BREGER Spedition GmbHLiquidiert

Industriering 44, 41751 Viersen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 10826
Vorher
BREGER Spediition GmbH
Eingetragen
21.5.2004
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Das Unternehmen hat zum Zweck alle Speditionstätigkeiten zu Lande, zu Wasser und in der Luft, insbesondere die Zusammenstellung von Waren zur Versendung, die Zwischenlagerung sowie die Übernahme von Waren, die Beratung in Speditionsangelegenheiten. Darüber hinaus ist die Gesellschaft befugt, alle wirtschaftliche Angelegenheiten zu verwirklichen, die mit dem Gesellschaftszweck, wie er in Absatz 1 beschrieben ist, anknüpfen. Sie kann alle Aktivitäten entfalten, die geeignet sind, den genannten Gesellschaftszweck zu erreichen.

Historie

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Management

NameRolle
Vincent Lesage
seit 6.10.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

BREGER Spedition GmbH

Viersen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2008 bis zum 31.08.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 / 2009

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Verkehrsbranche war im Berichtszeitraum geprägt von einem drastischen Umsatzeinbruch vor allem in unserer Hauptaktivität Automotive Industrie. Dieser Einbruch ab November 2008 wiegt um so stärker, da ihm zwei - drei Monate starken Wachstums vorangingen und war Folge der allgemeinen Wirtschaftskrise, die unsere Gesellschaft somit hart getroffen hat, vor allen Dingen im Kernbereich des eigenen Fuhrparks.

Damit einher gingen die zahlreichen Neuausschreibungen auch unserer bestehenden Kunden, die es sich nicht nehmen ließen, "die Gunst der Stunde" auszunutzen und von einem galoppierenden Frachtraten - Verfall zu profitieren.

Eine weitere, für uns schmerzhafte Folge der Wirtschaftskrise, die die gesamte Speditions- und Logistikbranche über alle Verkehrsstränge Land - Luft - See hinweg durcheinander gewirbelt hat, war der völlige Preisverfall für gebrauchte Nutzfahrzeuge. Hier waren Preiseinbrüche von nahezu zwei Drittel zu verkraften, ausgehend von den recht guten Raten in den Jahren 2006 bis Frühsommer 2008.

Die Zulassungszahlen von neuen Nutzfahrzeugen in Europa sind im Berichtszeitraum völlig eingebrochen, auch bei den Marktführern wie Mercedes oder Scania.

Zahlreiche auch renommierte Speditions- und Logistikunternehmen sind im Berichtszeitraum wegen der Krise aus dem Markt gegangen.

1.2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Der Gesamtumsatz fiel im Berichtszeitraum um 15,4 % auf TEUR 16.300.

Das Betriebsergebnis reduzierte sich von TEUR 3 im Vorjahr auf TEUR -660.

Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR -142 auf TEUR -164 verringert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen noch aus den Investitionen in den Fuhrpark des Vorjahres.

Das Jahresergebnis ist deutlich beeinflusst von einem dramatischen Rückgang der Auftragslage, die sich von November 2008 bis Juni 2009 hingezogen hat und somit ⅔ des Geschäftsjahres überlagert hat.

Nach Steuern und Abgaben ergibt sich somit ein Jahresfehlbetrag von TEUR -832 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 73,5), der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

1.3. Dienstleistungen

Die Hauptaktivität der Gesellschaft liegt in der Erbringung von Speditions- und Logistikleistungen für Dritte, in der Hauptsache für die bedeutenden europäischen Automobilhersteller, die von der Krise am meisten betroffen waren.

Unsere Bemühungen, die Gesamtaktivität in andere Branchen zu verlagern wurden dadurch mit Erfolg gekrönt, dass wir in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres neben namhaften Herstellern im Arzneimittelsektor auch im Bereich Bauindustrie und Inneneinrichtung einige Neukunden erfolgreich akquirieren konnten.

Die Begründung für diese Entwicklung liegt nicht darin, dass wir uns durch aggressive Preispolitik solche Auftraggeber und Aufträge verschafft hätten; sie lag vielmehr darin, dass Wettbewerber aus dem Markt ausgeschieden sind oder Aktivitäten eingestellt haben.

Außerdem haben einige unserer bestehenden, innovativen Kunden neue Geschäftsfelder erfolgreich platzieren können.

Dennoch konnten wir unseren eigenen Fuhrpark nicht kostendeckend einsetzen und Stützungsmaßnahmen wie temporäre Kurzarbeit führten nicht zu einem positiven Deckungsbeitrag.

