Norderstedter Bank eGLiquidiert
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Norderstedter Bank eGNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016Norderstedter Bank eG, NorderstedtI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Kreditgenossenschaften 2016: Stabil wachsend Die deutsche Wirtschaft blieb im Jahr 2016 auf Wachstumskurs. Angesichts der guten konjunkturellen Lage in Deutschland konnten die 972 Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD Banken, Sparda-Banken sowie die sonstigen Genossenschaftsbanken im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter kräftig zulegen. Die positive Geschäftsentwicklung - in den letzten Jahren mit einem deutlich marktüberdurchschnittlichen Wachstum - zeigt einmal mehr, dass es den Kreditgenossenschaften gelungen ist, das Vertrauen der Kunden in ihr Geschäftsmodell weiter zu stärken und diese mit ihren Leistungen zu überzeugen. Die besonders starke Kundenorientierung und eine konservative Geschäftspolitik ließen die Kundenvolumina per Ende 2016 deutlich wachsen. So stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften um 29 Milliarden Euro auf 637 Milliarden Euro (+4,8 Prozent). Auch die Kundenforderungen legten um 23 auf 528 Milliarden Euro (+4,5 Prozent) zu. Die addierte Bilanzsumme stieg um 33 auf 851 Milliarden Euro (+4,1 Prozent). Kreditgeschäft weiter gestärkt - gerade im langfristigen Bereich Angesichts der robusten Konjunktur in Deutschland vergaben die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2016 weiterhin mehr Kredite an den Nichtbankensektor. Dabei wurde das Wachstum der Buchkredite wie schon in den Vorjahren vor allem von Ausleihungen an private Haushalte getragen. Treiber hierfür war die nach wie vor rege Nachfrage nach langfristigen Wohnungsbaukrediten, die durch die extrem niedrigen Kreditzinsen, den moderaten Verschuldungsgrad sowie die guten Einkommenszuwächse der Haushalte und das hohe Maß an Arbeitsplatzsicherheit bedingt sein dürfte. Neben den Buchkrediten an private Haushalte weiteten die Banken überdies ihre Kreditvergabe an Unternehmen aus. Entscheidend hierfür dürften neben der noch einmal gesunkenen Verzinsung langfristiger Buchkredite vor allem die in der Grundtendenz positiven Konjunktur- und Geschäftserwartungen gewesen sein. Der prozentuale Zuwachs im Kreditgeschäft der Kreditgenossenschaften lag bei 4,5 Prozent (ein Plus von 23 Milliarden Euro). Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften per Ende 2016 Kredite in Höhe von 528 Milliarden Euro herausgegeben. Damit knüpften die Kreditgenossenschaften an die Rekordmarken der letzten Vorjahre an. Wachstumstreiber waren wiederum die langfristigen Forderungen. Ihr Volumen wuchs um 5,3 Prozent auf 466 Milliarden Euro. Aber auch die mittelfristigen Forderungen legten um 1,4 Prozent auf 31 Milliarden Euro zu. Das Kreditgeschäft der Volksbanken und Raiffeisenbanken - insbesondere im Firmenkundenbereich - wird im Fahrwasser der robusten deutschen Konjunktur auch weiterhin wachsen. Robuste Refinanzierungsstruktur und Langfristpräferenz der Kunden Die Zunahme bei den Kundenkrediten konnte durch eine deutliche Erhöhung der Kundeneinlagen mehr als vollständig refinanziert werden. Aufgrund der hohen Kundeneinlagen sind die Institute weitgehend unabhängig von der mittel- und langfristigen Refinanzierung am Geld- und Kapitalmarkt. Die Kundeneinlagen fließen im regionalen Geschäftsgebiet der Banken als Kredite zurück. Der Einlagenüberschuss über die Kundenforderungen lag bei über 100 Milliarden Euro. Die Kreditvergabe der Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnet sich darüber hinaus durch eine konservative Ausgestaltung aus. 88 Prozent der vergebenen Kredite weisen eine anfängliche Zinsbindung von über fünf Jahren auf. Diese längere Zinsbindung schützt Kreditkunden besser vor Zinsänderungsrisiken und damit vor Unsicherheiten über die zukünftige Zins- und Tilgungsbelastung. Diese Langfristpräferenz - verbunden mit festen Konditionen - verschafft den Privat- und Firmenkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken weiterhin Sicherheit und Transparenz bei ihren Finanzierungen. Liquide und sichere Einlagen besonders gefragt Das Einlagengeschäft der Genossenschaftsbanken zeigt ebenfalls ein stabiles Wachstum. Im Umfeld der Niedrigzinsphase fällt die Entwicklung