Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 5701
Vorher
WTG Westfälische Telefon-Gesellschaft Wilhelm Schütze mbH Münster
Eingetragen
14.3.2000
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikReparatur und Instandhaltung von TelekommunikationsgerätenEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Herstellung, Vertrieb, Vermietung und Wartung von Kommunikationstechnik, Zubehörteilen und sonstigen Geräten sowie Hard- und Softwarelösungen.

Historie

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Management

NameRolle
Rene Frank Köster
seit 28.3.2025
Geschäftsführer
Jan Bechtloff
seit 23.9.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
11.68%
B***** C* W*********
9.64%
4.65%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WTG Holding GmbH
Germany
585.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

WTG Communication GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die WTG Communication GmbH bietet gesamtheitliche Lösungen und Dienstleistungen im Bereich IT und Telekommunikation für mittlere und große Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen. Das Lösungs-Portfolio der WTG Communication GmbH umfasst die herstellerunabhängige Analyse, Optimierung und Implementierung kundenindividueller UC/CC-Strategien, die Einrichtung und den Betrieb der erforderlichen Netzwerkinfrastrukturen, Plattformen und Software sowie die dazugehörenden Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Sicherheit, Prozessoptimierung und Business Intelligence. Darüber hinaus bieten wir Lösungen im Bereich Building Security, welchen im Bezug auf das gesamte Geschäftsvolumen jedoch eine untergeordnete Bedeutung zukommt.

Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand: von der Anlagenplanung über die technische Ausführung bis hin zum umfassenden Service.

Das Lösungsportfolio der WTG Communication GmbH gliedert sich in:

Voice-Video-UC

IT-Network-Security

Professional Services

Service Management

Building Security

2. Forschung und Entwicklung

Die WTG Communication GmbH entwickelt eigene Softwarelösungen im Bereich der Telekommunikationslösungen. Im Bereich Software-Entwicklung beschäftigen wir 3 Mitarbeiter (3,7 % aller Mitarbeiter).

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsentwicklung der Branche

Die konjunkturelle gesamtwirtschaftliche Lage war auch im Wirtschaftsjahr 2018/2019 durch solides Wachstum gekennzeichnet. Das Marktvolumen im Telekommunikationsmarkt in Deutschland entwickelte sich mit EUR 66,9 Mrd. in 2018 positiv gegenüber dem Vorjahreswert (EUR 65,5 Mrd.). Eine Erhöhung ergab sich in allen Bereichen. Wesentlicher Treiber der positiven Entwicklung war der Bereich der TK-Endgeräte, dessen Volumen sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,2 Mrd. steigerte. Die Bereiche TK-Infrastruktur und Telekommunikationsdiensten stiegen um EUR 0,1 Mrd. (1)

(1) Vgl. ITK-Marktzahlen; BITKOM, EITO | Juli 2018.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf der vergangenen drei Geschäftsjahre wurde durch Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der WTG Unternehmensgruppe - zu der auch die WTG Communication GmbH gehört - geprägt und betraf die Gesellschaft als größten Geschäftsbereich besonders. Es wurden im vorangegangenen Geschäftsjahr 2017/2018 die Unternehmen WTG Solutions GmbH, Münster, WTG Systems GmbH, Hamburg sowie die WTG Communication GmbH, Hamburg auf die Gesellschaft verschmolzen. Damit verbunden war die Konsolidierung der betrieblichen Organisation und operativer Abläufe. Die Anstrengungen haben das Geschäftsergebnis spürbar belastet. Diese nachhaltigen Maßnahmen sind weitgehend umgesetzt, gewährleisten eine stabile sowie profitable zukünftige Entwicklung und bilden den Grundstein für weiteres Wachstum.

Der Rohertrag konnte im Berichtszeitraum um rund 3 % auf MEUR 6,9 gegenüber dem Vorjahreswert (MEUR 6,7) gesteigert werden.

Die Umsatzerlöse verringerten sich um 6,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung entsprach unseren Erwartungen und ist mit der Fokussierung auf margenstarke Beratungsleistungen und Professional Services zu begründen.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Betriebsergebnis 388 -298 686 >100
Zinsergebnis -26 - 39 13 33
Steuerergebnis -43 - 3 -40 >-100
Jahresergebnis 319 -340 659 >100

Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 686 auf TEUR 388 erhöht und lag damit über den Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres. Wesentlicher Treiber war die Veränderung des betrieblichen Rohertrags, welcher im Berichtszeitraum um TEUR 210 gesteigert werden konnte, während Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen leicht reduziert werden konnten.

