Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 160347
Vorher
Matterhorn 417. V V GmbH
Eingetragen
28.12.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Software und anderen Produkten sowie Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen in diesen Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Loretta Concepta Lee
seit 14.1.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Alessia Sharma
seit 9.2.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Workday International LimitedIRL
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Workday International Limited
Ireland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Workday GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Lagebericht der Workday GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis 31.01.2024

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der Workday GmbH („das Unternehmen“) umfasst die Entwicklung und den Vertrieb von Software und anderen Produkten sowie die Erbringung von Dienstleistungen und Beratung in diesen Bereichen. Die Workday GmbH erbringt Marketingunterstützung sowie Auftragsforschung und -entwicklung für verbundene Unternehmen der Gruppe außerhalb Deutschlands. Der Umsatz wird auf Basis eines Kostenaufschlagsmodells (Cost-Plus-Modell) mit Vergütung aller anfallenden Aufwendungen zuzüglich einer Marge erzielt. Die oberste Muttergesellschaft des Unternehmens ist die Workday Inc. mit Sitz in Pleasanton, Kalifornien, USA. Als Dienstleister bietet Workday Inc. Anwendungen (Saas - Software as a Service) für Finanzmanagement, Ausgabenmanagement, Personalmanagement, Planung und Analyse an. Mit Workday verfügen Kunden über ein einheitliches System, das sie bei der Planung, Ausführung, Analyse und Ausweitung auf andere Anwendungen und Umgebungen unterstützen kann und ihnen so dabei hilft, die Art und Weise, wie sie ihr Geschäft und ihre Abläufe verwalten, kontinuierlich anzupassen.

2. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2024 waren 24% der deutschen Arbeitnehmerschaft im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Die Forschung umfasst verschiedene Aktivitäten von der Entwicklung neuer Produkte bis hin zur Verbesserung bereits existierender Produkte. Das Ziel der Workday- Gruppe ist es, den Nutzern aktuelle und auf die Bedürfnisse heutiger globaler Unternehmer zugeschnittene Unternehmens- Software- Lösungen (Saas- engl.: "Software as a Service") anzubieten.

B. Finanzbericht

1. Gesamtwirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld

Die Workday GmbH bietet den Unternehmen der Gruppe Kunden- und Marketingsupport sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an, daher besteht kein signifikanter deutscher Wirtschaftseinfluss. Die Marktbedingungen und die wirtschaftliche Stabilität in Irland und der Europäischen Union können das Geschäft der Workday-Gruppe beeinflussen, da die Workday GmbH Marketingsupport sowie Auftragsforschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Wesentlichen für Workday Limited, Irland und andere EU-Workday-Unternehmen anbietet.

Gemäß den von der Europäischen Kommission veröffentlichten Euroindikatoren (8. März 2024) ist die Wirtschaft im Euroraum (BIP) (Standort der Muttergesellschaft der WD GmbH) im Jahr 2023 um 0,4 % und in 2024 (Euroindikatoren 7. März 2025) um 0,9 % gewachsen. Die im Herbst 2024 veröffentlichte Konjunkturprognose der Europäischen Kommission geht davon aus, dass die Wirtschaft im Euroraum (Standort des Mutterkonzerns der WD GmbH) im Jahr 2025 um 1,5 % wachsen wird.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2024 stieg die Kostenbasis im Vergleich zu 2023 hauptsächlich aufgrund höherer Werbeausgaben sowie gestiegener Personalaufwendungen und damit die über das Cost-Plus-Modell erzielten Umsatzerlöse. Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,3 Mio. EUR ab.

