E & M Dach GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrés Maurice Clarke Winkler seit 2.2.2026 | Geschäftsführer |
Stéphane Paul Irénee Cluzet seit 18.11.2025 | Geschäftsführer |
Richard James Till seit 18.11.2025 | Geschäftsführer |
Shirley Wang Dejin Benkmann seit 26.1.2021 | Prokura |
Anita Handrich seit 24.8.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BACARDI-MARTINI B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bacardi GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell und Marktsegmente Die Bacardi GmbH betätigt sich als Distributeur internationaler Spirituosen- und weinbasierter Spezialitäten im deutschen Inlandsmarkt, im Travel Retail sowie im E-Commerce Bereich. Das Unternehmen steuert die Vertriebstätigkeit nach zwei Segmenten. Der deutsche Inlandsmarkt der Bacardi GmbH (Distributionsbereich Domestic), gliedert sich im Wesentlichen in zwei Absatzkanäle, den Bereich Lebensmitteleinzelhandel und den Bereich Gastronomie & Bar sowie Hotels, auf. Der zweite Distributionsbereich Travel Retail umfasst insbesondere den Verkauf an Flughäfen. Das Portfolio umfasst im Wesentlichen die folgenden Produktgruppen: Rum, Vodka, Aperitif/Vermouth, Whisky, Tequila, Premix/RTD und alkoholfreie Aperitifs. Die Kernmarken der Bacardi GmbH ordnen sich innerhalb dieser Produktgruppen wie folgt zu:
Sowie verschiedene Whisky Produkte unter John Dewas & Sons, aber auch Premium Tequila der Marke Patron sowie alkoholfreie Aperitifs unter der Dachmarke Martini. II. WirtschaftsberichtBranchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Gemäß Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2024 verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 einen Rückgang von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands geriet im Jahr 2023 im Kontext der anhaltenden Krise ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Zusätzlich führten ungünstige Finanzierungsbedingungen, bedingt durch steigende Zinsen, sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Damit wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortgesetzt, wie Brand erläutert. (Quelle: destatis 15.01.2024). Der sogenannte "Krisenmodus" führte auch auf dem Spirituosenmarkt zu einer gewissen Unsicherheit. Spirituosen gehörten im Jahr 2023 erneut zu den umsatzstarken Warengruppen im Lebensmittel-Einzelhandel (Distribution rund 75 bis 80 %). Allerdings war ein leicht rückläufiger Absatz bei einem relativ stabilen Umsatzergebnis zu verzeichnen. Im Jahr 2023 wurden auf dem deutschen Markt rund 710 Millionen Flaschen à 0,7 Liter angeboten. Der Pro-Kopf-Konsum reduzierte sich um 0,1 Liter auf 5,1 Liter pro Kopf. Rund 67 % aller Haushalte in Deutschland tätigten im Jahr 2023 mindestens einen Kauf von Spirituosen. (Quelle: Website des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. www.spirituosen-verband.de/). Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 171,6 Millionen Liter Alkohol (bis 2017 als Branntweinsteuer) versteuert, was einem Rückgang von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. (Quelle: destatis 10.04.2024). Die dargestellten Zahlen belegen, dass trotz eines leicht rückläufigen Trends die Nachfrage nach Spirituosen weiterhin besteht. Als wesentlicher Faktor für den rückläufigen Trend kann der Anstieg der Verbraucherpreise identifiziert werden. Im Jahresdurchschnitt 2023 ist in Deutschland ein Anstieg der Verbraucherpreise um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr 2022 zu verzeichnen. Gemäß einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist die Inflationsrate für das Jahr 2023 geringer als im Vorjahr. Im Jahr 2022 betrug sie noch +6,9 %. "Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand." (Quelle: destatis 16.01.2024, Pressemitteilung Nr. 020). Wie bereits im Vorjahr waren die Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation maßgeblich für die Teuerung im Jahr 2023 verantwortlich, wie Brand weiter ausführt. Im Jahr 2023 kam es gegenüber dem Vorjahr zu einer erneuten spürbaren Erhöhung der Preise für Nahrungsmittel um 12,4 % für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Im Jahresdurchschnitt verteuerten sich Waren im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 7,3 %. Dabei stiegen die Preise für Verbrauchsgüter um 8,8 %. Neben Nahrungsmitteln, deren Preise um 12,4 % höher waren als im Vorjahr, wurden auch alkoholfreie Getränke teurer (+10,5 %). Alkoholische Getränke und Tabakwaren kosteten im Jahr 2023 ebenfalls 8,5 % mehr als im Vorjahr. (Quelle: destatis 16.01.2024, Pressemitteilung Nr. 020). Diese makroökomische und branchenabhängige Entwicklungen