Höflinger Müller Umweltstiftung gGmbH
Selbe AdresseÖffentliche Verwaltung des Umwelt- und Naturschutzes
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael PhillipsCorvina Vermögensverwaltung GmbH+2 | 40.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Müller-Brot GmbHNeufahrnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009-für Offenlegungszwecke-Bilanz zum 31.12.2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2009
Anhang für das Geschäftsjahr 20091. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i. S. von § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Zur Gliederung der Immateriellen Vermögensgegenstände wurde von der Regelung des § 265 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht. Es wurde ein neuer Posten "Ladenwerte" ausgewiesen. Einzelne Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit umgegliedert. Die Umgliederungen betreffen folgende Posten der Gewinn- und Verlustrechnung:
Ansonsten ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr gegeben. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Firmenwert wird planmäßig, in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften, auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen im Vorjahr aktiviert. Die sonstigen Ausleihungen sind mit dem abgezinsten Barwert angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear. Bei den Zugängen wurde die Abschreibung pro rata temporis angesetzt. Für die so genannten Geringwertigen Wirtschaftsgüter in den Bereichen Produktion, Logistik, Wiederverkauf, Direktverkauf und Verwaltung wurden zum 31.12.2009, wie bereits im Vorjahr, Festwerte i.H.v. insgesamt TEUR 300 angesetzt. Die übrigen Geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten höher als EUR 150,00 sind und den Betrag von EUR 1.000,00 nicht übersteigen, werden über fünf Jahre gemäß § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Im Übrigen wurde die steuerliche Möglichkeit der Sofortabschreibung für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von weniger als EUR 150,00 voll in Anspruch genommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind zu den Herstellungskosten bewertet, wobei angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens miteingerechnet wurden. Anteilige allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten wurden nicht einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Dabei sind bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt, um ersichtliche Einzelrisiken sowie nach dem Abschlussstichtag zu erwartende Skontoabzüge von Kunden, Zinsverluste und Mahn- und Beitreibungskosten abzudecken. In den Guthaben bei Kreditinstituten sind noch nicht abgerufene Factoring-Guthaben aus Forderungsverkäufen enthalten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten laufende Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, sowie vorausgezahlte Finanzierungskosten (Bearbeitungsgebühren für ein Bankdarlehen), die entsprechend der Darlehenslaufzeit abgeschrieben werden. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Bar- bzw. Teilwerten auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck und der aktuellen Sterbetafeln angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind nach dem Erkenntnisstand im Zeitpunkt der Abschlusserstellung jeweils in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die voraussichtliche Inanspruchnahme abzudecken. Bei der Bildung der Rückstellungen aus Altersteilzeitvereinbarungen werden die Aufstockungsleistungen mit Beginn des jeweiligen Altersteilzeitverhältnisses berücksichtigt. Der Erfüllungsrückstand wird ratierlich eingestellt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungs-/Rückzahlungsbetrag passiviert. Bei einer unverzinslichen, in 5 restlichen Jahresraten fälligen Kaufpreisschuld wurde eine Abzinsung auf den Barwert vorgenommen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen. 3. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Beilage 1 beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Aufstellung der Anteile an verbundenen Unternehmen ist aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes in Beilage 2 ersichtlich. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind erwartbare Steuererstattungsansprüche i.H.v. TEUR 547 (Vj. TEUR 1.103) enthalten, davon TEUR 110 zum abgezinsten Barwert. Außerdem sind in den sonstigen Vermögensgegenständen gerichtlich geltend gemachte Forderungen i.H.v. insgesamt TEUR 20.000 aktiviert. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen enthalten, die i.H.v. TEUR 98 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Vorauszahlungen für zukünftige Aufwendungen i.H.v. TEUR 14 und Bearbeitungsgebühren i.H.v. TEUR 29 für die Konditionsanpassung bei einem Bankdarlehen mit einer Laufzeit bis 2016. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 50.000,00. Es entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital. Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen eine laufende Kaufpreisleibrente, die laufende Pension eines ehemaligen Geschäftsführers sowie eine Betriebsrente mit laufenden Leistungen. Der Ansatz erfolgt gemäß versicherungsmathematischen Gutachten zum Barwert (Kaufpreisleibrente) bzw. Teilwert (Renten) auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % p.a. Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtliche Körperschaftssteuer - mit Solidaritätszuschlagnachholung 2009 sowie die voraussichtliche Gewerbesteuernachholung 2008 und 2009. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Personal, insbesondere Jubiläumsgaben, offene Urlaubs-/Arbeitszeiten, Prämien, Altersteilzeit, Zeitausgleich und Abfindungen (insgesamt TEUR 2.723), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 118), Rückvergütungen an Kunden und Retouren (TEUR 2.683), Ladenpachten/-mieten (TEUR 129), erhaltene Lieferungen und Leistungen (TEUR 355), Beendigung LKW-Leasing (TEUR 58), Entwässerungsgebühren (TEUR 184), Prozesskosten (TEUR 82), Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 311) sowie Restkaufpreis samt Zinsen für Müller-Brot-Aktien (TEUR 16.560). Zu den Verbindlichkeiten wird auf den als Beilage 3 beigefügten Verbindlichkeitenspiegel hingewiesen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht jeweils Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zu den sonstigen Verbindlichkeiten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern besteht Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine zinslose Ratenzahlungsschuld zum abgezinsten Barwert von TEUR 1.449 (Vj. TEUR 1.878) enthalten. Ferner sind hier erfasst Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitnehmern i.H.v. TEUR 1.554 (Vj. TEUR 1.675) und Darlehen von Nichtbanken i.H.v. insgesamt TEUR 4.231 (Vj. TEUR 4.477). Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um die Abgrenzung einer erhaltenen Leasingsonderzahlung. Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, bestanden am Abschlusstag wie folgt:
Am Abschlussstichtag bestanden derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsabsicherungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch 2 Swap-Geschäfte mit Nominalwerten von TEUR 25.800 bis 05.07.2012 bzw. 03.11.2014. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wird von den Kreditinstituten anhand von bestimmten Marktbewertungsmethoden vorgenommen. Die Marktwerte zum Abschlussstichtag betragen - TEUR 2.133. Da der Abschluss dieser Swap-Geschäfte zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos im Zusammenhang mit bestehenden Verbindlichkeitsposten zu sehen ist und mit diesen Bewertungseinheiten darstellen, werden die negativen Marktwerte nicht bilanziert. 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich nach Absatzmärkten wie folgt zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 3.239 (Vj. TEUR 841) enthalten. Diese ergeben sich aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 199 (Vj. TEUR 552), dem Buchgewinn aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen i.H.v. TEUR 2.746 (Vj. TEUR 0), Stromsteuer- und Mineralölsteuererstattungen i.H.v. TEUR 175 (Vj. TEUR 206), sowie diversen kleineren Erträgen i.H.v. TEUR 119 (Vj. TEUR 83). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen TEUR 9.070 (Vj. TEUR 8.857). Siehe hierzu den Anlagenspiegel in Beilage 1. In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert i.H.v. TEUR 164 enthalten. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von weniger als EUR 150,00 sind in diesen Abschreibungen nicht enthalten, sie sind mit TEUR 426 (Vj. TEUR 610) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Deren Sofortabschreibung erscheint somit nicht im Anlagenspiegel. Periodenfremde Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H.v. TEUR 362 (Vj. TEUR 277) enthalten. Es handelt sich um im Vorjahr nicht abgegrenzte Lieferungen und Leistungen (TEUR 305 / Vj. TEUR 196) und um Buchverluste aus dem Abgang von Sachanlagevermögen (TEUR 57 / Vj. TEUR 81). In den sonstigen Steuern sind im wesentlichen Kfz-Steuer i.H.v. TEUR 72 (Vj. TEUR 85) und Grundsteuer i.H.v. TEUR 98 (Vj. TEUR 92) enthalten. 5. Sonstige AngabenGegenstand der Gesellschaft ist laut Gesellschaftervertrag die industrielle Herstellung und der Vertrieb von Brot- und Backwaren aller Art. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland alle Geschäfte betreiben, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie darf im In- und Ausland Zweigniederlassungen unter gleicher oder anderer Firma errichten, andere Unternehmen gründen, erwerben, pachten und/oder sich daran - gleich in welcher Rechtsform - unmittelbar oder mittelbar beteiligen. Zum Personalstand siehe die Aufstellung in Beilage 4. Im Geschäftsjahr 2009 waren Geschäftsführer
Herr Klaus-Dieter Ostendorf ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Alle übrigen Geschäftsführer haben Gesamtvertretungsbefugnis gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer einschließlich der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Tochterunternehmen betrugen für 2009 TEUR 1.087. Das Honorar des Abschlussprüfers für 2009 betrug TEUR 70.
