Deka Australia One GmbHLiquidiert
60329 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
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Historie
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deka Australia One GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015Deka Australia One GmbH, Frankfurt am MainI. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist das Halten eines oder mehrerer Objekte in Australien. II. Wirtschaftsbericht A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die australische Wirtschaft wächst inzwischen seit über 23 Jahren in Folge. Australien hat bislang die hohen Einnahmen, die es im Zuge des Rohstoffbooms erzielen konnte, zu wenig nachhaltig genutzt. In den letzten Jahren haben sinkende Rohstoffpreise und geringere Nachfrage zu massiven Steuerausfällen geführt; im Jahr 2014 hatte sich das Wirtschaftswachstum auf 2,70 Prozent abgeschwächt. Bei der Fortführung der gegenwärtigen Politik hätte sich die Staatsverschuldung laut Prognosen im Laufe der nächsten zehn Jahre auf ca. 457 Mrd. € verdoppelt. Die 2013 ins Amt gewählte Abbott-Regierung hat in ihrem Sparhaushalt im Mai 2014 einen Maßnahmenkatalog vorgestellt, um des Problems Herr zu werden. Die vorgesehenen Maßnahmen lösten eine sehr kontroverse Debatte aus, mit der Folge, dass nur für einzelne Maßnahmen im Parlament eine Mehrheit gefunden werden konnten. Diese Sparmaßnahmen trugen dazu bei, dass Tony Abbott das Amt des Premierministers im September 2015 an seinen innerparteilichen Rivalen Malcolm Turnbull abgeben musste. Premierminister Turnbull kündigte bereits an, Maßnahmen sowie das Weißbuch Steuern einer Überprüfung zu unterziehen. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld entwickelte sich jedoch in Australien weiterhin positiv und führte für das Kalenderjahr 2015 zu einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2,5%. Der Arbeitsmarkt ist weiterhin in guter Verfassung, auch wenn die Arbeitslosigkeit zuletzt auf 6,2 Prozent gestiegen ist. Diese Quote könnte sich in der nächsten Zeit jedoch noch erhöhen, da die Bauphase zahlreicher Bergbau-, Gas- und Ölprojekte abgeschlossen ist bzw. sich dem Ende zuneigt. Für den Betrieb dieser Anlagen ist nur ein Bruchteil der Arbeitnehmer erforderlich, die während des Baus beschäftigt waren. Zudem ist die Beschäftigung im produzierenden Gewerbe rückläufig gewesen. So haben beispielsweise Holden (GM-Konzern) und Toyota angekündigt, ihre Pkw-Produktion in Australien 2017 einzustellen. Dies bedeutet dann implizit die Einstellung jeglicher Kfz-Produktion in Australien. Diese Entscheidung wird auch gravierende Folgen für die Zuliefererbetriebe haben. Insgesamt wird mit einem Wegfall von bis zu 40.000 Arbeitsplätzen gerechnet. Auch um den Aufwertungsdruck der eigenen Währung zu verringern hat die Zentralbank den Leitzins zuletzt auf 2,0 Prozent gesenkt. Außenwirtschaftlich liegt Australien weiterhin viel am Ausbau des Freihandels (insbesondere Abbau von Agrarzöllen und Exportsubventionen sowie substanzielle Marktöffnung für seine Agrarprodukte); die geringen Erfolgsaussichten für einen baldigen Abschluss der Doha-Runde sieht man mit Bedauern. Bilaterale Freihandelsabkommen (FTAs) bleiben daneben ein wichtiges Element der Außenwirtschaftspolitik. Nachdem die Regierungskoalition Freihandelsabkommen mit Südkorea, Japan und China abschließen konnte, folgte im Oktober 2015 der Abschluss der Verhandlungen zum "Trans-Pacific Partnership"-Abkommen. Die politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen sind stabil. Für das Jahr 2016 wird mit einem Wachstum von 2,9% gerechnet. Die Wirtschaft wächst somit konstant und zeigt sich nunmehr robust gegenüber globale wirtschaftliche Auswirkungen. Der Arbeitsmarkt ist weiterhin in guter Verfassung, auch wenn die Arbeitslosigkeit für 2015 auf 6,2 Prozent gestiegen ist. Zu beachten bleibt die unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Branchen: Während sich die Beschäftigung z.B. im Bergbau weiter robust darstellt und die Arbeitgeber über Fachkräftemangel klagen, ist die Beschäftigung