Steigerwald Werkzeugbau GmbH

Kastanienweg 8, 63768 Hösbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 1272
Eingetragen
16.1.1978
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von HandwerkzeugenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Fertigung von Präzisionswerkzeugen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Maximilian Steigerwald
seit 16.12.2016
Geschäftsführer
Teresa Tschuncky
seit 16.12.2016
Geschäftsführer
Harald Steigerwald
seit 11.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Harald Steigerwald
Rottenberg
13.520 €
52.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Steigerwald Werkzeugbau GmbH

Rottenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.725,00 2.489,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.013,00 1.812,00
II. Sachanlagen 1.712,00 677,00
B. Umlaufvermögen 487.085,96 271.888,25
I. Vorräte 205.103,00 86.094,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 114.840,39 137.834,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 167.142,57 47.959,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.338,96 30.309,93
D. Aktive latente Steuern 42.670,00 41.802,00
Summe Aktiva 551.819,92 346.489,18

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital -111.571,94 -109.157,52
I. gezeichnetes Kapital 25.564,60 25.564,60
II. Kapitalrücklage 30.000,00 30.000,00
III. Verlustvortrag 164.722,12 175.670,54
IV. Jahresfehlbetrag 2.414,42 -10.948,42
B. Rückstellungen 527.871,00 317.798,00
C. Verbindlichkeiten 114.154,71 117.660,60
D. Rechnungsabgrenzungsposten 21.366,15 20.188,10
Summe Passiva 551.819,92 346.489,18

Anhang

A. Allgemeine Angaben

1.   Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der Steigerwald Werkzeugbau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff HGB.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB n.F. gegliedert.
 
2. Größenklassen
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.
 
3. Gesellschaftsidentifikation laut Registergericht

Firma: Steigerwald Werkzeugbau GmbH
Sitz: Hösbach-Rottenberg
Eintragung: Handelsregister HRB 1272
Aschaffenburg

4. Bilanzielle Überschuldung
Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Der Jahresabschluss wurde trotz bestehender bilanzieller Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung ist die Fortführung des Unternehmens den Umständen nach überwiegend wahrscheinlich, insbesondere ist die Liquidität des Unternehmens kurz- und mittelfristig gesichert.

B. Angaben zu Bilanzierung und Bewertungsmethoden
Bilanzierungswahlrechte werden in Anspruch genommen für den Ansatz von latenten Steuern nach § 274 HGB.
Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

1.   Anlagevermögen und Forderungen
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.
Forderungen und Wertpapiere werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung, des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, Rechnung getragen. Die zweifelhaften Forderungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen korrigiert.
Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.
Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

2.   Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung berechnet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten für das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Latente Steuern werden für Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet und auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1.   Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 17.411,00 enthalten.

2.   Aktive Latente Steuern
Aufgrund der Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz werden latente Steuern gebildet. Zum Bilanzstichtag sind EUR 42.670,00 als aktive latente Steuern ausgewiesen.

3.   Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, gliedert sich wie folgt:


Aktivierung latenter Steuern

42.670,00 EUR

Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen zwischen Rückstellungsansätzen mit dem Durchschnittszinssatz der letzten zehn bzw. sieben Jahre

2.497,00 EUR

Gesamtbetrag

45.167,00 EUR



4.   Pensionsrückstellungen
Die Pensionsrückstellung wurde nach § 249 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ermittelt.
Als Rechnungsgrundlage dienten die anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätze unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde erstmals der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre angesetzt.
Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Zugrundelegung folgender Annahmen:

Rechnungszins 7-Jahresdurchschnitt 1,74 %
Rechnungszins 10-Jahresdurchschnit 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck



5.   Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 0,00  (Vorjahr: EUR 0,00).

D. Ergebnisvortrag

1.   Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 2.414,42.
Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrags ergibt sich ein Betrag von negativ EUR 167.136,54, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.
In den Rücklagen werden unverändert EUR 30.000.000 ausgewiesen.

E. Sonstige Pflichtangaben

1.   Geschäftsführungsorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Harald Steigerwald
Teresa Tschuncky
Maximilian Steigerwald

2.   Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 11 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 21.11.2024.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.