Airbus Group Insurance Risk Management GmbHLiquidiert

82024 Taufkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 42071
Vorher
EADS Deutschland Versicherungsvermittlungs- und Wirtschaftsdienst GmbHEADS Insurance Risk Management GmbH
Eingetragen
15.11.2001
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklernMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Gegenstand
Erbringung wirtschaftlicher Dienste jeglicher Art, insbesondere Vermittlung und Abschluß von Versicherungsverträgen und sonstigen Rechtsgeschäften sowie Durchführung aller hiermit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Drabert
seit 20.1.2015
Geschäftsführer
Dagmar Wittnebel
seit 21.7.2005
Prokura
Udo Kappes
seit 21.7.2005
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Airbus Group Insurance Risk Management GmbH

Ottobrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

Grundlagen des Unternehmens

Die Airbus Group Insurance Risk Management GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Airbus Defence and Space GmbH, Taufkirchen, Landkreis München, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht.

Sie bündelt und harmonisiert im Konzernverbund der Airbus SE, Amsterdam, die konzernweiten Aktivitäten im Bereich des versicherungstechnischen Risikomanagements. Hierzu gehört die Erarbeitung von Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von versicherbaren Schäden, sowie die Entwicklung versicherungstechnischer Lösungsmodelle, wodurch ein Risikotransfer an die Versicherungsmärkte wie auch eine Übertragung an die konzerneigene Rückversicherungsgesellschaft erreicht wird. Die Vermittlung und der Abschluss von Versicherungsverträgen und sonstigen in diesem Zusammenhang notwendigen Rechtsgeschäften für die Gesellschaften des Konzerns erfolgt auf der Grundlage der durch den Finanzvorstand der Airbus SE erteilten Vollmacht.

Für diese Leistungen verrechnet die Gesellschaft eine von der Prämienhöhe abhängige Vergütung. Das Versicherungsspektrum umfasst dabei grundsätzlich alle Sach- und Haftpflichtversicherungen einschließlich projektbezogener Versicherungen, ebenso wie Versicherungen für Mitarbeiter.

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen:

Die globalen Versicherungsmärkte leiden zunehmend unter der Zinssituation, können aber weitestgehend Verluste im operativen Geschäft vermeiden. Trotz leicht steigender globaler Schäden resultierend aus Naturkatastrophen (insbesondere Überschwemmungen) erzielen Versicherungsunternehmen operative Gewinne. Besonderer Druck besteht auf der Reduzierung von Kosten, um weiterhin kombinierte Schaden-/Kostenquoten von unter 100 % zu erzielen.

Prämienerhöhungen für risikotechnisch gut bewertete Unternehmen sind nach wie vor nicht festzustellen. Raum für weitere Reduzierungen ist allerdings nicht mehr gegeben.

Geschäftsverlauf:

Die für die Verlängerung der Versicherungsprogramme maßgeblichen Faktoren (Versicherungswerte, globale Preisentwicklung) haben für 2016 keine wesentlichen Veränderungen auf der Prämienseite und somit auch nicht auf die Provisionserlöse der Gesellschaft gehabt.

Aufgrund zweier Großschäden im Luftfahrt-Haftpflichtprogramm (A440M, A380) und der daraus zu erwartenden Probleme für die Erneuerung zum 01.01.2017 wurde entschieden, das Programm schon zum 01.07.2016 außerplanmäßig zu erneuern und mittels einer Zusatzprämie in zwei Raten zu zahlen (erste Rate in 2016 und zweite Rate in 2017), um eventuelle Platzierungsengpässe für 2017 abzuwenden. Dieses sogenannte "cancel and rewrite" wurde erfolgreich umgesetzt.

Einen weiteren Schwerpunkt legte das Unternehmen in 2016 auf die Untersuchung, ob mit Blick auf die sich dynamisch verändernde Risikosituation des Konzerns (Produktionshochlauf bei den A320- und A350-Modellen, voranschreitende Digitalisierung, etc.), die bestehenden Versicherungsprogramme nach wie vor ausreichenden Versicherungsschutz zur Verfügung stellen. Dabei lag der Fokus auf einer adäquaten Risikoidentifizierung und -bewertung, auf deren Basis Deckungsmöglichkeiten für identifizierte, bislang noch nicht bzw. nicht ausreichend versicherte Risiken (z. B. Cyber-, Zulieferrisiken) entwickelt, dem Management vorgestellt und teilweise umgesetzt wurden.

