Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 13938
Eingetragen
5.12.2013
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenKurierdienstePaket- und Expressdienste
Gegenstand
Durchführung von Transporten und Kurierfahrten aller Art. Allgemeine Logistikprojekte sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Rückerl
seit 5.12.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
12Logistik AcquiCo GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
12Logistik AcquiCo GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

12logistics GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

12logistics GmbH, Regensburg

1 Grundlagen des Unternehmens

11 Geschäftsmodell

Die wesentlichen Grundlagen der Geschäftstätigkeit stellen sich wie folgt dar:

a) Wichtigste Segmente und Geschäftsprozesse:

Die 12logistics GmbH, Regensburg, ist ein mittelständisches Familienunternehmen und betreibt im Wesentlichen folgende Geschäftszweige:

- Transport von Gütern insbesondere im Bereich der individuellen Sonder- und Direkttransporte

- Betreiben von Lagerstätten

- standardisierte Transportleistungen gem. ADSp in jeweils gültiger Fassung.

b) Standorte:

Die 12logistics GmbH bereit neben der Zentrale Regensburg keine weiteren Niederlassungen

12 Ziele und Strategien

Die 12logistics GmbH, Regensburg, ist ein führendes Unternehmen für individuelle Sonder- und Direkttransporte mit eigenem, modernem Fuhrpark und langjähriger Branchenerfahrung.

Das Jahr 2023 diente dazu, die Ertragslage der Gesellschaft nach dem durch Nachholeffekte beeinflussten Geschäftsjahr 2022 zu stabilisieren zu steigern und das Eigenkapital der Gesellschaft weiter zu stärken. Ferner diente das Jahr 2023 dazu das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und unsere Marktposition zu stärken.

13 Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungen wurden nicht betrieben.

2 Wirtschaftsbericht

21 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

[Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung]

Für 2023 wird eine fortgesetzte wirtschaftliche Herausforderung vorhergesagt. Die Wirtschaftsleistung ist durch die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Energiekrise beeinträchtigt. Die Energiepreise sind deutlich gestiegen, was zu erhöhten Produktionskosten und sinkender Kaufkraft führt. Die Energieversorgung bleibt unsicher, insbesondere im Hinblick auf Gaslieferungen aus Russland. Ein signifikanter Anstieg der Inflationsrate ist zu beobachten, getrieben durch höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie durch Lieferkettenstörungen. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt relativ stabil, mit einer geringen Arbeitslosenquote. Allerdings gibt es Anzeichen für einen Rückgang der Beschäftigung in bestimmten Sektoren. Die globale Wirtschaftserholung ist schwach, was die deutsche Exportwirtschaft beeinträchtigt. Handelskonflikte und geopolitische Spannungen tragen zur Unsicherheit bei. Die öffentlichen Finanzen sind durch hohe Ausgaben zur Bewältigung der Pandemie und zur Unterstützung der Wirtschaft belastet. Es besteht ein erhöhter Bedarf an fiskalpolitischer Konsolidierung. Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es besteht jedoch ein Investitionsrückstand, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Energieinfrastruktur.

Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das Jahr 2023, die von Unsicherheit und Herausforderungen, aber auch von Chancen durch Investitionen und Digitalisierung geprägt sind.

22 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Quelle: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) / Intraplan Consult GmbH - gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr à Mittelfristprognose Sommer 2023 (Auszüge)

Gegenwärtig ist die kurzfristige Entwicklung sowohl des Verkehrs als auch der Wirtschaft einerseits nach wie vor mit gravierenden Unsicherheiten behaftet. Sie entstehen jetzt nicht mehr, wie im Jahr 2022, durch die unmittelbaren Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, sondern vor allem durch die, großteils dadurch ausgelöste, anhaltend hohe Inflation und die, damit teilweise im Zusammenhang stehende, weltwirtschaftliche Abschwächung. Andererseits sind diese Unsicherheiten deutlich geringer als vor eineinhalb Jahren, wenige Wochen nach Kriegsbeginn, deren Ausmaß wir damals als beispiellos in der Geschichte der Gleitenden Mittelfristprognose bezeichnet haben. Wegen der fundamentalen Bedeutung für die Prognoseergebnisse haben wir die zentralen Annahmen zu den wichtigsten Einflussgrößen der Verkehrsentwicklung auch in diese Zusammenfassung aufgenommen:

