Chicken Farm GmbHLiquidiert

45659 Recklinghausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 6901
Eingetragen
11.2.2009
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenEinzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel insbesondere mit Fleischprodukten sowie die Durchführung von Transporten einschließlich solcher im grenzüberschreitenden Verkehr und die Übernahme von Speditionsleistungen; soweit hierfür behördliche Erlaubnisse erforderlich sind, nach deren Vorliegen.

Historie

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Management

NameRolle
Ferhat Taykutgül
seit 10.1.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wiesenstraße 26, 46117 Oberhausen
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Chicken Farm GmbH

Recklinghausen

(vormals: Castrop-Rauxel)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht 2011

Chicken Farm GmbH, Castrop-Rauxel

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Geschäftstätigkeit

Die Chicken Farm GmbH ist ein Zerlegebetrieb. Hähnchenschenkel werden fast täglich mit eigenen Lkws aus Belgien nach Castrop-Rauxel transportiert. Hier werden die Hähnchenschenkel ausgebeint und anschließend als Fleisch in gekühltem Zustand europaweit an Dönerproduzenten verkauft. Ein flexibles Produktionssystem ermöglicht es uns, auf Kundenwünsche sofort zu reagieren. Die Kunden befinden sich in Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande, Polen und Schweden.

Als Zerlegbetrieb für Hühnerfleisch sind wir einer der Marktführer in Deutschland und aufgrund der europaweiten Lieferungen fast konkurrenzlos. Marktführer definieren wir dabei nicht nur über das Geschäftsvolumen, sondern verbinden damit auch unsere Philosophie der ständigen Verbesserung unserer Produktqualität. Die nachhaltige Umsetzung höchster Qualitätsstandards hat dazu geführt, dass wir unsere Stellung am Markt innerhalb kürzester Zeit erheblich ausbauen konnten.

2. Unternehmensstrategie

Wir wollen auch in Zukunft der bevorzugte Lieferant von Hühnerfleisch für unsere Kunden sowie branchenführend bei Qualität, Wachstum und Profitabilität sein. Dieses Ziel wollen wir erreichen mit einer klaren Wachstumsstrategie, die auf den kontinuierlichen Ausbau unserer führenden Marktpositionen bei fortlaufender Verbesserung der Rentabilität abstellt.

2.1. Organisches Wachstum

Den Ausbau unserer führenden Marktpositionen streben wir über stetiges organisches Wachstum in neuen Märkten in Europa an. Dabei profitieren wir von unserem umfangreichen Netzwerk.

2.2. Verbesserung der Rentabilität

Ein weiterer Baustein unserer Strategie liegt in der konsequenten Rentabilitätssteigerung. Getragen von unserer durch unternehmerisches Denken geprägten Kultur sowie unserem Geschäftsmodell streben wir eine kontinuierliche Verbesserung bei Roherträgen, EBITDA, Cash Flows und Kapitalrentabilität an. Wesentliche Hebel liegen dabei in der Ausdehnung unserer Geschäftstätigkeit durch organisches Wachstum sowie der damit verbundenen Nutzung von Größenvorteilen.

3. Gesamtwirtschaftliche Lage

Nach einem kräftigen Wachstum der Weltwirtschaft in 2010 hat die konjunkturelle Dynamik in 2011 nachgelassen. Als Folge der Auswirkungen des Erdbebens in Japan sowie aufgrund stark gestiegener Rohstoffpreise entwickelte sich das globale Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2011 nur verhalten. Während das Abklingen dieser Belastungsfaktoren im dritten Quartal 2011 dem Wirtschaftswachstum etwas Schwung verleihen konnte, sorgten die Spannungen an den Finanzmärkten sowie eine restriktive Fiskal- und Geldpolitik in den wichtigsten Schwellenländern für eine erneute Abschwächung der globalen Konjunktur.

Die europäische Konjunktur verlor nach einem relativ kräftigen Wachstum im ersten Quartal 2011 in den darauf folgenden zwei Quartalen an Fahrt. Verantwortlich dafür waren die Verringerung der weltweiten Nachfrage und die anhaltenden Spannungen an den Staatsanleihenmärkten.

II. Geschäftsverlauf

1. Wirtschaftliches Umfeld im Fleisch verarbeitenden Gewerbe

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 8,2 Mio. t Fleisch aus gewerblichen Schlachtungen erzeugt, 1,5 % mehr als im Vorjahr. Schweinefleisch hat mit gut 68 % den höchsten Anteil an der Fleischerzeugung. Danach folgt Geflügelfleisch mit ca. 17 % und Rindfleisch mit etwa 14 %.