Da das Management im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen am Geschäftsmodell vorgenommen hat, sind die Ergebnisse des Unternehmens mit denen des Vorjahres vergleichbar. Insgesamt ist das Management mit dem Geschäftsverlauf zufrieden.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Ertragslage

Erträge und betriebliche Aufwendungen

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 erhöhte sich auf 66 Mio. Euro gegenüber 54,7 Mio. Euro im Jahr 2023. Gemäß der Planung war mit einer moderaten Umsatzerhöhung für das Geschäftsjahr 2024 gerechnet worden Das Umsatzwachstum für das laufende Geschäftsjahr beträgt 20 % und resultiert aus der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen an das Unternehmen und der Betriebskosten. Der Anstieg der Betriebskosten ist auf höhere Gehaltskosten sowie höhere Werbeausgaben infolge neuer Werbekampagnen zurückzuführen.

Die Betriebskosten beinhalten im Wesentlichen Personalkosten, Abschreibungen, sowie den betrieblichen Aufwand wie z.B. Werbe-, Marketing- und Mietkosten.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024 im Wesentlichen aufgrund gestiegener Gehaltskosten um 9 % auf 46,9 Mio. EUR (2023: 42,8 Mio. EUR).

Die Abschreibungskosten verringerten sich im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 148. (2024: TEUR 483, 2023: TEUR 631).

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Werbe- und Marketingaufwendungen stiegen von 2,9 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 auf 8,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024. Dies resultiert aus der Ausweitung gezielter Marketingkampagnen zur Steigerung des Bekanntheitsgrads der Produkte des Unternehmens und zur Erhöhung des Marktanteils.

Die in den betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Reisekosten stiegen von 1,9 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR aufgrund der gestiegenen Aktivität der Mitarbeiter bei Veranstaltungen und Kundengesprächen.

Die in den Betriebskosten enthaltenen Rechts- und Beratungskosten stiegen von TEUR 446 auf 1,5 Mio. EUR, hauptsächlich aufgrund der Anwaltskosten und der Beilegung eines Rechtsstreits mit einem Mitarbeiter.

Weitere wesentliche Veränderungen bei den Betriebskosten waren ein Rückgang der Aufwendungen für Personal-Rekrutierung von TEUR 253 auf EUR 835. Diese Gebühren wurden an eine Personalagentur gezahlt, um den Einstellungsprozess für einen Vizepräsidenten und einen Personalmanager zu unterstützen. Auch die Kosten für Büroräume stiegen von1,621 Mio. EUR auf 1,837 Mio. EUR, hauptsächlich aufgrund gestiegener Betriebskosten und Mieten durch die neuen Büroräume.

Ergebnis

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Geschäftsjahr 2024 3,4 Mio. EUR gegenüber 2,9 Mio. EUR im Vorjahr. Der Jahresüberschuss beträgt 2,4 Mio. EUR (2023: 1,8 Mio. EUR).

3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Januar 2024 auf 20,1 Mio. EUR (2023: 17,7 Mio. EUR). Die Summe der Verbindlichkeiten und Rückstellungen belief sich zum 31. Januar 2024 auf 9,4 Mio. EUR (2023: 9,4 Mio. EUR).

Das Eigenkapital erhöhte sich um 1,7 Mio. Euro auf 10,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 53,2 % (2023: 47,0%).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich um TEUR 19 auf TEUR 23,4.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern verringerten sich um TEUR 210 auf TEUR 14,9 aufgrund gestiegener Cash-Pooling-Überweisungen vom Gesellschafter an die Gesellschaft.

Die sonstigen Vermögenswerte stiegen um TEUR 866 auf TEUR 1.374. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Kautionen für die Anmietung neuer Bürogebäude um TEUR 206 zurückzuführen.

Die sonstigen Rückstellungen sanken um 2,1 Mio. EUR auf 5,2 Mio. EUR. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Rückstellungen für Personalkosten und ausstehende Rechnungen für Dienstleistungen etc. Der Rückgang ist hauptsächlich auf einen Rückgang der Provisionsrückstellungen zum Jahresende in Höhe von TEUR 746 und der Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von TEUR 843 zurückzuführen. Die weiteren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sanken ebenfalls um TEUR 705.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 1,6 Mio. EUR, hauptsächlich aufgrund der Kosten für die Einrichtung des Berliner Büros.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 auf 0,6 Mio. EUR und betreffen unter anderem Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit einem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm sowie Reisekostenverbindlichkeiten Der Anstieg erfolgte aufgrund erhöhter Aktivitäten des Vertriebspersonals im Kontakt mit potentiellen Kunden und der Teilnahme an Veranstaltungen.