jedoch ausgesprochen heterogen aus. Während liquide, kurzlaufende Einlagen nachgefragt werden, sind länger laufende, weniger liquide Einlagen rückläufig: Angesichts der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank nahmen die Sichtguthaben der Kunden weiter deutlich zu. Weniger liquide Bankprodukte wie Termineinlagen, Spareinlagen und Sparbriefe waren kaum gefragt. Dieser Trend dürfte sich im kommenden Jahr fortsetzen. Die Kreditgenossenschaften steigerten ihre Kundeneinlagen in summa im letzten Jahr um 29 Milliarden Euro oder 4,8 Prozent auf 637 Milliarden Euro. Treiber dieses starken Zuwachses waren die täglich fälligen Verbindlichkeiten, die insgesamt um 35 Milliarden Euro (oder 9,6 Prozent) auf 395 Milliarden Euro stiegen. Mehr als sechs Zehntel der Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften sind kurzfristige Sichteinlagen. Der Termineinlagenbestand der Kreditgenossenschaften lag per Ende 2016 bei rund 47 Milliarden Euro und damit um 6,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Bestand an Sparbriefen sank ebenfalls deutlich auf 7 Milliarden Euro. Die Spareinlagen blieben mit 187 Milliarden Euro weitgehend konstant. Erstmals weniger als 1.000 Institute Der Konsolidierungsprozess unter den Volksbanken und Raiffeisenbanken setzte sich gegenüber den Vorjahren in einem leicht gesteigerten Umfang fort. Die Zahl der selbständigen Genossenschaftsbanken lag per Ende 2016 erstmals mit 972 Banken unter der Marke von 1.000 Instituten. Die Zahl der Kreditgenossenschaften sank fusionsbedingt um 49 Banken bzw. um -4,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Bilanzsumme weiter im Aufwind Die aggregierte Bilanzsumme aller Genossenschaftsbanken hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent auf 851 Milliarden Euro erhöht. Dadurch erhöhte sich auch die durchschnittliche Bilanzsumme je Institut auf 876 Millionen Euro (im Vorjahr 801 Millionen Euro). Die Spannweite bei den Bilanzsummen reicht unter den Kreditgenossenschaften von 17 Millionen Euro für die kleinste bis zu knapp 39 Milliarden Euro für die größte Kreditgenossenschaft. Deutlicher Ausbau des Eigenkapitals Unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik der Volksbanken und Raiffeisenbanken ist neben einer jederzeit ausreichenden Liquidität eine angemessene und robuste Eigenkapitalausstattung und -bildung. Den Kreditgenossenschaften ist es im Jahresverlauf 2016 gelungen, das bilanzielle Eigenkapital mit einem deutlichen Plus von 4,5 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro zu steigern. Deutlich zulegen konnten die Rücklagen um 4,5 Prozent auf 36,7 Milliarden Euro, auch die Geschäftsguthaben (gezeichnetes Kapital) wuchsen um 4,3 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. Mit der im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht gesteigerten Eigenkapitalquote - berechnet als bilanzielles Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme - in Höhe von 5,7 Prozent verfügen die Kreditgenossenschaften über ausreichende Wachstumsspielräume, um den Kreditwünschen von Privat- und Firmenkunden gleichermaßen gerecht zu werden. 18,4 Millionen Mitglieder - 152.000 neue Mitglieder Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften wird auch von neuen Kunden und Mitgliedern stark nachgefragt: Die Mitgliederzahlen der Volksbanken und Raiffeisenbanken boomen weiter, was darauf hindeutet, dass der Zuspruch zu Kreditgenossenschaften ungebrochen ist. Ende 2016 konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken 18,4 Millionen Personen und Unternehmen zu ihren Mitgliedern zählen. Das sind mehr als 152.000 Mitglieder und damit knapp 1 Prozent mehr als im Vorjahr. In den letzten zehn Jahren seit 2006 konnten die Kreditgenossenschaften einen Mitgliederzuwachs von mehr als 2,5 Millionen Mitgliedern verzeichnen. 2. Entwicklung der Norderstedter Bank eG Das Thema Regulatorik beschäftigt uns Jahr um Jahr wieder mit zusätzlichen Anforderungen. Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Regelungen ist eine zunehmende Komplexität festzustellen, der wir mit einer Ausweitung unserer personellen Kapazitäten im Betriebsbereich begegnen müssen. Zudem macht sich das Niedrigzinsumfeld deutlich bemerkbar. Gleichwohl entwickelten sich unsere Kundengeschäfte im Einlagen- und Kreditbereich im Geschäftsjahr 2016 sehr erfreulich.
