Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 15713
Eingetragen
26.8.1998
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugersatzteilen und Kraftfahrzeugzubehör, ferner Betrieb einer Kraftfahrzeugreparatur-werkstatt und Betrieb einer Autovermietung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Maier
seit 2.12.2025
Geschäftsführer
Maximilian Feser
seit 25.10.2022
Prokura
Markus Kugler
seit 3.5.2021
Geschäftsführer
Manfred Lämmermann
seit 22.10.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

69.55% identifiziert30.45% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
69.55%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH

Nürnberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVSEITE

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
I, Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 208.753,00 321.430,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 239.270,00 275.960,00
448.023,00 597.390,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.396.853,45 17.815.651,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.196.010,55 5.541.177,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.099.403,81 76.701.559,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.099.027,38 685.370,59
90.791.295,19 100.743.758,37
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 415.723,61 415.723,61
2. Sonstige Ausleihungen 1.000.000,00 1.000.000,00
1.415.723,61 1.415.723,61
92.655.041,80 102.756.871,98
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 51.883,26 60.233,48
2. Unfertige Leistungen 537.348,25 437.759,01
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 185.608.760,49 177.609.951,97
4. Geleistete Anzahlungen 2.591.000,00 512.609,02
188.788.992,00 178.620.553,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 33.523.378,02 45.699.628,06
2. Forderungen gegen Gesellschaftern 21.600.993,79 21.455.451,55
3. Sonstige Vermögensgegenstände 50.855.237,23 42.749.257,15
105.979.609,04 109.904.336,76
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.316.306,20 9.742.947,45
296.084.907,24 298.267.837,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.629.293,02 650.451,48
390.369.242,06 401.675.161,15

PASSIVSEITE

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 4.251.174,07 4.251.174,07
III. Gewinnrücklagen 129.527.428,99 118.606.243,63
IV. Konzerngewinn 21.158.586,43 15.815.873,52
V. Nicht beherrschende Anteile 7.263.648,80 6.900.830,07
162.400.838,29 145.774.121,29
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 241.966,00 208.341,00
2. Steuerrückstellungen 8.068.736,40 11.587.066,93
3. Sonstige Rückstellungen 28.694.267,75 19.564.273,71
37.004.970,15 31.359.681,64
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.233.288,59 64.265.130,79
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.961.704,22 3.451.295,99
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114.058.001,99 138.608.849,92
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.472.606,89 8.933.908,06
5. Sonstige Verbindlichkeiten 7.015.728,97 9.021.107,42
- davon aus Steuern: EUR 1.804.431,62 (Vj.: EUR 1.474.523,93)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 78,00 (Vj.: EUR 10.671,64)
190.741.330,66 224.280.292,18
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 213.702,96 261.066,04
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 8.400,00 0,00
390.369.242,06 401.675.161,15

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.209.618.315,20 1.086.242.158,71
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 (7.912,03)
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.229.245,98 2.942.247,58
1.213.847.561,18 1.089.176.494,26
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (968.965.123,72) (886.468.525,46)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (5.319.609,18) (6.079.235.63)
(974.284.732,90) (892.547.761,09)
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (81.519.384,34) (73.652.785,12)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (15.753.947,88) (14.377.850,90)
(97.273.332,22) (88.030.636,02)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (16.949.390,98) (17.013.113,64)
- davon außerplanmäßige Abschreibungen: EUR 31.667,00 (Vj.:EUR 0,00)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (90.140.486,73) (66.364.929,12)
(1.178.647.942,83) (1.063.956.439,87)
35.199.618,35 25.220.054,39
8. Erträge aus Beteiligungen 175,80 70.998,42
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.006.348,29 1.100.343,23
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 15.237,15 (Vj.: EUR 4.629,54)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (929,776,57) (904.970,96)
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 148.628,12 (Vj.: EUR 252,27)
76.747,52 266.370,69
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (10.812.456,92) (7.105.744,56)
12. Konzernergebnis nach Steuern 24.463.908,95 18.380.680,52
13. Sonstige Steuern (372.343,43) (388.869.14)
14. Konzernjahresüberschuss 24.091.565,52 17.991.811,38
15. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn (2.932.979,09) (2.175.937,86)
16. Konzerngewinn 21.158.586,43 15.815.873,52

Konzern-Lagebericht

I. Grundlagen des Konzerns

Die Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH stellt eine geschäftsleitende Holding für den Kfz- und Zweirad-Handel, -Service, -Vermietung und -Vermittlung insbesondere der Marken AUDI, Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Lamborghini, Skoda, Seat, Porsche, Ducati sowie Jaguar, Land Rover, Renault, Dacia, Triumph, Kia und Hyundai dar, die für die strategische Ausrichtung und Planung sowie das Controlling im Unternehmensverbund verantwortlich ist.

Diese Bereiche werden von den Geschäftsführern der Holding gesteuert und verantwortet.

Durch Abschluss von Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen erhält die Holding die Gewinne der Tochtergesellschaften, im Verlustfall ist sie zum Ausgleich verpflichtet. Dies gilt für alle Konzernunternehmen mit Ausnahme der Autohaus Marienbergstraße Verwaltungs-GmbH, Nürnberg, deren Funktion sich auf vermögensverwaltende Tätigkeiten beschränkt, die Feser-Biemann Forchheim GmbH, Forchheim, und die Feser-Biemann Erlangen GmbH, Erlangen, sowie die Kießling Lackier- und Karosseriezentrum Fürth GmbH, Fürth, als Tochtergesellschaft der Auto Zentrum Nürnberg-Feser GmbH, Nürnberg, die beiden Tochtergesellschaften Feser und Wittig GmbH, Bernburg, und Autohaus-Feser-Wittig GmbH, Bernburg, der Tochtergesellschaft Beteiligungs-GdbR Feser Scharf GmbH, Schwabach, und deren Tochtergesellschaft Feser-Scharf GmbH, Schwabach, der Tochtergesellschaft FahrzeugPool24 GmbH, Nürnberg, der FG Automobilvermittlungsgesellschaft mbH, Nürnberg, der Feser-Zweirad GmbH, Fürth, der Feser Cadolzburg GmbH, Cadolzburg, sowie der FG Camper-Vermietung Schwabach GmbH, Schwabach.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Im Jahr 2021 stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach dem starken Einbruch des Jahres 2020 war insoweit in 2021 eine Erholung der Wirtschaftsleistung in Deutschland zu verzeichnen.

Entgegen dem Trend einer leichten gesamtwirtschaftlichen Erholung und noch stark unter dem Eindruck der Folgen der Covid-19 Krise in Form von Rohstoffmangel und Komplikationen in der Logistikkette, zeigte sich der Neuzulassungs-Automobilmarkt in Deutschland weiterhin stark rückläufig. Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland lagen mit 2,62 Mio. Einheiten um 10,1% unter dem Wert des Vorjahres.

Bei den von uns vertriebenen Marken zeigte sich beim Absatz von neuen PKW folgende Entwicklung:

Zulassungen 2021 Veränd. in % geg. 2020
Audi 181.877 ./. 15,0
Skoda 149.838 ./. 17,3
VW 489.962 ./. 6,8
Seat, Cupra 108.726 ./. 5,1
Renault, Dacia 146.282 ./. 16,9

Nicht so gravierend wie im Neuwagenbereich zeigte sich der Rückgang im Gebrauchtwagenmarkt. Die Besitzumschreibungen bei Gebrauchtwagen PKW sind um 4,6 % auf 6,70 Mio. Einheiten zurückgegangen.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2021 brachte auf Grund der genannten "Covid-19-Krise" immer noch starke Beeinträchtigungen auf unser Geschäftsmodell aufgrund bestehender Reglementierungen mit sich.

Trotz der allgemein schwierigen Lage und der damit einhergehenden Absenkung der Zielvorgaben der Hersteller konnte die Feser-Graf Gruppe im Jahr 2021 sämtliche Boni im Verkaufsbereich über Plan erfüllen.