sind, unter Einschränkungen, auch in den Absätzen der Bacardi GmbH ablesbar. Die Absatzmenge des Distributionsbereichs Domestic blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 2,1 Mio 9L Cases (Internationale Maßeinheit für Spirituosen und entspricht 12 Flaschen à 0,75L) stabil. Auf Grund eines geänderten Absatzverhalten im Rahmen von langwierigen Jahresgesprächsverhandlungen, konnte keine Steigerung im Absatzvolumen erzielt werden. Im Gegensatz, im Distributionsbereich Travel Retail, insbesondere dem Verkauf an Flughäfen, wurde im Geschäftsjahr 2024 ein Volumen nur von circa 264 Tsd. 9l Cases erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 14 Prozenten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist auf das nach wie vor unter dem Niveau vor der Pandemie liegende Passagieraufkommen, sowie eine zunehmende Konsumzurückhaltung der Reisenden zurückzuführen. Letztere wurde durch Inflationsdruck und internationale Krisen bedingt. Des Weiteren ist eine bewusste Reduzierung von Preisaktionen zu verzeichnen, welche ebenfalls einen signifikanten Einfluss auf das Verkaufsvolumen aufweist. Im Distributionsbereich Travel Retail war das Geschäftsjahr 2024 auch geprägt durch die Verluste auf den Marken Bombay und Bacardi, während im Bereich Tequila ein positiver Trend zu verzeichnen war. Produktinnovationen, die im Rahmen der Marketingaktivitäten eine hohe Priorität genossen, spielten auch in diesem Jahr eine wesentliche Rolle. Ihr Anteil am Gesamtergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr kontinuierlich gesteigert werden. Im Gegensatz zum Geschäftsjahr 2023 war das Geschäftsjahr 2024 von einer signifikanten Kaufzurückhaltung der Konsumenten geprägt, welche sich insbesondere auf das Premium-Portfolio auswirkte und zu einer deutlichen Unterschreitung der zuvor definierten Absatzziele führte. Im Rahmen der Produktinnovationen wurden Bacardi Tropical, Patron El Cielo sowie drei neue Dosenvarianten eingeführt. Das Wachstum der alkoholfreien Aperitifs Martini Vibrante und Floreale, welche im Geschäftsjahr 2021 eingeführt wurden, setzte sich fort. In Bezug auf die Umsatzmenge in Deutschland lässt sich für einzelne Segmente und Produkte der Bacardi GmbH folgende Entwicklung zusammenfassend darstellen. Dabei ist zu konstatieren, dass jeweils Kundeneffekte eine entscheidende Rolle spielten:
Insgesamt schätzt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf im abgelaufenen Fiskaljahr 2024 unter den gegebenen Umständen als günstig ein. Bedeutsame Leistungsindikatoren Die Bacardi GmbH hat folgende finanzielle Leistungsindikatoren identifiziert:
Es werden keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens verwendet. Überleitung Nettoumsatzerlöse
Überleitung EFO
Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Die Nettoumsatzerlöse verringerten sich in einem leichten (entgegen der Prognose moderaten) proportionalen Verhältnis zum geänderten Absatzverhalten der Kunden im Rahmen von langwierigen Jahresgesprächsverhandlungen. Das Absatzvolumen blieb insgesamt gemäß der Erwartung leicht sinkend. Die Earnings from Operations (EFO) verzeichneten entgegen der Erwartung einen deutlichen Rückgang. Dies ist insbesondere auf die leicht gesunkenen Nettoerlöse und die gestiegenen Kosten zurückzuführen, trotz leicht sinkendem Absatzvolumina. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind von der Geschäftsführung in Bezug auf ihre Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr, trotz der negativen Einflüsse der Wirtschaftslage und der steigenden Energiepreise, als solide bewertet worden. Im Folgenden wird die Entwicklung der Leistungsindikatoren detaillierter analysiert. Ertragslage Die Absatzmenge des Fiskaljahres 2024 blieb mit von 2,3 Mio. 9L Cases (Internationale Maßeinheit für Spirituosen und entspricht 12 Flaschen à 0,75L) im Vergleich zum Vorjahr mit 2,4 Mio. leicht gesunken. Im Geschäftsjahr 2024 wurde das geplante Absatzvolumen unterschritten. Die Kaufzurückhaltung der Konsumenten, insbesondere im Premium-Portfolio, führte zu einer deutlichen Verfehlung der Umsatzziele. Das Absatzvolumen hat sich in den Distributionsbereichen wie folgt entwickelt:
Die Abweichung zur Prognose ist im Wesentlichen durch eine stabile Absatzsituation mit den einzelnen innerdeutschen Kundengruppen sowie einem deutlichen Rückgang des Geschäftes im Travel Retail Bereich begründet. Die Umsatzerlöse (Gewinn- und Verlustrechnung) verringerten sich im Vorjahresvergleich auf 143,1 Mio. Euro (Vorjahr: 146,5 Mio. Euro). Dies ist, wie bereits angedeutet, auf die insgesamt stabile Absatzsituation mit den jeweiligen Kundengruppen im Bereich Domestic zurückzuführen. Allerdings sanken die Umsatzerlöse im Bereich Travel Retail signifikant um etwa -7,61 %. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Nettoumsätze von 143,0 Mio. Euro auf 139,3 Mio. Euro gesunken. Dabei verzeichnete der Distributionsbereich Domestic einen leichten Rückgang von -2,22 %, während der Bereich Travel Retail eine deutliche Senkung von -7,61 % aufwies. Die Aufwendungen für bezogene Waren stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr von 106,1 Mio Euro auf 108,0 Mio Euro gegenüber dem Vorjahresniveau, damit entsprechend der Steigerung der Kosten der bezogenen Waren. Der Personalaufwand senkte im abgelaufenen Geschäftsjahr um von 13,7 Mio Euro auf 13,3 Mio Euro gegenüber dem Vorjahr. Innerhalb des Personalaufwandes sanken die Aufwendungen für Altersversorgung von 7,9 Mio Euro auf 2,5 Mio Euro. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Aufwendungen für die Altersversorgung auf Basis des aktuellen versicherungsmathematischen Berichts von Mercer angepasst, welches auf die Entwicklung des Deckungsvermögens zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Personalstand betrug im Geschäftsjahr 152 Mitarbeiter (Vorjahr 157). Für alle festangestellten Mitarbeiter werden die Gehälter unabhängig von bestehenden Tarifverträgen ermittelt; ein Bonussystem basierend auf individuellen Zielvereinbarungen und der Unternehmensentwicklung, findet Anwendung für grundsätzlich alle Mitarbeiter. Interne sowie externe Schulungsmaßnahmen sichern und erweitern die Kompetenzen der Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im vergangenen Geschäftsjahr von 9,6 Mio. Euro auf 10,8 Mio. Euro. Dies ist in erster Linie auf die niedrigere Weiterbelastung der Aufwendungen für Advertising und Promotion an die Muttergesellschaft Bacardi-Martini B.V. zurückzuführen, die auf die Aktualisierung der Investitionspläne hinter unseren Marken zurückzuführen ist. Die prognostizierte Entwicklung des EFO senkte und die EFO betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 39,8 Mio EUR (Vj: 48,0 Mio EUR). Der Rückgang des Absatzkanals Travel Retail, insbesondere aufgrund der Verkaufszahlen an Flughäfen, hatte einen wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis. Des Weiteren ist zu vermerken, dass auch der Preiseffekt der Produkte im Lebensmitteleinzelhandel, bereinigt um Sondereffekte durch eine Veränderung des Absatzverhaltens im Zuge von Jahresgesprächsverhandlungen, weiterhin ein Wachstum aufweist und sich damit ebenfalls positiv auf das Ergebnis auswirkt. Das handelsrechtliche Jahresergebnis beträgt 6,0 Mio. EUR (Vj.: 4,0 Mio. EUR). Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein Anstieg zu verzeichnen, der auf einem Effekt basiert, der weniger sozialer Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung zurückzuführen ist. Finanzlage Das Unternehmen war während des gesamten Geschäftsjahres zahlungsfähig - kurzfristige Finanzierungsbedarfe werden durch verbindliche Kreditlinien von 10 Mio. Euro gedeckt, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen worden sind. Kurzfristige Darlehen an bzw. Kredite von verbundenen Unternehmen sind regelmäßig eingesetzte Mittel des Finanzmanagements. Wir gehen davon aus, dass uns der Kapitalmarkt jederzeit eine bedarfsgerechte Finanzierung zur Verfügung stellen wird. Das Finanzmanagement achtet darauf, dass sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie Verpflichtungen gegenüber finanzierenden Banken termingerecht nachgekommen wird. Resultierend aus der Geschäftstätigkeit ergibt sich, dass die Verbindlichkeiten größtenteils in Euro bestehen. Die im Anhang enthaltende Übersicht gibt Aufschluss über die Fälligkeit der Verbindlichkeiten. Die Zinsentwicklung wird im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft beobachtet. Das Eigenkapital beläuft sich auf 11,1 Mio EUR (VJ: 5,1 Mio. Euro), die Eigenkapitalquote beträgt 15,16% (VJ: 6,9%). Nach dem Rückgang des Eigenkapitals im vorletzten Jahr, getrieben durch die Abschreibungen der Unternehmensbeteiligungen an den zwei russischen Tochterfirmen unter dem Vorsichtsprinzip und nach §253 HGB, hat sich das Eigenkapital im zurückliegenden Geschäftsjahr wieder positiv entwickelt. Vermögenslage Die absoluten Kosten der Vorräte belaufen sich im Berichtsjahr 2024 auf 13,1 Mio. Euro (VJ: 15,5 Mio. Euro). Diese Reduzierung der Vorräte ist im Wesentlichen auf eine Optimierung der Prozesse im Warenhaus-Management und Portfolio sowie auf eine Verringerung von Promotionen für den Handel zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 21,7 Mio EUR auf 8,9 Mio EUR gesunken, welches