Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
VR-Bank Mainz eGLiquidiert
MainzStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VR-Bank Mainz eGMainzJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012VR-Bank Mainz eG, MainzI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Wirtschaft durch globales Umfeld belastet Die Staatsschuldenkrise einiger Euroländer und die verhaltene Weltkonjunktur dämpften das Wirtschaftswachstum in Deutschland merklich. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist gemäß den ersten amtlichen Schätzungen preisbereinigt um 0,7 % gestiegen und damit erheblich schwächer als im Vorjahr (3,0 %). Während die Wirtschaftsleistung zu Beginn des Jahres - begünstigt durch einen zeitweilig recht lebhaften Außenhandel - noch deutlich zulegte, ließen die Auftriebskräfte zum Jahresende spürbar nach. Die schwächere Gangart der Weltwirtschaft und die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Schuldenkrise schlugen verstärkt auf das Außenhandelsgeschäft und die Investitionsausgaben der inländischen Unternehmen durch. Auf Jahressicht leistete dennoch der Außenhandel den größten Beitrag zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, darüber hinaus trugen auch die Konsumausgaben der privaten sowie öffentlichen Haushalte zum Wirtschaftswachstum bei. Konsumausgaben steigen erneut Der Privatkonsum, der im Vorjahr so stark wie seit 2006 nicht mehr expandiert war, legte 2012 in preisbereinigter Rechnung moderat um 0,8 % zu. Die Konsumbereitschaft wurde dabei durch höhere Tarifabschlüsse und die anhaltend günstige Beschäftigungsentwicklung stimuliert. Zudem belastete der allgemeine Preisauftrieb die Kaufkraft der Verbraucher weniger stark als im Vorjahr. Investitionsklima insgesamt durchwachsen Ungeachtet der nach wie vor günstigen Finanzierungsbedingungen war die Investitionsbereitschaft im Jahr 2012 erheblich geringer als im Vorjahr. Die Ausrüstungs- und Lagerinvestitionen sind wegen der eingetrübten Absatz- und Gewinnerwartungen der Unternehmen merklich zurückgegangen und haben für sich genommen den Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,8 %-Punkte vermindert. Die ebenfalls gesunkenen Bauinvestitionen wiesen in den einzelnen Sparten unterschiedliche Entwicklungen auf. Infolge der niedrigen Hypothekenzinsen, der günstigen Arbeitsplatz- und Einkommensperspektiven sowie der gestiegenen Präferenz für "Betongold" sind die Wohnungsbauinvestitionen preisbereinigt um 1,5 % gestiegen. Die Investitionen im Wirtschaftsbau nahmen um 2,2 % und die öffentlichen Bauinvestitionen - aufgrund des Auslaufens der Konjunkturprogramme - um 10,0 % ab. Außenhandelsaktivitäten haben sichtlich an Schwung verloren Der Anstieg des Exportvolumens hat sich mit 4,1 % gegenüber dem Vorjahr (7,8 %) nahezu halbiert. Neben der allgemein schwachen Nachfrage nach deutschen Exportprodukten im Euroraum war die Entwicklung vor allem mit dem Rückgang im Handel mit den von der Staatsschuldenkrise betroffenen Ländern Spanien, Portugal, Griechenland und Zypern begründet. Dem stand allerdings eine teilweise rege Nachfrage aus Drittstaaten wie Japan, den USA und den Schwellenländern gegenüber. Die Importe sind mit 2,3 % ebenfalls deutlich schwächer gestiegen als im Vorjahr (7,4 %). Öffentlicher Gesamthaushalt ausgeglichen Die finanzielle Situation der öffentlichen Hand hat sich weiter entspannt. Hierzu trugen zum einen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung bei, die den Zuwachs der Staatsausgaben dämpften. Zum anderen nahmen die staatlichen Einnahmen infolge der kräftig gestiegenen Lohn- und Gehaltssumme zu. Der deutsche Staatssektor erzielte erstmals seit 2007 wieder einen ausgeglichenen Gesamthaushalt. Nach vorläufigen Berechnungen schloss die öffentliche Hand das Jahr mit einem leichten Finanzierungsüberschuss von 2,2 Mrd. Euro ab. Dabei stellte sich die Lage der einzelnen Gebietskörperschaften aber unterschiedlich dar. Während Bund und Länder in ihrer Gesamtheit weiterhin ein Haushaltsdefizit hinnehmen mussten, waren bei den Sozialversicherungen und Gemeinden Budgetüberschüsse zu verzeichnen. Erwerbstätigenzahl erreichte neuen Höchststand Am deutschen Arbeitsmarkt setzten sich Anfang 2012 zunächst die positiven Trends der vergangenen Jahre fort. Die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl tendierte nach oben und die Arbeitslosigkeit ging zurück. Im Jahresverlauf verlor der Arbeitsmarktaufschwung aber spürbar an Tempo. Dennoch ist die Anzahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland nach ersten amtlichen Schätzungen auf Jahressicht gegenüber dem Vorjahr um 422.000 Menschen auf einen neuen Rekordstand von 41,59 Mio. Menschen gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen ist hingegen um 79.000 Menschen auf 2,89 Mio. zurückgegangen, was einer Arbeitslosenquote von 6,8 % entspricht. Moderater Preisauftrieb Der allgemeine Auftrieb bei den Verbraucherpreisen hat sich im Jahr 2012 etwas vermindert. Die Verbraucherpreise sind im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % (Vorjahr 2,3 %) gestiegen. Zu den Preistreibern gehörten neben den Nahrungsmitteln abermals die Energieprodukte, die sich im Mittel um 5,7 % verteuerten. Die Preise für langlebige Gebrauchsgüter haben sich hingegen insgesamt mit einem Anstieg um 0,2 % nur geringfügig verteuert. Europäische Staatsschuldenkrise - das bestimmende Moment im Euroraum Zu Jahresbeginn war es zunächst zu einer Beruhigung gekommen. Hierzu trugen die Dreijahrestender der Europäischen Zentralbank (EZB) bei. Außerdem wurden ein zweites Hilfspaket für Griechenland in Höhe von 130 Mrd. Euro sowie die Umschuldung privat gehaltener griechischer Staatsschulden im März beschlossen. Im zweiten Jahresquartal trübten sich die Konjunkturaussichten spürbar