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Nach einem überdurchschnittlichen Bilanzwachstum im Geschäftsjahr 2015 haben stichtagsbedingte Dispositionen einiger Großanleger zu einer rückläufigen Bilanzsumme in 2016 geführt. Die durchschnittliche Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2016 um 11.481 TEUR auf 374.619 TEUR gestiegen.
Kundenforderungen Die bilanziellen Kundenforderungen konnten mit einem deutlich über dem Durchschnitt der Kreditgenossenschaften liegenden Wachstum von 8,1 % gesteigert werden. Damit wurde unsere Marktposition weiter ausgebaut. Dabei haben sich unser Geschäftsmodell und das niedrige Zinsniveau positiv auf die Kreditnachfrage ausgewirkt. Kundenwünsche nach sehr langfristigen Zinsbindungen haben wir zur Begrenzung unseres eigenen Zinsänderungsrisikos zu einem wesentlichen Teil an unsere Verbundpartner vermittelt. Die Struktur des Kreditportfolios ist in der Streuung nach Branchen und Größenklassen, im Hinblick auf die Absicherungsquote und die Bonitäten, ausgewogen. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir mit kaufmännischer Vorsicht bewertet. Für die erkennbaren akuten und latenten Kreditrisiken sind angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie Vorsorgereserven vorhanden, die von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt wurden. Nach unseren derzeitigen Erkenntnissen sind in unserem Kreditportfolio keine wesentlichen Risiken vorhanden, die nicht bereits im Jahresabschluss 2016 abgeschirmt wurden. Problembehaftete Kredite werden intensiv betreut; die Sanierung und Abwicklung von insolventen Kreditnehmern wird durch den Vorstand überwacht. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für einzelne Kreditnehmer und die aufsichtsrechtlichen Kreditvorschriften wurden eingehalten. Wertpapieranlagen und Forderungen an Banken Innerhalb der Eigenanlagen fand eine Verschiebung von Forderungen gegenüber Banken in Wertpapieranlagen statt. Zusätzlich spiegeln sich die stichtagsbedingten Dispositionen einiger Großanleger im Forderungsrückgang gegenüber Banken wider, da wir diese Einlagen aufgrund des hohen Dispositionsrisikos in der Regel fristenkongruent als Guthaben bei unserer Zentralbank unterhalten. Unseren gesamten Wertpapierbestand haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Wertpapieranlagen beinhalten ausschließlich Euro-Anleihen mit einem Investment-Grade-Rating. Derivative Geschäfte Zur Absicherung dreier festverzinslicher Wertpapiere des Eigenbestandes gegen Kurswertrisiken bei steigenden Zinsen wurden Festzinszahler-Swaps abgeschlossen. Dabei wurden für die Grund- und Sicherungsgeschäfte Bewertungseinheiten gebildet.
