Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 1282 NO
Vorher
Hygromatik Lufttechnischer Apparatebau GmbH
Eingetragen
30.11.2004
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von PrüfmaschinenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von luft- und belüftungstechnischen Maschinen und Apparaten, insbesondere Luftbefeuchtern und -entfeuchtern verschiedener Bauarten, zugleich unter Fortführung des Geschäftsbetriebs der Kommanditgesellschaft unter der Firma "Hygromatik Lufttechnischer Apparatebau GmbH & Co.". Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften zu errichten sowie andere Unternehmen zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Kristina Fürst
seit 16.8.2024
Prokura
Steffen Pein
seit 16.8.2024
Prokura
Geschäftsführer
Michele Martello
seit 21.3.2022
Geschäftsführer
Carlo Vanin
seit 27.6.2019
Geschäftsführer
Frank Bernd Lauer
seit 27.6.2019
Geschäftsführer
Dirc Menssing
seit 15.9.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert4.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Carel Industries S.p.A.ITA
4.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Carel Industries S.p.A.
Italy
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

HygroMatik GmbH

Henstedt-Ulzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

HygroMatik GmbH, Henstedt-Ulzburg

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die HygroMatik GmbH erbringt ihre Leistungen wie in den Vorjahren als Teil des weltweit agierenden und an der London Stock Exchange börsennotierten Konzerns Spirax-Sarco Engineering plc mit Sitz in Cheltenham, Großbritannien. Die Gesellschaft produziert an ihrem Standort in Henstedt-Ulzburg selbst Geräte und Anlagen zur Luftbefeuchtung im Klima- sowie Spa-Bereich und vertreibt nachrangig auch aus fremder Produktion Zubehör aus diesem Umfeld. Die Produkte insgesamt kommen fast ausschließlich im gewerblichen Bereich zum Einsatz.

Die zur Fabrikation benötigten Einzelteile sowie Handelswaren wurden im Berichtszeitraum überwiegend in Deutschland beschafft. Aus Kostengründen erfolgten daneben Beschaffungen auch innerhalb und außerhalb des EU-Raumes.

Die Geräte und Anlagen werden im Inland sowie Österreich, Großbritannien und Schweden vornehmlich durch einen eigenen Außendienst vertrieben; im übrigen Ausland hingegen an Vertragshändler bzw. an Schwester-gesellschaften verkauft. Insgesamt werden ungefähr vier Fünftel der Umsätze (ohne Konzernumsätze) im Inland bzw. innerhalb der EU realisiert. Dieses Verhältnis ist nahezu unverändert zum Vorjahr.

Der Geschäftsverlauf im Berichtszeitraum wird unter Berücksichtigung der Entwicklung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt als positiv bewertet. Die Umsatzerlöse waren nur geringfügig rückläufig. Das Geschäftsergebnis verfehlte die ursprünglichen Erwartungen. Der wettbewerbsbedingte Druck - insbesondere im Inland - auf die Preisgestaltung besteht unverändert. Durch kostenbewusstes Agieren auf der Beschaffungsseite sowie in Produktion und Administration blieb die Ertragsituation nach wie vor erfreulich.

Die Wettbewerbssituation hat sich nicht wesentlich verändert.