ein, die angeschlagenen Euro-Staaten mussten weitere Bonitätsherabstufungen hinnehmen und die Schieflage von Geschäftsbanken in der Euro-Peripherie nährte die Furcht vor einer ungebremsten Eskalation der Euro-Staatsschuldenkrise. Eine herausragende Rolle spielten dabei Italien und Spanien. Der sich im scharfen Anstieg der Risikoprämien widerspiegelnde Vertrauensverlust potentieller Gläubiger gefährdete zunehmend die Refinanzierungs- und Zahlungsfähigkeit Italiens und Spaniens. Vor dem Hintergrund dieser Sachlage wurde der Zusammenhalt des Euroraums zunehmend in Frage gestellt. Rettungspaket für spanische Banken Die politischen Kräfte und Institutionen im europäischen Währungsraum reagierten auf die erneute Zuspitzung der Euro-Staatsschuldenkrise mit zusätzlichen Hilfsmaßnahmen und einer Weiterentwicklung der institutionellen Rahmenbedingungen. So sagte zum einen die EU dem spanischen Staat eine Kreditlinie von 100 Mrd. Euro zu. Zum anderen trugen das fortschreitende Ratifizierungsverfahren des neuen Rettungsmechanismus ESM und des Fiskalpakts sowie europafreundliche Wahlausgänge in einigen Euro-Staaten bis zum Jahresende zu einer Entspannung der Lage an den Finanzmärkten bei. EZB intensivierte ihr Krisenmanagement Die EZB verstärkte ihre expansive Geldpolitik und reagierte mit einer Reihe teils unkonventioneller Maßnahmen. So senkte sie den Leitzins im Juli auf ein neues Allzeittief von 0,75 %. Der Zins für Übernachteinlagen europäischer Geschäftsbanken bei der EZB sank gleichzeitig auf 0 %. Die bislang schwerste Waffe im Kampf gegen die Euro-Staatsschuldenkrise brachte der EZB-Rat im September mit dem neuen Anleihenaufkaufprogramm OMT (Outright Monetary Transactions) in Stellung und unterstrich damit das klare Bekenntnis der EZB zum Euro. Ziel des geldpolitischen Sonderprogramms ist es, über den Kauf kurz laufender Staatsanleihen übertriebenen Preisabschlägen am Markt entgegenzuwirken. Ein Limit bei den Käufen setzten sich die europäischen Notenbanker nicht. Die weithin aufgekommenen Zweifel am Fortbestand des Währungsraums gingen daraufhin an den Finanzmärkten spürbar zurück. Federal Reserve setzte expansiven geldpolitischen Kurs fort Angesichts einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit und konjunktureller wie auch finanzpolitischer Unsicherheiten in den USA beschloss die Notenbank im September ein drittes Anleiheaufkaufprogramm aufzulegen. Ziel der quantitativen Maßnahme ist die Stimulation der Konjunktur über eine Senkung des längerfristigen Zinsniveaus. Die Federal Reserve knüpfte im abgelaufenen Jahr ihre Geldpolitik erstmals an konkrete Zielgrößen. Der Offenmarktausschuss definierte, dass der Zielsatz für das Tagesgeld solange unverändert zwischen 0 % und 0,25 % bleibe, bis die Arbeitslosenquote unter die Marke von 6,5 % gefallen sei und der kurz- bis mittelfristige Inflationsdruck unterhalb der Marke von 2,5 % liegt. Bundesanleihen haben von einer gestiegenen Nachfrage profitiert In einem Umfeld erhöhter Verunsicherung im Zuge einer weiteren Zuspitzung der Euro-Staatsschuldenkrise profitierten die als sicher eingestuften Bundeswertpapiere in besonderer Weise von der stabilen Konjunktur und Haushaltslage in Deutschland. Die Rendite von deutschen Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren fiel bis Juli auf ein Allzeittief von 1,16 %, stieg im Zuge der schrittweisen Beruhigung am europäischen Staatsanleihenmarkt jedoch wieder an. Ausschlaggebend hierfür waren die umfangreichen Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für die angeschlagenen Euro-Staaten. So wendete sich das Blatt am Rentenmarkt nach dem bedingungslosen Bekenntnis des EZB-Präsidenten, Mario Draghi, zum Euro und der Installation des unbegrenzten Anleiheaufkaufprogramms im September. Zum Jahresende pendelte sich die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen bei 1,31 % ein. Das waren 52 Basispunkte weniger als zum Jahresultimo 2011. Turbulente Zeit für den Euro Die europäische Gemeinschaftswährung stand im Jahr 2012 überwiegend im Schatten der europäischen Staatsschuldenkrise. Im ersten Jahresquartal war es gegenüber dem US-Dollar noch zu Kursgewinnen gekommen, aber bis zum Sommer verlor der Euro angesichts wachsender Sorgen um den Fortbestand des europäischen Währungsraums zunehmend an Substanz. Der Euro-Dollar-Kurs sank infolgedessen bis Ende Juli auf einen Jahrestiefpunkt von 1,21 US-Dollar. In der zweiten Jahreshälfte schaffte es der Euro allerdings, die Belastungen weitestgehend abzustreifen. Die EZB spielte dabei mit ihren Maßnahmen die entscheidende Rolle. Unterstützung erhielt die Gemeinschaftswährung zudem vom Bundesverfassungsgericht, das im September grünes Licht für den Rettungsmechanismus ESM und den Fiskalpakt gab. Zum Jahresende kamen noch positive Effekte aus dem Anleiherückkaufprogramm sowie der Freigabe weiterer Hilfsmittel für Griechenland hinzu, so dass sich der Euro-Dollar-Kurs bei 1,32 US-Dollar einpendelte. Er lag damit knapp 3 US-Cent über seinem Vorjahreswert. Nach Kursverlusten folgte in der zweiten Jahreshälfte ein Kursfeuerwerk Nach einem kurzen Aufwärtstrend zu Jahresbeginn sorgten eintrübende Konjunkturaussichten sowie zunehmende Sorgen um den Fortbestand des europäischen Währungsraumes für massive Kursverluste an den europäischen Aktienmärkten. Im Zuge dessen fiel der deutsche Aktienindex (DAX) zwischenzeitlich auf unter 6.000 Punkte, stabilisierte sich dann aber bis Mitte des Jahres bei 6.500 Punkten. Im Juli gelang es dem deutschen Leitindex sich von der lähmenden Verunsicherung zu lösen. Ausschlaggebend für das deutliche Jahresplus des DAX waren in erster Linie die Krisenpolitiken der EZB und der europäischen Staatengemeinschaft. Gegen Ende des Jahres stützten zudem die Aussicht auf ein weiteres Anleiheaufkaufprogramm der US-Notenbank Fed sowie eine positiv bewertete Anleiherückkaufsaktion Griechenlands den DAX und die europäischen Börsen. Unklarheit über den Ausgang des US-Haushaltsstreits grenzte hingegen zum Jahresausklang die Gewinne leicht ein. Vor diesem Hintergrund pendelte sich der DAX bis zum Jahresende bei 7.612 Punkten ein. Das waren 29,1 % mehr als zum Vorjahresultimo. 