Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 66642
Eingetragen
27.10.2011
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Der Betrieb von Messstellen und die Erbringung von Messdienstleistungen für die Versorgungssparten Strom, Gas, Wasser und Wärme, die Errichtung und der Betrieb von Kommunikationsnetzen und anlagen sowie die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Hermes
seit 11.1.2021
Geschäftsführer
Wolfgang Spiegel
seit 12.12.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Stadt Ratingen
75.20%
24.80%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stadtwerke Ratingen GmbH
Germany
1.225.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KomMITT - Ratingen GmbH

Ratingen

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Unternehmen und Geschäftsbereiche

Die KomMITT-Ratingen GmbH wurde im Oktober 2011 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Ratingen GmbH gegründet. Die KomMITT bedient die Geschäftsbereiche Telekommunikation und Messwesen. Darüber hinaus ist die KomMITT für den IT-Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur der Stadtwerke Ratingen und der KomMITT verantwortlich. Die Bündelung der Kompetenzen in der Telekommunikation, dem Messwesen und dem IT-Betrieb stellt die Grundlage der KomMITT dar. Darüber hinaus unterstützt die KomMITT die Stadtwerke Ratingen bei der Digitalisierung der Energiewende.

i. Geschäftsbereich Telekommunikation

Die KomMITT-Ratingen GmbH ist ein vollständig vertikal integrierter Telekommunikationsdienstleister.

Die KomMITT errichtet und betreibt ein eigenes glasfaserbasiertes (FTTH = Fiber To The Home) Kommunikationsnetz im Stadtgebiet Ratingen und bietet hierauf Telekommunikationsdienstleistungen, Internetzugänge, Datendienste, Kabel-TV und Telefonie für die Öffentlichkeit, d. h. für Privat- und Geschäftskunden sowie für die Wohnungswirtschaft, an. Der flächendeckende Glasfaserausbau wird voraussichtlich im 3. Quartal 2024 abgeschlossen sein. Die KomMITT unterstützt darüber hinaus andere Stadtwerke beim Aufbau des Geschäftsfeldes Telekommunikation.

ii. Geschäftsbereich Messwesen

Der Geschäftsbereich Messwesen gliedert sich in Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen. Die KomMITT führt das Messwesen dienstleistend für die Stadtwerke Ratingen durch und betreibt ca. 100.000 Zähler für die Energiearten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme sowie 25.000 Heizkostenverteiler im Stadtgebiet Ratingen. Zusätzlich kann die KomMITT auch eigenständig den wettbewerblichen Messstellenbetrieb für Dritte durchführen.

iii. Geschäftsbereich IT-Dienstleistungen

Im Rahmen des IT-Betriebs ist die KomMITT verantwortlich für die Planung und den Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur der Stadtwerke Ratingen und der KomMITT. Es werden zwei eigene Rechenzentren mit einer Hochverfügbarkeitslösung betrieben. Hinzu kommen ca. 300 Arbeitsplätze (PC's und Laptops samt Peripherie). Im Bereich Security wurden effiziente Mechanismen vom E-Mail-Gateway über die redundante Firewall bis hin zu Client- und Server Security von der KomMITT implementiert. Die Datensicherheit ist durch das hochverfügbare Metro Cluster gegeben, welches um ein Backup- und Archivierungssystem mit Desaster Recovery Mechanismen ergänzt ist.

Die KomMITT entwickelt, unterstützt und realisiert die technische und organisatorische Digitalisierung der Stadtwerke und der KomMITT. Ebenso bietet die KomMITT für Kunden in ihrem Glasfasernetz Dienste für die Umsetzung der kundenseitigen Digitalisierung von Geschäftsprozessen an.

2. Wirtschafts- und Branchenentwicklung

i. Wirtschaftsentwicklung in 2023

Die deutsche Wirtschaft ist in 2023 geschrumpft. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes sank das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war, wie im Vorjahr, stark geprägt durch den Ukraine-Krieg und der damit verbundenen extremen Steigerung der Energiepreise.

ii. Branchenentwicklung in 2023

Die Nachfrage nach schnellem Breitband-Internet - festnetzgebunden und mobil - ist ungebrochen. Der Datenverkehr im Festnetz ist weltweit im Jahr 2023 nochmals gestiegen. In Deutschland lag nach Schätzungen des VATM (Verband für Telekommunikation und Mehrwertdiensten) das durchschnittliche Datenvolumen pro Festnetz-Anschluss und Monat im Berichtsjahr bei 320 GB (+ 16,5%). Die Zahl der Breitband-Anschlüsse in Deutschland legte 2023 um rd. 3,4% (im Vj. + 2,0%) zu.