Ertragslage

Der Gesamtumsatz ist gegenüber dem Vorjahr geringfügig rückläufig. Dies ist maßgeblich auf die sich nur sehr langsam festigende globale Konjunkturlage nach der letzten internationalen Finanzkrise, die durch den Ukraine-Konflikt noch überlagert wurde, zurückzuführen. Die Gesellschaft war konjunkturellen Rückgängen durch die breite gewerbliche Kundenstruktur sowie die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der Produkte nicht so stark unterworfen. Die Umsätze auf dem heimischen Markt konnten um 1,9% zulegen, während auf den Exportmärkten die Umsätze um 3,2% zurückgingen. Die Exportumsätze machen nunmehr 52,9% (Vorjahr 54,0%) des Gesamtumsatzes aus. Das Rohergebnis ist um 103 TEURO auf 10.038 TEURO gestiegen. Das Jahresergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 2.626 TEURO um 1.204 TEURO auf nunmehr 3.830 TEURO. Dies entspricht einer Steigerung um 45,8%, die weitaus überwiegend Ausdruck des Wegfalles der Ertragsteuerbelastung durch Abschluss eines Ergebnisabführungsvertrages mit Begründung einer ertragsteuerlichen Organschaft ist.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von 2.626 TEURO. Bei unverändertem gezeichneten Kapital von 639 TEURO reduzierte sich das Eigenkapital von 3.265 TEURO um 2.597 TEURO auf nunmehr 668 TEURO. Dies ist auch Ausdruck des zum Vorjahr geänderten und durch Ergebnisabführungsvertrag bedingten Ausweises des nahezu vollständigen Jahresergebnisses 2014 in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote (Stammkapital + Jahresergebnis) reduzierte sich dabei von 57,5% auf 11,0%. Die Eigenkapitalrentabilität (lfd. Gewinn/durchschnittliches Eigenkapital) stieg dabei deutlich von 80,2% auf 194,8%. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Bilanzsumme) fiel von 34,6% auf 31,2%. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum Bilanzstichtag von 1.249 TEURO im Vorjahr um 160 TEURO auf nunmehr 1.409 TEURO. Dies entspricht einer Zunahme um rund 12,8% und ist maßgeblich auf die zum Stichtag noch nicht fälligen Außenstände eines Großkunden zurückzuführen. Die Vorräte sanken von 1.451 TEURO um 154 TEURO auf 1.297 TEURO. Dies entspricht einer Abnahme von 10,6%.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin im Wesentlichen durch eine von einer Schwestergesellschaft unbefristet hingegebene Darlehensfazilität, deren Inanspruchnahme zum Ende des vorhergehenden Geschäftsjahres vollständig getilgt wurde. Weitere Darlehensverbindlichkeiten bestehen nicht. Der aus der operativen Tätigkeit erzielte positive Cashflow wird über Ausschüttungen in den Folgejahren bzw. ab dem Geschäftsjahr 2014 über Abführungen aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft weitergegeben. Für einen kurzfristigen Spitzenbedarf an liquiden Mitteln steht der Gesellschaft bei Bedarf zusätzlich ein eingeräumter Kreditrahmen der Deutschen Bank AG, Hamburg, zur Verfügung.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Entwicklung zum einen wiederum zur Verbesserung und Kostensenkung vorhandener Baureihen betrieben, zum anderen wurden die Produktlinien ergänzt und teilweise erneuert. An diesem erfolgreichen Vorgehen soll auch in Zukunft festgehalten werden. Im Geschäftsjahr 2014 waren in diesem Bereich bis zu sechs Personen mit unterschiedlichen Zeitanteilen tätig. Die Fremdkosten für Entwicklung im Geschäftsjahr betragen 65 TEURO. Darin sind keine eigenen Personalkosten enthalten.

Besondere Risiken der Geschäftstätigkeit

Weiterhin ist die Gesellschaft überwiegend vom deutschen Markt als größtem landesspezifischen Absatzgebiet abhängig. Diesem Risiko wurde und wird durch die Ausweitung und Stabilisierung der Verkaufstätigkeiten im europäischen und außereuropäischen Ausland begegnet.

Die Gesellschaft ist vornehmlich von der Produktgruppe Dampfluftbefeuchter abhängig. Diesem Risiko wurde und wird durch stetige Anstrengungen in der Entwicklung und dem Vertrieb von alternativen, aber ähnlichen, Produktgruppen begegnet. Hier wird eine weitere Verbesserung der Situation in den folgenden Geschäftsjahren erwartet.

Möglichen Risiken auf der Beschaffungsseite durch eine geringe Anzahl von Lieferanten für einzelne Artikel oder sehr spezielle Komponenten wird durch ständiges Monitoring der Marktsituation sowie Erprobung von zusätzlichen Beschaffungsquellen und Überprüfung der Möglichkeiten der Standardisierung von verwendeten Fertigungsteilen begegnet.

Die eingesetzte Hard- und Software im Bereich Enterprise-Resource-Planning (ERP) und Customer-Relationship-Management (CRM) hat für den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft eine zentrale Bedeutung. Den durch einen nicht nur kurzfristigen Ausfall bedingten Risiken wird durch abgeschlossene Serviceverträge mit betreuenden größeren Systemhäusern, Quick-Response-Verträgen bezüglich Austausch mit den namhaften Herstellern der Hardware, Backup- und Sicherungskonzepten sowie einem Desaster-Recovery-Plan und einer angemessenen unterbrechungsfreien Stromversorgung Rechnung getragen.