2. Geschäftsentwicklung der Volks- und Raiffeisenbanken Kreditgenossenschaften auf stabilem Wachstumskurs Trotz der anhaltend hohen Herausforderungen und Risiken in Zeiten der Staatsschuldenkrise verzeichneten die Kreditgenossenschaften im Jahr 2012 erneut ein stabiles Wachstum. Die positive Geschäftsentwicklung unterstreicht einmal mehr das Vertrauen unserer Kunden in den Genossenschaftssektor als verlässlichen Stabilisator der Finanzmärkte. Rekordzuwächse im Kreditgeschäft Im Kreditbereich konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken in hohem Maße von den positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitieren. So erhöhte sich die Kreditvergabe an Privat- und Firmenkunden per Dezember 2012 im Vorjahresvergleich um 4,4 % (im Vorjahr +4,5 %) oder 19 Mrd. Euro. Die ausgesprochen günstigen Finanzierungsbedingungen, sprich insbesondere die niedrigen Zinsen und eine sich stetig verbessernde Lage am Arbeitsmarkt unterstützten die Kreditvergabe. Die privaten Haushafte entwickelten eine Vorliebe für langfristige Investitionen in Wohnimmobilien ("Beton-GoId"). Neben Neubauten wurden vor allem Sanierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz bestehender Wohngebäude finanziert, was zu einer Ausweitung der langfristigen Kredite auf 382 Mrd. Euro führte. Von den in Jahr 2012 vergebenen Krediten weisen mehr als 86 % eine anfängliche Zinsbindung von über fünf Jahren auf. Die vorherrschend längere Zinsbindung schützt die Kreditkunden besser vor Zinsänderungsrisiken und damit vor Unsicherheiten über die zukünftige Zins- und Tilgungsbelastung. Auch die kurz- und mittelfristigen Forderungen nahmen mit 4,1 % bzw. 3,3 % zu. Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften per Ende 2012 Kredite in Höhe von 443 Mrd. Euro herausgegeben. Refinanzierung durch Erhöhung der Kundeneinlagen Das deutliche Plus bei den Kundenkrediten konnte durch eine Erhöhung der Kundeneinlagen refinanziert werden. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnen sich damit durch eine hohe Kontinuität ihrer Bilanzstruktur aus, dies erlaubt eine weitgehende Unabhängigkeit der Refinanzierung von den Kapitalmärkten. Einschließlich der Inhaberschuldverschreibungen stiegen die Kundeneinlagen um 2,6 % oder 14 Mrd. Euro auf 558 Mrd. Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken konnten um 18 Mrd. Euro oder 3,5 % auf 542 Mrd. Euro gesteigert werden. Der überwiegende Teil davon wurde in Form von kurzfristigen Sichteinlagen angelegt, was eine starke Präferenz für liquide Produkte belegt. Insgesamt erhöhten sich die Sichteinlagenbestände im Vorjahresvergleich um mehr als 33 Mrd. Euro bzw. 14,1 % auf 269 Mrd. Euro. Damit entfällt knapp die Hälfte der Einlagenbestände auf täglich fällige Verbindlichkeiten. Der Termineinlagenbestand per Ende 2012 lag bei 69 Mrd. Euro und damit 15 % unter dem Vorjahreswert. Auch die Sparbriefe nahmen bestandsmäßig um 14,8 % auf 17 Mrd. Euro ab. Nahezu unverändert stellte sich der Spareinlagenbestand mit 187 Mrd. Euro dar. Bilanzsumme im stetigen Aufwärtstrend Die Konsolidierung unter den Volksbanken und Raiffeisenbanken setzte sich fort. Die Zahl der Kreditgenossenschaften sank um 20 Institute (-1,8 %) auf 1.101 Banken. Dagegen hat sich die addierte Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 % auf 750 Mrd. Euro erneut erhöht. Dadurch erhöhte sich auch die durchschnittliche Bilanzsumme je Institut auf 681 Mio. Euro (im Vorjahr 651 Mio. Euro). Deutlicher Anstieg der robusten Eigenkapitalbasis Im Jahresverlauf 2012 ist es den Kreditgenossenschaften gelungen, das bilanzielle Eigenkapital mit einem deutlichen Plus von 5,2 % auf 40,5 Mrd. Euro zu steigern. Mit der im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigerten Eigenkapitalquote - berechnet als bilanzielles Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme - in Höhe von 5,4 % verfügen die Institute über ausreichende Wachstumsspielräume, um den Kreditwünschen der Kunden gerecht zu werden. Anzeichen für eine Kreditklemme sind nicht in Sicht. 17,3 Millionen Mitglieder: Mitgliedschaft boomt weiter - knapp 350.000 neue Mitglieder Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften wird auch von neuen Kunden und Mitgliedern stark nachgefragt. Die Mitgliederzahlen der Volksbanken und Raiffeisenbanken steigen weiter, was darauf hindeutet, dass der Zuspruch zu Kreditgenossenschaften ungebrochen ist. Ende 2012 zählten die Volksbanken und Raiffeisenbanken 17,3 Mio. Mitglieder (+ 2,0 %). Die Zahl der Mitglieder in den Genossenschaftsbanken liegt damit mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der Aktionäre und Fondsbesitzer in Deutschland (8,5 Mio.). Der Erfolg der Kreditgenossenschaften beruht auf den zahlreichen Leistungen, die sie ihren Mitgliedern anbieten. 3. Entwicklung der VR-Bank Mainz eG Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es uns trotz der nach wie vor nicht gelösten Staatsschuldenkrise sowie unter Berücksichtigung der Entwicklungen an den Geld- und Kapitalmärkten gelungen, an die gute wirtschaftliche Entwicklung des Vorjahres anzuknüpfen. Wir blicken mit unseren Mitarbeiter/-innen erneut auf ein über dem vorläufigen Durchschnitt der dem Genossenschaftsverband angeschlossenen Kreditgenossenschaften liegendes gutes Ergebnis. Dies ist in Anbetracht der nach wie vor bemerkenswert scharfen und zum Teil unverhältnismäßigen Wettbewerbssituation sehr beachtlich.