- Unabhängig vom weiteren Verlauf des Kriegs um die Ukraine bleiben das Sanktionsregime gegen Russland bestehen und die Energierohstoffe deshalb weiterhin knapp. Nachdem sich die Preise auf den Weltenergiemärkten mittlerweile weitgehend normalisiert haben, hat diese Prämisse deutlich an Bedeutung verloren.

- Die Auswirkungen der - schon bestehenden und sich evtl. verschärfenden - geopolitischen Anspannungen auf die europäische Wirtschaft werden sich nicht verstärken. Dies gilt nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die Situation in Ostasien.

- Die sog. „CO2 -Bepreisung“ wird nach der gegenwärtigen Beschlusslage angehoben.

- Gemäß einem Gesetzesentwurf der Bundesregierung wurde am 20. Oktober 2023 eine Ausweitung der Mautpflicht für Lastkraftwagen beschlossen. Demnach gelten nach einer Übergangsregelung im ersten Halbjahr 2024 ab dem 1. Juli 2024 bereits die neuen höheren Mautsätze für den Lkw-Verkehr.

Im Güterverkehr haben sich die Aussichten für das Jahr 2024 im bisherigen Verlauf des Jahres deutlich verschlechtert und sind auch wesentlich ungünstiger als im Vorjahr. Das BIP nimmt im Jahresergebnis gemäß der BMWK-Projektion vom April noch leicht zu, gemäß den Prognosen der Institute vom Juni dagegen schon etwas ab. Der Außenhandel wird vor allem auf der Einfuhrseite schwächer expandieren. Von den branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren werden die Bauproduktion und die Stahlerzeugung spürbar sowie der Steinkohleabsatz massiv einbrechen.

Zwar wird die gesamte Industrieproduktion nach dem letztjährigen leichten Rückgang zumindest etwas zulegen. Jedoch wird dies durch starke Rückgänge in mehreren transportintensiven Bereichen, allen voran der zweistellig sinkenden chemischen Industrie, überlagert.

Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der derzeit verfügbaren Daten, die in der Regel für das erste Halbjahr vorliegen, prognostizieren wir für den gesamtmodalen Güterverkehr im laufenden Jahr ein kräftiges Minus um 5,9 % (Aufkommen) bzw. 4,3 % (Leistung).

Ersteres liegt sogar über dem Rückgang im Pandemiejahr 2020 (-3,6 %) und ist nach dem Finanzkrisenjahr 2009 (-11 %) das zweitstärkste seit der Vereinigung Deutschlands.

Im Jahr 2023 wurde auch der Seeverkehr von den verschlechterten wirtschaftlichen Aussichten eingebremst, insbesondere von der spürbaren Abschwächung im deutschen Außenhandel. Schon dies wirkte sich auf den Containerverkehr aus. Er ist im ersten Halbjahr um rund 14 % gesunken, was nicht allein mit der Weltwirtschaft zu erklären ist. Ein zweistelliger Rückgang im Containerverkehr war zuletzt im Finanzkrisenjahr 2009 festzustellen.

23 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 begann etwas ruhiger als 2022, aber dennoch sehr verheißungsvoll. Die Störungen in den weltweiten Logistikketten waren rückläufig, was wiederum Planbarkeit und Auslastung der Ladungsvolumina positiv beeinflusst haben. Jedoch haben sich im weiteren Verlauf des Jahres 2023 verschiedene Störungen und Einflüsse spürbar bemerkbar gemacht, die sich negativ auf die Weltwirtschaft und im speziellen noch intensiver auf den deutschen Wirtschaftsmarkt ausgewirkt haben. Das neue Wort der Multikrisen hat daraufhin allgemein die Runde gemacht: Chinas Wirtschaftsschwäche, Streitereien der deutschen Politik, enorme Konsumzurückhaltung der Bevölkerung infolge der hohen Inflation, Investitionszurückhaltung der deutschen Industrie, Rezessionsängste und im weiteren Jahresverlauf wiederkehrende Streiks der GDL-Lokführer und zum Jahresende die Umfahrung des Suezkanals bei Asienverschiffungen und der dadurch verursachte zeitliche Verzug haben ein äußerst negatives Gesamtbild für die Konjunkturaussichten vor allem für Deutschland ergeben.

