F & P GmbH
Feldstraße 53, 95152 Selbitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Noack seit 26.2.2020 | Geschäftsführer |
Ingmar Dr. Ackermann seit 26.2.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (6)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 31.33% | |
| 31.33% | |
| 31.33% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 6 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
F & P GmbHSelbitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Wir sind eine Internet- und Marketingagentur mit einem breitgefächerten Angebotsspektrum. Neben dem üblichen Offline- und Onlinemarketing bieten wir professionelles Community-Management, Online-Redaktion, Screen- und Grafikdesign, IT-Administration und Entwicklung und Programmierungen für Projekte an. 2. Forschung und Entwicklung Wir sind stetig dabei, unser Angebot im Sinne unserer Kunden weiterzuentwickeln. Forschung im Sinne einer Grundlagenforschung betreiben wir aber nicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Kalenderjahr 2023 rückläufig. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP sank in 2023 um 0,3%. Hintergrund ist die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, sowie der Kaufkraftverlust in Folge der vorangegangenen Krisen (Corona, Ukraine, Inflation etc.). Auch für 2024 wird nicht mit einer deutlichen konjunkturellen Erholung gerechnet (BMWK Pressemitteilung vom 15.1.2024). In 2023 konnte der Markt für content-orientierte Plattformen weiterhin ein stetiges Wachstum verzeichnen das vor allem durch den zunehmenden Fokus auf Community-basierte Inhalte und die Integration von User-generated Content (UGC) angetrieben wurde. Spezialisierte Nischenplattformen, die sich u.a. auf Veranstaltungen und Casual-Dating konzentrieren und sichere und datengeschützte Interaktionen bieten, profitieren von einem weiterhin wachsenden Interesse. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich unser Unternehmen weiter positiv entwickelt. Die Umsätze konnten um 15,8% gesteigert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte in etwa proportional um 13,7% auf T€ 14.951 gesteigert werden. Damit konnten die Erwartungen, die von einer Steigerung um jeweils 15% ausgegangen waren, weitgehend erreicht werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich auf hohem Niveau weiter verbessert: a) Ertragslage
Der Umsatz konnte um T€ 4.847 bzw. 15,8% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Damit liegt die diesjährige Umsatzsteigerung knapp über der geplanten Umsatzsteigerung von 15 % aus dem Prognosebericht des Vorjahres. Aufgrund leicht überproportional gestiegener Personalaufwendungen (+T€ 2.235 bzw. 19,7%) lag die Steigerung des EBIT mit +13,7% unterhalb der Umsatzsteigerung (15,8%). Dennoch konnte mit einer Steigerung von T€ 1.798 erneut eine deutliche Verbesserung erreicht werden. Die Rendite nach Steuern in Bezug auf die Gesamtleistung ist dagegen leicht auf 29,8% gestiegen (Vorjahr 29,1%) und nähert sich damit wieder dem Ziel-Niveau von 30,0%. Hintergrund waren die erhöhten Zinserträge. b) Finanzlage Unser Eigenkapital hat sich in 2023 um T€ 2.092 auf T€ 14.587 erhöht. Aufgrund der um T€ 4.269 erhöhten Bilanzsumme resultiert hieraus eine Verringerung der Eigenkapitalquote von 80,5% auf 73,7%. Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem wachstumsbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 764 sowie aus dem gestiegenen Bestand an Wertpapieren (+ T€ 1.931) und liquiden Mitteln (+T€ 1.184). Mit einem Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren von T€ 11.976 (Vorjahr T€ 8.861) ist die Liquidität mehr als gesichert. Für eventuelle Krisenszenarien ist damit bestmöglich vorgesorgt. c) Vermögenslage
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden nur in geringem Maß Ersatzinvestitionen (T€ 110) in das Sachanlagevermögen durchgeführt. Dementsprechend war das Sachanlagevermögen aufgrund der laufenden Abschreibungen in Höhe von T€ 237 leicht rückläufig. Bankverbindlichkeiten oder sonstige langfristige Verbindlichkeiten bestehen nach wie vor nicht. Die Vermögenslage ist somit als äußerst positiv und stabil einzuschätzen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Unser Fokus liegt in den kommenden Jahren auf einer fortwährend positiven Umsatzentwicklung bei einem tendenziell überproportional steigenden Betriebsergebnis. Zur Überwachung dieser Kennzahlen wurde das laufende Controlling in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Umfangreiche Auswertungen, Analysen und KPIs stehen dem Management zur laufenden Steuerung des Unternehmens zur Verfügung. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich nahezu alle für uns maßgeblichen Kennzahlen positiv entwickelt. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als sehr als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Sämtliche Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel vollständig gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Selbitz unverändert über eine Niederlassung in Leipzig. IV. Nachtragsbericht Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. V. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Wachstum bei Umsatz und Betriebsergebnis von ca. 12-15%. Planungsunsicherheiten ergeben sich aus der schwachen Konjunktur insbesondere in Deutschland. Diese könnte mittelfristig zu einer sinkenden Kaufkraft der Konsumenten und zu einer entsprechend rückläufigen Nachfrage führen. Trotz der bestehenden Unsicherheiten erwarten wir auch für den mittelfristigen und ferneren Prognosezeitraum eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. VI. Chancen- und Risikobericht Chancen bestehen im weiteren Auf- und Ausbau der Online-Community insbesondere in internationalen Märkten sowie im weiteren Ausbau des Leistungs- und Angebotsspektrums für unsere Mitglieder. Neben den allgemeinen unternehmerischen Risiken und dem Risiko einer Rezession in 2024 sehen wir für unser Unternehmen keine nennenswerten Risiken. Theoretisch bestehende technische Risiken (Serverausfall etc.) werden durch redundante Systeme, externe Server und Nutzung von Cloud-basierten Technologien bestmöglich minimiert. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jedweder Art. Im Management der Finanzdisposition verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. VIII. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 2 Geschäftsführer, 193 Angestellte (incl. Minijobbler), 0 gewerbliche Arbeitnehmer und 0 Auszubildende beschäftigt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die F & P GmbH, hat ihren Sitz in Selbitz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter HRB 3352 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für GmbH's (§§ 264 ff) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Sie beinhalten alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Höhe der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 34.171 € (VJ.: 33.951 €) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Sämtliche weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 469 (VJ.: T€ 143) € enthalten. Die aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet keine Beträge für einbezogene Disagien. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB erstellt. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 2.530 (VJ: T€ 1.237) enthalten. latente Steuern Es erfolgte eine Verrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern. Insgesamt ergibt sich ein passiver Saldo. Nachfolgend dargestellt sind die latenten (aktiven und passiven) Steuersalden am Ende des Geschäftsjahres und deren Veränderungen im Laufe des Geschäftsjahres gemäß § 285 Nr. 30 HGB:
Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von 346 T€ (Vorjahr: 220 T€). Haftungsverhältnisse Es wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 2 Geschäftsführer, 193 Angestellte (incl. Minijobbler), 0 gewerbliche Arbeitnehmer und 0 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführer: Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren im Berichtsjahr: Herr Dr. Ingmar Ackermann, Kaufmann, Leipzig Herr Frank Noack, Kaufmann, Leipzig Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung gem. § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt, da anhand dieser Angabe die Bezüge eines Geschäftsführers feststellbar wären. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Selbitz, 01.10.2024 gez. Dr. Ingmar Ackermann gez. Frank Noack Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die F & P GmbH, Selbitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der F & P GmbH, Selbitz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der F & P GmbH, Selbitz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Amberg, den 15. September 2024 HD
BAYERN AUDIT AG
Michael Strasser, Wirtschaftsprüfer |
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