Bankrefinanzierungen Die Bankrefinanzierungen resultieren fast ausschließlich aus zweckgebundenen Refinanzierungen aus öffentlichen Kreditprogrammen. Damit konnten wir unseren Kunden unter Einbeziehung öffentlicher Förderkredite zinsgünstige Mittel im Rahmen einer Gesamtfinanzierung zur Verfügung stellen. Spareinlagen und andere Einlagen (Kundeneinlagen) Aufgrund des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus hat sich der Trend zu kurzfristigen Anlagen weiter verstärkt. Wie bereits ausgeführt, haben stichtagsbedingte Dispositionen einiger Großanleger zu rückläufigen Kontokorrenteinlagen zum Bilanzstichtag geführt. Investitionen Im Rahmen der beabsichtigten Modernisierung und Konzentration unseres Geschäftsstellennetzes haben wir mit dem angestrebten Bau einer neuen Zentrale und dem Kauf von Filialräumlichkeiten in Norderstedt-Mitte strategische Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen. Als Alternativanlage in der bestehenden Niedrigzinsphase haben wir eine im Geschäftsgebiet gelegene Immobilie mit 15 Wohneinheiten erworben. Wesentliche Investitionen an den Gebäuden oder der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden im Hinblick auf strategische Überlegungen für einen Hauptstellenneubau zurückgestellt. Personal und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2016 beschäftigten wir durchschnittlich 43 Vollzeitangestellte und 11 Teilzeitkräfte. Außerdem wurden durchschnittlich 5 Auszubildende beschäftigt; die Altersstruktur ist ausgewogen. Die Aus- und Weiterbildung nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an insgesamt 492 Tagen (Vj. 325 Tage) an Seminaren im genossenschaftlichen Verbund, an internen Schulungen, Personalentwicklungsmaßnahmen und an Grundlagenschulungen für das neue Bankenanwendungsverfahren "agree21" teil. Dabei lag der Schwerpunkt in den Grundlagenschulungen für das neue Bankenanwendungsverfahren mit 255 Tagen. Unseren Dank und besondere Anerkennung sprechen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, die mit ihrer Leistung und ihrem Einsatz zum Erfolg des abgelaufenen Geschäftsjahres beigetragen haben. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Über die bereits genannten wesentlichen Ereignisse bzw. wichtigen Vorgänge für die geschäftliche Entwicklung in 2016 ist die Gründung einer Tochtergesellschaft, mit der wir uns direkt oder indirekt an Immobilienprojekten in der Region beteiligen wollen, zu nennen. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Norderstedter Bank eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement Die Unternehmenskonzeption der Bank ist klar an den Bedürfnissen der Mitglieder und Kunden ausgerichtet. Daraus wurde eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung der Mitglieder und Kunden in allen Fragen der Finanzierung und Vermögensanlage sicherstellt. Die Entwicklung der Bank wird mit Hilfe von Kennzahlen und Limitsystemen geplant und gesteuert. Die Ausgestaltung der Limitsysteme ist an der Risikotragfähigkeit der Bank ausgerichtet. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit der Internen Revision wird die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund einer wachsenden Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Die Gesamtbanksteuerung stellt ein Zusammenspiel vielfältiger Einzelsteuerungsmaßnahmen dar und ermöglicht es, zu jeder Zeit ein umfassendes Bild über die aktuelle und im Rahmen von Simulationsrechnungen über die künftige betriebswirtschaftliche Situation der Bank zu erhalten. Gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) i.V.m. § 25a Abs. 1 KWG haben die Kreditinstitute angemessene Strategien festzulegen und angemessene interne Kontrollverfahren einzurichten. Bestandteil der internen Kontrollverfahren ist neben der Internen Revision das interne Kontrollsystem, das wiederum Regelungen zur Aufbau- und Ablauforganisation und geeignete Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse umfasst. Die Norderstedter Bank eG hat entsprechend ein Risikohandbuch erstellt, das einen in den MaRisk geforderten Überblick über das Gesamtrisikoprofil der Bank gibt. Es berücksichtigt die Art, den Umfang und die Komplexität der getätigten Geschäfte sowie die Größe, die Personalausstattung und die Organisation der Bank. Risikomanagementziele und -methoden Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z.B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken. Die Kontrolle und das Management dieser Risiken sind zentrale Aufgaben und an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu begrenzen und zu überwachen sowie negative Abweichungen von den Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Die Unternehmenssteuerung ist dem Vorstand direkt unterstellt und personell adäquat besetzt. Die Interne Revision überwacht durch regelmäßige Kontrollen die vorhandenen Abläufe. Die Norderstedter Bank eG unterscheidet zwischen Adressenausfallrisiken im Kunden- und Eigenanlagengeschäft, Marktpreisrisiken (Zinsänderungs-, Kurs-, Währungs- und sonstigen Preisrisiken) und sonstigen Risiken (Liquiditäts- und operationelle Risiken). Zur Bewertung der Risiken nutzt die Norderstedter Bank eG EDV-gestützte Systeme. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen sind Verlustobergrenzen für unterschiedliche Risikoarten definiert, an denen die Bank unter anderem ihre geschäftspolitischen Maßnahmen ausrichtet. Adressenausfallrisiken Für das Kreditgeschäft hat die Norderstedter Bank eG unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit sowie der Einschätzung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken eine Strategie zur Ausrichtung des Kreditgeschäftes festgelegt. Die Kreditrisikostrategie steht dem statutarisch festgelegten Förderauftrag nicht entgegen. Generell begegnet die Norderstedter Bank eG den Kreditrisiken durch umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln in allen Phasen der Kundenkreditbeziehung. Zudem ist ein umfassendes Instrumentarium zur Risikofrüherkennung, -identifizierung und -begrenzung vorhanden. Der qualifizierten Ermittlung und Steuerung struktureller Adressenausfallrisiken kommt zur nachhaltigen Absicherung der Risikotragfähigkeit der Norderstedter Bank eG und zur Erfüllung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Vorschriften eine besondere Bedeutung zu. Die Ermittlung struktureller Adressenausfallrisiken basiert auf Einstufungen aller Kreditnehmer nach bankinternen Beurteilungskriterien in Risikogruppen. Das aggregierte Ergebnis wird nach Volumen und Blankoanteilen ausgewertet und in die Gesamtbanksteuerung einbezogen. Die Einstufungen werden regelmäßig überprüft. Die turnusmäßigen Auswertungen geben weiterhin Auskunft über die Verteilung nach Größenklassen und Branchen. Zur Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäfts besteht ein umfassendes Limitsystem. Den Adressenausfallrisiken in Wertpapieranlagen wird grundsätzlich dadurch begegnet, dass nur Papiere mit einem Mindestrating von A- oder vergleichbar erworben werden. Des Weiteren ist zur Überwachung ein umfangreiches Limitsystem eingerichtet. Bonitätsrisiken werden regelmäßig anhand von Spreadausweitungen, Ausfall- und Migrationswahrscheinlichkeiten gemessen. Marktpreisrisiken Zur Überwachung der Auswirkungen der allgemeinen Zins-, Kurs- und Währungsrisiken, soweit vorhanden, auf die von der Bank gehaltenen Wertpapiere wird ein Controlling- und Managementsystem eingesetzt, das den von der Bankenaufsicht vorgegebenen Anforderungen voll entspricht. Zur Quantifizierung der Risiken bewertet die Bank ihre Wertpapierbestände vierteljährlich unter Zugrundelegung aktueller Zinssätze und Kurse. Darüber hinaus werden regelmäßig die potenziellen Verlustrisiken aus möglichen künftigen Zins- und Kursänderungen analysiert. Die Bank ist insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken und -chancen werden mit Hilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen gemessen. Ausgehend von Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften Entwicklungsszenarien werden die möglichen Ergebnisbeeinträchtigungen simuliert und auf die Risikolimite angerechnet. Zur Absicherung von drei festverzinslichen Wertpapieren des Eigenanlagebestandes gegen Zinsänderungsrisiken (Kursrisiken) wurden Festzinszahler-Swaps abgeschlossen. Die Grund- und Sicherungsgeschäfte wurden zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Ungedeckte Währungsrisiken bestehen nur in Form von Währungsavalen, die im Kundenauftrag eingegangen wurden. Liquiditätsrisiken / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Grundlage für die Liquiditätssteuerung sind die Liquiditätsverordnung sowie die LCR-Kennziffer. Daneben ist die Finanzplanung der Bank streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Die Bank trägt bei den Geldanlagen bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Durch die Einbindung in den Genossenschaftlichen FinanzVerbund bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten, um jederzeit unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können. Mithilfe des turnusmäßig durch die Unternehmenssteuerung erstellten Liquiditätsberichtes wird der Vorstand über die Liquiditätssituation, den Liquiditätsbedarf und über mögliche Liquiditätsrisiken der Bank informiert. Operationelle Risiken Neben den vorgenannten Risiken hat sich die Norderstedter Bank eG aber auch auf operationelle Risiken, wie z.B. Betriebsrisiken im EDV-Bereich oder fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken oder allgemeine Geschäftsrisiken, einzustellen. Das innerbetriebliche Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu erkennen und, so weit wie möglich, zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken wird unter anderem auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, beispielsweise im EDV-Bereich, der Innenrevision oder im Bereich der Rechtsberatung, begegnet. Versicherbare Gefahrenpotenziale, z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, sind durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). Das offen ausgewiesene Eigenkapital konnte erneut ausgebaut werden, es beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 32.582 TEUR und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1.703 TEUR oder 5,5 % erhöht, so dass sich im Verhältnis zur Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote von 9,2 % (Vorjahr 8,4 %) ergibt. Bei der Bewertung des Eigenkapitals ist die Eigenkapitalstruktur von entscheidender Bedeutung. Das Eigenkapital laut Bilanz setzt sich lediglich zu 2,5 % aus Geschäftsguthaben unserer Mitglieder und 97,5 % aus erwirtschafteten eigenen Mitteln zusammen. Damit entspricht die Eigenmittelausstattung den gesetzlichen Anforderungen und eine ausreichende Eigenmittelunterlegung für das zu erwartende Geschäftswachstum in den nächsten zwei Jahren ist sichergestellt. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank dem BVR ISG Sicherungssystem an. Das BVR ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt. Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR ISG Sicherungssystem tätig. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die Liquiditätskennzahl gemäß § 2 Abs. 1 LiqV sowie die Liquidity Coverage Ratio (LCR) haben wir stets eingehalten. Aufgrund unserer Liquiditätslage und -steuerung, der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund und der unterhaltenen Bankguthaben, gehen wir davon aus, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft zu rechnen ist. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 14 Zinsüberschuss Der Zinsüberschuss reduzierte sich trotz guter Wachstumsraten im Kreditgeschäft aufgrund der rückläufigen Kapitalmarktzinsen um 2,8 %. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die verminderten Beiträge aus den Eigenanlagen. Im Verhältnis zum durchschnittlichen Geschäftsvolumen hat sich die Zinsmarge von 1,98 % auf 1,87 % vermindert. Provisionsüberschuss Das Provisionsergebnis stellt die zweite wesentliche Ertragsquelle unserer Bank dar. Nach Abzug der Provisionsaufwendungen ist der Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 4,2 % rückläufig. Ursächlich sind verminderte Erträge im Wertpapier- und Depotgeschäft sowie im Vermittlungsgeschäft. Personalaufwand und andere Verwaltungsaufwendungen Der Personalaufwand hat sich planmäßig entwickelt. Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich, bedingt durch migrationsbedingte Aufwendungen und die Kosten für die Bankkartenhauptausstattung um 5,8 % erhöht. Bewertungsergebnis Die erkennbaren Risiken im Kundenkreditgeschäft wurden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen abgeschirmt und liegen deutlich unterhalb des in einem durchschnittlichen Jahr zu erwartenden Risikoergebnisses. Den Wertpapierbestand haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Jahresüberschuss Aus dem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wurden vorab 1,15 Mio. Euro dem Fonds für allgemeine Bankrisiken zugeführt. Die Ertragslage wird als zufriedenstellend eingestuft. Kapitalrendite Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,17 % (Vorjahr 0,20 %). Unter Berücksichtigung der Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken betrug die Rendite 0,49 % (Vorjahr 0,51 %). 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Vermögenslage unseres Hauses ist durch eine gute Eigenkapitalausstattung geprägt. Die gebildeten Wertberichtigungen für die erkennbaren und latenten Risiken in den Kundenforderungen sind angemessen. Für erhöht latente Risiken im Kreditgeschäft besteht ein ausreichendes Deckungspotenzial in Form versteuerter Wertberichtigungen. Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht den betrieblichen und aufsichtsrechtlichen Erfordernissen. Die Ertragslage wird als zufriedenstellend eingestuft. Aufgrund unserer risikobewussten Geschäftspolitik sowie der installierten Instrumentarien zur Risikosteuerung und -überwachung bewegen sich die derzeit erkennbaren Risiken der künftigen Entwicklung in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen. Wir erwarten ein gleichbleibend niedriges Zinsniveau über alle Laufzeiten und sehen Ertragschancen in einem weiteren Wachstum des Kundenkreditgeschäftes und im Aufbau von qualifizierten Beratungsangeboten. Die Norderstedter Bank eG wird auch weiterhin ihren Mitgliedern und Kunden ein kompetenter Finanzdienstleister und Partner im Bankgeschäft sein. III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die Entscheidung des EZB-Rates, den Leitzins der EZB weiterhin für längere Zeit auf dem aktuellen oder niedrigerem Niveau zu belassen, wird den Druck auf die Zinsmargen weiter aufrecht erhalten. Das am 8. Dezember 2016 beschlossene erweiterte Ankaufprogramm von Vermögenswerten soll in jedem Fall so lange aufrecht erhalten werden, bis eine nachhaltige Annäherung der Inflationsrate an ein Niveau von nahe 2 % auf mittlere Sicht sichergestellt ist. Aufgrund der weiter anhaltenden Niedrigzinsphase halten wir die Zinsänderungsrisiken für die nächsten beiden Geschäftsjahre für begrenzt. Die nach wie vor gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird sich auch weiterhin bei unserer Kundschaft in der nördlichen Metropolregion Hamburg und am Arbeitsmarkt positiv bemerkbar gemachen. Wir gehen von einer guten Entwicklung insbesondere bei unseren Firmenkunden aus. Unter diesen Bedingungen erwartet die Norderstedter Bank für die kommenden zwei Geschäftsjahre ein weiteres Wachstum im Kreditgeschäft und ein stabiles Einlagengeschäft. Die Norderstedter Bank eG sieht ihre Stärke als regional tätiges Kreditinstitut sowohl in gewachsenen als auch in neu zu schaffenden persönlichen Kundenbeziehungen. So stellt die Norderstedter Bank eG eine weitere Spezialisierung im Privat- wie auch Firmenkundengeschäft sowie die persönliche, individuelle und qualitativ anspruchsvolle Beratung und Betreuung in den Mittelpunkt ihrer Marktaktivitäten. Ausgehend von einer guten Vermögenslage, erwarten wir auch für die Zukunft eine weitere Stärkung unserer Eigenkapitalbasis. Negative Auswirkungen aus Kredit- oder Marktpreisrisiken auf unsere Vermögenslage sind derzeit nicht zu