Das Unternehmen konnte mit seinen erfahrenen Logistikteams und der vorhandenen IT-Struktur jederzeit die Abläufe und Entwicklungen steuern. Die Kapazitäten des Unternehmens wurden den gegebenen Ladungsmengen stets gerecht.

Beim Personal gab es die übliche durchschnittliche Fluktuation. Schulungsmaßnahmen, die während der Corona-Pandemie ausgefallen sind, konnten nachgeholt bzw. als feste Termine in 2023 nachgeholt werden.

Da im Jahr 2022 Nachholeffekte aus den vorangegangenen Corona-Jahren verzeichnet wurden, konnte der Umsatz in 2023 nicht konstant gehalten werden und reduzierte sich um 22,2 % auf T€ 18.745. Das Jahresergebnis war ebenfalls rückläufig und belief sich auf T€ 1.185 nach T€ 1.548 im Vorjahr. Diese beiden Kennzahlen stellen gleichzeitig die wesentlichen internen Steuerungskennzahlen dar.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2023 kann aus dieser Gesamtbetrachtung als sehr zufriedenstellend eingestuft werden. Sehr positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass nach den Pandemiejahren weiterhin absolut zuverlässige Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen bestehen, die auch in einer wirtschaftlich schwächeren Periode und während einer weltweiten Energiekrise hielten und zum Teil sogar noch verstärkt wurden. Das Unternehmen konnte seine Position am Markt behaupten.

24 Lage

24.1 Ertragslage

Grundlage für die Analyse des Geschäftsergebnisses stellt das Jahresergebnis dar. Das Jahresergebnis lässt sich in folgende Komponenten gliedern:

2023
T€
Vorjahr
T€
Umsatzerlöse 18.745 24.106
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
laufende betriebliche Erträge 298 205
Betriebsleistung 19.043 24.311
Materialaufwand 11.170 16.392
Personalaufwand 2.780 2.652
Aufwendungen für die Betriebsleistung 3.362 2.984
Betriebsergebnis 1.731 2.283
Zinsergebnis -32 -29
periodenfremdes und neutrales Ergebnis 0 0
Ertragsteuern -514 -706
Jahresergebnis 1.185 1.548

Die Umsatzerlöse waren stark rückläufig zum Vorjahr. Diese enthalten ausschließlich Erlöse aus Transportleistungen. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr war auf die im Allgemeinen stagnierende Konjunktur und das Auslaufen von Nachholeffekten aus der Zeit der Corona-Pandemie zurückzuführen.

Der Materialaufwand hat sich überproportional zu den Umsatzerlösen vermindert. Der Anstieg des Personalaufwandes basiert auf einer Erweiterung des Mitarbeiterstamms. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung sind auf Grund von einem Einmaleffekt aus einem geschlossenen Vergleich stark angestiegen. Die rückläufigen Ertragssteuern sind auf das niedrigere Betriebsergebnis zurückzuführen. Insgesamt resultierte ein um T€ 363 geringeres Jahresergebnis.