Das operative Geschäft der Gesellschaft verlief im Geschäftsjahr leicht positiv, wobei das Rohergebnis um 1,5 M€ auf 15,3 M€ (2015: 16,8 M€) sank. 2,7 M€ resultieren alleine aus den geminderten Erträgen aus Währungsumrechnungen im Vergleich zum Vorjahr. Auf Grundlage des Arbeitsanteils der Airbus Aéroassurances wurden gemäß Commission Sharing Agreement 1/3 der Provisionen im Luftfahrt- und Propertyprogramm sowie Versicherungsdienstleistungen i. H. v. gesamt 2 M€ (2015: 2,9 M€) an die Schwestergesellschaft abgeführt. In 2015 erfolgte demgegenüber eine Verrechnung der Provisionen i. H. v. 50 %. Überdies konnte ein leichter Anstieg an Umsatzerlösen i. H. v. 0,2 M€ in 2016 erzielt werden.

Das Ergebnis nach Steuern stieg somit erwartungsgemäß auf 3,6 M€ (im Vorjahr 2,7 M€).

Lage:

Ertragslage:

Das Rohergebnis verminderte sich gegenüber dem Vorjahr auf 15.289 T€ (2015: 16.807 T€). Lässt man den Rückgang der Erträge aus Währungsumrechnungen gegenüber dem Vorjahr außer Acht, hätte sich ein Anstieg um 1,2 M€ ergeben, welcher auf gestiegenen Umsatzerlösen i. H. v. 239 T€, als auch auf geminderten Provisionsabgaben an die Schwestergesellschaft i. H. von 954 T€ lt. Commission Sharing Agreement basiert.

Der Personalaufwand erhöhte sich leicht um 11,3 % (283 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 21,8 % - die Minderung basiert vornehmlich auf den um 2,7 M€ geminderten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung stieg um 36 % auf 3.662 T€ (2015: 2.702 T€). Im Wesentlichen handelt es sich hier um die geringeren Aufwendungen aus der Verrechnung der Provisionsabgaben, sowie Versicherungsdienstleistungen mit der Schwestergesellschaft. Im Vorjahr wurden 50 % aus den Provisionserlösen aus dem Luftfahrt- und Property-Programm verrechnet.

Finanzlage:

Die Gesellschaft ist in die Cash Pooling Vereinbarung des Konzerns mit der Airbus SE eingebunden. Die dort angelegten Mittel sind unter den Forderungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Der Bestand an Forderungen im Cash Pooling weist in 2016 die für die Gesellschaft üblichen hohen Forderungen aus.

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf 8.086 T€ und liegt damit um 1.325 T€ über dem Vorjahreswert von 6.761 T€. Grund hierfür ist im Wesentlichen der höhere Cash Pooling Bestand aufgrund der aus dem SLA mit der Schwestergesellschaft resultierenden rückläufigen Zahlungsverpflichtungen i.H. von 954 T€.

Die Sachanlagen, die ausschließlich aus Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen, enthielten nur leichte Zugänge i. H. von 0,5 T€ (2015: 5 T€). Die Abschreibungen waren im Geschäftsjahr mit 1,2 T€ unter Vorjahresniveau (2015: 7,8 T€).

Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 1.347 T€ auf 8.072 T€ (2015: 6.725 T€), der wesentlich zur Erhöhung der Bilanzsumme beitrug, resultiert vor allem aus dem höheren Cash Pooling Bestand bei der Airbus SE. Dieser resultiert mit 954 T€ aus der vormals erwähnten verminderten Provisionsabgabe an die Schwestergesellschaft, sowie dem leicht gestiegenen operativen Geschäft.

Das Eigenkapital beträgt aufgrund der Ergebnisabführung unverändert 93 T€ und weist aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme eine Quote von 1,2 % (2015: 1,4 %) auf.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind im Vergleich zum Vorjahr nur um 5,5 % auf 2.630 T€ gestiegen (2015: 2.493 T€). Im Geschäftsjahr 2016 werden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre diskontiert. Diese Umstellung des Marktzinssatzes ermöglichte, verglichen mit dem bis 2015 gültigen durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, eine niedrigere Rückstellungszuführung.