Somit konnte trotz Corona Pandemie und den Einschränkungen in Verbindung mit der Bekämpfung derselben ein besseres Ergebnis als budgetiert erzielt werden.

Aufgrund des gesteigerten Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen ist die Performance der Unternehmensgruppe im Branchen- und Wettbewerbervergleich als besonders positiv zu bewerten.

2.1. Ertragslage

Unser Unternehmen erwirtschaftete mit 28.758 verkauften bzw. vermittelten Neufahrzeugen (Vorjahr 24.496), 26.113 verkauften Gebrauchtwagen und Vorführwagen (Vorjahr 27.972) sowie rd. 490.000 verkauften Stunden im Kundendienst (Vorjahr 490.000) einen Umsatz von T€ 1.209.618 (Vorjahr T€ 1.086.242):

Auslieferungen Neuwagen 2021

Marke 2021 2020
Audi 4.855 5.381 -9 %
VW PKW 10.833 7.575 +43 %
VW NFZ 2.966 2.605 +13 %
Seat 6.973 5.463 +27 %
Skoda 2.828 3.078 -8 %
Lamborghini 50 58 -14 %
Jaguar 43 67 -35 %
Land Rover 78 69 +13 %
Renault/Dacia 132 200 -34 %
28.758 24.496 +17 %

Auslieferungen Gebrauchtwagen 2021

Marke 2021 2020
Audi 8.502 10.488 -19 %
VW PKW 8.321 8.984 -8 %
VW NFZ 1.411 1.530 -8 %
Seat 3.899 2.781 +40 %
Skoda 3.263 3.533 -8 %
Lamborghini 32 31 +3 %
Jaguar 292 272 8 %
Land Rover 174 285 -39 %
Renault/Dacia 219 68 +222 %
26.113 27.972 -7 %

Im Einzelnen stellt sich die Ertragslage wie nachfolgend dargestellt dar:

Umsatzentwicklung

Das Geschäftsjahr 2021 brachte im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatz-Steigerung von T€ * 123.376 = 11,3 %.

Es betrugen: T€
der Umsatz 2021 ** 1.209.618
der Umsatz 2020 ** 1.086.242
der Umsatzanstieg 123.376

Bezogen auf das Jahr 1999 als Ausgangsbasis ergibt sich damit folgende Umsatzentwicklung:

T€
Gesamtumsatz 1999 *** 197.975 100,0 %
2000 246.781 124,7 %
2001 301.780 152,4 %
2002 330.672 167,0 %
2003 332.609 168,0 %
2004 329.356 166,4 %
2005 438.730 221,6 %
2006 478.320 241,6 %
2007 475.970 240,4 %
2008 528.463 266,9 %
2009 697.681 352,4 %
2010 661.370 334,1 %
2011 768.818 388,3 %
2012 769.202 388,5 %
2013 702.223 354,7 %
2014 762.176 385,0 %
2015 857.813 433,3 %
2016 918.319 463,9 %
2017 952.826 481,3 %
2018 930.911 470,2 %
2019 1.083.480 547,3 %
2020 1.086.242 548,7 %
2021 1.209.618 611,0 %

Die Umsatzentwicklung war in 2021 steigend.

* Nachfolgende Angaben in Tausend Euro
** Sämtliche Zahlen und Werte wurden den Konzernabschlüssen zum 31.12.2021 und 31.12.2020 entnommen.
*** Sämtliche Zahlen und Werte für das Geschäftsjahr 1999 wurden den Einzelabschlüssen der vier im Konzernverbund stehenden Autohäuser bzw. ihrer Rechtsvorgänger entnommen. Konsolidierungen wurden dabei nicht vorgenommen.

Im Einzelnen ergibt sich folgendes Bild:

Umsatzart

Umsatz 2021 Umsatz 2020 Umsatzsteigerung + Umsatzminderung -
T€ T€ T€
A. Verkaufserlöse
Neue Fahrzeuge 568.994 453.405 115.589
Gebraucht- und Vorführfahrzeuge 466.461 465.003 1.458
Ersatzteile und Zubehör 53.362 54.195 -833
1.088.817 972.603 116.214

B. Leistungserlöse

Werkstatterlöse 53.309 45.609 7.700
Fremdleistungen/Provisionen 47.873 49.248 -1.375
Mietwagenerlöse/Abschleppdienst 19.619 18.782 837
120.801 113.639 7.162

Die Bruttogewinne 2021 aus dem Verkauf von Handelswaren und den Leistungserlösen weisen folgende Ziffern aus:

Wareneinsatz Erlöse Bruttogewinn
2021 2021 2021
T€ T€ T€ % Vj. %
Neue Fahrzeuge 488.599 568.994 80.395 14,1 % 0,3 %
Gebraucht- und Vorführwagen 403.176 466.461 63.285 13,6 % 18,8 %
Ersatzteile und Zubehör 49.595 53.362 3.767 7,1 % 24,3 %
941.370 1.088.817 147.447 13,5 % 10,5 %
Fremdleistungen/Provisionen 4.675 47.873 43.198
Mietwagen/Abschleppdienst 17.914 19.619 1.705
22.589 67.492 44.903
963.959 1.156.309 192.350 16,6 % 14,5 %
Werkstatt 10.326 53.309 42.983
974.285 1.209.618 235.333 19,5 % 17,8 %

TZ

2: Betriebsvergleich

Der Vergleich des Ergebnisses 2021 mit dem Ergebnis des Vorjahres weist folgende Ziffern aus:

Zeile 2021 2020
T€ % T€ %
Bruttogewinn
Verkaufserlöse 1 147.447 61,3 % 102.075 51,6 %
Bruttogewinn
Leistungserlöse 2 87.886 36,5 % 91.620 46,3 %
Einnahmen und Erträge (einschließlich Zins- und Beteiligungserträge) 3 5.235 2,2 % 4.106 2,1 %
4 240.568 100,0 % 197.801 100,0 %
Gemeinkosten
Personalausgaben 5 97.273 40,4 % 88.031 44,5 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 90.140 37,5 % 66.365 33,6 %
Abschreibungen 7 16.949 7,0 % 17.013 8,6 %
Summe der Gemeinkosten 8 204.362 85,0 % 171.409 86,7 %
Betriebsgewinn (Zeile 4 ./. Zeile 8) 36.206 15,0 % 26.392 13,3 %
Neutrale Aufwendungen (einschl. Zinsaufwendungen) -930 -905
Gewinn vor Steuern 35.276 25.487
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.812 7.106
Sonstige Steuern 372 389
Gewinn nach Steuern 24.092 17.992

Die im Berichtszeitraum ausgewiesene Erhöhung des Endergebnisses von

T€
Konzernjahresüberschuss (Geschäftsjahr 2021) 24.092
./. Konzernjahresüberschuss (Geschäftsjahr 2020) 17.992
= Erhöhung 6.100
setzt sich wie folgt zusammen:
Erhöhung der Bruttogewinne und Einnahmen 42.767
./. Erhöhung der Gemeinkosten -32.953
= Unterschied Betriebsgewinn 9.814
./. Erhöhung der neutralen Aufwendungen -25
= Zwischensumme 9.789
./. Erhöhung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.706
+ Minderung der sonstigen Steuern 17
= Unterschied des Konzernjahresüberschusses 6.100

Vermögens- und Finanzlage

Liquiditätsübersicht

Für die folgende Liquiditätsübersicht werden sowohl die Besitzposten, als auch die Schuldposten in die Liquiditätsstufen

I.

= kurzfristige Besitzposten und kurzfristige Verbindlichkeiten

II.

= mittelfristige Besitzposten und mittelfristige Verbindlichkeiten

(Laufzeit 3 - 12 Monate)

III.

= langfristige Besitzposten und langfristige Verbindlichkeiten

(Laufzeit über 12 Monate)

eingeteilt.