24.2 Vermögenslage

Nachfolgend werden wesentliche Veränderungen von Vermögenskomponenten dargestellt:

2023
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Anlagevermögen 1.917 1.636 281
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.889 2.650 -761
Sonstige Vermögensgegenstände 312 114 198
Steuerrückstellungen 1.211 701 510
Sonstige Rückstellungen 798 219 579
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.075 3.371 -296
sonstige Verbindlichkeiten 447 891 -444

Der Anstieg des Anlagevermögens resultierte im Wesentlichen aus einer Erweiterung des Fuhrparks. Die Finanzierung erfolgte über Mietkauf. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf Grund des geringeren Umsatzes ebenfalls vermindert. Die Steuerrückstellungen haben sich als Folge des positiven Betriebsergebnisses erhöht. Ursächlich für den Anstieg der sonstigen Rückstellungen ist eine einmalige Rückstellung für einen geschlossenen Vergleich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten mehrheitlich Verbindlichkeiten aus Mietkaufdarlehen. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen zu großen Teilen aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

Zum 31.12.2023 wurden sechs neue Mietkaufverträge neu abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag gab es damit 24 laufende Mietkaufverträge von denen einer 31.12.2023 ausgelaufen ist.

24.3 Finanzlage

Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds bzw. Kapitalflussrechnung dargestellt:

2023
T€
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.498
+ Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.424
- Cashflow aus Investitionstätigkeit -572
- Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.060
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.290

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit:

Der Cashflow im engeren Sinn beträgt T€ 1.481. Es handelt sich hierbei um das Jahresergebnis in Höhe von T€ 1.185, korrigiert um die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 296. In Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 21 ergibt sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.424.

Cashflow aus Investitionstätigkeit:

Im Berichtsjahr werden Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 585 ausgewiesen. Die Einzahlungen aus Anlagenabgängen belaufen sich auf T€ 8. Die erhaltenen Zinsen belaufen sich auf T€ 5. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt somit bei T€ -572.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit:

Im Berichtsjahr belaufen sich die Kredittilgungen auf T€ 23. Nach Berücksichtigung der gezahlten Zinsen in Höhe von T€ 37 und Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an die Gesellschafter in Höhe von T€ 1.000 beläuft sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf T€ -1.060.

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage die fälligen Verbindlichkeiten zu erfüllen.

24.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als sehr gut anzusehen ist.

3 Prognose-, Chancen-, Risikobericht

31 Prognosebericht

Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Prognosezeitraum von einem Jahr zugrunde. Über diesen Prognosehorizont hinaus sind Sondereinflüsse zu berücksichtigen.

31.1 Prognose der Rahmenbedingungen

[Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Frühjahrsgutachten 2024 vom 15. Mai 2024]

Das Frühjahrsgutachten 2024 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung analysiert die aktuelle wirtschaftliche Lage und gibt Prognosen für 2024 und 2025. Es umfasst zwei Hauptkapitel: eine Konjunkturprognose und die Herausforderungen im Güterverkehr hinsichtlich Infrastruktur und Dekarbonisierung.

Die Erholung der deutschen Wirtschaft verzögert sich weiter. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands sank 2023 preisbereinigt um 0,2 %. Für 2024 wird nur ein geringes Wachstum von 0,2 % erwartet, für 2025 eine leichte Beschleunigung auf 0,9 %. Die Verbraucherpreisinflation hat sich verlangsamt, vor allem durch gesunkene Energie- und Importpreise sowie restriktive Geldpolitik. Für 2024 wird eine Inflationsrate von 2,4 % und für 2025 von 2,1 % erwartet. Die Kerninflation (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) soll 2024 bei 3,0 % und 2025 bei 2,4 % liegen. Die Arbeitslosenquote wird 2024 bei 5,8 % und 2025 bei 5,6 % prognostiziert. Trotz steigender Nominallöhne bleibt das Konsumverhalten der privaten Haushalte verhalten, die steigenden Realeinkommen im Jahr 2024 sollen jedoch den privaten Konsum beleben. Die Bauinvestitionen sollen sich 2025 aufgrund verbesserter Finanzierungsbedingungen erholen.

Das globale Wirtschaftswachstum wird für 2024 auf 2,6 % und für 2025 auf 2,7 % geschätzt. Die USA und China sind die Haupttreiber des Wachstums. Im Euro-Raum wird das BIP-Wachstum für 2024 auf 0,8 % und für 2025 auf 1,5 % geschätzt. Die Inflationsrate wird für beide Jahre auf 2,4 % bzw. 2,1 % prognostiziert.

