Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 223374
Eingetragen
30.6.1966
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenTätigkeiten von WerbeagenturenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
der Vertrieb und der Einbau von Acryl-Wannen sowie die Herstellung von Emailreparatursets für Badewannen und andere Sanitärgegenstände und der Betrieb einer Werbeagentur im Rahmen des vorbeschriebenen Unternehmungsgegenstands.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gunther Stolz
seit 8.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Kurt Stolz
50.97%
49.03%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kurt Stolz
Kornbergweg 13, 73087 Bad Boll
84.150 €
50.97%
Gunther Stolz
Hölderlinstraße 16, 73087 Bad Boll
80.850 €
49.03%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REPABAD GmbH

Wendlingen am Neckar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Inhaltsverzeichnis

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

a) Ertrag

b) Vermögen

c) Finanzen

3. Chancen und Risikobericht

a) Chancen

b) Risiken

4. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2023 eine negative Entwicklung durchlebt, mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Diese Situation wurde stark durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Folgen, wie die extremen Energiepreiserhöhungen und die hohen Lebensmittelpreise, geprägt. Zusätzlich sorgte der Nahostkonflikt für neue Unsicherheiten, während die jüngste Haushaltskrise die wirtschaftliche Lage weiter belastete. All diese Faktoren führten zu einer erheblichen Inflation von 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Baukonjunktur zeigt weiterhin einen Rückgang, mit einem realen Umsatzrückgang von 5,3 % im Jahr 2023, und für das kommende Jahr wird ein weiterer Rückgang von 3 % prognostiziert. Ein wesentlicher Grund dafür ist der anhaltende Fachkräftemangel, insbesondere im Handwerk.

Im Gegensatz dazu konnte das SHK-Handwerk das Jahr mit einem nominalen Umsatzwachstum von 7 % abschließen, wobei der Bereich Heizung überproportional profitierte. In der ersten Jahreshälfte gab es einen Nachfrageboom für Wärmepumpen, ausgelöst durch die Sorgen der Verbraucher über eine mögliche Gaskrise. Allerdings führte die Unsicherheit bezüglich der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der damit verbundenen Förderkulisse dazu, dass die Nachfrage nach Öl- und Gasheizungen anstieg, während der Absatz von Wärmepumpen einbrach.

Der Bereich Sanitär verzeichnete ein Geschäftsklima von -32, was deutlich unter dem Niveau der Bereiche Heizung und Lüftung/Klima liegt. Dies ist sogar niedriger als im ersten Halbjahr 2020, das von den Unsicherheiten und Verwerfungen durch die Pandemie geprägt war. Die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage führt dazu, dass viele Eigenheimbesitzer auf Investitionen in sogenannte Kann-Maßnahmen wie Badsanierungen verzichten. Stattdessen ziehen sie andere Maßnahmen vor, wie Dämmungen, Fenster- und Heizungssanierungen oder die Installation von Photovoltaikanlagen.

Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Für das Berichtsjahr kann die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens noch als gut bezeichnet werden. Die allgemeinen Branchenprobleme haben sich jedoch auch bei Repabad ausgewirkt. So sahen wir uns auch in diesem Jahr gezwungen die extremen Preissteigerungen zu einem gewissen Teil an unsere Kunden weiterzugeben.

Zur Sicherung gegen Material- und Lieferengpässe haben wir weiter einen großen Lagerbestand vorgehalten, welcher eine rasche Kundenbelieferung sicherstellte. Dies zusammen mit einem qualitativ hohen Produktportfolie und gutem Service ist weiterhin die wesentliche Grundlage unserer Geschäftsstrategie.

Im Bereich Acryl sind die Bade- und Duschwannen Umsätze stabil geblieben, wobei der Bereich Duschwannen aus anderen Werkstoffen leicht zulegen konnte. Durch Design-Erweiterungen im Bereich Badewannen und Keramik runden wir unser umfangreiches Sortiment weiter ab.

Einen Nachfragerückgang verzeichnen wir bei befliesbaren Bodenelementen, da diese oft durch andere Gewerke, wie beispielsweise Fliesenleger, erbracht werden.

Der Premium-Bereich individuelles Dampfbad konnte dank der vielen technischen Möglichkeiten und individuellen Gestaltungsvarianten weiter zulegen und war eine wichtige Stütze für unseren Umsatz.