insbesondere im produzierenden Gewerbe rückläufig gewesen. Mit Ausblick auf 2016 wird jedoch mit einer Arbeitslosenquote von 5,9% gerechnet. Vor dem Hintergrund der stabilen Konjunktur und einem Anstieg des BIP, registrierten die australischen Büromärkte eine gleichmäßige Nachfrage nach Büroflächen. Die meisten Standorte sahen ein moderates Mietwachstum, wobei dieses etwas höher in der Rohstoffmetropole Perth ausfiel. Das Flächenfertigstellungsvolumen im Central Business District (CBD) von Melbourne im Jahr 2013 lag mit ca. 200.000 m² über dem 10-Jahresdurchschnitt von ca. 145.000 m². Trotz Flächenzuwachs beträgt die Leerstandsquote im Melbourne CBD 9,8 %. Sydney ist nach Melbourne Australiens zweitgrößter Industrieflächenmarkt. In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur um Sydney herum weiter ausgebaut, sodass alle großen Lager- und Industriezentren gut an den Hafen sowie an den Sydney Airport angebunden sind. Das Vermietungsvolumen im Bereich Industrieflächen in Sydney (>500 m²) betrug im Zeitraum April 2013/2014 ca. 659.000 m² (im Vergleich zum 5-Jahres-Durchschnitt von ca. 937.000 m²). Die Mieten für Industrieflächen in Sydney weisen im Jahresvergleich insgesamt ein stabiles Niveau auf. B. Geschäftsverlauf Die beiden im Bestand gehaltenen Objekte konnten umfänglich vermietet werden. Die erzielten Mieten entsprechen dem Marktniveau. Das Objekt 15 W Street in Melbourne verfügt über rd. 42.303 m² Nutzfläche und ist bis auf 3.646 m² Bürofläche sowie rd. 90 m² Lagerfläche vollständig an diverse Mieter vermietet. Für die Jahre 2015/2016 sind weitere Vermietungen von im Leerstand befindlichen Flächen geplant. Der Großteil der Mietverträge hat eine Restlaufzeit von bis zu 6 Jahren. Die Mietfläche für den Mieter FSS im Level 13 wurde ausgebaut und erweitert. Für die kommenden Jahre sind weitere Instandhaltungsmaßnahmen für beide Objekte geplant. Im Hinblick auf die Betriebskosten ist inflationsbedingt mit einem leichten Anstieg zu rechnen. Das Logistikgebäude M4 Greystanes ist unverändert langfristig an 'Post Logistics Australia' vermietet. Das Bürogebäude ist unverändert ebenfalls langfristig an die australische Polizei vermietet und dient als forensisches Labor. Für die Immobilie M4 Greystanes wurde aus marktzyklischen Gründen ein Verkaufsvertrag zum Februar 2016 abgeschlossen. Somit verlässt die Immobilie die Gesellschaft im Februar 2016. 1. Ertragslage Es wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 292 TEuro (Vorjahr Jahresüberschuss 2.826 TEuro) ausgewiesen. Das Jahresergebnis 2015 wurde durch folgende Faktoren beeinflusst: der Umsatz ging um 1.430 TEuro auf 16.615 TEuro zurück (Vorjahr 18.045 TEuro). Dies entspricht einem Rückgang um 7,92%. Der Umsatzrückgang ist auf mietvertragliche Erlösschmälerungen zurückzuführen. Im Übrigen wurde das Jahresergebnis durch einen Anstieg der Instandhaltungsaufwendungen auf 4.374 TEuro (Vorjahr 1.896 TEuro) verursacht. Des Weiteren fielen die Zinserträge auf 41 TEuro (Vorjahr 61 TEuro). Wie im Vorjahr beeinflussten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 770 TEuro (Vorjahr 711 TEuro) sowie die Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 448 TEuro (Vorjahr 547 TEuro) das Jahresergebnis. Ebenso waren australische Ertragsteuern in Höhe von 751 TEuro (Vorjahr 1.194 TEuro) für das laufende Geschäftsjahr zu berücksichtigen. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme nahm im Vergleich zum Vorjahr um 3,71 % ab. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Anteil an der Bilanzsumme betrug 95,17% (Vorjahr 94,20 %). Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 91,79 % (Vorjahr Minderung um 48,60 %). 3. Finanzlage Die liquiden Mittel stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 34,5 % auf 3.700 TEuro. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 69.532 TEuro (Vorjahr 71.085 TEuro). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, wirtschaftliches Eigenkapital im Verhältnis zur wirtschaftlichen Bilanzsumme und den Finanzmittelbestand im Verhältnis zur Bilanzsumme heran.