3.3 Finanzlage

Finanzierungsstruktur

Die Workday GmbH verfügt über eine konservative Kapitalstruktur, die dem Unternehmen ein hohes Maß an finanzieller Flexibilität bietet. Das Liquiditätsmanagement wird vom Corporate Treasury für die gesamte Workday-Gruppe übernommen.

Die Muttergesellschaft stellt die Finanzierung des Unternehmens sicher, indem sie bei Bedarf Eigenkapital bereitstellt und den regelmäßigen Ausgleich der konzerninternen Forderungen aus dem Cost-Plus-Modell sicherstellt.

Die Finanzmittel zum 31. Januar 2024 beinhalten Bankguthaben in Höhe von 0 TEUR (2023: 0 TEUR). Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling-System der Gruppe eingebunden, das zur Finanzierung der Unternehmensausgaben der Workday GmbH verwendet wird.

Die Gesellschaft geht davon aus, allen Zahlungsverpflichtungen auch in Zukunft jederzeit pünktlich nachkommen zu können.

Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft laufende Verrechnungskonten mit anderen Konzerngesellschaften. Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 23. EUR (2023: TEUR 43). Der Rückgang basiert auf gestiegenen Zahlungseingängen von Workday Limited, die den Forderungsaufbau aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse kompensierten.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft wickelt ihr Tagesgeschäft und ihre Finanzaktivitäten hauptsächlich in Euro ab. Daher setzt die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken ein.

4. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr betrug 298 (2023: 302).

5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren (nicht zur Unternehmenssteuerung eingesetzt)

Das Unternehmen ist bestrebt hoch qualifizierte Mitarbeiter einzustellen und längerfristig an sich zu binden.

6. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen verwendet den Umsatz als zentralen finanziellen Leistungsindikator für das interne Management.

Die Geschäftsleitung der Workday GmbH war mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2024 zufrieden.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2024/25 beträgt ca. 7% im Vergleich zum Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 erwartet das Management aufgrund der anhaltenden Kundennachfrage und der gestiegenen Marktdurchdringung einen moderaten Umsatzanstieg im Vergleich zu den Vorjahren.

Da die Workday GmbH ausschließlich Supportleistungen für die Workday-Gruppe erbringt, basiert der erwartete Umsatzanstieg auf der Unternehmensplanung der Konzernmuttergesellschaft für das Geschäftsjahr 2025/2026, die einen Umsatzanstieg von ca. 12 % auf USD Basis gegenüber dem Vorjahr ergab. Die Konzern-Umsatzerlöse könnten aber in Zukunft wieder sinken, wenn die Größe des Kundenstamms und die Marktdurchdringung zunehmen. Darüber hinaus unterliegt die künftige Wachstumsrate einer Reihe von Unsicherheiten, einschließlich der allgemeinen Wirtschafts- und Marktbedingungen, sowie der Risiken, die mit wachsenden Unternehmen in sich schnell verändernden Branchen verbunden sind. Andere Faktoren können ebenfalls zu einem Rückgang der Wachstumsraten beitragen, darunter eine nachlassende Nachfrage nach Dienstleistungen, zunehmender Wettbewerb, ein Rückgang des Wachstums des Gesamtmarktes, das Versäumnis, weiterhin Wachstumschancen zu nutzen und die Geschäftsentwicklung. Darüber hinaus ist die Möglichkeit, die zukünftige Wachstumsrate genau zu prognostizieren, begrenzt. Es ist schwierig, die Akzeptanz von Kunden und anderen Nutzern sowie die Nachfrage nach Workday- Anwendungen, die zukünftige Wachstumsrate und Größe des Cloud-Computing-Marktes für unsere Dienstleistungen oder den Markteintritt von Wettbewerbsanwendungen vorherzusagen. Darüber hinaus war es für die Workday-Gruppe in der Vergangenheit und wird es aufgrund der jüngsten makroökonomischen Ereignisse voraussichtlich noch schwieriger sein, das Betriebsergebnis zu prognostizieren. Die Workday-Gruppe plant die Höhe der Konzernausgaben und Investitionen auf der Grundlage von Schätzungen der zukünftigen Umsätze und der erwarteten Wachstumsraten. Wenn das Wachstum nicht den Schätzungen entspricht, ist die Geschäftsleitung möglicherweise nicht in der Lage, die Ausgaben schnell genug anzupassen, um eine nachteilige Auswirkung auf das Finanzergebnis als Folge der Ausgaben zu vermeiden, die nicht mit der tatsächlichen Leistung übereinstimmen.