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Die Bilanzsumme konnte im Vergleich zur Entwicklung der Volks- und Raiffeisenbanken im Bundesgebiet wie auch im Jahr zuvor überdurchschnittlich ausgeweitet werden. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf die Entwicklung im originären Kundengeschäft, wobei der relative Anstieg bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit 3,9 % die Bilanzsummenausweitung (+ 3,4 %) noch übertraf. Die zugeflossenen Einlagen konnten wir weitgehend an unsere Kunden in Form von Krediten wieder ausreichen.
Der Bestand an Kundenforderungen konnte weiter ausgebaut werden. Der strukturelle Anteil an der Bilanzsumme bewegt sich unverändert deutlich über dem vorläufigen Verbandsdurchschnitt der entsprechenden Größenklasse. Für die Bonität des akquirierten Neugeschäftes galten unverändert hohe Qualitätsmaßstäbe. Ergänzend ist an dieser Stelle zu berücksichtigen, dass wir im Jahr 2012 Kundenkredite mit einem Volumen von 10,4 Mio. Euro (Vorjahr 8,6 Mio. EUR) an die Verbundpartner der genossenschaftlichen Finanzgruppe vermittelt haben. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.196 Kredite mit einem Volumen von 127,3 Mio. Euro neu bewilligt bzw. vermittelt. Infolge der Entwicklung am Geld- und Kapitalmarkt haben wir unsere freien Gelder aus Renditegründen auch wieder verstärkt in Wertpapieren angelegt. Die vorgenommenen Abschreibungen erfolgten nach dem strengen Niederstwertprinzip auf Grundlage der Marktwerte zum Jahresende.
Die Verminderung der Bankenrefinanzierungen ist überwiegend mit der vertragsgemäßen Rückführung von zweckgebundenen Weiterleitungsdarlehen begründet. Bei der Geld- und Vermögensanlage sind nach wie vor Flexibilität und Sicherheit die wichtigsten Kriterien unserer Kunden. Die Verlässlichkeit unserer bankeigenen Anlageformen hat - wie in den letzten Jahren - zu einer weiteren Erhöhung geführt. Bedingt durch das vergleichsweise niedrige Zinsniveau sowie die bestehenden Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der europäischen Staatsschuldenkrise haben unsere Kunden - analog der Vorjahre - geldmarktnah verzinste Produkte der Bank mit kurzen und mittleren Laufzeiten priorisiert. Die in den anderen Einlagen enthaltenen täglich fälligen Verbindlichkeiten sind um 21,2 Mio. Euro oder 9,7 % gestiegen. Der Anteil der Kundeneinlagen einschließlich Nachrangverbindlichkeiten an der Bilanzsumme liegt bei 80,3 % und bringt die nach wie vor gute Finanzierungsstruktur unserer Bank zum Ausdruck.
Durch die Zugehörigkeit zur genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken können wir unseren Kunden die gesamte Palette der Finanzdienstleistungen anbieten. Das Dienstleistungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Der in der Summe leicht rückläufige Provisionsüberschuss ist insbesondere auf die gesunkenen Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft zurückzuführen. Ursächlich für die Zurückhaltung unserer Kunden waren die massiven Kursverluste an den Aktienmärkten im ersten Halbjahr 2012 sowie das damit verbundene Aufflackern der Sorgen um den Fortbestand des europäischen Währungsraumes. Investitionen Mit zahlreichen Investitionsmaßnahmen wurden sowohl unsere Hauptstelle wie auch die Geschäftsstellen in den vergangenen Jahren auf den neuesten Stand gebracht. In Folge dessen waren im Berichtsjahr lediglich Ersatzinvestitionen unter anderem im Bereich EDV-Hardware erforderlich. Mit einem Anteil von 0,8 % an der Bilanzsumme verfügen wir über eine günstige Sachanlagenstruktur. Personal- und Sozialbereich Zum Jahresende beschäftigte die VR-Bank Mainz eG 149 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr 146), davon 38 Teilzeitbeschäftigte sowie 16 Auszubildende. Im Frühjahr 2012 legten sechs Auszubildende erfolgreich ihre Abschlussprüfung vor der IHK Mainz ab. Die langjährige Berufserfahrung unserer Mitarbeiter/-innen drückt sich in der Vielzahl der Dienstjubiläen aus, für die alljährlich seitens des Vorstands ein besonderer Dank und Anerkennung ausgesprochen werden. Um die hohe fachliche Kompetenz in unserem Bankgeschäft zu erhalten und weiter auszubauen, in-vestieren wir in umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter. Neben 461 externen Fortbildungstagen an genossenschaftlichen Bildungseinrichtungen wurden unsere Mitarbeiter/-innen durch weitere 315 interne Schulungs- und Trainingstage gefördert. Mit zielgerichteten Personalentwicklungsmaßnahmen sichern wir einerseits die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter/-innen und andererseits auch die Produkt- und Beratungsqualität unserer Bank. Aufwendungen im Bildungsbereich stellen für uns deshalb eine wesentliche Investition in deren Zukunftsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des sich weiter verschärfenden Fachkräftemangels festigen wir mit diesen Qualifizierungsinvestitionen darüber hinaus die Unternehmensbindung unserer Beschäftigten. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der VR-Bank Mainz eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns vor allem auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet. Hieraus haben wir eine langfristig angelegte Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Finanzierungs- und Geldanlagefragen sicherstellt. Die von uns ausgearbeiteten Planvorgaben tragen dabei den sich permanent verändernden Markt- und Bedarfsparametern Rechnung. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von großer Wichtigkeit. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken, wobei die Kreditrisiken und die Marktpreisrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien der Kreditpolitik des Vorstandes, ist im Bereich Qualitätssicherung Aktiv angesiedelt. Spezielle Organisationseinheiten nehmen die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Verwertung von Sicherheiten und die Abwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Die Kreditrisiken aus den Eigenanlagen werden im Controlling überwacht. Als Marktpreisrisiko werden potenzielle Verluste bezeichnet, die sich aus Veränderungen von Marktparametern (Zinsänderungs-, Währungsrisiken etc.) ergeben können. Für die Steuerung dieser Risiken ist der Bereich Controlling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, das auf Grundlage der Ertragssituation und entsprechend der Risikotragfähigkeit unserer Bank zu Beginn eines Geschäftsjahres vom Vorstand festgelegt wird, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert. Zur Steuerung der Risiken setzt die Bank Zinssicherungselemente ein. Es handelt sich um Zinsswaps zur Aktiv-/Passiv-Steuerung. Die Steuerung des Liquiditätsrisikos erfolgt über die aufsichtsrechtlich vorgegebene Liquiditätsverordnung sowie weiterer Kennziffern, die im Berichtsjahr stets eingehalten wurden. Die Finanzplanung ist darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Zu den operationellen Risiken zählen die Rechts- und Betriebsrisiken. Rechtsrisiken werden bankseitig durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Vertragsmuster und Formulare begrenzt. Bei Rechtsfragen sind die Rechtsabteilung unseres Verbandes sowie externe