In diesem Jahr besuchten wir die regionalen Fachmessen in Dortmund und in Neumarkt. Beide Veranstaltungen waren gut besucht. Ebenfalls konnten wir einige hausinterne Seminare wieder erfolgreich in Präsenz und online durchführen. Auch diese Aktionen wurden von unseren Partnern gerne angenommen. Unsere Website und unsere Verkaufsunterlagen wurden auf Grund der Neuerungen aktualisiert und an die Kunden verteilt.

a) Ertrag

Der Umsatz aus der Geschäftstätigkeit ging um 21,4 % im Vergleich zu 2022 stark zurück. Der starke Nachfragerückgang war in allen Quartalen ähnlich.

Die Aufteilung unseres Umsatzes 2023 nach Ländern ergab einen stabilen, gleichbleibenden Wert:

74 % Deutschland

15 % Österreich

7 % Schweiz

4 % übrige Länder

Der Jahresfehlbetrag des Jahres 2023 beträgt Euro 223.003,85 €.

Die daraus resultierende Umsatzrentabilität beträgt -1,5 %.

b) Vermögen

Unser kurz- und langfristig gebundenes Vermögen konnte genauso wie unsere Verbindlichkeiten auf Grund der langjährigen Erfahrung auch 2023 stabil gehalten werden. Somit hat sich in unserer Vermögenslage gegenüber den Vorjahren ebenfalls keine wesentliche Veränderung ergeben.

Die Eigenkapitalquote beträgt 91,6 % und liegt dennoch deutlich über dem Branchendurchschnitt.

c) Finanzen

Unsere Finanzlage war zum Bilanzstichtag 31.12.2023 konstant stabil. Forderungen werden innerhalb der vereinbarten Ziele vereinnahmt und Verbindlichkeiten grundsätzlich unter Beachtung eines möglichen Skontoabzugs in der Zahlungsfrist beglichen.

Die Pensionsrückstellungen werden saldiert mit entgegenstehenden Vermögenswerten ausgewiesen und belaufen sich auf Euro 27.542,09. Sie enthalten laufende Anwartschaften.

Größere Investitionen wurden im Jahr 2023 nicht vorgenommen.

Für 2024 sind weitere Investitionen in die Sicherheit unserer IT-Infrastruktur sowie die Schaffung der Voraussetzungen, um einen Umzug der Software in die Cloud zu ermöglichen geplant. Ebenfalls müssen viele Arbeitsplätze mit neuer Hardware ausgerüstet werden, um verschiedenen Software-Anforderungen gerecht zu werden.

Chancen und Risikobericht

a. Chancen

Als inhabergeführter Familienbetrieb werden wir auch weiterhin daran arbeiten, unseren guten Ruf im Markt zu festigen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden durch Qualität, exzellenten Service und hohe Lieferfähigkeit ein attraktiver Partner zu sein. So möchten wir unsere erworbene Marktstellung nicht nur erhalten, sondern Schritt für Schritt in der Zukunft ausbauen.

Ein neuer Schwerpunkt in unserem Sortiment sind die Repaneele, die aus Naturfasern bestehen und speziell für das Segment der Teilsanierung konzipiert wurden. Aufgrund ihrer Nachhaltigkeit versprechen wir uns einen erfolgreichen Start in einem zunehmend umkämpften Markt.

Obwohl die aktuelle Lage in der Sanitärbranche nicht optimal ist, hoffen wir auf eine leichte Belebung der Baukonjunktur, die sich positiv auf die Badbranche auswirken könnte. Hierbei ist es wichtig, dass die Bundesregierung langfristige Rahmenbedingungen definiert und die Europäische Zentralbank (EZB) eine angepasste Zinspolitik für Investoren bereitstellt.

Darüber hinaus haben wir unsere strategische Fokussierung auf ein Komplettangebot für die Renovierung von Bädern hin zur privaten Wellness-Oase weiter vorangetrieben.

b. Risiken

Grundsätzlich werden wir, wie in der Vergangenheit auch, in Zukunft in Euro fakturieren. Lediglich gegenüber unseren Schweizer Kunden rechnen wir in Schweizer Franken ab. Aufgrund des derzeitigen Wechselkurses entstehen aktuell geringe Wechselkursgewinne, welche jedoch von nur kleiner Bedeutung sind. Unsere Gesellschaft ist daher auch weiterhin keinem nennenswerten Währungsrisiko ausgesetzt.

Wie bisher beziehen wir auch zukünftig unser Material mehrheitlich von mehreren Lieferanten (größtenteils aus Deutschland oder angrenzenden europäischen Ländern), so dass keine internationalen Abhängigkeiten bestehen.

