Boels Rental Germany GmbH
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hartwig Finger seit 9.7.2018 | Vorstandsmitglied |
Peter Weiser seit 16.4.2013 | Prokura |
Anna Kiefer seit 27.12.2012 | Prokura |
Silvia Holzner seit 15.11.2012 | Prokura |
Thomas Wagner seit 15.11.2012 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cramo AGFeldkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Cramo AG mit Sitz in Feldkirchen ist im Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer 109409 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss der Cramo AG wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Zum besseren Verständnis des Jahresabschlusses wurden die Sachanlagen um die Position "vermietete Maschinen" und die Passivseite um den Posten "Sonderposten für Investitionszuschüsse" ergänzt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Herstellungskosten für Bauten auf fremdem Grund und Boden werden abweichend davon linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 20 Jahren oder entsprechend der Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Für die Bewertung der Wirtschaftsgüter finden seit 1. Januar 2014 die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der CRAMO Group Anwendung. Alle bestehenden und neu angeschafften Anlagen werden im Einklang mit § 253 Abs. 3 HGB über die Dauer Ihrer Nutzungsmöglichkeiten im Unternehmen vollständig bis auf EUR 0,00 abgeschrieben. Die lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt im Wesentlichen einen Zeitraum von drei bis zwölf Jahren. Geringwertige Anlagegüter, die der Vermietung oder Werkstattausstattung dienen und mit einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 1.000,00 angeschafft wurden, sind im Jahr des Zugangs aktiviert und werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die sonstigen geringwertigen Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für die sonstigen geringwertigen Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Werthaltigkeitsprüfung der Beteiligung Cramo GmbH & Co. KG, Wiener Neudorf, Österreich, wurde unter der Annahme vorgenommen, dass die Umsatzerlöse im Durchschnitt um 3,0 % zwischen den Jahren 2019 und 2023 ansteigen werden. Weiterhin wurde angenommen, dass sich die Nettoinvestitionen in das Anlagevermögen im Jahr 2019 auf EUR 2,5 Mio belaufen. Ferner wurde bei der Bewertung eine Discount Rate von 7,96 % berücksichtigt. Die Werthaltigkeitsprüfung der Beteiligung KBS Infra GmbH, Mainz, wurde unter der Annahme vorgenommen, dass die Umsatzerlöse im Durchschnitt um 10 % zwischen den Jahren 2019 und 2022 ansteigen werden. Weiterhin wurde angenommen, dass sich die Nettoinvestitionen in das Anlagevermögen im Jahr 2019 auf EUR 9,2 Mio belaufen. Ferner wurde bei der Bewertung eine Discount Rate von 7,96 % berücksichtigt. 4. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nennwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. 7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. 9. Sonderposten aus Investitionszuschüssen in das Anlagevermögen Der Sonderposten enthält Investitionszuschüsse eines großen Konzerns zur Ausführung eines öffentlichen Bauprojektes aufgrund der zeitlichen Teilüberlassung und Umbau einer Niederlassung des Unternehmens. Der Sonderposten wird entsprechend den Abschreibungen auf die bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. 10. Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen wurde nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz (10-Jahres-Durchschnittszinssatzes) bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,21 % verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden, soweit vorhanden, mit 2,0 % berücksichtigt. Aufgrund der Änderung des anzusetzenden Zinssatzes von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen von sieben (2,33 % p. a. (7-Jahres-Durchschnittszinssatzes)) auf zehn Jahre ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB von TEUR 76 (i. Vj. TEUR 75). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. 11. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 12. Passiven Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschluss-Stichtag sind. 13. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt unter Anwendung von § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch die sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf Folgendes alle kurzfristig und innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 201 (i. Vj. TEUR 212) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 132 (i. Vj. TEUR 113) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 60) enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 59) enthalten. Die Restlaufzeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen sind jeweils als kurzfristig anzusehen und innerhalb eines Jahres fällig. 3. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag bestehen unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 29,95 % aktive Steuerlatenzen aus Bewertungsunterschieden bei den Pensionsrückstellungen von TEUR 70 (i. Vj. TEUR 68), sowie aktive Steuerlatenzen aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen von TEUR 6.056 (i. Vj. TEUR 4.362). 4. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25.000 und ist in Tsd. 12.500 Inhaberaktien im Nennbetrag von jeweils EUR 2,00 unterteilt. Die gesetzliche Rücklage besteht unverändert seit dem Vorjahr fort. Es besteht zum 31. Dezember 2018 eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 6.126 (i. Vj. TEUR 4.430) aus der Aktivierung latenter Steuern. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Unter dem Posten "Sonstiges" sind Rückstellungen i. H. v. TEUR 485 (i. Vj. TEUR 521) ausgewiesen, die auf aktienbasierte Vergütungen zurückzuführen sind. Die Anzahl der Aktien beträgt in 2018 33.620 (i. Vj. 33.432) Stück. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Verbindlichkeiten bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Darlehensverpflichtungen in Höhe von TEUR 55.000 (i. Vj. TEUR 36.000) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 145 (i. Vj. TEUR 103) enthalten. Die Darlehensverbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 55.000 (i. Vj. TEUR 36.000) gegenüber der Gesellschafterin. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige außerbilanzielle finanzielle Verpflichtungen Bei den sonstigen außerbilanziellen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich ausschließlich um Dauerschuldverhältnisse aus Miet- und Leasingverträgen, die zum Abschlussstichtag bestanden haben. Aus der nachfolgenden Übersicht ergeben sich die Fälligkeiten für Mietverträge:
Weitere außerbilanzielle Geschäfte wie Factoring, unechte Pensionsgeschäfte und Sale-and-lease-back-Geschäfte lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. 8. Geschäfte mit nahestehenden Personen Im Geschäftsjahr 2018 bestanden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Bedingungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Die Umsätze werden im Wesentlichen in Deutschland erbracht. Die sonstige Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus den fakturierten Management Leistungen an die verbundenen Unternehmen TEUR 300 (i. Vj. TEUR 225), den Erstattungen für Schadensfälle TEUR 212 (i. Vj. TEUR 209) und den weiterberechneten Personalerlösen an die verbundenen Unternehmen TEUR 178 (i. Vj. TEUR 0). 2. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 10 (i. Vj. TEUR 44) und betreffen Steuernachzahlungen TEUR 10 (i. Vj. TEUR 44). Im Berichtszeitraum wurden keine periodenfremden Erträge (i. Vj. TEUR 0) vereinnahmt. 3. Außerplanmäßige Abschreibungen In 2018 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung i. H. v. TEUR 110 (i. Vj. TEUR 68) verbucht. V. Sonstige Angaben 1. Gesellschaftsorgane Zum Vorstand der Cramo AG ist bestellt:
Unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes verzichtet. Zum Aufsichtsrat sind bestellt:
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf EUR 0,00. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 293 Angestellte (i. Vj. 288 Angestellte).
3. Anteilsbesitz Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hält:
* lt. Jahresabschluss für
Rumpfgeschäftsjahr 1. Mai bis 31. Dezember 2018
4. Konzernzugehörigkeit und Konzernrechnungslegungspflicht Der Abschluss der Cramo AG wird in den Konzernabschluss der obersten Konzernmuttergesellschaft Cramo Plc, Vantaa/Finnland, einbezogen. Die Cramo Plc ist an der finnischen Börse notiert und veröffentlicht auf der Homepage unter www. cramo.com ihren IFRS-Konzernabschluss. Zusätzlich wird der Konzernabschluss der Muttergesellschaft in deutscher Sprache in Deutschland offengelegt. Aufgrund dessen ist die CRAMO AG gemäß § 291 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches von der Verpflichtung zur Erstellung, Prüfung und Offenlegung eines Konzernabschlusses befreit. In dem nach den IFRS aufgestellten befreienden Konzernabschluss der Cramo Plc sind keine Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewandt worden, die von den nach deutschem Recht maßgeblichen IFRS-Vorschriften (bei Anwendung des § 315 a Abs. 3 HGB), wie sie in der EU anzuwenden sind, abweichen. Der Konzernabschluss der Cramo Plc umfasst die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz, den Anhang und den Lagebericht; zusätzlich wurden eine Eigenkapitalveränderungs- und eine Kapitalflussrechnung erstellt. 5. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Cramo Plc, Vantaa/Finnland, einbezogen wird und die entsprechenden Angaben in deren Konzernanhang enthalten sind. VI. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Vorstand der Gesellschaft schlägt vor, den Jahresfehlbetrag i. H. v. EUR 1.671.708,80 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die außerordentliche Hauptversammlung hat am 17. Juni 2019 den Plan zur Ausgliederung des Geschäftsbereichs Modular Space in Adapteo plc. genehmigt. Nach der Spaltung wird die Adapteo plc. eine neue unabhängige Unternehmensgruppe bilden. Sie wird die Position eines führenden nordeuropäischen Anbieters von modularen Raumlösungen einnehmen, der in Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und Deutschland tätig ist. Das Geräteverleihgeschäft und die damit verbundenen Dienstleistungen bleiben in der bisherigen Cramo Gruppe. Die Spaltung wird unter anderem die Geschäftsstrukturen klären, die Möglichkeiten zur Optimierung der operativen Effizienz und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Spezialisierung erhöhen und damit die Voraussetzungen für die Schaffung von Shareholder Value stärken.