auf ein effizientes Zahlungsmanagement basiert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Bilanzstichtag um 13,5 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten die Forderungen aus Cash-Pooling und entstammen darüber hinaus aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Rückstellungen sind von 44,0 Mio Euro auf 43,3 Mio Euro gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen sind von 1,1 Mio Euro auf 5,2 Mio Euro gestiegen. Der wesentliche Grund hierfür sind die im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallenen Kosten für den Einkauf der Spirituosenprodukte. Gesamtbeurteilung Die Geschäftsführung hat eine umfassende Bewertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorgenommen und kommt zu dem Schluss, dass diese als zufriedenstellend einzustufen ist. Dies bedeutet, dass die vorhandenen Vermögenswerte des Unternehmens solide sind, die finanzielle Situation ausreichend ist und das Unternehmen einen akzeptablen Gewinn erwirtschaftet. III. Chancen und RisikoberichtRisikomanagement Ein monatliches Berichtswesen sowohl des Finanzergebnisses als auch operativer Kennzahlen identifiziert eventuelle Risiken frühzeitig und führt zur umgehenden Einleitung von Gegenmaßnahmen. Die Bacardi GmbH ist in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. Gemäß der Konzernvorgabe sind entsprechende Kontrollmechanismen nach dem Sarbanes Oxley Act eingeführt. Das Unternehmen verfügt zudem über ein Notfallkonzept zur Absicherung des Geschäftsbetriebes nach einem Katastrophenfall. Chancen Die vergangenen Jahre haben aufgezeigt, dass die Firma in der Lage ist, auch in unsicheren Zeiten, welche durch geo-politische Auswirkungen oder die Corona-Pandemie gekennzeichnet waren, ein profitables Wachstum zu generieren und ihre Marktposition durch das Portfolio internationaler Spirituosen zu behaupten und auszubauen. Das Portfolio internationaler Premiumspirituosen bildet weiterhin das solide Fundament für den Unternehmenserfolg der Bacardi GmbH. Die Erweiterung bestehender Produktgruppen eröffnet für die Bacardi GmbH zusätzliche Wachstumschancen, wie zum Beispiel im Dosen-Segment sowie mit den alkoholfreien Aperitifs von Martini. Diese werden es auch in Zukunft der Firma ermöglichen, neue Absatzpotentiale zu erschließen und weitere Konsumenten zu gewinnen. Die zusätzliche Wachstumschancen werden als groß eingestuft. Die Bacardi GmbH sieht sich gezwungen, den Auswirkungen allgemeiner Kostensteigerungen durch Preiserhöhungen bei einzelnen Produktgruppen oder Marken entgegenzuwirken. Gemäß dem Bericht von Statista vom 17.09.2024 ist der monatliche Verbraucherpreisindex für Spirituosen in Deutschland in den letzten zwei Jahren tendenziell gestiegen (Quelle: destatis 17.09.2024, Monatlicher Verbraucherpreisindex für Spirituosen in Deutschland bis 2024). Dieser Schritt ist erforderlich, um die Rentabilität zu gewährleisten. Schwankungen im Absatz und Umsatz aufgrund der Akzeptanz der Preisanpassungen seitens des Handels können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir sind zuversichtlich, dass die gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte bei den Konsumenten Verständnis für Preisanpassungen wecken wird. Die Chance für die Gewährleistung der Rentabilität wird als nachhaltig eingestuft. Unsere langfristige Vision ist es, unsere Position als einer der führende Anbieter von Premiumspirituosen weiter auszubauen und das Vertrauen unserer Kunden und Konsumenten zu festigen. Dazu werden wir uns durch kontinuierliche Produktinnovationen und eine starke Marktausrichtung den Anforderungen der Branche stellen und als vertrauenswürdiger Partner für Genuss und Genusserlebnisse höchster Qualität positionieren. Risiken Durch den geo-politischen Krieg in der Ukraine stiegen unter anderem die Energiepreise in Deutschland auf Rekordniveau an, dadurch stiegen ebenfalls die lokalen Produktions- und Lebenshaltungskosten. (Quelle: Statistisches Bundesamt - Statista 2023 - Inflationsrate Veränderung Deutschland von 1992 bis 2023. Bericht von 16.01.2024). Dennoch bleibt in vielen Einzelhandelssparten die Geschäftssituation herausfordernd. "Viele Einzelhändler spüren die Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher, in vielen Bereichen sind die preisbereinigten Umsätze zuletzt zurückgegangen", sagt Höppner. (ifo Konjunkturumfrage 7. Juli 2023). Auch im vorlegenden Jahr ist mit einer gewissen Sensibilität der Konsumenten in ihrem Kaufverhalten zu rechnen. Damit soll den unsicheren externen Faktoren wie geopolitische Ereignisse, Klimakatastrophen oder wirtschaftliche Krisen begegnet werden. Dies kann für