erkennen. Die Risiken des Niedrigzinsumfeldes und des sich weiter verschärfenden Wettbewerbes werden sich nach unserer Einschätzung weiter erhöhen. Gleichwohl erwarten wir für die nächsten beiden Geschäftsjahre eine geordnete Vermögens- und Finanzlage sowie eine im Vergleich zur Branche noch zufriedenstellende Ertragslage. Abschließend weisen wir darauf hin, dass, soweit wir vorstehende Prognosen oder Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen können. IV. Zweigniederlassungen Die Genossenschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Norderstedt, 21. März 2017 Norderstedter Bank eG Der Vorstand: Weber Schomacker 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2016Norderstedter Bank eG, Norderstedt Genossenschaftsregisternummer 105 NO beim Amtsgericht KielAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2016Norderstedter Bank eG, NorderstedtA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen. Im Anhang wurden die Beträge nach kaufmännischen Regeln auf volle EURO gerundet. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Umlauf- und des Anlagevermögens wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Es besteht eine Vorsorgereserve gemäß § 340f HGB. Der Ansatz von Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Dienen derivative Finanzinstrumente (Swap-, Termin-, Optionsgeschäfte) im Nichthandelsbestand der Absicherung von Vermögensgegenständen, Schulden, schwebenden Geschäften oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen, werden Bewertungseinheiten gebildet, sofern hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach den Vorschriften von § 254 HGB. Die nachfolgende Tabelle weist für jede Art von Grundgeschäften das Volumen der in Bewertungseinheiten einbezogenen Grundgeschäfte aus: Angaben zu Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23a HGB
Bei den Grundgeschäften wurden Zinsrisiken mittels Zinsswap (Micro-Hedge) abgesichert. Bei den gebildeten Bewertungseinheiten handelt es sich um perfekte Micro-Hedges. Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente stimmen jeweils in allen relevanten Ausstattungsmerkmalen überein ("Critical Term Match"). Daher haben sich die gegenläufigen Wertänderungen in Bezug auf das abgesicherte Risiko am Bilanzstichtag vollständig ausgeglichen. Der Gesamtbetrag der sich ausgleichenden Wertänderungen aus allen Bewertungseinheiten beläuft sich auf TEUR 485. Aufgrund der übereinstimmenden relevanten Ausstattungsmerkmale erwarten wir auch künftig für die festgelegte Dauer der Sicherungsbeziehung einen vollständigen Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen in Bezug auf das abgesicherte Risiko. Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zum Nennwert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden grundsätzlich zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear bzw. degressiv mit dem Zweieinhalbfachen der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt. Die Abzinsung der Körperschaftsteuerguthaben aus der Zeit des Anrechnungsverfahrens erfolgte unverändert mit 3,913 %, da eine ratenweise Auszahlung dieser unverzinslichen Forderung erfolgt. Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt. Es bestanden keine passiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Teilwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen sind mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 4,01 % (Vorjahr 3,89 %) wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Die Altersteilzeitrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Zinssatz von 3,24 % (Vorjahr 3,89 %) bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Als Rechnungsgrundlage werden die "Richttafeln Heubeck 2005G" zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 4,01 % abgezinst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 140. Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 1,75 % (Vorjahr 1,75 %) und eine Rentendynamik in Höhe von 1,75 % (Vorjahr 1,75 %) zugrunde gelegt. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die erstmalige Einbuchung der Rückstellung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgte mit dem abgezinsten Betrag (Nettomethode). Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum Bilanzstichtag war keine Rückstellung zu bilden. Eventualverbindlichkeiten wurden mit dem Nennwert bzw. in Höhe der zugrundeliegenden Verbindlichkeit angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2016
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 43.043.692 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 20.100.987 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 8.966.470 fällig. In folgenden Posten sind enthalten:
Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:
Auf die Angaben zu weiteren Beteiligungen wird gemäß § 286 Absatz 3 verzichtet. Mit dem unter der Bilanzposition "Anteile an verbundenen Unternehmen" erfassten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Im Bilanzposten "Treuhandvermögen" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 6.886.121 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 461.089 enthalten. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 400 (Vorjahr EUR 674) enthalten. In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 2.005.619 enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 14.637.635 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Im Bilanzposten "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 17.867 (Vorjahr EUR 23.754) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 4.823.653 enthalten. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 140.454.Diesem stehen frei verfügbare Rücklagen in Höhe von EUR 10.120.000 gegenüber. Die in den Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind nicht erkennbar. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen überwiegend breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. Zum Bilanzstichtag bestanden Zinsswaps im Nominalbetrag von 5.000 TEUR. Wir haben Bewertungseinheiten mit festverzinslichen Wertpapieren des Umlaufvermögens gebildet. Bei den Grundgeschäften wurden mittels der Zinsswaps Zinsrisiken abgesichert. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 3.286 (Vorjahr EUR 2.746) vermindert. Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 28.574 (Reduktion des Zinsertrags) bzw. in den Zinsaufwendungen aus Passivgeschäften in Höhe von EUR 5.073 (Reduktion des Zinsaufwands) enthalten. Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachten Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Depotverwaltung und für die Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen, Krediten und Wertpapieren nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 51.914 (Vorjahr EUR 189.748) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands sowie des Aufsichtsrats wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene erhielten EUR 109.952. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2016 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.078.896. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 192.100 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 5.535.071. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 744.240. Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Die Zahl der 2016 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 5 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
In den gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien der nachfolgenden großen Kapitalgesellschaften nehmen Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter unserer Bank Mandate wahr:
Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten, wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband e.V. Hannoversche Straße 149 30627 Hannover G. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 604.070,50 - sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 320.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 284.070,50) - wie folgt zu verwenden:
Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Weber, Martin, Geschäftsleiter Schomacker, Reiner, Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Seyferth, Joachim, - Vorsitzender - , Verwaltungsangestellter der Stadt Norderstedt Gerken, Klaus-Dieter, - stellvertretender Vorsitzender - , Vorstandsmitglied der akquinet AG Plambeck, Jens, Selbständiger Fliesenlegermeister Koch, Anja, Rechtsanwältin Böckermann, Silke, Rechtsanwältin Rebmann, Kay, Geschäftsführer der Artur Rebmann Betonsteinwerk GmbH
Norderstedt, 21. März 2017 Norderstedter Bank eG Der Vorstand Weber Schomacker Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Die Vertreterversammlung vom 14.06.2017 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2016 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 604.070,50 wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Norderstedter Bank eG, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Rendsburg, 25. April 2017 Genossenschaftsverband e.V. Möller-Boldt, Wirtschaftsprüfer Maack, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesNorderstedter Bank eG, NorderstedtDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2016 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens- , Finanz- , Ertrags- und Liquiditätslage, die Steuerungs- und Risikoüberwachungssysteme sowie über besondere Ereignisse. Die Innenrevision und die Compliancestelle berichteten direkt an den Aufsichtsrat. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2016 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2016 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr Frau Anja Koch und Herr Klaus-Dieter Gerken aus dem Aufsichtsrat aus. Eine Wiederwahl von Frau Koch und Herrn Gerken ist zulässig und wird vom Aufsichtsrat vorgeschlagen. An diese Vorschläge ist die Vertreterversammlung nicht gebunden. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern seinen Dank für die im vergangenen Jahr erfolgreich geleistete Arbeit und Ihr Engagement aus.
Norderstedt, 3. März 2017 Der Aufsichtsrat Vorsitzender Seyferth Norderstedter Bank eG, Norderstedt Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2016 ("Länderspezifische Berichterstattung")Die Norderstedter Bank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Norderstedter Bank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die Norderstedter Bank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2016 TEUR 8.952. Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 50,3. Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 2.455. Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 694 und betreffen laufende Steuern. Die Norderstedter Bank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. |
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