AirITSystems Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Benkendorffstraße 6, 30855 Langenhagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 59800
Vorher
AirITSystems Hannover GmbH
Eingetragen
4.10.2001
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
die Erbringung von Informations- und Kommunikationsdienstleistungen für Flughäfen und Serviceanbieter auf Flughäfen sowie die damit zusammenhängenden Nebengeschäfte. Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Juliane Schulz
seit 2.2.2023
Geschäftsführer
Tim Cappelmann
seit 8.2.2022
Geschäftsführer
Thomas Leonhardt
seit 10.3.2021
Geschäftsführer
Hanno Sohr
seit 4.1.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AirITSystems Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftstätigkeit

Die AirITSystems GmbH (AirITSystems) ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH (Hannover Airport), Hannover, und der Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide (Fraport), Frankfurt am Main.

Gegenstand des Unternehmens sind die Erbringung von Informations- und Kommunikationsdienstleistungen für Flughäfen und sonstige Serviceanbieter sowie die damit zusammenhängenden Nebengeschäfte.

Die Gesellschaft erbringt qualitativ hochwertige und wirtschaftlich attraktive Informations- und Kommunikationsdienstleistungen (I&K-Dienstleistungen) für die beiden Kooperationspartner und sonstige Unternehmen. Die Leistungen umfassen Planung, Beratung, Realisierung von I&K-Projekten, Softwareentwicklung, Anwendungssystementwicklung und den Betrieb von I&K-Systemen.

Die AirITSystems betreibt für den Hannover Airport sämtliche I&K-Systeme und -Anlagen und erbringt die hierfür erforderlichen Service- und Wartungsleistungen. Für die Fraport bietet die AirITSystems Dienst- und Projektleistungen mit dem Schwerpunkt elektronische Projekträume sowie Bau- und Dokumentenmanagement an.

I&K-Leistungen für den externen Markt werden in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Netzwerk- und Servertechnologien

IT- und Informationssicherheit

Beratungsleistungen zur Digitalisierung

Gebäudesicherheit

Collaboration Solutions

Zur Erfüllung der Aufgaben bestehen außer dem Hauptsitz der Gesellschaft auf dem Gelände des Hannover Airport weitere Betriebsstätten in Frankfurt/Main, München, Ratingen, Hamburg sowie in Berlin. Mit der Übernahme des Geschäftsbetriebs der ergoDATA GmbH besteht seit Juni 2023 auch eine Betriebsstätte in Dresden.

Darüber hinaus hat die 100%-Tochter Topsonic GmbH (Fluglärmüberwachungssysteme) ihren Sitz in Würselen bei Aachen.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung

2.1. Zielmärkte der AirITSystems

Die Zielmärkte der Gesellschaft sind:

Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften des Hannover Airport und Unternehmen und Behörden, die auf dem Gelände des Hannover Airport tätig sind

Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften der Fraport

Unternehmen und Gebietskörperschaften in Deutschland

2.2 Leistungsprogramm und Strategie

Die AirITSystems bietet durch den Bereich Airport Lösungen (AL) die gesamte, für den Betrieb eines mittelgroßen Verkehrsflughafens notwendige I&K-Leistungspalette an. Hierbei liegt das wesentliche Ziel darin, durch den integrativen Einsatz von IT-Lösungen die Produktivität und Effizienz der Geschäftsprozesse des Flughafens zu steigern. Das Leistungsangebot wurde schrittweise um SAP-Projekte und Beratungsdienstleistungen im Bereich SAP Business Warehouse und Business Intelligence erweitert. Ergänzt wird das Portfolio des Bereichs AL durch Planung, Bau und Betrieb von Gebäudesicherheitssystemen (z.B. Einbruch- und Brandmeldeanlagen, Zutrittskontroll- und Videosystemen).

Der Produktbereich "Collaboration Solutions" (mit der Software "AWARO" für die Einsatzfelder "webbasierte Projekträume" und "Datenräume für Due Diligence") wurde sukzessive weiterentwickelt und den Kundenbedürfnissen angepasst.

Im Bereich Netzwerktechnologien und IT-Security wurde neben der Planung und Realisierung von Projekten der Leistungsbereich "managed services" - der Betrieb von Netzwerken und Servern - weiterentwickelt. Bereits seit 2018 ist das Security Operating Center (SOC) mit einem 3-Schichtbetrieb etabliert.