Die sonstigen Rückstellungen stiegen um 7,9 % auf 1.431 T€ (2015: 1.327 T€). Rückstellungen für Personal- und Sozialkosten bzw. für Incentive-Pläne blieben in etwa auf Vorjahresniveau, ebenso wie die Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Der Anstieg resultiert vor allem aus der Erhöhung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten stiegen insbesondere aufgrund der um 960 T€ höheren Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft an.

Leistungsindikatoren:

Die Leistungsindikatoren für die Gesellschaft bestehen aus externen und internen Referenzdaten wie z. B. Prämienhöhe bei versicherter Leistung, deren Entwicklung jährlich gemessen und beurteilt wird. Hier wurde im Geschäftsjahr wie in der Vergangenheit bei einer Ausweitung des Geschäftsumfanges der Gruppe eine Verbesserung des Versicherungsschutzes bei weitgehend gleichbleibender Jahresprämie in den jeweiligen Versicherungsprogrammen erreicht.

Ein weiterer Leistungsindikator ist die Erreichung von möglichst umfassendem Versicherungsschutz bei wettbewerbsfähigen Konditionen. Dies wird vorrangig durch die Bündelung von gleichartigen Versicherungen für alle Konzerngesellschaften erreicht. Als Maßstab der Zielerreichung dient die Akzeptanz der Verträge durch die Gesellschaften. Die vollumfängliche Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen und Konzepte durch die Konzerngesellschaften zeigt die Erreichung dieses Zieles.

Als finanzielle Leistungsindikatoren für die Gesellschaft dienen daneben im Rahmen der Konzernplanung auch das Rohergebnis sowie der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung, wobei die Gesellschaft aufgrund ihrer besonderen Tätigkeit und ihrer nur innerhalb des Konzerns erbrachten Leistungen nur bedingt an diesen Steuerungsgrößen gemessen wird, insbesondere als höhere Provisionen und damit eine Verbesserung des Ergebnisses zu höheren Belastungen der Konzerngesellschaften führen würden.

Prognose, Chancen- und Risikobericht

Entwicklung der Rahmenbedingungen:

Ein wesentlicher Faktor für die Ausrichtung des adäquaten Versicherungsschutzes ist der fortlaufende Produktionshochlauf bei Airbus Commercial Aircraft. Insbesondere die zunehmende Gefahr von finanziellen Auswirkungen im Falle schadenbedingter Lieferverzögerungen führt zu der Notwendigkeit, den damit einhergehenden Versicherungsbedarf anzupassen. Aufgrund der Notwendigkeit von Zusatzprämien für Limit-Erhöhungen (Zuliefererrisiko) und für Großschäden im Bereich der Luftfahrtversicherung ist daher für 2017 tendenziell mit steigenden Einnahmen zu rechnen.

Auch in 2017 werden die im Vorjahr begonnenen Untersuchungen zur Anpassung des Versicherungsschutzes an die steigende Risikosituation fortgeführt und notwendige Maßnahmen umgesetzt.

Da die derzeitigen Versicherungskonditionen nach wie vor als sehr niedrig anzusehen sind, wurden, wo möglich, im Sinne der versicherten Konzerngesellschaften Mehrjahresverträge abgeschlossen.

Prognose:

Im Rahmen der operativen Planung geht die Gesellschaft von leicht steigenden Umsatzerlösen und einem ebenfalls leicht steigenden Rohergebnis aus. Berücksichtigt wurden hierbei die makroökonomischen Rahmenbedingungen der weltweiten Versicherungsmärkte, nach welchen zwar nicht mit unerwarteten Steigerungen der Versicherungskosten zu rechnen ist, trotzdem risiko- und schadenbedingte Mehrprämien eingeplant werden müssen.

Da die Gesellschaft von einem nur leicht verändertem Risikoprofil des Konzerns ausgeht, rechnet sie für das Folgejahr mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von rd. 4,8 M€.