Neufahrn, den 12. Juli 2010 Die Geschäftsführer Klaus-Dieter Ostendorf Stefan Huhn Carsten Kellner Ernst Schäffler Beilage 1 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2009
Beilage 2 Aufstellung des Anteilsbesitzes § 285 Nr. 11 HGB für das Geschäftsjahr 2009
Beilage 3 Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2009
*) in Form von Grundschulden (EUR 48.879.503,84)
und Forderungsabtretungen (Rest)
Beilage 4 Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (nach Köpfen) für das Geschäftsjahr 2009
Lagebericht 2009A. Wirtschaftsbericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufes einschließlich des Geschäftsergebnisses 1.1 Das Marktumfeld für Brot- und Backwaren in Deutschland Der Brot- und Backwarenmarkt gehört zu dem Bereich der Grundnahrungsmittelversorgung und ist damit ein stabiles und krisensicheres Geschäftsfeld. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Brot und Backwaren liegt in Deutschland bei ca. 85 Kilo pro Jahr, und unterliegt nur unwesentlichen Schwankungen, auch wenn die Nachfrage aufgrund struktureller und ökonomischer Veränderungen in der Bevölkerung variiert - z.B. die Ablöse der Großfamilien durch Single-Haushalte und Kleinfamilien, die Zunahme der "außer Haus" Konsumation, der Wunsch nach Convenience oder der Boom im Snackbereich. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahren die Marktsituation am Backwarensektor spürbar verschärft. Die flächendeckende Dichte des Angebots sowohl im Handels- als auch im Filialbereich führt zu einer weitgehenden Sättigung des Marktes, auf dem es immer schwerer wird, sich gegenüber den Mitbewerbern für den Konsumenten wahrnehmbar zu positionieren. Während kleinere Handwerksbäckereien zunehmend vom Markt verschwinden, nimmt der Anteil der industriellen Betriebe und Bäckereifilialisten zu und der Wettkampf um Marktanteile wird teilweise über eine aggressive Preis- und Standortpolitik geführt. In den Lebensmitteleinzelhandelsgeschäften, vor allem im Discountbereich, werden zunehmend Aufbackstationen errichtet, die in Konkurrenz zu den Bäckereifilialen treten. Ebenso gewachsen ist die Anzahl der Selbstbedienungsläden in der Backbranche, wo auf Bedienung und fachkompetenten Kundenservice verzichtet wird. Zu den weiteren Einflussfaktoren die das Geschäftsjahr 2009 prägten und auch am Backwarenmarkt Auswirkungen zeigten, zählt die bereits im Jahr 2008 einsetzende Rezession die ganz Europa betraf, und in 2009 auch die wirtschaftliche Situation am deutschen Markt mitbestimmte. Sie führte zu einer deutlich spürbaren allgemeinen Konsumzurückhaltung und Preissensitivität. Auch wenn die Nachfrage in der Lebensmittelbranche nicht vergleichbar rückläufig war wie in anderen Wirtschaftsbereichen, verstärkte sich durch die Wirtschaftskrise die Tendenz zum "Billigprodukt", und diese Segmentverschiebung führte zu Umsatzrückgängen. 1.2 Positionierung am Markt und Absatzbereich Müller-Brot ist eine industrielle Großbäckerei, die als Familienunternehmen geführt wird und zu den fünf größten Bäckereibetrieben Deutschlands zählt. Regional ist die Gesellschaft auf den Großraum Süd-Bayern ausgerichtet. Das Unternehmen gilt als Traditionsbetrieb und ist Marktführer in Bayern. Müller-Brot bietet über die Distributionskanäle Wiederverkauf und Eigenfilialen ein umfangreiches und vielfältiges Sortiment am Markt an sowohl im Frische- als auch im Tiefkühlbereich. Die Produktpalette umfasst zahlreiche Brot- und Backwaren, Fein- und Konditoreiprodukte, Imbisse, Snacks und den Kaffeeausschank. Die Produkte werden über nahezu sämtliche große Lebensmitteleinzelhandelsketten und einem eigenem Filialnetz, das ca. 280 Standorte umfasst, abgesetzt. Von den Filialen werden rund zwei Drittel als Pachtfilialen geführt. Die Belieferung des Marktes erfolgt mittels eines eigenen Fuhrparks und über externe Transportunternehmen. 