Rechtsberater mit eingebunden. Den Betriebsrisiken begegnen wir sowohl durch organisatorische Maßnahmen bzw. Regelungen als auch durch eine permanente Optimierung der Arbeitsabläufe unter Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung. Im IT-Bereich nehmen wir die Dienstleistungen der genossenschaftlichen Rechen-zentrale FIDUCIA IT AG und der GenoTec GmbH in Anspruch. Investitionen in neue Datenverarbeitungssysteme und deren Sicherheit werden kontinuierlich in erforderlichem Umfang durchgeführt. Über die Steuerung bzw. Minimierung vorgenannter Risikoarten hinaus werden alle Betriebs- und Geschäftsabläufe, das Risikomanagement sowie das interne Kontrollsystem von der Internen Revision überprüft. Dieser umfassende Steuerungsansatz stellt sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank haben können, als auch die rechtzeitige Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen sicher. Für unser Haus werden die seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erlassenen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) angewandt. Die MaRisk fassen aufsichtsrechtliche Anforderungen zu einzelnen Anwendungsbereichen in einer einheitlichen und übergreifenden Gesamtdokumentation zusammen. Sie verlangen zwingend die Berücksichtigung aller wesentlichen Risikoarten in einem Risikotragfähigkeitskonzept. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG haben sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 10 (Genussrechtskapital), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). Wir verfügen über eine angemessene und ausreichende Eigenkapitalbasis, welche gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist. Sie ist Garant für die Stabilität der Bank und für die Erfüllung einer Reihe von aufsichtsrechtlichen Normen. Neben einer stets ausreichenden Liquidität bildet ein angemessenes haftendes Eigenkapital die Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die Anforderungen aus der Solvabilitätsverordnung, welche eine Mindestnorm von 8,0 % erfordert, wurden von uns im Geschäftsjahr 2012 mit Abstand eingehalten. Das Eigenkapital laut Bilanz konnte im vergangenen Jahr, insbesondere in Form der Dotierung der Rücklagen sowie des Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB, im Verhältnis zur Bilanzsummenentwicklung überproportional um 6,1 % gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der von Vorstand und Aufsichtsrat zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals beschlossenen Dotierung der Ergebnisrücklagen, die noch der Zustimmung der Vertreterversammlung bedarf, beträgt unser Kernkapital 65,7 Mio. Euro. Das entspricht 9,6 % der Bilanzsumme. Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Solvabilitätskennziffer unter Berücksichtigung des erwarteten Geschäftsvolumenzuwachses sowie der geplanten Rücklagenzuführung auch künftig auszugehen. Kundenforderungen Die Forderungen an Kunden in Relation zur Bilanzsumme bewegen sich mit rund 67,8 % weiterhin auf hohem Niveau. Die Struktur und der räumliche Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine ausgewogene größen- und branchenmäßige Streuung unserer Ausleihungen, wobei der Schwerpunkt unverändert im Bereich der Immobilienfinanzierungen liegt. Durch die stets ausreichende Liquiditätslage unserer Bank konnten wir allen vertretbaren Kreditwünschen unserer gewerblichen und privaten Kundschaft entsprechen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes stets eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2012 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Für akute Risiken haben wir eine angemessene Risikovorsorge in Form von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen gebildet. Daneben stehen für latente Risiken Pauschalwertberichtigungen sowie Vorsorgereserven zur Verfügung. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Wertpapieranlagen Der Anteil der Wertpapieranlagen an der Bilanzsumme beträgt 10,2 % und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Zunahme der Wertpapieranlagen ist auch im Zusammenhang mit der geschäftspolitisch gewollten Anlagestrategie zu sehen. Die nicht für das Kundenkreditgeschäft benötigten Mittel wurden teilweise aus Renditegründen in Wertpapieren angelegt. Den größten Teil der Wertpapiere haben wir in festverzinslichen Anleihen und Schuldverschreibungen angelegt. Daneben haben wir in Investmentfonds des genossenschaftlichen Verbundes investiert. Die Position Anlagevermögen beinhaltet ausschließlich die Tier 1-Anleihe der DZ BANK AG. Derivatgeschäfte Zur Steuerung der gesamtbankbezogenen Zinsänderungsrisiken (Aktiv-/Passiv-Steuerung) setzen wir - in der Vergangenheit abgeschlossene - Festzinszahlerswaps mit einem Gesamtvolumen von 30,0 Mio. Euro ein. Darüber hinaus bestehen Kreditderivate in Form von Credit Default Swaps in Höhe von 9,5 Mio. Euro. Diese stehen mit drei im Wertpapierbestand befindlichen Credit Linked Notes im Zusammenhang. Zinsänderungsrisiko Insbesondere aufgrund bestehender Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen sind wir dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Das Zinsänderungsrisiko wird von uns permanent überwacht. Die auf der Grundlage unserer Zinserwartung vorgenommenen Simulationsrechnungen haben für das Jahr 2013 eine unter dem Vorjahr liegende Zinsspanne zum Ergebnis. Im Eigen- und in den Standard-szenarien bewegt sich das dynamische Zinsspannenrisiko zum 31. Dezember 2012 in einer Bandbreite von - 350 TEUR bis + 178 TEUR. Dem steht eine ausreichende Risikodeckungsmasse gegenüber. Währungsrisiko Währungsrisiken bestehen in unserer Bilanz bei den aufgenommenen Refinanzierungsmitteln in Schweizer Franken in vertretbarem Umfang. Die im Jahr 2012 für Währungspositionen vorzunehmenden Wertkorrekturen im Zusammenhang mit der stattgefundenen Abschwächung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken waren in der Summe von untergeordneter Bedeutung. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (BVR) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Liquiditätslage war im zurückliegenden Geschäftsjahr unverändert gut. Die Zahlungsfähigkeit war aufgrund unserer vorausschauenden Liquiditätsplanung jederzeit gegeben. Der gemäß Liquiditätsverordnung aufsichtsrechtlich vorgegebene Mindestwert von 1,0 wurde stets eingehalten. Er beträgt zum Jahresende 2,1 (Vorjahr 1,9). Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank sehen wir aus heutiger Sicht auch in Zukunft gewährleistet. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Der Zinsüberschuss konnte im abgelaufenen Jahr auf einem hohen Niveau gehalten werden. Die absolut wie auch relativ gesehen rückläufige Zinsspanne bleibt weiterhin die wesentliche Ertragskomponente. Wie in den Vorjahren blieb die Zinsspanne auch 2012 infolge der allgemeinen Zinsentwicklung und dem entsprechenden Kundenverhalten unter Druck. Der Rückgang entfällt im Wesentlichen auf zinssatzbedingte Mindereinnahmen im Darlehensbereich, welche durch volumensbedingte Mehreinnahmen bei den Zinserträgen insgesamt nicht kompensiert werden konnten. Unser Provisionsergebnis bewegte sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und betrug 0,67 % der durchschnittlichen Bilanzsumme. Der leichte Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Mindereinnahmen bei den Erträgen aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft. Der Anstieg bei den Verwaltungsaufwendungen entfällt überwiegend auf die Personalaufwendungen, welche in den Vorjahren durch mit Einmaleffekten begründeten Einsparungen begünstigt waren. Über einen Zeithorizont von fünf Jahren verläuft der Anstieg weitgehend parallel zur Entwicklung der Löhne und Gehälter durch die Tarifanpassungen. Mit dem Bewertungsergebnis sind wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Unser Bewertungsverhalten bei dem Bestand der Wertpapiere als auch den Kundenforderungen ist unverändert von Vorsicht geprägt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass wir über eine Rentabilität verfügen, die ein angemessenes Wachstum am Markt ermöglicht, eine Dotierung des Eigenkapitals zur Abdeckung der Risiken gewährleistet und eine angemessene Ausschüttung in Form der Dividende an die Mitglieder erlaubt. Daneben unterstreicht das erzielte Ergebnis die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Bank. Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung für das Jahr 2013 ist nach derzeitigem Stand mit einem rückläufigen Betriebsergebnis vor Bewertung zu rechnen. Wesentliche Ursache hierfür ist ein im Vergleich zum Vorjahr niedrigeres prognostiziertes Zinsergebnis, das im Wesentlichen auf rückläufige Zinserträge zurückzuführen ist. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Wir verfügen zum Ende des Geschäftsjahres 2012 über eine gesunde wirtschaftliche Basis. Unser betreutes Kundenvolumen konnten wir weiter ausbauen. Das umfangreiche Angebot an Finanzierungen wurde von den Kunden gerne in Anspruch genommen. Das unveränderte Anlageverhalten unserer Kunden, ausgelöst durch die Finanzmarktkrise sowie das derzeitige Zinsniveau, trugen zum Wachstum der bilanzwirksamen Kundeneinlagen bei. Unsere gute Eigenkapitalbasis bietet auch in Zukunft ausreichend Handlungsspielräume. Akute Kreditrisiken haben wir hinreichend wertberichtigt. Zur Absicherung der Gefahren und Wagnisse der latenten Kreditrisiken bestehen in ausreichendem Maße Vorsorgereserven bzw. Abschirmmöglichkeiten aus dem laufenden Ergebnis. Der Wertpapierbestand ist zum strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage sind geordnet. Die Ertragslage ist weiterhin überdurchschnittlich im Vergleich zu den dem Genossenschaftsverband e. V. angeschlossenen Banken und entspricht unseren Erwartungen. Durch die bankseitig zum Einsatz kommenden Instrumente zur Früherkennung, Steuerung und Messung der Risiken sowie auf der Grundlage einer stabilen Vermögens-, Liquiditäts- und Ertragslage halten wir die eingegangenen, bestehenden und dargestellten Risiken (Adressenausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken sowie operationelle Risiken) für überschaubar. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung ergaben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Unsere Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklung der nächsten beiden Geschäftsjahre enthält Erwartungen und Prognosen, die auf Schätzungen und Planungsannahmen beruhen. Die Sorgen über die weitere Entwicklung des Euroraums und der Weltwirtschaft sind zuletzt etwas in den Hintergrund getreten und die Frühindikatoren lassen erwarten, dass die Wachstumsdelle vom vierten Quartal 2012 schnell überwunden wird. Aktuelle Schätzungen des BVR prognostizieren für das gesamte Jahr 2013 einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %. Ungeachtet der Prognosen und Erwartungen besteht die Gefahr, dass die Spannungen in der Eurozone wieder zunehmen. Auch die Unsicherheit über den künftigen Kurs der Fiskalpolitik in vielen Industrieländern trübt das Konsum- und Investitionsklima und birgt Risiken für das Wachstum. Somit bleiben die globale Konjunkturlage und die Stimmung an den Finanzmärkten verletzlich. In den nächsten beiden Jahren erwarten wir eine Fortsetzung des verschärften Wettbewerbes im Kundengeschäft, welcher neben dem hiesigen Bankensektor insbesondere durch Wettbewerbsverzerrungen staatlich gestützter sowie ausländischer Banken geprägt ist. Weiterhin bleiben die unverändert bestehenden Unwägbarkeiten der weiteren Fortentwicklung der Staatsschuldenkrise einiger Euroländer einhergehend mit der Konjunkturentwicklung in der Eurozone ein wesentlicher Risikofaktor. Deshalb bleibt unsere Strategie darauf ausgerichtet, unsere geschäftliche Philosophie des "ganzheitlichen Beratungsansatzes" weiterhin fortzusetzen. Voraussetzung hierfür ist die permanente und vor allem auf Nachhaltigkeit angelegte Pflege des Beziehungsbankings. Den in unserer Strategie verankerten Qualitätsanspruch in der Kundenberatung unterstreichen die erfolgten Zertifizierungen unserer Generationenberater, Finanzplaner und der Firmenkundenberatung. Die positiven Standortstrukturen in unserem originären Geschäftsgebiet, die nach wie vor eine gewachsene und mit einem überdurchschnittlichen Kaufkraftpotenzial ausgestattete Bevölkerungsstruktur aufweisen, bilden in einem von Unsicherheiten geprägten Umfeld weiter die Grundlage unseres geschäftspolitischen und vertrieblichen Ansatzes. Sie bilden ferner die nachhaltige Basis unseres tragfähigen Geschäftsmodells. Unser Bestreben ist es, diese positiven Faktoren auch in Zukunft zu nutzen. Wir beabsichtigen durch eine noch zielgerichtetere Ansprache unserer Bestands- und möglicher Potenzialkunden individuelle sowie bedarfsgerechte Lösungen bereitzustellen. Bedingt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau erwarten wir für die beiden Folgejahre ein moderat ansteigendes Kundenkreditvolumen, mit Schwerpunkt im Bereich der Immobilienfinanzierung sowie eine parallele Entwicklung im Kundeneinlagengeschäft. Eine nicht auszuschließende Verschlechterung des konjunkturellen Umfeldes kann zu einer Verunsicherung und damit zu einer Zurückhaltung bei langfristigen Anlagen und Investitionsentscheidungen führen. Diese hätten wiederum einen negativen Einfluss auf die Investitionen in gewerblich und privat genutzten Immobilien. Für die Ertragslage ist auch in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von geringfügig steigenden Zinsen sowie einem grundsätzlich andauernden niedrigen Zinsniveau ausgeht, rechnen wir für die Jahre 2013 und 2014 mit einer sinkenden Zinsspanne. Der zunehmende Druck auf die Margen wird sich darüber hinaus zusätzlich ergebnisbelastend auswirken. Allerdings sehen wir im Vergleich zum Finanzmarkt auch Chancen durch unsere auf Qualität und Nachhaltigkeit sowie auf die Pflege der Kundenbeziehungen ausgerichteten Beratungsleistungen. Dem Provisionsergebnis messen wir weiter eine wesentliche Bedeutung bei. Durch unseren ganzheitlichen Beratungsansatz sehen wir Möglichkeiten, das Provisionsergebnis in den beiden kommenden Jahren auf dem aktuellen Niveau halten zu können. Die gesamten Verwaltungskosten werden wir weiter auf niedrigem Niveau halten. Für 2013 und 2014 gehen wir von kaum veränderten Verwaltungskosten aus, die sich prozentual