Feldkirchen, den 12. Juli 2019 Cramo AG Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018A. Geschäft und Rahmenbedingungen Rechtliche Struktur und Dienstleistungen Die Cramo AG, Feldkirchen, ist einer der größten herstellerunabhängigen Baumaschinenvermieter und -händler Deutschlands. Mit 51 Stützpunkten in Deutschland (Stand 31. Dezember 2018), bietet die Cramo AG umfassende Dienstleistungen im Bereich der Vermietung und Verkauf von Baumaschinen, sowie der Vermietung von Baugeräten, Werkzeugen und Hebebühnen an. Im Wesentlichen wurde der Umsatz im Kernmarkt Deutschland erzielt. Gesellschafterin der Cramo AG war im Geschäftsjahr 2018 die an der finnischen Börse notierte Konzernmutter Cramo Plc Vantaa/Finnland. Die Cramo AG ist in die Geschäftsprozesse der Cramo Plc integriert. B. Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf Obwohl für das Jahr 2018 eigentlich eine nachlassende Dynamik erwartet wurde (2,5 % von BBI prognostiziert), lief die Konjunktur im vergangenen Jahr stattdessen auf Hochtouren (6,5 % - BBI Januar 2019). Der Ausblick auf das Jahr 2018 ging von konstanten Umsatzerlösen aus. Während die Vermietumsätze annährend Vorjahresniveau erreichten, konnten die sehr guten Verkaufserlöse des Jahres 2017 nicht erreicht werden. Erwartungsgemäß zeigt sich durch die verbuchten Einmalkosten in Bezug auf die Übernahme der KBS Infra GmbH eine deutliche Verschlechterung des Jahresergebnisses 2018 im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt sanken die Gesamterlöse auf EUR 67,9 Mio (-5,5 %). Die Kundenstruktur ist nach wie vor stark segmentiert und teilt sich auf in Bauunternehmen, Industrie, Handwerk, Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Dienstleistungsgewerbe (Hausverwalter, Gebäudemanagement usw.) und Privatkundschaft. Der Gesamtumsatz mit Fremden verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 67,2 Mio (-5,3 %), in diesem Zusammenhang hat sich der Materialaufwand bezogen auf die Betriebsleistung zum Vorjahresvergleich ebenfalls verringert. Der Mietumsatz zzgl. Nebenumsätze nach Erlösschmälerungen (d. h. weiterberechnete Reparaturkosten, Reinigungskosten, Betankungen und Hilfsstoffe sowie weiterberechnete Transport- und Versicherungsleistungen, Merchandise Produkte und sonstige Leistungen) liegt mit EUR 52,6 Mio (-2,2 %) unter dem Vorjahresniveau. Im Jahr 2018 wurde weiterhin ein geplanter Abverkauf von Gebrauchtmaschinen aus der Mietflotte durchgeführt und der Gesamtumsatz lag mit EUR 6,8 Mio (-28,8 %) unter dem Vorjahresniveau. Dem Gegenüber lag im Bereich Verkauf Neumaschinen der Umsatz mit EUR 8,6 Mio auf Vorjahresniveau (+0,1 %). C. Vermögens- Finanz und Ertragslage Vermögenslage Die Vermögenslage zeigt eine Erhöhung der Bilanzsumme von EUR 81,5 Mio auf EUR 103,5 Mio (+27,1 %). Die Veränderungen der Aktivseite resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung der Finanzanlagen (EUR +22,6 Mio) aufgrund des Erwerbes der KBS Infra GmbH und dem Anstieg der Kundenforderungen (EUR +0,5 Mio). Dem gegenüber steht eine Verringerung der Sachanlagen (EUR -2,6 Mio) und der Vorräte (EUR -0,9 Mio). Zusammengefasst stellt sich die Vermögenslage wie folgt dar:
Beteiligungen Die österreichische Gesellschaft, die Cramo GmbH & Co. KG, Wiener Neudorf, konnte erneut eine starke Verbesserung des Ergebnisses TEUR 1.932 (i. Vj. TEUR 1.475) im Geschäftsjahr 2018 erreichen, was hauptsächlich auf eine Erhöhung der Anzahl der Vermietgeräte zurückzuführen ist. Die ungarische Gesellschaft, die Cramo Kft., Budapest, schloss das Geschäftsjahr 2018 wie bereits im Vorjahr mit einem erneut verbesserten Gewinn von TEUR 295 (i. Vj. TEUR 183).
Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2018 30,7 %. Im Februar 2018 wurde ein "EUR 18 Mio Bullet" Darlehen zur Finanzierung des Erwerbes der KBS Infra GmbH zur Verfügung gestellt. Dadurch erhöhen sich die Verbundverbindlichkeiten. Cramo AG war und ist auch weiterhin jederzeit in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Finanzlage Die Entwicklung des Cashflows stellt sich wie folgt dar:
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist positiv und beträgt EUR 7,5 Mio (i. Vj. EUR 12,1 Mio). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit wurde im Wesentlichen durch den Erwerb der Anteile an KBS Infra GmbH negativ beeinflusst. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von EUR 19,5 Mio ist insbesondere geprägt durch die Erhöhung von Darlehensverpflichtungen im Verbund. Ertragslage Im Einzelnen stellt sich die Entwicklung der Ertragslage wie folgt dar:
Das Geschäftsjahr 2018 schließt mit einem Jahresergebnis von TEUR -1.672 nach TEUR -812 im Vorjahr. Dieses Jahresergebnis resultiert hauptsächlich aus Folgendem: Die Minderung des Umsatzes ist hauptsächlich auf den Rückgang der Verkaufsumsätze EUR -2,7 Mio (-15,1 %) zurückzuführen, insbesondere im Bereich Gebrauchtmaschinen Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge ist vor allem auf die Erträge aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 950 (i. Vj. TEUR 114) zurückzuführen. Die Minderung des Materialaufwands ist im Wesentlichen auf die Minderung der Gebrauchtmaschinenverkäufe EUR -2,8 Mio, sowie der weiteren Optimierung der Flottenfinanzierung im Bereich operational lease EUR -0,9 Mio zurückzuführen. Trotz der Erhöhung des Anlagevermögens bleiben die Abschreibungen auf Vorjahresniveau, da die Zugänge im Wesentlichen das Finanzanlagevermögen betreffen. In 2018 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung i. H. v. TEUR 110 (i. Vj. TEUR 68) verbucht. Durch Anstieg des Personals und die weitere Verbesserung des personellen Know-hows in 2018 stiegen die Personalkosten geringfügig an TEUR 965. Der Anstieg des übrigen betrieblichen Aufwands in 2018 im Vergleich zu 2017 resultiert hauptsächlich aus den angefallenen Erwerbskosten für die KBS Infra GmbH TEUR 863, der Beauftragung einer Unternehmensberatung TEUR 611 und dem Anstieg der von Group berechneten Dienstleistungsgebühren Service Charges TEUR 95. Die Erhöhung der Finanzkosten ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Zinsaufwands für Darlehen TEUR 436 zurückzuführen. Insgesamt ist der Rückgang des Jahresergebnisses durch einmalige Erwerbskosten für die KBS Infra GmbH geprägt. D. Risikomanagement Risiken aus der konjunkturellen Entwicklung ergeben sich insbesondere aufgrund der Abhängigkeit zur Baubranche. Diesen Risiken wird durch die Verlagerung von Investitionen in neue Geschäftsfelder und Kundensegmente bewusst entgegengewirkt. Durch den zunehmenden Trend der Kunden Investitionsgüter kurz und langfristig anzumieten, ergeben sich erhebliche Umsatzpotenziale. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelungen prüft die Geschäftsführung fortlaufend die externen und internen Einflussfaktoren (z. B. Auftragsbestand in der Vermietung, Auslastung, Zahlungsverhalten, Liquiditätsstatus und Kostenentwicklung) und erwägt Chancen und Risiken für alle unternehmerisch relevanten Entscheidungen und Aktivitäten ab. Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Managements obliegt es, diese Risiken frühzeitig zu erkennen, aktiv anzugehen und verantwortungsbewusst zu steuern. Gemäß dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) hat die Gesellschaft ein Risikomanagementsystem eingeführt, das in die Unternehmenssteuerung des Unternehmens integriert ist und sicherstellt, dass der Vorstand bestands- und entwicklungsgefährdende Risiken frühzeitig erkennt. Die Wirksamkeit der zur Risikoüberwachung erforderlichen Prozesse und Kontrollinstrumente untersteht der laufenden Beobachtung durch den Vorstand und wird kontinuierlich fortentwickelt. Dies ist Grundlage und Ansatzpunkt für eine effektive Risikosteuerung und somit ein wichtiger Beitrag zur Absicherung einer positiven Unternehmensentwicklung. Das Risikomanagement-System der Cramo AG umfasst auch die wesentlichen Risiken der von der Cramo AG beherrschten Tochtergesellschaften. Somit sind die Tochtergesellschaften in das Risikomanagement-System der Muttergesellschaft integriert. Dieses wiederum ist in das Risikomanagement-System der Cramo Plc eingegliedert. Die Risiken bewegen sich insgesamt im branchenüblichen Rahmen. Rechtliche oder wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale sind derzeit nicht erkennbar. Als bedeutende Risiken des Konzerns in den jeweiligen Risikofeldern sind beispielhaft zu nennen: Finanzielle Risiken Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen das Ziel einer langfristigen Absicherung gegen sämtliche finanzielle Risiken. Der mittel- und langfristige Erfolg der Gesellschaft hängt von der strategischen Richtung und dem Geschäftsmodell der Gesellschaft ab, sowie von ihrer Fähigkeit, die gewählte Strategie umzusetzen. Die Gesellschaft hat in 2014 ein IBS Enterprise Resource Planning System ("ERP"), das schon seit mehreren Jahren in anderen Cramo Ländern erfolgreich funktioniert und eingesetzt wird. Dieses ERP ist das integrierte Rechnungslegungssystem der Gesellschaft. Es bildet die Grundlage für ein externes und internes Berichterstattungssystem. Das System, zusammen mit einem Business Inteligence System ("CraBI"), dient dazu, Budgetabweichungen frühzeitig zu identifizieren, zu berichten, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Jahr 2017 wurde die bisher genutzte Software zur Bearbeitung von Lieferantenrechnungen durch ein intelligentes Purchase-to-Pay System ("C-BUY") ersetzt. Diese Software, welche auch in anderen Cramo Ländern genutzt wird, deckt den kompletten Einkaufsprozess von der Bestellung bis zur Zahlung an den Lieferanten, fortschreitend automatisiert, ab. Zur Minimierung von Ausfallsrisiken verfügt Cramo AG über ein effizientes Mahnwesen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Besondere Risiken aus Wechselkursschwankungen bestehen nicht, da der Konzern überwiegend in Euro fakturiert. Die finanzielle Situation der Cramo AG wird von der Muttergesellschaft Cramo Plc beeinflusst. Marktrisiken Konjunkturelle Schwankungen der gesamten Bauwirtschaft in Zentraleuropa beeinflussen das reine bedarfsbezogene Mietgeschäft nur teilweise, da die meisten Kunden aufgrund nicht vorhandener Finanzierungsmöglichkeiten gerade in schlechten konjunkturellen Zeiten auf Mietgeräte zurückgreifen. Die Vermietsätze (Preise) werden vorrausichtlich in den nächsten Jahren weiter unter Druck bleiben. Diebstahl- und Unterschlagungsrisiken der Mietflotte konnten in den letzten Jahren durch den Einbau elektronischer Maschinenüberwachungssysteme nahezu vollständig eliminiert werden. Hierdurch können die Maschinen jederzeit in ganz Europa exakt lokalisiert und kontrolliert werden. Saisonale Wetterrisiken, die die Gesamtbauwirtschaft betreffen, haben eine wesentliche Auswirkung auf die Gesamtnachfrage im Bereich Vermietung wie auch im Verkauf. Diese Bedingungen sind jedoch für alle Wettbewerber identisch. Betriebsrisiken Gängige Betriebs- und Umweltrisiken sind durch entsprechende Versicherungen gedeckt. E. Prognosebericht Hinsichtlich der Umsatzerwartungen für das laufende Jahr 2019 äußerten sich die Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten eher vorsichtig optimistisch. Entsprechend wird von einem