Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
REPABAD GmbH
Boßlerstraße 13, 73240 Wendlingen am Neckar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunther Stolz seit 8.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kurt Stolz | 50.97% |
| 49.03% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REPABAD GmbHWendlingen am NeckarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Inhaltsverzeichnis 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens a) Ertrag b) Vermögen c) Finanzen 3. Chancen und Risikobericht a) Chancen b) Risiken 4. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2023 eine negative Entwicklung durchlebt, mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Diese Situation wurde stark durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Folgen, wie die extremen Energiepreiserhöhungen und die hohen Lebensmittelpreise, geprägt. Zusätzlich sorgte der Nahostkonflikt für neue Unsicherheiten, während die jüngste Haushaltskrise die wirtschaftliche Lage weiter belastete. All diese Faktoren führten zu einer erheblichen Inflation von 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Baukonjunktur zeigt weiterhin einen Rückgang, mit einem realen Umsatzrückgang von 5,3 % im Jahr 2023, und für das kommende Jahr wird ein weiterer Rückgang von 3 % prognostiziert. Ein wesentlicher Grund dafür ist der anhaltende Fachkräftemangel, insbesondere im Handwerk. Im Gegensatz dazu konnte das SHK-Handwerk das Jahr mit einem nominalen Umsatzwachstum von 7 % abschließen, wobei der Bereich Heizung überproportional profitierte. In der ersten Jahreshälfte gab es einen Nachfrageboom für Wärmepumpen, ausgelöst durch die Sorgen der Verbraucher über eine mögliche Gaskrise. Allerdings führte die Unsicherheit bezüglich der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der damit verbundenen Förderkulisse dazu, dass die Nachfrage nach Öl- und Gasheizungen anstieg, während der Absatz von Wärmepumpen einbrach. Der Bereich Sanitär verzeichnete ein Geschäftsklima von -32, was deutlich unter dem Niveau der Bereiche Heizung und Lüftung/Klima liegt. Dies ist sogar niedriger als im ersten Halbjahr 2020, das von den Unsicherheiten und Verwerfungen durch die Pandemie geprägt war. Die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage führt dazu, dass viele Eigenheimbesitzer auf Investitionen in sogenannte Kann-Maßnahmen wie Badsanierungen verzichten. Stattdessen ziehen sie andere Maßnahmen vor, wie Dämmungen, Fenster- und Heizungssanierungen oder die Installation von Photovoltaikanlagen. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Für das Berichtsjahr kann die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens noch als gut bezeichnet werden. Die allgemeinen Branchenprobleme haben sich jedoch auch bei Repabad ausgewirkt. So sahen wir uns auch in diesem Jahr gezwungen die extremen Preissteigerungen zu einem gewissen Teil an unsere Kunden weiterzugeben. Zur Sicherung gegen Material- und Lieferengpässe haben wir weiter einen großen Lagerbestand vorgehalten, welcher eine rasche Kundenbelieferung sicherstellte. Dies zusammen mit einem qualitativ hohen Produktportfolie und gutem Service ist weiterhin die wesentliche Grundlage unserer Geschäftsstrategie. Im Bereich Acryl sind die Bade- und Duschwannen Umsätze stabil geblieben, wobei der Bereich Duschwannen aus anderen Werkstoffen leicht zulegen konnte. Durch Design-Erweiterungen im Bereich Badewannen und Keramik runden wir unser umfangreiches Sortiment weiter ab. Einen Nachfragerückgang verzeichnen wir bei befliesbaren Bodenelementen, da diese oft durch andere Gewerke, wie beispielsweise Fliesenleger, erbracht werden. Der Premium-Bereich individuelles Dampfbad konnte dank der vielen technischen Möglichkeiten und individuellen Gestaltungsvarianten weiter zulegen und war eine wichtige Stütze für unseren Umsatz. In diesem Jahr besuchten wir die regionalen Fachmessen in Dortmund und in Neumarkt. Beide Veranstaltungen waren gut besucht. Ebenfalls konnten wir einige hausinterne Seminare wieder erfolgreich in Präsenz und online durchführen. Auch diese Aktionen wurden von unseren Partnern gerne angenommen. Unsere Website und unsere Verkaufsunterlagen wurden auf Grund der Neuerungen aktualisiert und an die Kunden verteilt. a) Ertrag Der Umsatz aus der Geschäftstätigkeit ging um 21,4 % im Vergleich zu 2022 stark zurück. Der starke Nachfragerückgang war in allen Quartalen ähnlich. Die Aufteilung unseres Umsatzes 2023 nach Ländern ergab einen stabilen, gleichbleibenden Wert:
Der Jahresfehlbetrag des Jahres 2023 beträgt Euro 223.003,85 €. Die daraus resultierende Umsatzrentabilität beträgt -1,5 %. b) Vermögen Unser kurz- und langfristig gebundenes Vermögen konnte genauso wie unsere Verbindlichkeiten auf Grund der langjährigen Erfahrung auch 2023 stabil gehalten werden. Somit hat sich in unserer Vermögenslage gegenüber den Vorjahren ebenfalls keine wesentliche Veränderung ergeben. Die Eigenkapitalquote beträgt 91,6 % und liegt dennoch deutlich über dem Branchendurchschnitt. c) Finanzen Unsere Finanzlage war zum Bilanzstichtag 31.12.2023 konstant stabil. Forderungen werden innerhalb der vereinbarten Ziele vereinnahmt und Verbindlichkeiten grundsätzlich unter Beachtung eines möglichen Skontoabzugs in der Zahlungsfrist beglichen. Die Pensionsrückstellungen werden saldiert mit entgegenstehenden Vermögenswerten ausgewiesen und belaufen sich auf Euro 27.542,09. Sie enthalten laufende Anwartschaften. Größere Investitionen wurden im Jahr 2023 nicht vorgenommen. Für 2024 sind weitere Investitionen in die Sicherheit unserer IT-Infrastruktur sowie die Schaffung der Voraussetzungen, um einen Umzug der Software in die Cloud zu ermöglichen geplant. Ebenfalls müssen viele Arbeitsplätze mit neuer Hardware ausgerüstet werden, um verschiedenen Software-Anforderungen gerecht zu werden. Chancen und Risikobericht a. Chancen Als inhabergeführter Familienbetrieb werden wir auch weiterhin daran arbeiten, unseren guten Ruf im Markt zu festigen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden durch Qualität, exzellenten Service und hohe Lieferfähigkeit ein attraktiver Partner zu sein. So möchten wir unsere erworbene Marktstellung nicht nur erhalten, sondern Schritt für Schritt in der Zukunft ausbauen. Ein neuer Schwerpunkt in unserem Sortiment sind die Repaneele, die aus Naturfasern bestehen und speziell für das Segment der Teilsanierung konzipiert wurden. Aufgrund ihrer Nachhaltigkeit versprechen wir uns einen erfolgreichen Start in einem zunehmend umkämpften Markt. Obwohl die aktuelle Lage in der Sanitärbranche nicht optimal ist, hoffen wir auf eine leichte Belebung der Baukonjunktur, die sich positiv auf die Badbranche auswirken könnte. Hierbei ist es wichtig, dass die Bundesregierung langfristige Rahmenbedingungen definiert und die Europäische Zentralbank (EZB) eine angepasste Zinspolitik für Investoren bereitstellt. Darüber hinaus haben wir unsere strategische Fokussierung auf ein Komplettangebot für die Renovierung von Bädern hin zur privaten Wellness-Oase weiter vorangetrieben. b. Risiken Grundsätzlich werden wir, wie in der Vergangenheit auch, in Zukunft in Euro fakturieren. Lediglich gegenüber unseren Schweizer Kunden rechnen wir in Schweizer Franken ab. Aufgrund des derzeitigen Wechselkurses entstehen aktuell geringe Wechselkursgewinne, welche jedoch von nur kleiner Bedeutung sind. Unsere Gesellschaft ist daher auch weiterhin keinem nennenswerten Währungsrisiko ausgesetzt. Wie bisher beziehen wir auch zukünftig unser Material mehrheitlich von mehreren Lieferanten (größtenteils aus Deutschland oder angrenzenden europäischen Ländern), so dass keine internationalen Abhängigkeiten bestehen. Bei neuen Produkten legen wir auch in der Zukunft Wert darauf, dass die zur Herstellung benötigten Formen und Werkzeuge unserer Gesellschaft gehören und gegebenenfalls jederzeit beim Lieferanten abgezogen werden können. Unsere Liquiditätslage ist ausreichend, Engpässe sind nicht zu erwarten. Die bewährte Absicherung über unseren Kredit-Versicherer Euler Hermes behalten wir bei Aufträgen über Euro 3.000 auch künftig bei. Die Unsicherheit der weiteren Folgen des Ukraine-Krieges, die immer noch bestehenden Material- und Lieferengpässe und daraus resultierenden Preissteigerungen machen das Agieren am Markt sehr schwierig. Die Endkunden sind durch die Inflation vorsichtiger in ihren Ausgaben geworden, zusätzlich verunsichert durch das klimapolitisch anstehende Gebäudeenergiegesetz. Prognosebericht Die Branchenentwicklung des Sanitärmarktes wird sich langfristig weiter schwierig gestalten. Die SHK-Handwerker sind aufgrund fehlender Fachkräfte und der oft fehlenden Nachfolge weiterhin stark gefordert. Insgesamt bleibt auch beschaffungsseitig der Rohstoffmarkt für Acryl, Kartonagen und andere Produkte aufgrund der hohen Energie- und Ölpreise sehr instabil. 2024 wird es vermutlich neue Anreize für den Heizungstausch/-erneuerung geben, so dass sich die kurzfristige Situation im Sanitärmarkt weiter sehr anspannen und es zu weiteren Umsatzumverteilungen zwischen den zwei Gewerken kommen wird. Aufgrund unserer langjährigen Beziehungen und unserem breit aufgestellten Produktsortiment sehen wir uns insgesamt jedoch gut aufgestellt, um auch in dieser schwierigen Situation bestehen zu können und unsere grundsätzliche Stellung im Marktumfeld halten zu können. Unsere Mitarbeiteranzahl können wir aufgrund unserer teamorientierten Arbeitsweise und kontinuierlicher, altersbedingter Nachbesetzung aufrechterhalten. Der Umsatzrückgang innerhalb des nächsten Jahres wird auf ca. 18 % geschätzt, womit wir ein negatives Betriebsergebnis um ca. T€ 500, eine Umsatzrendite von - 4,3 % erwarten. Wir gehen weiterhin von einer sehr verhaltenen Auftragsentwicklung aus. Wir werden jedoch auch in Zukunft in der Lage sein, unseren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Wendlingen, im November 2024 Dipl.