Den eigenen Fuhrpark, mit dem wir etwa die Hälfte des Speditionsumsatzes im engeren Sinne realisieren wurde teilweise dadurch reduziert, dass wir auslaufende Verträge nicht ersetzt haben. Durch frühere Ersatzinvestitionen haben wir dennoch einen modernen Fuhrpark mit 95 % Euro V Motoren, die umweltfreundlich und verbrauchsarm sind, so dass wir die Erhöhung der Autobahnmaut 2009 in Deutschland weitgehend abfedern konnten.

Die andere Hälfte des Speditionsumsatzes im engeren Sinne wurde mit Fremdunternehmern erzielt, wobei wir auch in Krisenzeiten Wert darauf gelegt haben, dass diese Unternehmer vorrangig beschäftigt werden.

Das hat dazu geführt, dass wir die Anzahl insgesamt weiter ausbauen konnten, wobei wir vorrangig den Anteil der kostengünstigeren polnischen Subunternehmer erweitert und qualitätsmäßig verbessert haben.

Die eingesetzten Zugmaschinen oder Trägerfahrzeuge sind nicht von der Gesellschaft angemietet bzw. finanziert, außerdem besteht bei den selbstfahrenden Subunternehmern keinerlei exklusive vertragliche Bindung.

Die eingesetzten Subunternehmer stellen bei unserem Leistungsangebot gegenüber der Kundschaft durchgängig einheitliches Material zur Verfügung, was die Planung und Disposition schon erheblich vereinfacht.

Der Einsatz von Charterunternehmern auf dem Spotmarkt hat sich von Mai bis August quasi gegen Null bewegt. Die Laderaumverknappung in Europa führte in diesem Segment dazu, dass der in Vorjahren bei 25 % des Umsatzes angesiedelte Bereich auf einem Niveau von rd. 12% stabilisiert werden konnte.

1.4. Beschaffung

Bei den Betriebskosten hielt der Kostendruck im gesamten Berichtszeitraum unvermindert an, wobei gesteuert durch die Entwicklung der Krise die Treibstoffeinkaufskosten überall in Europa nennenswert reduziert werden konnten. Außerdem wurden die Straßengebühren in Frankreich insgesamt weiter angehoben.

1.5. Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von rd. TEUR 108 (Vj. TEUR 2.350) getätigt. Die Investitionsvorhaben im Bereich Fahrzeuge beschränkten sich für das Geschäftsjahr 2008 / 2009 auf die teilweise Erneuerung von abgenutzten Fahrzeugen, sowie die Anschaffung von weiteren Sattelaufliegern. Darüber hinaus besteht unsere eigene Flotte zu fast 100 % aus schadstoffarmen EURO V LKW, was sich auch bei Kundengesprächen im Zuge der anstehenden Öko Audits 14001 recht positiv auswirkt.

1.6. Finanzierungsmaßnahmen

Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend mit Fremdmitteln. Investitionen werden mit Darlehen oder Leasingverträgen bzw. über Mietkauf getätigt. Letztere Variante bietet den Vorteil, am Vertragsende durch Eigenverkauf der Fahrzeuge stille Reserven zu verwerten, sofern sich der Marktpreis wieder auf Niveau zurückbewegt.

1.7. Personal und Sozialbereich

Die durchschnittliche Personalstruktur stellt sich wie folgt dar:

  GJ 2006/2007 GJ 2007/2008 GJ 2008/2009
Fahrer 73 75 63
Angestellte 12 12 12
GESAMT 85 87 75

Im Rahmen der durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen konnte der Personalbestand konsolidiert und dem reduzierten Fuhrpark angepasst werden.

Zur Sicherstellung der Ausbildungsstandards gemäß BKrFQ Gesetz - rechtskräftig ab dem 11. September 2009 für die Kraftfahrer im gewerblichen Güterverkehr - wurden Fortbildungsmaßnahen für das letzte Quartal 2009 geplant.

1.8. Sonstige wichtige Vorgänge des Jahres

Risiken von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre liegen ebenfalls nicht vor.

Bei den Kfz.-Schäden sowie bei den Güterschäden hielt es sich im Berichtszeitraum in Grenzen. Die sogenannten Bagatellschäden haben sich reduziert, so dass auf Grund einer akzeptablen Schadensquote eine Prämienreduzierung für 2010 zu verhandeln sein wird.

Für den Beginn des neuen Geschäftsjahres ist die vollständige Anbindung der deutschen GmbH an das in der Gruppe genutzte EDV-System "HERMES" vorgesehen, dadurch bedingt versprechen wir uns zeitnahe und aussagefähige Auswertungen sowie eine erhebliche Verbesserung und Erleichterung der Kommunikation und Administration innerhalb der einzelnen Landesgesellschaften der BREGER Gruppe.