Das Zinsergebnis konnte aufgrund der positiven Liquiditätsentwicklung und der Reduzierung kurzfristiger Bankdarlehen gegenüber dem Vorjahr verbessert werden.

Das Steuerergebnis hat sich im Einklang zum Betriebsergebnis entwickelt.

Das Jahresergebnis betrug € 319.095,31.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des positiven Ergebnisses und des geringeren Fremdkapitalbedarfs für angearbeitete Projekte um 11,7 % auf 49,2 % gestiegen (Vorjahr 36,9 %).

Die Finanzschulden haben sich durch die Rückführung von kurzfristigen Betriebsmittelkrediten (TEUR 700) und Lieferantenverbindlichkeiten (TEUR 699), die der Finanzierung angearbeiteter Projekte dienten, um TEUR 1.189 verringert.

Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen in üblichem Umfang und werden unter anderem durch die Anwendung des strengen Niederstwertprinzips berücksichtigt.

c) Vermögenslage

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen in Höhe von TEUR 88 betrafen insbesondere Betriebs- und Geschäftsausstattung und wurden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert TEUR 1.050. Außerdem hat sich das Anlagevermögen durch den Verkauf vermieteter Telekommunikationsanlagen um deren Buchwert von TEUR 125 reduziert.

Aufgrund von Abschreibung eines Firmenwertes aus der Übernahme von Geschäftswerten einer Schwesterngesellschaft im Vorjahr, ergab sich eine um TEUR 72 erhöhte planmäßige Abschreibung des Anlagevermögens, für welche es keinerlei Ersatzinvestitionen bedarf.

Durch die Fertigstellung angearbeiteter Projekte konnten die Vorräte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 329 reduziert werden.

Der Zahlungsmittelbestand konnte aufgrund des positiven Cashflows der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich ausgebaut werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen uns das Betriebsergebnis und der Rohertrag sowie deren Entwicklung. Zur internen Unternehmenssteuerung und Planung betrachten wir weiterhin den Rohertrag pro Mitarbeiter, den Deckungsbeitrag I und den Cashflow.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Rohertrags- und Ergebnisentwicklung sind erfreulich.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Münster über unselbstständige Betriebsstätten an den Standorten:

Wiesbaden

Berlin

Hamburg

Eine Gliederung der Geschäftszahlen nach Standort erfolgt nicht.

IV. Chancen- und Risiken- und Prognosebericht

Die WTG Communication GmbH befindet sich in einem dynamischen Marktumfeld, welches durch die stetig voranschreitende Entwicklung digitaler Technologien gekennzeichnet ist. Insbesondere die Etablierung neuer Cloudprodukte und die damit einhergehende Substitution lokal installierter Telekommunikationslösungen, die heute unsere Kernprodukte darstellen, stellen uns vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig bietet sich die Chance, eigene Dienstleistungen rund um das Thema Cloud anzubieten.

Risiken liegen in der technischen Realisierung und dem hohen Komplexitätsgrad des Projektgeschäftes. Um diesen Risiken adäquat Rechnung zu tragen, investieren wir gezielt in Qualifikation und die Rekrutierung neuer qualifizierter Mitarbeiter.

Risiken, die kurz- oder mittelfristig das Bestehen des Unternehmens gefährden können, sind der Geschäftsleitung nicht bekannt.

Unsere breite Kundenbasis und die starke WTG-Marke lassen uns positiv in die Zukunft blicken. Die Auftragslage stufen wir als gut ein, sodass wir uns für das kommende Geschäftsjahr eine leicht positive Prognose hinsichtlich des Betriebsergebnisses bei stabilen Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau erlauben.