Die tatsächlich erzielten Umsätze entsprechen den prognostizierten Umsatzerwartungen. III. Nachtragsbericht Es hat sich zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 der Verkauf des Objektes M4 Greystanes per 22.02.2016 als wesentlichen Vorgang ereignet, der einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Unternehmens hat. IV. Prognosebericht In Australien wird an einigen Standorten (Perth und Brisbane) mit einem Rückgang der Mieten bei gleichzeitig steigendem Leerstand gerechnet. An den Standorten Melbourne und Sydney wird eine leichte Zunahme der Leerstandsquote erwartet, wobei die Mieten stabil bleiben. Es wird ein weiteres Wachstum des BIP prognostiziert. Für das Jahr 2016 werden für den Teilmarkt Melbourne CBD weitere Neubau- bzw. neu sanierte Flächen erwartet. Für das Geschäftsjahr 2016 und die folgenden Geschäftsjahre wird mit deutlich geringeren Umsatzerlösen gerechnet. Der zu Beginn des Kalenderjahres 2016 erfolgreiche Vertragsabschluss zum Verkauf des Objektes "M4 Greystanes" wird die Umsatzerlöse um ca. ¼ zurückgehen lassen. Weiterhin beeinflussen die noch laufenden Aufwendungen für Instandhaltungen am Objekt 15W in Melbourne das Ergebnis signifikant. Allerdings wird für das Geschäftsjahr 2016 durch den Sondereffekt aus dem Verkauf ein positiver Jahresüberschuss gegenüber dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 erwartet. Für das Geschäftsjahr 2017 wird sich das Ergebnis gegenüber dem aktuellen Berichtsjahr wieder verbessern und es wird ein leicht positives Ergebnis erwartet. Im Übrigen wird von einer lediglich inflationsbedingten Steigerung der Betriebskosten ausgegangen. V. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsleitung legt großen Wert auf ein qualifiziertes Management von Chancen und Risiken. Die Steuerungssysteme sind darauf ausgerichtet, Chancen und Risiken möglichst frühzeitig zu identifizieren, sie regelmäßig zu überwachen und aktiv zu steuern. So können unternehmerische Chancen, wie die verstärkte Positionierung im australischen Markt - mit Abschluss von langfristigen Mietverträgen und die Möglichkeit neuer Akquisitionen - unter Beachtung von Risikotragfähigkeit und Profitabilität genutzt werden. Durch das anhaltende Wirtschaftswachstum, der stabilen Konjunktur und einem Anstieg des BIP, können wir weiterhin eine gleichmäßige Nachfrage nach Büroflächen erwarten. Neben den genannten Chancen sind für die geschäftliche Entwicklung folgende Risikoarten von Bedeutung: Operationelles Risiko: Dem operationellen Risiko aus der Unangemessenheit oder dem Versagen von internen Verfahren und Systemen oder menschlichem Handeln oder infolge externer Ereignisse kommt im Vergleich zu den anderen Risiken große Bedeutung zu, da der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit als Immobiliengesellschaft im Halten von Immobilien als Immobiliengesellschaft im Sinne des Investmentgesetzes liegt. Marktpreis-/Immobilienrisiken: Das Risiko aus der Veränderung des australischen Immobilienmarktes ist für die Deka Australia One GmbH relevant. Kurs-/Zinsänderungsrisiko: Durch die Aufnahme von Darlehen in fremder Währung ergeben sich Risiken aus Zins- und Wechselkursveränderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber Gesellschaftern sind auf Grund der Bildung einer Bewertungseinheit zwischen Grundstücken sowie Gebäuden und Darlehen mit den historischen Zugangswerten ausgewiesen. Sollte sich die Rechtslage hinsichtlich der Bildung solcher Bewertungseinheiten in Zukunft ändern, wäre das Ergebnis in ganz erheblichem Maße durch die Neubewertung der Darlehensverbindlichkeiten belastet. Dies gilt entsprechend für das gewährte Gesellschafterdarlehen, das unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird. Geschäfts-/strategisches