Forderungsausfallrisiken werden durch das im Hause durchgeführte Forderungsmanagement erfolgreich verringert. Liquiditätsrisiken bestehen durch die Ertragssituation, die eingeräumte Kreditlinie sowie die Finanzierungs-möglichkeiten im Konzernverbund nicht. Fremdwährungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da überwiegend in EURO ein- und verkauft wird. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Chancen der Gesellschaft

Zukünftige Chancen der Gesellschaft liegen in einer nachhaltig gefestigten Nachfrage im Inland und Ausland als Ergebnis einer zunehmenden Stabilisierung des zurzeit gebremsten weltwirtschaftlichen Klimas und hier insbesondere der Baukonjunktur sowie Beendigung bzw. Entschärfung der Auswirkungen der Ukraine-Krise. Im Auslandsgeschäft bietet die zusätzliche und andauernde Erschließung von Exportmärkten mit bestehenden oder neuen Produkten weiterhin zusätzliche Wachstumschancen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die einen Einfluss auf den Jahresabschluss 2014 haben könnten.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Geschäftsjahr 2015 wird wieder ein positiver Geschäftsverlauf mit leicht steigendem Umsatz erwartet. Bezüglich der Erholungsphase nach Ende der weltwirtschaftlichen und europäischen Finanzkrise bzw. Ukraine-Krise wird für 2015 mit gegenüber 2014 seitwärts gerichteten bis leicht positiven Effekten gerechnet. Die Kurve der positiven Entwicklungen wird in Summe flach ansteigend erwartet. Es wird erwartet, dass sich der Umsatzanstieg etwas mehr auf das Inland und dagegen geringfügiger auf das Ausland verteilt. Bezüglich des Auslandsumsatzes wird damit gerechnet, dass sich negative und positive Entwicklungen in einzelnen Regionen insgesamt mit einem negativen Überhang begegnen. Für die nähere Zukunft wird mit einem teilweisen Preis- und damit Margenverfall bedingt durch aggressiven Wettbewerb gerechnet. Auf der Beschaffungsseite muss mit anziehenden Rohstoffpreisen sowie einer Steigerung der Lohnkostenanteile in Fertigartikeln als Folge von Lohnabschlüssen sowie sich erholender Konjunktur gerechnet werden. Das Lagermanagement wird im Rahmen einer größtmöglichen Lieferperformance weiter fortlaufend optimiert. Somit wird für das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung etwas unterhalb des Niveaus von 2014 gerechnet.

 

Henstedt-Ulzburg, den 5. Juni 2015

Die Geschäftsführung

Dirc Menssing

Neil Harvey Daws

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 1.890.278,63 1.964.359,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 229.468,10 208.449,69
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 28.718,35  
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 200.749,75 208.449,69
II. Sachanlagen 1.660.810,53 1.755.909,92
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.100.054,15 1.175.673,15
2. technische Anlagen und Maschinen 217.859,98 227.808,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 342.896,40 352.428,40
B. Umlaufvermögen 4.112.406,40 3.667.618,14
I. Vorräte 1.297.358,21 1.450.804,90
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.106.371,81 1.167.069,57
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 108.152,01 149.274,18
a. unfertige Erzeugnisse 108.152,01 149.274,18
3. fertige Erzeugnisse und Waren 79.266,39 113.463,31
4. geleistete Anzahlungen 3.568,00 20.997,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.451.822,95 1.288.509,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.794,81 5.850,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.408.681,49 1.248.649,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.029,03 13.655,06
davon aus Lieferungen und Leistungen 7.029,03 13.655,06
3. sonstige Vermögensgegenstände 36.112,43 26.204,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.363.225,24 928.303,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.487,15 48.436,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.061.172,18 5.680.413,97

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 667.833,20 3.265.542,38
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 639.114,85 639.114,85
1. gezeichnetes Kapital 639.114,85 639.114,85
II. Jahresüberschuss 28.718,35 2.626.427,53
B. Rückstellungen 689.894,56 750.144,31
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 89.442,00 64.767,00
2. Steuerrückstellungen 147.092,65 208.427,01
3. sonstige Rückstellungen 453.359,91 476.950,30
C. Verbindlichkeiten 4.703.444,42 1.664.727,28
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.875,22 125.214,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 23.875,22 125.214,34
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.428.124,90 1.206.877,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.428.124,90 1.206.877,66
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 44.568,12  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 44.568,12  
davon aus Lieferungen und Leistungen 44.568,12  
4. sonstige Verbindlichkeiten 206.876,18 332.635,28
davon aus Steuern 128.926,10 166.489,98
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.505,99 4.673,83
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 206.876,18 332.635,28
a. übrige sonstige Verbindlichkeiten 76.444,09 161.471,47
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.061.172,18 5.680.413,97