 

Münster, 09. August 2019

gez. Gerrit F. Schütze, Geschäftsführer

gez. Dirk Walla, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2019
EUR
31.3.2018
EUR
A. Anlagevermögen 601.084,00 809.808,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.133,00 128.354,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 46.133,00 128.354,00
II. Sachanlagen 192.815,00 319.321,40
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 192.815,00 319.321,40
III. Finanzanlagen 362.136,00 362.133,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 350.003,00 350.003,00
2. Beteiligungen 12.133,00 12.130,00
B. Umlaufvermögen 3.727.805,44 4.291.718,97
I. Vorräte 648.973,17 977.891,81
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 59.266,35 294.402,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.672.418,72 3.265.308,17
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 168.005,58 830.067,18
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.504.413,14 2.435.240,99
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 406.413,55 48.518,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 346.731,92 269.387,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.675.621,36 5.370.915,32

Passiva

   
31.3.2019
EUR
31.3.2018
EUR
A. Eigenkapital 2.299.877,92 1.980.782,61
I. gezeichnetes Kapital 590.000,00 590.000,00
II. Kapitalrücklage 382.834,33 382.834,33
III. Bilanzgewinn 1.327.043,59 1.007.948,28
B. Rückstellungen 670.040,00 494.695,00
C. Verbindlichkeiten 1.205.619,95 2.498.628,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 37.414,29 737.366,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 566.420,33 480.743,46
3. sonstige Verbindlichkeiten 601.785,33 1.280.518,61
D. Rechnungsabgrenzungsposten 500.083,49 396.809,64
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.675.621,36 5.370.915,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2018 - 31.3.2019
EUR
1.4.2017 - 31.3.2018
EUR
1. Rohergebnis 7.502.010,36 6.922.682,17
2. Personalaufwand 4.802.365,48 4.805.686,02
a) Löhne und Gehälter 4.009.789,36 3.970.203,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 792.576,12 835.482,18
davon für Altersversorgung 33.507,72 27.943,48
3. Abschreibungen 171.499,21 139.832,06
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 171.499,21 139.832,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.140.106,34 2.275.326,31
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.627,02 18.085,40
davon aus verbundenen Unternehmen 9.148,70 7.578,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.361,60 56.746,30
davon an verbundene Unternehmen 5.034,96 5.570,22
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 39.007,78 -11.091,43
8. Ergebnis nach Steuern 323.296,97 -325.731,69
9. sonstige Steuern 4.201,66 14.488,00
10. Jahresüberschuss 319.095,31 -340.219,69

Ergebnisverwendung

1.4.2018 - 31.3.2019
EUR
1.4.2017 - 31.3.2018
EUR
10. Jahresüberschuss 319.095,31 -340.219,69
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.007.948,28 1.348.167,97
12. Bilanzgewinn 1.327.043,59 1.007.948,28

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die WTG Communication GmbH mit Sitz in Münster wird im Handelsregister unter der Nummer HR B 5701 beim Amtsgericht in Münster geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Bilanz wurde vor teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Bei Bilanzierung und Bewertung wurden die gesetzlichen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachtet.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 83 HGB) aufgestellt.

Im Einzelnen wurden folgende Bewertungsgrundsätze angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechen, bewertet. Bei den Anschaffungskosten werden Minderungen und Nebenkosten berücksichtigt (§ 255 Abs. 1 HBG).

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. Die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG anteilig über fünf Jahre aufgelöst.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips (§ 253 Abs. 3 HGB). Des Weiteren wurden auf die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Gängigkeitsabschläge vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde dadurch Rechnung getragen, dass eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1 % auf die Nettoforderungen (ohne die einzelwertberichtigten Forderungen) gebildet wurde.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde mit seinem Nennwert angesetzt.

Die in den Rückstellungen enthaltenen Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

3. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2018/2019 sind im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i. H. v. T€ 24,0 (Vj.: T€ 20,1).

Der Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" beinhaltet im Saldo Forderungen gegen Gesellschafter i. H. v. T€ 167,7 (Vj.: T€ 829,5). Diese Forderungen betreffen Finanzierungen zwischen den Gesellschaften.

Der Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" enthält Forderungen gegen Geschäftsführer aus einem Vorschuss i. H. v. T€ 13,9. Im Geschäftsjahr sind keine Rückzahlungen erfolgt.

Der Bilanzgewinn zum 31. März 2019 setzt sich wie folgt zusammen:

2018/2019
Vorjahr
Veränderungen
Gewinnvortrag 1.007.948,28 1.348.167,97 -340.219,69
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 319.095,31 -340.219,69 659.315,00
Bilanzgewinn 1.327.043,59 1.007.948,28 319.095,31

Von den Verbindlichkeiten entfallen T€ 1.130,1 (Vj.: T€ 2.438,0) auf eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sowie T€ 55,8 (Vj.: T€ 32,4) auf eine Restlaufzeit von bis zu fünf sowie T€ 19,7 (Vj.: T€ 28,2) auf eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Der Posten "Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen" beinhaltet im Saldo Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. T€ 0,00 (Vj.: T€ 82,6).

