlich der Gründung, der Übernahme und des Erwerbs von Anteilen an Unternehmen sowie der Verwaltung eingegangener Beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl Poerschke
seit 10.1.2024
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EV Digital Invest AG (vormals: EV Digital Invest GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BILANZ zum 31. Dezember 2022

EV Digital Invest AG, Berlin (bis 14.03.2022: EV Digital Invest GmbH, Berlin)

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 68.326,00 74.305,00
II. Finanzanlagen 175.629,83 243.955,83 175.629,83
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.867.501,54 992.767,91
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 3.500.000,00 (Euro 0,00)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.276.327,92 8.143.829,46 4.125.566,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.016,18 25.560,59
8.459.801,47 5.393.829,36

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.450.000,00 25.000,00
- davon Gesamtnennbetrag Stammaktien Euro 4.450.000,00 (Euro 0,00)
- Nennbetrag bedingtes Kapital Euro 2.000.000,00 (Euro 0,00)
II. Kapitalrücklage 9.970.958,35 8.095.958,35
- davon während des Geschäftsjahrs eingestellt Euro 5.850.000,00 (Euro 4.000.000,00)
- davon für das Geschäftsjahr entnommen Euro -3.975.000,00 (Euro 0,00)
III. Verlustvortrag -3.631.756,28 -3.667.525,01
IV. Jahresfehlbetrag -3.322.064,42 35.768,73
Summe Eigenkapital 7.467.137,65 4.489.202,07
B. Rückstellungen 520.205,50 453.505,99
C. Verbindlichkeiten 461.123,94 358.177,15
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 459.321,72 (Euro 356.374,93)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 1.802,22 (Euro 1.802,22)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.334,38 92.944,15
8.459.801,47 5.393.829,36

ANHANG für das Geschäftsjahr 2022

EV Digital Invest AG, Berlin (bis 14.03.2022: EV Digital Invest GmbH, Berlin)

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt.

Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 264, 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname: EV Digital Invest AG
Firmensitz: Berlin
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 239815

Angaben zum Rechtsformwechsel

Die Aktiengesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der EV Digital Invest GmbH mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 188794 B) auf Grund des Umwandlungsbeschlusses vom 28.02.2022. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 15.03.2022.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Spanne der Nutzungsdauern betrug 3 bis 50 Jahre.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung am Bilanzstichtag abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen

Ausleihungen zu den dem Nominalwert entsprechenden Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung am Bilanzstichtag wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den dem Nominalwert entsprechenden Anschaffungskosten angesetzt oder unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurde auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Bei Rückstellungen werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet.

Auf der Passivseite waren als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Angaben zum Eigenkapital

Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16.02.2022 ist das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) aus Gesellschaftsmitteln (Kapitalrücklage) um 3.975 TEUR auf 4.000 TEUR erhöht worden. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 23.02.2022.

Die Hauptversammlung vom 13.04.2022 hat die Erhöhung des Grundkapitals (gezeichnetes Kapital) um bis zu 450 TEUR beschlossen. Die Kapitalerhöhung wurde in Höhe von 450 TEUR durchgeführt zur Schaffung neuer Aktien für die Aufnahme der Notierung im Freiverkehr. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 29.04.2022.

Alle 450.000 neuen Aktien wurden im Rahmen des Börsengangs an der Frankfurter Wertpapierbörse (Scale Segment) am 03.05.2022 zu einem Angebotspreis von 14 EUR voll platziert, sodass die Kapitalrücklage aus der Ausgabe von Anteilen über dem Nennbetrag um 5.850 TEUR erhöht wurde. Im Rahmen des Börsengangs hat die Gesellschaft somit 6.300 TEUR zusätzliches Eigenkapital eingeworben

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 49.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB

1-5 Jahre
langfristige Mietverträge 546.576,60 EUR
langfristige E-Räder Leasingverträge 17.944,00 EUR
langfristige Verträge zu Gebühren im Rahmen von dualen Studiengängen 66.202,65 EUR

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Lizenzverträgen

Die Gesellschaft ist Lizenznehmer im Rahmen eines langfristigen Vertrags. Dieser Vertrag wurde nach dem Bilanzstichtag wesentlich geändert. Die Lizenzgebühr wird für jedes Kalenderjahr in Abhängigkeit der tatsächlich erzielten Umsatzerlöse unter Berücksichtigung eines Mindestbetrags ermittelt. Ausgehend von den für das kommende Geschäftsjahr erwarteten Umsatzerlösen ergibt sich aus dem geänderten Lizenzvertrag eine zu erwartende Belastung in Höhe von ca. 150-275 TEUR für das kommende Geschäftsjahr. Die Restlaufzeit des geänderten Lizenzvertrags zum Bilanzstichtag beträgt 27 Jahre. Bei entsprechend höheren Umsatzerlösen kann auch eine höhere Lizenzgebühr resultieren. Ebenso führen geringere Umsatzerlöse zu einer geringeren Lizenzgebühr. Der geänderte Vertrag beinhaltet zusätzlich zu einer umsatzabhängigen Vergütung eine Mindestvergütung, die bis zum Kalenderjahr 2027 sukzessive von 150 TEUR auf 350 TEUR p.a.

ansteigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus VSOP

Die beiden zum 31.12.2021 bestehenden Verpflichtungen aus Vereinbarungen über virtuelle Mitarbeiterbeteiligungen sind im Geschäftsjahr wie folgt weggefallen:

1.

durch Verzicht der Anspruchberechtigten auf die Ansprüche aus dem virtuellen Mitarbeiterbeteiligungsprogramm und Ablösung durch Veräußerung von Aktien durch den Hauptanteilseigner zum Vorzugspreis sowie

2.

durch Erlöschen einer Verpflichtung aufgrund einer Auszahlung an einen ehemaligen Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2022 zu einem Aufwand im niedrigen fünfstelligen Bereich führte.

Angaben zu Optionen

Die Gesellschaft bietet ausgewählten Mitarbeitern einen Aktienoptionsplan an. Ziel des Aktienoptionsplans ist es, Anreize für das Management und die Mitarbeiter zu schaffen, die auf eine Steigerung des nachhaltigen Unternehmenswertes gerichtet sind, sowie die Mitarbeiterbindung zu erhöhen. Die Optionen können erstmals nach Ablauf einer Haltefrist von vier Jahren ab dem jeweiligen Ausgabetag und erst nach Erfüllen von vordefinierten Wachstumszielen innerhalb der Haltefrist ausgeübt werden. Die Hauptversammlung hat am 23.03.2022 bedingtes Kapital für den Aktienoptionsplan zur Verfügung gestellt.

Die Verpflichtung wurde als aufschiebend bedingte Verbindlichkeit unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des BFH aus dem Jahre 2017 aufgrund der Abhängigkeit von einem zukünftigen Ereignis nicht in der Bilanz angesetzt.

Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts

Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.

Unterschrift des Vorstands

 

Berlin, 23.05.2023

gez.

Marc Laubenheimer

Tobias Barten

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2023 festgestellt.

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