Die Prognosen unterliegen erheblichen Risiken aufgrund geopolitischer Entwicklungen sowie Unsicherheiten in der Haushalts- und Wirtschaftspolitik. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risiken dar, die insbesondere die Energiepreise steigen lassen und die wirtschaftliche Unsicherheit erhöhen könnten. Sollte die Inflation im Euro-Raum langsamer zurückgehen als erwartet, könnte die Europäische Zentralbank (EZB) gezwungen sein, Zinssenkungen zu verschieben. Auch die Planung der öffentlichen Haushalte könnte zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen für 2025 erfordern.

Der Güterverkehr in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen bezüglich Infrastruktur und Dekarbonisierung. Der aktuelle Zustand der Verkehrsinfrastruktur ist unzureichend und verursacht Kapazitätsengpässe und Verzögerungen. Eine Modernisierung und ein Ausbau sind dringend erforderlich. Höhere Infrastrukturausgaben sind notwendig, eine stärkere Nutzerfinanzierung wie eine fahrleistungsabhängige PKW-Maut könnte dazu beitragen. Der Güterverkehr macht 8 % der deutschen Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) aus. Die Dekarbonisierung ist notwendig, um die europäischen Klimaziele zu erreichen. Der regulatorische Rahmen umfasst spezifische CO2 -Regulierungen im Straßengüterverkehr sowie Kosten für die Infrastrukturnutzung und Energie im Schienengüterverkehr.

Eine Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene und Wasserstraße wird angestrebt, jedoch sind die Potenziale begrenzt. Die Effizienz und Kapazität des Schienenverkehrs müssen erheblich erhöht werden. Die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs durch alternative Antriebe wie batterieelektrische LKW (BE-LKW) und Brennstoffzellen-LKW (FCE-LKW) wird als Hauptstrategie betrachtet. Der nationale CO2 -Preis und das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS II) setzen technologieneutrale Anreize. Der Aufbau einer entsprechenden Lade- und Tankinfrastruktur ist entscheidend. Öffentliche Mittel sollten prioritär für den Ausbau der Lade- und Tankinfrastruktur für alternative Antriebe verwendet werden. Eine europäische Koordination beim Aufbau dieser Infrastruktur ist notwendig.

Das Frühjahrsgutachten 2024 zeigt, dass die Erholung der deutschen Wirtschaft langsamer als erwartet verläuft und erhebliche Herausforderungen im Güterverkehr bestehen. Die Kombination aus gezielten Infrastrukturinvestitionen und der Dekarbonisierung des Güterverkehrs ist essenziell, um langfristig nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu sichern. Geopolitische Unsicherheiten und die weitere Ausrichtung der Geld- und Fiskalpolitik bleiben wichtige Faktoren, die die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen können.

31.2 Prognose der Branchenentwicklung

Quelle: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) / Intraplan Consult GmbH - gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr à Mittelfristprognose Sommer 2023 (Auszüge)

Die Aussichten für das Jahr 2024 sind nicht mehr so ungünstig wie im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft wird nach gegenwärtiger Einschätzung wieder auf den Wachstumspfad zurückfinden. Der Außenhandel wird nach dem nur geringen diesjährigen Plus wieder stärker expandieren. Beides strahlt dann auch auf die Industrieproduktion aus. Von den branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren sollte die Bauwirtschaft nach den schwachen Jahren von 2021 bis 2023 ein solides Plus einfahren. Im Kohlesektor wird sich der kräftige und unerwartete diesjährige Rückgang stark abschwächen. Die Rohstahlproduktion dürfte von einem Minus in ein Plus drehen. Die Chemieindustrie sollte zumindest nicht weiter ab-, sondern eher zunehmen. Vor diesem Hintergrund prognostizieren wir für den gesamtmodalen Güterverkehr einen Wiederanstieg um 1,6 % (Aufkommen) bzw. 2,1 % (Leistung).

