HuB Immobilienverwaltung UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Helmut Eberstadt seit 16.12.2021 | Liquidator |
Jost Kottmeyer seit 16.12.2021 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DELA GmbHBad OeynhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2011 1. Allgemeine Entwicklung Im Jahr 2011 konnte die DELA GmbH mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 2.381 an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Der deutliche Umsatzzuwachs im Jahr 2011 beruht im Wesentlichen auf administrativen Dienstleistungen im Rahmen eines Großauftrages. Diese organisatorische Änderung führte in den Positionen Umsatz, Materialaufwand, Forderungen und Verbindlichkeiten zu einmaligen deutlichen Erhöhungen, jedoch mit einem nur einem sehr geringen Ergebnisanteil. Im August 2011 wurde der neue Standort im Industriepark Dorsten / Marl bezogen und im September 2011 von dem damaligen Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen in einer Feierstunde symbolisch in Betrieb genommen. Seitdem stehen der DELA GmbH in Summe weitere 50.000 t / Jahr an Kapazität zur thermischen Behandlung von Abfällen und zur Rückgewinnung von Metallen aus Abfällen zur Verfügung. In den Folgemonaten wurden zum großen Teil neue Mitarbeiter in der Verwaltung und im Betrieb eingearbeitet und die neuen Anlagen in Betrieb genommen. Somit steht der DELA im Geschäftsbereich der Behandlung und Verwertung von quecksilber- und anderen nichteisenmetallhaltigen Abfällen neben der reinen Kapazitätserhöhung nun auch die Möglichkeit einer Diversifizierung der angestrebten Märkte zur Verfügung. Die installierte Anlagentechnik bildet die Grundlage für ein deutlich erweitertes Angebotsspektrum für die Behandlung sekundärrohstoffhaltiger Abfälle. Durch die Erfüllung höchster Sicherheitsstandards ist hierbei auch und insbesondere die Akquisition von Spezialabfällen auf internationaler Ebene möglich. Gleichzeitig bildet eine ausgefeilte Prozess- und Messleittechnik die Grundlage für effiziente Behandlungsprozesse und optimierte Betriebskosten in den Bereichen Energie- und Wasserverbrauch. Wie im Vorjahresbericht bereits erwähnt, wurde DELA im Jahr 2011 von zwei großen deutschen Lampenherstellern mit der Wahrnehmung ihrer Produktverantwortung nach ElektroG ab dem 1.1.2011 beauftragt. Diese Aufträge führten in 2011 zu einem deutlichen Umsatzanstieg und zu einer weiteren positiven Entwicklung dieser Sparte. Die konsequente technische Weiterentwicklung des Recyclingprozesses für die Lampen auf Basis des jahrzehntelangen Know-hows in diesem Bereich hat dazu geführt, dass weitere Anlagenmodifikationen erarbeitet wurden, die in 2012 in Investitionen umgesetzt werden. Somit ist die Basis für die weiterführende effiziente Recyclingtechnik, die in Europa führend ist, gelegt. Im Bereich Batterierecycling konnten die Aufträge aus dem Europäischen Ausland nur zum Teil bereits in 2011 umgesetzt werden. Der wesentliche Zuwachs erfolgt im Jahr 2012. Die hierfür notwendigen technischen Kapazitätserweiterungen wurden in 2011 durchgeführt. Auch hier legte die DELA Wert darauf, über die reine Kapazitätserweiterung hinaus, die Anlagenflexibilität und das Annahmespektrum zu erweitern. So steht jetzt neben einer reinen Verwertungsanlage auch eine Sortieranlage für Batteriegemische zur Verfügung. Für die genannten Bereiche gilt übergreifend, dass durch internationale Wahrnehmung der technisch hochwertigen Anlagen und den hohen Entwicklungsstand der DELA Prozesse, vermehrt Anfragen aus Europa, Asien und den amerikanischen Kontinenten an die DELA herangetragen werden. Als neue Sparte wurde - geführt vom Standort Dorsten - eine umfassende Logistikdienstleistung in der Werksentsorgung etabliert. Auch hier agiert DELA über den Fullservice