Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH

Industriestraße 1, 75050 Gemmingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 100982
Vorher
SEG Industrieanlagen-Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
3.3.1961
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von Stanzund Aluminiumdruckgusserzeugnissen sowie von Stromerzeugern, Stativen, Handscheinwerfern, Kabeltrommeln und aller damit zusammenhängenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Emanuel Figueiredo
seit 9.10.2025
Prokura
Paul Cuthbert-Brown
seit 9.10.2025
Geschäftsführer
Steffen Hampp
seit 9.10.2024
Prokura
Heiko Henrich
seit 20.2.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Greenwich Resources Holding Company LLCUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH

Gemmingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 1. Dezember 2010 festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.864,00 219.967,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.239.274,00 1.299.323,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.105,00 3.419,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.401,00 52.292,00
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 8.573,67 8.508,11
1.316.353,67 1.363.542,11
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.670.409,39 4.670.409,39
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 102.339,31 156.024,85
3. Sonstige Ausleihungen 884,35 862,32
4.773.633,05 4.827.296,56
6.282.850,72 6.410.806,07
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 765.565,81 1.135.253,36
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.452.858,78 4.128.587,16
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.149.198,28 9.675.525,28
9.367.622,87 14.939.365,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.800.879,61 4.362.599,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.137.972,70 2.169.707,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 96.643,53 612.661,34
4.035.495,84 7.144.968,65
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.349.382,70 5.875.873,31
22.752.501,41 27.960.207,76
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.540,52 0,00
29.042.892,65 34.371.013,83

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 614.000,01 614.000,01
II. Gewinnrücklagen 409.033,50 409.033,50
III. Gewinnvortrag 4.098.749,31 481.237,60
IV. Jahresüberschuss 0,00 3.617.511,71
5.121.782,82 5.121.782,82
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 2.318.691,93
2. Sonstige Rückstellungen 3.153.785,26 1.629.915,74
3.153.785,26 3.948.607,67
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.000.000,00 18.336.336,53
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.244.936,00 2.774.411,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.237.330,44
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.445.036,05 313.186,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.077.352,52 2.639.358,92
- davon aus Steuern: EUR 232.082,54 (Vorjahr: EUR 119.233,33)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR (Vorjahr: EUR 34.066,80)
20.767.324,57 25.300.623,34
29.042.892,65 34.371.013,83

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009

2009
EUR
2008
EUR
1. Umsatzerlöse 34.727.971,72 48.043.543,38
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -5.050.562,34 3.352.882,97
3. Sonstige betriebliche Erträge 538.138,81 220.116,50
4. Gesamtleistung 30.215.548,19 51.616.542,85
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -14.749.640,11 -34.619.251,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.611.716,22 -2.557.113,49
-16.361.356,33 -37.176.365,21
6. Rohergebnis 13.854.191,86 14.440.177,64
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.253.099,07 -3.740.211,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -840.199,41 -718.440,73
-5.093.298,48 -4.458.652,12
8. Abschreibungen -116.902,02 -115.667,10
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.005.942,92 -5.645.965,63
10. Betriebsergebnis 3.638.048,44 4.219.892,79
11. Erträge aus Beteiligungen 0,00 1.250.000,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.250.000,00)
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 131.483,18 234.454,51
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 68.932,30 (Vorjahr: EUR 19.403,28)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -752.088,43 -976.886,90
14. Finanzergebnis -620.605,25 507.567,61
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.017.443,19 4.727.460,40
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.345,63 -1.102.224,03
17. Sonstige Steuern -17.060,01 -7.724,66
18. Summe Steuern -8.714,38 -1.109.948,69
19. Gewinnabführung aufgrund Gewinnabführungsvertrag -3.008.728,81 0,00
20. Jahresüberschuss 0,00 3.617.511,71

ANHANG für das Geschäftsjahr 2009

der Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH, 75050 Gemmingen

Inhaltsverzeichnis

A.

Allgemeine Angaben

B.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

C.

Erläuterungen zur Bilanz

D.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

E.