Dies vorausgeschickt, ergibt sich zum 31. Dezember 2021 folgende Liquiditätsübersicht:

Liquiditätsstufe
I II III
T€ T€ T€
A. Besitzposten
Immaterielle Anlagegüter 448
Immobilien 17.397
Bewegliches Anlagevermögen 73.394
Beteiligungen/Ausleihungen 1.416
Flüssige Mittel
Bankguthaben 1.316
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 33.523
Sonstige Forderungen 41.571 5.737 25.149
Vorräte 188.789
Posten der Rechnungsabgrenzung 1.629
266.828 5.737 117.804
Bilanzsumme: 390.369
Liquiditätsstufe
I II III
T€ T€ T€
B. Schuldposten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 93 26 56.114
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 118.020
Sonstige Verbindlichkeiten 8.308 8.189
Rückstellungen 7.407 6.557 23.040
Posten der Rechnungsabgrenzung 49 165
133.828 6.632 87.508
C. Überdeckung
Summe der Besitzposten 266.828 5.737 117.804
Summe der Schuldposten 133.828 6.632 87.508
133.000 -895 30.296
D. Abdeckung
Überdeckung in Liquiditätsstufe I € 133.000
Unterdeckung in Liquiditätsstufe II € -895
Überdeckung in Liquiditätsstufe III € 30.296
Bilanzmäßig ausgewiesenes Eigenkapital € 162.401

Kennzahlen

Aus dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 lassen sich folgende finanzwirtschaftliche Kennzahlen ableiten:

I. Rentabilität

a) Rentabilität des Eigenkapitals (Gezeichnetes Kapital)

= Konzernjahresüberschuss x 100 / Gezeichnetes Kapital

T€ 24.092 x 100 / T€ 200 = 12.046 % (Vj. 8.996 %)

b) Rentabilität des Eigenkapitals

(gezeichnetes Kapital und Rücklagen)

= Konzernjahresüberschuss x 100 / (Gezeichnetes Kapital + Rücklagen)

T€ 24.092 x 100 / (T€ 200 + T€ 133.778) = 18 % (Vj. 14,6 %)

c) Rentabilität des Gesamtkapitals

= (Konzernjahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) x 100 / Gesamtkapital

(T€ 24.092 + T€ 930) x 100 / T€ 390.369 = 6,4 % (Vj. 4,7 %)

II. Unternehmensaufbau

a) Eigenkapitalquote

= Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital

T€ 162.401 x 100 / € 390.369 = 41,6 % (Vj.36,3 %)

b) Anlagenabdeckung

= langfristiges Kapital x 100 / Anlagevermögen

T€ 166.673 x 100 T€ 92.655 = 179,9 % (Vj. 200,0 %)

c) Verschuldungsfaktor

= Gesamtverschuldung * / (Konzernjahresüberschuss + Abschreibungen)

T€ 218.496 / (T€ 24.092 + T€ 16.949) = 5,3 (Vj. 7,1 %)

* abgesetzt wurden die Verbindlichkeiten und Darlehen gegenüber Gesellschaftern und Besitzunternehmen

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich trotz des deutlich höheren Periodenergebnisses und der Zunahme der Rückstellungen aufgrund der niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, vermindert. Gegenläufige Liquiditätseffekte aus dem Ertragsteueraufwand sowie der leicht zurückgegangenen Abschreibungen konnten dies nicht ausgleichen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit stellt sich wie im Vorjahr negativ dar, da in hohem Maße Auszahlungen für Investitionen in das Sachanalagevermögen, hier vorwiegend in den Bestand an Vorführfahrzeugen, zu tätigen waren.

Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hat sich vor allem aufgrund geringerer Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten und trotz höherer gezahlter Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens deutlich reduziert.

Infolge der vorstehend genannten Liquiditätseffekte hat sich der Finanzmittelfonds zum Ende der Periode deutlich vermindert.

2.3. Personal- und Sachinvestitionen

Zum Bilanzstichtag 31.12.2021 waren in der gesamten Feser-Graf Gruppe 2.182 Arbeitnehmer/innen beschäftigt (Vorjahr 2.116), davon 1.135 Angestellte, 661 gewerbliche Arbeitnehmer und 386 Auszubildende. Die Personalkosten betrugen im Berichtszeitraum T€ 97.273 (Vorjahr T€ 88.031).

Zur Erhaltung eines gleich bleibend hohen Niveaus bei Service und Qualität der angebotenen Dienstleistungen wurden auch im Jahre 2021 Mittel i. H. v. T€ 457 (Vj. T€ 500) für die Mitarbeiterschulung und -weiterbildung investiert.

Im Berichtszeitraum wurden auch größere Investitionen im Bereich der gesamten Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich technischer Anlagen und Maschinen, Vorführwägen sowie Grundstückseinrichtungen und an Software-Lizenzen (insgesamt T€ 88.917 (Vj. T€ 100.527) getätigt. Im Bereich der immateriellen Vermögengegenstände wurden aufgrund umfangreicher Programmumstellungen insgesamt T€ 229 investiert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen T€ 88.688 und gliedert sich in unbewegliches Anlagevermögen (einschl. Anlagen in Bau) T€ 2.059, hier handelt es sich im Wesentlichen um Erweiterungen an bestehenden Liegenschaften, technische Anlagen und Maschinen T€ 771, Betriebs- und Geschäftsausstattung einschl. CI-Maßnahmen sowie neuer Hardware T€ 5.688 und Vorführ- und Mietfahrzeuge T€ 80.170.

2.4. Rechtliche Verhältnisse

In den Händlerverträgen sind die notwendigen Standards für das Verkaufsgeschäft und das Servicegeschäft festgelegt. Aus der Erfüllung der Standards ergibt sich unter anderem die Höhe der Händlermargen.

In allen Betrieben der Feser-Graf-Gruppe werden nach wie vor die geforderten Standards erfüllt, in vielen Bereichen übererfüllt, was sich positiv auf die gewährten Händlermargen und Boni auswirkt.

Die Feser-Graf Gruppe hat für alle bestehenden Standorte unbefristete Händlerverträge abgeschlossen. Die Verträge wurden im Rahmen der Elektrifizierungs- und Digitalisierungsstrategie angepasst.

Auch im Jahre 2021 konnten gute Ergebnisse in der Kundenzufriedenheit erzielt werden. Dies ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, welches sich im betriebswirtschaftlichen Ergebnis positiv niederschlägt.

Großkundengeschäft

Alle Feser-Graf-Betriebe sind markenübergreifende Großkundenleistungszentren und erhalten daher zur Provisionszahlung gemäß Agenturvertrag eine Zusatzprovision.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken

Die Geschäftsleitung sieht die wesentlichen Chancen der künftigen Entwicklung in der Gruppe in der Festigung und Konsolidierung der erarbeiteten Marktposition sowie der weiteren Optimierung der Struktur der Unternehmensgruppe, was deren operative Kerntätigkeiten anbelangt. Sinnvolle Ergänzungen der bisherigen Geschäftstätigkeit durch neue Geschäftsbereiche werden dabei nicht ausgeschlossen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Auf derivative Finanzinstrumente wird generell verzichtet. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken bestehen im branchenüblichen Umfang und können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zudem verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Mit den Hausbanken der Unternehmensgruppe wurden Verträge hinsichtlich der Kreditlinien für die Fahrzeugeinkaufsfinanzierung abgeschlossen. Auf Maßnahmen zur Zinssicherung wurde in Anbetracht der im Jahr 2021 nicht zu erwartenden Zinssteigerungen verzichtet.

Flottengeschäfte sind entweder in entsprechenden Restwertversicherungsmodellen der Hersteller / Leasinggesellschaften abgesichert oder durch neue revolvierende Verträge gesichert. In diesem Fall werden die Geschäfte erst dann abgeschlossen, wenn der entsprechende Wiederverkauf der zurückzunehmenden Fahrzeuge durch Verträge mit Gebrauchtwagenhändlern gesichert ist.

Zur besseren Risikoabsicherung ist die Anzahl der Geschäftspartner (Gebrauchtwagenhändler) groß und die Zahl der abzunehmenden Fahrzeuge pro Händler in einem überschaubaren Rahmen, so dass bei Wegfall oder Ausfall eines Händlers für die Unternehmensgruppe keine größeren Absatzrisiken zu erwarten sind.