Nach Schätzungen des Breitbandverbandes VATM gab es zum Jahresende rund 39 Millionen Breitband-Anschlüsse. Für 2024 wird eine weitere Steigerung erwartet. Von diesem Marktwachstum profitierten insbesondere Unternehmen mit eigener Infrastruktur, aber auch Wiederverkäufer und regionale Anbieter.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a. Ertragslage

2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Delta
TEUR
Umsatzerlöse 10.820 9.863 957
Andere aktivierte Eigenleistungen 736 791 -55
Sonstige betriebliche Erträge 25 39 -14
Materialaufwand -2.020 -1.830 -190
Personalaufwand -3.990 -3.769 -221
Abschreibungen -3.146 -2.907 -239
Sonstige betriebliche Aufwendungen -888 -731 -157
Sonstige Steuern -1 -1 0
Betriebsergebnis 1.536 1.455 81
Zinsergebnis -700 -586 -114
Ergebnis vor Ergebnisausgleich 836 869 -33
Aufwendungen aus Gewinnabführung -836 -869 33
Jahresergebnis 0 0 0

Die Steigerung des Betriebsergebnisses um 81 T€ auf 1.536 T€ ist maßgeblich durch die höheren Umsatzerlöse bei gegenläufig erhöhten Aufwandpositionen geprägt. Die Umsatzerlöse haben sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 957 T€ erhöht. Wesentliche Ursachen hierfür sind Umsatzsteigerungen von rd. 700 T€ im Bereich der Telekommunikation. Die Gesamtdarstellung der Umsatzerlöse ist im Anhang aufgeführt.

b. Vermögenslage

2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Delta
TEUR
Anlagevermögen 75.152 71.173 3.979
Vorräte 278 384 -106
Forderungen 1.353 1.546 -193
Geldmittel 814 428 386
Aktiva 77.597 73.531 4.066
Gezeichnetes Kapital 1.225 1.225 0
Kapitalrücklage 40.758 40.758 0
Gesellschafterdarlehen 34.237 29.159 5.078
Darlehen 0 873 -873
Rückstellungen 338 303 35
Übrige Verbindlichkeiten 1.039 1.213 -174
Passiva 77.597 73.531 4.066

Dominanz des Anlagevermögens

Die Vermögensstruktur wird mit einem Anteil von rd. 96,8 % an der Bilanzsumme vom Anlagevermögen bestimmt. Dies erklärt sich aus den hohen Investitionssummen vor allem in die Glasfaserinfrastruktur.

Eigenkapital, Gesellschafterverbindlichkeiten decken das Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird zu 100 % durch das Eigenkapital, die langfristigen und kurzfristigen Gesellschafterdarlehen finanziert.

c. Finanzlage

2023
T€
Vorjahr
T€
Delta
T€
Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme 836 869 -33
Abschreibungen Anlagevermögen 3.146 2.907 239
Delta Rückstellungen 34 65 -31
Jahres-Cashflow 4.016 3.841 175
Veränderung der sonstigen Aktiva 299 -311 610
sonstigen Passiva 357 -1.188 1.545
Storno GuV-Aufwand/-Ertrag
Ergebnis Anlagenabgang 2 0 2
Zinsergebnis 700 586 114
Operativer Cashflow 5.374 2.928 2.446
Einzahlungen
- Abgang Sachanlagen 1 0 1
Auszahlungen
- Investitionen immaterielle Anlagen -21 -12 -9
- Investitionen Sachanlagen -7.107 -8.086 979
Investiver Cashflow -7.127 -8.098 971
Einzahlungen
- Eigenkapitalzuführung der Gesellschafter 0 6.645 -6.645
- Darlehensaufnahme 5.950 0 5.950
Auszahlungen
- Darlehenstilgung -2.242 -146 -2.096
- gezahlte Zinsen -700 -586 -114
- Ergebnisabführung (für das jeweilige Vorjahr) -869 -435 -434
Finanz-Cashflow 2.139 5.478 -3.339
Veränderung des Finanzmittelbestandes 386 308 78
Finanzmittelbestand am 1.1. 428 120 308
Finanzmittelbestand am 31.12. 814 428 386

Die KomMITT war stets in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

4. Personalbericht

Tarifvertrag und Altersversorgung

Die KomMITT-Ratingen GmbH vergütet die Leistung ihrer Mitarbeitenden nach dem TV-V (Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe). Zudem sind die Mitarbeiter über die Rheinische Versorgungs- und Zusatzversorgungskasse (RZVK), Köln, für das Alter zusatzversichert.

Personalentwicklung

Das Ziel, den Geschäftsbereich öffentliche Telekommunikation und IT-Dienstleistungen aufzubauen, konnte mit dem bestehenden Personal erreicht werden.

Die Steigerung des Personalaufwandes um 221 T€ resultiert im Wesentlichen aus der steuerfreien Inflationsausgleichsprämie sowie einer Personalrückstellung (Altersteilzeit).

Schlüsselstellung von Mitarbeitern & Mitarbeiterinnen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen eine Schlüsselstellung bei der KomMITT ein.