1.3 Beschaffung Der Einkauf wird zentral über die Einkaufsgesellschaft Backwelt GmbH betreut. Durch entsprechende Kontraktgrößen werden Preisvorteile für alle vertretenen Unternehmen erzielt. Auf der Beschaffungsseite konnten im Geschäftjahr 2009 Preissenkungen durchgesetzt werden. Nach der gravierenden Kostensteigerung, die das Geschäftsjahr 2008 nachhaltig beeinflusste, sanken vor allem die Preise im Rohstoffbereich deutlich und stabilisierten sich auch am Energie- und Treibstoffsektor auf niedrigerem Niveau. Diese Preisreduzierung wurde allerdings überwiegend an den Lebensmitteleinzelhandel weitergegeben. 1.4 Produktion Die zentrale Produktionsstätte von Müller-Brot ist am Hauptsitz der Gesellschaft in Neufahrn. In dieser modernen Produktionsstätte wird unter strengsten hygienischen Bedingungen gearbeitet, um die vom Gesetzgeber und Kunden geforderte hohe Qualität liefern zu können. 1.5 Zertifizierung Die Einhaltung dieser anspruchsvollen Hygiene- und Qualitätsstandards in der Produktion ist Voraussetzung für die Belieferung des Marktes und wird jährlich auch von externer Seite her überprüft. Die Müller-Brot GmbH wurde, wie in den Vorjahren, im Geschäftsjahr 2009 mit der Zertifizierung nach "IFS-5" (International Food Standard) auf höchstmöglichen Niveau zertifiziert. Ebenso wird laufend die Einhaltung der "Bio" Richtlinien überprüft, nach denen Müller-Brot bereits seit 2006 zertifiziert ist. 1.6 Investitionen Das Investitionsvolumen wurde, entsprechend den Umsatzrückgängen angepasst und betrug im Geschäftsjahr 2009 EUR 6,5 Mio., Vorjahr EUR 7,7 Mio. Die Investitionen wurden im Wesentlichen in die Produktion EUR 1,9 Mio., in den Filialbereich EUR 3,6 Mio. und in die Immobilien EUR 0,7 Mio. getätigt. 1.7 Geschäftsergebnis Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2009 betrug EUR -1,2 Mio. Der Jahresverlust 2009 konnte gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,8 Mio. deutlich verringert werden. (Jahresverlust 2008 EUR -3,0 Mio.) Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen ist dieses Ergebnis zufrieden stellend. 1.8 Personalbereich Zum 31.12.2009 waren bei Müller-Brot 1.289 Arbeitnehmer/innen beschäftigt, im Vorjahr betrug die Anzahl der Mitarbeiter/innen 1.350. Der Personalabbau erfolgte sozialverträglich durch Ausnutzung der natürlichen Fluktuation und Erhöhung des Verpachtungsgrades der Läden (Wechsel von Eigen- auf Pachtfilialen). 1.9 Geschäftsführung Als Geschäftsführer für das Berichtsjahr 2009 zeichnen Herr Klaus Ostendorf (Sprecher), Herr Otto Hasmiller, Herr Stefan Huhn, Herr Karl-Heinz Pähler und Herr Martin Rüter. Herr Klaus Ostendorf ist verantwortlich für die strategische Unternehmensführung. Herr Otto Hasmiller verantwortet in 2009 den Filialbereich. Herr Ernst Schäffler verantwortet diesen Bereich ab 2010. Herr Stefan Huhn ist verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Personal, allgemeine Verwaltung und EDV. Herr Pähler war in 2009 zuständig für den Bereich Wiederverkauf. Diese Verantwortung wurde in 2010 auf Herrn Carsten Kellner übertragen. Herr Martin Rüter war in 2009 für die Bereiche Produktion und Logistik zuständig. Herr Otto Hasmiller, Herr Karl-Heinz Pähler und Herr Martin Rüter wurden in 2010 von der Geschäftsführung entbunden und sind somit nicht mehr zeichnungsberechtigt. 2. Darstellung der Lage 2.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2009 betrugen EUR 135,5 Mio., Vorjahr EUR 148,7 Mio. Das bedeutet einen Rückgang von EUR 13,2 Mio. oder 8,9 %. Der Rückgang betrifft den Filialbereich mit 7,0 % und den Wiederverkauf mit 10,0 %. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf die Weitergabe der Einkaufsvorteile im Rohstoffbereich an die Kunden, auf Umsatzbereinigungen in margenschwachen Bereichen und auf die Schließung von unrentablen Filialen zurückzuführen. Die Umsatzrückgänge wurden durch Kostenreduzierung in nahezu sämtlichen betrieblichen Bereichen überkompensiert. Maßgebend hierbei sind die Kosteneinsparungen auf der Beschaffungsseite i.H.v. EUR 11,1 Mio. oder 21,6 %. Der Personalaufwand stieg leicht von EUR 45,9 Mio. auf EUR 47,3 Mio. aufgrund der haustariflich fixierten Anpassung der Jahressonderzuwendung und der vereinbarten Tariferhöhung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von EUR 46,7 Mio. auf EUR 43,3 Mio. Die Abschreibungen stiegen nur unwesentlich um EUR 0,2 Mio. Das Betriebsergebnis liegt bei EUR 3,8 Mio. und hat sich um EUR 1,1 Mio. deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Zahlen der vergangenen Geschäftsjahre zeigen, dass im Bereich der operativen Geschäftstätigkeit eine kontinuierliche Ergebnisverbesserung erzielt wird. Der positive Ergebnistrend der vorangegangenen Jahre wurde weiter fortgesetzt. Der allgemeine Rückgang des Zinsniveaus und die getätigten Tilgungen führten zu einer Reduzierung des Aufwandes für Fremdkapitalzinsen um 14,1 %. Das Finanzergebnis beträgt in Summe im Geschäftsjahr 2009 EUR -4,5 Mio. (Vorjahr EUR -5,3 Mio.). Trotz der Reduzierung der Finanzaufwendungen zeigt der Vergleich von Betriebs- und Finanzergebnis die enorme Zinsbelastung des Unternehmens. Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) hat sich um EUR 1,9 Mio. oder 73,2 % ebenfalls wesentlich verbessert. Der Jahresüberschuss ist mit EUR -1,2 Mio. auch in 2009 noch negativ, liegt jedoch um EUR 1,8 Mio. über dem Vorjahr (2008 -3,0 Mio.). Das EBITDA (earnings before interest, tax, depreciation and amortization) zeigt eine Verbesserung von 11,5 %, und liegt in 2009 bei EUR 13,1 Mio. Vorjahr EUR 11,7 Mio. 2.2 Finanz- und Vermögenslage Das Eigenkapital zum 31.12.2009 beträgt EUR 8,0 Mio. und liegt somit entsprechend dem Jahresverlust um EUR 1,1 Mio. unter dem Vorjahr von EUR 9,1 Mio. Die Eigenkapitalquote hat sich dadurch von 7,6 % in 2008 auf 7,1 % in 2009 reduziert. Das Anlagevermögen beträgt 74,3 % der Bilanzsumme, Vorjahr 72,6 %, und zeigt die für einen Industriebetrieb charakteristische Anlagenlagenintensität. Der Rückgang der Bilanzsumme um EUR 6,6 Mio. ist bedingt durch die Reduzierung des Anlagevermögens um EUR 3,0 Mio. aufgrund geringerer Investitionen und planmäßiger Abschreibungen, sowie auf den Rückgang der Guthaben bei Banken um EUR 3,2 Mio. Diese Reduzierung entspricht der Rückzahlung von Krediten und dem Abbau der Lieferantenverbindlichkeiten. Die Rückstellungen liegen mit EUR 25,0 Mio. bei 22,3 % der Bilanzsumme (Vorjahr EUR 23,8 Mio. oder 20,0 %). Die Steigerung wurde im Wesentlichen verursacht durch die Erhöhung der Rückstellung für Kaufpreisverpflichtung, Altersteilzeitverträge, Steuern, Rechts- und Beratungskosten sowie Urlaube. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen am 31.12.2009 EUR 49,9 Mio. (Vorjahr EUR 51,0 Mio.). Die Kreditverbindlichkeiten liegen somit bei 44,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr 42,9 %), die gesamten Verbindlichkeiten liegen bei 70,7 % (Vorjahr 72,4 %). Der Cash Flow im Geschäftsjahr 2009 ist mit EUR 7,9 Mio. positiv, Vorjahr EUR + 5,9 Mio. B. Nachtragsbericht1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Der Wegfall eines Großkunden im März/April 2010 führte zu deutlichen Umsatzeinbußen. Die Geschäftsleitung hat dies zum Anlass genommen, mittels eines Sanierungskonzeptes gemeinsam mit den bestehenden