Die Weiterentwicklung und Optimierung des Ortungs- und Kommunikationssystem Truck 24 in direkter Verbindung mit der neuen Speditionssoftware Hermes und die gleichzeitige Einführung der neuen Generation an Truck Pads führt zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Disposition und Fahrern und zu einer Steigerung der Effizienz. Ein wichtiger Aspekt, der im Übrigen auch von den meisten unserer Kunden als Grundlage gefordert wird.

2. Darstellung der Lage

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr leider wieder verschlechtert. U.a. bedingt durch die deutliche Reduzierung von Erlösen aus Anlagenverkäufen konnte ein Jahresfehlbetrag von TEUR -832 (Vj. Überschuss von TEUR 74) erwirtschaftet werden.

Die Eigenkapitalquote hat sich nach Einstellung von TEUR 250 in die freie Kapitalrücklage und nach Vortrag des diesjährigen Ergebnisses von TEUR -832 auf neue Rechnung auf 7,3% reduziert.

Ansatz- und Bewertungsänderungen, die Einfluss auf das Ergebnis hätten, wurden gegenüber dem Vorjahr nicht vorgenommen; ebenso wenig wurden steuerliche Sonderabschreibungen in Anspruch genommen.

3. Hinweise auf die Risiken der künftigen Entwicklung

Als wesentliche Risikofaktoren für die künftige Entwicklung sind aus heutiger Sicht zu erkennen:

Treibstoffpreis - Entwicklung, Diskussion in den EU-Staaten, einheitliche Mineralölsteuersätze zu vereinbaren.

Unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände liegen derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens in einem überschaubaren Zeitraum gefährden können.

Die Gesellschaft ist derzeit nicht in der Lage, mit dem eigenen Fuhrpark einen positiven Deckungsbeitrag zu erzielen.

Weiterführung der Maßnahmen zur Kostensenkung im Fuhrpark aber auch in der Verwaltung und Administration, wozu der Einsatz des neuen EDV-System Hermes sicherlich einen großen Beitrag leisten wird.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluß des Geschäftsjahres

Ein Finanzplan für das folgende Geschäftsjahr wurde auf Basis des vorliegenden Jahresergebnisses aufgestellt mit der Zielvorgabe, dass mit dem eigenen Fuhrpark ein durchschnittlicher Kilometer - Erlös von 1,10 EURO realisiert werden muss, so dass für das folgende Geschäftsjahr wieder eine positive Gesamtentwicklung erreicht werden kann.

Mittelfristige Zielvorgabe ist es, die bisher erwirtschafteten Verluste zu kompensieren. Gegenwärtig gehen wir davon aus, dass wir erst im übernächsten Geschäftsjahr (Gj. 2010/11) wieder mit einem positiven Jahresergebnis abschließen werden. Daher werden wir für das Erreichen dieses Zieles länger benötigen als ursprünglich geplant.

Es werden regelmäßig Kampagnen gestartet, die unsere eigenen Kraftfahrer zu Kraftstoff sparender Fahrweise animieren und einen behutsameren Umgang mit Material und Ware anregen sollen.

Geplant ist ebenso der kontinuierliche Ausbau der osteuropäischen (polnischen und evtl. rumänischen) Subunternehmer mit Fuhrparks auf unserem Qualitätsniveau wie auch Maßnahmen zur Beschaffung weiterer und größerer Auftragsvolumen.

 

Viersen, 01.07.2010

Vincent Lesage

Bilanz zum 31. August 2009

AKTIVA

  Stand
31.08.2009
Stand
31.08.2008
 
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     264,27 424,58
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung     2.012.167,24 2.497.546,26
      2.012.431,51 2.497.970,84
B. UMLAUFVERMÖGEN        
I. Vorräte        
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   21.311,43   33.364,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.057.903,29     2.672.402,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 422.168,87     501.027,45
3. sonstige Vermögensgegenstände 211.369,28     235.963,56
    2.691.441,44   3.409.393,39
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten        
1. Kassenbestand 2.302,97     512,10
2. Guthaben bei Kreditinstituten 17.992,08     102.745,18
    20.295,05   103.257,28
      2.733.047,92 3.546.014,77
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     29.481,92 38.796,03
      4.774.961,35 6.082.781,64
PASSIVA        
  Stand
31.08.2009
Stand
31.08.2008
 
