Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 58009
Vorher
Wizard Promotions Konzertagentur GmbH
Eingetragen
5.12.2003
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtKonzertveranstalterMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Gegenstand
Die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen aller Art, insbesondere Tourneeveranstaltungen auf dem Gebiet der Unterhaltungsmusik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Detlef Kornett
seit 10.3.2026
Geschäftsführer
Can Büyükcinar
seit 17.10.2024
Prokura
Oliver Oskar Hoppe
seit 27.2.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

24.90% identifiziert75.10% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
14.50%
10.40%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
DEAG Deutsche Entertainment AG
Germany
18.775 €
75.10%
O***** H****
3.625 €
14.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wizard Live GmbH (vormals: Wizard Promotions Konzertagentur GmbH)

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wizard Promotions Konzertagentur GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wizard Promotions Konzertagentur GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wizard Promotions Konzertagentur GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 13. Mai 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Udo Heckeler, Wirtschaftsprüfer

David Reinhard, Wirtschaftsprüfer

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.150,00 9
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.596,00 34
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.569,18 73
91.165,18 (107)
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.500,00 3
98.815,18 (119)
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 472.461,14 674
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 472.785,27 851
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 114.516,43 2.647
3. Sonstige Vermögensgegenstände 38.503,67 179
- davon gegen Gesellschafter: € 2.603,34 (Vorjahr: T€ 135) 625.805,37 (3.677)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.202.575,16 6.328
9.300.841,67 (10.679)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.797,86 45
9.437.454,71 10.843

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 5.900.000,00 5.900
III. Gewinn-/Verlustvortrag 346.531,10 -1.269
IV. Jahresüberschuss 974.999,59 2.366
7.246.530,69 (7.022)
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 506.701,54 278
2. Sonstige Rückstellungen 215.641,52 305
722.343,06 (583)
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 835.150,00 1.779
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 835.150,00 (Vorjahr: T€ 1.779)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 343.088,71 328
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 343.088,71 (Vorjahr: T€ 328)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.807,04 97
davon
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 12.807,04 (Vorjahr: T€ 97)
- gegenüber Gesellschaftern: € 11.061,07 (Vorjahr: T€ 5)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 277.535,21 1.034
davon 1.468.580,96 (3.238)
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 277.535,21 (Vorjahr: T€ 1.034)
- aus Steuern: € 235.568,97 (Vorjahr: T€ 539)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 35.761,44 (Vorjahr: T€ 480)
9.437.454,71 10.843

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 15.893.067,41 19.812
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -13.612.855,07 -15.686
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 2.280.212,34 4.126
4. Vertriebskosten -718.592,76 -138
5. Allgemeine Verwaltungskosten -808.973,21 -870
6. Sonstige betriebliche Erträge 708.870,72 385
- davon aus der Währungsumrechnung: € 37,78 (Vorjahr: T€ 6)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -68.405,12 -90
- davon aus der Währungsumrechnung: € 1.650,19 (Vorjahr: T€ 11)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.550,87 3
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2,00 0
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -465.661,25 -1.050
11. Ergebnis nach Steuern 974.999,59 2.366
12. Sonstige Steuern 0,00 0
13. Jahresüberschuss 974.999,59 2.366
14. Gewinnausschüttung 0,00 -750
15. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 346.531,10 -1.269
16. Bilanzgewinn 1.321.530,69 347

(Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 58009)

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und SS 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Vorausbezahlte veranstaltungsbezogene Kosten, Projektkosten (z. B. Gagen, Honorare, Produktionskosten) werden als geleistete Anzahlungen zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert unter den Vorräten ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Passiva

Die Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und Risiken. Sie sind nach den Erkenntnissen bis zur Bilanzerstellung angemessen dotiert.

Die zum Bilanzstichtag erhaltenen Kartengelder und Garantiezahlungen für im Geschäftsjahr 2024 ff. stattfindende Veranstaltungen werden als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 nicht angewendet worden.

II. Sonstige Angaben

1. Angaben zur Bilanz

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 25 und ist voll eingezahlt.

3. Angaben zu Material- und Personalaufwand gemäß § 285 Nr. 8a und 8b HGB

Der Personalaufwand der Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 1.493 TEUR (Vorjahr: 1.541 TEUR) betragen. Davon entfallen 1.287 TEUR (Vorjahr: 1.344 TEUR) auf Löhne und Gehälter und 206 TEUR (Vorjahr: 197 TEUR) auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung.