Liquiditätsaspekte:

• Die Workday GmbH hat ein Bankguthaben von 0 EUR zum 31. Januar 2024.

• Das Unternehmen ist in den Cash-Pool ihrer unmittelbaren Muttergesellschaft, der Workday Limited eingegliedert. Die Guthaben auf den Geldkonten werden im Rahmen dieser Vereinbarung auf einem zentralen Konto zusammengeführt, das von Workday Limited auf täglicher Basis geführt wird, wobei der angestrebte Saldo für das Unternehmen bei 0 Euro liegt.

• Das Unternehmen hat eine Patronatserklärung der Workday, Inc. erhalten, welche besagt, dass die Workday, Inc. weiterhin die notwendigen finanzielle Mittel bereitstellen wird, um die Workday GmbH in die Lage zu versetzen ihren normalen Geschäftsbetrieb für einen Zeitraum von 12 Monaten, ab dem Datum der Unterzeichnung des Jahresabschlusses, fortzuführen.

Risikobericht

Die Risikomanagementpolitik der Workday GmbH entspricht der Workday-Gruppe. Die Workday-Gruppe überwacht das nachhaltige Wachstum und die Generierung von Mehrwert bei gleichzeitiger Vermeidung und Minimierung von übermäßigen Risiken.

Da das Risikomanagement ein integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung der Geschäftsstrategie ist, wurden die konzerninternen Richtlinien zum Risikomanagement gemäß den Anforderungen des Sarbanes Oxley Act von 2002 durch die Workday Gruppe festgelegt. Der Sarbanes Oxley Act legt strenge Regeln für angemessene interne Kontrollen fest, die von Dritten auf ihre Einhaltung überprüft werden.

Im Folgenden werden Risiken beschrieben, die einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Finanzlage oder das Betriebsergebnis haben könnten. Die hier beschriebenen Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen, denen der Konzern und die Workday GmbH ausgesetzt sind. Zusätzliche Risiken, die der Geschäftsleitung nicht bekannt sind oder die von der Geschäftsleitung als nicht relevant erachtet werden, könnten die Geschäftstätigkeit ebenfalls beeinträchtigen.

Geschäftsrisiko

Das Geschäftsumfeld des Unternehmens wird von der inländischen und ausländischen Wirtschaft beeinflusst. Zahlreiche Ereignisse, darunter Zinserhöhungen, höhere Inflation und geopolitische Faktoren wie die Konflikte zwischen Russland und der Ukraine sowie im nahen Osten, beeinflussen weiterhin makroökonomische Parameter und internationale Kapitalmärkte. Die Unsicherheit der wirtschaftlichen und politischen Bedingungen kann sich auf die Nachfrage nach den Dienstleistungen von Workday auswirken und die Erstellung eines Budgets und von Prognosen erschweren.