Im Straßengüterverkehr werden im Jahr 2024 deutlich höhere Mautsätze gelten. Dies sollte aber nach Einschätzung von Intraplan die Transportnachfrage des Lkw-Verkehrs kaum beeinflussen. Wichtiger ist der Aufschwung in der Gesamt- und in der Bauwirtschaft. Daraus sollte ein Plus um 1,7 % (Aufkommen) bzw. 2,3 % (Leistung) resultieren.

Im Jahr 2024 wird der Containerverkehr grundsätzlich von der Belebung des deutschen Außenhandels angeregt. Deshalb ist zumindest ein leichtes Plus, um etwa 2,5 % zu erwarten, das aber noch weit von der früheren Dynamik entfernt ist.

31.3 Prognose der Unternehmensentwicklung

Für das Jahr 2024 geht die Unternehmensleitung von einer leichten Verschlechterung des gesamtwirtschaftlichen Potentials des Jahres 2023 aus.

Das Unternehmen verfügt über eine stabile Kundenstruktur, gepaart mit dem vorhandenen Personal und Equipment, so dass auf sämtlichen auftretenden Änderungen in der gesamtwirtschaftlichen Lage die Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden können. Das erfolgreiche Überwinden der vorangegangenen Krisen - Coronapandemie, Energielage, Lieferketten- und Infrastrukturprobleme usw. - und die dadurch erlangten Erfahrungswerte haben im Unternehmen und bei der Belegschaft eine gute Basis geschaffen, um auf diverse mögliche Szenarien situationskonform agieren und reagieren zu können.

Die Sicht der Unternehmensleitung auf das Jahr 2024 kann als verhalten positiv eingestuft werden. Eine vorausschauende Unternehmensführung konnte in den vorangegangenen krisenbehafteten Jahren weiterentwickelt werden. Die grundsätzliche strategische Ausrichtung des Unternehmens blieb dabei unverändert. Insgesamt rechnet die Unternehmensleitung mit leicht rückläufigen Umsatzerlösen.

32 Risikobericht

Die Bewältigung der weltweiten Krisen und Störungen aus den vorangegangenen Jahren haben sich im Unternehmen bewährt. Partnerschaft, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Innovation und Qualität sind Werte, für die unser Unternehmen steht. Grundlegende Werte, mit denen das Unternehmen seit jeher gut unterwegs ist und deren Anwendung und Einhaltung sich in diesen weltweit schwierigen Zeiten sehr positiv hervorgehoben haben. Aus diesem Grund sieht die Unternehmensleitung sich stets gut gerüstet, um den Anforderungen dieser Zeit auch gerecht zu werden.

a) Unternehmensstrategische Risiken

Das Geschäftsmodell des Unternehmens hat sich bewährt und bietet weiterhin viel Zukunftspotential. Geplant ist möglicherweise der Einsatz von Elektrofahrzeugen im Kundengeschäft. Geplant ist zudem, das Unternehmen noch erfolgreicher am Markt zu positionieren und die Qualitätssicherung weiterzuentwickeln.

b) Leistungswirtschaftliche Risiken

Das Kerngeschäft des Unternehmens ist positiv zu bewerten. Globale Warenströme sind aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken und der Straßenverkehr ist volkswirtschaftlich erforderlich. Das Unternehmen verfügt über einen langjährigen Kundenstamm. Die Partnerschaften werden gegenseitig aktiv gelebt. Trotzdem stellt die Konsumlage und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ein nicht beeinflussbares Risiko für das Geschäftsmodell dar.

Der optimale Einsatz von Personal und Equipment stellt für ein Unternehmen aus der Logistik einen wirtschaftlichen Kernbereich dar. Unterstützt durch eine leistungsstarke IT soll somit auch der wirtschaftliche Erfolg aus den Vorjahren bestätigt werden.

c) Personalrisiken

Der Bedarf und die Beschaffung von Personal ist und wird auch zukünftig eine immense Rolle für Unternehmen aus der Logistikbranche spielen. Unser Unternehmen ist davon nicht auszunehmen. Neu zu gewinnendes Personal geht nur mit zeitlichem Verzug einher. Unser Unternehmen setzt weiterhin auf Schulungen für das Personal, um Kenntnisse neu zu erwerben oder vorhandenes Wissen aufzufrischen bzw. zu erweitern. Allerdings ist mit steigenden Personalkosten zu kalkulieren, um in den folgenden Jahren die gewohnte Qualität und Quantität des Personalstamms aufrechterhalten zu können. Das Social Recruiting wird einen größeren Umfang einnehmen. Der Einsatz von Aushilfen, Subunternehmern sowie ggf. Zeitarbeitskräften ist auch zukünftig geplant.

d) Preisänderungsrisiken

Auf alle Firmen der Transportbranche, und damit auch auf unser Unternehmen werden umfangreiche Kostensteigerungen zukommen: Personalkosten, Kosten für Fahrzeuge aufgrund des Wandels bei der Antriebstechnik, Mautsteigerungen, fortschreitende Digitalisierung und die normale Allgemeinkostenlage infolge der herrschenden Inflation sind hierbei vor allem zu nennen. Dies alles hat dazu geführt, dass die Preise für Transport und Logistikdienstleistungen der Kostensituation entsprechend angepasst wurden.

e) Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Gesellschaft weist eine stabile bzw. steigende Eigenkapitalquote aus und ist damit gegen finanzwirtschaftliche Risiken gut abgesichert.

33 Chancenbericht

a) Kundenpotentiale

Für alle Standorte der Gesellschaft gilt es, Bestandsgeschäfte zu halten, und falls möglich, auszubauen, sofern das die Wirtschaftslagen in den Regionen hergeben.

b) Fuhrpark und Personal

Dem Unternehmen stehen erfahrenes und bestens qualifiziertes Personal und modernstes Equipment zur Verfügung. Auf volatile Märkte ist man eingestellt und kann auf sämtliche Szenarien agieren und reagieren.

c) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen gewährleistet im Bereich nicht finanzielle Leistungsindikatoren eine regelmäßige Fortbildung und ein hohes fachliches Know-How seiner Mitarbeiter. Die regionale Verankerung wird regelmäßig gepflegt. Regelmäßiger Kontakt zu Vertretern der regionalen Wirtschaft und Präsenz bei regionalen Fachverbänden und Einrichtungen gehören zum Anspruch der Gesellschaft.

d) Unternehmenstradition

Der Firmenname 12logistics GmbH ist seit vielen Jahren in der Region präsent und wird unmittelbar mit dem Begriff der zeitsensiblen und zuverlässigen Transportdurchführung verbunden. Aufbauend auf der Bekanntheit wird die Marke stetig weiterentwickelt und am Markt platziert.

Zusammengefasst ist für das Jahr 2024 von einer Fortführung des Marktumfelds und des Marktpotentials des Vorjahres auszugehen. Nennenswerte Steigerungen des Transportaufkommens dürften nach unseren Erwartungen nicht eintreten, da sich die allgemeine wirtschaftliche Lage eher zu verschlechtern droht als sich zu verbessern. Das vernünftige Ausschöpfen der vorhandenen Assets, umsichtiges und nachhaltiges Handeln sollen dazu führen, auch für das Jahr 2024 ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielen zu können.

4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Generell wird auf den Einsatz von risikobehafteten Finanzinstrumenten verzichtet.

Durch ein konsequentes Mahnwesen und laufenden Kundendialog wird eine Sicherstellung der betrieblichen Liquidität gewährleistet. Zahlungsausfälle waren in der Vergangenheit die absolute Ausnahme.

Fremdwährungsrisiken bestehen nicht.

 

