Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH

Augsburger Straße 10, 99091 Erfurt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 112648
Eingetragen
19.6.2006
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenEinzelhandel mit Getränken
Gegenstand
der Vertrieb von Bier und Getränken aller Art mit allen damit zusammenhängenden Geschäften, wie auch die Übernahme von Geschäftsführungen einschließlich Beteiligung an und Verwaltung von branchenähnlichen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philip Stern
seit 15.4.2026
Prokura
Caspar Lukas Schwarz
seit 21.10.2024
Geschäftsführer
Holger Sydow
seit 4.3.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Budweiser Budvar N.P.CZE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Budweiser Budvar N.P.
Czech Republic
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH

Erfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH (im Folgenden BBI genannt) hat als 100 %ige Tochtergesellschaft des Tschechischen Staatsunternehmens Budweiser Budvar N.P. die Aufgabe, Biere der Brauerei in Deutschland zu vermarkten und zu verkaufen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt weder Forschungs- noch Entwicklungsmaßnahmen, da sie am deutschen Markt ausschließlich als Vermarktungsgesellschaft fungiert.

3. Personalbereich

Die Entwicklung im Personalbereich stellt sich in den letzten fünf Jahren wie folgt dar:

Arbeitnehmergruppen 2019 2020 2021 2022 2023
Geschäftsführer 2 2 2 2 2
Vollzeitbeschäftigte 22 20 24 27 27
Teilzeitbeschäftigte/Auszubildende 4 4 3 5 5

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Brauwirtschaft war im Jahr 2023 mit einem deutlichen Rückgang des Bierkonsums in Deutschland konfrontiert. Vor allem der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022, der auch an dieser Stelle vollumfänglich verurteilt wird, hatte erheblichen Einfluss auf nahezu alle Parameter der Brauwirtschaft in Deutschland, der selbstverständlich in keinerlei Verhältnis zu dem durch den Krieg entstehenden menschlichen Leid steht. Auch sind im Jahr 2023 Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Gastronomie zu verzeichnen.

Der Verbraucher hat sich grundsätzlich auf die veränderten Rahmenbedingungen hinsichtlich seines Konsumverhaltens eingestellt. Die Folge ist ein anhaltend hoher Wettbewerbsdruck, der ein preisaggressives Verhalten der Anbieter und eine hohe Anzahl von Verkaufsförderungsaktionen nach sich zieht. Doch der seit Jahren schrumpfende Gesamtmarkt für Bier in Deutschland hat im Jahr 2023 erneut erheblich verloren: laut Statistischem Bundesamt ist der Bierabsatz (versteuert) im Inland im Geschäftsjahr 2023 um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und liegt nunmehr bei 69,3 Mio. hl (Vorjahr 72,4 Mio. hl).

2. Geschäftsverlauf

Die Sicherstellung der Warenversorgung bei gleichzeitiger Wahrung der Wirtschaftlichkeit waren oberste Ziele im zurückliegenden Geschäftsjahr. Bis auf wenige Ausnahmen ist es der Brauerei und ihrer Tochtergesellschaft gelungen, Lieferausfälle zu vermeiden und die geplanten Absatzziele sogar zu übertreffen.

Die für Februar 2023 angekündigte Preiserhöhung gegenüber den direktbeziehenden Kunden wurde erfolgreich im Markt umgesetzt. Die Ladenverkaufspreise haben sich i. d. R. um 5,6 % erhöht, was im Segment der Flaschenbiere teilweise zu Abschmelzungen im Absatz geführt hat, der jedoch an anderer Stelle aufgefangen werden konnte. Budweiser Budvar ist trotz ebenfalls erfolgter Preiserhöhungen der Wettbewerber weiterhin im oberen Preissegment des relevanten Marktes positioniert und konnte ein Gesamtabsatzvolumen realisieren, das mit 1,9 % über dem des Jahres 2022 lag (+8.893 hl). Im Segment Dosenbier konnte trotz erhöhter Preise ein Mengenzuwachs in Höhe von 38,0 % erreicht werden. Der Sortimentsbereich Fassbier lag leicht unter Vorjahresniveau (-2,8 %).

3. Lage

Durch das hohe immaterielle Anlagevermögen und durch das aus der Vertriebstätigkeit resultierende Umlaufvermögen, ergibt sich eine Bilanzsumme von € 19.205.343,11. Das Unternehmen besitzt kein nennenswertes langfristig gebundenes materielles Anlagevermögen, da sie als eine reine Vertriebsgesellschaft über keine eigenen Lagerstätten bzw. keinen eigenen Fuhrpark zur Belieferung der Kunden verfügt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres resultieren überwiegend aus der Abschreibung von immateriellen Wirtschaftsgütern in Form von Importrechten.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Erträge der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Mengenentwicklung gestiegen. Der Rohertrag konnte von € 30.614.569 im Jahr 2022 auf € 35.282.063 im Jahr 2023 gesteigert werden. Die Finanzlage des Unternehmens kann dadurch gekennzeichnet werden, dass die BBI ohne Darlehen gegenüber nichtverbundenen als auch verbundenen Unternehmen finanziert ist und keinerlei Kreditlinien bei Kreditinstituten etc. in Anspruch genommen hat. Fremdkapitalkosten sind daher nicht angefallen.

III. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 eingetreten sind, lagen nicht vor.

IV. Prognosebericht

Auch wenn im Jahr 2024 mit der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland ein bierkonsumintensives Sportereignis durchgeführt wird, gibt es keine Zeichen, dass der Bierkonsum nachhaltig zunehmen wird. Wesentlichen Einfluss auf den Konsum wird vor allem das verfügbare Netto-Einkommen der Verbraucher und deren Tendenz zu Premiumprodukten haben. Die Preisstellung von Budweiser Budvar wird als gefestigt angesehen und bietet weiterhin Möglichkeiten der Intensivierung von Absatz und Umsatz. Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sowie die Ertragslage können als stabil betrachtet werden.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die BBI unterliegt zudem langfristig betrachtet dem allgemeinen Branchenrisiko, dass in weiterhin sinkenden Pro-Kopf-Absätzen in Deutschland für das Produkt Bier besteht. Auch wenn wir mit den Bieren der Marke Budweiser Budvar in einem deutlich von dem Segment der Sorte "Pilsner" zu unterscheidenden Markt tätig sind und unter deutschen Verbrauchern als eine Spezialität angesehen werden, ist die grundsätzliche Tendenz im Käuferverhalten auch für Budweiser Budvar ein Risiko. Wird dann noch berücksichtigt, dass maßgebliche Kostenfaktoren weiterhin zu steigen drohen, so ist, als Reaktion von notwendigen Preiserhöhungen gegenüber dem Endverbraucher, von einem weiteren Rückgang des Bier-Konsums auszugehen. Auch die Konsolidierung des Marktes birgt Risiken, die sich auf den Geschäftsverlauf auswirken können.

Ertragsorientierte Risiken

Im Rahmen des Risikomanagements muss festgestellt werden, dass der Ertrag des Unternehmens ganz wesentlich durch Mehraufwendungen beeinflusst wird, die durch Preissteigerungen in der gesamten Lieferkette, insbesondere der Logistik und der Tiefenfeinsortierung des Leerguts entstehen.

Dabei ist insbesondere eine mögliche Erhöhung des Mindestlohnes zu berücksichtigen, was diese vergleichsweise händischen Dienstleistungen erheblich verteuert. Darüber hinaus werden jedoch keine wirtschaftlichen oder rechtlichen Risiken mit bestandsgefährdenden Auswirkungen für das Unternehmen gesehen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über das Eigenkapital.

Währungsrisiken bestehen auf Grund nationaler Geschäfte in Euro-Valuta nicht.

Die Liquiditätslage kann als zufriedenstellend betrachtet werden.

2. Chancenbericht

Die BBI sieht sich für die Zukunft grundsätzlich gut im deutschen Markt positioniert. Nicht nur, dass die Marktbearbeitung in ausgesprochen effizienten Strukturen erfolgt, auch wird angestrebt, neue Absatzgruppen durch die Neueinführung von Produkten und Verpackungen zu gewinnen. Die unternehmensbezogenen Chancen können jedoch nicht ohne die Beeinträchtigung der Gesamtbranche durch die Corona Pandemie betrachtet werden, die aus heutiger Sicht nicht abschließend beurteilt werden können.

3. Gesamtaussage

Trotz aller gesamtwirtschaftlichen Effekte wird von einem nachhaltigen Wachstum der Gesellschaft bei guter Ertragslage in den nächsten Geschäftsjahren ausgegangen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt im Wesentlichen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Wertberichtigungen auf Forderungen waren in überschaubarem Maße erforderlich.

Verbindlichkeiten konnten immer innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt werden.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich aus eigenen finanziellen Mitteln.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Erfurt, den 12. Februar 2024

gez. Schleusner, Geschäftsführer

gez. Sydow, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 320.987,66 339.858,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.397,00 49.814,00
II. Sachanlagen 224.989,00 204.148,00
III. Finanzanlagen 64.601,66 85.896,75
B. Umlaufvermögen 18.787.152,13 18.288.216,93
I. Vorräte 428.465,18 298.843,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.450.036,96 10.783.603,42
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.908.649,99 7.205.769,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.203,32 87.573,43
Aktiva 19.205.343,11 18.715.649,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.025.935,54 959.457,70
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnvortrag 659.457,70 610.773,64
III. Jahresüberschuss 66.477,84 48.684,06
B. Rückstellungen 13.993.213,00 11.859.639,18
C. Verbindlichkeiten 4.186.194,57 5.896.552,23
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.186.194,57 5.896.552,23
Passiva 19.205.343,11 18.715.649,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 35.282.062,98 30.614.568,99
2. Personalaufwand 1.997.326,07 1.837.590,10
a) Löhne und Gehälter 1.578.819,43 1.487.830,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 418.506,64 349.759,71
davon für Altersversorgung 6.690,07 6.256,53
3. Abschreibungen 87.269,65 82.601,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 87.269,65 82.601,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 29.002.539,55 24.421.079,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 146.334,18 10.579,21
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen 7.521,11 6.157,77
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 7.521,11 6.157,77
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9,54 13.923,87
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 33.378,76 30.052,74
9. Ergebnis nach Steuern 4.300.352,48 4.233.742,07
10. sonstige Steuern 4.233.874,64 4.185.058,01
11. Jahresüberschuss 66.477,84 48.684,06

Anhang

Der Jahresabschluss des Unternehmens ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden.

Angaben zur Identifizierung des Unternehmens nach § 264 Abs.1a HGB

Firma: Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH
Sitz: Erfurt
Registergericht: Amtsgericht Jena
Handelsregister-Nr.: HRB 112648

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde dahingehend Gebrauch gemacht, dass die Gewinn- und Verlustrechnung verkürzt, ab Rohergebnis, dargestellt wird.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet.

Die übrigen Aktiva wurden zu Nennwerten bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten sowohl erwartetete Nachzahlungen aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung als auch die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen sowie Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Auf die Zugänge des Geschäftsjahres 2023 entfallen Abschreibungen in Höhe von Euro 17.714,65.

Auf die Abgänge des Geschäftsjahres 2023 entfallen Abschreibungen in Höhe von Euro 6.441,76.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.195.161,46 6.180,00 0,00 5.201.341,46
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 610.586,63 84.303,65 54.526,10 640.364,18
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 92.054,52 2.637,50 28.727,01 65.965,01
5.897.802,61 93.121,15 83.253,11 5.907.670,65
Abschreibung 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.145.347,46 24.597,00 0,00 5.169.944,46
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 406.438,63 62.672,65 53.736,10 415.375,18
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 6.157,77 7.521,11 12.315,53 1.363,35
5.557.943,86 94.790,76 66.051,63 5.586.682,66
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 31.397,00 49.814,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.989,00 204.148,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 64.601,66 85.896,75
320.987,66 339.858,75

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 118.767,79
Verbindlichkeiten 449.848,47 2.170.837,15

Die betreffenden Beträge werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw.

den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Die Rückstellungen für Fassrückgaben beinhalten die zu erwartenden Belastungen aus der Verpflichtung die bezogenen Fässer an die Brauerei zurückzuführen.

Für Verpflichtungen, ausgegebenes Leergut zurückzunehmen, ist eine Pfandrückstellung angesetzt worden. Die Rückstellung erfasst die voraussichtliche Belastung der Gesellschaft mit Pfandkosten, wenn alle sich im Markt befindlichen Gebinde zurückgeführt werden.

Die WKZ-Rückstellung erfasst die vertraglich vereinbarten und noch nicht abgerechneten Rückvergütungen der Gesellschaft. Die Rückvergütungen setzen sich aus Leistungs-, Statistik- und Marketingvergütungen sowie aus Werbekostenzuschüssen zusammen.

Die Rückstellung für nachlaufende Rechnungen betreffen nach dem Bilanzstichtag erfasste im Wesentlichen Rechnungen für Transport- und Sortierleistungen aus dem Monat Dezember 2023 und Pfandschlupf für das Kalenderjahr 2023.

Die Rückstellung für Jahresabschlusskosten betrifft die Kosten für die Erstellung sowie die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts des Geschäftsjahres.

Bei den Rückstellungen für Resturlaub handelt es sich um Urlaubsabgeltungsansprüche von Mitarbeitern aufgrund nicht genommenen Urlaubs und nicht genommener Überstunden. Bei der Rückstellungsbemessung wurde der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung berücksichtigt.

Die Rückstellung für Beiträge wurde aufgrund der zu erwartenden Belastungen im Wesentlichen aus Beiträgen zur Berufsgenossenschaft gebildet.

Die Rückstellungen für Tantiemen und Sonderzahlungen wurden für die künftigen Auszahlungen von variablen Vergütungsbestandteilen, die ihrer Verursachung nach dem Geschäftsjahr 2023 zuzuordnen sind, gebildet.

Die Rückstellung für Archivierungskosten beinhaltet die zu erwartenden Kosten für die Erfüllung der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEuro 473,0. Davon entfallen TEuro 183,0 auf das Folgejahr. Haftungsverhältnisse außerhalb der Bilanz bestehen nicht.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:

• Rüdiger Schleusner, Wismar,

• Holger Sydow, Bremen.

Herr Rüdiger Schleusner vertritt die Gesellschaft alleine. Herr Holger Sydow vertritt die Gesellschaft zusammen mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen.

Vergütung des Geschäftsführers

Auf die Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der BBNC Budweiser Budvar National Corportion und wird in den Konzernabschluss der BBNC Budweiser Budvar National Corporation einbezogen.

Der Konzernabschluss des Mutterunterunternehmes kann in České Budějovice eingesehen werden.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Geschäftsführer 2
Vollbeschäftigte Mitarbeiter 27
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5
Auszubildende 0

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beträgt 32.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 66.477,84 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 eingetreten sind, lagen nicht vor.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Erfurt, 12. Februar 2024

gez. Schleusner

gez. Sydow

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH, Erfurt:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressat beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Prüfungshandlungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 12. Februar 2024

UNITAS Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Berles, Wirtschaftsprüfer

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