Hausbanken sowie anderen kreditgewährenden Institutionen, die Finanzierung des Unternehmens neu zu strukturieren und der neuen Ertragslage anzupassen. Die Laufzeiten der Darlehen sowie die Zinslast wurden optimiert. Dies geschah durch deutliche Schuldenerlasse und neue mittelbare Kredite der Hauptgesellschafter. Hierdurch konnte die Passivseite der Bilanz an die aktuelle Ertragslage angepasst werden. Das Eigenkapital und die Eigenkapitalquote wurden dadurch signifikant verbessert. Im Bereich Wiederverkauf wurden zwei neue Großkunden gewonnen. Das Neukundengeschäft konnte jedoch nicht zeitgleich mit dem Wegfall des Großkunden generiert werden, so dass für das Geschäftsjahr 2010 ein deutlicher Umsatzrückgang erwartet wird, der in 2011 aufgrund des Nachlaufeffektes der beiden Neukunden überkompensiert werden wird. Im Rahmen dieser Restrukturierung wurden ebenfalls die Betriebsausgaben weiter optimiert. Hierdurch ist der Fortbestand des Unternehmens auch über 2010 hinaus gesichert. Die Geschäftsleitung erwartet sowohl für das Geschäftsjahr 2010 als auch für die Folgejahre wieder positive Ergebnisse. Der zum 31.12.2009 ausgewiesene Verlustvortrag wird durch den Sanierungsgewinn in 2010 überwiegend ausgeglichen sein. 2. Personelle Veränderungen in der Geschäftsführung Altersbedingt schieden zum 31.12.2009 Herr Otto Hasmiller und Herr Karl-Heinz Pähler als Geschäftsführer aus. Herr Martin Rüter schied zum 14.07.2010 als Geschäftsführer aus. Ab 01. Januar 2010 zeichnet Herr Ernst Schäffler als weiterer Geschäftsführer für den Filialbereich als Nachfolger von Herrn Otto Hasmiller. Ab 01.01.2010 ist Herr Carsten Kellner als Nachfolger für Herrn Heinz Pähler im Wiederverkauf als Geschäftsführer verantwortlich. 3. Rechtliche Änderungen In 2010 wurde eine neue Logistikfirma Frilotrans GmbH (Umfirmierung von Ant.Seidl GmbH) als 100%ige Tochterfirma der Müller-Brot GmbH gegründet, die im Laufe des Geschäftsjahres den gesamten Bereich der Logistik als Dienstleistungsunternehmen für Müller-Brot übernehmen soll. Die Ausgliederung der Logistik in ein eigenes Transportunternehmen ermöglicht die Umsetzung notwendiger Optimierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen in diesem Bereich, die dem Unternehmen als Lebensmittelindustriebetrieb nicht möglich sind. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens1. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Im Filialbereich verfügt das Unternehmen bereits über ein dichtes Filialnetz mit guten Standorten. Langfristig geplant ist der weitere Ausbau des Filialnetzes durch Eröffnung zusätzlicher Standorte in ausgesuchten Lagen, um die Position am Markt durch flächendeckende Präsenz zu stärken. Für das Geschäftsjahr 2010 sind 12 neue Standorte geplant. Bereits in 2008 hat das Unternehmen ein neues Filialkonzept entwickelt und den Großteil der Filialen nach diesem Konzept umgebaut. Die Umsatzentwicklung der umgebauten Filialen bestätigt dieses Konzept. Um dem Trend zum Discountprodukt gerecht zu werden, wurde bereits in 2009 ein eigenes Filial-Discount-Konzept entwickelt, das auf ausgewählten Standorten im Geschäftsjahr 2010 eingesetzt wird. Im Handelsbereich liegt der zentrale Fokus auf der Gewinnung von Neukunden sowie der Ausweitung der Umsätze bei bestehenden Kunden. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 konnten bedeutende Neukunden gewonnen werden, deren Aufschaltung sukzessive erfolgt. Im Bereich der Logistik wurden weitere Kosten einsparende Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Auch im Bereich der Produktion greifen Kosteneinsparungsmaßnahmen insbesondere im Personalbereich. 