Im Zusammenhang mit der Konzentration der zentralen Finanzfunktionen in die Hauptverwaltung nach Toulouse, werden auch sämtliche Versicherungsvermittlungsaktivitäten zum 1.1.2018 auf die Schwestergesellschaft "Airbus Aeroassurances" übertragen. Für die erste Jahreshälfte 2018 ist zudem die Verschmelzung der Gesellschaft auf die Airbus Defence and Space GmbH rückwirkend auf den 1.1.2018 geplant.

Chancen und Risiken:

Ein im April eingetretener Helikopter-Unfall in Norwegen mit anschließendem Grounding dieses Modells, kann zu einer erheblichen finanziellen Auswirkung für den Geschäftsbereich Airbus Helicopters führen. Das Konzern-Versicherungsmanagement wird alle Maßnahmen einleiten, um den Versicherungsschutz hierfür sicherzustellen und anschließende Auswirkungen auf die Erneuerungskonditionen des Luftfahrt-Haftpflichtprogramms für den Konzern im Rahmen zu halten. Aufgrund eines Vertragsablaufs erst zum Ende 2017, sind hieraus jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Provisionserlöse der Gesellschaft zu erwarten.

Risikomanagement

Die Airbus Group Insurance Risk Management GmbH war auch im Jahr 2016 in das konzernweite Enterprise Risk Management System integriert, das Risiken bzw. Chancen auch auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens beurteilt sowie den möglichen Schaden und seine Auswirkung auf das Geschäftsergebnis bewertet. Wie in den Vorjahren wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert. Für identifizierte Risiken wurden angemessene Risikominderungs- bzw. -vermeidungsmaßnahmen dokumentiert und nachgehalten.

Währungsmanagement:

Die an die Kunden weiterverrechnete Provision wird in der gleichen Währung fakturiert wie die gezahlten Prämien. Um das Fremdwährungsrisiko für den Zeitraum zwischen Fakturierung und Zahlung abzudecken, werden über Airbus SE Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Zum Jahresende waren keine Fremdwährungssicherungen ausstehend.

Aufgrund der reinen Vermittlungstätigkeit des Unternehmens, einer vollständigen Weiterverrechnung der in Rechnung gestellten Prämien in der Rechnungswährung, sowie des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Airbus Defence and Space GmbH sind keine wesentlichen Risiken zu erkennen.

 

Taufkirchen, den 21. März 2018

Airbus Group Insurance Risk Management GmbH

Andreas Drabert

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der Airbus Group Insurance Risk Management GmbH wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt.

Die Airbus Group Insurance Risk Management GmbH ist nach § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und macht von den größenabhängigen Erleichterungen nach den §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Airbus Group Insurance Risk Management GmbH hat ihren Sitz in Taufkirchen, Landkreis München. Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HR B 42071.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde an die Vorschriften des § 275 HGB i. d. F. des BilRUG angepasst. Anstelle des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird das Ergebnis nach Steuern ausgewiesen.

Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr unverändert beibehalten.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten für Sachanlagen sind um planmäßige Abschreibungen gemindert. Es wird planmäßig von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Bei den planmäßigen Abschreibungen gehen wir überwiegend von einer Nutzungsdauer von 2 bis 10 Jahren aus. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu 410 Euro werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung sofort als Betriebsausgaben geltend gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit sie unverzinslich und langfristig sind, werden sie auf den Bilanzstichtag abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Es werden als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Die Pensionsrückstellungen werden infolge der Anpassung des § 253 HGB zum 31.12.2016 erstmals pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. In den Vorjahren erfolgte die Abzinsung anhand des entsprechenden Zinssatzes der vergangenen sieben Jahre.

Die Gesellschaft hält Vermögenswerte zur Sicherung von Versorgungsverpflichtungen, die als zweckgebundenes Deckungsvermögen qualifizieren und mit den entsprechenden Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet werden. Übersteigt der Zeitwert die Schulden, wird der übersteigende Betrag als Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aktiviert.

Zweckgebundenes Deckungsvermögen wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Sonstige Rückstellungen sind mit dem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, ggf. unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen, passiviert. Langfristige Rückstellungen werden auf den Zeitpunkt der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Durchschnittszinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Finanzinstrumente zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken werden offen bilanziert und unrealisierte Verluste hieraus werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Gesellschaft bilanziert als Organgesellschaft mit Ausnahme von Quellensteuern grundsätzlich keine Ertrag- oder latente Steuern.

