Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 231398
Eingetragen
1.9.2014
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Vertrieb von Hard- und Software sowie Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vendosoft GmbH

Inning a.Ammersee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.505,00 64.860,00
II. Sachanlagen 73.872,00 90.745,00
III. Finanzanlagen 3.356.250,00 4.866.250,00
3.477.627,00 5.021.855,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 3.246.611,20 3.976.640,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.851.157,71 5.819.730,44
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 3.000.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.008.084,30 1.284.075,04
13.105.853,21 11.080.446,18
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 37.310,38 48.284,76
16.620.790,59 16.150.585,94

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 31.250,00 31.250,00
II. Kapitalrücklage 378.750,00 378.750,00
III. Gewinnvortrag 10.394.551,52 8.705.289,00
IV. Jahresüberschuss 2.250.231,70 1.689.262,52
13.054.783,22 10.804.551,52
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.049.038,80 424.471,39
C. VERBINDLICHKEITEN 2.516.968,57 4.921.563,03
- davon aus Steuern: EUR 220.689,73 (Vorjahr: EUR 326.422,19)
- davon im Rahmen sozialer Sicherheit: EUR 979,06 (Vorjahr: EUR 0,00)
16.620.790,59 16.150.585,94

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1. Allgemeine Angaben

Angaben gem. § 264 Abs. 1 a HGB:

Firma: Vendosoft GmbH
Sitz: Inning am Ammersee
Registergericht: Amtsgericht München
Handelsregisternummer: HRB 231398

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Von den Erleichterungen gem. § 276 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Von der Möglichkeit der verkürzten Bilanzdarstellung gemäß § 266 Abs. 1 HGB und den Erleichterungen gem. § 274 a HGB wird Gebrauch gemacht.

Von den Erleichterungen bezüglich der Aufstellung des Anhangs gem. § 288 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

1.2. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die einzelnen Bilanzposten

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen werden entsprechend der aufgrund steuerlicher Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 3 bis 13 Jahren vorgenommen.

Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang berücksichtig.

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bilanziert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

2.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen sind in Anlage 1 zu diesem Anhang dargestellt.

2.2. Beteiligungen

Anteilsbesitz Höhe am Kapital Eigenkapital Vorjahr Ergebnis Vorjahr
MRM Distribution GmbH & Co. KG, Unterschleißheim 100% 3.484.378,51 € 296.916,71 €
MRM Distribution Verwaltungs GmbH, Unterschleißheim 100% 27.740,25 € 13.264,65 €

Mit Beschluss vom 13. November 2023 wurde die Beteiligung an der Vendosoft B.V. liquidiert.

2.3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

EUR
Personalkosten 347.138,74
Kosten für Jahresabschluss und Steuererklärungen 56.500,00
Resturlaubstage 7.375,34
Übrige 16.501,86
gesamt 427.515,94

2.4. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre Summe
Art der Verbindlichkeit EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 758.842,96 1.210.423,49 40.033,72 2.009.300,17
(Vorjahr T€) (1.955) (1.960) (40) (3.954)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr T€) (28) (0,00) (0,00) (28)
Verbindlichkeiten a. Lieferungen u. Leistungen 283.088,55 0,00 0,00 283.088,55
(Vorjahr T€) (596) (0,00) (0,00) (596)
Sonstige Verbindlichkeiten 224.579,85 0,00 0,00 224.579,85
(Vorjahr T€) (343) (0) (0) (343)
Gesamt 1.266.511,36 1.210.423,49 40.033,72 2.516.968,57
(Gesamt Vorjahr T€) (2.922) (1.960) (40) (4.922)

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften vom Gesellschafter Geschäftsführer Herrn Orth in Höhe von 700.000,00 EUR.

3. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Björn Franz Anton Orth, Kaufering

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet.