Die Standtage der Gebrauchtwagen liegen je nach Betrieb und Marke im Durchschnitt zwischen 50 und 70 Tagen.

Voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensgruppe

Die Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2022 wird maßgeblich von den Entwicklungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen abhängen.

Die einschlägigen Wirtschaftsforschungsinstitute und die Bundesregierung erwarten derzeit unter Berücksichtigung von Basiseffekten aus der zurückliegenden Corona-Krise für das Jahr 2022 einen kräftigen Anstieg der Wirtschaftsleistung in der Größenordnung zwischen nominell 2,5% und 3%. Allerdings bremsen die hohe Inflation, der Krieg in der Ukraine und die anhaltenden Lieferengpässe die wirtschaftliche Erholung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Insbesondere im Bereich der Automobilindustrie und deren Zuliefererindustrie sind Produktionsverzögerungen und gar -Ausfälle zu erwarten.

Für die Feser-Graf Gruppe war das Geschäftsjahr 2022 (bis Quartal III) finanziell außerordentlich erfolgreich. Ausschlaggebend hierfür waren hohe Margengewinne, vorwiegend im GW-Sektor aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen Angebotsverknappungen.

Das geplante Erreichen des Vorkrisenniveaus noch im Laufe des Jahres 2022 wird trotz den Auswirkungen der allgemeinen Preisentwicklungen und der Fortdauer der Entwicklungen in der Ukraine übertreffen.

Beurteilung der Auswirkungen aus der Covid-19 Krise und Ukraine-Krise auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Der beinahe nahtlose Übergang von der auslaufenden Covid-19 Pandemie zu den Auswirkungen aus der Krisensituation in der Ukraine können weiterhin einen wesentlichen Einfluss auf die Unternehmensziele und Erfolge der Gesellschaft haben und stellen folglich fortgesetzt eine bleibende unternehmerische Herausforderung dar. Insbesondere der hieraus resultierende Energiekostenanstieg und damit einhergehend Preisanstiege auf breitester Front können auch längerfristig zu einer zögerlichen oder gar ausbleibenden Kaufbereitschaft, insbesondere des Endabnehmerbereichs, führen.

Die schwerpunktmäßig bereits seit dem Frühjahr 2020 durch die Geschäftsleitung getroffenen massiven Maßnahmen zur Bekämpfung der finanziellen Folgen aus den betrieblichen Einschränkungen infolge der Covid-19 Krise, bleiben vorerst weiter in Vorhalt für den Fall neuerlicher Einschränkungen im kommenden Herbst/Winter, verursacht durch eine eingeschränkte Energieversorgungssicherheit infolge der Ukraine-Krise.

Es bleibt aber gegenwärtig spekulativ und kann durch keine nachweisbaren Pläne, Aussagen oder Verlautbarungen belegt werden, ob und wann derartige Einschränkungen eintreten und inwieweit die unternehmerische Tätigkeit unterbrochen werden muss.

In der Prognosebeurteilung gehen wir generell von einer weiteren, aber langsamen konjunkturellen wirtschaftlichen Erholung von den krisenbedingten Folgen über das gesamte Jahr 2022 - möglicherweise unterbrochen von energieversorgungsbedingten Einschränkungen im Herbst/Winter 2022/2023 - aus und erwarten anschließend einen leichten Erholungstrend für das Jahr 2023 mit erwarteter Vollbeendigung der Krisen.

Wie schon bei der Covid-19 Krise, sind auch weiterhin keine Chancen für die Unternehmung aus der Ukraine-Krise zu erwarten.

In Hinblick auf die konjunkturelle wirtschaftliche Erholung erwarten wir für das Jahr 2022 ein stark steigendes Konzernergebnis. Für das Jahr 2023 wird erwartet, dass das geplante Ergebnis nach Steuern unter normalen Bedingungen eine weitere Steigerung des Konzernergebnisses von 2022 sein wird. Der bisherige Geschäftsverlauf bestätigt die für 2022 geplante Unternehmensentwicklung.

Es sind folgende Stück- bzw. Umsatzzahlen für die Feser-Graf Unternehmensgruppe geplant (Umsätze vor Konzernkonsolidierung):

2022 2023
Gesamtumsatz: 1.400 Mio. € 1.500 Mio. €
Ersatzteilumsatz: 67,5 Mio. € 70,0 Mio. €
Werkstattumsatz: 67,5 Mio. € 70,0 Mio. €

Volumenplanung:

Neuwagen 2022 2023
Marke Gesamt Gesamt
Audi 8.200 9.000
VW 9.600 9.900
VW Nfz 4.075 4.450
Seat / Cupra 10.330 8.200
Skoda 3.530 4.100
Lamborghini 95 100
LandRover 120 130
Jaguar 47 60
Renault 91 90
Dacia 123 100
Kia 2.800 3.000
Hyundai 188 400
Ducati 150 175
Triumph 100 120
Gesamt 39.449 39.825
Gebrauchtwagen 2022 2023
Audi 6.200 7.000
VW 9.300 9.000
VW Nfz 1.350 1.500
Seat 4.200 4.800
Skoda 3.000 3.000
Lamborghini 36 40
Fremdmarke 1.500 1.500
LandRover 125 150
Jaguar 90 100
Renault 145 150
Dacia
Kia 1200 1300
Hyundai 10 100
Ducati 50 80
Triumph 50 80
Gesamt 27.206 28.720
Kundendienststd. 2022 2023
Audi 163.001 170.000
Lamborghini 3.390 3.400
Porsche 7.075 7.500
Seat 54.383 60.000
Skoda 64.215 70.000
VW NFZ 55.764 62.000
VW PKW 125.465 145.000
Jaguar/Landrover 7.081 8.300
Renault/Dacia 6.873 7.000
KIA/Hyundai 22.272 24.000
Ducati/Triumph 7.558 7.500
Sonstige 16.180 17.000
Summe 533.257 581.700

Geplante Investitionen und Aufwendungen im Jahre 2022 und 2023:

Für Instandhaltungs-, Umbau- und Erweiterungsinvestitionen an den einzelnen Standorten der Gruppe wurden für die Jahre 2022 und 2023 insgesamt budgetiert:

2022: 1.800 T€

2023: 1.800 T€

Insbesondere die geplanten Umbau- und Erweiterungsinvestitionen werden in noch zu vereinbarendem Umfang von den Grundstücksgesellschaften als Verpächter und den Autohäusern als Pächter gemeinsam getragen.

Regelmäßig von den Geschäftsführern mit ihren leitenden Angestellten durchgeführte Analysen, unterstützt von Deckungsbeitrags- und Ergebnisrechnungen sowie Kennzahlen des Controllings, die weitere Optimierung von Arbeitsabläufen sowie die Nutzung von Synergieeffekten innerhalb der Unternehmensgruppe führen zu einer kontinuierlichen Überprüfung der Zielvorgaben der Konzernleitung.

Die Holding-Geschäftsleitung erwartet daher, dass die Unternehmensgruppe Feser-Graf auch in Zukunft eine der erfolgreichsten Automobil-Handelsgruppen in der Bundesrepublik Deutschland sein wird.

IV. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

In unserem Unternehmen setzen wir folgende Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssysteme ein:

Planungsrechnung, Abweichungsanalysen, Deckungsbeitragsrechnung nach Sparten, Forderungsmanagement sowie Zielvereinbarungen mit den Herstellern. Wirtschaftliche Fehlentwicklungen sowie etwaige Risiken können durch die eingesetzten Systeme frühzeitig erkannt werden.

Durch konsequentes Forderungsmanagement wird versucht, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

V. Angaben zur Unternehmensführung nach § 289f HGB (analog § 315d HGB)

Die Gesellschafterversammlung hat festgelegt, dass die aktuelle Zusammensetzung der Geschäftsführung mit Blick auf den Frauenanteil bis zum 30. Juni 2023 nicht unterschritten werden soll.