Ihre Qualifikation und ihre Motivation sind ein wesentlicher Teil des Unternehmenserfolgs. Deshalb setzt die KomMITT auf zukunftsorientierte Qualifikationsmaßnahmen und innovative Personalmanagementmodelle.

Personalbestand

31.12.2023 31.12.2022 Delta
Angestellte 41 38 +3
Arbeiter 5 5 0
Auszubildender 2 2 0
Gesamt 48 45 +3

5. Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagement

Das Risikomanagement stellt für die KomMITT-Ratingen GmbH eine wichtige Grundlage des unternehmerischen Handelns dar. Mit dem Ziel, den Unternehmenswert zu steigern, werden nicht nur Chancen wahrgenommen, sondern auch Risiken eingegangen. Um diese möglichst früh zu erkennen und abzuwägen, betreibt das Unternehmen von Beginn an ein qualifiziertes Risikomanagement in Anlehnung an die Stadtwerke Ratingen GmbH.

Laufende Risiken

IT-Security

Aufgrund der weltpolitischen Gesamtsituation und der im allgemein steigenden Anzahl von Cyberangriffen besteht ein erhöhtes Risiko eines Angriffs auf die Gesamt-IT der SWR und KomMITT. Durch den Einsatz von Angriffs- und Monitoringsystemen wirkt die KomMITT dem entgegen. Weiterhin ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter mittels regelmäßiger Schulungen und Tests ein weiterer Baustein zur Risikovermeidung.

Technologie

Unsere technischen Anlagen und Infrastruktureinrichtungen sind auf ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit angewiesen. Betriebsstörungen oder längere Ausfälle können das Leistungsangebot und die Umsatzerlöse beeinträchtigen.

Durch die ständige Verbesserung der technischen Standards und die kontinuierliche Optimierung der Wartungs- und Instandhaltungsprogramme kann den technologischen Anforderungen entsprochen werden.

Telekommunikationsgesetz (TKG)

Das neue Telekommunikationsgesetz TKG (gültig ab 01.12.2021) stellt neue Herausforderungen an Telekommunikationsunternehmen. Durch die Gesetzesänderung ist die Weiterberechnung (Umlagefähigkeit) der TV-Grundversorgung des Vermieters an seine Mieter nicht mehr gegeben. Die Mieter haben ab dem 01.07.2024 die freie Wahl des Anbieters. Die Eigentümer in der Wohnungswirtschaft haben zum genannten Zeitpunkt ein Sonderkündigungsrecht. Für die KomMITT besteht das Risiko, dass Vermieter ihr Sonderkündigungsrecht wahrnehmen. Die KomMITT begegnet diesem Umstand mit proaktiver Ansprache der Eigentümer hinsichtlich neuer Vertragsverhältnisse sowie der Einzelvermarktung mit den Mietern.

Personal

Die demografische Entwicklung in Deutschland sowie der Mangel an qualifiziertem Fach- und Führungskräften kann bei Ausscheiden von Mitarbeitern (Fluktuation, altersbedingt, etc.) zu wirtschaftlichen Risiken führen. Aufgrund der hohen Qualifikation unserer Mitarbeiter, die am Arbeitsmarkt stark nachgefragt wird, besteht zunehmend die Gefahr, dass Mitarbeiter von Unternehmen mit größerer wirtschaftlicher Kraft und ohne Bindung an Tarifverträge abgeworben werden.

Die KomMITT wirkt dem durch Schaffung attraktiver Arbeitsplätze, leistungsorientierter Vergütungsbestandteile, der Schaffung von fachlichen Karrierepfaden sowie einer flexiblen Arbeitsumgebung entgegen.

Keine bestandsgefährdenden Risiken

Risiken, die für die KomMITT-Ratingen GmbH einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken bestandsgefährdende Auswirkungen haben könnten, sind nicht erkennbar.

Chancen der künftigen Entwicklung

Die KomMITT will auch weiterhin ihre Position als lokaler Telekommunikationsanbieter ausbauen. Hierzu wird der Flächenausbau in Ratingen im Jahr 2024 abgeschlossen sein. Die KomMITT erreicht damit eine Homes-Passed-Quote von über 95 %.

6. Prognosebericht

Ausblick

Die KomMITT arbeitet in Kooperation mit der Stadt Ratingen und den Stadtwerken Ratingen an intelligenten und smarten Konzepten, um die Bereiche Energiewirtschaft, Telekommunikation und IT durch fortschreitende Digitalisierung zusammen zu führen. Die soliden Praxiserfahrungen in diesem Bereich können anderen Stadtwerken im Rahmen von Kooperationen angeboten werden.

Entsprechend der Ausbaustrategie wird der Ausbau der Stadtteile Homberg und Eggerscheidt mit Glasfaser in 2024 abgeschlossen. Weiterhin wird in enger Abstimmung mit dem Vertrieb eruiert ob weitere, bisher nicht ausgebaute Teilgebiete in Ratingen-West oder Ratingen Tiefenbroich, noch im Flächenausbau erschlossen werden sollen.