die Firma ein wesentliches Risiko für den Absatz darstellen. Ein weiterer Aspekt, der die Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher beeinflussen könnte, ist die Rückkehr zum Regelsteuersatz für die Umsatzsteuer in der Gastronomie. Ein dauerhafter ermäßigter Umsatzsteuersatz von 7 % auf den Verzehr von Speisen in Restaurants hat am 21. September 2023, keine Mehrheit im Bundestag gefunden (Quelle: Deutscher Bundestag. Finanzen. Bundestag stimmt gegen ermäßigte Umsatzsteuer in Restaurants). Seit dem 1. Januar 2024 gilt in der Gastronomie eine neue Regelung der Umsatzsteuersätze. Für den Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort im Restaurant findet wieder der allgemeine Steuersatz von 19 % Anwendung. Dies bedeutet, dass Gastronomen für die Abgabe von Speisen wieder den vollen Umsatzsteuersatz von 19 % erheben müssen. Dies ist eine mögliche Ursache für die rückläufige Frequenz in der Gastronomie. (Quelle: Website: www.steuerberaten.de. Bericht: 7% Umsatzsteuer in der Gastronomie: zeitweise Reduzierung und Ausblick auf 2024). Das Risiko der Änderung des Umsatzsteuersatzes wird als nachhaltig eingestuft. Die Entwicklung von Rohstoffpreisen kann einen erheblichen Einfluss auf die Beschaffungskosten der Produkte haben. Wenn die Preise für wichtige Rohstoffe wie Weizen, aber auch Glas und Karton steigen, kann dies zu höheren Beschaffungskosten führen und die angestrebten Gewinnmargen beeinträchtigen. Darüber hinaus könnten Engpässe bei bestimmten Rohstoffen auftreten, was zu Produktionsverzögerungen oder sogar zur vorübergehenden Produktionsstopps führen kann. Dies hätte direkte Auswirkungen auf unsere Warenversorgung und könnte zu einer Verringerung der Verfügbarkeit unserer Produkte für unsere Kunden und Konsumenten führen. Die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten ist ebenfalls von großer Bedeutung. Wenn es Engpässe bei den Kapazitäten oder Unterbrechungen im Transportwesen gibt, sei es aufgrund von Infrastrukturproblemen, Behinderungen im Straßen- oder Schienennetz, kann dies zu Verzögerungen bei der Lieferung unserer Produkte führen. Die logistische Kette wird gestört, was zu längeren Lieferzeiten und einer Beeinträchtigung der Warenversorgung führt, dies wirkt sich negativ auf unsere Reputation und Kundenbeziehungen aus. Der Bericht zur monatlichen Auslastung im europäischen Transportmarkt bis Juli 2024 analysiert das Verhältnis von Frachtangeboten im Vergleich zu Laderaumangeboten innerhalb des europäischen Transportmarktes. Damit lässt sich die Auslastung der Transportunternehmen ableiten. Im Juli 2024 lag der Frachtanteil mit insgesamt 73 Prozent rund neun Prozentpunkte höher als im Juli 2023. (Quelle: Statista Research Department, 12. August 2024). Insgesamt sind die Entwicklung von Rohstoffpreisen und die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten wichtige Risikofaktoren, die unsere Warenversorgung und die Verfügbarkeit unserer Produkte erheblich beeinflussen können. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, diese Faktoren genau zu überwachen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um mögliche Auswirkungen zu minimieren und alternative Lösungen zu finden, um unsere Lieferkette und Produktverfügbarkeit zu schützen. Aktuell wird das Risiko als nachhaltig eingestuft. Bei der Risko Betrachtung darf auch der Aspekt eines Liquiditätsrisiko nicht außer Acht gelassen werden. Diese besteht jedoch nicht, da bei Bedarf jederzeit eine interne Finanzierung über verbundene Unternehmen in Anspruch genommen werden kann. Gesamtbeurteilung In der Gesamtschau beurteilt die Geschäftsführung die Chancen und Risiken für das Geschäftsjahr und für das kommende Geschäftsjahr als händelbar. Bestandsgefährdende Risiken bestehen trotz der aktuellen Inflation, die Kaufzurückhaltung und der rückläufigen Frequenz in der Gastronomie in einem moderaten Maße. Die Kunden weisen nach wie vor eine sehr gute Zahlungsmoral auf, sodass keine nennenswerten Zahlungsausfällen zu erwarten sind. IV. PrognoseberichtDer Monatsbericht der Deutschen Bundesbank über die Perspektiven der deutschen Wirtschaft bis 2026 zeigt, dass die Inflation in Deutschland sinkt. Dennoch ist es zu früh, um eine grundsätzliche Entwarnung zu geben. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) dürfte die Teuerungsrate im laufenden Jahr auf jahresdurchschnittlich 6,1% zurückgehen und sich im kommenden Jahr mehr als halbieren, auf 2,7 %. Die Teuerung von Energie lässt stark nach und auch bei Nahrungsmitteln ist sie deutlich rückläufig. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreicht erst im laufenden Jahr ihren Höhepunkt von 5,1%. Im kommenden Jahr geht auch sie deutlich auf 3,0 % zurück. Dann werden Lieferengpässe kein grundlegendes Problem darstellen und die Gewinnmargen normalisieren sich. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht. Dezember 2023). Manche Ökonomen rechnen im Gesamtjahr 2024 mit einem Wachstum. Der IWF rechnet für 2024 weiterhin mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Infografik von Statista zeigt. Deutschland wäre damit - sollte die Prognosen eintreffen - 2024 erneut das Schlusslicht unter den großen Industrienationen. (Quelle: Statista. IWF-Prognose: Deutschland bleibt Konjunktur-Schlusslicht, 17. Juli 2024). Die Bundesregierung hat den Haushaltsentwurf für 2025 vorbeireitet. Man erwartet eine Entlastung von insgesamt 23 Milliarden Euro durch höhere Freibeträge und Anpassungen bei der Lohn- und Einkommensteuer (Quelle: Bundesregierung. Haushaltsentwurf 2025 setzt klare Prioritäten. 10. September 2024). Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist eine fundierte Einschätzung zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht möglich. Es bleibt abzuwarten, wie sich der deutsche Spirituosenmarkt unter diesen Eindrücken im kommenden Jahr entwickeln wird. Es ist jedoch ermutigend zu sehen, dass die Branche trotz der Herausforderungen eine positive Entwicklung verzeichnen konnte. Die Anstrengungen zur Steigerung der Nachfrage und die Innovationen in Bezug auf Produkte und Marken werden weiterhin von großer Bedeutung sein, um das Wachstum des deutschen Spirituosenmarktes voranzutreiben. Die Branche hat ihre Anstrengungen verstärkt, um innovative und qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, die den Bedürfnissen und Vorlieben der Verbraucher entsprechen. Für das kommende Geschäftsjahr prognostiziert das Unternehmen ein weiterhin herausforderndes wirtschaftliches Umfeld sowie einen moderaten Rückgang der Inflation im Vergleich zum Berichtsjahr. Wir erwarten, dass sich der Trend im On-Trade-Bereich nach einem Jahr des Rückgangs stabilisieren wird. In Anbetracht der gegenwärtigen ökonomischen Turbulenzen ist zu prognostizieren, dass die Konsumenten weiterhin auf erschwingliche Alternativen ausweichen werden, was einen Druck auf die Premium- und Ultra-Premium-Segmente zur Folge haben wird. Unsere Prognosen für die Absatzvolumenentwicklung im kommenden Jahr gehen jedoch aufgrund der einmaligen Effekte, mit denen das Unternehmen im laufenden Jahr konfrontiert war, von einem leichten Aufwärtstrend aus. Die prognostizierte Absatzvolumenentwicklung in Kombination mit den erwarteten Auswirkungen der geplanten Preiserhöhungen sowie ein positiver Produktmix-Effekt sollten in der Folge zu einem leichten Anstieg der Nettoumsatzerlösen (Net Sales) führen. Dies unter der Voraussetzung, dass das Unternehmen in der Lage ist, die potenziellen Auswirkungen einer Stärkung der Kaufkraft des Einzelhandels zu bewältigen, sowie dass sich das Verbrauchervertrauen nicht verschlechtert. Trotz des erwarteten Rückgangs der Inflationsrate gehen wir davon aus, dass wir auch im nächsten Jahr mit den Auswirkungen steigender Produktionskosten konfrontiert sein werden. Auch im Bereich der Personalkosten und anderer Overheads erwarten wir entsprechende Auswirkungen, die unsere Strukturkosten in absoluten Zahlen unter Druck setzen werden. In Übereinstimmung mit den zuvor dargelegten Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung des Absatzvolumens und der Nettoumsatzerlöse prognostizieren wir eine leichte positive Entwicklung unserer Kostenquote sowie unseres EFO-Ergebnisses. Beurteilung der Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Bacardi GmbH hat eine realistische Beurteilung der aktuellen Situation des Unternehmens vorgenommen und dabei verschiedene oben genannte Faktoren berücksichtigt. Es wird erwartet, dass das Unternehmen auch im kommenden Geschäftsjahr mit Herausforderungen auf Grund des Wirtschaftsgeschehens konfrontiert sein wird. Trotzdem geht die Geschäftsführung davon aus, dass deren Auswirkungen insgesamt moderat sein wird. Proaktive Maßnahmen wie Preiserhöhungen von einzelnen Produkten bzw. Produktgruppen werden vor allem die Auswirkungen aus gestiegenen Kosten minimieren. Die Geschäftsführung überwacht die aktuellen Marktentwicklungen genau und analysiert regelmäßig die potenziellen Auswirkungen von Inflation und anderen Kostensteigerungen. Durch diese fortlaufenden Marktanalysen kann eine fundierte Bewertung vorgenommen und gegebenenfalls zusätzliche erforderliche Maßnahmen ergriffen werden, um die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten und zu verbessern.