4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den Erträgen ist eine Versicherungserstattung i. H. v. € 390.000,00 aus einem Vergleich enthalten.

Darüber hinaus besteht kein weiterer Erläuterungsbedarf.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:

2018/2019 2017/2018
Geschäftsführer 2 2
Angestellte 81 84
  83 86

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus insgesamt 48 Miet- und Leasingverträgen mit einer jeweiligen Restlaufzeit zwischen 1 bis 45 Monaten i. H. v. insgesamt T€ 469,7 sowie aus Mietverträgen i. H. v. jährlich T€ 116,9, die Gesamtverpflichtungen aus Mietverträgen betragen T€ 272,7.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich Verbindlichkeiten aus Bürgschaften/Mithaftung i. S. d. § 251 HGB gegenüber Dritten für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen i. H. v. T€ 60,7 aus einer Bankrahmenkreditlinie, die sich auf insgesamt T€ 1.500 beläuft. Diese kann wahlweise von der Muttergesellschaft, der WTG Communication GmbH, Münster, und den verbundenen Gesellschaften als Kontokorrentkredit und als Eurokredit oder Avalkredit in Anspruch genommen werden (gesamtschuldnerische Haftung).

Die Kreditlinie ist gesichert durch Globalzessionen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und durch Raumsicherungsübereignungen der Warenlager der WTG Communication GmbH und der verbundenen Gesellschaft WTG Leitstellentechnik GmbH, Coesfeld, sowie der Verpfändung eines Termingeldguthabens der verbundenen Gesellschaft.

Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften und aus Akkreditiven schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Zum 31. März 2019 besitzt die Gesellschaft folgende Beteiligungen im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Anteil am Kapital
%
Eigenkapital zum 31.03.2019
Ergebnis des Geschäftsjahres 2018/2019
Unternehmen, Sitz      
HTSM Hanseatische Telefon- und System Management GmbH, Hamburg 100,0 653.233,64 7.563,67
      7.563,67

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Dipl.-Kfm. Gerrit F. Schütze, Berlin,

Herr Dirk Walla, Berlin.

Die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt nach der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn i. H. v. € 1.327.043,59 - bestehend aus dem Gewinnvortrag i. H. v. € 1.007.948,28 sowie dem Jahresüberschuss i. H. v. € 319.095,31 - auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Münster, den 09. August 2019

WTG Communication GmbH, Münster

gez. Gerrit F. Schütze, Geschäftsführer

gez. Dirk Walla, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.04.2018
Zugang
Abgang
Stand am 31.03.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 216.578,31 0,00 27.881,64 188.696,67
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.201.068,94 87.964,21 629.150,04 659.883,11
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 350.003,00 0,00 0,00 350.003,00
2. Beteiligungen 12.130,00 3,00 0,00 12.133,00
  362.133,00 3,00 0,00 362.136,00
Gesamt 1.779.780,25 87.967,21 657.031,68 1.210.715,78
Abschreibungen
Stand am 01.04.2018
Zugang
Abgang
AfA kumuliert 31.03.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 88.224,31 82.212,00 27.872,64 142.563,67
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 881.747,54 89.287,21 503.966,64 467.068,11
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 969.971,85 171.499,21 531.839,28 609.631,78
Buchwerte
Buchwert 31.03.2019
Buchwert 31.03.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 46.133,00 128.354,00
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 192.815,00 319.321,40
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 350.003,00 350.003,00
2. Beteiligungen 12.133,00 12.130,00
  362.136,00 362.133,00
Gesamt 601.084,00 809.808,40

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.05.2020 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die WTG Communication GmbH, Münster

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der WTG Communication GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2018 bis zum 31. März 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WTG Communication GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 01. April 2018 bis zum 31. März 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. April 2018 bis zum 31. März 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss

Das Vorhandensein der ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe i. H. v. € 496.878,19 konnte durch uns nicht überprüft werden, weil wir wegen verspäteter Auftragserteilung nach dem Bilanzstichtag nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gewinnen konnten. Ferner konnten im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses die Bewertung der ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe nicht hinreichend nachgewiesen werden. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, den 08. Mai 2020

IPG Revision GmbH
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Pscherer, Wirtschaftsprüferin

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