Zudem werden auch in 2024 über bereits in der Vergangenheit erstellte Hausanschlüsse (Nachverdichtung) weitere Kunden gewonnen.

Die Entwicklung des Messwesens im Jahr 2024 zeigt eine ansteigende Tendenz. In 2024 wird der Einbau von intelligenten Messsystemen mit einer strukturierten Rollout-Planung forciert, so dass die gesetzliche Vorgabe zur Quotenerfüllung bis Ende 2025 erreicht wird.

Im Geschäftsfeld IT-Dienstleistungen plant die KomMITT in 2024 den Aufbau und die Migration eines neuen Ticketsystems.

Aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit den Stadtwerken Ratingen werden die erwirtschafteten Ergebnisse an die Stadtwerke Ratingen abgeführt.

Im Wirtschaftsjahr 2024 sind Gesamtinvestitionen in Höhe von rd. 3,9 Mio. € vorgesehen, wovon rd. 2,8 Mio. € auf den Bereich Telekommunikation entfallen. Das für 2024 geplante Ergebnis vor Ergebnisabführung liegt mit 835 T€ nahezu auf dem Niveau von 2023. Maßgeblich für die Ergebnisentwicklung ist die Steigerung der Umsatzerlöse um rd. 460 T€, die aufgrund der stetigen Neugewinnung von Kunden im Bereich der Telekommunikation zu erwarten ist.

 

Ratingen, 27. März 2024

KomMITT-Ratingen GmbH

gez. Klaus Konrad Pesch, Geschäftsführer

gez. Stefan Hermes, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.20222
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.939,20 108.942,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 58.768,00 65.521,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 74.601.232,12 70.193.712,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.266,00 84.083,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 158.718,33 75.034.984,45 720.465,60 71.063.781,78
75.151.923,65 71.172.723,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 277.655,88 384.466,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.277.624,52 1.163.908,88
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 358.201,91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 75.810,87 1.353.435,39 23.831,17 1.545.941,96
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 813.593,94 428.214,11
2.444.685,21 2.358.622,87
77.596.608,86 73.531.346,85

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.225.000,00 1.225.000,00
II. Kapitalrücklage 40.758.000,00 40.758.000,00
III. Jahresüberschuss 0,00 41.983.000,00 0,00 41.983.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 338.152,36 338.152,36 303.871,65 303.871,65
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 872.530,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 829.433,11 970.932,28
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 34.236.965,22 29.159.144,09
4. Sonstige Verbindlichkeiten 120.152,61 107.975,35
davon aus Steuern: 52.952,13 € Vorjahr: 51.712,25 €
35.186.550,94 31.110.581,72
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 88.905,56 133.893,48
77.596.608,86 73.531.346,85

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 10.819.936,28 9.862.767,85
2. Aktivierte Eigenleistungen 736.098,04 790.687,86
3. Sonstige betriebliche Erträge 25.176,80 38.644,36
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 50.643,43 58.091,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.969.670,72 2.020.314,15 1.771.828,51 1.829.919,97
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.180.332,19 3.012.579,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 809.560,17 3.989.892,36 755.996,63 3.768.575,88
davon für Altersversorgung: 230.799,66 € Vorjahr: 225.823,41 €
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.146.125,67 2.906.515,37
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 888.101,01 731.197,81
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 280,00 957,00
davon Abzinsung Rückstellungen: 280,00 €
Vorjahr: 957,00 €
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 699.848,17 587.195,71
davon an verbundene Unternehmen: 669.414,51 € Vorjahr: 551.448,00 €
10. Ergebnis nach Steuern 837.209,76 869.652,33
11. Sonstige Steuern 1.044,00 1.130,00
12. Aufwendungen aus Gewinnabführung 836.165,76 868.522,33
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang 2023

1. ALLGEMEINES

A ngaben zum Unternehmen

KomMITT-Ratingen GmbH mit Sitz in Ratingen wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter HR B Nr. 66642 geführt.

K onzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird als 100%-ige Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der Stadtwerke Ratingen GmbH einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Sitz der Stadtwerke Ratingen GmbH ist Ratingen.

A llgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des HGB, des GmbHG und des Gesellschaftervertrages aufgestellt.

■ Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben überwiegend in den Anhang aufgenommen.

■ Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß dem Gesamtkostenverfahren.

2. BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

B ewertungskontinuität

Die Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

S achanlagen und immaterielles Vermögen

Bruttowerte Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
(zzgl. zulässiger Gemeinkostenzuschläge)
Abschreibung ausschließlich linear

V orräte

Bruttowerte durchschnittliche Anschaffungskosten
Abschreibung auf die niedrigeren Stichtagswerte

F orderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bruttowerte Nominalwerte
Wertberichtigung Einzelwertberichtigung und Pauschalwertberichtigung mit 1 %

S onstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Bruttowert Ansatz des Erfüllungsbetrages
Abzinsung bei langfristigen Rückstellungen

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Anlagenentwicklung ist dem Anhang als Anlagenspiegel beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel beinhalten das Bankkonto und die Barkasse der Gesellschaft.

