Vinylit Fassaden GmbH
Gobietstraße 10, 34123 Kassel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dr. Alkemeier seit 4.8.2021 | Geschäftsführer |
Martin Kathöver seit 30.9.2020 | Prokura |
Reinhard Peter Schröder seit 4.2.2016 | Geschäftsführer |
Jörg Mutz seit 12.5.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (10)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.50% | |
| 7.50% | |
| 7.50% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vinylit Fassaden GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Vinylit Fassaden GmbH ist ein Hersteller von hinterlüfteten Fassaden aus Kunststoff und gehört seit dem 01.07.2021 der Laumann-Unternehmensgruppe an. Die Vinylit Fassaden GmbH entwickelt, produziert, modifiziert und vermarket ihre Produkte seit über 50 Jahren und verfügt dadurch über ein großes Know-how und umfangreiche Erfahrungen. Der Produktions- und Verwaltungsstandort befindet sich in Kassel. Die Kernabsatzmärkte der Gesellschaft liegen in Zentraleuropa. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft erholt sich nur langsam von der Corona-Krise. Das weltweite Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt im Jahr 2023 laut Einschätzung des IWF-Instituts bei 3,1 % und damit deutlich unter dem historischen Durchschnittswachstum der Jahre 2000 bis 2019 von 3,8 %. Neben den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konfliktes war eine anhaltend hohe Inflation und die damit verbundene, strenge Geldpolitik Grund für das gebremste Wachstum. Abflachende Störungen in den Lieferketten führten zu erneuten Anpassungen in Lagerhaltungsstrategien und zur Reduktion der Bevorratung auf ein übliches Niveau. Der geringere Konsum sowie gestiegene Zinsen belasten weiter die Industriekonjunktur. Die europäische Wirtschaft ist im Jahr 2023 nach einer ersten Schätzung von Eurostat um 0,50 % gewachsen. In Deutschland gab es im Jahr 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts sank das BIP um 0,3 % zum Vorjahr. Zum einen belasteten die hohen Energiepreise die Industrie, zum anderen spürte Deutschland als Exportnation den schwachen Welthandel. Außerdem schrumpfte der Privatkonsum, der eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur ist, um 0,8 %. 1.2 Branchenspezifische wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war durch einen signifikanten Rückgang des Bauvolumens geprägt. Hier machten sich insbesondere die Preissteigerungen durch erhöhte Energie- sowie Rohstoffkosten bemerkbar. Auch im Fassadenmarkt entwickelte sich die europaweite Nachfrage schleppend. Die Entwicklung betrifft neben dem Markt für Renovierung auch den Bereich der Mobil- und Tinyhäuser. Dennoch ist die Nachfrage, insbesondere nach recycelten Produkten, weiter positiv. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Vinylit Fassaden GmbH einen Rohertrag von 8,7 Mio. €. Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2022 belief sich der Rohertrag auf 10,6 Mio. €. Die Rohertragsmarge verbesserte sich hierbei aufgrund gesunkener Rohstoffpreise um 2,6 %-Punkte. Wesentlicher Treiber der rückläufigen Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 war eine insgesamt zu verzeichnende Kaufzurückhaltung über alle Märkte und Kundengruppen hinweg. Der Exportanteil am Gesamtumsatz betrug im Berichtsjahr rd. 90 % (Vorjahr: rd. 88 %). Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem EBITDA von 4,0 Mio. € und einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 3,3 Mio. €. Die im Vorjahr erstellte Prognose, eine Ergebnissituation entsprechend des Kalenderjahres 2022 zu erzielen, konnte damit nicht erreicht werden. Vor dem Hintergrund des allgemeinen Nachfragerückgangs wird das Geschäftsjahr 2023 dennoch als zufriedenstellend eingestuft. 3. Ertragslage Das EBITDA der Gesellschaft ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 von 5,1 Mio. € auf 4,0 Mio. € gesunken. Die negative Geschäftsentwicklung basiert insbesondere auf einem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verschlechtertem Umsatzniveau. Dennoch gelang es durch die leicht gesunkenen Rohstoffpreise die Rohertragsmarge leicht zu steigern. Die Anzahl der im Wirtschaftsjahr beschäftigten Mitarbeiter lag im Jahresdurchschnitt inkl. Auszubildender bei 54 (Vorjahr: 63). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von 432 T€ Erträge aus Erstattungen im Zusammenhang mit der Strompreisebremse enthalten, die von der Bundesregierung zur Abschwächung der Energiekosten für das Jahr 2023 eingeführt wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten i.W. Kosten der Warenabgabe. Die Position entwickelte sich insgesamt nahezu proportional im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleiches gilt auch für die Kosten im Bereich Verwaltung sowie im Bereich Reparaturen und Instandhaltung. Die Abschreibungen haben sich mit 658 T€ aufgrund getätigter Investitionen ins Sachanlagevermögen gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht erhöht. Aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrages weist die Gewinn- und Verlustrechnung keinen Jahresüberschuss aus. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt 3,3 Mio. €. 