A. EIGENKAPITAL        
I. Gezeichnetes Kapital     665.500,00 665.500,00
II. Kapitalrücklage     1.150.000,00 900.000,00
III. Verlustvortrag     -636.395,62 -709.878,75
IV. Jahresfehlbetrag (-) / Jahresüberschuss (+)     -831.781,16 73.483,13
      347.323,22 929.104,38
B. RÜCKSTELLUNGEN        
sonstige Rückstellungen     177.413,33 170.304,53
C. VERBINDLICHKEITEN        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   2.104.752,74   2.501.739,56
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.574.301,20   2.019.453,75
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   1.879,30   17.641,86
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   354.423,95   354.984,74
5. sonstige Verbindlichkeiten   209.539,93   89.552,82
      4.244.897,12 4.983.372,73
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     5.327,68 0,00
      4.774.961,35 6.082.781,64

Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. September 2008 bis zum 31. August 2009

  2008/2009 2007/2008
 
1. Umsatzerlöse   16.300.006,65   19.265.610,65
2. sonstige betriebliche Erträge   91.464,88   411.065,29
    16.391.471,53   19.676.675,94
3. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.055.443,13   4.087.314,44  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.990.193,12 -10.045.636,25 7.488.132,24 -11.575.446,68
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 2.326.621,10   2.579.008,66  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 546.322,32 -2.872.943,42 584.019,72 -3.163.028,38
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -523.975,53   -441.830,31
6. sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.570.144,62   -4.235.713,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 671,82   1.032,57  
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 164.445,71 -163.773,89 143.245,66 -142.213,09
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -785.002,18   118.444,48
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00   37,41  
11. sonstige Steuern 46.778,98 -46.778,98 44.923,94 -44.961,35
12. Jahresüberschuss   -831.781,16   73.483,13

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008/2009

1) ALLGEMEINE ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT UND ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Tätigkeitsbereich der BREGER Spedition GmbH umfasst alle Speditionstätigkeiten zu Lande, zu Wasser und in der Luft, die Übernahme von Waren und die Beratung in Speditionsangelegenheiten sowie die Vornahme sämtlicher hiermit im Zusammenhang stehender Geschäfte.

Sitz der Gesellschaft ist Viersen.

2) ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des §§ 238-263 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264-288 HGB) erstellt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (2-5 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (2 bis 10 Jahre) vermindert. Für ab dem Geschäftsjahr 2007/2008 erworbene LKW wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 7 Jahren (bisher 5 Jahre) unterstellt. Die jährliche Laufleistung des Fuhrparks wurde auf Grund der neuen Fahrpersonal-Zeitverordnung (VO EG 561) gegenüber den Vorjahren reduziert und hat eine Anpassung der Nutzungsdauer erfordert.

Für geringwertige Vermögensgegenstände im Wert von € 150,0 bis € 1.000,0 wird gemäß § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

3) ANGABEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage 3.1) dargestellt.

Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 143,4 und haben sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 117,6) um T€ 25,8 erhöht.

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen folgende verbundene Unternehmen:

2008/2009
T€
2007/2008
T€
Transports Breger France S.A., St. Berthevin, Frankreich 422,2 500,7
Transports Breger Espana S.A., Madrid, Spanien 0,0 0,3
422,2 501,0

Das Stammkapital beträgt € 665.500,00 und ist vollständig eingezahlt. Es wird zu 100% von der BREGER ORGANISATION SERVICES B.O.S., Frankreich, St. Berthevin gehalten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (T€ 80,9; Vj.: T€ 59,9) und Personalaufwendungen (T€ 72,5; Vj.: T€ 90,4) gebildet.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten und gegebenen Sicherheiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (vgl. Anlage 3.2).

Die Gesellschafterverbindlichkeiten resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

4) ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gesellschaft erwirtschaftet ihre Umsätze überwiegend im europäischen Gemeinschaftsgebiet (59,6%; Vj.: 65,8%) und im Inland (40,4%; Vj.: 34,2%).

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 18,3 (Vj. T€ 364,9) ausgewiesen. Sie resultieren aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 26,5 (Vj. T€ 152,0); sie resultieren aus Forderungsverlusten und aus der Zuführung zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen.

In den Zinsaufwendungen sind Zinszahlungen an den Gesellschafter in Höhe von T€ 25,7 (Vj. T€ 20,3) enthalten.

5) SONSTIGE ANGABEN

Die Gesellschaft hat für ihren Geschäftsbetrieb handelsübliche Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Insgesamt bestehen für die nächsten Geschäftsjahre sonstige finanzielle Verpflichtungen in einem Gesamtbetrag von rd. T€ 3.638,0 (Vj. T€ 5.000,0).