Schätzungsweise werden mit Döner pro Jahr rund 3,5 Milliarden Euro europaweit umgesetzt. Allein 2,7 Milliarden Euro davon entfielen 2011 auf Unternehmen in Deutschland. Rund 16.000 Dönerbuden gibt es allein in Deutschland. Sie werden von etwa 400 Herstellern beliefert. In der Branche herrscht ein harter Preis- und Verdrängungswettbewerb.

Die letzten drei Jahre haben weder größere Fleischskandale hervorgebracht, noch wurde die Beliebtheit von Fleisch durch Tierseuchen wie Vogelgrippe, Schweinepest oder Rinderwahn beschädigt. Insofern zeigt sich der Konsum von Fleischwaren in Deutschland auf einem konstant hohen Niveau.

2. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Unser Umsatz stieg erneut deutlich gegenüber dem Vorjahr, was wir der erfolgreichen Umsetzung unserer Strategie verdanken. Aufgrund des größeren Geschäftsumfangs verzeichneten wir einen entsprechenden Anstieg des operativen Aufwands. Die Personalkosten stiegen infolge eines wachsenden Personalbestands, und auch die Kosten u.a. für Transporte und Abschreibungen waren höher als im Vorjahr.

Durch das organische Wachstum konnten wir den Vorjahreswert des operativen EBITDA deutlich übertreffen.

Das Working Capital (Vorräte zuzüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) stieg gegenüber dem Niveau zum Jahresende 2010 um TEUR 419 deutlich an. Dies ist im Wesentlichen auf die Umsatzsteigerung zurückzuführen.

Die Investitionen in Sachanlagen stiegen gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres deutlich an.

Insgesamt waren der Geschäftsverlauf und damit die Entwicklungen bei der Ergebnis- und Finanzlage im Jahr 2011 vor dem Hintergrund des gesamtwirtschaftlichen Umfelds erneut sehr erfreulich.

III. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Umsätze entwickelten sich im Geschäftsjahr 2011 positiv von TEUR 12.715 auf TEUR 14.300. Dies entspricht einer Steigerung von rund 12,5 %. Der Großteil der Umsätze wird noch im Inland erzielt, der Anteil entspricht 65,4 %. Während der Umsatz in Deutschland aufgrund von Sättigungstendenzen nur geringfügig um 2,1% gestiegen ist, hat der Umsatz im EU-Ausland um fast 40% zugenommen. Unsere Exporterfolge sind das Ergebnis einer konsequent betriebenen Erschließung neuer Absatzmärkte und zugleich eine Bestätigung für die erreichte hohe Produktqualität.

Entsprechend der Umsatzsteigerung hat sich auch der Materialaufwand erhöht. Die Erhöhung entspricht einer Steigerung von 12,6 % auf TEUR 11.792. Der Rohertrag konnte aufgrund der Umsatzsteigerung um 11,8 % auf TEUR 2.508 erhöht werden.

Die Personalkosten stiegen um 16,0 % auf TEUR 1.037. Für je 1 Euro Personalkosten wurde ein Umsatz von EUR 13,79 erzielt.

Aufgrund hoher Investitionen in 2011 erhöhte sich plangemäß das Abschreibungsvolumen von TEUR 93 auf TEUR 166. Bedingt durch höhere laufende Kfz-Kosten (TEUR 154) konnte nur ein Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau erzielt werden (TEUR 167, Vorjahr TEUR 165).

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von TEUR 2.582 auf TEUR 3.327. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben hierbei einen Anteil von 76,2 %.

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2011 betragen TEUR 320. Bei diesen Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um Neu- und Ersatzinvestitionen in den Fuhrpark. Die Anlagenintensität verringert sich aufgrund der höheren Bilanzsumme von 20,8 % auf 17,4 %.

Bei einem Eigenkapital von TEUR 470 entsprach das Jahresergebnis 2011 einer Eigenkapitalrentabilität von 35,5 %. Die Eigenkapitalquote konnte von 11,7 % auf 14,1 % erhöht werden.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Liquidität entspricht den Planungen der Geschäftsleitung. Darlehen konnten planmäßig getilgt werden. Die Geschäftsleitung hat bei der Liquiditätsplanung mögliche Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken berücksichtigt.

Die Geschäftsleitung rechnet damit, auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit sichergestellt.

IV. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

1. Branchen- und Konjunkturrisiken

Ein großes Branchenrisiko besteht darin, dass Herstellern und Anbietern von Dönerfleisch Verstöße gegen das Lebensmittelrecht (in sogenannten "Gammelfleischskandalen") vorgeworfen werden könnten. Größere Fleischskandale und Tierseuchen wie die Vogelgrippe haben direkte Auswirkung auf den Umsatz von Hähnchen-Döner und damit auch auf Chicken Farm.