als Spezialanbieter. Die Sparte Kunststoffartensortierung weist mit einer Erhöhung der Inputmenge um ca. 40% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls ein weiterhin signifikantes Mengenwachstum aus, welches neben der Stabilisierung der Rohstoffpreise gleichermaßen zur Ergebnisverbesserung des Jahres 2011 gegenüber 2010 beigetragen hat. So konnte auch die Anlagenauslastung bei gleichzeitiger erheblicher Steigerung der technischen Verfügbarkeit maßgeblich erhöht werden. Auf diese Weise konnten alle Kostenpositionen spezifisch gesenkt werden. Gezielte Investitionen in die Fortentwicklung des Anlagenkonzeptes haben sich unmittelbar in operative Ergebnisse umsetzen lassen. Eine Straffung von innerbetrieblichen Logistikabläufen bildete so die Grundlage für das absolvierte Mengenwachstum mit unterproportionalem Anstieg im Personalbereich. Gleichzeitig wurden die Beschaffungs- und Vertriebsstrukturen weiter entwickelt. Zunehmende Unabhängigkeit von Zwischenhändlern und aufgebaute direkte Einkaufs- und Vermarktungswege zu Abfallerzeugern und -verarbeitern der sortierten Sekundärrohstoffe erlaubten zum einen eine vorteilhafte Preisstruktur und zum anderen eine verbesserte Planungsgrundlage für die ausgewogene Produktionsplanung. Zudem konnte das internationale Geschäft weiter intensiviert werden. Auch hier gelang es, direkte Kontakte In- und Output seitig zu knüpfen und so gezielt auf die Stärken der Anlage ausgerichtet Eingangsmaterial zu akquirieren und Absatzwege zu etablieren. Die Summe der genannten Aspekte stellte die wesentliche Grundlage der weiter verbesserten wirtschaftlichen Kennzahlen in dieser Sparte dar. Weiterhin hat die weitere Qualitätsverbesserung und erhöhte Ausbeute bei der Sortierung zusätzliche Wertschöpfungsmöglichkeiten eröffnet. Die Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen aus Abfälle wird aus dem In- und Ausland zunehmend nachgefragt, wobei es auch zukünftig bei der strategischen Ausrichtung auf Spezialabfälle und nicht Massenabfälle bleibt. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen in der flexiblen Verwertungsmöglichkeit von speziellen Abfällen, dem technischen Know-how und den innovativen Verarbeitungsprozessen der DELA GmbH. 2. Leistungen Die DELA GmbH ist langjähriger Verwertungspartner und Rohstofflieferant für die Lampenindustrie, für die Batteriehersteller und deren Rücknahmesysteme, für verschiedene duale Systeme, die produzierende Industrie und Problemlöser in Projektgeschäften für eine Vielzahl internationaler Abfallerzeuger. Wie bereits oben dargestellt, liegt die Stärke hierbei in der unmittelbaren Verknüpfung der ordnungs- und rechtmäßigen Lösung von Entsorgungsaufgaben mit der Bereitstellung stark nachgefragter Sekundärrohstoffe wie: Glas, seltene Erden, Quecksilber, FE-Metallen, NE-Metallen (z.B. Aluminium, Molybdän, …), sortenreinen Kunststofffraktionen .… Zudem bietet die DELA hierzu Logistiklösungen an, die den Kunden zuverlässigen und flexiblen Service garantieren. In dieser Sparte konnte ab Juli 2011 ein neuer langjähriger Auftrag in der Werksentsorgung inklusive der Abwicklung der innerbetrieblichen Logistik im Fullservice übernommen werden. 3. Investitionen Die neue Betriebsstätte in Dorsten konnte Mitte 2011 in Betrieb genommen werden. Die Investitionen in die neue Immobilie und die Maschinen am Standort Dorsten betrugen ca. EUR 9,0 Mio. Diese Investitionen wurden im Wege einer Off-Balance-Finanzierung über eine Projektgesellschaft realisiert, um auch bilanzielle und kaufmännische Vorteile umfassend nutzen zu können. Durch gezielte Investitionen in die Anlagentechnik in der Kunststoffartensortierung am Standort Beckum wurde die Grundlage dafür geschaffen, das außerordentliche Mengenwachstum mit nahezu gleichbleibendem Maschinenpark und auch Logistikpersonal zu bewältigen und so die spezifischen Energie-, Instandhaltungs- und Personalkosten signifikant zu senken. Die Kapazitätserweiterung und technische Weiterentwicklung der Batterieverwertungs- und Sortieranlage in Bad Oeynhausen ist eine weitere Voraussetzung für das geplante Wachstum in dieser Sparte. 