Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 4163
Eingetragen
5.2.2013
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Betrieb eines Autohauses, der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen, Kfz-Teilen und Zubehör, Betrieb einer Reparaturwerkstatt, Reifendienst, Kfz-Service sowie Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Berthold Raab
seit 4.4.2024
Geschäftsführer
Thomas Binner
seit 8.11.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gudrun Raab
81379 München
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Raab GmbH

Weiden i.d.OPf.

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS RAAB GMBH, WEIDEN I.D.OPF.

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Allgemein

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im Verkauf von neuen PKW der Marke KIA sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Marken. Weiterhin gehört zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem krisengeplagten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Dabei wurde die Wirtschaft negativ durch die hohe Inflation und ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen beeinflusst.

Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt vor allem aufgrund der Preisentwicklung um 0,8%.

In Deutschland sind im abgelaufenen Jahr 2023 deutlich mehr Neuwagen zugelassen worden. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent auf 2,84 Millionen. Insbesondere legte die Zahl der gewerblichen Neuzulassungen kräftig zu, während etwas weniger private Autos neu zugelassen wurden als 2022. Der gewerbliche Anteil an den Neuzulassungen lag bei 67,1 Prozent.

Die Marke KIA verzeichnete im Jahr 2023 in Deutschland, im Vergleich zum Vorjahr, einen leichten Rückgang der Neuzulassungen um zwei Prozent auf 74.589 neuzugelassene Fahrzeuge. Der Marktanteil entwickelte sich rückläufig von 2,9 Prozent im Vorjahr auf 2,6 Prozent zum Ende des Geschäftsjahrs 2023.

Nach einem deutlichen Rückgang im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Pkw-Besitzumschreibungen branchenweit um knapp 7 Prozent auf rund 6,0 Millionen. Ursächlich dafür war hauptsächlich die bessere Verfügbarkeit von Neu- und Jahreswagen.

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:

31.12.2023 31.12.2022
Arbeiter 24 26
Angestellte 31 27
Teilzeitkräfte 6 6
Auszubildende 10 10

Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und auch teilweise bei den Angestellten an den Tarifverträgen des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern e.V., darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche Regelungen.

2. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Bilanzstruktur ist von einem deutlichen Anstieg des Vorratsvermögens um TEUR 1.678 auf TEUR 4.145 sowie einem rückläufigen Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 679 auf TEUR 790 geprägt. Auf der Passivseite ist ein Zuwachs der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 870 auf TEUR 3.428 sowie eine Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 551 auf TEUR 870 zu verzeichnen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung weisen einen Rückgang um TEUR 921 auf TEUR 585 auf. Die übrigen Bilanzposten verzeichneten im Vorjahresvergleich nur geringfügige Veränderungen.

Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.330 auf TEUR 6.989. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) stieg trotz der höheren Bilanzsumme leicht von 24,2 Prozent auf 24,3 Prozent.

Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) verringerte sich auf 3,2 (Vorjahr 3,6).

Finanzlage

Der Cash Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens) verminderte sich im Vorjahresvergleich um TEUR 345 auf TEUR 336.

2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresergebnis 166 512
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 170 169
Cash Flow 336 681

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Geschäfts- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 169. Die getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Cash Flow finanziert.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse verringerten sich minimal um TEUR 50 auf TEUR 22.535. Aufgegliedert nach Abteilungen stellen sich die Umsätze wie folgt dar:

In Mio EUR 2023 2022 Veränderung %
Neufahrzeuge 7,8 9,8 -2,0 -20,4
Gebrauchtfahrzeuge 9,1 7,6 +1,5 +19,7
Teile und Zubehör 2,5 2,4 +0,0 +0,0
Kundendienst 1,9 1,8 +0,1 +5,5
Autovermietung 0,2 0,2 +0,0 +0,0
Sonstige Erlöse 0,7 0,7 +0,0 +0,0

Die geringfügige Umsatzschmälerung ist im Wesentlichen auf die Schwankungen im Neu- und Gebrauchtwagenbereich zurückzuführen. Im Neuwagenbereich zeichnete sich, wegen des Vorjahressondereffekts aufgrund der Umweltprämie, ein Umsatzrückgang ab. Der Gebrauchtwagenbereich unterlag einem Umsatzzuwachs. Die übrigen Geschäftsbereiche verzeichneten jeweils geringfügige Umsatzsteigerungen.

Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit rechtzeitig nachkommen.

3. Risiko- und Chancenbericht

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgen wir eine durchaus konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Unsere Finanzierung erfolgt projektbezogen über die Banken der Automobilhersteller, mit denen langjährige Beziehungen bestehen. Die Liquiditätslage wird laufend überwacht. Wesentliche Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Soweit bei Forderungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Währungsrisiken bestehen nicht. Derivative Finanzinstrumente kommen derzeit nicht zum Einsatz.

Sowohl im Vertrieb als auch im Werkstattbereich sind wir maßgeblich auf qualifiziertes Personal angewiesen und insoweit einem Risiko ausgesetzt. Wir versuchen diesem Risiko durch ein konsequentes Personalmanagement entgegen zu wirken.

4. Prognosebericht

Zum 1. Januar 2024 wurde das KIA Autohaus Fischer in Bayreuth erworben. Es handelt sich um einen Asset Deal. Ein Auftragsbestand bzw. Werkstattvorlauf wurde nicht übernommen. Aufgrund dessen, erhöhten Marketingaktivitäten und diversen Integrationskosten kommt es im Jahr 2025 zu größeren Anlaufkosten des Autohauses in Bayreuth.