Sonstige Angaben

F.

Entwicklung des Anlagevermögens

A. Allgemeine Angaben

Die Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags erstellt. Angaben zu den einzelnen Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden bei bestehendem Wahlrecht ausschließlich im Anhang aufgeführt. Soweit darüber hinaus ergänzende Angaben in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit nicht enthalten sind, werden diese ebenfalls im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Bei den im Jahresabschluss ausgewiesenen Vorjahreszahlen zur Gewinn- und Verlustrechnung ist zu berücksichtigen, dass diese aufgrund des unterjährigen Erwerbs des operativen Geschäftsbetriebs der Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH & Co. KG nur den Zeitraum 11. April 2008 bis 31. Dezember 2008 reflektieren.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 266 Abs. 2 und 3, § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften.

Im Einzelnen:

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Beim beweglichen Anlagevermögen erfolgt die Abschreibung sowohl nach der degressiven als auch der linearen Methode entsprechend den ertragsteuerlichen Vorschriften. Abschreibungen für Lizenzrechte erfolgen linear über die vertragliche Laufzeit der Lizenzrechte.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten größer EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden auf einem Poolkonto verbucht und mit 20 % linear abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Werten am Abschlussstichtag bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die steuerlich aktivierungspflichtigen Kosten. Verwertungsrisiken werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Bei den Großgeräten im Bereich Stromgeneratoren wurden die Abschläge aufgrund einer Reichweitenanalyse ermittelt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse oder zu erwartende Zahlungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag zum Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls unter Berücksichtigung von Kursänderungen zum Bilanzstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB:

Die Gesellschaft ist an der FüM-Müvek KFT mit Sitz in Kisber, Ungarn, zu 100 % beteiligt. Das Eigenkapital der FüM-Müvek KFT betrug Ende 2009 TEUR 4.369. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 38.

Die Gesellschaft ist an der Shanghai Geko Power Generating Systems Co. Ltd. mit Sitz in Shanghai, China, zu 100 % beteiligt. Die Gesellschaft hat ein Eigenkapital zum 31. Dezember 2009 in Höhe von TEUR 1.022. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 105.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Übernommene Steuerverbindlichkeiten 1.816
Rückstellungen aus dem Personalbereich 391
Drohverlustrückstellung (Militärauftrag) 342
Boni, Provisionen 219
Instandhaltung / Reparatur (< 3 Mon.) 100
Garantierückstellung 81
Rechtsstreitigkeiten 75
Berufsgenossenschaft-Beiträge 36
Jahresabschlusskosten, Steuererklärungen 35
Erstellung Jahresabschluss - interne Kosten 17
IHK-Beiträge 13
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 10
Archivierung 10
Schwerbehinderten-Abgabe 6
Rücklieferungen 3
3.154

Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 über 5 Davon durch Grundpfand rechte abgesichert
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindl. Kreditinst. 15.000 3.000 12.000 0 5.800
Verbindl. Lief. u. Leist. 1.245 1.245 0 0 0
Verbindl. verb. Untern. 0 0 0 0 0
Verbindl. Gesellsch. 1.445 1.445 0 0 0
Verbindl. Sonstige 3.077 3.077 0 0 0
20.767 8.767 12.000 0 5.800

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Sicherheiten in Form von

Abtretung oder erstrangige Verpfändung aller für die Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (siehe S. 5) relevanten Rechte an Lizenzen, Patenten, Marken etc.,

erstrangige Verpfändung der Gesellschaftsanteile an den Tochterunternehmen der Gesellschaft,

Abtretung sämtlicher gegenwärtiger und künftiger Forderungen der Gesellschaft aus Lieferung und Leistung (Globalzession),

Raumsicherungsübereignung Waren mit Abtretung der Forderungen aus dem Verkauf von raumsicherungsübereigneten Waren durch die Gesellschaft,

Raumsicherungsübereignung Inventar und Verpfändung von sonstigen Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens der Gesellschaft und seiner Tochterunternehmen,

erstrangige Verpfändung aller bestehenden und künftigen Konten der Gesellschaft,

Abtretung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen der Gesellschaft aus Gesellschafterdarlehen an Tochterunternehmen.

Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse aus der gesamtschuldnerischen Mithaft für Verbindlichkeiten des Gesellschafters PP Gensets GmbH in Höhe von TEUR 17.000.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Fällig innerhalb eines Jahres
TEUR
Fällig in 1 - 5 Jahren
TEUR
Fällig> 5 Jahre
TEUR
Summe
TEUR
Leasing 707 1.342 278 2.327
Mieten / Pachten 350 641 --- 991
Summe 1.057 1.983 278 3.318

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zusammensetzung der Umsatzerlöse:

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 36 im Wesentlichen für eine Beitragsrückerstattung der IHK (TEUR 20).

Periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 31 im Wesentlichen für die Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 17).

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Beschäftigte
Angestellte 60
Lohnempfänger 64
124

Angaben zum Geschäftsführungsorgan

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind jeweils einzelvertretungsberechtigt bestellt:

 

Herr Jörg Wilhelm (Vorsitzender), Ingenieur, 75031 Eppingen

 

Herr Martin Scheuermann, Ingenieur, 74930 Ittlingen

Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 IV HGB.

Gewinnabführungsvertrag

Die Gesellschaft hat am 29. Oktober 2009 mit der PP Gensets GmbH, Gemmingen, als Organträgerin einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 17. Dezember 2009. Damit werden u. a. die Voraussetzungen einer körperschaftlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft geschaffen.

Angaben zum Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der PP Gensets GmbH, Gemmingen, zum 31. Dezember 2009 miteinbezogen. Eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses entfällt somit.

 

Gemmingen, 5. Mai 2010

Jörg Wilhelm, Geschäftsführer

Martin Scheuermann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Jan. 2009 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2009
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 246.154,00 3.881,25 0,00 250.035,25
246.154,00 3.881,25 0,00 250.035,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.216.491,57 0,00 0,00 4.216.491,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.889.761,38 1.630,00 0,00 2.891.391,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.627.825,07 34.358,20 0,00 7.662.183,27
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 10.635,14 2.740,73 0,00 13.375,87
14.744.713,16 38.728,93 0,00 14.783.442,09
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.670.409,39 0,00 0,00 4.670.409,39
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 156.024,85 0,00 53.685,54 102.339,31
3. Sonstige Ausleihungen 862,32 22,03 0,00 884,35
4.827.296,56 22,03 53.685,54 4.773.633,05
19.818.163,72 42.632,21 53.685,54 19.807.110,39
Aufgelaufene Abschreibungen
1. Jan. 2009 Abschreibungen Abgänge 31. Dez. 2009
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.186,60 30.984,65 0,00 57.171,25
26.186,60 30.984,65 0,00 57.171,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.917.168,57 60.049,00 0,00 2.977.217,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.886.342,38 2.944,00 0,00 2.889.286,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.575.533,07 20.249,20 0,00 7.595.782,27
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 2.127,03 2.675,17 0,00 4.802,20
13.381.171,05 85.917,37 0,00 13.467.088,42
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
13.407.357,65 116.902,02 0,00 13.524.259,67
Restbuchwerte
31. Dez. 2009 31. Dez. 2008
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.864,00 219.967,40
192.864,00 219.967,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.239.274,00 1.299.323,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.105,00 3.419,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.401,00 52.292,00
4. Geringwertige Wirtschaftsgüter 8.573,67 8.508,11
1.316.353,67 1.363.542,11
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.670.409,39 4.670.409,39
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 102.339,31 156.024,85
3. Sonstige Ausleihungen 884,35 862,32
4.773.633,05 4.827.296,56
6.282.850,72 6.410.806,07

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2009 war gezeichnet von starken Rückgängen im Export, insbesondere bei Großkunden in den Ländern der russischen Föderation sowie dem deutschen Maschinenbau. Gerade diese Kunden hatten in den Jahren 2007 und 2008 zum großen Wachstum beigetragen, konnten sich in 2009 der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise jedoch nicht entziehen. Ab dem zweiten Quartal hat sich der Abschwung im Umsatz und Auftragseingang in nahezu allen relevanten Märkten und Regionen nochmals verstärkt.

Durch die Umsetzung drastischer Sparmaßnahmen, Einsparungen im Einkauf, Reduzierungen der Lagerbestände und nicht zuletzt Einsparungen im Personalbereich, auch mit Hilfe von Kurzarbeit sowie Abbau aller Leiharbeitskräfte, konnte die Kostenstruktur des Unternehmens an den Abwärtstrend des Umsatzes weitestgehend angepasst werden.

Mit Beginn des dritten Quartals konnte die Talsohle durchschritten werden. Auftragseingänge und Umsätze, insbesondere im ungarischen Druckgusswerk, konnten ab September wieder merklich, auch durch Hinzugewinn neuer Kunden, gesteigert werden.

Für 2010 wird eine weitere leichte Belebung der konjunkturellen Lage erwartet. Die Auftragseingänge und Umsätze im Januar und Februar 2010 sind noch einmal deutlich gestiegen. Es fehlen aber nach wie vor langfristig angelegte Rahmenaufträge und Mengenkontrakte.

Kurz- und mittelfristig dominieren folgende Trends:

Verstärkte Auftragseingänge im kurzfristigen Bereich von maximal acht Wochen.

Wir begegnen dieser Nachfrage durch Erhöhung unserer Fertigungskapazitäten mit Überstunden, Organisation von Schichtbetrieb und Samstagsarbeit.

Der Trend zur Verlagerung der Produktion nach China und Indien, sowohl bei Kunden als auch bei Wettbewerbern nimmt weiter zu.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Gesellschaft konnte sich der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise nicht entziehen und hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009 drastische Rückgänge beim Auftragseingang und im Umsatz verzeichnet.

Die Gesamtleistung erreichte in 2009 EUR 30,2 Mio. Das Umsatzniveau in 2009 lag bei rund EUR 34,7 Mio. Der Gesamtjahresumsatz reflektiert drastische Umsatzeinbrüche im ersten und zweiten Quartal, ein leicht positives drittes Quartal und ein weiter verbessertes viertes Quartal.

Der Materialkostenanteil an der Gesamtleistung lag mit 54,1 % wieder auf einem normalen Niveau. Einen wesentlichen Einfluss auf den Materialkostenanteil hat nach wie vor der Produktmix. Im Jahr 2008 verbuchte die Gesellschaft einen überdurchschnittlich hohen Anteil ihrer Umsätze mit Handelsware (insbesondere Stromerzeuger-Großgeräte), wodurch der Materialkostenanteil im Geschäftsjahr mit 72 % über dem üblichen Niveau lag.

Wesentliche Schwankungen ergaben sich aus den Preisentwicklungen für Rohstoffe wie Aluminium und Stahl. Die Rohstoffpreise für Aluminium zogen im Jahresverlauf deutlich an. Die Preise für Elektrobleche konnten im Herbst langfristig bis Mitte 2010 gesichert werden. Die steigenden Rohstoffpreise konnten in den meisten Fällen in Form von Preiserhöhungen an die Kunden kompensiert werden. Auch die Schrotterlöse sind seit Mitte des Jahres stetig gestiegen.

Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung lag bei 16,9 %.

Die Abschreibungen lagen bei EUR 0,12 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei EUR 5,0 Mio. Dies entspricht einem Anteil von 16,6 % an der Gesamtleistung.

Die Gesellschaft erzielte in 2009 ein Betriebsergebnis in Höhe von EUR 3,64 Mio.

Der Gewinn wurde lt. Gewinnabführungsvertrag an die PP Gensets GmbH, Gemmingen, abgeführt.

Der Zinsaufwand betrug im Geschäftsjahr EUR 0,75 Mio. und resultiert im Wesentlichen aus Bankdarlehen zur Finanzierung der Akquisition des Geschäftsbetriebs der Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH & Co. KG.

Dem stehen Zinserträge in Höhe von EUR 0,13 Mio. gegenüber.

2. Vermögenslage

Das Anlagevermögen betrug EUR 6,28 Mio.

Die Vorräte wurden im Geschäftsjahr wesentlich abgebaut und betrugen zum Stichtag EUR 9,37 Mio.

Der Forderungsbestand lag bei EUR 6,2 Mio.

Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Stichtag EUR 7,8 Mio. Es werden darüber hinaus Mittel in Höhe von EUR 1,5 Mio. für einen Großkunden verwaltet.

Bei einem Eigenkapital von EUR 5,1 Mio. betrug die Eigenkapitalquote 17,6 %. Die Rückstellungen betrugen zum Stichtag EUR 3,2 Mio.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 20,8 Mio. resultieren größtenteils aus dem Erwerb der MG-Gruppe durch Paragon Secondary Partners LP (mittels des Akquisitionsvehikels PP Gensets GmbH) im April 2008. In dem Zusammenhang bestehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 15,0 Mio. (insbesondere zur Finanzierung der Akquisition des Geschäftsbetriebs der Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH & Co. KG).

Die Finanzlage des Unternehmens ist derzeit als gesichert zu bezeichnen. Die Forderungen werden durch aktives Forderungsmanagement und ein effizientes Mahnwesen weitgehend innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Die Geschäftsführung ist kontinuierlich auf Liquiditätssicherung bedacht.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

IV. Bericht über zukünftige Entwicklungen sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Prognoseberichterstattung erfolgt im Sinne der Auslegungen in den Hinweisen zum Prognosebericht gemäß DRS 15 - Lageberichterstattung des Deutschen Standardisierungsrates (DSR) vom 27. März 2009.

Der Auftragseingang des vierten Quartals beschert dem Stromerzeugerbereich in einigen Produktsparten zumindest für die ersten zwei bis drei Monate eine sehr erfreuliche Auslastung der Produktion. Inwieweit dieses Niveau auch im Auftragseingang gehalten werden kann ist nicht abzusehen. Man lebt weiter von den sehr kurzfristig eingehenden Aufträgen.

Die Personal- wie auch Kostenstrukturen sind auf dieses Szenario vorbereitet.

Im Fokus der Marktbearbeitung stehen im ersten Quartal des neuen Jahres die Länder Kambodscha, Vietnam, Nigeria und Syrien. Von dem Kunden in Kambodscha haben wir bereits einen Vertrag über die Lieferung von weiteren SEA vorliegen. In Nigeria steht die Bestellung eines Containers kurz bevor. Zum Ende des ersten Quartals 2010 soll die in der Entwicklung befindliche Taschenlampe als Stereo-Lithographie-Model mit funktionsfähiger Elektronik und Lichteinheit vorliegen. Nach positiver Beurteilung könnte dann im zweiten Quartal die Detailkonstruktion umgesetzt werden.

Die beiden für den Vertrieb wichtigsten Ereignisse werden die Messe Bauma im April in München und die Messe Interschutz im Juni in Leipzig in 2010 sein. An beiden Messen werden wir mit einem repräsentativen Stand mit unseren Produkten vertreten sein.

Die Auftragseingänge und Umsätze im Stanz- und Druckgussbereich haben im Januar erfreulicherweise noch einmal stark angezogen. Der Umsatz im ungarischen Druckgusswerk konnte nahezu verdoppelt werden. Der Personalbestand ist hierbei im Vergleich mit 125 MA gegenüber Januar 2009 mit 155 MA deutlich geringer. Die Ertragslage wird sich hierdurch spürbar verbessern.

Für die Monate Februar und März sehen wir zurzeit nur noch leichte Steigerungen für möglich. Weitere Steigerungen sind abhängig von der konjunkturellen Entwicklung der Wirtschaft und insbesondere des Maschinenbaus.