Eigenkapital

Im Berichtsjahr erfolgte keine Einstellung in die Kapitalrücklage.

Rückstellungen

Im Wesentlichen wurden Rückstellungen für:

● Altersteilzeit,

● Archivierung,

● Jahresabschlussprüfung,

● Urlaub und Überstunden sowie

● Berufsgenossenschaft

gebildet.

Rückstellungen für RZVK und Altersteilzeit

Berichtsjahr Vorjahr
Bewertung projizierte Einmalbetragsmethode 1
Biometrie Richttafeln Heubeck 2018 G
Abzinsung 1,82 % (RZVK) 1,78 % (RZVK)
1,74 % (Altersteilzeit) 1,44 % (Altersteilzeit)
Gehaltstrend 2,5 % 2,5 %
Rententrend 1,0 % 1,0 %

1 Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode): der Rückstellungsbetrag ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist.

Unterdeckung RZVK

Die KomMITT-Ratingen GmbH ist Mitglied der Rheinischen Zusatzversorgungskasse im Landesverband Rheinland (RZVK) in Köln. Gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten der GBG-Consulting wurde die Unterdeckung der Versorgungsverpflichtungen in der RZVK zum 31.12.2023 in Höhe von 2.955 T€ ermittelt. Für diese mittelbare Pensionsverpflichtung besteht ein Passivierungswahlrecht (Art. 28 Abs. 1 S. 2 EG-HGB). Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 68 T€.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Gesamt
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber:
- Lieferanten 830 830 0 0
- Gesellschaftern 34.237 1.956 6.224 26.057
Sonstige Verbindlichkeiten 120 120 0 0
Summe 35.187 2.906 6.224 26.057
(Vorjahr) (31.111) (2.534) (6.194) (22.382)

Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern

Die Position beinhaltet im Wesentlichen langfristige Darlehen. Außerdem wurden in dieser Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit Forderungen aus Lieferung und Leistungen saldiert.

Sonstige Verbindlichkeiten

In dieser Position sind im Wesentlichen einbehaltene Sicherheiten sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten enthalten.

Passive Rechnungsabgrenzung

Abgrenzung zweier Nutzungsverträge.

4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GUV

Umsatzerlöse

Zusammensetzung:

2023
T€
Vorjahr
T€
Delta
T€
Messstellenbetrieb 2.952 2.753 +199
Telefon & Internet 4.889 4.228 +661
TV 891 798 +93
Wholesale 561 485 +76
Weiterberechnungen (SWR) 439 430 +9
Übrige Telekommunikation 1.088 1.169 -81
10.820 9.863 957

Materialaufwendungen

Entfielen im Wesentlichen auf Ablesefremdleistungen, Fremdleistungen der Vorleistungslieferanten, Instandhaltung sowie sonstige Materialaufwendungen im Zusammenhang mit der Investitionstätigkeit Weiterberechnung an die Stadtwerke Ratingen [siehe "Umsatzerlöse"].

Personalaufwendungen

Die Tarifvertragliche Gehaltsanpassung und eine Altersteilzeitrückstellung führten im Wesentlichen zum Anstieg der Personalaufwendungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Wesentlichen Aufwendungen für Marketing (183 T€), sonstige Fremdleistungen (153 T€), Prüfungs- und Beratungskosten (120 T€), Mietaufwendungen (188 T€) sowie Kosten IT Fremdleistungen (58 T€). Im Jahr 2023 wurde das Abschlussprüferhonorar mit 15 T€ sowie die Steuerberatungskosten mit 3 T€ berücksichtigt.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Ergeben sich im Wesentlichen aus einem Bankdarlehen (22 T€) sowie Konzernzinsen (669 T€).

5. SONSTIGE ANGABEN

Angaben zur Belegschaft

Durchschnittliche Zahl

Berichtsjahr Vorjahr
Angestellte / Arbeiter 45 46

Organe

Geschäftsführer ● Stefan Hermes; Vorsitzender
(Vergütung 187 T€; Vorjahr 174 T€)
● Klaus Konrad Pesch
(Vergütung 5 T€; Vorjahr 5 T€)
Gesellschafter Stadtwerke Ratingen GmbH (100 %)

Latente Steuern

Die Gesellschaft ist Teil des ertragsteuerlichen Organkreises der Stadtwerke Ratingen GmbH. Latente Steuern resultieren aus den vorübergehenden Unterschiedsbeträgen zwischen den handelsrechtlichen Buchwerten und denen der Steuerbilanz. Entsprechende Erläuterungen zu den latenten Steuern erfolgen im Anhang der Stadtwerke Ratingen GmbH.