Die Umsatzerlöse bestehen aus den Provisionen für die Vermittlung von Versicherungsleistungen an Konzernunternehmen. Umsätze aus Provisionen werden auf Basis der Prämienrechnungen gelegt, sobald diese eingehen.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Zusammensetzung und Entwicklung des Sachanlagevermögens

in EUR

Anschaffungs- und Herstellungskosten 31.12.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2016
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.402,10 487,90 -184.776,81 58.113,19
Sachanlagen 242.402,10 487,90 -184.776,81 58.113,19
Abschreibungen 31.12.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2016
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -231.293,00 -1.219,46 -176.796,99 55.715,47
Sachanlagen -231.293,00 -1.219,46 -176.796,99 55.715,47
Restbuchwerte 31.12.2015     31.12.2016
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.109,10     2.397,72
Sachanlagen 11.109,10     2.397,72

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2016 31.12.2015
in EUR in EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.254,02 86.500,89
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.050.499,32 6.585.933,12
Sonstige Vermögensgegenstände 16.091,15 52.956,87
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.071.844,49 6.725.390,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 EUR (2015: 19.107,55 EUR)    

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen hauptsächlich Forderungen aus der Liquiditätsübertragung an die Airbus SE im Rahmen der Cash-Pooling-Vereinbarungen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Aktive Rechnungsabgrenzung

31.12.2016 31.12.2015
in EUR in EUR
Aktive Rechnungsabgrenzung 10.252,00 8.082,00

Die Posten Rechnungsabgrenzung beinhalten ausschließlich Aufwendungen für Konferenzgebühren der AMRAE für das Jahr 2017.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

31.12.2016 31.12.2015
in EUR in EUR
aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.885,70 16.287,87

Das Fondsvermögen zur Sicherung der Entgeltumwandlungen der Mitarbeiter qualifiziert als zweckgebundenes Deckungsvermögen. Es wurde mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und mit den zu sichernden pensionsähnlichen Verpflichtungen i. H. v. 20.050,00 EUR (2015: 4.833,00 EUR) saldiert. Der nach der Saldierung verbleibende Vermögensüberhang wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Die Anschaffungskosten des Fondsvermögens betrugen zum 31.12.2016 21.870,12 EUR (2015: 21.390,49 EUR), der Zeitwert belief sich auf 21.935,70 EUR (2015: 21.120,87 EUR). Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht i. H. v. € 65,58 eine Ausschüttungssperre, die aus der Bewertung von zweckgebundenem Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert resultiert.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

Gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag ist der Jahresüberschuss in voller Höhe an die Airbus Defence and Space GmbH abzuführen.

Die Kapitalrücklage i. H. v. unverändert 24.564,59 EUR resultiert aus der Verschmelzung der Dornier Industrie Versicherungsvermittlungs GmbH mit der Gesellschaft zum 01.01.2005.

Die Gewinnrücklagen von unverändert 41.365,02 EUR resultieren aus der Umstellung auf das BilMoG im Jahr 2010.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsverpflichtungen aus unmittelbaren Zusagen der Gesellschaft werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt und sind in voller Höhe passiviert.

Folgende Prämissen wurden für die Berechnung der Pensionsrückstellungen und der Rückstellungen für ähnliche Verpflichtungen verwendet:

10-Jahres-Durchschnitt: 7-Jahres-Durchschnitt: Vorjahreswerte:
Rechnungszins: 4,00% 3,22% (3,89 %)
Rententrend: 1,70% (1,70 %)  
Gehaltstrend: 2,75 % - 3,75% (2,75 % - 3,75 %)  

Für das rechnungsmäßige Endalter werden im Wesentlichen die im Rentenversicherungs-Altersgrenzen-Anpassungsgesetz von 2007 festgelegten Altersgrenzen sowie die aktuellen biometrischen Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Das Finanzierungsendalter wurde mit 63 Jahren angesetzt.

Es bestehen unmittelbare Pensionszusagen mit einem Erfüllungsbetrag i. H. v. 2.461.657,84 EUR. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und des 7-Jahres- Durchschnitts-Zinssatzes beträgt 230.164,00 EUR und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrt, nicht aber zur Abführung innerhalb eines Ergebnisabführungsvertrages.