Die konjunkturelle Entwicklung hat nur bedingt Einfluss auf die Fleischbranche. Das liegt vor allem daran, dass Fleischwaren nur noch bedingt als Luxusartikel gelten und sich weite Teile der Bevölkerung den Verzehr leisten können.

Den Branchenrisiken begegnet Chicken Farm dadurch, dass mit Ausnahme der Personalkosten und Finanzierungsverpflichtungen nur ein geringer Fixkostenblock aufgebaut wird. Bei Bedarf kann der Wareneinsatz flexibel an eine sinkende Nachfrage angepasst werden.

2. Forderungsausfallrisiken

Aufgrund der ständig steigenden Umsätze ergeben sich Risiken im möglichen Ausfall der Forderungen. Daher ist das Forderungsmanagement wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird mit einem konsequent geführten Forderungsmanagement begegnet.

Dies gilt besonders vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschafskrise. Unser Risikomanagement hat das Ziel, die aus Forderungsausfällen folgenden negativen Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu begrenzen.

3. Sicherung der Qualität

Wesentlicher Erfolgsfaktor des Unternehmens ist die dauerhafte Gewährleistung der Qualität der Produkte. Unsere Produktionsstätte ist nach modernsten Gesichtspunkten errichtet und entspricht den EU- Zulassungsanforderungen. Die Gewährleistung der gleichbleibenden Qualität der Produkte und termingerechte Belieferung der Kunden wird damit dauerhaft sichergestellt. Produktionsabläufe sollen zukünftig durch Einsatz neuester Technik optimiert werden.

4. Liquiditätsrisiken

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch die Bereitstellung von mittel- und kurzfristigen Finanzmitteln, u.a. durch Kreditinstitute. Zum Ausgleich der saisonalen Schwankungen werden kurzfristige Kreditlinien zur Verfügung gestellt, die eine ausreichende Liquiditätsversorgung sicher stellen. Darüber hinaus trägt die vorhandene Eigenkapitalbasis zur Sicherung der Liquiditätslage bei.

5. Einschätzung der Risikolage

Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht ersichtlich. Insgesamt ergibt die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und frühzeitig solche Risiken erkannt werden können.

6. Chancen in der Geschäftsentwicklung

Soweit der Bericht zukunftsbezogene Aussagen enthält, weist die Geschäftsleitung darauf hin, dass diese mit Unsicherheiten verbunden sind.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2011 sind mit der im Folgenden genannten Ausnahme nicht eingetreten.

Um unsere Kapazitäten der gestiegenen Nachfrage nach unseren Produkten anpassen zu können, haben wir im Mai 2012 eine Immobilie in Recklinghausen gekauft. Nach einer umfangreichen Renovierung werden wir bis Ende 2012 unsere Produktionsstätte nach Recklinghausen verlagern.

Ereignisse nach dem Stichtag, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken und noch nicht im Jahresabschluss berücksichtigt sind, haben sich ebenfalls nicht ergeben.

V. Prognosebericht

Das Jahr 2012 hat sich nach einem verhaltenen Start gut entwickelt. In 2012 ist der Marktzugang in Spanien erfolgreich gelungen. Bis März 2012 wurde ein Umsatz von TEUR 428 in Spanien erreicht. Der weitere Ausbau der Marktposition in Europa ist erklärtes Unternehmensziel.

Der hohe Qualitätsstandard unserer Produkte ist für uns in Zeiten kritischer Verbraucherverhalten ein wichtiger Garant für Umsatzstabilität. Trotz Berücksichtigung aller Unsicherheiten in der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der globalen Wirtschaftskrise rechnet die Geschäftsleitung für die Jahre 2012 und 2013 mit einer guten Entwicklung der Ertragslage.

 

Castrop-Rauxel, 18. Juni 2012

Ferhat Taykutgül, Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 579.123,00 537.529,00
I. Sachanlagen 579.123,00 537.529,00
1. technische Anlagen und Maschinen 44.127,00 21.750,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.996,00 515.779,00
B. Umlaufvermögen 2.722.701,22 2.020.565,60
I. Vorräte 107.566,23 81.159,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.532.061,97 1.806.807,74
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.532.061,97 1.806.807,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 83.073,02 132.598,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.309,65 23.577,45
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.326.133,87 2.581.672,05

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 468.553,69 301.081,64
I. gezeichnetes Kapital 12.500,00 12.500,00
II. Gewinnvortrag 288.581,64 123.520,46
III. Jahresüberschuss 167.472,05 165.061,18
B. Rückstellungen 93.373,96 91.938,18
C. Verbindlichkeiten 2.764.206,22 2.188.652,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 531.505,43 437.087,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 137.827,37 50.400,01
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.232.700,79 1.751.564,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.232.700,79 1.751.564,40
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.326.133,87 2.581.672,05