Personalrisiko

Die Marktbereiche, in denen das Unternehmen tätig ist, sind in Bezug auf die Gewinnung und dem Halten von hochqualifizierten Führungskräften und technischen Mitarbeitern sehr wettbewerbsintensiv. Der zukünftige Erfolg der Workday GmbH hängt zum Teil von ihrer Fähigkeit ab, qualifiziertes Personal zu rekrutieren, einzustellen und zu halten. Obwohl es keine Garantie dafür gibt, ist das Unternehmen zuversichtlich, auch in Zukunft hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte dies negative Auswirkungen auf das Geschäft haben.

Marktrisiko

Die Gesellschaft ist indirekt in einem Markt tätig, der einem ständigen Wandel unterworfen ist. Dadurch ist das Unternehmen Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Fähigkeit haben, nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Das Hauptrisiko und die Unsicherheit für das Unternehmen sind auf den Wettbewerb durch Anbieter von Software as a Service (Saas) einschließlich Human Capital Management und Finanzsoftware zurückzuführen.

Finanzielles Risiko

• Kreditrisiko

Die wesentlichen Finanzinstrumente der Gesellschaft sind Bankguthaben, sonstige Forderungen und Forderungen gegenüber Konzernunternehmen. Das mit Barmitteln verbundene Kreditrisiko ist aus Sicht der Geschäftsführung begrenzt. Das Risiko bei Forderungen gegenüber Konzernunternehmen ist ebenfalls als begrenzt anzusehen.

• Währungsrisiko

Das Unternehmen ist auch dem Umrechnungs- und Transaktionsrisiko von Fremdwährungen ausgesetzt.

• Uneinbringliche Forderungen

Die Geschäftsleitung sieht grundsätzlich keine wesentlichen Risiken hinsichtlich der Einbringung bestehender Forderungen, zumal alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und damit auch die Dienstleistungsverträge ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.

Diese Risiken werden in Übereinstimmung mit den von der Geschäftsleitung genehmigten Richtlinien überwacht. Die Koordination von Prozessen und Abläufen stellt sicher, dass die Geschäftsleitung vollständig und zeitnah über wesentliche Risiken und deren Handhabung informiert wird.

Chancenbericht

Die oben beschriebenen Risiken - insbesondere Markt- und Geschäftsrisiken - stellen auch Chancen für das Unternehmen dar, einschließlich des Eintritts in neue Märkte, neuer Investitionen und Akquisitionen durch die Workday-Gruppe sowie der Akquise von Mitarbeitertalenten, wie oben beschrieben. Zu den Haupttätigkeiten des Unternehmens gehören die Entwicklung und der Vertrieb von Software und anderen Produkten sowie die Beratung und die Erbringung von Dienstleistungen in diesen Bereichen.

Die Workday Gruppe ist aufgrund ihrer Reputation ein beliebter Arbeitgeber für Facharbeiter.

Wenn das Unternehmen weiterhin hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnt und behält sowie qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbietet, werden die Möglichkeiten der Workday-Gruppe zur Umsatzsteigerung weiter zunehmen und damit auch die Umsätze der Workday GmbH.

 

München, den 31. März 2025

Workday GmbH

Brian Stephen Montgomery

Alessia Sharma

Bernhard von Sonnleithner

Bilanz zm 31. Januar 2024

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.560.491,13 1.910.017,92
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.977.421,15 0,00
3.537.912,28 1.910.017,92
B. UMLAUFVERMÖGEN
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.435,72 42.602,49
2. Forderungen gegen Gesellschafter 14.942.059,85 15.152.239,83
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.374.295,89 508.467,66
16.339.791,46 15.703.309,98
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 238.570,01 131.666,70
20.116.273,75 17.744.994,60