Im Geschäftsjahr war Herr Vincent Lesage (Kaufmann), Laval (Frankreich) zum Geschäftsführer bestellt. Er ist einzelvertretungsberechtigt. Einzelprokura ist Herrn Peter Maaßen, Schwalmtal erteilt.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt:

2008/2009
Ø Personen
2007/2008
Ø Personen
Veränderung
Ø Personen
gewerbliche Arbeitnehmer (Fahrer) 63 80 -17
Angestellte (einschließlich. Auszubildende) 12 12 0
Gesamt 75 92 -17

Mutterunternehmen ist die BREGER ORGANISATION SERVICES B.O.S., St. Berthevin, Frankreich.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss, der von dieser Gesellschaft erstellt wird, ist dort erhältlich.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Oktober 2008 wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007/2008 festgestellt. Der Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 831.781,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschriftsleistung gemäß § 245 HGB:

 

Viersen, den 01. Juli 2010

Vincent Lesage, Geschäftsführer

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens
für das Geschäftsjahr vom 1. September 2008 bis zum 31. August 2009

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand
01.09.2008
Zugänge
Abgänge
Stand
31.08.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.649,55 0,00 0,00 55.649,55
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. Nutzfahrzeuge / LKW 3.149.900,13 103.758,80 167.832,78 3.085.826,15
2. sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.241,45 4.509,45 6.755,38 166.995,52
3.319.141,58 108.268,25 174.588,16 3.252.821,67
3.374.791,13 108.268,25 174.588,16 3.308.471,22
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
Stand
01.09.2008
Zugänge
Abgänge
Stand
31.08.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.224,97 160,31 0,00 55.385,28
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. Nutzfahrzeuge / LKW 693.056,42 507.674,08 98.000,73 1.102.729,77
2. sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.538,90 16.141,14 6.755,38 137.924,66
821.595,32 523.815,22 104.756,11 1.240.654,43
876.820,29 523.975,53 104.756,11 1.296.039,71
RESTBUCHWERTE
Stand
31.08.2009
Stand
31.08.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264,27 424,58
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. Nutzfahrzeuge / LKW 1.983.096,38 2.456.843,71
2. sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.070,86 40.702,55
2.012.167,24 2.497.546,26
2.012.431,51 2.497.970,84

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BREGER Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. September 2008 bis 31. August 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 01. Juli 2010

Constantin GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Schommer, Wirtschaftsprüfer

Markus Keiner, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses testierten Jahresabschlusses und Lageberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS

Die unterzeichnenden alleinigen Gesellschafter der vorgenannten Gesellschaft fassen hiermit unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften folgenden Beschluss:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 31.08.2009 in der von der Constantin GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 01.07.2010 versehenen Fassung wird festgestellt und genehmigt.

2.

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2008 bis zum 31.08.2009 ausgewiesene Jahresfehlbetrag von EUR 831.781,16 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 31.08.2009 Entlastung erteilt.

4.

Als Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2009/2010 wird die Constantin GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main gewählt.

 

30.07.2010

Zusammensetzung und Entwicklung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
zum 31. August 2009

Gesamtbetrag
31.08.2009 31.08.2008 Veränderung
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.104.752,74 2.501.739,56 -396.986,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 1.574.301,20 2.019.453,75 -445.152,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 1.879,30 17.641,86 -15.762,56
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 354.423,95 354.984,74 -560,79
5. sonstige Verbindlichkeiten 209.539,93 89.552,82 119.987,11
4.244.897,12 4.983.372,73 -738.475,61
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
31.08.2009 31.08.2008 Veränderung
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 565.794,29 460.729,65 105.064,64
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 1.574.301,20 2.019.453,75 -445.152,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 1.879,30 17.641,86 -15.762,56
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 354.423,95 354.984,74 -560,79
5. sonstige Verbindlichkeiten 209.539,93 89.552,82 119.987,11
2.705.938,67 2.942.362,82 -236.424,15
davon mit einer Restlaufzeit
von 1 Jahr bis zu 5 Jahren
31.08.2009 31.08.2008 Veränderung
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.538.958,45 1.930.856,10 -391.897,65
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00
1.538.958,45 1.930.856,10 -391.897,65
davon mit einer Restlaufzeit
von über 5 Jahren
31.08.2009 31.08.2008 Veränderung
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 110.153,81 -110.153,81
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00
0,00 110.153,81 -110.153,81
davon zum 31.08.2009 besicherter Betrag
Art und Form gegebener Sicherheiten
zu 1. 2.061.789,76 Sicherungsübereignungen von LKW/Zugmaschinen, Aufliegern und LKW
zu 2. 0,00 keine
zu 3. 0,00 keine
zu 4. 0,00 keine
2.061.789,76

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