Der Materialaufwand der Wizard hat im Geschäftsjahr 10.565 TEUR (Vorjahr: 12.621 TEUR) betragen und entfiel in beiden Geschäftsjahren vollständig auf bezogene Leistungen.

4. Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft projektbasierte Förderungen in Höhe von 561 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) in Anspruch genommen.

5. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr beschäftige die Gesellschaft durchschnittlich 17 Mitarbeiter (Vorjahr: 16 Mitarbeiter).

6. Haftungsverhältnisse

Sonstige Haftungsverhältnisse im Sinne des §251 HGB bestehen am Abschlussstichtag nicht.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasing Miete Garantien Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
2024 8 39 5.111 5.158
2025-2028 6 110 0 116
>2028 0 0 0 0

8. Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

 

Herr Oliver Hoppe, Kunst-, Unterhaltungs- und Medienmanager

 

Herr Christian Diekmann, Dipl.-Kaufmann

Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen würden.

9. Konzernverhältnisse

Die DEAG Deutsche Entertainment Aktiengesellschaft, Berlin, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf.

Der Ausweis von Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundene(n) Unternehmen erfolgt aus Sicht der den Konzernabschluss aufstellenden Mehrheitsgesellschafterin DEAG Deutsche Entertainment Aktiengesellschaft.

Der aufgestellte Konzernabschluss ist auf der Internetseite des Mutterunternehmens (www.deag.de) veröffentlicht.

10. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Gewinnvortag einen Betrag in Höhe von 1.300.000 EUR sowie einen Teil aus der Kapitalrücklage in Höhe von 2.700.000 EUR gemäß §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB auszuschütten.

 

Frankfurt/Main, 17. April 2024

Wizard Promotions Konzertagentur GmbH

Oliver Hoppe, Geschäftsführer

Christian Diekmann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.839,36 0,00 0,00 57.839,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.016,11 0.00 0.00 38.016,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.770,42 3.119,87 -1.121,87 170.768,42
206.786,53 3.119,87 -1.121,87 208.784,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
267.125,89 3.119,87 -1.121,87 269.123,89
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.822,36 3.867,00 0,00 52.689,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.618,11 3.802,00 0.00 7.420,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.766,24 15.554,87 -1.121,87 110.199,24
99.384,35 19.356,87 -1.121,87 117.619,35
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
148.206,71 23.223,87 -1.121,87 170.308,71
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.150,00 9.017,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.596,00 34.398,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.569,18 73.004,18
91.165,18 107.402,18
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
98.815,18 118.919,18

Lagebericht

der Wizard Promotions Konzertagentur GmbH

Die Wizard Promotions Konzertagentur GmbH, Frankfurt/Main, (im Folgenden "Wizard" oder "Gesellschaft") ist tätig im Bereich der Durchführung von Veranstaltungen aller Art. Als Live-Entertainment-Dienstleister verfügt die Gesellschaft über umfassende Expertise in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen aller Art, insbesondere Tourneeveranstaltungen auf dem Gebiet Rock in allen Varianten - neu und alt, außerdem Blues, Metal, Country, Indie, Pop, Folk und viel mehr, immer mit großem Einsatz im Bereich neuer Talente.

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 %. Im Vorjahr war das BIP noch um 1,8 % gestiegen. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen laut Destatis ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die privaten Konsumausgaben sanken 2023 preisbereinigt um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr, was vor allem auf hohe Verbraucherpreise zurückzuführen sei. Erstmals seit fast 20 Jahren gingen zudem die Staatsausgaben zurück. Sie sanken preisbereinigt um 1,7 %. Der Rückgang ist vor allem auf den Wegfall staatlich finanzierter COVID-19-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern zurückzuführen. Diese Maßnahmen hatten zuvor die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2024 einen leichten Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,2 %. Das weltwirtschaftliche Umfeld sei labil und das Wachstum des Welthandels historisch niedrig, was für eine Exportnation wie Deutschland eine Herausforderung sei. Hohe Zinsen wirkten sich zudem negativ auf die Investitionen der Unternehmen aus. Auch der Arbeitskräftemangel sei ein Problem, das sich in den nächsten Jahren verschärfen und das Potenzialwachstum dämpfen werde. Die Europäische Kommission geht in ihrer Winterprognose für Deutschland von einem Wirtschaftswachstum von 0,3 % für 2024 und von 1,2 % für 2025 aus. Für die EU erwartet die Kommission ein Wirtschaftswachstum von 0,9 % im Jahr 2024 und für das Folgejahr einen Zuwachs von 1,7 %. Für das Jahr 2023 hat die Europäische Kommission ein Wirtschaftswachstum in der EU von 0,5 % ermittelt.

1.2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 15.893 TEUR (Vorjahr: 19.812 TEUR) erzielt. Zum Umsatz haben im Wesentlichen die Tourneen von Iron Maiden, KISS und Scorpions beigetragen.

Das EBIT beträgt 1.393 TEUR (Vorjahr: 3.413 TEUR). Als Ergebnis erreicht Wizard einen Jahresüberschuss in Höhe von 975 TEUR (Vorjahr: 2.366 TEUR).

Die positive Geschäftsentwicklung ist planmäßig und im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass das Vorjahr noch stärker durch die Nachholeffekte aus der COVID-19-Pandemie geprägt war.

2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.1. Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 15.893 TEUR gegenüber 19.812 TEUR im Vorjahr. Es wurde ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 2.280 TEUR erzielt (Vorjahr: 4.126 TEUR). Somit beträgt die Bruttomarge 14 % nach 21 % im Vorjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Nachholeffekte aufgrund der COVID-19-Pandemie zurückzuführen - aufgrund von COVID-19 verschobene Tourneen wurden im Vorjahr verstärkt nachgeholt, während das abgelaufene Geschäftsjahr nahezu unbeeinflusst von Nachholeffekten ist.

Die Vertriebskosten sind um 581 TEUR auf 719 TEUR (Vorjahr: 138 TEUR) gestiegen, während die Verwaltungskosten im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert sind mit 809 TEUR (Vorjahr: 870 TEUR). Die Veränderung der Vertriebskosten ist im Wesentlichen auf große Werbekampagnen im Jahr 2023 für Tourneen in 2024 sowie auf Überarbeitungen der Unternehmenswebseite zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 709 TEUR (Vorjahr: 385 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen noch projektbezogene Förderungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nahezu unverändert zum Vorjahr und betragen 68 TEUR (Vorjahr: 90 TEUR). Somit belief sich das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) auf 1.416 TEUR (Vorjahr: 3.438 TEUR)

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von 23 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR) beträgt das EBIT 1.393 TEUR (Vorjahr: 3.413 TEUR).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von 975 TEUR (Vorjahr: 2.366 TEUR) erzielt.

2.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 13 % auf 9.437 TEUR (31.12.2022: 10.843 TEUR).

Wesentlicher Posten auf der Aktivseite sind die liquiden Mittel: diese sind im Vergleich zum Vorjahr auf 8.203 TEUR gestiegen (31.12.2022: 6.328 TEUR). Der Anstieg um 1.875 TEUR wird durch den stichtagsbedingten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 378 TEUR (31.12.2023: 473 TEUR; 31.12.2022: 851 TEUR) sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (31.12.2023: 115 TEUR; 31.12.2022: 2.647 TEUR) um 2.532 TEUR überkompensiert.

Der Vorauszahlungssaldo, definiert als Saldo aus erhaltene und geleistete Anzahlungen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 363 TEUR verringert (31.12.2022: 1.106 TEUR). Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen, dass Vorverkaufsstarts für Veranstaltungen im Jahr 2023 bereits in 2022 lagen, während diese für Veranstaltungen in 2024 auch erst in 2024 beginnen.

Das Eigenkapital beträgt 7.247 TEUR (31.12.2022: 7.022 TEUR). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von 750 TEUR kompensiert durch das Jahresergebnis.

Somit hat sich die Eigenkapitalquote deutlich verbessert auf 77 % (31.12.2022: 65 %).

2.3. Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen 8.203 TEUR (Vorjahr: 6.328 TEUR). Der Mittelzufluss und der generell hohe Bestand an liquiden Mitteln resultiert aus den Ticketvorverkäufen, welche das laufende Projektgeschäft finanzieren.

In TEUR 2023 2022
Mittelzu-/-abfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.580 -1.941
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -3 -35
Mittelab-/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit -702 3
Veränderung der liquiden Mittel 1.875 -1.973

Die Finanzlage der Gesellschaft war zu jeder Zeit geordnet. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Veränderung des Mittelzu-/-abflusses aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen auf die Veränderung des Vorauszahlungssaldos sowie den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen durch die geflossene Dividende an Gesellschafter beeinflusst.

2.4. Personalentwicklung

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 17 Mitarbeiter (Vorjahr: 16 Mitarbeiter) beschäftigt.

3. Risiko- und Chancenbericht

Risiken sind ein inhärenter Teil unternehmerischen Handelns. Dies setzt voraus, dass die strategischen und operativen Risiken erkannt, bewertet und gemeldet werden. Gleichwohl ist Wizard stets einer Reihe allgemeiner Markt- und Geschäftsrisiken ausgesetzt sowie verschiedenen speziellen Risiken, die besonders mit der Branche verbunden sind, da es sich um ein volatiles Geschäft handelt.

Bei Wizard ist ein Überwachungssystem eingerichtet, mit dem den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden sollen. Die Überwachung der Geschäftstätigkeit zur frühen Erkennung bestandsgefährdender Risiken wird gegenwärtig in weitem Umfang durch die Geschäftsführung und den Bereich Konzerncontrolling der DEAG Deutsche Entertainment AG, Berlin, vorgenommen. Im Mittelpunkt des Risikomanagementsystems stehen die Liquiditätsplanung, die Projektkalkulationen und Überwachung der Vorverkaufszahlen sowie die laufende Prognose der Ertragslage der Gesellschaft. Die Steuerung erfolgt auf Basis von finanziellen (Umsatz und EBITDA) und nicht-finanziellen (Ticketabsatz) Leistungsindikatoren. Die erkannten Risiken werden unterjährig regelmäßig mit den Bereichsverantwortlichen überprüft, mit dem Ziel vorhandene Risiken zu beseitigen oder zu minimieren. Im Rahmen dieses Prozesses werden die Chancen und Risiken identifiziert, von der Geschäftsführung quantifiziert und Steuerungsmaßnahmen festgelegt, die regelmäßig überprüft und, soweit erforderlich, angepasst werden.

Für die Gesellschaft werden regelmäßige Forecasts und Plan-/Istvergleiche erstellt. Für wesentliche Projekte werden Vor- und Nachkalkulationen erstellt. Wichtigste operative Steuerungsgröße ist die Break Even-Auslastung, deren Erreichung mittels regelmäßiger Abfrage der Vorverkaufszahlen überwacht wird. Ferner werden regelmäßig Liquiditätsplanungen erstellt. Durch das interne Rechnungswesen ist die Geschäftsführung laufend über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage informiert.

Nach den handelsrechtlichen Vorschriften besteht die Verpflichtung, auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung hinzuweisen. Dieser Lagebericht sowie die weiteren Informationen zum Geschäftsjahr enthalten in die Zukunft gerichtete Annahmen und Schätzungen, die mit Risiken verbunden sind, welche dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von unseren Erwartungen abweichen.

3.1. Markt/Wettbewerb

Die Gesellschaft ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig. Bestreben der Geschäftsführung ist es, Veränderungen des Markts frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Dennoch kann sich das Marktumfeld überraschend ändern, womit Risiken für die Geschäftstätigkeit verbunden sein könnten. Dies gilt beispielsweise für mögliche Änderungen des Freizeit- und Konsumverhaltens, welche den Kartenabsatz im Live-Entertainment negativ beeinflussen könnten. Das Geschäft der Gesellschaft ist in großem Maße vom Ticketverkauf abhängig.

Ebenso könnten sich die Rahmenbedingungen für die Verfügbarkeit von Künstlern, welche den Publikumsgeschmack treffen, ändern und womöglich neue, starke Anbieter in den Markt eintreten und sich damit in Konkurrenz zur Gesellschaft begeben.

Darüber hinaus ist der Geschäftserfolg davon abhängig, inwieweit es gelingt, den steigenden Gagenforderungen der Künstler entgegenzuwirken. Durch den Rückgang der Tonträgerumsätze steigt die Bedeutung der Veranstalter, was die Verhandlungsposition verbessert.

Des Weiteren besteht eine Abhängigkeit von Künstlern, Agenten, Produzenten und sonstigen Akteuren der Branche bei bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie beim Aufbau von neuen Geschäftsbeziehungen. Auch die Verfügbarkeit von Vertriebskanälen, insbesondere von Vorverkaufssystemen, hat eine große Auswirkung auf den Geschäftserfolg.

Örtliche Veranstalter haben verschiedene Versicherungen abgeschlossen. Mit diesen Versicherungen sollen Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit, insbesondere mit der Durchführung und dem Ausfall von Konzerten und anderen Veranstaltungen abgedeckt werden. Hervorzuheben ist das Risiko, dass Konzerte oder andere Veranstaltungen kurzfristig - etwa bedingt durch plötzliche Unwetter; Verhinderung des Künstlers durch Krankheit - abgesagt werden müssen. Sollten die örtlichen Veranstalter in einem solchen Fall oder bei anderen Schadensereignissen nicht oder nicht ausreichend versichert sein, könnten die aus dem jeweiligen Schadensereignis entstehenden Verpflichtungen auch die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft beeinträchtigen.

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft wird darüber hinaus davon beeinflusst, ob es weiterhin gelingt, qualifizierte Mitarbeiter und Branchenkenner für das Unternehmen zu gewinnen und zu halten. Dies ist besonders in der Entertainmentbranche, die stark von den Beziehungen und Kontakten einzelner Personen abhängt, der Fall.

3.2. Finanzielle Verpflichtungen

Die Finanzierung des operativen Geschäfts hängt von der Fähigkeit der Gesellschaft ab, in einem volatilen Umfeld ausreichend Cashflow zu generieren bzw. externe Finanzierungsquellen (Fremd- oder Eigenkapital) zu erschließen.

3.3. Steuerliche Risiken

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des Mutterunternehmens eingebunden. Dieses umfasst Maßnahmen für die Erfassung, Bewertung und die Minderung von potenziellen steuerlichen Risiken. Zu Spezialthemen werden Experten herangezogen. Ihre Expertisen werden in der Zentrale geprüft und die Ergebnisse anschließend entsprechend berücksichtigt.

Für hinreichend konkrete, abschätzbare steuerliche Risiken, deren Eintrittswahrscheinlichkeit überwiegend wahrscheinlich ist, wurden bestehende Steuerguthaben gemindert bzw. entsprechende Rückstellungen passiviert.

Darüber hinaus könnten sich im Ergebnis künftiger Betriebsprüfungen weitere Zahlungsverpflichtungen ergeben, deren Höhe zurzeit nicht verlässlich geschätzt werden kann.

3.4. Chancen

Die Gesellschaft verfügt über ein diversifiziertes Portfolio an Bands und Künstlern und schaut teils auf langjährige Geschäftsbeziehungen mit diesen Künstlern zurück. Zudem verfügt sie über ein intaktes und resilientes Geschäftsmodell. Trotz eines gesamtwirtschaftlich schwachen Umfelds mit hoher Inflation in Deutschland sowie dem Krieg in der Ukraine hat Wizard ein gutes Geschäftsjahr 2023 verzeichnet, mit einem positiven Ausblick auf das Jahr 2024. Aufgrund der sehr guten Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft sieht sich Wizard gut für ein langfristiges Wachstum aufgestellt.

Die Live-Entertainment-Branche vertreibt erfahrungsgemäß ein sehr emotionales Produkt, das als höchst individuelles Erlebnis eine überdurchschnittlich hohe Entkopplung von volkswirtschaftlichen Entwicklungen aufweist.

4. Prognosebericht

Nach einem von Nachholeffekten und den Auswirkungen der Pandemie weitgehend unbeeinflussten Geschäftsjahr 2023 erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 eine kontinuierliche Entwicklung des Unternehmens, die zwar zu einem moderat unter dem des Jahres 2023 liegenden, aber dennoch soliden Niveau bei Umsatz und EBITDA führen sollte.

Mit im Vorverkauf befindlichen Tourneen wie beispielsweise für Zucchero, Toto und Five Finger Death Punch ist das Geschäftsjahr 2024 hervorragend angelaufen.

Die Branche und Wizard ist gesamtwirtschaftlichen Faktoren ausgesetzt. Erfahrungsgemäß ist das Geschäft der Gesellschaft weniger konjunkturanfällig als das vieler anderer Branchen. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten konnte das Unternehmen stabile Absätze verzeichnen. Trotz makro- ökonomischer Faktoren wie dem Krieg in der Ukraine oder in Israel-Gaza und weiterhin hoher Inflationszahlen verzeichnen die Tourneen der Gesellschaft aktuell eine hohe Nachfrage nach Tickets. Dennoch sind Dauer und die weitere Entwicklung der Kriege und die nach wie vor herrschende Inflation nicht vorhersehbar und daher ist ein detaillierter und stichtagsbezogener Ausblick für das laufende Jahr aus heutiger Sicht nicht möglich.

 

Frankfurt/Main, 17. April 2024

Wizard Promotions Konzertagentur GmbH

Oliver Hoppe, Geschäftsführer

Christian Diekmann, Geschäftsführer

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