Die Geschäftsführung der Feser, Graf und Co. Automobil Holding GmbH hat Zielgrößen für den Frauenanteil an den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festgelegt. Im Jahresdurchschnitt 2021 waren 16% Mitarbeiter der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung weiblich. Auf der zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung betrug der Frauenanteil 10 %. Die Geschäftsführung hat in ihrer Entscheidung als Zielgröße für den Frauenanteil bis zum 30. Juni 2023 den jeweils aktuellen Stand, also Beibehaltung des Status Quo, für die erste und zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung festgelegt.

 

Nürnberg, den 20.01.2023

Die Geschäftsleitung

Uwe Feser

Wilhelm Graf

Till Heinrich

Markus Kugler

Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2021

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2021 Zugänge
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.846.722,13 € 39.031,58 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.716.765,92 € 190.000,00 €
6.563.488,05 € 229.031,58 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.497.488,81 € 1.585.274,04 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.117.010,41 € 770.836,92 €
3.1 Betriebs und Geschäftsausstattung 30.245.409,23 € 5.687.833,60 €
3.2 Vorführ- und Mietfahrzeuge * 71.222.048,28 € 80.169.972,18 €
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 685.370,59 € 473.849,67 €
146.767.327,32 € 88.687.766,41 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 415.723,61 € - €
2. Sonstige Ausleihungen 1.000.000,00 € - €
1.415.723,61 € - €
154.746.538,98 € 88.916.797,99 €
Abgänge Umbuchungen Anschaffungs.,Herstellungskosten 31.12.2021
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.186,92 € - € 4.870.566,79 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert - € - € 1.906.765,92 €
15.186,92 € - € 6.777.332,71 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 160.72457 € 60.192,88 € 30.982.231,16 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 101.775,00 € - € 15.786.072,33 €
3.1 Betriebs und Geschäftsausstattung 1.867.697,47 € - € 34.065.545,36 €
3.2 Vorführ- und Mietfahrzeuge * 90.545.452,34 € - € 60.846.568,12 €
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € 60.192,88 € 1.099.027,38 €
92.675.649,38 € - € 142.779.444,35 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - € - € 415.723,61 €
2. Sonstige Ausleihungen - € - € 1.000.000,00 €
- € - € 1.415.723,61 €
92.690.836,30 € - € 150.972.500,67 €
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2021 Zugänge
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.443.454,13 € 233.546,58 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.440.805,92 € 226.690,00 €
5.884.260,05 € 460.236,56 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.681.837,46 € 1.995.532,82 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.575.833,25 € 1.035.346,53 €
3.1 Betriebs und Geschäftsausstattung 18.369.352,66 € 3.106.879,97 €
3.2 Vorführ- und Mietfahrzeuge * 6.478.383,58 € 10.351.395,08 €
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € - €
46.105.406,95 € 16.489.154,40 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - € - €
2. Sonstige Ausleihungen - € - €
- € - €
51.989.667,00 € 16.949.390,96 €
Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen Kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.186,92 € - € 4.661.813,79 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert - € - € 1.667.495,92 €
15.186,92 € - € 6.329.309,71 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.992,57 € - € 13.585.377,71 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.118,00 € - € 10.590.061,78 €
3.1 Betriebs und Geschäftsausstattung 543.315,47 € - € 20.932.917,16 €
3.2 Vorführ- und Mietfahrzeuge * 9.949.986,15 € - € 6.879.792,51 €
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € - € - €
10.606.412,19 € - € 51.988.149,16 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - € - £ - €
2. Sonstige Ausleihungen - € - € - €
- € - € - €
10.621.599,11 € - € 58.317.458,87 €
Buchwert 31.12.2021 Buchwert 31.12.2020
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 208.753,00 € 321.430,00 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 239.270,00 € 275.960,00 €
448.023,00 € 597.390,00 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.396.853,45 € 17.815.651,35 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.196.010,55 € 5.541.177,16 €
3.1 Betriebs und Geschäftsausstattung 13.132.628,20 € 11.957.894,57 €
3.2 Vorführ- und Mietfahrzeuge * 53.966.775,61 € 64.743.664,70 €
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.099.027,38 € 685.370,59 €
90.791.295,19 € 100.743.758,37 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 415.723,61 € 415.723,61 €
2. Sonstige Ausleihungen 1.000.000,00 € 1.000.000,00 €
1.415.723,61 € 1.415.723,61 €
90.791.295,19 € 102.756.871,98 €

* Die in der Bilanz unter der Position andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesenen Vorführ- und Mietfahrzeuge werden im Anlagespiegel gesondert aufgeführt.

Kapitalflussrechnung 2021

2021
Tausend €
Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 24.092
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen 16.949
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 9.163
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -7.223
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderen Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -25.461
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -76
- sonstige Beteiligungserträge -1
+ Ertragsteueraufwand 10.812
- Ertragsteuerzahlungen -14.330
= Cashflow aus der lfd. Geschäftstätigkeit 13.925
Investitionstätigkeit
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -229
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 82.069
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -88.696
+ Erhaltene Zinsen 1.006
+ Erhaltene Dividenden 1
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.841
Finanzierungstätigkeit
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -10
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -8.113
- Gezahlte Zinsen -930
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -4.895
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -2.560
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -16.508
Finanzmittelfonds
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmitlelfonds -8.424
+ Finanzmittelfands am Anfang der Periode 9,740
= Finanzmiltelfonds am Ende der Periode 1.316

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 2021

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Konzernjahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand 01.01.2020 200.000,00 € 4.251.174,07 € 107.529.132,16 € 14.041.638,97 € -126.021.945,20 €
Einstellung in Rücklagen 14.041.638,97 € -14.041.638,97 € 0,00 €
Konzernjahresüberschuss 15.815.873,52 € 15.815.873,52 €
Gewinnausschüttung -2.964.527,50 € -2.964.527,50 €
Änderung des Konsolidierungskreises
Stand 31.12.2020 200.000,00 € 4.251.174,07 € 118.606.243,63 € 15.815.873,52 € 138.873.291,22 €
Stand 01.01.2021 200.000,00 € 4.251.174,07 € 118.606.243,63 € 15.815.873,52 € 138.873.291,22 €
Einstellung in Rücklagen 15.815.873,52 € -15.815.873,52 € 0,00 €
Konzernjahresüberschuss 21.158.586,43 € 21.158.586,43 €
Gewinnausschüttung -4.894.688,16 € -4.894.688,16 €
Entnahme aus Rücklagen
Stand 31.12.2021 200.000.00 € 4.251.174.07 € 129.527.428,99 € 21.158.586,43 € 155.137.189,49 €
Nicht beherrschende Anteile
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne Summe
Stand 01.01.2020 436.964,79 € 4.313.160,41 € 710.696,84 € 207.889,20 € 5.668.711,24 €
Einstellung in Rücklagen 380.879,36 € 380.879,36 €
Konzernjahresüberschuss 2.175.937,86 € 2.175.937,86
Gewinnausschüttung -1.332.198,39 € -1.332.198,39 €
Änderung des Konsolidierungskreises 7.500,00 € 7.500,00 €
Stand 31.12.2020 444.464,79 € 4.694.039,77 € 710.696,84 € 1.051.628,67 € 6.900.830,07 €
Stand 01.01.2021 444.464,79 € 4.694.039,77 € 710.696,84 € 1.051.628,67 € 6.900.830,07 €
Einstellung in Rücklagen 0,00 €
Konzernjahresüberschuss 2.932.979,09 € 2.932.979,09 €
Gewinnausschüttung -2.560.160,36 € -2.560.160,36 €
Entnahme aus Rücklagen -10.000,00 € -10.000,00 €
Stand 31.12.2021 444.464,79 € 4.684.039,77 € 710.696,84 € 1.424.447,40 € 7.263.648,80 €
Konzern Eigenkapital
Stand 01.01.2020 131.690.656,44
Einstellung in Rücklagen 380.879,36 €
Konzernjahresüberschuss 17.991.811,38 €
Gewinnausschüttung -4.296.725,89 €
Änderung des Konsolidierungskreises 7.500,00 €
Stand 31.12.2020 145.774.121,29 €
Stand 01.01.2021 145.774.121,29 €
Einstellung in Rücklagen 0,00 €
Konzernjahresüberschuss 24.091.565,52 €
Gewinnausschüttung -7.454.848,52 €
Entnahme aus Rücklagen -10.000,00 €
Stand 31.12.2021 162.400.838,29 €

6.1.7 BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH, Nürnberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen

die Erklärung zur Unternehmensführung,

aber nicht den Konzernabschluss, nicht den Konzernlagebericht und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 20. Januar 2023

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer

Leupold, Wirtschaftsprüfer

KONZERNANHANG 2021 für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag

Für den Konzernabschluss der Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH, Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg, HR-Nummer HRB 16705) finden die deutschen handelsrechtlichen Konzernrechnungslegungsvorschriften, insbesondere die §§ 290 ff. HGB, Anwendung. Der Konzernabschluss erfolgt im Berichtsjahr in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

Konzernabschlussstichtag ist der 31.12.2021. Der Konzernabschlussstichtag weicht nicht vom Abschlussstichtag des Mutterunternehmens und von den Abschlussstichtagen der Tochterunternehmen ab.

Die meisten Tochterunternehmen sind von der Anwendung der Vorschriften der §§ 264 - 289a, 316 - 329 HGB befreit, da alle Voraussetzungen des § 264 III HGB, insbesondere die Zustimmung der Gesellschafter der Tochterunternehmen zur Befreiung, die Verpflichtung des Mutterunternehmens zur Verlustübernahme gem. § 302 AktG, die Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens sowie die Einreichung und Offenlegung der zur Befreiung notwendigen Angaben und Unterlagen, vorliegen. Die Befreiung wird für die im folgend dargestellten Konsolidierungskreis markierten Tochterunternehmen (*) in Anspruch genommen.

B. Angaben zu den Eigentumsverhältnissen und zum Konsolidierungskreis

Eigentumsverhältnisse

Gesellschafter der Muttergesellschaft Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH sind zum 31.12.2021:

Beteiligungsquote
%
Zembsch GmbH, Aue 15,45
Herr Uwe Feser, Schwabach 69,30
Herr Udo Feser, Schwabach 0,25
WG Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Fürth 15,00
100,00

Konsolidierungskreis

In den Konsolidierungskreis sind neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen gemäß § 290 II Nr. 1 HGB einzubeziehen:

Tochtergesellschaft Beteiligungsbuchwert Anteil
Auto Zentrum Nürnberg-Feser GmbH, Nürnberg (*) € 1.124.850,04 100 %
Autohaus Feser GmbH, Schwabach (*) € 4.247.558,78 100 %
Feser GmbH, Schwabach (*) € 102.260,01 100 %
Autohaus Wilhelm Graf GmbH, Fürth (*) €460.488,00 100 %
Autohaus Marienbergstraße Verwaltungs GmbH, Nürnberg € 25.000,00 100 %
Volkswagen Zentrum Nürnberg-Marienberg GmbH, Nürnberg (*) € 27.914,79 100 %
AUDI Zentrum Nürnberg-Marienberg GmbH, Nürnberg (*) €28.151,92 100 %
Feser Lauf GmbH, Lauf/Peg. (*) € 60.000,00 60 %
Feser-Joachim Automobil GmbH, Roth (*) € 775.500,00 70,5 %
Feser-Joachim GmbH, Roth (*) € 1.480.500,00 70,5 %
Feser-Biemann Erlangen GmbH, Erlangen (*) € 6.788.350,41 60 %
Auto Service Feser GmbH, Nürnberg (*) € 25.000,00 100 %
Autozentrum Fürth Graf GmbH, Fürth (*) €96.722,00 100 %
Feser Magdeburg GmbH, Magdeburg (*) € 100.000,00 100 %
Feser-Biemann Forchheim GmbH, Forchheim € 20.000,00 80 %
Feser-Breitschwert GmbH, Burgoberbach (*) € 60.000,00 60 %
Kießling Lackier- und Karrosseriezentrum Fürth GmbH, Fürth €201.000,00 67 %
Feser und Wittig GmbH, Bernburg € 1.365.000,00 70 %
Autohaus-Feser-Wittig GmbH, Bernburg € 1.365.000,00 70 %
Beteiligungs GdbR Feser-Scharf GmbH, Schwabach € 65.000,00 65 %
Feser Scharf GmbH, Schwabach € 100.000,00 100 %
Feser Wagner GmbH, Lauf a. d. Pegnitz (*) € 260.111,15 100 %
FahrzeugPool 24 GmbH, Nürnberg € 70.000,00 70 %
Feser Sportwagen GmbH, Nürnberg (*) € 100.000,00 100 %
FG Automobilvermittlungs-Gesellschaft mbH, Nürnberg € 17.500,00 70 %
Feser Cadolzburg GmbH, Cadolzburg € 100.000,00 100 %
Feser-Zweirad GmbH, Fürth (*) € 25.000,00 100 %
FG Camper-Vermietung Schwabach GmbH, Schwabach (*) € 50.000,00 100 %
Feser Scharf Automobile GmbH, Schwabach € 100.000,00 100 %

Die Anteile an der Feser-Biemann Forchheim GmbH, Forchheim werden von der Feser-Biemann Erlangen GmbH, Erlangen gehalten. Die Anteile an der Kießling Lackier- und Karosseriezentrum Fürth GmbH, Fürth, werden von der Auto Zentrum Nürnberg-Feser GmbH, Nürnberg gehalten. Die Anteile an der Feser Scharf GmbH, Schwabach, werden von der Beteiligungs GdbR Feser-Scharf GmbH, Schwabach, gehalten.

Durch die Erstkonsolidierung der Feser Cadolzburg GmbH, Cadolzburg, der Feser-Zweirad GmbH, Fürth, der FG Camper-Vermietung Schwabach GmbH, Schwabach sowie der Feser Scharf Automobile Gmbh, Schwabach ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit dem Vorjahr nicht beeinträchtigt.

Nicht konsolidierungspflichtige Beteiligungen

Bei den übrigen gehaltenen Beteiligungen handelt es sich um Minderheitsbeteiligungen, mit denen keinerlei Konsolidierungspflichten einhergehen:

AM Automobilmarketing GmbH

Auto Wormser Vertriebs GmbH

VAGAS - Volkswagen und Audi Gebrauchtwagenabsatz und Beteiligungsgesellschaft mbH

VAPS GmbH

WAS Servicezentrum GmbH

Beteiligungs GdbR Metropol Automobil GmbH

Assoziierte Unternehmen

Lackierzentrum Kießling Autolack und Karosserie GmbH, Roth

Anteil am Eigenkapital 50%

Es wird gem. § 311 Abs. 2 HGB wegen der untergeordneten Bedeutung der assoziierten Unternehmen für den Konzern als Ganzes auf die Anwendung des § 311 Abs. 1 und § 312 HGB verzichtet.

C. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Kapitalkonsolidierung

Verbundene Unternehmen

Die Vollkonsolidierung nach § 301 HGB erfolgte bis zum 31.12.2009 nach der Buchwertmethode. Seit BilMoG erfolgte die Vollkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 I Nr.l HGB). Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist einheitlich der 01.01.2000, bei der in 2001 neuerrichteten Tochtergesellschaft Autohaus Marienbergstraße Verwaltungs GmbH, Nürnberg, der 15.11.2001, bei den in 2002 erworbenen Beteiligungen der 28.11.2002, bei der in 2004 errichteten Feser Rechter Automobil GmbH der 29.10.2004, bei der in 2008 errichteten Feser-Joachim Automobil GmbH der 18.06.2008, bei der in 2009 errichteten Feser-Joachim GmbH der 28.05.2009, bei der in 2010 errichteten Feser-Biemann Erlangen GmbH der24.09.2010, bei der in 2012 errichteten Auto Service Feser GmbH der 16.04.2012, bei der in 2013 errichteten Autozentrum Fürth Graf GmbH der 18.10.2013, bei der in 2014 errichteten Feser Magdeburg GmbH der 25.09.2014, bei der am 05.12.2014 errichteten Feser-Biemann Forchheim GmbH bei Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebes in 2015, bei der in 2015 errichteten Feser-Breitschwert GmbH der 19.06.2015, bei der am 03.05.2013 errichteten Feser-Biemann Herzogenaurach GmbH bei der Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebes in 2016, bei der am 21.04.2015 errichteten Kießling Lackier- und Karosseriezentrum Fürth GmbH bei Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebes in 2016 und bei der in 2017 errichteten Feser und Wittig GmbH sowie der Autohaus-Feser-Wittig GmbH der 22.08.2017. Die im Geschäftsjahr 2018 gegründeten Gesellschaften Beteiligungs GdbR Feser Scharf GmbH und Feser Scharf GmbH wurden zum 05.04.2018 erstkonsolidiert. Die mit notariellem Vertrag vom 28.12.2018 erworbene Feser Wagner GmbH, Lauf a. d. Pegnitz, wurde mit wirtschaftlichem Übergang am 02.01.2019 erstkonsolidiert. Die Fahrzeugpool 24 GmbH, Nürnberg, wurde mit ihrer Errichtung am 11.03.2019 erstkonsolidiert. Die FG Fahrzeugvermittlungs-Gesellschaft mbH wurde mit ihrer Errichtung am 18.05.2020 und Feser Sportwagen GmbH mit ihrer Errichtung am 23.11.2020 erstkonsolidiert. Die Feser-Biemann Erlangen GmbH, Erlangen, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 08.12.2020 auf die Feser-Biemann Herzogenaurach GmbH, Herzogenaurach, auf die Feser-Biemann Erlangen GmbH, Erlangen, verschmolzen. Die Feser Cadolzburg GmbH wurde gegründet am 26.11.2021, die Feser-Zweirad GmbH sowie die FG Camper-Vermietung Schwach GmbH wurde jeweils am 23.02.2021 gegründet. Die Feser Scharf Automobile GmbH wurde am 26.11.2021 gegründet.

Bei den Erstkonsolidierungen fielen keine zu erläuternden Unterschiedsbeträge an.

Bei den Tochterunternehmen Feser-Joachim GmbH und der Feser-Joachim Automobil GmbH bestehen Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 29,5 %,bei der Feser Lauf GmbH sowie bei der Feser-Biemann Erlangen GmbH in Höhe von 40 %, an der Feser-Biemann Forchheim GmbH in Höhe von 20 %, an der Feser-Breitschwert GmbH i. H. v. 40 % und der an Kießling Lackier- und Karrosseriezentrum Fürth GmbH i. H. v. 33 %, der Feser und Wittig GmbH und Autohaus-Feser-Wittig GmbH von je 30 % sowie an der Beteiligungs GdbR Feser-Scharf GmbH i. H. v. 35 % und der FG Automobilvermittlungs-Gesellschaft mbH i. H. v. 30 % am gezeichneten Kapital, Kapitalrücklage und dem Konzernergebnis.

Bei der Erstkonsolidierung der beiden Tochterunternehmen Feser und Wittig GmbH sowie Autohaus-Feser-Wittig GmbH ergab sich jeweils ein Firmenwert. Der Geschäfts- und Firmenwert der Autohaus-Feser-Wittig GmbH wird über einen Zeitraum von 5 Jahren linear planmäßig abgeschrieben, da ihm eine durchschnittliche Kundenbindungsdauer für ein gekauftes Kraftfahrzeug von 5 Jahren zugrunde liegt. Der aus der Errichtung der Feser und Wittig GmbH unter dem Eigenkapital ausgewiesene Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert aus der Entstehung neuer stiller Reserven und stiller Lasten in den Vermögensgegenständen sowie Schulden des Tochterunternehmens innerhalb des Zeitpunktes der Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses und des Zeitpunktes der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss, die per Saldo zu einer Erhöhung des neubewerteten zu konsolidierenden Eigenkapitals führten. Der im Geschäftsjahr 2017 gebildete passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von 351.339,23 € wurde in den Geschäftsjahren 2018 und 2019 vollständig aufgelöst.

Bei der Erstkonsolidierung der Feser Wagner GmbH ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert. Dieser wird über einen Zeitraum von 5 Jahren linear planmäßig abgeschrieben, da ihm eine durchschnittliche Kundenbindungsdauer für ein gekauftes Kraftfahrzeug von 5 Jahren zugrunde liegt.

Schuldenkonsolidierung

Die Schuldenkonsolidierung erfolgt gemäß § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs, 1 HGB, sofern § 305 Abs. 2 HGB nicht anwendbar ist.

Zwischenergebniseliminierung

Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen war nicht notwendig, da diese nur in einer Höhe angefallen sind, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur von untergeordneter Bedeutung gewesen wären (§ 304 Abs. 2 HGB).

D. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wird aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften entwickelt. Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt bei allen Konzernunternehmen nach den Vorschriften des HGB sowie ergänzend nach den Bestimmungen des GmbHG.

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft hat darüber hinaus für das Geschäftsjahr 2021 einheitliche Richtlinien zur Umsetzung des Grundsatzes der konzerneinheitlichen Bewertung und Bilanzierung festgelegt.

Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, berechnet nach der linearen oder degressiven Methode, angesetzt.

Miet- und Vorführfahrzeuge werden trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Anlagevermögen der Gesellschaft ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 6 Jahren abgeschrieben. Außerdem werden die unterjährigen Veräußerungserlöse bei den Umsätzen, die unterjährigen Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen. Soweit zulässig, erfolgen Abschreibungen in Anlehnung an steuerliche Vorschriften. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Anlehnung an steuerrechtliche Vorschriften voll abgeschrieben oder über die sog. Poolabschreibung berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Gebrauchtfahrzeugen erfolgte die Bewertung im Wege der Einzelbewertung retrograd unter Ansatz des niedrigeren beizulegenden Werts unter Annahme von Verkaufskosten in Höhe von 15% der angesetzten Verkaufspreise bzw. 10% der tatsächlich erzielten Verkaufspreise.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nennwerten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine auf Erfahrungswerte gestützte Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Barwert unter Anwendung der RückAbzinsV bilanziert.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem vereinnahmten Betrag angesetzt.

Auf temporäre Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz werden latente Steuern gebildet. Saldiert ergeben sich aktive latente Steuern, bei welchen das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht in Anspruch genommen wird. Bei der Berechnung wurden folgende Steuersätze angewendet: KSt-Satz 15%, SolZ 5,5 %, GewSt-Hebesatz von 330% bis 467%.

Abweichungen von der Gliederung des Vorjahres

Im Konzernanlagenspiegel wurden im Geschäftsjahr 2022 bei den Tochterunternehmen AUDI- Zentrum Marienberg GmbH und VW-Zentrum Marienberg GmbH Umgliederungen bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten in Höhe von insgesamt € 600.175,84 und Umgliederungen bei den kumulierten Abschreibungen in Höhe von insgesamt € 518.337,84 von der Betrieb- und Geschäftsausstattung in die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten vorgenommen.

E. Angaben zur Konzernbilanz

AKTIVA

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB).

Der sich aus der Erstkonsolidierung ergebende Firmenwert der Autohaus-Feser-Wittig GmbH sowie der Feser-Wagner GmbH wird jeweils linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich zum 31. Dezember 2021 wie folgt:

Art der Forderung Gesamtbetrag davon Restlaufzeit bis ein Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 33.523.378,02 33.523.378,02
Forderungen gegen Gesellschafter 21.600.993,79 569.870,22
Sonst. Vermögensgegenstände 50.855.237,23 46.732.121,37
105.979.609,04 80.825.369,61

Forderungen des Vorjahres:

mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 84.113.495,71

davon gegen Gesellschafter: € 21.455.451,55

Die Forderungen gegen Gesellschafter sind zugleich sonstige Forderungen.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital der Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH beträgt € 200.000,00.

Der ausgewiesene Gesamtbetrag der Kapitalrücklage entfällt auf die Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH i. H. v. € 4.251.174,07.

Der in der Bilanz ausgewiesene Konzerngewinn ist der Konzernjahresüberschuss abzüglich des auf nicht beherrschende Anteile entfallenden Gewinns. Der Gewinnvortrag des Vorjahres wurde in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Im Berichtszeitraum erfolgten Ausschüttungen an nicht beherrschende Gesellschafter.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsdeckungsverfahren angewendet. Der versicherungsmathematischen Berechnung liegen die Richttafeln 2018 G nach Heubeck zugrunde.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz: 1,87 %
Rentendynamik: 1,5 %

Bei der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 26.855,00.

Eine Rückdeckungsversicherung für Pensionsverpflichtungen wird als saldierungspflichtiger Vermögensgegenstand gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zum beizulegenden Zeitwert mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung zum 31. Dezember 2021 beträgt EUR 316.029,00. Zum Stichtag lag der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände bei EUR 74.063,00. Die Pensionsrückstellung wird zum 31. Dezember 2021 mit EUR 241.966,00 ausgewiesen.

Der Zinsanteil beträgt zum Bilanzstichtag EUR 5.801,00.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich zum 31. Dezember 2021 wie folgt:

Rückstellungen für 31.12.2021 Vorjahr
Berufsgenossenschafts- und IHK-Beiträge und Schwerbehindertenabgabe 0,00 13.412,67
Gewährleistungsansprüche 918.940,00 864.400,00
Drohende Bürgschaftsinanspruchnahme 50.000,00 36.200,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 187.413,00 195.000,00
Kosten wegen der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht 184.016,00 200.066,00
Restwertstützung/Rücknahmeverpflichtung Leasingfahrzeuge 21.087.046,30 13.235.359,22
Sonstige Verpflichtungen 111.037,05 451.834,77
Instandhaltung 0,00 22.590,75
nicht genommener Jahresurlaub, Überstunden/Mehrarbeit, Tantieme und ausstehende Verkäuferprovisionen 6.155.815,40 4.545.410,30
28.694.267,75 19.564.273,71

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich zum 31. Dezember 2021 wie folgt:

Gläubiger bzw. Art der Schuld Gesamtbetrag davon Restlaufzeit bis ein Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.233.288,59 56.233.288,59
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.961.704,22 3.961.704,22
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114.058.001,99 114.049.623,62
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.472.606,89 1.538.048,34
Sonstige Verbindlichkeiten 7.015.728,97 6.769.706,74
191.241.330,66 182.552.371,51

Verbindlichkeiten in Höhe von € 8.180.580,78 haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Verbindlichkeiten des Vorjahres:

mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 216.485.742,99

davon gegenüber Gesellschaftern: € 8.933.908,06

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind zugleich sonstige Verbindlichkeiten.

An den Vorräten bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Sonstige Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Konzernunternehmen für Finanzierungslinien bei verschiedenen Kreditinstituten bis maximal 131 Mio. EUR.

Die verbundenen Unternehmen betreiben ihre Geschäftstätigkeit in gemieteten/gepachteten Immobilien. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus bewegen sich in einer Größenordnung von derzeit jährlich T€ 14.069 sowie aus Avalbürgschaften T€ 1.110.

Die Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH ist aus einer Patronatserklärung gegenüber der Feser Graf Dienstleistungsgesellschaft mbH, Nürnberg, zum Ausgleich eventueller Unterdeckungen des gezeichneten Kapitals verpflichtet. Zum 31. Dezember 2021 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von T€ 143 aus (Vj.T€ 93).

Nicht aus der Bilanz ersichtliche Verbindlichkeiten aus der Begebung von Wechseln, aus Bürgschaften oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung liegen im Übrigen nicht vor.

Es bestehen keine derivativen Finanzinstrumente.

F. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Umsatzerlöse des aktuellen Geschäftsjahres wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst.

Umsatzerlöse

Hierunter sind erfasst:

2021 Vorjahr
T€ T€
Verkaufserlöse 1.088.817 972.603
Leistungserlöse 120.801 113.639
1.209.618 1.086.242

G. Sonstige Angaben

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt den Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit dar, welche die Veränderung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode im Vergleich zum Anfang beschreibt.

Der Finanzmittelfonds umfasst Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände in Höhe von T€ 1.316 (Vj. T€ 9.743) und Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 3). Die Ermittlung des Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgt dabei nach der indirekten Methode.

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt gesondert unter den Anlagen.

Eigenkapitalspiegel gem. § 297 Abs. 1 Satz 1 HGB

Die Darstellung des Eigenkapitalspiegels erfolgt gesondert unter den Anlagen.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Muttergesellschaft im Berichtszeitraum sind Herr Uwe Feser, Schwabach, Kaufmann, Herr Wilhelm Graf, Zirndorf, Kaufmann, Herr Markus Kugler, Nürnberg, Kaufmann und Herr Till Heinrich, Nürnberg, Kaufmann.

Die Geschäftsführergesamtbezüge der Unternehmensgruppe betrugen im Berichtszeitraum T€ 4.218.

Die nachfolgende Aufstellung zeigt Höhe und wesentliche Bedingungen der gegenüber den Geschäftsführern bestehenden Forderungen (im Wesentlichen aus Verrechnungskonten):

Art der Forderung 31.12.2021 Laufzeit > 5 Jahre Zinssatz Sicherung
T€ T€
Darl. Geschäftsführer 208 172 1% -

Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich Beschäftigten betrug im Berichtszeitraum:

2021 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 679 711
Angestellte 1.115 1.050
Auszubildende 356 340
GESAMT 2.150 2.101

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von € 20.371.101,16 wie folgt zu verwenden:

Der Jahresüberschuss 2021 in Höhe von € 20.371.101,16 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Es wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die Planung und die Realisierung für die weitere Zentralisierung der Verwaltung weiter vorangetrieben. Es wurde das Angebotsportfolio durch die Gründung der FG Camper-Vermietung Schwabach GmbH ergänzt. Die Feser-Graf Gruppe stieg hierdurch auch in das Segment der Camping-Vermietung ein. Die Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine haben sich ab Februar 2022 sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit der direkten Unterbrechung von Lieferketten bei Unternehmen, insbesonders bei den Fahrzeugherstellern, welche das Leben extrem einschränken sowie verteuern und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen, bestehen daher große Unsicherheiten, wie die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen im Jahresverlauf ausfallen werden. Auch unser Unternehmen wird von diesen Entwicklungen beim Umsatz, Jahresergebnis und der Liquidität betroffen sein, in Abhängigkeit davon, wie lange die Maßnahmen und Einschränkungen andauern. Die genauen Auswirkungen sind aktuell nicht konkret abzuschätzen. Im Automobilhandel gehen die Experten weiterhin davon aus, dass die Neuzulassungen bei PKW gegenüber dem Vorjahr rückläufig sein werden. Lieferengpässe seitens der Hersteller mit Neuwägen und Ersatzteilen werden den Effekt zusätzlich verstärken. Die negativen Auswirkungen hängen jedoch entscheidend davon ab, wie lange die Wirtschaft eingeschränkt sein wird. Für weitere Ausführungen hierzu verweisen wir auf unseren Lagebericht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt für den Jahres- und Konzernabschlussprüfer der Muttergesellschaft, die Rödl & Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, T€ 63. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen des anderen Abschlussprüfers für die in den Konzernabschluss einbezogenen prüfungspflichtigen Tochtergesellschaften beträgt T€ 99.

 

Nürnberg, den 20. Januar 2023

Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH

Uwe Feser

Wilhelm Graf

Till Heinrich

Markus Kugler

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