Sonstige finanzielle Verplichtungen

Aus dem Bestellobligo besteht eine Verpflichtung in Höhe von 1.629 T€. Außerdem besteht eine finanzielle Verpflichtung zur Zahlung von Mieten in Höhe von rd. 188 T€ jährlich.

Angaben nach § 6b EnWG

Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen im Sinne von § 271 Absatz 2 oder § 311 des Handelsgesetzbuchs, sind nach § 6b EnWG gesondert auszuweisen. Gegenüber der Stadtwerke Ratingen GmbH wurden Erlöse aus Messstellenbetrieb in Höhe von 2.952 T€ und weitere Erlöse in Höhe von 1.313 T€ aus Telekommunikation und sonstigen Dienstleistungen erzielt. Desweiteren wurden im Zusammenhang mit der Investitionstätigkeit 439 T€ an die Stadtwerke Ratingen weiterberechnet. Entsprechend verringerten sich bei der KomMITT die Materialaufwendungen.

Ergebnisverwendung

Mit der Stadtwerke Ratingen GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag: Gewinne werden abgeführt, Verluste durch die Stadtwerke ausgeglichen.

Nachtragsbericht

Im Bereich der Wohnungswirtschaft gibt es eine Unsicherheit durch den Wegfall des Nebenkostenprivilegs gemäß TKG-Novelle vom 01.12.2021. Hiernach dürfen Kosten der TV Grundversogung nicht mehr über die Nebenkostenabrechnung vom Vermieter an den Mieter weitergeleitet werden. Dies bietet Risiken durch den Wegfall bestehender Verträge und sicheren Umsatzerlösen, bietet gleichzeitig aber auch Chancen für zusätzliche Akquirierung von Kunden und steigenden Umsatzerlösen.

Konkrete Auswirkungen auf die KomMITT sind derzeit nicht abschließend absehbar. Die Stabilität der Darlehenszinsen (vergleichbar hohem Niveau) im Laufe des Jahres 2023 kann weitere Investitionen einschränken. Die Investitionstätigkeit der KomMITT ist durch den Flächenausbau der Glasfasertechnnik weitestgehend abgeschlossen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die hohe Risiken als auch Chancen darstellen, sind nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten bzw. bekannt geworden.

 

Ratingen, 27. März 2024

KomMITT-Ratingen GmbH

gez. Klaus Konrad Pesch, Geschäftsführer

gez. Stefan Hermes, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 434.335,30 20.960,36 0,00 64,40 455.231,26
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 434.335,30 20.960,36 0,00 64,40 455.231,26
II. Sachanlagen 86.242.102,65 7.106.409,98 0,00 410.910,73 92.937.601,90
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 185.478,85 0,00 0,00 0,00 185.478,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 84.968.688,24 6.750.360,21 720.465,60 381.685,75 92.057.828,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 367.469,96 197.331,44 0,00 29.224,98 535.576,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 720.465,60 158.718,33 -720.465,60 0,00 158.718,33
Gesamt 86.676.437,95 7.127.370,34 0,00 410.975,13 93.392.833,16
Wertberichtigungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 325.393,10 12.963,36 64,40 338.292,06
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 325.393,10 12.963,36 64,40 338.292,06
II. Sachanlagen 15.178.320,87 3.133.162,31 408.865,73 17.902.617,45
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 119.957,85 6.753,00 0,00 126.710,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.774.976,06 3.061.260,87 379.640,75 17.456.596,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.386,96 65.148,44 29.224,98 319.310,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 15.503.713,97 3.146.125,67 408.930,13 18.240.909,51
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.939,20 108.942,20
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.939,20 108.942,20
II. Sachanlagen 75.034.984,45 71.063.781,78
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 58.768,00 65.521,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 74.601.232,12 70.193.712,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.266,00 84.083,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 158.718,33 720.465,60
Gesamt 75.151.923,65 71.172.723,98

Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Elektrizitätsverteilnetz Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.559,61 7.441,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.233,47 8.761,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.802.529,17 13.874.990,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.283,14 18.463,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.743,67 14.880.789,45 144.093,12 14.046.308,48
14.887.349,06 14.053.750,41
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 152.425,61
3. Sonstige Vermögensgegenstände 551,70 551,70 930,84 153.356,46
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 161.170,29 84.555,06
161.721,98 237.911,52
15.049.071,04 14.291.661,93

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 242.668,47 241.888,23
II. Kapitalrücklage 8.074.025,83 8.048.065,71
III. Jahresüberschuss 8.316.694,31 8.289.953,94
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 79.806,31 79.806,31 70.435,14 70.435,14
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 180.004,29
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.643.207,34 5.741.782,19
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.363,09 9.486,37
6.652.570,43 5.931.272,85
15.049.071,04 14.291.661,93