2. Chancen- und Risikobericht Die realisierte Gewinnung von zwei bedeutenden Neukunden in 2010 wird als große Chance mit noch nicht voll ausgeschöpftem hohem Umsatzpotential gesehen. Des Weiteren bieten sich noch zusätzliche gute Möglichkeiten im TK-Zentrallagergeschäft für Deutschland und das nahe liegende Ausland. Ein Risiko könnte jedoch in einem weiter fortschreitenden Konzentrationsprozess im Lebensmittelhandel liegen. Außerdem ist die weitere Aufschaltung von Back-Off Outlets der Kunden von Müller Brot GmbH nicht beeinflussbar, hier kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Müller-Brot verfügt aufgrund der Unternehmensgröße und Unternehmensstruktur über weit reichende Vorteile gegenüber den Mitbewerbern. Die technisch modern ausgerichtete Produktion ermöglicht die Belieferung des Marktes mit einem umfangreichen Sortiment sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Die Produktionsausrichtung in die Bereiche industrielle Herstellung und Handwerksproduktion erlaubt das Eingehen auch auf individuelle Kundenwünsche und ermöglicht die Erzeugung ausgewählter Nischenprodukte. Dem allgemeinen Trend zur Discountware steht das gehobene Bewusstsein des Verbrauchers für gesunde Ernährung und umweltschonende Rohstoffgewinnung und -verarbeitung gegenüber. Dies ist eine Herausforderung für den gesamten Produktionsprozess und die Sortimentsgestaltung. Müller-Brot verfügt auch hier über ausreichende technische und personelle Ressourcen um flexibel auf Bedürfnisse des Marktes reagieren zu können. Durch die hohe Kompetenz im Logistikbereich wird die notwendige Lieferverlässlichkeit gewährleistet. Aufgrund der Stabilität im Bereich der Grundnahrungsmittel ist mit gravierenden Änderungen im Absatzbereich nicht zu rechnen. Die Marktsituation hat sich in Bezug auf Mitbewerber zwar verschärft, es ist jedoch davon auszugehen, dass sich keine drastischen Verschiebungen der Marktanteile ergeben werden. Das Risiko der Forderungsausfälle ist durch die vorhandene Kundenstruktur im Großhandelsbereich eher als gering einzustufen. Risiken von Preissteigerungen im Einkaufsbereich sind relativ schwer zu prognostizieren. Derzeit kann allerdings davon ausgegangen werden, dass die Preissenkungen in 2009 und in Folge die Stabilisierung des Preisniveaus auf der Beschaffungsseite längerfristig sind. Die weitere Stärkung der Position im Markt, durch sichtbare Akzente bei Angebot, Qualität und Service, ist Ziel für das Geschäftsjahr 2010. Unternehmensintern liegt der Fokus bei Optimierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen um die Kostenstruktur in allen Bereichen der Ertragskraft des Unternehmens anzupassen. Die Geschäftsleitung geht von einer positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2010 und 2011 auf gesicherter Finanzbasis aus. D. Forschungs- und EntwicklungsberichtDie Gesellschaft entwickelt regelmäßig in überdurchschnittlichem Umfang neue Produkte und entwickelt bestehende Produkte weiter. Diese Produkte werden in der Regel sehr erfolgreich im Markt platziert. E. ZweigniederlassungsberichtDie Gesellschaft unterhält eine Niederlassung in Traunstein als Auslieferungslager. Ein Teil der ehemaligen Niederlassung in Obertraubling wird als betriebliches Lager benutzt. Der andere Teil ist fremdvermietet. Die ehemalige Niederlassung in Landau ist ebenfalls fremdvermietet.
Neufahrn, 12. Juli 2010 Die Geschäftsführer Klaus-Dieter Ostendorf Stefan Huhn Carsten Kellner Ernst Schäffler BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Müller-Brot GmbH, Neufahrn, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 12. Juli 2010 UTR
Universale Treuhand und Revision GmbH
Claudia Becker, Wirtschaftsprüfer Christoph Brunnmeier, Wirtschaftsprüfer |
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