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) 3.901.980,62 3.672.187,40
a) Rohergebnis (GKV) 10.038.263,64 9.934.839,92
b) Personalaufwand (GKV) 4.009.826,94 3.923.971,98
Löhne und Gehälter 3.403.585,90 3.352.569,57
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 606.241,04 571.402,41
soziale Abgaben 584.411,12 560.607,21
Aufwendungen für Altersversorgung 21.829,92 10.795,20
c) Abschreibungen (GKV) 305.105,36 280.651,32
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 305.105,36 280.651,32
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 1.821.350,72 2.058.029,22
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -13.567,56 -24.793,31
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 288,84 218,41
Übrige / nicht zuordenbare sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 288,84 218,41
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.856,40 25.011,72
Zinsen 204,40 10.855,72
Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 13.652,00 14.156,00
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.888.413,06 3.647.394,09
4. außerordentliche Aufwendungen 11.033,00 11.033,00
5. außerordentliches Ergebnis -11.033,00 -11.033,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 44.394,09 1.007.380,06
7. sonstige Steuern 2.570,46 2.553,50
8. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -3.801.697,16  
a) auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.801.697,16  
Gewinnabführung aufgrund eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags 3.801.697,16  
9. Jahresüberschuss 28.718,35 2.626.427,53

Ergebnisverwendung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Jahresüberschuss 28.718,35
2. Gewinnvortrag auf neue Rechnung (soweit nicht Aktiengesellschaft) 28.718,35
3. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00

4. Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung wird wie folgt verwendet: In Höhe eines Teilbetrages von € 3.801.697,16 erfolgt eine Ergebnisabführung gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft. Der verbleibende Restbetrag in Höhe von € 28.718,35 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

HygroMatik GmbH, Henstedt-Ulzburg

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet.

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Es wird die lineare Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angewandt.

Die Vorräte sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit Material-, Produkteinzelkosten und notwendigen Gemeinkosten bewertet. Auf den Gesamtvorratsbestand wurden entsprechend der Gängigkeit Abwertungen auf Artikelebene vorgenommen.

Forderungen werden zum Nominalwert abzüglich Einzelwertberichtigungen bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen vor dem Abschlussstichtag getätigte Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Pensionsrückstellung für einen ehemaligen Geschäftsführer wurde durch ein versicherungsmathematisches Gutachten (Projected Unit Credit Method, PUC) ermittelt und basiert auf den Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Bezüglich des Abzinsungssatzes wurde das Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Anspruch genommen und ein Zinssatz gewählt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (4,58%). Der Rententrend wird mit 2% angenommen. Die erstmalige Anwendung des HGB nach den Vorschriften des BilMoG führte zu einer Erhöhung des Rückstellungsbetrages. Vom gesamten Unterschiedsbetrag wurde unter Anwendung des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB im Geschäftsjahr ein Betrag i.H.v. 20% letztmalig aufwandswirksam im außerordentlichen Aufwand berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag gibt es keinen noch nicht berücksichtigten Restbetrag aus dem Übergang zur Bewertung nach dem BilMoG mehr.

Das vorhandene Deckungsvermögen in Form von zwei Rückdeckungsversicherungen und einem Stichtagswert in Höhe von 205 TEURO (Vj.: 211 TEURO) wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Pensionsrückstellung auf den Bilanzstichtag in Höhe von 294 TEURO (Vj.: 276 TEURO) verrechnet. Dadurch kommt es zu einem Nettoausweis der Pensionsverpflichtung in Höhe von 89 TEURO (Vj.: 65 TEURO). Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte, aufgrund des Fehlens eines aktiven Marktes sowie nicht zur Verfügung stehender notwendiger Parameter für die Durchführung einer alternativen Zeitwertermittlung, mit den fortgeführten Anschaffungskosten.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Bewertung von auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zu den am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkursen. Zum Bilanzstichtag erfolgt für kurzfristige Positionen die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Geschäftsjahr wurden für die Entwicklung einer neuen Gerätegeneration Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 29 als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert. Der Buchwert zum 31. Dezember 2014 beträgt TEUR 29 und entspricht dem von der Ausschüttung gesperrten Betrag i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf den Seite 6 dieses Anhangs dargestellt.