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.079.813,03 6.336.490,03
III. Kapitalrücklage 242.204,79 214.415,51
IV. Jahresüberschuss 2.352.168,55 1.771.112,28
Summe Eigenkapital 10.699.186,37 8.347.017,82
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.197.226,99 794.692,71
2. Sonstige Rückstellungen 5.258.288,84 7.371.350,92
6.455.515,83 8.166.043,63
C. VERBINDLICHKEITEN 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.285.667,75 733.385,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.029,94 4.569,93
5. Sonstige Verbindlichkeiten 668.873,86 493.978,05
- davon aus Steuern EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
2.961.571,55 1.231.933,15
20.116.273,75 17.744.994,60

Gewinn und Verlustrechnung vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 66.084.969,62 54.678.381,17
2. Sonstige betriebliche Erträge 307.008,14 200.621,77
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 41.254.836,46 37.700.498,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.643.060,35 5.162.484,04
- davon für Altersversorgung EUR 1.450.527,74 (Vj. EUR 1.323.063,72)
46.897.896,81 42.862.982,40
4. Abschreibungen auf Sachanlagen 482.890,44 630.718,23
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.551.677,77 8.426.431,47
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 1.690,90
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.107.344,19 1.186.067,66
8. Ergebnis nach Steuern 2.352.168,55 1.771.112,28
9. Jahresüberschuss 2.352.168,55 1.771.112,28

ANHANG zum 31. Januar 2024 Workday GmbH, München

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Workday GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B Reg. Nr.160347).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Workday GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Januar 2024 eine groß Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1. Februar bis 31. Januar.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen:

Mietereinbauten: 10 Jahre oder die jeweils kürzere Vertragslaufzeit

Betriebs- und Geschäftsausstattung: 2 - 5 Jahre

Hardware: 2 - 3 Jahre

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG in der seither geltenden Fassung an.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalbetrag bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

Aufwendungen und Erträge werden unabhängig von Zahlungszeitpunkten im Jahresabschluss berücksichtigt, soweit sie dem Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen (Anlage zum Anhang).

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

In den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Forderungen im Zusammenhang mit Mietkautionen in Höhe von TEUR 320, die eine Laufzeit über ein Jahr haben. Weitere Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor.

Angaben zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.961.571,55 (Vorjahr: EUR 1.231.933,15). Davon entfallen EUR 2.285.667,75 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: EUR 733.385,17), EUR 7.029,94 (Vorjahr: EUR 4569,93) auf Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und EUR 668.873,86 auf sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr: EUR 493.978,05).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen, wie im Vorjahr, nicht vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen und gegenüber Gesellschafter

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter Workday Limited betreffen ebenfalls wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. stehen im Zusammenhang mit der getroffenen Cost-Plus-Vereinbarung.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen wie im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich sowie Bonusrückstellungen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren in vollem Umfang aus der Cost-plus Vereinbarung mit der Workday Limited.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 278.326,75 (Vorjahr: EUR 121.293,18) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 195.695,14 (Vorjahr: EUR 54.332,77) enthalten.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Aufwendungen für die Beilegung eines Arbeitnehmerprozesses in Höhe von 815.000 EUR, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen sind.

Steuerinformationen

Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung trat am 28. Dezember 2023 in Kraft. Das Unternehmen fällt in den Anwendungsbereich dieser Regelungen. Das Unternehmen hat zum Abschlussstichtag eine erste indikative Analyse durchgeführt. Konkrete Auswirkungen lassen sich gegenwärtig noch nicht abschätzen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen, soweit diese nicht in der Bilanz erfasst sind ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 1.749.096,99 im folgenden Wirtschaftsjahr, EUR 6.221.372,81 € in den Wirtschaftsjahren 2026 bis 2029 und EUR 304.360,00 € , die ab dem Wirtschaftsjahr 2030 fällig sind.

Honorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen berechnete Honorar belief sich auf TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 59). Weitere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl Vorjahr
Angestellte 294 298
leitende Angestellte 4 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 298 302
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 275 293
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 13 9

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Brian Stephen Montgomery, Finance Director, Workday GmbH

Alessia Sharma, Legal Director, Workday GmbH

Bernhard Christoph Robert Franz von Sonnleithner, Managing Director, Workday GmbH, (ab 17. Oktober 2024)

Die Schutzklausel des § 286 (4) HGB wird in Anspruch genommen.