2. Mitarbeiter

Angaben der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt

Angestellte Vollzeit 12

3. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

4. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der ordentlichen Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.250.231,70 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Inning am Ammersee, 03.03.2025

Der Geschäftsführer

Björn Orth

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 213.418,33 0,00 0,00 213.418,33
II. SACHANLAGEN 200.424,84 3.264,61 0,00 203.689,45
III. FINANZANLAGEN 4.866.250,00 0,00 1.510.000,00 3.356.250,00
5.280.093,17 3.264,61 1.510.000,00 3.773.357,78
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 148.558,33 17.355,00 0,00 165.913,33
II. SACHANLAGEN 109.679,84 20.137,61 0,00 129.817,45
III. FINANZANLAGEN 0,00 0,00 0,00 0,00
258.238,17 37.492,61 0,00 295.730,78
RESTBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 47.505,00 64.860,00
II. SACHANLAGEN 73.872,00 90.745,00
III. FINANZANLAGEN 3.356.250,00 4.866.250,00
3.477.627,00 5.021.855,00

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.028.998,85 5.018.719,31
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.297.837,53 -1.228.906,59
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -198.045,94 -226.545,75
-1.495.883,47 -1.455.452,34
3. Abschreibungen -37.492,61 -42.246,04
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.234.583,36 -1.130.513,57
5. Betriebsergebnis 3.261.039,41 2.390.507,36
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.675,13 130.268,56
- davon gegen Gesellschafter: EUR 32.166,66 (Vorjahr: EUR 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -57.411,44 -167.866,74
- davon gegen Gesellschafter: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 86.625,00)
8. Finanzergebnis -20.736,31 -37.598,18
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -990.459,40 -662.547,66
10. Ergebnis nach Steuern 2.249.843,70 1.690.361,52
11. Sonstige Steuern 388,00 -1.099,00
12. Jahresüberschuss 2.250.231,70 1.689.262,52

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Vendosoft GmbH, Inning am Ammersee

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vendosoft GmbH, Inning am Ammersee, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vendosoft GmbH, Inning am Ammersee, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 21. April 2025

BTS Brune Timmer Schlüter GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Brune, Wirtschaftsprüfer

Der vorliegende Jahresabschluss der Vendosoft GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 29. April 2025 festgestellt.

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

VENDOSOFT GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Vendosoft GmbH wurde 2014 gegründet. Das Unternehmen vertreibt als Microsoft Solution Partner neben neuen- und gebrauchten Volumenlizenzen auch nahezu sämtliche Microsoft Cloud Produkte. Zu den Kunden der Vendosoft GmbH zählen u.a. Unternehmen mit einer Größe von 50 bis ca. 180.000 PC Arbeitsplätzen, Wiederverkäufer und öffentliche Auftraggeber. Der Absatz findet zum Großteil in der Region DACH, Italien und den übrigen Ländern des EWR statt.

Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Inning am Ammersee.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft hat sich nach den Herausforderungen der Pandemie und den wirtschaftlichen Folgen der Energiekrise stabilisiert. Die positiven Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit haben das Wachstum zusätzlich unterstützt.

Re-Commerce wird weiterhin als wichtige Erweiterung der klassischen Wertschöpfungskette gesehen. Produkte, die normalerweise aus dem Warenkreislauf "ausscheiden" würden, werden in den Wirtschaftskreislauf wieder eingebracht und einem neuen Endverbraucher zugeführt. Durch die stetig wachsende Online-Affinität der Konsumenten und die zunehmende Bekanntheit von Re-Commerce-Modellen, sehen wir die weitere Entwicklung der Branche auch 2023 sehr positiv und mit hohem Potenzial. Der Trend zur umweltschonenden längerfristigen Nutzung von Gegenständen hat sich weiter verstetigt.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Das Unternehmen konnte seine langfristige Strategie weiterentwickeln. Der Fokus hat sich vom Kerngeschäft der gebrauchten Lizenzen stärker in Richtung CSP, Microsoft Azure und Support verschoben. Die Bereiche Großkundenvertrieb und Cloud wurden personell und durch Partnerschaften ausgebaut.