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 2.579.066,25 2.260.708,20
2. Personalaufwand 1.040.576,62 893.828,50
a) Löhne und Gehälter 875.991,51 742.327,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 164.585,11 151.500,53
3. Abschreibungen 165.851,39 93.065,84
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 165.851,39 93.065,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.096.569,43 1.010.533,36
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.724,20 12.219,22
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 256.344,61 251.061,28
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 78.700,60 80.679,12
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern -3.120,00 15.120,00
8. sonstige Steuern 10.171,96 5.320,98
9. Jahresüberschuss 167.472,05 165.061,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Chicken Farm GmbH, Castrop-Rauxel

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Chicken Farm GmbH mit Sitz in Castrop-Rauxel ist beim Handelsregister in Dortmund unter HRB 21800 eingetragen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk, mit Ausnahme der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten, in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Aufstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erfolgt.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,00 € wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungswert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, wurden über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Wenn der am Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger als die Anschaffungskosten war, wurde der am Abschlussstichtag beizulegende Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % berücksichtigt.

Die liquiden Mittel, der aktive Rechnungsabgrenzungsposten und die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nominalwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel auf Seite 4 des Anhangs zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
gegenüber Kreditinstituten 295.705,63 235.799,80 - 531.505,43
aus Lieferungen und Leistungen 2.040.105,80 - - 2.040.105,80
Sonstige Verbindlichkeiten 193.416,09 - - 193.416,09
Gesamt 2.529.227,52 235.799,80 - 2.765.027,32

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum überwiegenden Teil durch Gegenstände des Anlagevermögens gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 44.708,17.

sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 18.700,00.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Auf den Ausweis der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 a HGB wird verzichtet, da diese Angaben für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung sind.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss 2011 wird mit Euro 167.603,41 festgestellt und auf neue Rechnung vorgetragen.

IV. SONSTIGE ANGABEN

Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer:

Kaufmännische Angestellte 3
Gewerbliche Arbeitnehmer 67
Gesamt 70

Geschäftsführung und Vertretung

Ferhat Taykutgül,Kaufmann, Castrop-Rauxel

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 HGB.

 

Castrop-Rauxel, den 18. Juni 2012

Ferhat Taykutgül

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01. bis 31.12.2011

Chicken Farm GmbH

Bezeichnung Entw. der Stand zum 01.01.2011
EUR
Zugang Abgang -
EUR
Abschreibung Zuschreibung -
EUR
Stand zum 31.12.2011
EUR
Maschinen AHK 23.200,00 36.778,99   59.978,99
  Absch 1.450,00 14.401,99   15.851,99
  BW 21.750,00 36.778,99 14.401,99 44.127,00
PKW AHK 302.540,81 62.074,79   338.741,65
      25.873,95-    
  Absch 46.590,81 77.710,79   122.503,65
      1.797,95-    
  BW 255.950,00 62.074,79 77.710,79 216.238,00
      24.076,00-    
LKW AHK 43.100,00 156.149,87   116.549,87
      82.700,00-    
  Absch 2.565,00 16.021,87   11.266,87
      7.320,00-    
  BW 40.535,00 156.149,87 16.021,87 105.283,00
      75.380,00-    
Sonstige Transportmittel AHK 234.051,26 57.832,30   274.883,56
      17.000,00-    
  Absch 42.684,26 52.185,30   91.393,56
      3.476,00-    
  BW 191.367,00 57.832,30 52.185,30 183.490,00
      13.524,00-    
Betriebsausstattung AHK   2.793,66   2.793,66
  Absch   37,66   37,66
  BW   2.793,66 37,66 2.756,00
Geschäftsausstattung AHK 22.770,20     22.770,20
  Absch 3.670,20 2.070,00   5.740,20
  BW 19.100,00   2.070,00 17.030,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter AHK 2.364,72     2.364,72
  Absch 2.363,72     2.363,72
  BW 1,00     1,00
Wirtschaftsgüter Sammelposten AHK 12.234,71 4.795,78   17.030,49
  Absch 3.408,71 3.423,78   6.832,49
  BW 8.826,00 4.795,78 3.423,78 10.198,00
  AHK 640.261,70 320.425,39   835.113,14
      125.573,95-    
  Absch 102.732,70 165.851,39   255.990,14
      12.593,95-    
  BW 537.529,00 320.425,39 165.851,39 579.123,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Chicken Farm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dortmund, den 18. Juni 2012

audalis Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

durch: Joachim Punge, Wirtschaftsprüfer

Andreas Beyer, Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf unserer vorherigen Einwilligung, falls hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert wird oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird.

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