Risiko: Das Geschäfts-/strategische Risiko umfasst das Ertragsrisiko aus unerwarteten Veränderungen der gehaltenen Immobilien. Ertragsmindernde Veränderungen der gehaltenen Immobilien können aus einer rückläufigen Performance der Immobilien resultieren. Liquiditätsrisiko: Beim Liquiditätsrisiko handelt es sich um das Zahlungsunfähigkeitsrisiko in zeitlicher oder betragsmäßiger Hinsicht. Die aktive Planung und Steuerung der Liquiditätspositionen zielt darauf ab, die Zahlungsfähigkeit der Deka Australia One GmbH, Frankfurt am Main jederzeit sicherzustellen. Bei den Liquiditätspositionen handelt es sich im Wesentlichen um die Anlage eigener Mittel der Gesellschaft. Die potenziellen Zahlungsverpflichtungen betreffen nicht fällige Zahlungsverpflichtungen aus Darlehensverhältnissen. Risikomanagementsystem: Das Risikomanagementsystem (RMS) der Deka Australia One GmbH, Frankfurt am Main ist ein fortlaufender Prozess, der die Gesamtheit aller organisatorischen Maßnahmen und Regelungen zur Identifizierung, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken umfasst. Das RMS ist gemäß den aufsichtsrechtlichen Anforderungen so organisiert, dass es zum einen die Gesellschaft in die Lage versetzt, ihre aufsichtsrechtlichen Pflichten zum Risikomanagement eigenverantwortlich zu erfüllen, und zum anderen ein fondsweites RMS mit einer ganzheitlichen Risikosteuerung ermöglicht. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Deka Australia One GmbH, Frankfurt am Main, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Forderungen und Wertpapiere sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden u.a. für Kosten der Jahresabschluss- erstellung und -prüfung sowie der Erstellung der Steuererklärungen gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt soweit keine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet wurde. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Hierzu zählen:
Bewertungseinheiten Es wurden im Einzelnen folgende Bewertungseinheiten gebildet: Grund und Boden mit aufstehenden Gebäuden/ Gesellschafterdarlehen. Als Grundgeschäft wurde die Anschaffung von Grund und Boden mit aufstehenden Gebäuden in Fremdwährung in die Bewertungseinheit einbezogen. Sicherungsgeschäft ist die Aufnahme von Fremdwährungsdarlehen. Die fortgeschriebenen Anschaffungskosten von Grund und Boden mit aufstehenden Gebäuden belaufen sich auf 107.688.006 Euro. Die Darlehen bewertet zu ihren historischen Ausgabekursen valutieren mit 69.128.112 Euro. Durch die Bewertungseinheit wurde das Währungsrisiko mit einem Gesamtbetrag von 12.903.286 Euro abgesichert. Die gegenläufigen Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich über den Zeitraum der Haltedauer des Immobilienbestandes aus. Als Form der Bewertungseinheit wurde das Micro-hedging gewählt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu den Verbindlichkeiten
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Von 839.902,15 Euro Steueraufwand entfallen 757.655,83 Euro auf das Geschäftsjahr und 82.246,32 Euro auf das Vorjahr. Sonstige Angaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die Deka Australia One GmbH, Frankfurt am Main, wird in keinen Konzernabschluss einbezogen. Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2015 - 31.12.2015Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 69.532.251,17 EUR. 1.1.2014 - 31.12.2014Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 71.084.567,10 EUR. sonstige Berichtsbestandteile
Frankfurt am Main, den 22. Juni 2016 gez. Brigitte Steinmetz, Axel Portz, Till Schulz-Eickhorst Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deka Australia One GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." |
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