Der Umsatz wurde im Jahr 2023 auf TEUR 17.984 planmäßig gesteigert, trotz einiger Herausforderungen im wirtschaftlichen Umfeld. Das Betriebsergebnis konnte durch eine optimierte Kostenstruktur um 36,42 % gesteigert werden, sodass das Jahr 2023 im Betriebsergebnis um 27,52 % über Plan abgeschlossen werden konnte.

Insgesamt konnte der Gewinn im Geschäftsjahr 2023 um 33 % gesteigert werden.

b. Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme der Vendosoft GmbH hat sich um TEUR 470 gegenüber dem VJ erhöht. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen bedingt durch Kapitalrückführung aus dem Finanzanlagevermögen auf TEUR 3.478 verringert. Die Vorräte sind um TEUR 730 auf TEUR 3.246 gesunken. Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 1.260 gesunken. Das Guthaben bei Kreditinstituten stieg auf TEUR 3.008 TEUR. Auf der Passivseite ist eine Zunahme des Eigenkapitals auf TEUR 13.055 u. a. wegen des positiven Jahresergebnisses zu verzeichnen. Dem stehen rückläufige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 283 sowie rückläufige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 2.009 gegenüber.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden geringfügig in das Anlagevermögen investiert. Neben den Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen die wesentlichen Veränderungen das Finanzanlagevermögen. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Beteiligung an verbundene Unternehmen durch Kapitalrückführungen um TEUR 1.500 von Einlagen gemindert. Ferner wurde die Beteiligungsgesellschaft Vendosoft B.V. liquidiert.

Liquidität

Die Liquidität ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Engpässe in der finanziellen Ausstattung sind nicht bekannt oder vorhersehbar.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein operativer Cash-flow (= Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen abzgl. Zuschreibungen) von TEUR 2.288 erzielt werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse, Umsatz je Mitarbeiter sowie das Periodenergebnis vor Steuern heran.

Die Umsatzerlöse haben sich 2023 um rd. 21,0 % auf TEUR 17.983 erhöht. Der Umsatz je Mitarbeiter ist im Jahr 2023 um 1,66 % gesunken. Das Periodenergebnis vor Ertragssteuern konnten wir im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 887 verbessern und eine Zunahme von rd. 38 % verzeichnen.

Die Vermögens- und Ertragslage ist insgesamt positiv zu bewerten. Die Finanzlage des Unternehmens ist als gesichert zu bezeichnen.

C. Chancen und Risiken

Risiken

Das Unternehmen beschafft seine Ware auf dem freien Markt und ist dabei auf die Verfügbarkeit von ungenutzten und veräußerbaren Lizenzen angewiesen. Sollte sich eine Knappheit entwickeln, könnte dies die Nachfrage beeinträchtigen.

Die weiterhin bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen und volatile Märkte könnten sich auf die Investitionsbereitschaft der Kunden auswirken.

Chancen

Die fortschreitende Digitalisierung und die zunehmende Notwendigkeit für Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur effizient zu gestalten, führen zu einer steigenden Nachfrage nach günstigen Softwarelizenzen, dem Kerngeschäft der Vendosoft GmbH.

Prognose

Für das Jahr 2024 erwartet die Vendosoft GmbH ein moderates Wachstum. Aufgrund der Einführung der neuen Version unseres Hauptprodukts, die im Herbst 2024 auf den Markt kommen wird, gehen wir davon aus, dass die Umsatzzahlen im ersten Halbjahr stabil bleiben und das Wachstum vor allem in der zweiten Jahreshälfte anzieht. Wir rechnen insgesamt mit einer Umsatzsteigerung von rd. 8 % und einer Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern von rd. 10 %.

 

Inning am Ammersee, 03.03.2025

Der Geschäftsführer

Björn Orth

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