4. Finanzierung Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgt im Wesentlichen mit verschiedenen Banken und Leasinggesellschaften, sowie durch Eigenmittel. 5. Personal Der durchschnittliche Personalbestand hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht erhöht, wobei im Jahresdurchschnitt 89 Mitarbeiter beschäftigt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Mitarbeiterzahl somit um 17 Personen. Für den neuen Standort Dorsten wurden bereits im Vorfeld Mitarbeiter in den bestehenden Betrieben ausgebildet, um die höchsten Anforderungen an die Mitarbeiterqualifikation vom ersten Tag an erfüllen zu können. Aus diesem Grund hat sich der mit dem neuen Standort verbundene Personalaufbau auf zwei Geschäftsjahre verteilt. Im laufenden Geschäftsjahr sind aufgrund der geplanten Mengensteigerungen weitere Einstellungen geplant. Personalspitzen wurden mit Leiharbeitnehmern ausgeglichen und hier zeigt sich, dass bei weiter verstetigten Inputmengen zunehmend auf festangestellte Mitarbeiter umgestellt werden wird. II. Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft wird weiterhin von einer Preispolitik für Spezialabfälle und nicht für niedrigpreisige Massenabfälle geprägt. Diese Art der Abfälle unterliegt geringeren Mengen- und Preisschwankungen in verschiedenen Konjunkturphasen. Die deutliche Umsatzsteigerung in Höhe von 163 % in 2011 basierte größtenteils auf dem Auftrag zweier Lampenhersteller. Aufgrund der in dem Jahresabschluss 2011 der DELA GmbH abgebildeten signifikanten Veränderungen des Bilanz- und GuV-Bildes der Gesellschaft wurde dieser Auftrag zum Jahresultimo auf eine beteiligungsidentische Schwestergesellschaft mit Sitz in Bad Oeynhausen übertragen. Im Berichtsjahr 2011 wurden weiterhin bedeutende Erlöse aus der Weiterveräußerung von Investitionsgütern im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Aufbau der neuen Betriebsstätte in Dorsten / Marl an die Projektgesellschaft erzielt, denen Aufwendungen für den Einkauf dieser Vermögensgegenstände in nahezu identischer Höhe gegenüberstanden. Die analog zu den Umsatzerlösen erheblich gestiegenen Aufwendungen für bezogene Leistungen standen, wie bereits vorab erläutert, in direktem Zusammenhang mit dem Auftrag zweier Lampenhersteller für bezogenen Entsorgungs- und Verwertungs-leistungen sowie für Transportaufwendungen. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr deutlich um T€ 831 bzw. 28,4 %. Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 89 Arbeitnehmer beschäftigt. Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag in Höhe von 17 Arbeitnehmern, im Wesentlichen bedingt durch die Neueröffnung des Standortes Dorsten / Marl. Aufgrund der deutlich erhöhten Geschäftstätigkeit der Gesellschaft stiegen auch die Aufwendungen für Fremdpersonal um T€ 261. Der Personalaufwand befindet sich jedoch mit einer Quote von 9,3 % (Vorjahr 17,9 %) bezogen auf die Gesamtleistung deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Die Kostenstruktur im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Aufgrund der im Berichtsjahr bedeutend höheren Geschäftstätigkeit, auch aufgrund der Durchführung des Auftrages von zwei Lampenherstellern, erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen überproportional in nahezu allen Bereichen. Nach Berücksichtigung aller Steuern und sonstigen Aufwendungen ergab sich für das Geschäftsjahr 2011 ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.563. Die wirtschaftliche Lage der DELA ist daher insgesamt als gut zu bezeichnen. 