Die AirITSystems bietet nicht nur die Planung und Realisierung von Systemen im Rahmen von Projekten an, sondern betreibt auf Anforderung auch die gelieferten Systeme. Durch den Betrieb von komplexen und anspruchsvollen Airport-IT-Systemen werden die Kompetenzen dabei täglich bewiesen und im Marketing glaubwürdig hervorgehoben.

Die Marketingstrategie der AirITSystems und die entsprechenden Aktivitäten leiten sich aus der Unternehmensstrategie ab. Diese wurde 2023 erneut überprüft, in aktualisierter Form verschriftlicht und in allen Bereichen implementiert.

Eine interne IT-Strategie leitet sich aus der Unternehmensstrategie ab und wird die Tool- Landschaft der AirITSystems fortlaufend auf aktuelle Notwendigkeiten anpassen, um die Geschäftsbereiche optimaler in der Geschäftstätigkeit zu unterstützen.

2.3 Externe Einflussfaktoren

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges in Europa bezüglich der Investitionsbereitschaft in einer abwartenden Position. Insbesondere im produzierenden Mittelstand stehen Projektentscheider auf der Bremse für neue Projekte und der Beschaffung von Investitionsgütern. Weiterhin wird das Klima gedämpft durch ein unklares Investionsklima - insbesondere in der Bauwirtschaft.

Die Flughafen- und Reisebranche arbeitet noch nicht wieder auf dem Vor-Pandemie Niveau, was sich in zurückhaltender Beauftragung im Projektgeschäft und der Optimierung von laufenden Verträgen auswirkt.

Die gebremste Innovationsbereitschaft wirkte sich in 2023 noch nicht nachhaltig auf den Bau- und Immobiliensektor aus, den der Geschäftsbereich Collaboration Solutions mit den Awaro Projekt- und Datenräumen als Heimatmarkt begreift. Es existieren jedoch Hinweise darauf, dass die Zurückhaltung in dieser Branche sich 2024 bemerkbar machen wird.

Die Nachfrage in den Bereichen Netzwerktechnik und IT Sicherheit sind nicht einer spezifischen Branche zuordenbar. Die Ergebnisse des Bereichs Netzwerktechnik zeigen nach wie vor eine gute Nachfrage nach Modernisierungs-, Ersatz- und Neuinvestitionen sowohl bei Bestands- als auch Neukunden. Der Geschäftsbereich stützt sich auf alle Branchen und profitiert damit von einer guten Resilienz gegen wirtschaftliche Einflüsse auf einzelne Marktsegmente. Ein weiterhin hoher Nachholbedarf bei der Digitalisierung und Cyber-Security initiiert Projekte und Service Level Agreements innerhalb dieses Bereiches. Neue Vorgaben und weitere zu erwartende verschärfte Vorschriften des Gesetzgebers lassen eine erhöhte Nachfrage des Marktes erwarten.

Die angespannte Lage auf dem spezifischen Arbeitsmarkt führt weiterhin zu längeren Rekrutierungszeiten und einem grundsätzlich höheren Aufwand bei Personalaufbau bzw. Personalersatz. Zunehmend profitiert AirIT von diesem Trend, da der Fachkräftemangel unsere Kunden in der IT Abteilung ebenso trifft und daraus Outsourcing-Bestrebungen abgeleitet werden.

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 3.007 (Vorjahr T€ 2.247) bei Umsatzerlösen in Höhe von T€ 74.698 (Vj T€ 53.273) erzielen.

Der für die Steuerung des Unternehmens entscheidende finanzielle Leistungsindikator ist das Ergebnis vor Steuern. Das für das Geschäftsjahr geplante Ergebnis in Höhe von T€ 2.033 wurde somit deutlich überschritten.

Das gute Ergebnis der AirITSystems im Geschäftsjahr konnte im Wesentlichen durch folgende Effekte erzielt werden:

Stabiles, planbares und weitgehend passagierunabhängiges Geschäft mit den Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften des Hannover Airport und der Fraport

Realisierung von großen Kundenprojekten in den Bereichen Netzwerktechnologien und Collaboration Solutions

Ausgewogener Portfolio- und Branchenmix

Stabile Bestandskundenbasis

Hohe Auslastung der im Betrieb und in Projekten eingesetzten Mitarbeiter

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 23.421 (Vj T€ 21.551).

Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich im Wesentlichen aus einem Anlagenbestand mit einem Bilanzwert von T€ 12.217 (Vj T€ 11.814) und kurzfristigen Forderungen in Höhe von T€ 9.006 (VjT€ 7.128) zusammen. Dem Vermögen stehen ein bilanzielles Eigenkapital von T€ 5.803 (Vj T€ 4.624) sowie Rückstellungen und Verbindlichkeiten von insgesamt T€ 17.173 (Vj T€ 16.180) gegenüber. Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr 2023 mit 24,8 % gegenüber dem Vorjahr (21,5 %) leicht erhöht. Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist zu 47,5 % (Vorjahr 39,1 %) durch Eigenkapital finanziert. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 und danach jederzeit nachgekommen.

3.3 Investitionspolitik

Das Portfolio der Gesellschaft umfasst die flächendeckende I&K-Infrastruktur und das damit verbundene leistungsfähige Angebot von I&K-Leistungen für den Hannover Airport. Die hierfür notwendigen Anlagen wurden von der AirITSystems gekauft und als Bestandteil von Service- Level-Agreements dem Hannover Airport bereitgestellt. Ersatz-, Erweiterungs- und Neuinvestitionen werden bedarfsgerecht und unter Berücksichtigung des Technologiewandels vorgenommen. Die in 2023 getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen mit einem Volumen von T€ 3.271 (Vorjahr T€ 2.608) dienten hauptsächlich dem oben genannten Ziel des Erhalts und sukzessiver Modernisierung sowie dem Ausbau der bestehenden Infrastruktur für den Standort Hannover sowie auch für weitere Kunden.

In den letzten Geschäftsjahren hat die AirITSystems nachfolgendes Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen getätigt:

Der Finanzbedarf für die Investitionen 2023 konnte weitgehend aus erwirtschafteten Abschreibungen gedeckt werden.

4. Mitarbeiter und Personalpolitik

AirITSystems bietet seinen Mitarbeitern im Rahmen seiner Tätigkeitschwerpunkte anspruchsvolle und hoch qualifizierte Arbeitsplätze an, die im Rahmen der strategischen Ausrichtung nachfrageorientiert ausgebaut werden.

Die Personalpolitik der AirITSystems zielt darauf, weiter in die Führungskräfteentwicklung zu investieren und die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen und damit die Fluktuationsrate möglichst wieder unter 5% zu reduzieren.

Das Arbeitgeberbranding spielt eine immer größere Rolle und wurde auf Basis der neuen Markenausrichtung unter Einbindung der Mitarbeiter weiterentwickelt. Mit internen Fortbildungsprogrammen wird seit 2022 in einem gezielten Programm in den Aufbau und die Entwicklung von Know-how in der Belegschaft investiert.

Die Anzahl der Mitarbeiter (Köpfe) zu den jeweiligen Bilanzstichtagen stellt sich wie folgt dar:

5. Wichtige Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres und bis zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Lageberichtes gab es keine wichtigen Ereignisse mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage über die hier zu berichten wäre.

6. Prognose, Ausblick

Der Geschäftsplan 2024/25 sieht Schwerpunkte in folgenden Themengebieten vor:

Vertrieb/Marketing

aktiveres Portfolio - Management und darauf abgestimmte Vertriebssteuerung

Fokusvertrieb für das eigenentwickelte SaaS Produkt "AirIT-ONE"

Das Umsatzwachstum der nächsten Geschäftsjahre wird am externen Markt vorrangig in den Bereichen Netzwerktechnik, IT-Security und Consulting & Business Support erwartet.

Gezielte Marktsegmentbearbeitung im Marketing

Geschäft/Projekte

Anpassung des Portfolios im Bereich Netzwerk-, Servertechnologien und IT-Security an den Entwicklungen und der Nachfrage im Markt, insbesondere Stärkung der Leistungsfähigkeit als Vertriebspartner

Stärkung und Weiterentwicklung der Software AWARO mit Ausbau des Dienstleistungsportfolios

Markteintritt und -Ausbau für das SaaS Produkt "AirIT-ONE" für Mittelstandskunden im Umfeld der ISMS

Betrieb

Einhaltung der durch EU-Verordnungen präzisierten Sicherheitsstandards für die IT- Landschaft

Neuausrichtung der Tools & Prozesse im Sinne der neu gefassten Unternehmens- und IT- Strategie

Halten der betrieblichen Kennzahlen gemäß Kundenanforderung

Weiterentwicklung des Security Operating Center (SOC)

Personal

Weiterentwicklung des Employer Brand und Personalmarketing

Fortführung der gezielten Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung

Zertifizierte Qualifikationen im Bereich Netzwerk- und Sicherheitstechnik

Bedarfsgerechter Aufbau der Personalkapazität

Organisation

Weitere Strukturierung des Zentralvertriebes und des Bereiches Netzwerktechnologien für verkleinerte Führungspannen

Überprüfung von Geschäftsprozessen zur Produktivitätssteigerung und Kostensenkung

Stärkung der Vertriebsorientierung

Steuerung der Managementsysteme einer rechtssicheren Organisation (Arbeitssicherheit, Compliance, Risikomanagement, Datenschutz und Informationssicherheit)

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess zur Einhaltung der ISO 9001 Zertifizierung (Qualitätsmanagement) und Bestätigung der Zertifizierung ISO 14001 bzw. EMAS (Umweltmanagement)

Investitionen

In 2024 sind Investitionen von T€ 2.522 geplant. Diese betreffen vor allem Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen aber auch Neuinvestitionen und Kundenprojekte. Auch die Anpassung der internen IT Unterstützung wird im Geschäftsjahr 2024 weiterhin liquide Mittel beanspruchen. Die Finanzierung soll durch erwirtschaftete Abschreibungen sowie durch den Einsatz von Mitteln aus den im ausreichenden Umfang bestehenden Kreditlinien bei Kreditinstituten erfolgen.

7. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Nach Abwägung aller Chancen und Risiken bestehen trotz der sich andeutenden verringerten Investitionen der Bauwirtschaft und wirtschaftlich schwierigem Umfeld keine Risiken, die für die AirITSystems nicht beherrschbar sind.

Die Geschäftsgrundlage am Standort Hannover wird durch den Kooperationsvertrag mit Hannover Airport und mit der Fraport bestimmt, der die ausschließliche Erbringung von I&K- Dienstleistungen durch die AirITSystems regelt und den Schutz der Investitionen in Kommunikationsinfrastrukturen sicherstellt.

Aufgrund des Preis- und Innovationsdrucks (Stichwort Digitalisierungsstrategie), der auch in Zukunft zu erwarten ist, wird die Nachfrage nach I&K-Leistungen zur Realisierung von Rationalisierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen in den Geschäftsprozessen auch weiterhin steigen. Ein zunehmendes Hindernis diese Chancen nutzen zu können, besteht jedoch im deutlich gestiegenen Aufwand, qualifiziertes Personal zu rekrutieren.

Der hohe Inflationsdruck wird durch die zunehmende Verwendung von Preisgleitklauseln in langfristigen Verträgen teilweise zu kompensieren sein, zudem sind Korrekturen in den Experten-Stundensätzen je nach Margensituation unterjährig geplant.

Im Geschäftsjahr 2024 wird mit dem modular ausgestalteten Leistungsportfolio für die Airport Kunden die Beratungsfähigkeit gestärkt. AirIT ist nun in der Lage, den Kunden wählbare Produktqualitäten anzubieten und Anreizen zu Kostensenkungen gerecht zu werden.

Das Geschäftsjahr 2024 wird aus heutiger Sicht von dem weiterhin steigenden Umsatzanteil im Drittgeschäft geprägt werden. Insbesondere das passagierunabhängige Geschäft und der gute Branchenmix führen zum verhaltenen Optimismus gut durch die noch anhaltende Krise der Luftfahrtbranche zu kommen. Somit werden in den oben genannten Herausforderungen keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen.

8. Risikomanagement

Das Risikomanagement der AirITSystems wird in enger Zusammenarbeit mit dem Risikomanagement des Hannover Airport durchgeführt. Hierbei werden quartalsweise Risikobewertungen vorgenommen, die die Risiken aus dem Geschäftsbetrieb der AirITSystems einschätzen. Risiken aus dem Geschäft mit konzernfremden Kunden haben aufgrund der Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre im Risikomanagement die gleiche Bedeutung gewonnen wie Projekte und Betriebsleistungen für den Flughafen und sind im Risikokatalog der AirITSystems entsprechend berücksichtigt.