Hamburg, den 30. Oktober 2024 Geschäftsführung Andreas Wiech Georgius Jacobus Adrianus Kester Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.4.2023 bis 31.3.2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024I. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Bacardi GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 14390 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten bilanziert. Diese werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer planmäßigen Nutzungsdauer analog den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen für planmäßige Abschreibungen, nach der linearen Methode, vermindert. Die angesetzten Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in den Folgejahren teilweise oder ganz, erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens jedoch bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert und wird seiner Nutzungsdauer gemäß den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen um planmäßige Abschreibungen, nach der linearen Methode vermindert. Die angesetzten Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zenh Jahren. Solange geringwertige Wirtschaftsgüter deren Wert zwischen 250 EUR bis 1.000 EUR liegt, im Anlagevermögen eine untergeordnete Rolle einnehmen, wird im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet. Dieser wird über fünf Jahre abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in den Folgejahren teilweise oder ganz, erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens jedoch bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte. Geleistete Anzahlungen Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei bereits vorübergehender Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in den Folgejahren teilweise oder ganz, erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens jedoch bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte Vorräte Die Transferpreise werden einmal jährlich mit der Einkaufsgesellschaft Tradall vereinbart und unterjährig nur für Neuprodukte neu kalkuliert. Die Berechnung erfolgt nach dem Arms Length Principle und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktpreise und der damit verbundenen Kosten. Dabei werden auch interne Kosten wie Produktion, Lagerhaltung und Verwaltungskosten berücksichtigt. Die abgestimmten Transferpreise dienen dazu, den Wert der Vorräte zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen oder Tochtergesellschaften richtig zu erfassen und eine faire Bewertung sicherzustellen. Das Arms Length Principle (Grundsatz der Fremdüblichkeit) ist ein wichtiges Konzept in der Transferpreisgestaltung. Es besagt, dass die Transferpreise zwischen verbundenen Unternehmen so festgelegt werden sollten, als ob sie unabhängige Parteien wären, die unter vergleichbaren Marktbedingungen handeln. Dies bedeutet, dass die Transferpreise dem entsprechen sollten, was Unternehmen in einem freien und offenen Markt für vergleichbare Produkte oder Dienstleistungen zahlen würden. Die jährliche Vereinbarung der Transferpreise mit der Einkaufsgesellschaft Tradall ermöglicht es, die aktuellen Marktbedingungen und die damit verbundenen Kosten angemessen zu berücksichtigen. Unterjährig werden die Transferpreise nur für Neuprodukte neu kalkuliert, um sicherzustellen, dass auch für diese Produkte die aktuellen Informationen verwendet werden. Die Berechnung der Transferpreise beinhaltet die Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie die Beschaffungskosten, die Herstellungskosten, die Lagerhaltungskosten und andere relevante Kostenfaktoren. Dadurch wird eine transparente und faire Bewertung der Vorräte erreicht, die den Geschäftsinteressen aller beteiligten Parteien gerecht wird Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Flüssige Mittel Die Flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt, was bedeutet, dass ihr Wert in der Bilanz zum ursprünglichen Ausgabepreis oder zum festgelegten Nennwert ausgewiesen wird. Der Nennwert ist der angegebene Wert einer finanziellen Vermögensposition, der oft auf einem Wertpapier oder Vertrag angegeben ist. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass sie eine klare und einheitliche Bewertung der flüssigen Mittel ermöglicht. Es werden keine Anpassungen für etwaige Marktwertänderungen vorgenommen. Dadurch wird vermieden, dass kurzfristige Schwankungen in den Marktpreisen den ausgewiesenen Wert der Flüssigen Mittel beeinflussen. Aktive Latente Steuern Für sämtliche temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen wird das Wahlrecht in Anspruch genommen, eine sich insgesamt daraus ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer in der Bilanz anzusetzen. Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 32.3%. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zu Nennwerten angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach Projected Unit Credit-Verfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Die erwarteten Gehaltssteigerungen wurden bei der Ermittlung der Verpflichtungen mit 2,50% (Vj.2,50%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,3% (Vj. 2,3%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde ebenfalls berücksichtigt. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde der Rechnungszins von 1,83% (Vj. 1,79 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Es handelt sich hierbei um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag 1,80% (Vj. 1,50%). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrer Rückdeckungsversicherung bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die Bewertung der CTA-Vermögen erfolgte zum jeweiligen Stichtag unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Kurswerte. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Am 15. Dezember 2023 verabschiedete der deutsche Bundesrat das Mindeststeuergesetz zur Umsetzung der EU-Mindestbesteuerungsrichtlinie. Dieses Gesetz findet Anwendung auf Steuerjahre, die am oder nach dem 31. Dezember 2023 beginnen (Einkommensberücksichtigungsregel) sowie auf Steuerjahre, die am oder nach dem 31. Dezember 2024 beginnen (Unterbesteuerungsregel). Dies hat Konsequenzen für die Bilanzierung und Offenlegung dieser neuen Steuern für Unternehmen, die Teil einer großen Gruppe mit einem konsolidierten Gruppenumsatz von mindestens 750 Millionen Euro sind. Die Steuerregeln der Säule 2 zielen darauf ab, sicherzustellen, dass große Unternehmen (sowohl multinationale als auch deutsche Konzerne) einen Mindeststeuersatz von 15 % auf das Einkommen in den Rechtsräumen zahlen, in denen sie tätig sind. Es wird davon ausgegangen, dass die Umsetzung des Mindeststeuergesetzes keine zusätzlichen Steuern für das Unternehmen mit sich bringt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist nter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Im Anlagevermögen ist eine Beteiligung in Höhe von EUR 2 (VJ: EUR 2) an der Bacardi Rus LLC, Moskau, Russland, und der Bacardi-Martini Rus LLC, Moskau, Russland, ausgewiesen. Aufgrund der Sanktionen und Einschränkungen nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine, wurde unter dem Vorsichtsprinzip und insbesondere nach § 253 HGB eine Abschreibung auf Finanzanlagen betreffend verbundene Unternehmen vorgenommen. Beide Positionen weisen auch im Geschäftsjahr 2024 einen Erinnerungswert von jeweils 1 EUR auf. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte auf Grund des weiterhin anhaltenden Ukraine Krieges keine Zuschreibung auf die Bilanzpositionen.
