FID Verlag GmbH Fachverlag für Informationsdienste
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adrian Richard Johannes Rentrop seit 19.10.2017 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
|
Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 11.01.2023: Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 23.12.2022 |
Verlag Norman RentropBonnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021des Verlag Norman Rentrop, BonnAKTIVA
PASSIVA
Anlage zur Konzernbilanz zum 31.12.2021des Verlag Norman Rentrop(gemäß § 13 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 5 Abs. 5 Satz 3 PubIG)
IV. Angaben zu Bewertungs- und Abschreibungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bewertet. Die Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden, soweit gesetzlich möglich, beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 HGB bewertet. Die Vorräte wurden zum Bilanzstichtag im Rahmen einer Stichtagsinventur durch körperliche Bestandsaufnahmen ermittelt. Sie sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit notwendig, werden Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Bei den Waren wurde auch das LIFO-Verfahren angewendet. Für den seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Papiervorräten besteht ein Festwert (5.000,00 €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet. Wertminderungen wurden durch Abschläge berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preissteigerungen wurden, soweit notwendig, bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Mittel- und langfristige Rückstellungen wurden mittels Einzelbewertung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Für latente Steuern ergibt sich im Wesentlichen aufgrund der Nichtabzinsung der Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in der Steuerbilanz nach Verrechnung eines aktivischen Betrages in Höhe von 1 T€ ein passiver Wert in Höhe von insgesamt 1 T€. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 17,2 %. Die Minderung gegenüber dem Vorjahr betrug 1 T€. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Abschlüsse einbezogener Unternehmen werden gem. § 308a HGB umgerechnet. V. Zahl der Beschäftigten Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden 449 angestellte Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021des Verlag Norman Rentrop, BonnI. Allgemeine Angaben Dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 liegen die Vorschriften des Publizitätsgesetzes über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen sowie die ergänzenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs zugrunde. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis besteht neben dem Verlag Norman Rentrop, Bonn, aus folgenden Unternehmen:
Ferner sind folgende assoziierte Unternehmen gemäß § 312 Abs.1 Satz 1 HGB a.F. im Konzernabschluss berücksichtigt worden:
Die Godesburg Financial Publishing Inc., Wilmington (USA) und ihre Tochterunternehmen werden wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die Tochterunternehmen erst kurz vor dem Bilanzstichtag (22.12.2021) erworben wurden. Über die Godesburg Financial Publishing Inc. werden mittelbar gehalten:
Für folgende Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen gemäß § 264 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:
Für die platform X GmbH & Co.KG wird die Offenlegungserleichterung gemäß § 264 b HGB in Anspruch genommen. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Bei der Kapitalkonsolidierung der vor 2010 einbezogenen Unternehmen wurde gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB die Buchwertmethode fortgeführt. Dabei erfolgte die Verrechnung mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der jeweiligen erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Bei der Kapitalkonsolidierung der in 2012 erstmals einbezogenen GeVestools GmbH, der in 2016 erstmals einbezogenen Agora Business Publications LLP sowie der in 2021 erstmals einbezogenen PressMatrix GmbH wurde gemäß § 301 HGB die Neubewertungsmethode angewandt. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 13 Abs. 2 PublG i.V.m. § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Von einer Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 13 Abs. 2 PublG i.V.m. § 304 Abs. 2 HGB abgesehen, da die Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen zu üblichen Marktbedingungen vorgenommen wurden und die Ermittlung der Wertansätze einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 13 Abs. 2 PublG i.V.m. § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bewertet. Die Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden, soweit gesetzlich möglich, beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 HGB bewertet. Die Vorräte wurden zum Bilanzstichtag im Rahmen einer Stichtagsinventur durch körperliche Bestandsaufnahmen ermittelt. Sie sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit notwendig, werden Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Bei den Waren wurde auch das LIFO-Verfahren angewendet. Für den seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Papiervorräten besteht ein Festwert (5.000,00 €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet. Wertminderungen wurden durch Abschläge berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preissteigerungen wurden, soweit notwendig, bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Mittel- und langfristige Rückstellungen wurden mittels Einzelbewertung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Für latente Steuern ergibt sich im Wesentlichen aufgrund der Nichtabzinsung der Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in der Steuerbilanz nach Verrechnung eines aktivischen Betrages in Höhe von 1 T€ ein passiver Wert in Höhe von insgesamt 1 T€. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 17,2 %. Die Minderung gegenüber dem Vorjahr betrug 1 T€. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Abschlüsse einbezogener Unternehmen werden gem. § 308a HGB umgerechnet. V. Angaben zur Konzernbilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2021 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Konzern-Anlagenspiegel). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt. Zum Abschlussstichtag bestand ein Haftungsverhältnis in Form einer Bürgschaft in Höhe von 23.000,00 € im Zusammenhang mit der Anmietung von Büroflächen. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, weil die Büroflächen bei Auszug vertragskonform übergeben werden. Zum 31. Dezember 2021 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen überwiegend aus Gebäude-Mietverträgen in Höhe von 3.436 T€ (davon in 2022 fällig: 918 T€). VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der in 2016 erworbene Geschäfts- oder Firmenwert und der in 2021 erworbene Geschäfts- oder Firmenwert werden planmäßig linear über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. VII. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden 449 (Vorjahr: 419) angestellte Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Der Konzernabschlussprüfer, die DHPG Dr. Harzem & Partner mbB, Bonn, hat für das Geschäftsjahr 2021 ein Gesamthonorar in Höhe von 16.621,50 € berechnet. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2021 sind außer der weiter anhaltenden globalen Corona-Pandemie und dem Beginn des Ukraine-Krieges nicht eingetreten.