Bei neuen Produkten legen wir auch in der Zukunft Wert darauf, dass die zur Herstellung benötigten Formen und Werkzeuge unserer Gesellschaft gehören und gegebenenfalls jederzeit beim Lieferanten abgezogen werden können.

Unsere Liquiditätslage ist ausreichend, Engpässe sind nicht zu erwarten. Die bewährte Absicherung über unseren Kredit-Versicherer Euler Hermes behalten wir bei Aufträgen über Euro 3.000 auch künftig bei.

Die Unsicherheit der weiteren Folgen des Ukraine-Krieges, die immer noch bestehenden Material- und Lieferengpässe und daraus resultierenden Preissteigerungen machen das Agieren am Markt sehr schwierig. Die Endkunden sind durch die Inflation vorsichtiger in ihren Ausgaben geworden, zusätzlich verunsichert durch das klimapolitisch anstehende Gebäudeenergiegesetz.

Prognosebericht

Die Branchenentwicklung des Sanitärmarktes wird sich langfristig weiter schwierig gestalten. Die SHK-Handwerker sind aufgrund fehlender Fachkräfte und der oft fehlenden Nachfolge weiterhin stark gefordert. Insgesamt bleibt auch beschaffungsseitig der Rohstoffmarkt für Acryl, Kartonagen und andere Produkte aufgrund der hohen Energie- und Ölpreise sehr instabil.

2024 wird es vermutlich neue Anreize für den Heizungstausch/-erneuerung geben, so dass sich die kurzfristige Situation im Sanitärmarkt weiter sehr anspannen und es zu weiteren Umsatzumverteilungen zwischen den zwei Gewerken kommen wird.

Aufgrund unserer langjährigen Beziehungen und unserem breit aufgestellten Produktsortiment sehen wir uns insgesamt jedoch gut aufgestellt, um auch in dieser schwierigen Situation bestehen zu können und unsere grundsätzliche Stellung im Marktumfeld halten zu können.

Unsere Mitarbeiteranzahl können wir aufgrund unserer teamorientierten Arbeitsweise und kontinuierlicher, altersbedingter Nachbesetzung aufrechterhalten.

Der Umsatzrückgang innerhalb des nächsten Jahres wird auf ca. 18 % geschätzt, womit wir ein negatives Betriebsergebnis um ca. T€ 500, eine Umsatzrendite von - 4,3 % erwarten.

Wir gehen weiterhin von einer sehr verhaltenen Auftragsentwicklung aus. Wir werden jedoch auch in Zukunft in der Lage sein, unseren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Wendlingen, im November 2024

Dipl.-Betriebswirt Gunther Stolz

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 586.871,69 741.730,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.890,00 64.980,00
II. Sachanlagen 311.597,50 350.272,00
III. Finanzanlagen 221.384,19 326.478,79
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.777.313,04 8.420.313,14
I. Vorräte 2.656.409,33 2.976.275,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.329.136,46 1.185.042,57
III. Wertpapiere 2.179.787,78 1.970.114,44
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.611.979,47 2.288.881,05
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 117.579,73 53.478,21
8.481.764,46 9.215.522,14

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.761.962,26 7.984.966,11
I. Gezeichnetes Kapital 165.000,00 165.000,00
II. Gewinnvortrag 7.819.966,11 7.337.072,30
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -223.003,85 482.893,81
B. RÜCKSTELLUNGEN 148.470,09 187.482,30
C. VERBINDLICHKEITEN 571.332,11 1.043.073,73
8.481.764,46 9.215.522,14

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 7.841.463,93 9.890.250,52
2. Personalaufwand -4.614.407,91 -4.969.272,65
a) Löhne und Gehälter -3.802.494,41 -4.108.530,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -811.913,50 -860.741,95
3. Abschreibungen -141.391,69 -176.179,33
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -141.391,69 -176.179,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.408.946,19 -3.919.004,82
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.988,80 3.941,50
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.368,79 15.316,73
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -123.864,75
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 52.399,42 -232.861,05
9. Ergebnis nach Steuern -218.524,85 488.326,15
10. Sonstige Steuern -4.479,00 -5.432,34
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -223.003,85 482.893,81

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der § § 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: REPABAD GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wendlingen am Neckar
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr: HRB 223374

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Bei nur vorübergehender Wertminderung wurde keine Abschreibung vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip findet Anwendung.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Zugrundelegung des Passivprimats bewertet. Die Ermittlung erfolgte nach der sogenannten Projected Unit Credit Methode (PUC) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82% p.a. sowie ein Rententrend von 0,5% p.a. verwendet.

Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Vermögenswerte, die ausschließlich der Abdeckung der Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, mit den Pensionsverpflichtungen saldiert ausgewiesen. Es handelt sich um verpfändete Rückdeckungsversicherungen sowie verpfändete Wertpapiere. Die Bewertung erfolgte mit dem Aktivwert (geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) bzw. dem Depotwert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Gemäß Gutachten der Signal Iduna Beratungs-GmbH vom 08. Januar 2024 ergibt sich eine Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 692.940,00. Nach Saldierung mit dem Aktivwert des verpfändeten Planvermögens (Zeitwert des Deckungsvermögens) in Höhe von Euro 665.397,91 ergibt sich ein Passivüberhang in Höhe von Euro 27.542,09.

Die fortgeführten Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen Euro 643.163,15. Im Berichtsjahr ergeben sich Erträge aus Deckungsvermögen in Höhe von Euro 34.288,21.

Der Unterschiedsbetrag für die handelsrechtliche Pensionsrückstellung ermittelt auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Ermittlung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre beträgt Euro 10.206,00.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich, Abgaben an den Verband sowie die Abschluss- und Prüfungskosten.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 181.254,40 (im Vorjahr: Euro 356.493,30) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 5.996,06 (im Vorjahr: Euro 5.655,58).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte der Lieferanten besichert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1,15 Mio. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen für die nächsten beiden Jahre. Es bestehen keine Miet- oder Leasingverträge mit Laufzeiten von mehr als fünf Jahren.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Erträge

Es sind Erträge in Höhe von Euro 290,00 (im Vorjahr Euro 500,00) aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigungen, Euro 12.609,83 (im Vorjahr Euro 29.853,72) aus Währungsumrechnung sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von Euro 37.023,69 (im Vorjahr Euro 58.592,57) enthalten.

Personalaufwand

Die Position beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 60.154,11 (im Vorjahr Euro 80.146,47).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 78 Arbeitnehmer beschäftigt, davon waren 46 Angestellte und 32 Arbeiter.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Gunther Stolz, Bad Boll, Dipl. Betriebswirt, geführt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

2023 war ein Heizungsjahr. Die Heizungsbranche boomte mit Steigerungen von über 50%. Dadurch brach der Sanitärmarkt noch weiter ein, da viele unserer Partner sich auf das Heizungsgeschäft konzentrierten. Auf Grund der hohen Förderungen im Bereich Heizung investieren die Verbraucher deutlich mehr in diesem Bereich.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wendlingen, im November 2024

Dipl. BW Gunther Stolz

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 17. Januar 2025 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 genehmigt und festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 846.225,40 23.076,91 18.999,79 850.302,52
846.225,40 23.076,91 18.999,79 850.302,52
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 324.984,48 7.235,00 37.843,00 294.376,48
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.226.688,56 61.331,78 57.827,45 1.230.192,89
1.551.673,04 68.566,78 95.670,45 1.524.569,37
III. FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 339.686,04 6.026,90 114.439,42 231.273,52
339.686,04 6.026,90 114.439,42 231.273,52
2.737.584,48 97.670,59 229.109,66 2.606.145,41
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 781.245,40 34.164,91 18.997,79 796.412,52
781.245,40 34.164,91 18.997,79 796.412,52
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 232.243,48 19.497,00 37.842,00 213.898,48
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 969.157,56 87.729,78 57.813,95 999.073,39
1.201.401,04 107.226,78 95.655,95 1.212.971,87
III. FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 13.207,25 0,00 3.317,92 9.889,33
13.207,25 0,00 3.317,92 9.889,33
1.995.853,69 141.391,69 117.971,66 2.019.273,72
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.890,00 64.980,00
53.890,00 64.980,00
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 80.478,00 92.741,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 231.119,50 257.531,00
311.597,50 350.272,00
III. FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 221.384,19 326.478,79
221.384,19 326.478,79
586.871,69 741.730,79

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die REPABAD GmbH, Wendlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der REPABAD GmbH, Wendlingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REPABAD GmbH, Wendlingen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolsoen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resulierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waiblingen, 20. Dezember 2024

AHB - GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Lise-Meitner-Str. 6/1
71332 Waiblingen

Günther Adelmann, Wirtschaftsprüfer

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