-Betriebswirt Gunther Stolz BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der § § 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Bei nur vorübergehender Wertminderung wurde keine Abschreibung vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip findet Anwendung. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Zugrundelegung des Passivprimats bewertet. Die Ermittlung erfolgte nach der sogenannten Projected Unit Credit Methode (PUC) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82% p.a. sowie ein Rententrend von 0,5% p.a. verwendet. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Vermögenswerte, die ausschließlich der Abdeckung der Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, mit den Pensionsverpflichtungen saldiert ausgewiesen. Es handelt sich um verpfändete Rückdeckungsversicherungen sowie verpfändete Wertpapiere. Die Bewertung erfolgte mit dem Aktivwert (geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) bzw. dem Depotwert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Gemäß Gutachten der Signal Iduna Beratungs-GmbH vom 08. Januar 2024 ergibt sich eine Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 692.940,00. Nach Saldierung mit dem Aktivwert des verpfändeten Planvermögens (Zeitwert des Deckungsvermögens) in Höhe von Euro 665.397,91 ergibt sich ein Passivüberhang in Höhe von Euro 27.542,09. Die fortgeführten Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen Euro 643.163,15. Im Berichtsjahr ergeben sich Erträge aus Deckungsvermögen in Höhe von Euro 34.288,21. Der Unterschiedsbetrag für die handelsrechtliche Pensionsrückstellung ermittelt auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Ermittlung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre beträgt Euro 10.206,00. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich, Abgaben an den Verband sowie die Abschluss- und Prüfungskosten. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 181.254,40 (im Vorjahr: Euro 356.493,30) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 5.996,06 (im Vorjahr: Euro 5.655,58). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte der Lieferanten besichert. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1,15 Mio. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen für die nächsten beiden Jahre. Es bestehen keine Miet- oder Leasingverträge mit Laufzeiten von mehr als fünf Jahren. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Erträge Es sind Erträge in Höhe von Euro 290,00 (im Vorjahr Euro 500,00) aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigungen, Euro 12.609,83 (im Vorjahr Euro 29.853,72) aus Währungsumrechnung sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von Euro 37.023,69 (im Vorjahr Euro 58.592,57) enthalten. Personalaufwand Die Position beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 60.154,11 (im Vorjahr Euro 80.146,47). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 78 Arbeitnehmer beschäftigt, davon waren 46 Angestellte und 32 Arbeiter. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Gunther Stolz, Bad Boll, Dipl. Betriebswirt, geführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 2023 war ein Heizungsjahr. Die Heizungsbranche boomte mit Steigerungen von über 50%. Dadurch brach der Sanitärmarkt noch weiter ein, da viele unserer Partner sich auf das Heizungsgeschäft konzentrierten. Auf Grund der hohen Förderungen im Bereich Heizung investieren die Verbraucher deutlich mehr in diesem Bereich. Unterschrift der Geschäftsführung
Wendlingen, im November 2024 Dipl. BW Gunther Stolz Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 17. Januar 2025 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 genehmigt und festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die REPABAD GmbH, Wendlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REPABAD GmbH, Wendlingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REPABAD GmbH, Wendlingen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolsoen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Waiblingen, 20. Dezember 2024 AHB
- GmbH
Günther Adelmann, Wirtschaftsprüfer |
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