Die wichtigsten Risiken sind:

Pos Risiko Nettoschadenshöhe schwerwiegend T€ 1.500 bis T€ 4.000 Mittel T€ 150 - T€ 1.500 Eintrittswahrscheinlichkeit
1 Verschlüsselung von Daten/Erpressung/Cybercrime schwerwiegend möglich
2 Dienste-Ausfall Kunde mittel möglich
3 Mangelhafte Ware mittel möglich
4 Branchenfokus; Abhängigkeit von Branchenentwicklung mittel möglich
5 Lieferschwierigkeiten mittel möglich

Darüber hinaus betreffen finanzwirtschaftliche Risiken im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Kreditrisiken gegenüber Vertragspartnern werden systematisch bei Vertragsabschluss geprüft und laufend überwacht. Darüber hinaus wird den Ausfallrisiken durch Vorauszahlungen bzw. die Hinterlegung von Sicherheiten durch die Kunden Rechnung getragen.

Die im Risikomanagement aufgenommenen und analysierten Einzelrisiken stellen keine Bestandsgefährdung dar. Die Gesamtsumme der Risiken stellt keine Gefahr für den Fortbestand der Gesellschaft dar.

9. Ergebniserwartung

Stabiles Service- und Wartungsgeschäft (managed services), die weitgehende Passagierunabhängigkeit und schließlich der ausgewogene Portfolio- und Branchenmix im externen Geschäft führt zu einem recht sicheren Geschäft und somit zu der Erwartung sich auf Basis der fortschreitenden Digitalisierung - unter gestiegenen Sicherheitsanforderungen - weiterentwickeln zu können.

Der für die AirITSystems relevante finanzielle Leistungsindikator ist analog zum Vorjahr das Ergebnis vor Steuern. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir auf der Grundlage der verabschiedeten Planung wieder ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern, das allerdings nicht ganz das Niveau des Berichtsjahres erreichen wird.

 

Hannover, den 26. Januar 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte/Software 793.959,79 939.118,94
2. Entgeltlich erworbene Software/Lizenzen 2.864.554,00 2.825.383,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 83.918,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 380.072,23 133.195,56
4.122.504,02 3.897.697,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.654.043,00 1.944.949,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.107.824,08 2.898.270,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 380.253,28 1.120.684,51
6.142.120,36 5.963.903,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.952.724,10 1.952.724,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 1.402.238,85 1.919.042,85
2. Geleistete Anzahlungen 36.018,44 19.410,37
1.438.257,29 1.938.453,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.168.540,52 4.510.886,12
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.761.235,17 2.584.734,25
3. Sonstige Vermögensgegenstände 76.533,98 32.437,55
9.006.309,67 7.128.057,92
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 286.986,23 48.838,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 472.543,01 621.609,38
23.421.444,68 21.551.283,96

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.169.227,05 876.386,93
III. Bilanzgewinn 2.633.554,76 1.747.729,21
5.802.781,81 4.624.116,14
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 127.810,69 489.773,90
2. Sonstige Rückstellungen 3.919.837,95 4.251.017,23
4.047.648,64 4.740.791,13
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.239.336,23 5.747.752,48
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 376.961,68 269.811,19
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.293.090,01 4.228.438,68
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 260.651,46 360.651,46
5. Sonstige Verbindlichkeiten 763.243,38 564.576,22
davon aus Steuern EUR 633.616,36 (Vorjahr EUR 490.113,77)
12.933.282,76 11.171.230,03
D. Rechnungsabgrenzungsposten 445.817,29 746.855,37
E. Passive latente Steuern 191.914,18 268.291,29
23.421.444,68 21.551.283,96