Regensburg, den 7. Juli 2025

Der Geschäftsführer

Florian Rückerl

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.916.653,00 1.636.175,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 94.541,00 131.253,00
II. Sachanlagen 1.822.112,00 1.504.922,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.530,00 7.411,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.815.582,00 1.497.511,00
B. Umlaufvermögen 5.500.439,15 5.261.158,69
I. Vorräte 10.038,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.200.171,88 2.763.230,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 22.667,76 5.096,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.290.228,45 2.497.928,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.509,15 42.484,47
Summe Aktiva 7.450.601,30 6.939.818,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.899.868,23 1.714.505,89
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.874.868,23 1.689.505,89
davon Gewinnvortrag 1.689.505,89 891.569,99
B. Rückstellungen 2.009.524,76 920.494,48
C. Verbindlichkeiten 3.541.208,31 4.304.817,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.519,43 42.527,97
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 19.519,43 23.008,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 19.519,43
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.521.688,88 4.262.289,82
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.487.825,09 3.343.545,43
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.033.863,79 918.744,39
Summe Passiva 7.450.601,30 6.939.818,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.876.852,25 8.000.614,40
2. Personalaufwand 2.779.492,85 2.734.311,69
a) Löhne und Gehälter 2.268.941,67 2.241.121,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 510.551,18 493.190,05
davon für Altersversorgung 33.864,00 27.744,00
3. Abschreibungen 296.469,21 245.340,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 296.469,21 245.340,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.053.363,70 2.725.755,57
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3,94 858,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.001,12 6.254,40
davon Erträge aus Abzinsung 1.830,21 1.349,13
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.323,99 34.508,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 513.994,17 705.515,99
8. Ergebnis nach Steuern 1.201.209,45 1.561.436,70
9. sonstige Steuern 15.847,11 13.500,80
10. Jahresüberschuss 1.185.362,34 1.547.935,90
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.689.505,89 891.569,99
12. Ausschüttung 1.000.000,00 750.000,00
13. Bilanzgewinn 1.874.868,23 1.689.505,89

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

12logistics GmbH, Regensburg

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

1.1 Gesellschaftsrechtliche Angaben

Die 12logistics GmbH, Regensburg, gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Regensburg im Register B unter der Nummer 13938 eingetragen.

1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde wie in den Vorjahren nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie des Gesellschaftervertrages erstellt.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB.

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmt mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden linear vorgenommen.

Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 250,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird allen erkennbaren Risiken durch Abschläge Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, welche Aufwand zu einem Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 23 (Vj. T€ 5) ausgewiesen. Alle übrigen Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig.

3.3 Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen weisen die zu erwartenden Gewerbesteuer- bzw. Körperschaftssteuernachzahlungen des Berichtsjahres und des Vorjahres aus.

3.4 Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalkosten, Belastungen aus ausstehenden Rechnungen und zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten enthalten.

3.5 Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
2023
T€
Vorjahr
T€
2023
T€
Vorjahr
T€
2023
T€
Vorjahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20 23 0 20 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.041 2.453 988 919 46 0
Sonstige Verbindlichkeiten 447 891 0 0 0 0
2.508 3.383 988 939 46 0

Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 19 (Vj. T€ 42) durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

3.6 sonstige finanzielle Verpflichtungen

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Verpflichtungen aus Mietverträgen 212 268 0
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 150 92 0
362 360 0

3.7 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden am Stichtag nicht.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 1).

5. Ergänzende Angaben

5.1 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigt gemäß der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahresdurchschnitt 67 Arbeitnehmer (Vj. 63 Arbeitnehmer), davon waren im Jahresdurchschnitt 27 Verwaltungsangestellte und 40 gewerbliche Arbeitnehmer (Fahrer, Lageristen).

5.2 Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurde ein Kredit in Höhe von T€ 4 gewährt. Der Zinssatz für diesen Kredit beträgt 2 % über dem Basiszinssatz.

Im Berichtsjahr wurden Beträge in Höhe von T€ 0 von den Mitgliedern der Geschäftsführung zurückbezahlt.

5.3 Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 1.874.868,23 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

5.4 Geschäftsführung

Florian Rückerl, Zeitlarn, Dipl. Kaufmann

In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Abgabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

 

Regensburg, den 7. Juli 2025

12logistics GmbH, Regensburg

Der Geschäftsführer

Florian Rückerl

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Rückerl Florian, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

"An die 12logistics GmbH, Regensburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 12logistics GmbH, Regensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 12logistics GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Geschäftsführung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Geschäftsführung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kelheim, den 8. Juli 2025

MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Schwindl, Wirtschaftsprüfer

Michael Preißl, Wirtschaftsprüfer

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