zur Bilanzsumme verringern. Nach unseren Berechnungen erwarten wir im laufenden sowie im Folgejahr ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis, das sich im Rahmen unseres definierten Zielergebnisses bewegt. Vor dem Hintergrund der in unserem Hause installierten Risikoüberwachungssysteme und der Fortführung der bisherigen Kreditpolitik erwarten wir in den Folgejahren keine außergewöhnlichen Kreditrisiken. Aufgrund der konservativen Anlagestrategie der Eigenanlagen ist auch in den Folgejahren nicht mit einem erhöhten Adressenausfallrisiko bei den eigenen Wertpapieren zu rechnen. Allerdings dürfte sich bei steigenden Zinsen ein erhöhter Abschreibungsbedarf ergeben. Wir streben an auch in den Geschäftsjahren 2013 und 2014 wieder ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, das uns neben der Dividende an unsere Mitglieder auch eine weitere Stärkung unserer Reserven ermöglicht. Auch für die nächsten beiden Geschäftsjahre erwarten wir eine geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Aufgrund unserer in den vergangenen Jahren verfolgten Personalpolitik, die umfangreiche Personalentwicklungsmaßnahmen sowie den zunehmenden Einsatz qualifizierter Mitarbeiter/-innen auf allen Ebenen der Bank zum Inhalt hatte und in die Zukunft fortgeschrieben werden soll, gehen wir davon aus, sowohl die Risiken steuern als auch vor allem die sich uns bietenden Chancen in einem schwieriger werdenden Umfeld in ausreichendem Maße nutzen zu können. Wir sehen unsere Bank mit unserer strategischen Ausrichtung auf einem guten Weg, um in einem schwierigen und sich wandelnden Marktumfeld eine aktive Rolle zu spielen.
Mainz, 19. März 2013 VR-Bank Mainz eG Der Vorstand Stauder Schmitz Thümes Vorschlag für die ErgebnisverwendungVR-Bank Mainz eG, MainzDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.345.248,43 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 801,03 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 1.265.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 1.081.049,46) - wie folgt zu verwenden:
Mainz, 14. Februar 2013 VR-Bank Mainz eG Der Vorstand Stauder Schmitz Thümes Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Die Vertreterversammlung vom 12.06.2013 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2012 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 2.345.248,43 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 801,03 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2012VR-Bank Mainz eG, MainzAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2012VR-Bank Mainz eG, MainzA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert oder den Anschaffungskosten angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und der Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Der gesamte Wertpapierbestand ist nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Die Wertpapiere sind im Girosammeldepot verwahrt, weshalb die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt werden. Sofern Zinsderivate zur Reduzierung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos aller zinstragenden Positionen des Bankbuchs eingesetzt werden, sind sie von einer imparitätischen Einzelbewertung ausgenommen. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden Positionen des Bankbuchs nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung. Die Bewertung der bilanzierten strukturierten Finanzinstrumente erfolgt entsprechend der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung "Zur einheitlichen oder getrennten handelsrechtlichen Bilanzierung strukturierter Finanzinstrumente (IDW RS HFA 22)". Dabei werden strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Strukturierte Finanzinstrumente, die aufgrund des eingebetteten Derivats im Vergleich zum Basisinstrument wesentlich erhöhte oder zusätzliche (andersartige) Risiken oder Chancen aufweisen, werden in ihre Komponenten zerlegt und einzeln nach den für diese geltenden Vorschriften bilanziert und bewertet. Eine getrennte Bilanzierung erfolgt, wenn das eingebettete Derivat neben dem Zinsrisiko und dem Bonitätsrisiko des Emittenten weiteren Risiken (Bonitätsrisiko eines Dritten) unterliegt. Bei einem trennungspflichtigen strukturierten Finanzinstrument konnte aus Gründen der Unwesentlichkeit auf eine Aufspaltung und getrennte Bilanzierung der einzelnen Bestandteile verzichtet werden. Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung sind sie mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear bzw. mit fallenden Staffelsätzen und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear als auch degressiv vorgenommen. Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden in voller Höhe als Aufwand erfasst bzw. abgeschrieben, sofern die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 410 nicht überstiegen. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte - bis auf die abgezinsten Sparbriefe, die zum Ausgabebetrag zuzüglich anteilig abgegrenzter Zinsen bis zum Bilanzstichtag passiviert werden - zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Den Pensionsrückstellungen und den Rückstellungen für Altersteilzeit liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften und Altersteilzeitrückstellungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde mit einen Zinssatz von 3,74 % abgezinst. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 5,06 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,00 % (Vorjahr 3,00 %) und im weit überwiegenden Umfang - vor dem Hintergrund vertraglicher Vereinbarungen - eine Rentendynamik in Höhe von 3,00 % (Vorjahr 3,00 %) sowie in den verbleibenden Fällen von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) zugrunde gelegt. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelt. Der bei der Abzinsung der Jubiläumsverpflichtungen angewendete Zinssatz von 5,06 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurden erwartete Trends für die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze von 1,00 % (Vorjahr 1,00 %) und Gehaltstrends von 3,00 % (Vorjahr 3,00 %) zugrunde gelegt. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D). Akute Risiken einer drohenden Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Einzelrückstellungen gedeckt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr betrug oder die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt. Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen. Fremdwährungsposten, die nicht besonders gedeckt sind und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben sowie weder dem Handelsbestand zugeordnet noch bezüglich des Währungsrisikos in eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB einbezogen sind, sind imparitätisch bewertet. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2012(volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 103.387.331 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 46.896.408 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 11.003.300 fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 3.371.112 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 781.718 enthalten. In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten (Angaben in EUR):
Soweit bei Kreditgewährungen der Nennbetrag des gewährten Kredites unter dem Auszahlungsbetrag lag, wurde der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag belief sich am Bilanzstichtag auf EUR 1.240 (Vorjahr EUR 2.480). In dem folgenden Posten ist ein Vermögensgegenstand für den eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 2.003.655 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 36.233.864 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 421.011 (Vorjahr EUR 411.710) enthalten. Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben: Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 519.669 an. Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgen zu folgenden Bedingungen:
Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich. Für die weiteren nachrangigen Verbindlichkeiten gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen: Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden entsprechen § 10 Abs. 5a Nr. 1 und 3 KWG. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind in den Jahren zwischen 2013 und 2019 fällig. Sie sind mit Zinssätzen von 2,50 % bis 6,00 % ausgestattet. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Schulden und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 38.383.470 enthalten. Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die passiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichem Wertansatz bei den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren (A 6), den Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (A 7) sowie den immateriellen Anlagewerten (A 11). Dem stehen im Wesentlichen aktive latente Steuern aus den unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Forderungen an Kunden (A 4) gegenüber. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 30,99 % zugrunde gelegt. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen überwiegend breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) und 2c) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. Die zinsbezogenen Derivatgeschäfte dienen ausschließlich der Verringerung des gesamtbankbezogenen Zinsänderungsrisikos. Sie betreffen Festzinszahlerswaps mit Fälligkeiten zwischen den Jahren 2014 und 2021. Kreditderivate bestehen in Form von Credit Default Swaps, die im Zusammenhang mit den unter Aktiva 5 bilanzierten Credit Linked Notes stehen und zwischen 2015 und 2017 auslaufen. In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst, welche nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert worden sind: (Angaben in TEUR)
Zinsswaps wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Credit Default Swaps wurden mit ihrem Marktpreis bewertet. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Immobilienvermittlung, Vermittlung von Reisen, Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen und Krediten nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein und machen 0,20 % der durchschnittlichen Bilanzsumme aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 24.526 (Vorjahr EUR 99.685) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und mit EUR 405.926 (Vorjahr EUR 407.474) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Aufzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss um EUR -10.505 vermindert. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die früheren Mitglieder des Vorstandes bzw. deren Hinterbliebene erhielten EUR 395.976. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen EUR 59.148. Für frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31. Dezember 2012 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 4.596.059. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 40.265 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 10.970.296. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 1.423.020. Die Zahl der 2012 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug
Außerdem wurden durchschnittlich 14 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband e.V. Wilhelm-Haas-Platz 63263 Neu-Isenburg Mitglieder des Vorstandes, ausgeübter Beruf Stauder, Theo, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mainz eG Schmitz, Tobias, Vorstandsmitglied der VR-Bank Mainz eG Thümes, Franz-Josef, Vorstandsmitglied der VR-Bank Mainz eG Mitglieder des Aufsichtsrates, ausgeübter Beruf Silz, Harald, - Vorsitzender - , Rechtsanwalt Kern, Dr. Stephan, - stellvertretender Vorsitzender - , Rechtsanwalt Hauck, Ralf F., - stellvertretender Vorsitzender - , vereidigter Buchprüfer und Steuerberater Dahlbender, Werner, Dipl.-Ing., Pflanzenschutzberater Kern, Karlheinz, Handelsvertreter Knodel, Henrik, Dipl.-Ing., Geschäftsführer, beratender Ingenieur Ludwig, Manfred, Geschäftsführer Schmitt, Rüdiger, Dipl.-Ing., Architekt
Mainz, 14. Februar 2013 VR-Bank Mainz eG Der Vorstand Stauder Schmitz Thümes Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VR-Bank Mainz eG, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 27. Mai 2013 Genossenschaftsverband e.V. Lewalter-Düssel, Wirtschaftsprüferin Tecquert, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesVR-Bank Mainz eG, MainzDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über alle wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik, über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus standen der Aufsichtsratsvorsitzende und seine Stellvertreter stets in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Im Jahr 2012 hat der Aufsichtsrat insgesamt 13 Sitzungen abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat bildeten die Beschlussfassungen über Anträge der zustimmungspflichtigen Kredite sowie die Berichterstattungen zum jeweiligen Lagebericht der Bank, den Kreditrisikoberichten, den Berichten nach den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Handelsgeschäft, den Revisionsberichten der internen Revision und Kreditrevision sowie sonstige für die Bank wichtige Themen und geschäftliche Ereignisse. Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte drei Ausschüsse eingerichtet. Im Berichtsjahr 2012 tagte der Kreditausschuss ein Mal. Wesentliche Themen waren die Erörterungen wichtiger Kreditangelegenheiten. Aus der Sitzung des Auschusses ist dem Aufsichtsrat berichtet worden. Der vorliegende Jahresabschluss 2012 mit Lagebericht wird vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Werner Dahlbender, Dr. Stephan Kern und Rüdiger Schmitt aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig und wird vorgeschlagen. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Führungskräften und den Mitarbeitern Dank für die im Berichtsjahr geleistete, engagierte Arbeit aus. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern der Bank, die der VR-Bank Mainz auch im Geschäftsjahr 2012 ihr Vertrauen entgegengebracht haben.
Mainz, im Mai 2013 Der Aufsichtsrat Harald Silz, Vorsitzender |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Hörfunkveranstalter und Verbreitung von Audioinhalten
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Großhandel mit Fertigwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen