Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Brainus AGLiquidiert
Stollbergstraße 18, 80539 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hamada Mohammed Modar Iraki seit 22.1.2013 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brainus AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bilanz zum 31. Dezember 2017Brainus AG, MünchenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2017 bis 31.12.2017Brainus AG, München
AnhangI. Allgemeine AngabenDie Brainus AG mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 198403 beim Amtsgericht München registriert. 1. Rechnungslegungsvorschriften Die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuellen Fassung und die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) sowie die einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) werden für den Jahresabschluss angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß Formblatt 3 zur RechKredV in Staffelform aufgestellt. 2. Einzelpostenbezogene Darstellung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Von dem Wahlrecht der Abzinsung bei Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurde kein Gebrauch gemacht. Fremdwährungsforderungen wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag betragen die Vermögensgegenstände, die auf fremde Währung lauten, TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 759). a) Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert bilanziert. b) Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, in die Bilanz aufgenommen. Ein Anlagenspiegel zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. c) Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten oder deren niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. d) Aktive Rechnungsabgrenzung Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, werden aktiv abgegrenzt. e) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag in der Bilanz ausgewiesen. f) Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Rückstellungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. II. Besondere Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz1. Aktiva Forderungen an Kreditinstitute Bei den Forderungen an Kreditinstitute handelt es sich um täglich fällige Bankguthaben. Sachanlagen In den Sachanlagen sind Grundstückswerte in Höhe von TEUR 1.111 (Vorjahr: TEUR 1.123) enthalten, davon entfallen auf Grund und Boden TEUR 550 (Vorjahr: TEUR 550). In den Sachanlagen sind TEUR 32 für Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus einer Darlehensforderung in Höhe von TEUR 200 zzgl. Zinsen von TEUR 27 enthalten. Weiterhin ist die Kaution für die angemieteten Geschäftsräume der Gesellschaft in Höhe von TEUR 14 enthalten. 2. Passiva a) Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. b) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen im Vorjahr betreffen die Steuerverpflichtungen des Vorjahres. Die anderen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen für das Berichtsjahr (TEUR 25), ausstehende Rechnungen (TEUR 13) und für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 43) zusammen. c) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Gesellschaft betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 100. Das Grundkapital ist eingeteilt in 100.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Das genehmigte Kapital beträgt EUR 25.000,00. III. Besondere Angaben zu einzelnen Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungAuf eine geographische Aufteilung der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurde verzichtet, da sich die Tätigkeiten der Gesellschaft auf das Inland beschränken und sich die inländischen Märkte nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 26) sowie Erträge aus Vermietungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 26) enthalten. Andere Verwaltungsaufwendungen In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Abschreibungen des Geschäftsjahres Die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf Sachanlagen betragen TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 39). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Verlustrücktrag in 2016). IV. Sonstige Angaben1. Zusammensetzung des Aufsichtsrats
2. Vorstand
3. Bezüge der Organmitglieder Die Aufsichtsratsvergütungen für 2017 betragen TEUR 25. Für die Bezüge des Vorstands wird von dem Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das berechnete Honorar für Abschlussprüfung für 2017 beträgt TEUR 20. 5. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 854.033,09 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem Mietverhältnis bis Januar 2020 entstehen jährliche Mietaufwendungen von TEUR 53. 7. Geschäfte mit nahe stehenden Personen Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt. 8. Mitarbeiteranzahl Die Gesellschaft beschäftigte einen Mitarbeiter. 9. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten eingegangen.
München, 10. Mai 2018 Hamada Iraki, Vorstandsvorsitzender Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2017Brainus AG , 80539 München
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017
A. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Brainus AG berät hauptsächlich Zentralbanken, Staatsfonds und Finanzdienstleister aus dem Nahen Osten und Nord Afrika und vermittelt maßgeschnittene Anlageprodukte. Diese Kapitalanlagen werden in der Regel von Kreditinstituten emittiert. Da die Brainus AG weder Produkte emittiert noch eigene Produkte vermittelt, spielen die branchenbezogene Rahmenbedingungen und die Wettbewerbssituation eine sekundäre Rolle. Die Brainus AG ist deshalb auch in der Lage auf Marktentwicklungen zu reagieren bzw. adäquate oder zeitgemäße Anlageprodukte zu vermitteln. Abgesehen von den wirtschaftlichen Entwicklungen, spielen geopolitische Ereignisse für die Brainus AG eine zentrale Rolle und haben einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und ihre Geschäftsbeziehungen. Die andauernde unstabile politische Lage erschwerte die Zusammenarbeit und hemmte das Geschäft mit den Zentralbanken und den Finanzinstituten aus der Region. Die Einnahmen der Zentralbanken und Regierung Institutionen - auch infolge der niedrigen Ölpreise - sind stark eingebrochen und die Staatsausgaben sind gleichzeitig gestiegen, deshalb kommt es oft zu Liquiditäts-Engpässe und zu einem Investitions-Stopp. Diese Entwicklungen schränken die Geschäftsmöglichkeiten der Brainus AG weiterhin ein. B. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageI. Ertragslage Das gesamte Provisionsergebnis der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 935 um 100% gesunken. Zurückzuführen ist dieser Rückgang aufgrund des erschwerten Geschäftsumfeldes. Der Kostenblock für die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betrug in 2017 TEUR 636 und liegt damit unter dem Vorjahresniveau von TEUR 790. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sanken im Geschäftsjahr von TEUR 332 auf TEUR 279. Als wichtigster Indikator der Gesellschaft reduzierte sich der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres nach Steuern somit im Wesentlichen aufgrund des nicht vorhandenen Provisionsergebnisses von TEUR 103 im Vorjahr auf TEUR -591. II. Finanzlage Mit einer Liquidität per 31.12.2017 in Höhe von T€ 23 (Vorjahr TEUR 784) verfügt die Gesellschaft nicht über einen ausreichenden Puffer, um auch für eventuell erforderliche Investitionen, die in einer Anlaufphase, möglicherweise nicht kostendeckend sind, in der Zukunft gerüstet zu sein, ohne unmittelbar Darlehen in Anspruch nehmen zu müssen. Die vorhandene Liquidität ist ganz überwiegend kurzfristig als Sichteinlage angelegt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist gesichert und war während des gesamten Geschäftsjahres 2017 jederzeit gegeben. III. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich bei einem bilanziellen Eigenkapital von T€ 972 (Vorjahr TEUR 1.564) zu 31.12.2017 auf T€ 1.468 (Eigenkapitalquote 66,21% - Vorjahr 66,56%). Der Buchwert des Anlagevermögens der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.149 und reduzierte sich von TEUR 1.185 im Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der planmäßigen Abschreibungen. Das gezeichnete Eigenkapital veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Die wirtschaftliche Gesamtsituation (Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage) des Unternehmens kann daher nach wie vor aus der Sicht des Zeitpunktes der Erstellung des Lageberichtes als geordnet bezeichnet werden. C. RisikoberichtI. Risikomanagementsystem Die Gesellschaft verfügt über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und hat ein auf die Unternehmensgröße und den Risikogehalt angepasstes Risikomanagementsystem eingerichtet. Ausgehend von der Geschäftstätigkeit und den Unternehmenszielen hat die Gesellschaft ihre Geschäfts- und Risikostrategie festgelegt. Hieraus abgeleitet hat die Gesellschaft angemessene Prozesse eingerichtet, die eine Identifizierung, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken gewährleisten. Das Risikomanagement ist unmittelbar dem Vorstand zugeordnet. II. Für unsere Gesellschaft relevante Risikokategorien im Einzelnen Die Risikoeinschätzung ist im Verhältnis zum Vorjahr unverändert geblieben und wird im Folgenden dargestellt: 1. Adressenausfallrisiken Das Adressenausfallrisiko besteht darin, dass Geschäftspartner ihre vertraglich geschuldeten Leistungen mangels Leistungsfähigkeit oder Leistungswilligkeit nicht vertragsgerecht erbringen. Die wesentlichen "Adressen" hierbei sind die Kreditinstitute als Geschäftspartner. Die Geschäftspartner der Brainus AG sind große Kreditinstitute mit einer sehr guten Bonität (Rating). Das Adressenausfallrisiko wird deshalb als gering eingestuft. 2. Marktpreisrisiken Das Marktpreisrisiko welches sich negativ auf Gewinn/Verlust und Bilanzwerte der Gesellschaft auswirken könnte, besteht im Wesentlichen aus Kursänderungsrisiken und Währungsrisiken und dem Immobilienrisiko. Da auf Gesellschaftsebene keine Wertpapieranlagen getätigt werden und aktuell keine Fremdfinanzierung besteht, ist das Marktpreisrisiko grundsätzlich ist als unwesentlich einzustufen. Das für die im Bestand befindlichen Immobilien bestehende Immobilienrisiko konkretisiert durch ein Wertschwankungsrisiko bzw. ein Ertragsrisiko aufgrund von Mietausfällen wird durch die Gesellschaft kontinuierlich überwacht. 3. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Gesellschaft ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Die Gesellschaft hat die laufenden Kosten eines Jahres geschätzt. Zur Absicherung der Gesellschaft wird mindestens dieser Betrag als Liquidität vorgehalten. 4. Operationelle Risiken Folgende Risikoarten stuft die Gesellschaft als Kernrisiken im Bereich der operationellen Risiken ein:
Da die Gesellschaft auch Kunden aus dem Nahen Osten und Nordafrika berät, hängt die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft auch von der dortigen politischen Lage und Entwicklung ab. Je mehr Stabilität vorhanden ist, desto mehr Geschäftsmöglichkeiten entstehen für die Gesellschaft. Erhöhte Reputationsrisiken ergeben sich unserer Ansicht nach nicht. Derzeit gibt es auch keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten und/oder Schadensersatzansprüche Dritter gegen die Gesellschaft. Ein wesentliches operationelles Risiko auf Ebene der Gesellschaft besteht angesichts der bestehenden Kerngeschäftsbeziehungen nicht. D. GesamteinschätzungDie Gesamtrisikosituation des Unternehmens ist ausgewogen, eine Gefährdung des Unternehmens ist nicht gegeben. Den Bestand der Gesellschaft gefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. E. Prognosebericht1. Wirtschaftliches Gesamtumfeld Mein Blick in die Zukunft ist in einem Umfeld mit zunehmenden Risiken verhalten pessimistisch. Mein Basisszenario geht von einer gemächlich wachsenden Weltwirtschaft mit solidem Tempo in Nordamerika und bescheidenen Fortschritten in der Eurozone aus. Somit werden wir uns weiterhin in einem Umfeld mit Liquidität im Überfluss befinden, was sich positiv für die Aktien und andere risikoreichere Anlageklassen auswirken sollte. Die Zinsen sind weiterhin fast auf historischen Tiefständen und das Zinsrisiko bleibt meines Erachtens nach wie vor asymmetrisch. Die in Aussicht gestellten weiteren Lockerungsschritte der EZB lassen aber für den Euroraum anhaltend niedrige Zinsen erwarten. Die Finanzmärkte sind anfälliger für Korrekturen geworden, da die Bewertungen generell nicht mehr so attraktiv sind wie noch vor zwölf Monaten. Daher rechne ich mit einer volatilen Marktentwicklung in 2018, die weiterhin stark von geopolitischen Ereignissen sowie dem Risiko nicht erfüllter Wachstumserwartungen geprägt sein wird. 2. Anlageprodukte Hier werde ich insbesondere versuchen weiterhin maßgeschnittene Anlageprodukte zu vermitteln sowie den Kunden in Bezug auf Absicherungstechniken beratend zu Seite stehen. F. Geschäftsentwicklung der GesellschaftZunächst wird die Gesellschaft dafür Sorge tragen, dass die dauerhafte und reibungslose Überwachung, Geschäftsabwicklung und Dokumentation wie bisher sichergestellt ist. Der Zukunftsplan der Gesellschaft ist, den Weg vom "kleinen" zum "mittleren" Unternehmen fortzusetzen und nachhaltig abzusichern. Ich gehe davon aus, dass dies im Wesentlichen sowohl liquiditäts- als auch ertragsseitig aus eigenen Kräften realisiert werden kann. Insgesamt geht die Geschäftsleitung aufgrund der nicht erfüllten Wachstumserwartungen, anhaltende geopolitische Risiken, mangelnde Reformbereitschaft der Euroländer, der Abkühlung der Chinesischen Wirtschaft sowie der steigenden Schuldenquote der Kernländer, von einem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Jahresergebnis aus.
München, 26. April 2018 Brainus
AG
- Der Vorstand - Hamada Iraki, Vorsitzender Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Brainus AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 30. Mai 2018 KPMG
AG
Pfeiffer, Wirtschaftsprüfer Aulenbach, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 19.07.2018 getagt und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Darüber hinaus wurden regelmäßig Berichte des Vorstands und notwendige Informationen an den Aufsichtsrat erteilt. Der Jahresabschluss der Brainus AG zum 31.12.2017 ist in der Sitzung am 19.07.2017 geprüft worden. Hierbei hatte der Aufsichtsrat die Möglichkeit, telefonisch Fragen an den Steuerberater der Gesellschaft, Herrn Dipl.-Betriebswirt Axel Schiller sowie an den Abschlussprüfer von KPMG, Herrn Pfeiffer, zu stellen. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwände erhoben. Er hat den Jahresabschluss zum 31.12.2017 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss zum 31.12.2017 mangels anders lautenden Beschlusses des Vorstandes festgestellt. Darüber hinaus schließt sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag der Verwaltung an den Bilanzgewinn in Höhe von € 853.927,08 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 19.07.2018 Hans-Günther Bonk, Vorsitzender des Aufsichtsrats Verwendung des Jahresgewinns 2017Der Vorsitzende stellt den Vorschlag der Verwaltung zur Abstimmung, den Bilanzgewinn in Höhe von 853.927,08 € auf neue Rechnung vorzutragen. Die Abstimmung ergab, dass der Vorschlag der Verwaltung einstimmig angenommen wurde. Der Vorsitzende stellt daraufhin fest, dass damit der Vorschlag der Verwaltung für die Verwendung des Bilanzgewinns angenommen sei. Gegen den Beschluss wurde kein Widerspruch zur Niederschrift erklärt.
München, den 19.07.2018 |
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