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 74.697.768,11 53.273.348,83
2. Erhöhung (+) oder Verminderung (-) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -516.804,00 674.259,73
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 202.150,42 243.398,51
4. Sonstige betriebliche Erträge 751.337,20 821.301,90
75.134.451,73 55.012.308,97
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.178.234,27 22.373.303,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.485.583,61 8.369.319,55
46.663.817,88 30.742.622,66
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.360.022,53 13.626.307,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.735.482,73 3.418.982,25
davon für Altersversorgung EUR 1.013.919,27 (Vorjahr EUR 932.061,77)
19.095.505,26 17.045.289,53
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.843.580,15 2.695.337,19
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.380.759,46 2.203.491,49
3.150.788,98 2.325.568,10
9. Erträge aus Beteiligungen 234.015,71 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 234.015,71 (Vorjahr EUR 0,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.030,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 380.932,42 78.493,55
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 1.364,00 (Vorjahr EUR 1.081,00)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 967.675,73 737.503,37
-1.111.562,44 -815.996,92
13. Ergebnis nach Steuern 2.039.226,54 1.509.571,18
14. Sonstige Steuern 39.656,77 45.370,57
15. Jahresüberschuss 1.999.569,77 1.464.200,61
16. Gewinnvortrag 926.825,11 283.528,60
17. Einstellungen in Gewinnrücklagen 292.840,12 0,00
18. Bilanzgewinn 2.633.554,76 1.747.729,21

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft wurde zum 1. September 2001 gegründet. Die Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister beim Amtsgericht Hannover erfolgte am 4. Oktober 2001 (Handelsregister Abt. B Nr. 59800). Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft wendet für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB an.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Die selbsterstellten und entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. In die Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen; die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünfzehn Jahren. Seit dem 1. Januar 2018 werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 250,00 (netto) im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Anlagennachweis als Abgang gezeigt. Mit Ausnahme von Computern und Mobiltelefonen erfolgt seit 1. Januar 2018 bei Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von € 250,01 bis € 1.000,00 (netto) die Bildung eines Sammelpostens, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Die Stabilität und die Nachhaltigkeit dieses Geschäftsbereiches rechtfertigen diesen Zeitraum.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

2. Vorratsvermögen

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Gemeinkosten einbezogen. Aufwendungen nach § 255 Absatz 2 Satz 3 HGB werden nicht einbezogen. Soweit erforderlich werden Abwertungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nominalwert bilanziert.

3. Forderungen und sonstige Vermögensbestände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Dem Risiko von Forderungsausfällen aus Lieferungen und Leistungen an Dritte wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtung begegnet. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

4. Liquide Mittel

Die Beträge bestehen ausschließlich in inländischer Währung und sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

5. Eigenkapital

Die Anteile am Stammkapital werden zu 50 % von der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Hannover, (FHG) und zu 50 % von der Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, Frankfurt/Main, (Fraport) gehalten. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,73 % p.a. (Vj. 1,43 % p.a.) und ein Gehaltstrend von 3,0 % p.a. (Vj. 3,51 % p.a.) berücksichtigt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Latente Steuern

Hinsichtlich des handelsrechtlichen Wertansatzes von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen und ihrem steuerlichen Wertansatz ergibt sich eine Differenz. Für die Bewertung wurde ein Steuersatz von 31,6 % (Vorjahr 31,6 %) zugrunde gelegt. Im Geschäftsjahr 2023 werden aktive und passive latente Steuern ausgewiesen, die bei einem Passivüberhang saldiert dargestellt werden.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

1. Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagennachweis (Anlage zum Anhang) dargestellt. Im Geschäftsjahr sind Herstellungskosten von Entwicklungen in Höhe von T€ 54 angefallen und als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände ausgewiesen. Forschungskosten sind nicht angefallen.

Unter den Finanzanlagen wird die Beteiligung an der Topsonic Systemhaus GmbH, Würselen, ausgewiesen. An dem Stammkapital von T€ 29 ist die AirIT zu 100 % beteiligt. Die Stammeinlage ist eingezahlt. Nach dem vorliegenden Jahresabschluss schließt die Topsonic Systemhaus GmbH (Topsonic) das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von T€ 156 ab. Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T€ 1.023.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Dies gilt auch für die Forderungen in den nachfolgenden Bilanzposten.

3. Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen betreffen mit T€ 1.664 (Vorjahr: T€ 1.371) Forderungen gegen den Gesellschafter FHG und mit T€ 1.097 (Vorjahr: T€ 1.214) gegen den Gesellschafter Fraport. Sie betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen T€ 4 (Vorjahr: T€ 1) auf Forderungen an Beschäftigte, Forderungen gegen Lieferanten T€ 22 (Vorjahr: T€ 18) sowie T€ 13 (Vorjahr: T€ 13) auf Mietsicherheiten.

5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem diesem Posten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen für zukünftige Geschäftsjahre betreffen.