Zudem bereitet im Fahrzeughandel der Auslauf der staatlichen Umweltprämie gekoppelt mit relativ hohen Beständen an Elektro-Fahrzeugen Probleme. So mussten die Bestandsfahrzeuge zum Teil mit Verlusten verkauft werden.

Aufgrund der Übernahme der RSZ Gruppe durch die Maschek Automobile zum 1. Januar 2024 wurde die Buchhaltung zum 1. Juli 2024 wieder im Autohaus Raab eingegliedert. Die höheren Personalkosten werden durch den Entfall der Buchhaltungspauschale an die RSZ Automobile in etwa kompensiert. Im Jahr 2024 entstehen allerdings Aufwendungen durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Aufgrund der oben genannten Effekte rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leicht negativen Gesamtergebnis.

Außerdem gab es im April 2024 eine Änderung in der Geschäftsführung. Herr Berthold Raab, bisheriger Geschäftsführer der RSZ Automobile, übernimmt zusammen mit Herrn Thomas Binner die Geschäftsleitung.

 

Weiden i. d. OPf., im August 2024

Autohaus Raab GmbH

vertreten durch die Geschäftsführer

Herr Thomas Binner

Herr Berthold Raab

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AUTOHAUS RAAB GMBH, WEIDEN I.D.OPF.

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.417.409,89 1.470.300,52
I. Sachanlagen 1.417.409,89 1.470.300,52
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.564.929,93 4.851.575,11
I. Vorräte 4.145.338,49 2.467.828,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 789.928,88 1.468.884,23
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 629.662,56 914.862,32
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.204,54 7.986,14
6.988.544,36 6.329.861,77

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.700.486,98 1.534.059,20
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 235.000,00 235.000,00
III. Gewinnvortrag 1.274.059,20 762.167,96
IV. Jahresüberschuss 166.427,78 511.891,24
B. RÜCKSTELLUNGEN 88.693,90 160.692,90
C. VERBINDLICHKEITEN 5.199.363,48 4.635.109,67
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 3.427.894,52 (Vorjahr: EUR 2.557.536,43)
6.988.544,36 6.329.861,77

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.092.959,73 4.287.393,88
2. Personalaufwand -2.657.840,08 -2.526.022,57
a) Löhne und Gehälter -2.186.803,82 -2.095.522,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -471.036,26 -430.499,63
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen -169.989,48 -169.482,34
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -902.239,34 -805.677,99
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 371,18 726,13
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -114.617,51 -55.859,91
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -68.223,80 -210.379,28
8. Ergebnis nach Steuern 180.420,70 520.697,92
9. Sonstige Steuern -13.992,92 -8.806,68
10. Jahresüberschuss 166.427,78 511.891,24

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS RAAB GMBH, WEIDEN I.D.OPF.

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Autohaus Raab GmbH hat ihren Sitz in Weiden i.d.OPf. und ist unter der Nummer HRB 4163 in das Handelsregister beim Amtsgericht Weiden i.d.OPf. eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Bauten auf eigenen Grundstücken 25 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 - 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 10 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst.

Für Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über netto EUR 250,00 und bis zu netto EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

2. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

4. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

6. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.695,58 0,00 0,00 1.695,58
Technische Anlagen und Maschinen 558.256,50 132.795,62 0,00 691.052,12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 413.334,47 36.438,18 7.244,49 442.528,16
Geleistete Anzahlungen 97.829,60 0,00 97.829,60 0,00
Geschäfts- und Mietwagen 1.136.885,50 977.286,50 1.033.408,72 1.080.763,28
2.208.001,65 1.146.520,30 1.138.482,81 2.216.039,14
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.110,00 185,00 0,00 1.295,00
Technische Anlagen und Maschinen 274.892,50 52.383,62 0,00 327.276,12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.526,11 25.066,25 7.244,49 342.347,87
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- und Mietwagen 137.172,52 92.354,61 101.816,87 127.710,26
737.701,13 169.989,48 109.061,36 798.629,25
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 400,58 585,58
Technische Anlagen und Maschinen 363.776,00 283.364,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 100.180,29 88.808,36
Geleistete Anzahlungen 0,00 97.829,60
Geschäfts- und Mietwagen 953.053,02 999.712,98
1.417.409,89 1.470.300,52

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2022
TEUR
31.12.2022
TEUR
Urlaubsansprüche 36 45
Berufsgenossenschaft 0 8
Sonstige 21 20
57 73

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
5.199 0 0 5.199
Vorjahr (4.617) (18) (0) (4.635)

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
96 96 0 192

6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

IV. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 60 Mitarbeiter, davon 36 Angestellte und 24 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt:

Herr Thomas Binner, Kaufmann

Herr Berthold Raab, Kaufmann

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer angestellt sind.

3. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 166.427,78 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.274.059,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zum 1. Januar 2024 wurde das KIA Autohaus Fischer in Bayreuth im Rahmen eines Asset Deals erworben. Ein Auftragsbestand bzw. Werkstattvorlauf wurde nicht übernommen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Weiden i.d.OPf., den 12. August 2024

Autohaus Raab GmbH

Geschäftsführung

Thomas Binner

Berthold Raab

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Raab GmbH, Weiden i.d.OPf.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Raab GmbH, Weiden i.d.OPf., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Raab GmbH, Weiden i.d.OPf., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 30. August 2024

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Keller, Wirtschaftsprüfer

Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer

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