Bonn, den 28. März 2022 Dipl.-Kfm. Norman Rentrop Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021des Verlag Norman Rentrop, Bonn
* Der Betrag resultiert in voller Höhe aus
Ergebnisvereinnahmungen.
Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021des Verlag Norman Rentrop, Bonn
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021des Verlag Norman Rentrop, BonnGliederung 1. Grundlagen des Konzerns 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen b) Geschäftsverlauf c) Ertragslage d) Finanzlage e) Vermögenslage f) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement bezogen auf den Rechnungslegungsprozess 1. Grundlagen des Konzerns Das Verlagswesen in Deutschland gliedert sich in folgende Branchen:
Der Verlag Norman Rentrop gehört zu den führenden deutschen Fach- und Wissenschaftsverlagen. Diese Verlagsbranche befindet sich weiterhin in einem durchgreifenden strukturellen Umbruch. Die Digitalisierung und die damit zusammenhängenden Herausforderungen sind die Ursache vieler Marktveränderungen. Das Kundenverhalten und damit die Absatzmärkte ändern sich fundamental. Kunden nutzen zunehmend digitale Angebote. Informationen werden über das Internet oft kostenlos über Suchmaschinen bezogen. Printprodukte verlieren an Bedeutung. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland hat sich trotz der anhaltenden Corona-Pandemie als stabil erwiesen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in 2021 um 2,7 % (Vorjahr: -4,6 %) gestiegen. Die Inflationsrate betrug 3,1 % (Vorjahr: 0,5 %) und ist damit deutlich gestiegen. Ursächlich waren im Wesentlichen die Preisanstiege bei den Energiekosten, Verbrauchsgütern und Nahrungsmitteln. b) Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 war trotz der anhaltenden Corona-Pandemie ein erfolgreiches Jahr. Aufgrund des vielseitigen Produktportfolios war die wirtschaftliche Lage des Verlag Norman Rentrops während des gesamten Geschäftsjahres angemessen und innerhalb der Planung. Er nimmt gemäß Buchreport.magazin vom April 2021 Platz 12 (Vorjahr Platz 13) unter den größten deutschen Buchverlagen und Platz 8 (Vorjahr Platz 9) unter den größten deutschen Fachverlagen ein. c) Ertragslage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2021 betrug 144,0 Mio.€ (Vorjahr: 133,5 Mio.€) und wurde mit 249 Produkten und aus Werbeeinnahmen, Lizenzen sowie Seminaren und Veranstaltungen erzielt. d) Finanzlage Die Finanzlage ist geordnet. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit war im Geschäftsjahr größer als die getätigten Investitionen. Finanzierungen bei Kreditinstituten waren nicht erforderlich. Unser Ziel ist es, dass diese auch zukünftig nicht erforderlich werden. Der Verlag Norman Rentrop war jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme des Verlag Norman Rentrop betrug zum 31. Dezember 2021 44,6 Mio.€ und hat sich gegenüber dem Vorjahr (31,4 Mio.€) um 13,2 Mio.€ erhöht. Ursächlich hierfür waren Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie der Zukauf der Gesellschaft PressMatrix GmbH. In 2021 wurden 18,4 Mio.€ in das Anlagevermögen investiert. Für 11,0 Mio. € wurden Ausleihungen an verbundene Unternehmen getätigt. Durch den Zukauf der Gesellschaft PressMatrix GmbH betrug der Zugang bei den immateriellen Vermögensgegenständen 5,5 Mio. €. Die Zugänge bei den Beteiligungsansätzen der assoziierten Unternehmen betrugen insgesamt 1,0 Mio.€. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Verlag Norman Rentrop ist angemessen. f) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Verlag Norman Rentrop 449 (Vorjahr: 419) Mitarbeiter. Der Verlag Norman Rentrop legt großen Wert auf einen hohen Wissensstand seiner Mitarbeiter, um den anspruchsvollen Kundenbelangen gerecht zu werden. In Zeiten von E-Commerce und Internet ist Wissen eine strategische Ressource, die den entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschafft. Der Verlag Norman Rentrop investiert in großem Maße in Aus-, Fort- und Weiterbildung. Seit Jahren bildet der Verlag Norman Rentrop Medien-, Werbe und IT-Kaufleute aus. Jedem Mitarbeiter steht ein weiteres Gehalt für Fort- und Weiterbildung zur Verfügung. Die Mitarbeiter können damit ihre Fortbildung eigenverantwortlich planen und Angebote von öffentlichen sowie privaten Trägern nutzen. In optimal geförderten Mitarbeitern sieht der Verlag Norman Rentrop sein Kapital für die Zukunft. Zur Absicherung der Personalbasis besteht ein einjähriges bzw. eineinhalbjähriges Verlagstraineeprogramm, das vorwiegend Juristen und Wirtschafts- sowie Geisteswissenschaftler zu Produktbetreuern qualifizieren soll. Der Umweltschutz und die Nachhaltigkeit sind integrale Bestandteile der Unternehmensprinzipien. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im Geschäftsjahr 2022 erwarten wir trotz der anhaltenden Corona-Krise und des begonnenen Ukraine-Krieges, mit ihren Volatilitäten im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, eine weiterhin im Branchenvergleich angemessene Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie einen leicht steigenden Umsatz und ein deutlich positives Ergebnis nach Steuern. Trotz der weltweit geschnürten Hilfspakte der Regierungen und Zentralbanken können die Unsicherheit über den Verlauf der Corona-Pandemie und die damit verbundenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Schutzmaßnahmen unmittelbare Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche und einzelnen Produkte haben. Gleiches gilt für die mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs verbundenen Risiken (u.a. Sanktionen, Lieferketten-Probleme, Inflation). In welchem Umfang diese Einfluss auf die Vermögens- und Ergebnisentwicklung haben, ist aktuell nicht abschließend abschätzbar. Bestandsgefährdende Risiken bestehen unserer Ansicht nach aus heutiger Sicht für den Prognosezeitraum nicht. Wesentliche Preisänderungs- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ergeben sich aufgrund bestehender Verträge nicht. Wegen der Vielzahl der Kunden mit relativ niedrigen Einzelforderungen sind die Ausfallrisiken begrenzt. Eine die Altersstruktur berücksichtigende Wertberichtigungsermittlung bei den Forderungen gewährleistet die sachgerechte bilanzielle Berücksichtigung dieser Ausfallrisiken. Mittel- bis langfristig können mögliche, nicht unwesentliche Risiken durch weitere gesetzliche Veränderungen, die die Werbemöglichkeiten betreffen, und durch strukturelle Umbrüche in der Informations- und Kommunikationstechnologie und der Nutzung derselben entstehen. Die Aufgabe und Chance des Verlag Norman Rentrop liegt darin, durch Komplexitätsreduktion Informationen kundenorientiert anzubieten. Aufgrund der zunehmenden Komplexität im wirtschaftlichen und privaten Bereich ist der Verlag Norman Rentrop sicher, dass seine Kunden auch in Zukunft Bedarf nach Beratungsprodukten haben werden. 4. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement bezogen auf den Rechnungslegungsprozess Der Verlag Norman Rentrop hat ein internes Überwachungs- und Kontrollsystem implementiert, welches die Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit sowie den Fortbestand des Unternehmens sichert. Durchgängige Beachtung des Vier-Augen-Prinzips, detailgenaue Planung, ein strukturiertes, zeitnahes Berichtswesen sowie Frühwarnsysteme ermöglichen den Entscheidungsträgern, Risiken und Chancen zu erkennen und nach deren Analyse angemessen zu reagieren. Die Profitcenterbetrachtung gewährleistet, dass die Kosten verursachungsgerecht zugewiesen werden und ermöglicht eine flexible Unternehmenssteuerung. Es wird eine hohe Anpassungs- und Innovationsfähigkeit erreicht. Aufgrund unserer Bestandsaufnahme der Risiken, unserer Einschätzung von deren Eintrittswahrscheinlichkeit und unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen sind wir der Ansicht, dass Risiken, die den Fortbestand des Verlag Norman Rentrop gefährden können, nicht bestehen.
Bonn, den 28. März 2022 Dipl.-Kfm. Norman Rentrop In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Konzernabschluss wurden die gesetzlichen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn den Verlag Norman Rentrop Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss des Verlag Norman Rentrop - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht des Verlag Norman Rentrop für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des Inhabers des Mutterunternehmens für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der Inhaber des Mutterunternehmens ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der Inhaber des Mutterunternehmens verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der Inhaber des Mutterunternehmens dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der Inhaber des Mutterunternehmens verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Inhaber des Mutterunternehmens verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 31. März 2022 dhpg
Dr. Harzem & Partner mbB
Willi Zimmermann, Wirtschaftsprüfer Ursula Gewehr, Wirtschaftsprüferin |
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