erneuten Plus des Gesamtumsatzes in Höhe von etwa 2,5 % ausgegangen (bbi- Branchenkonjunktur-Bericht, Stand Januar 2019). Die Vermietung der Maschinen und Geräte wird auch im Jahr 2019 das Kerngeschäft der Cramo AG sein. Die weitere Entwicklung des Geschäfts mit Arbeitsbühnen und Tools liegt dabei im Fokus. Durch unsere Zugehörigkeit zur Cramo Group werden wir unsere Positionierung auf dem Markt weiterhin stärken. Die Nutzung der europaweiten Infrastruktur der Cramo Group und die damit verbundenen Synergien, sowie kontinuierliche Verbesserungen der internen Prozesse und Abläufe ermöglichen uns ein Potenzial für künftiges Wachstum. Während des Geschäftsjahres 2019 werden wir aus den vollzogenen Maßnahmen, wie z. B. die Verbesserung der Flotteneffektivität und Einführung eines in der Branche einzigartigen Kundenbindungsprogramms mit dem Leitsatz "For a great day at work" voll profitieren. Zudem sind wir davon überzeugt, dass der Dienstleistungs- und Maschinenmietmarkt auch langfristig weiterwachsen wird und Cramo AG als einer der großen herstellerunabhängigen Anbieter in Deutschland den Marktanteil weiter ausbauen wird. F. Chancen und Ausblick In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2019 sind die erzielten Umsatzerlöse aus Vermietgeschäft auf dem Vorjahresniveau. Für das ganze Jahr 2019 werden sowohl leicht steigende Umsätze als auch wegen der weiterhin steigenden Kosteneffizienz eine leichte Verbesserung des Jahresergebnisses 2019 im Vergleich zum Vorjahr erwartet. G. Abhängigkeitsbericht Entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 312 AktG hat der Vorstand in einem gesonderten Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2018 die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen dargestellt und am Ende folgende, gesetzlich vorgeschriebene Erklärung abgegeben: "Wir erklären, dass die Cramo AG nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen und die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde."
Feldkirchen, den 12. Juli 2019 Cramo AG Vorstand Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 - 31.12.2018Cramo AG, FeldkirchenDer Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2018 in vier gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand über dessen Tätigkeit, den Gang der Geschäfte und die Lage der Aktiengesellschaft informiert. Bei den durchgeführten Prüfungen haben sich keinerlei Beanstandungen ergeben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 ist durch KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, einer Jahresabschlussprüfung unterzogen worden - es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses 2018 geprüft und vom Bericht der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, zustimmend Kenntnis genommen. Er billigt den Jahresabschluss und schlägt vor, den Jahresabschluss 2018 festzustellen, dem Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses zuzustimmen und dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung zu erteilen.
Feldkirchen, den 13. November 2019 Cramo AG Aufsichtsrat Leif
Gustafsson
Aku
Rumpunen
Martin
Holmgren
BESCHLUSS DER HAUPTVERSAMMLUNG Cramo AG Die unterzeichnende alleinige Gesellschafterin der obengenannten Gesellschaft beschließt hiermit unter Einhaltung der gesetzlichen und vertraglichen Fristen und Formvorschriften folgendes:
Feldkirchen, den 13. November 2019 Leif
Gustafsson
Aku
Rumpunen
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cramo AG, Feldkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cramo AG, Feldkirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cramo AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. Juli 2019 KPMG
AG
Duschl, Wirtschaftsprüfer Kaiser, Wirtschaftsprüfer |
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