4. Finanzlage Kapitalstruktur Das Eigenkapital blieb im Berichtszeitraum durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag konstant (1,4 Mio. €). Aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote damit im Vergleich zum Vorjahr von 14,4 % auf 15,2 %. Die Bilanz weist mit 5,3 Mio. € ein um 0,2 Mio. € geringeres kurzfristiges Fremdkapital als im Vorjahr aus. Das kurzfristige Fremdkapital betrifft i.H.v. 4,1 Mio. € Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese beinhalten ebenfalls Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Konzerngesellschaften der Laumann-Gruppe. Den Bankverbindlichkeiten in Höhe von 0,9 Mio. € standen Bankguthaben zum Stichtag in Höhe von ca. 2,2 Mio. € gegenüber. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen basieren auf einer langfristigen Darlehensgewährung durch die Gesellschafterin. Investitionen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen haben sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht erhöht und betreffen sowohl Ersatzinvestitionen als auch die Erweiterung der Produktionskapazitäten. Liquidität Aufgrund des Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit und den zugesagten Kreditlinien waren wir stets in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 5. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer fristenkongruenten Unternehmensfinanzierung. Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 9,3 Mio. €. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (9,8 Mio. €) um rd. 5 % verringert, was i.W. auf den Rückgang der Liquiden Mittel sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Das Anlagevermögen nimmt an der Bilanzsumme einen Anteil von 34,2 % ein. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 0,3 Mio. €. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 65,8 % (Vorjahr: 71,2 %). Vom Umlaufvermögen entfallen 2,9 Mio. € auf die Vorräte und 1,0 Mio. € auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, wobei letztere im Vergleich zum vorangegangenen Bilanzstichtag sanken. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognose- und Chancenbericht Im Jahr 2024 wird das weltweite Wachstum der Wirtschaftsleistung, nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) 3,1 % betragen. Für die Industrienationen wird im Kalenderjahr 2024 ein BIP-Wachstum von 1,5 % und für die Schwellen- und Entwicklungsländer von 4,1 % angenommen. Das BIP-Wachstum für den Euroraum wird laut Prognosen bei 0,9 % liegen. Für Deutschland wird von einem Wachstum von 0,5 % ausgegangen. Nachdem die globale Inflation mit 8,8 % im Kalenderjahr 2022 voraussichtlich ihren Höchststand erreichte, dürfte sie sich im Kalenderjahr 2024 auf 6,4 % leicht abschwächen. Für 2024 rechnet der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) mit einer realen Umsatzentwicklung von - 3,0 %. Dies ist auf den erneut erwarteten Rückgang im Wohnungsbau zurückzuführen. Vor allem das hohe Zinsniveau lässt die Nachfrage sinken. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund dieser Entwicklungen auch die Nachfrage im Mobilheimbereich und dem Fassadenmarkt rückläufig sein wird. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir dennoch mit einem leicht steigenden Absatz im Vergleich zum Jahr 2023. Die Erwartungen basieren v.a. auf einem erfolgreichen Verdrängungswettbewerb gegenüber anderen Marktbegleitern. Bei leicht verbesserten Rohstoffpreisen und erhöhten Kosten für die Energiebeschaffung gehen wir von einer leicht verbesserten Rohgewinnmarge aus. Diese wird insbesondere durch inflationsbedingt erhöhte Personalaufwendungen kompensiert, so dass wir für das Jahr 2024 von einer Ergebnissituation auf Niveau des Jahres 2023 ausgehen. 2. Risikobericht Grundsätze Die Vinylit Fassaden GmbH betreibt ein ausgewogenes Chancen- und Risiko-Management. Während die Gesellschaft mit ihrem Geschäftsmodell Chancen am Markt wahrnimmt, begegnet sie operativen Risiken durch Vermeidung, Übertragung auf Dritte und/oder Kontrolle. Der Einsatz bestehender Controlling-Instrumente unterstützt das Management bei der Unternehmenssteuerung und wird im Jahr 2024 weiter ausgebaut und verfeinert. Zudem wird die IT-Infrastruktur durch die Implementierung eines neuen ERP-Systems ausgebaut. Die wesentlichen Risiken, denen das Geschäft ausgesetzt ist, sind nachfolgend beschrieben: Beschaffungsmarkt Das Ergebnis der Vinylit Fassaden GmbH zeigt deutliche Abhängigkeiten von der Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten. Zudem ist die Sicherstellung der termingerechten Versorgung mit Waren ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Aktuell stellen wir eine Seitwärtsbewegung bei den Beschaffungspreisen für Materialien fest. Durch den Wegfall der Strompreisbremse, die die Bundesregierung für das Jahr 2023 zur Abschwächung der stark angestiegenen Strompreise eingeführt hatte, sehen wir die Entwicklung der Energiekosten weiterhin mit erheblicher Unsicherheit verbunden. Diese Entwicklungen beobachten wir eng. Personalrisiken Für die Realisierung unserer strategischen Ziele sind wir auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Der hohe Bedarf soll durch die Bindung der vorhandenen und die Gewinnung neuer Mitarbeiter sowie durch unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen gesichert werden. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter gewährleistet die fachliche Kompetenz des Personals. Ausfallrisiken Ein Forderungsausfallrisiko besteht für die Gesellschaft nur in geringem Maße. Der bestehende Forderungsbestand wird vereinzelt durch eine Kreditausfallversicherung und kurze Zahlungsziele abgesichert. Zusammenfassung der Risikosituation Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Kassel, 18. Juni 2024 gez. Dipl.-Ing. Reinhard Schröder gez. Dr. Michael Alkemeier BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Vinylit Fassaden GmbH hat ihren Sitz in Kassel und wird beim Amtsgericht Kassel unter HRB 7640 geführt. II. Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang angeführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Ein wesentlicher Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde eingehalten. (1) Aktiva Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig linear abgeschrieben. Den Abschreibungen liegen Nutzungsdauern von 3 bis 8 Jahren zugrunde. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und zum Teil degressiv pro rata temporis abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei Gebäuden und Bauten beträgt 5 bis 40 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten über 250,00 €, aber unter 1.000,00 € liegen, werden ab dem Geschäftsjahr 2022 in einem Sammelposten erfasst und im Jahr des Zugangs sowie in den folgenden vier Jahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Der Abgang wird zum Ablauf des fünften Jahres unterstellt. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt mit dem gewogenen Durchschnittswert. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch die Fertigung veranlassten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen werden nicht mit einbezogen. Auf Grundlage des Niederstwertprinzips (§ 253 Abs. 4 HGB) werden die Fertigerzeugnisse zum Jahresende höchstens mit den Werten nach der retrograden Methode angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder zum niedrigeren Stichtagswert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Auf zweifelhafte Forderungen werden Einzelabwertungen vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen in Höhe von 1% der nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen. Passiva (2) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß Bekanntmachung der Deutschen Bundesbank. Die Beträge der Rückstellungen für Personalkosten basieren auf den vertraglichen, gesetzlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften. IV. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von 98.000,00 € (Vorjahr: 333.700,00 €) sonstige Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 418.120,21 € (Vorjahr 451.869,13) € solche aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 5.682.863,79 € solche gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: 5.313.875,54€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind branchenüblich besichert. Haftungsverhältnisse Die Vinylit Fassaden GmbH haftet gesamtschuldnerisch aus zwei Darlehensverträgen eines verbundenen Unternehmens. Für diese Darlehensverträge hat die Vinylit Fassaden GmbH pfandrechtliche Sicherheiten in Form einer erstrangigen Grundschuld in Höhe von 3.100.000,00 €, der Raumsicherungsübereignung der Vorräte, der Sicherungsübereignung des Sachanlagevermögens sowie einer Globalabtretung des Forderungsbestandes bestellt. Die Darlehen valutieren zum 31.12.2023 bei 8.209.905,00 €. Eine Inanspruchnahme aus den gewährten Sicherheiten wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des begünstigten Unternehmens als gering eingeschätzt. V. Sonstige Angaben Konzernverhältnisse Die Vinylit Fassaden GmbH ist ein Konzernunternehmen der Laumann Stiftung & Co. KG, mit Sitz in Sendenhorst und wird in deren Konzernabschluss einbezogen (größter und kleinster Kreis). Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister bekannt gemacht. Belegschaft Die Vinylit Fassaden GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 50 Arbeitnehmer (Vorjahr: 56 Arbeitnehmer). Hiervon waren 20 Arbeitnehmer im kaufmännischen und 30 im gewerblichen Bereich tätig. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Ing. Reinhard Schröder, Rheda-Wiedenbrück Herr Dr. Michael Alkemeier, Münster Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 (4) HGB verzichtet.
Kassel, 18. Juni 2024 gez. Dipl.-Ing. Reinhard Schröder gez. Dr. Michael Alkemeier Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterung nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Vinylit Fassaden GmbH haben wir unter dem Datum vom 18. Juni 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die Vinylit Fassaden GmbH, Kassel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vinylit Fassaden GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vinylit Fassaden GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 18. Juni 2024 Dr.
Beermann WP Partner GmbH
Gez. Sebastian Drees, Wirtschaftsprüfer Gez. Daniel Behrens, Wirtschaftsprüfer |
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