Im Geschäftsjahr wurden aus den Verpflichtungen aus der Entgeltumwandlung mit einem Erfüllungsbetrag i. H. v. 188.300,00 EUR (2015: 149.994,00 EUR) Verpflichtungen i. H. v. 20.050,00 EUR (2015: 4.833,00 EUR) mit zum Zeitwert bilanzierten zweckgebundenen Deckungsvermögen verrechnet, das zur ausschließlichen Deckung dieser Verpflichtungen dient.

Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und des 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes beträgt 18.773,00 EUR und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrt, nicht aber zur Abführung innerhalb eines Ergebnisabführungsvertrages.

Das Deckungsvermögen besteht im Wesentlichen aus Fondsanlagen in marktgängigen Wertpapieren, die zu Marktwerten am Bilanzstichtag bewertet sind.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen, die die Belegschaft betreffen i. H. v. 749.885,00 EUR (2015: 796.627,41 EUR), ausstehende Rechnungen i. H. v. 551.378,00 EUR (2015: 405.603,00 EUR), die gesetzliche Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen i. H. v. 102.678,43 EUR (2015: 100.325,82 EUR), sowie Kosten für zukünftige Betriebsprüfungen bereits abgeschlossener Geschäftsjahre i. H. v. 27.245,00 EUR (2015: 24.021,00 EUR).

Verbindlichkeiten

31.12.2016 31.12.2015
in EUR in EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 82.078,98 3.802,32
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.662.378,05 2.704.430,53
Sonstige Verbindlichkeiten 187.649,00 140.334,65
Verbindlichkeiten 3.932.106,03 2.848.567,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 3.932.106,03 EUR (2015: 2.848.567,50 EUR)    

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden in 2016 zum Großteil aus einer Zahlungsverpflichtung an einen Broker bzgl. des Property-Programms i. H. v. 81.796,87 EUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen i. H. v. 3.662.041,83 EUR (2015: 2.702.148,17 EUR) gegenüber der Gesellschafterin Airbus Defence and Space GmbH aus der Verpflichtung zur Abführung des Ergebnisses.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. 74.697,78 EUR (2015: 56.790,28 EUR). Weiterhin enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten ausschließlich Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus langfristigen Miet- und Leasing- sowie Dienstleistungsverträgen bestehen für unbewegliche und bewegliche Anlagengegenstände Zahlungsverpflichtungen im Gesamtbetrag von 150.613,68 EUR (2015: 233.195,52 EUR), davon gegenüber verbundenen Unternehmen von 150.613,68 EUR (2015: 150.613,68 EUR). Für den unbefristeten Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen ist hierbei die im Folgejahr anfallende Mietverpflichtung berücksichtigt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Von den im Rohergebnis enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträgen sind 239.554,49 EUR (2015: 328.386,51 EUR) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen.

Aus der Währungsumrechnung resultieren Erträge i. H. v. 4.700.553,19 EUR (2015: 7.244.071,52 EUR).

Das Rohergebnis enthält auch Provisionsaufwendungen an ein verbundenes Unternehmen i. H. v. 1.991.187,87 EUR (2015: 2.945.438,34 EUR).

Personalaufwand

2016 2015
in EUR in EUR
Löhne und Gehälter 2.226.658,02 2.149.546,46
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 558.294,60 352.528,36
davon für Altersversorgung: 150.985,00 EUR (2015: 79.082,00 EUR)    
Personalaufwand 2.784.952,62 2.502.074,82

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen 4.710,714,41 EUR (2015: 7.184.586,49 EUR).

Zinsen und ähnliche Erträge

Zinserträge von 23.741,27 EUR (2015: 1.378,06 EUR) resultieren in voller Höhe aus den bei der Airbus SE im Rahmen der Cash Pooling Vereinbarung geführten Verrechnungskonten.

Zinserträge aus Wertpapiere wurden i. H. v. 31,79 EUR verbucht, verursacht durch die Ausschüttung von Dividenden bzgl. des CDC-Fonds am 29.04.2016 (2015: 0,00 EUR).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensions- und ähnlichen Verpflichtungen i. H. v. 62.580,00 EUR (2015: 278.449,00 EUR). Davon resultiert ein Ertrag i. H. v. 33.175,00 EUR (2015: 178.253,00 EUR) aus der Änderung des Diskontierungssatzes und ein Zinsaufwand aus der Zuführung i. H. v 95.755,00 EUR (2015: 100.196,00 EUR).