2. Gezeichnetes Kapital

Das in der Bilanz mit EUR 639.114,85 ausgewiesene Stammkapital entspricht dem im Gesellschaftsvertrag mit DM 1.250.000,00 festgesetzten Betrag.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten unter anderen Personalkosten (TEUR 270), Gewährleistungen (TEUR 60), zu erwartende Bonusgutschriften (TEUR 21), Prüfungskosten (TEUR 9) und ausstehende Rechnungen (TEUR 53).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind durch den üblichen Eigentumsvorbehalt gesichert.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält im Wesentlichen Sachbezüge von Mitarbeitern (TEUR 74) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 20). Darüber hinaus sind Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 15 (Vj.: TEUR 26) enthalten.

2. Personalaufwand

Die Aufwendungen aus der Anpassung der Stichtagsbewertung der Pensionsrückstellung mit Ausnahme des Zinsanteils und des außerordentlichen Anteils sowie die monatlichen Zahlungen der zugesagten Pensionssummen in Höhe von 32 TEURO wurden mit den Einnahmen aus monatlichen Ausschüttungen der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 21 TEURO sowie den Zinserträgen der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 14 TEURO verrechnet.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Werbe- und Reisekosten (TEUR 295), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 12), Verpackungsmaterial und Ausgangsfrachten (TEUR 213), Porto und Kommunikationskosten (TEUR 51), Fahrzeugkosten (TEUR 120), Serviceleistungen (TEUR 143), Energie und Heizung (TEUR 53), Aufwendungen für Zeitarbeitnehmer (TEUR 150), Kosten für Reparaturen und Wartungen (TEUR 116), Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (TEUR 65) und sonstige Verwaltungskosten.

Darüber hinaus sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 22 (Vj.:

TEUR 33) enthalten.

4. Periodenfremdes Ergebnis

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten als periodenfremde Erträge im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 20) und Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen (TEUR 22). Den periodenfremden Erträgen stehen Aufwendungen für Gewährleistungen für Vorjahre (TEUR 32) und sonstige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 18) gegenüber. Der ausgewiesene Ertragsteueraufwand betrifft Vorjahre.

5. Außerordentliche Aufwendungen

Unter den außerordentlichen Aufwendungen wird letztmalig der durch die geänderte Bewertung der Pensionsrückstellung infolge des BilMoG entstandene Aufwand des Geschäftsjahres ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag besteht kein Bestellobligo bezüglich Gegenständen des Sachanlagevermögens.

Zukünftige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen betragen TEUR 19. Davon haben TEUR 10 Fälligkeiten bis zu einem Jahr und TEUR 9 Fälligkeiten zwischen einem und bis zu fünf Jahren.

Die Geschäftsführung wird von Herrn Dirc Menssing, Norderstedt, bis zum 18. August 2014 von Frau Maike Nielsen, Hamburg/Cheltenham, sowie von Herrn Neil Harvey Daws, Cheltenham, wahrgenommen.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 durchschnittlich 55 Arbeitnehmer , davon 14 gewerbliche Mitarbeiter sowie 41 Angestellte.

Sämtliche Gesellschaftsanteile der HygroMatik GmbH wurden am 12. November 2013 innerhalb des Konzerns Spirax-Sarco veräußert und von der Spirax-Sarco Germany Holdings GmbH mit Sitz in München übernommen, welche wiederum zu 100% Teil des Konzernverbundes Spirax-Sarco ist. Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 wurde zwischen der Gesellschaft und der neuen alleinigen Anteilseignerin, der Spirax-Sarco Germany Holdings GmbH, ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der am 28. Mai 2014 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen wurde.

Der Jahresabschluss der HygroMatik GmbH wird in den Konzernabschluss der Spirax-Sarco Engineering plc, Cheltenham, Großbritannien, einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei dieser Gesellschaft erhältlich.

Ergebnisverwendung

Der aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags an die Muttergesellschaft abzuführende Gewinn beträgt EUR 3.801.697,16. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin vor, den gemäß § 268 Abs. 8 HGB von der Ausschüttung gesperrten Betrag von EUR 28.718,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Henstedt-Ulzburg, den 5. Juni 2015

HygroMatik GmbH

Die Geschäftsführung

Dirc Menssing

Neil Harvey Daws

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HygroMatik GmbH, Henstedt-Ulzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der HygroMatik GmbH, Henstedt-Ulzburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 5. Juni 2015

Deloitte & Touche GmbH
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