Im Moment stehen wir mit Kunden in aussichtsreichen Verhandlungen über neue Druckgussformen und Werkzeuge in Höhe von EUR 0,8 Mio., welche uns auch für die nächsten Monate die Aufträge sichern würden. In 2009 konnten wir im Vergleich hierzu mit Druckgussformen und Werkzeugen EUR 1,22 Mio. umsetzen. Sollte uns das gelingen, würden wir nachhaltig davon positiv profitieren.

Der Startschuss zur Zertifizierung nach ISO 9001 des Gemminger Werkes im März 2010, wird mit Sicherheit, insbesondere im Stanzbereich, weitere positive Impulse mit sich bringen. Durch das fehlende Zertifikat waren wir hier in der Vergangenheit bei Auftragsvergaben nicht berücksichtigt worden.

Durch die Teilnahme an der Messe CWIEME in Berlin, einer der größten Messen in der Stanztechnik für Elektromotoren im Juni 2010, werden wir unsere Leistungsfähigkeit gerade für Neukunden verstärkt darstellen.

In 2010 wird die Sanierung der alten Stanzereihalle abgeschlossen und der Umzug der Nieterei im Sommer in diese Halle vollzogen. Das Bürogebäude erhält einen Anbau in dem ein Großraumbüro für die Entwicklung und Konstruktion der SEA' s untergebracht werden. Zusätzlich werden zwei flexible Besprechungsräume geschaffen, damit wir den zahlreicher werdenden Schulungsbedarf unserer Stützpunkthändler Rechnung tragen können und zukünftig bei Terminüberschneidungen innerhalb der Geschäftsbereiche Ausweichmöglichkeiten erhalten.

2. Risikobericht

Aufgrund der angeführten schwierigen wirtschaftlichen Situation und deren erwarteter Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns kann nicht ausgeschlossen werden, dass zukünftig bestimmte Finanzkennzahlen der Gesellschaft oder des Konzerns nicht eingehalten werden können. Dies würde den finanzierenden Kreditinstituten Kündigungsmöglichkeiten bezüglich der ausgereichten Darlehen einräumen. Sofern keine adäquaten Anschlussfinanzierungen sichergestellt würden, könnte dies die Gesellschaft in ihrer Entwicklung oder ihrem Bestand gefährden.

Die Abhängigkeit von bzw. der hohe Umsatzanteil in den Märkten in Osteuropa, Russland und Zentralasien stellt ein potenzielles Risiko dar; daher wird ein Hauptaugenmerk weiterhin auf dem Aufbau neuer Kundenbeziehungen in anderen Märkten und Regionen liegen.

Währungsrisiken bestehen nur in sehr eingeschränktem Maße, da der Großteil der Erträge und Aufwendungen in Euro fakturiert wird.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle bei unseren Kunden sind i. d. R. nicht zu erwarten. Einzig das Land Usbekistan, mit der nicht gesicherten Konvertierung der usbekischen Landeswährung in den Euro, birgt ein nicht unerhebliches Risiko für Zahlungsausfälle.

Investitionen werden entweder als Einmalzahlung sofort bezahlt oder teilweise über Leasingverträge mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren finanziert.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

 

Gemmingen, den 5. Mai 2010

Jörg Wilhelm, Dipl. Ing. (FH)

Martin Scheuermann, Dipl. Ing. (FH)

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Metallwarenfabrik Gemmingen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht hin, wonach aufgrund der weltweit schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation und deren erwarteter Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns nicht ausgeschlossen werden kann, dass zukünftig bestimmte Finanzkennzahlen der Gesellschaft oder des Konzerns nicht eingehalten werden können. Dies würde den finanzierenden Kreditinstituten unter Umständen Kündigungsmöglichkeiten bezüglich der ausgereichten Darlehen einräumen. Sofern in diesem Fall keine adäquaten Anschlussfinanzierungen sichergestellt würden, könnte dies die Gesellschaft in ihrer Entwicklung oder ihrem Bestand gefährden.

 

München, den 5. Mai 2010

PSP Peters Schönberger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rainer Fürholzer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Vogl, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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