Gasverteilnetz Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.848,51 4.875,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.514,71 2.981,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.903.507,91 3.642.457,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.474,76 5.861,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.935,92 3.925.433,30 36.023,28 3.687.324,61
3.927.281,82 3.692.199,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 63.456,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 149,66 149,66 212,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 42.516,71 22.214,30
42.666,37 85.883,13
3.969.948,19 3.778.082,96

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 64.015,93 63.548,85
II. Kapitalrücklage 2.129.927,55 2.114.386,97
III. Jahresüberschuss 2.193.943,47 2.177.935,82
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 26.839,72 26.839,72 22.167,88 22.167,88
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 50.126,46
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.746.625,08 1.525.683,86
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.539,92 2.168,94
1.749.164,99 1.577.979,25
3.969.948,19 3.778.082,96

Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilnetz

2023 2022
1. Umsatzerlöse 1.898.908,27 1.789.127,47
2. Aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.309,79 8.695,03
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.921,28 15.159,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 394.561,33 400.482,61 320.033,75 335.192,84
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 567.042,36 562.069,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 138.457,18 705.499,54 129.257,40 691.327,24
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 605.757,43 565.476,33
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 204.599,61 654.819,15
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70,18 240,69
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 138.117,58 121.139,38
10. Ergebnis nach Steuern -149.168,53 -569.891,75
11. Sonstige Steuern 261,66 284,20
12. Aufwendungen aus Gewinnabführung -149.430,19 -570.175,95
13. Ertrag aus Verlustübernahme 0,00 0,00
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung Gasverteilnetz

2023 2022
1. Umsatzerlöse 785.693,20 732.272,34
2. Aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.193,54 2.788,13
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.533,38 4.395,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 116.411,91 117.945,29 100.856,31 105.251,99
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 153.970,01 130.085,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 37.410,32 191.380,33 27.977,54 158.063,23
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 176.605,30 161.534,13
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 112.271,96 219.821,17
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24,40 81,91
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.995,02 33.734,13
10. Ergebnis nach Steuern 152.713,23 56.737,74
11. Sonstige Steuern 90,97 96,72
12. Aufwendungen aus Gewinnabführung 152.622,27 56.641,02
13. Ertrag aus Verlustübernahme 0,00 0,00
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Verbindlichkeitenspiegel

Elektrizitätsverteilnetz

Gesamt Restlaufzeiten
31.12.2023
bis 1 Jahr
1-5 Jahre
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.643.207,34 379.534,23 1.207.679,48 5.055.993,62
Sonstige Verbindlichkeiten 9.363,09 9.363,09 0,00 0,00
6.652.570,43 388.897,32 1.207.679,48 5.055.993,62

Gasverteilnetz

Gesamt Restlaufzeiten
31.12.2023
bis 1 Jahr
1-5 Jahre
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.746.625,08 99.786,74 317.521,82 1.329.316,52
Sonstige Verbindlichkeiten 2.539,92 2.539,92 0,00 0,00
1.749.165,00 102.326,66 317.521,82 1.329.316,52

Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen 2023

1. Allgemeines

Die KomMITT-Ratingen GmbH (im Folgenden: die Gesellschaft) ist ein vertikal integriertes Unternehmen im Sinne des § 3 Abs. 38 EnWG, das zur Gruppe eines verbundenen Elektrizitäts- bzw. Gasunternehmen gehört und energiespezifische Dienstleistungen, insbesondere gegenüber der Elektrizitäts- und Gasverteilung erbringt.

Das EnWG definiert in § 6b Regelungen für die Rechnungslegung bzw. Buchführung von vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen.

2. Systematik zur Aufstellung der Bilanz

In Anlehnung an den Gesamtjahresabschluss der Gesellschaft, der nach den Vorschriften des EnWG sowie den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt wurde, werden auch die Tätigkeitsabschlüsse zum Bilanzstichtag entsprechend aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Tätigkeitsbilanzen entsprechen denen der Gesamtbilanz der Gesellschaft zum Bilanzstichtag.

Sachanlagen und immaterielles Vermögen

Bruttowerte Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
(zzgl. zulässiger Gemeinkostenzuschläge)
Abschreibung ausschließlich linear

Vorräte

Bruttowerte durchschnittliche Anschaffungskosten
Abschreibung bei Ansatz niedrigerer Stichtagswerte

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

lBruttowerte Nominalwerte
Abschreibung Einzelwertberichtigung
Pauschalwertberichtigung mit 1 %

Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Bruttowert Ansatz des Erfüllungsbetrages
Abzinsung ■ bei Längerfristigkeit (Restlaufzeit über ein Jahr)
■ Verbindlichkeiten: Abzinsung nur bei längerfristigen Rentenschulden ohne Gegenleistung
■ Zinssatz gemäß Abzinsungsverordnung

Die Kontenführung für die einzelnen Tätigkeiten (§ 6b Abs. 3 EnWG) erfolgt über Kostenstellen. Es werden zwei Tätigkeitsabschlüsse aufgestellt: Elektrizitäts- und Gasverteilung.

