Stammdaten

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Amtsgericht Kempten HRB 7931
Eingetragen
5.9.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBüros für InnenarchitekturErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Der Vertrieb, die Entwicklung, die Betreuung und das Consulting von Systemlösungen in den Bereichen der Informations- und Drucktechnologie.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Joachim Netzer
seit 23.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Fuchsbühlstraße 21, 87439 Kempten
13.000 €
52.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Offino Systemlösungen GmbH

Kempten (Allgäu)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen   41.027,00   40.344,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.744,00   36.170,16  
II. Sachanlagen 3.283,00   4.174,00  
III. Finanzanlagen 0,00   0,00  
B. Umlaufvermögen   118.229,09   125.649,28
I. Vorräte 55.012,51   57.291,36  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 63.200,47   68.341,81  
III. Wertpapiere 0,00   0,00  
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16,11   16,11  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   1.748,00   1.539,00
Summe Aktiva   161.004,09   167.532,44

PASSIVA

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital   38.434,40   20.083,35
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00   25.000,00  
II. Kapitalrücklage 50.000,00   50.000,00  
III. Gewinnrücklagen 0,00   0,00  
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -54.916,65   -56.400,66  
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 18.351,05   1.484,01  
B. Rückstellungen   9.642,00   6.145,00
C. Verbindlichkeiten   112.927,69   141.304,09
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00   0,00
Summe Passiva   161.004,09   167.532,44

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB erstellt.

Per 31.12.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt und dokumentiert.

Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Im Einzelnen wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit bei dessen Entwicklung anfallenden Aufwendungen (Entwicklungskosten) bewertet. Sofern die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, werden keine Abschreibungen vorgenommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird innerhalb von 15 Jahren abgeschrieben. Der entsprechende Gegenwert wurde bezahlt, weil sich der Aufbau einer entsprechenden Organisation mit Produktionsverfahren und Vertriebsstruktur frühestens in diesem Zeitraum amortisiert hätte. Zudem richtet sich die Nutzungsdauer nach Lauf- und Verfallzeiten wichtiger Werttreiber wie z.B. Technologie und Mitarbeiter und der Einhaltung langfristiger Verträge.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen erfolgten linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

UMLAUFVERMÖGEN

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und für soziale Einrichtungen des Betriebs.

Für Risiken im Vorratsvermögen werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren sowie die Rückstellung passiver latenter Steuern.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögen ssowie die Abschreibungen des Geschäftsjahresergeben sich aus dem in der Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 7.427,85 haben in Höhe von € 0,00 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 0).

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten Aktive Rechnungsabgrenzung enthält kein Disagio.

4. Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in Höhe von € 18.351,05 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit   Davon Restlaufzeit
  Gesamtbetrag Bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre Über 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 81.900,35 € 81.900,35 € 0,00 € 0,00 €
aus Lieferungen und Leistungen 689,09 € 689,09 € 0,00 € 0,00 €
Sonstige Verbindlichkeiten 30.338,25 € 30.338,25 € 0,00 € 0,00 €
Summe 112.927,69 € 112.927,69 € 0,00 € 0,00 €

6. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten latente Steueraufwendungen in Höhe von 0,00 €.

  Gewinn- Differenz Rückstellung latenter Steuern
Summe der Einzelposten passiverlatenter Steuern 37.738,00 € 11.084 €
Summe der Einzelposten aktiver latenter Steuern 36.164,16 € 10.622 €
Saldierter Überhang passiver latenter Steuern 1.573,84 € 462 €

Liegen steuerliche Verlustvorträge vor und besteht ein Überhang der passiven latenten Steuern, sind auf die betrieblichen Verlustvorträge in Höhe der passiven Abgrenzungsspitze zwingend eine aktive latente Steuer anzusetzen. Da sich nun aktive und passive latente Steuern ausgleichen, ist hier keine Rückstellung für latente Steuern zu bilden (kleine Kapitalgesellschaft).

Sonstige Pflichtangaben

Zum Stichtag unterliegen die nachfolgend dargestellten Beträge der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB:

Ausschüttungs-Wertansatz per passive latente gesperrter Betrag Steuer 31.12.2011
Selbst geschaffenes immaterieller Vermögensgegenstand 37.738,00 € 0,00 €
Summe 37.738,00 € 0,00 €

Die Geschäftsführung erfolgte während des abgelaufenen Geschäftsjahres unverändert durch

Herr Joachim Netzer, Programmierer, geb. am 10.02.1960

Herrn Karlheinz Vollmer, Kaufmann, geb. am 30.11.1954

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

 

Kempten im November 2012

Joachim Netzer, Gf

Karlheinz Vollmer, GF

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 15.11.2012

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