Aus der Bewertung des Deckungsvermögens für Entgeltumwandlungen ist ein Ertrag von 510,09 EUR (2015: 388,37 EUR) verrechnet.

Aus der Abzinsung langfristiger sonstiger Rückstellungen resultiert ein Aufwand von 3.825,61 EUR (2015: ein Ertrag i. H. v. 2.321,00 EUR).

In 2016 wurden keine Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen verbucht (2015: 68.990,60 EUR).

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 14 Mitarbeiter beschäftigt (2015: 13,5 Mitarbeiter).

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen resultieren vor allem aus Leistungsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen der Airbus Group sowie aus dem Cash Pooling mit der Airbus SE.

Zwischen der Airbus Group Insurance Risk Management GmbH und der Airbus Defence and Space GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer bezieht sein Gehalt von der Airbus Defence and Space GmbH.

Mitglied der Geschäftsführung

Andreas Drabert, Co-Head of Global Financial Services.

Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin der Airbus Group Insurance Risk Management GmbH ist die Airbus Defence and Space GmbH, Taufkirchen, Landkreis München, eine Tochter der Airbus SE, Amsterdam, Niederlande.

In den Konzernabschluss der Airbus SE, der in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), herausgegeben vom International Accounting Standards Board (IASB) und gebilligt von der Europäischen Union, erstellt wird, ist die Airbus Defence and Space GmbH einschließlich ihrer wesentlichen Tochtergesellschaften einbezogen.

Der Konzernabschluss wird einschließlich des dem Konzernlagebericht entsprechenden "Report of the Board of Directors" im Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister München HRB 107 648 in deutscher Sprache hinterlegt.

Nachtragsbericht

Aufgrund eines Schadenereignisses mit einem Hubschrauber Typ Superpuma in 2016 wurden die Versicherungsprämien in 2017 im Bereich Luftfahrt für Teilbereiche des Airbus-Konzerns erhöht. Die Prämienerhöhungen hatten weder Auswirkungen auf das originäre Geschäft der Airbus Group IRM GmbH in 2016, noch in 2017.

Wesentliche Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Taufkirchen, den 21. März 2018

Airbus Group Insurance Risk Management GmbH

Andreas Drabert

Bilanz zum 31. Dezember 2016

in €

AKTIVA

31. Dezember 2016 31. Dezember 2015
Anlagevermögen 2.397,72 11.109,10
Sachanlagen 2.397,72 11.109,10
Umlaufvermögen 8.071.844,49 6.725.873,35
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.071.844,49 6.725.390,88
Kassenbestand 0,00 482,47
Rechnungsabgrenzungsposten 10.252,00 8.082,00
aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.885,70 16.287,87
SUMME AKTIVA 8.086.379,91 6.761.352,32

PASSIVA

   
  31. Dezember 2016 31. Dezember 2015
Eigenkapital 93.179,61 93.179,61
Gezeichnetes Kapital 27.250,00 27.250,00
Kapitalrücklage 24.564,59 24.564,59
Gewinnrücklagen 41.365,02 41.365,02
Rückstellungen 4.061.094,27 3.819.605,21
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.629.907,84 2.493.027,98
Sonstige Rückstellungen 1.431.186,43 1.326.577,23
Verbindlichkeiten 3.932.106,03 2.848.567,50
SUMME PASSIVA 8.086.379,91 6.761.352,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

in €

2016 2015
Rohergebnis 15.289.371,86 16.807.344,35
Personalaufwand -2.784.952,62 -2.502.074,82
Abschreibungen -1.219,46 -7.764,79
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.797.894,75 -11.247.728,38
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.773,06 1.378,06
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -65.895,52 -344.730,23
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -111,61 174,26
Ergebnis nach Steuern 3.663.070,96 2.706.598,45
Sonstige Steuern -1.029,13 -4.450,28
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 3.662.041,83 2.702.148,17
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -3.662.041,83 -2.702.148,17
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Airbus Group Insurance Risk Management GmbH, Taufkirchen, Landkreis München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 21. März 2018

KPMG AG
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