Soweit eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten bzw. Tätigkeitsbereiche möglich oder mit vertretbarem Aufwand verbunden war, erfolgte eine direkte Zuordnung von Konten zu den Tätigkeiten bzw. Tätigkeitsbereiche. Andernfalls ist eine Zuordnung durch Schlüsselung vorgenommen worden.

3. Verwendete Schlüssel

3.1 Schlüssel nach den Umsatzerlösen aus Dienstleistungserbringung gegenüber der Stadtwerke Ratingen GmbH

Anwendung

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Stadtwerke Ratingen GmbH

Definition

Die im spartenübergreifenden Gemeinsamen Bereich angefallenen Kosten werden in der Kostenstellenrechnung zum Zwecke einer verursachungsgerechten Schlüsselung anhand sachgerechter Schlüssel verrechnet. Die Kostenstellen des Gemeinsamen Bereiches sind nach Funktionsbereichen gegliedert. Diese Funktionsbereiche werden über entsprechende Schlüssel auf die Sparten umgelegt.

3.2 Finanzierungsbedarfsschlüssel

Anwendung Aufteilung des Eigenkapitals, der Darlehen und der Barkasse Definition Relation des Finanzierungsbedarfs

3.3 Personalaufwandsschlüssel

Anwendung Aufteilung der Urlaubsrückstellungen, der Verbindlichkeiten Sozialabgaben und der Steuerverbindlichkeiten Definition Relation des Personalaufwands

4. Erläuterungen zur Bilanz

Bilanzposition Erläuterung
Anlage- und Vorratsvermögen Die Verteilung auf die Einzeltätigkeiten erfolgt auf Grundlage der Kostenstellenrechnung.
Umlaufvermögen und Verbindlichkeiten Nach Möglichkeit wurde eine direkte Zuordnung vorgenommen; andernfalls Anwendung der oben ausgewiesenen Schlüssel.
Rückstellungen Die Verteilung auf die Einzeltätigkeiten erfolgt auf Grundlage der Kostenstellenrechnung bzw. mit dem Personalaufwandsschlüssel.
Eigenkapital Das Eigenkapital wird unter Anwendung des Finanzierungsbedarfsschlüssels zugeordnet.
Rechnungsabgrenzungsposten Direkte Zuordnung

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft erfasst Aufwendungen und Erträge auf Kostenstellen und Kostenträgern. Dabei werden, soweit mit vertretbarem Aufwand möglich, die Aufwendungen und Erträge direkt auf Endkostenstellen der Tätigkeiten bzw. Tätigkeitsbereiche erfasst. Hilfskostenstellen werden in der Kostenstellenrechnung zum Zwecke einer verursachungsgerechten Schlüsselung anhand sachgerechter Schlüssel verrechnet.

GuV-Position Erläuterung
Umsatzerlöse Direktzuordnung über Kostenstellen / Kostenträger
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen Direktzuordnung über Kostenstellen / Kostenträger
Materialaufwand Direktzuordnung über Kostenstellen
Personalaufwand Direktzuordnung über Kostenstellen
Abschreibungen Direktzuordnung über Kostenstellen
Finanzergebnis - Darlehenszinsen Zuordnung entsprechend den aktivitätsspezifischen Darlehen
- Übriges Direktzuordnung über Kostenstellen

 

Ratingen, 27. März 2024

KomMITT-Ratingen GmbH

gez. Klaus Konrad Pesch, Geschäftsführer

gez. Stefan Hermes, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KomMITT-Ratingen GmbH

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KomMITT-Ratingen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KomMITT-Ratingen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilnetz" und "Gasverteilnetz" - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind - geprüft.

Nach unserer Beurteilung

- wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in allen wesentlichen Belangen erfüllt und

- entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG.

Grundlage der Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG" sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zur Führung getrennter Konten sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet hat.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Duisburg, den 30. April 2024

PKF Fasselt
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

gez. Hünger, Wirtschaftsprüfer

gez. Vahidi, Wirtschaftsprüferin

Auszug aus der Niederschrift über die 55. Gesellschafterversammlung der KomMITT-Ratingen GmbH am 28. August 2024

Feststellung des Jahresabschlusses der KomMITT-Ratingen GmbH per 31.12.2023

Beschluss:

1. Der Jahresabschluss der KomMITT-Ratingen GmbH für das Geschäftsjahr 2023 in geprüfter Form durch die PKF Fasselt Partnerschaft mbB - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Rechtsanwälte, Schifferstraße 210, 47059 Duisburg, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 sowie der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023 nebst Anhang wird festgestellt.

2. Die Bilanz per 31.12.2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 werden Bestandteile der Originalniederschrift.

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