6. Eigenkapital

Aus dem Gewinn 2022 wurden T€ 821 als Dividende ausgeschüttet und T€ 643 vorgetragen. Die Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände führt zur einer Ausschüttungssperre von T€ 543.

7. Rückstellungen

Von den Steuerrückstellungen entfallen T€ 116 auf Gewerbesteuer und T€ 12 auf Körperschaftsteuer.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 2.508 (Vorjahr: T€ 2.142) sowie für ausstehende Rechnungen und sonstige Verpflichtungen von T€ 1.412 (Vorjahr: T€ 2.109).

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Stand 31.12.2023 (Stand 31.12.2022) Gesamt ≤ 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.239 1.632 6.607 0
(5.748) (1.073) (4.675) (0)
aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 377 377 0 0
(270) (270) (0) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 3.293 3.293 0 0
(4.228) (4.228) (0) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 261 261 0 0
(361) (361) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 763 763 0 0
(565) (565) (0) (0)
Summe 12.933 6.326 6.607 0
(11.172) (6.497) (4.675) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Abtretung des Rückübertragungsanspruches gegen die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, die im Falle der Einstellung des Geschäftsbetriebes der AirIT eine Rücknahmeverpflichtung für das Anlagevermögen zum jeweiligen Buchwert hat, besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen vor allem Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 634 (Vorjahr: T€ 490).

9. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen.

10. Passive latente Steuern

Den sich aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände ergebenden passiven latenten Steuern von T€ 251 (Vorjahr: T€ 297) standen aktive latente Steuern von T€ 59 (Vorjahr: T€ 28) aus einer Altersteilzeitrückstellung gegenüber.

11. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich im Inland realisiert, sie verteilen sich auf Umsätze aus Miet-/Serviceverträgen T€ 25.574 (Vj T€ 23.987) und Umsätze aus Dienstleistungen und Projekten T€ 49.124 (Vj. T€ 29.287).

12. Sonstige betriebliche Erträge

In dem Posten sind unter anderen Leistungen für Topsonic T€ 30 (Vorjahr T€ 38), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 105 (Vorjahr: T€ 360) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung T€ 4 (Vorjahr T€ 0) enthalten.

13. Materialaufwand

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Materialaufwendungen für Projekte T€ 37.867 (Vorjahr: T€ 22.140), Vergütungen für Dienstleistungen T€ 2.957 (Vorjahr: T€ 3.756), Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen T€ 2.028 (Vorjahr: T€ 1.940), Miet- und Leasingaufwendungen T€ 3.009 (Vorjahr: T€ 2.179), Telekommunikationsaufwendungen T€ 364 (Vorjahr: T€ 243) sowie Gas, Strom, Wasser- und Reinigung T€ 430 (Vorjahr: T€ 477).

14. Personalaufwand

Für die Mitarbeiter der Gesellschaft ist eine Zusatzversorgung bei der Zusatzversorgungskasse der Stadt Hannover abgeschlossen. Der Umlagesatz beträgt 5,07 % der Arbeitsentgelte. Zusätzlich ist ab 1. Januar 2003 ein Sanierungsgeld in Form einer Zusatzumlage auf die zusatzversorgungspflichtigen Entgelte zu zahlen. Das Sanierungsgeld beträgt ab dem Kalenderjahr 2014 3,00 %. Die Summe der umlagepflichtigen Entgelte für 2023 belief sich bei der Gesellschaft auf T€ 12.514. Die Höhe der sich aus dieser Zusatzversorgung ergebenden mittelbaren Pensionsverpflichtung kann von uns nicht beziffert werden.

15. Abschreibungen

Der Posten beinhaltet planmäßige Abschreibungen in Höhe T€ 2.844 (Vorjahr: T€ 2.695) auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen.

16. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen sonstige Aufwendungen für die Belegschaft T€ 1.057 (Vorjahr: T€ 889), Werbung T€ 298 (Vorjahr: T€ 257), Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten T€ 808 (Vorjahr: T€ 199), Versicherungen T€ 210 (Vorjahr T€ 158), Aufwendungen für Mieten T€ 157 (Vorjahr: T€ 109) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung T€ 0 (Vorjahr T€ 1).

17. Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten im Wesentlichen Rückerstattung aufgrund nachträglicher Zinsfestsetzung in der Abgabenordnung T€ 3 (Vorjahr: T€ 0).

18. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Außer den Zinsaufwendungen an Kreditinstitute sind in diesem Posten der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) enthalten.

19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten beinhaltet Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag T€ 475 (Vorjahr: T€ 369) und Gewerbesteuer T€ 530 (Vorjahr: T€ 403) für das Geschäftsjahr 2023 sowie Steueraufwendungen für Vorjahre von insgesamt T€ 38 (Vorjahr: T€ 3).

20. Latente Steuern

Aus der Steuerermittlung ergab sich eine Steuerentlastung von T€ 76 (Vorjahr: T€ 37); diese ist unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfasst.

D. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 606 von denen T€ 267 in 2023 fällig sind. Weiterhin bestehen Mietverträge über Räumlichkeiten im Wesentlichen mit dem Gesellschafter FHG, deren Jahresbelastung T€ 1.314 beträgt.

2. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 233 Mitarbeiter (Vorjahr: 210); davon Vollzeitbeschäftigte 202 (Vorjahr: 184).

3. Geschäftsführung und deren Bezüge

 

Dipl.-Wirt.-Inf. Thomas Leonhardt, Weiterstadt

 

Dipl.-Ing. Tim Cappelmann, Burgdorf

 

Dipl. Kffr. Juliane Schulz, Wedemark (ab 01.01.2023)

Geschäftsführerbezüge wurden in Höhe von T€ 407 gezahlt.

4. Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf T€ 19. Hiervon entfallen T€ 18 auf die Abschlussprüfung.

5. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Die von AirITSystems unterhaltenen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit werden zu marktüblichen Preisen abgerechnet.

6. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird als Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss der Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide (Fraport), Frankfurt/Main, und in den Konzernabschluss der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Hannover, nach der Equity-Methode einbezogen. Die Hinterlegung der Konzernabschlüsse erfolgt beim elektronischen Bundesanzeiger.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Hannover, den 26. Januar 2024

Tim Cappelmann

Thomas Leonhardt

Juliane Schulz

Der Jahresabschluss der AirIT Systems GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 15. März 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens der AirITSystems GmbH, Hannover, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte/Software 2.113.541,11 54.417,94 215,55 576,52 2.167.598,08
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 10.576.488,81 631.487,60 72.902,50 30.580,00 11.250.298,91
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 87.313,06 87.313,06
4. Geleistete Anzahlungen 133.195,56 290.969,72 -44.093,05 0,00 380.072,23
12.823.225,48 1.064.188,32 29.025,00 31.156,52 13.885.282,28
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.065,00 0,00 0,00 0,00 36.065,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.183.068,62 102.885,60 62.964,37 0,00 13.348.918,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.366.260,69 1.768.301,40 981.924,06 499.301,87 11.617.184,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.120.684,51 333.482,20 -1.073.913,43 0,00 380.253,28
23.706.078,82 2.204.669,20 -29.025,00 499.301,87 25.382.421,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.014.547,06 0,00 0,00 0,00 3.014.547,06
39.543.851,36 3.268.857,52 0,00 530.458,39 42.282.250,49
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte/Software 1.174.422,17 199.629,64 413,52 1.373.638,29
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.751.105,81 656.555,10 21.916,00 8.385.744,91
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.395,06 3.395,06
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.925.527,98 859.579,80 22.329,52 9.762.778,26
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.065,00 0,00 0,00 36.065,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.238.119,62 456.755,97 0,00 11.694.875,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.467.990,69 1.527.244,38 485.874,87 7.509.360,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
17.742.175,31 1.984.000,35 485.874,87 19.240.300,79
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.061.822,96 0,00 0,00 1.061.822,96
27.729.526,25 2.843.580,15 508.204,39 30.064.902,01
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte/Software 793.959,79 939.118,94
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.864.554,00 2.825.383,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 83.918,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 380.072,23 133.195,56
4.122.504,02 3.897.697,50
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.654.043,00 1.944.949,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.107.824,08 2.898.270,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 380.253,28 1.120.684,51
6.142.120,36 5.963.903,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.952.724,10 1.952.724,10
12.217.348,48 11.814.325,11

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AirITSystems GmbH, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AirITSystems GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AirITSystems GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 13. Februar 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Steffen Fleitmann, Wirtschaftsprüfer

Christian Fröhlich, Wirtschaftsprüfer

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