* per 31. Dezember 2023 Erläuterungen zur BilanzForderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch gegen verbundene Unternehmen sind binnen eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 5.002 Forderungen gegen den Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von EUR 32.869 und entstammen darüber hinaus aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber unter 5 Jahren, in Höhe von TEUR 64 (VJ: TEUR 64). Aktive Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus dem temporären Unterschied zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansatz der Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen. In Höhe der aktiven latenten Steuern TEUR 8.015 (VJ: TEUR 8.166) besteht eine Ausschüttungssperre. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellung für Pensionszusagen ist durch ein Contractual Trust Arrangement (CTA) gedeckt. Diese ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden. dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit dem beizulegenden Zeitwert mit ihrem Rückstellungen verrechnet. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: Erläuterungen zur BilanzRückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die zu verrechnenden Auflösungen (+) bzw. Zuführungen (-) für das Geschäftsjahr entfallen auf:
Die Gesellschaft weist die Erträge aus dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in den Personalaufwendungen aus. Nach Maßgabe des § 268 Abs. 8 HGB unterliegt der Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und beizulegenden Zeitwert der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR (111) (Vorjahr TEUR 1.148) einer Ausschüttungssperre.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 3.818 (Vorjahr TEUR 2.450) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen überwiegend Körperschaft- und Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr. Die sonstigen Rückstellungen umfassen imWesentlichen Werbekostenzuschüsse, Boni, Jubiläen und Rückstellungen für Urlaubsansprüche. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zuzuordnen, und beinhalten keine Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter. Kurzfristige Darlehen gegenüber der Bacardi-Martini B.V., Rotterdam, Niederlande, wurden im laufenden Geschäftsjahr abgelöst. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern TEUR 1.887 (VJ: TEUR 9.007) und davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 270 (VJ: TEUR 371). Die Verbindlichkeiten sind sämtlich nicht besichert. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren hauptsächlich aus Erträgen aus der Währungsumrechnung von TEUR 371 (VJ:TEUR 21). Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind für Altersversorgung TEUR 403 (VJ: TEUR 5.736) enthalten. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Zu den Abschreibungen verweisen wir auf die Aufstellung im Anlagenspiegel. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR (423) (VJ: TEUR 9). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand resultiert in Höhe von TEUR 698 (VJ: TEUR 655). aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und bestehen keine Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten im Wesentlichen in Höhe von TEUR 2.326 (VJ: TEUR 4.603) laufenden Steueraufwand der Periode und in Höhe von TEUR 150 latenten Steueraufwand (VJ: (1.688), Latenten Steuerertrag . Zudem betreffen TEUR 310 periodenfremden Steuerertrag. Beirat
Sonstige Angaben Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung sind insgesamt TEUR 3.818 (VJ: TEUR 3.848 zurückgestellt. Die Angaben bezüglich der Bezüge der aktiven Geschäftsführungsmitglieder unterbleiben aufgrund der Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Gesamtbezüge des Beirats Der Beirat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Bacardi-Martini B.V. in Rotterdam, Niederlande (Registernummer: 33164385), einbezogen. Bacardi-Martini B.V. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Jahresabschluss der Bacardi - Martini B.V. wird bei der niederländischen Handelskammer in Rotterdam veröffentlicht. Die Bacardi GmbH ist gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß §§ 90 ff. HGB aufzustellen, befreit. Der Konzernabschluss der Bacardi- Martini B.V. wird übersetzt und im Bundesanzeiger offengelegt. Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Bacardi Limited, Hamilton, Bermuda als höchste Konzernspitze (größter Konsolidierungskreis) einbezogen und dort hinterlegt. Der Konzernabschluss der Bacardi-Martini B.V. wird nach niederländischem Recht erstellt. Abweichend von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften werden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Die Bacardi-Martini B.V. hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Pensionsrückstellungen im Rahmen des Konzernabschlusses nach US-GAAP zu bilanzieren. Die Zinssätze für die Berechnung des Bar- oder Teilwertes der Pensionsrückstellungen basieren auf den Zinssätzen des Kapitalmarktes für festverzinsliche Wertpapiere. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden im sonstigen Ergebnis ("Other Comprehensive Income") erfasst. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, beträgt
Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 2.133. VJ: TEUR 1.940). Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen im Sinne von Artikel 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf TEUR 1.802 (VJ: TEUR 1.796). und ist damit nur moderat gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der mittelbaren Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 3,818 (VJ: TEUR 2450). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Ergebnisverwendungsvorschlag/- beschlussGemäß § 29 GmbH-Gesetz und nach sorgfältiger Prüfung der Jahresabschlüsse sowie des Geschäftsberichts schlägt die Geschäftsführung der Bacardi GmbH folgende Ergebnisverwendung vor: Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von 6.073.413 EUR soll wie folgt verwendet werden: Der gesamte Jahresüberschuss wird der Gewinnrücklage zugeführt, um das Eigenkapital der Gesellschaft zu stärken und den Verlustvortrag von 6.436.794 EUR aus dem Vorjahr zu verringern sowie zukünftige Investitionen zu ermöglichen Sonstige Angaben Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Hamburg, den 30. Oktober 2024 Geschäftsführung Andreas Wiech Georgius Jacobus Adrianus Kester Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bacardi GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bacardi GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bacardi GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 19. November, 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer ppa. Dr. Cristina Müller-Burmeister, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 20.11.2024 festgestellt. |
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