Konzernzugehörigkeit

Die Workday GmbH wurde in den Konzernabschluss der Workday, Inc., Pleasanton, California, USA einbezogen.

Die Workday Inc. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist im US-amerikanischen Handelsregister (United States Securities and Exchange Commission) erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich nach dem Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden EUR 2.352.168,55 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 31. März 2025

Brian Stephen Montgomery

Alessia Sharma

Bernhard von Sonnleithner

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Anschaffungs- und Herstellkosten
01.02.2023 Zugänge Zugänge aus Anwachsung Umbuchungen 31.01.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.290.872,85 0,00 0,00 133.363,65 3.424.236,50
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.110.784,80 0,00 -133.363,65 1.977.421,15
3.290.872,85 2.110.784,80 0,00 0,00 5.401.657,65
Kumulierte Abschreibung
01.02.2023 Zugänge Abgänge 31.01.2024
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.380.854,93 482.890,44 0,00 1.863.745,37
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.380.854,93 482.890,44 0,00 1.863.745,37
Buchwerte
31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.560.491,13 1.910.017,92
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.977.421,15 0,00
3.537.912,28 1.910.017,92

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Workday GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Workday GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Workday GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 31. März 2025

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Mauermeier, Wirtschaftsprüfer

Christian Schmid, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 31 March 2025 festgestellt.

Gesellschafterbeschluss der Shareholder's Resolution of
Workday GmbH
Streitfeldstrasse. 19, D-81673 München
(„the Company“/ „die Gesellschaft“)
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 160347. registered with the Commercial register of the Lower Court of Munich under HRB 160347.
Gesellschafter: Shareholder:
Workday Limited eine Gesellschaft eingetragen im Handels- und Gesellschaftsregister von Dublin, Ireland unter der Nummer 521013 („der Gesellschafter“), Workday Limited, a company registered with the Commercial registry of Dublin, Ireland under No. 521013 ("the Shareholder"),
ist der alleinige Gesellschafter der Gesellschaft. is the sole shareholder of the Company.
Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher gesetzlicher und satzungsmäßigen Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung, fasst der alleinige Gesellschafter im schriftlichen Beschlussverfahren Waiving all legal and statutory requirements regarding forms and terms of convening and holding a shareholders' meeting, the sole shareholder hereby passes by way of written shareholders' resolution
folgende Beschlüsse: following Resolutions:
1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Januar 2024, mit einer Bilanzsumme von EUR 20.116.273,75 wird hiermit festgestellt. 1. The financial statements as per 31 January 2024 with a balance sheet total of EUR 20.116.273,75 are hereby determined and adopted.
2. Der in der Bilanz ausgewiesene Jahresüberschuss zum 31. Januar 2024 in Höhe von 2.352.168,55 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. The annual net profit per 31 January 2024 in the amount of 2.352.168,55 shown in the balance will be carried forward to new account.
3. Der Geschäftsführung wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr zum 31. Januar 2024 Entlastung erteilt. 3. The management of the Company is discharged for the conduct of the Company's affairs during the business year as at 31 January 2024.
4. Die Warth & Klein Grant Thornton AG, München, Deutschland wird zum Wirtschaftsprüfer des Jahresabschlusses der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2024 bis zum 31. Januar 2025 bestellt. 4. Warth & Klein Grant Thornton AG, Munich, Germany, is hereby appointed as Auditor of the Company's Financial Statement for the business year from 1 February 2024 to 31 January 2025.
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. Further resolutions are not passed.
Im Zweifelsfall gilt die deutschsprachige Fassung dieses Gesellschafterbeschlusses. In case of doubt, the German version of this shareholder resolution shall prevail.

 

Dublin, Ireland, 31 March 2025

Workday Limited

Brian Montgomery, Director

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