2. Finanzlage Aufgrund des erzielten Cashflows in Höhe von T€ 2.541 und der eingeräumten Kreditlinien und Darlehen von Banken war die Liquiditätslage des Unternehmens im Berichtsjahr stets gut. Somit ist die Finanzlage derzeit als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens stieg zum Bilanzstichtag um 7,6 Mio. EUR auf 21,2 Mio. EUR an. Die Vermögensstruktur ist durch einen hohen Anteil des Anlagevermögens in Höhe von 35,3 % sowie der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe 51,2 % im Verhältnis zur Bilanzsumme gekenn-zeichnet. Der deutliche Anstieg der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber dem Vorjahr war zum einen auf hohe Umsatzsteuerforderungen sowie auf Forderungen gegen die Projektgesellschaft in Zusammenhang mit der neuen Betriebsstätte in Dorsten / Marl zurückzuführen. Die liquiden Mittel umfassen 0,7 % der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag ist durch eine Eigenkapitalquote in Höhe von 19,6 % gekennzeichnet. Der Anteil des wirtschaftlichen Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 28,1 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hatten einen Anteil von 23,0 % sowie die übrigen Verbindlichkeiten einen Anteil von 33,3 % an der Bilanzsumme. Der stichtagsbedingte deutliche Anstieg im Bereich der übrigen Verbindlichkeiten resultierte im Wesentlichen aus der Übertragung des bereits erwähnten Auftrages zweier Lampenhersteller auf die Schwestergesellschaft. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht Das Geschäftsjahr 2011 schließt an die positive Entwicklung des Jahres 2010 an. Hierdurch wird die stabile Ertragssituation und die Ausnahme des Jahres 2009 nochmals deutlich unterstrichen. Neben den bekannten konjunkturellen Schwankungen sind keine speziell auf die Märkte der DELA GmbH abstellenden Risiken zu erkennen. Die Gesellschaft ist insgesamt durch die vielfältig und großenteils unabhängig voneinander arbeitenden Sparten risikoarm aufgestellt. Die zusätzliche Betriebsstätte in Dorsten hat die Erwartungen erfüllt und leistet einen positiven Beitrag zum Gesamtergebnis des Unternehmens. Durch eine Ausweitung des Annahmekatalogs für Spezialabfälle sollen im Jahr 2013 die Kapazitäten einer zeitnahen Auslastung näher gebracht werden. II. Prognosebericht Die aktuelle Auftragslage sowie die bereits vorliegenden Auswertungen der ersten Monate lassen wieder auf ein positives Jahresergebnis im Rahmen des Vorjahres schließen. Die Ertragslage wird auch in 2012 stabil bleiben. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. IV. Forschungs- und Entwicklungsbericht DELA betreibt eine konsequente interne Weiterentwicklung der technischen Prozesse in Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros, Maschinen- und Anlagenbauern, um den technischen Vorsprung in Sachen Prozess- und Ressourceneffizienz sowie in der Anlagenflexibilität weiter auszubauen. Darüber hinaus wird in gezielten F&E Projekten z.T. in Kooperation mit Hochschulinstituten und Unternehmen, die in der Wertschöpfungskette mit den von DELA hergestellten Sekundärrohstoffen arbeiten, die Grundlage dafür geschaffen, neue und verbesserte Dienstleistungen und Recyclinglösungen zu schaffen. So wurde in 2011 ein Entwicklungsprojekt abgeschlossen, dass die konsequente Weiterentwicklung und Implementierung eines DELA Patents zum Inhalt hatte. So konnte die Basis des technischen Vorsprungs unmittelbar in Markterfolg umgesetzt werden. Hierbei griff die DELA auch gezielt auf Projekte zur Markteinführung des entwickelten Prozesses zurück. Weitere Projekte z.B. in der Wertschöpfungskette der Sekundärkunststoffe sind in Planung und gehen in 2012 in die Umsetzung.
Bad Oeynhausen, den 24.8.2012 DELA GmbH Jost Kottmeyer Christian Bonmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der DELA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Die degressive Abschreibung wird nur angewendet, wenn dadurch der Wertverzehr des Vermögensgegenstandes sachgerecht dargestellt wird. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ein in US-Dollar geführtes Bankkonto wurde mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt ( § 253 I HGB). 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. 3.3 sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für noch ausstehende Rechnungen und Belastungen (T€ 181), Ansprüche der Arbeitnehmer (T€ 322) sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (T€ 45) sowie für Rückstellungen für ausstehende Leistungsverpflichtungen (T€ 1.031) gebildet. 3.4 Angaben zu Verbindlichkeiten und Sicherungsrechten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 12.557.922,49. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren betragen EUR 1.402.279,08. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 0,00. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.243.613,36 sind durch die Sicherungsübereignung von Maschinen besichert. 3.5 Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat zur Absicherung ihrer Fremdwährungsgeschäfte zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte in Höhe von T$ 400 abgeschlossen. Die Devisentermingeschäfte wurden bis zur Bilanzerstellung mit einem positiven Ertrag realisiert. Des Weiteren wurde ein "two-strike-cap" auf den 3-Monats-Euribor und einen Bezugsbetrag in Höhe von T€ 400 abgeschlossen. Der Gesellschaft können hieraus keine Zahlungsverpflichtungen oder Risiken entstehen. Die Abschlussgebühr für dieses Geschäft ist im Jahresabschluss in Höhe von T€ 9 unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert und wird über die Laufzeit aufgelöst. 3.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Bei der Gesellschaft bestanden am Bilanzstichtag zur Optimierung der Bilanzstruktur sowie aus Finanzierungsaspekten 36 Leasingverträge über bewegliche Anlagegüter mit Restlaufzeiten bis zu 81 Monaten. Die Leasingverpflichtungen betragen jährlich EUR 1.427.024,67 bzw. insgesamt bis zum Ende der Laufzeit ca. T€ 5.642 brutto. Des Weiteren bestehen zwei wesentliche Mietverträge mit jährlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.023. Die Gesellschaft hat aus Finanzierungszwecken einen Factoringvertrag mit einem Volumen von bis zu EUR 1.250.000,00 abgeschlossen. Außerdem wurde ein Miet- und Leasingvertrag für Mobilien und Immobilien für eine im Jahr 2011 fertig gestellte und übernommene Betriebsstätte mit einem voraussichtlichen Volumen von ca. EUR 7,0 Mio. abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt mit Mietbeginn der Betriebsstätte am 01.08.2011 20 Jahre. Die monatlichen Miet- und Leasingzahlungen betragen lt. Dauer-Miet-Rechnung TE 45. 3.7 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen im Höhe von EUR 789.938,21 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4.2 Vergütungen der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9a und b HGB unterbleibt die Angabe über die Bezüge der Geschäftsführung. 4.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
*) Die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2011 der obigen Gesellschaften liegen noch nicht vor. Die angegebenen Zahlen betreffen das Jahr 2010. 4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Essen, den 6. Juli 2012 DELA GmbH gez. Christian Bonmann, Geschäftsführer gez. Jost Kottmeyer, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2012 festgestellt. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 (Anlage 4) der DELA GmbH, Bad Oeynhausen, unter dem Datum vom 21. September 2012 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DELA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichtserstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Herford, den 21. September 2012 LTS
GmbH
gez. Pohlmann, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Hoischen, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
16 nahegelegene Organisationen
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Speditionen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen