Horst Vatter Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Dr. Tennstedt seit 30.6.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Top Sales GmbHBad Soden am TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Top Sales GmbH ist ein Hersteller, der sich darauf spezialisiert hat, Outdoor-Bekleidung für naturbegeisterte Familien nach den Prinzipien Qualität, Funktion, Design und Bezahlbarkeit bereit zu stellen. Neben dem eigenen Kinder-Outdoor-Label TROLLKIDS vertreibt die Top Sales GmbH auch das Outdoor-Label WESTFJORD für Erwachsene. Das Produktportfolio umfasst Jacken, Westen, Shirts, Hosen und alle weiteren Accessoires für den Outdoor- und Freizeitbereich. Die Produkte entwickeln wir in Europa und testen diese regelmäßig in Skandinavien und den Alpen. Die Fertigung wird von asiatischen Spezial-Nähereien übernommen, mit denen eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht. Die Kommissionierung und Zustellung an unsere gewerblichen Kunden auf dem europäischen Markt wird von unserem Kontraktlogistiker verantwortet. Zusätzlich betreibt unser Kooperationspartner Blauband GmbH den Online-Shop für Endkunden. Hauptsitz der Top Sales GmbH ist Bad Soden. Das Unternehmen wird vom Gesellschafter Dr. Tennstedt geführt. Die Geschäftsbereiche der Top Sales GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Produktentwicklung, Beschaffung und Vertrieb. 2. Forschung und Entwicklung Die Top Sales GmbH verbessert ihre Produkte kontinuierlich weiter. Auf Kundenwünsche zugeschnitte Produktinnovation, Qualität der angebotenen Sortimente und Nachhaltigkeit sind wesentliche Bausteine bei der Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie der Einführung neuer Produkte. Dabei vermeiden wir bei unseren Produkten fluorhaltige Imprägnierungen und verwenden für alle wasserabweisenden Hosen und Jacken die Technik BIONIC-FINISH® ECO, die das Funktionsprinzip der Natur nutzt. Zudem sind alle in unseren Daunenprodukten verwendeten Daunen nach dem Responsible Down Standard zertifiziert. Dieser garantiert über die gesamte Wertschöpfungskette, dass keine Zwangsernährung und Lebendrupf der Wasservögel stattfindet sowie die Lieferkette transparent und rückverfolgbar ist. Die Top Sales GmbH ist außerdem seit 2023 für die meisten ihrer Baumwoll-Textilien GOTS zertifiziert. Das Global Organic Textile Standard Siegel zeichnet Textilprodukte aus (Kleidung, Heimtextilien und Accessoires), welche mindestens zu 70 % aus biologisch erzeugten Naturfasern bestehen und vom Rohstoff bis zum Endprodukt frei von schädlichen Stoffen sind. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Allgemeine Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023" in Berlin. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit weiter vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen.1 Branchenentwicklung Die geringere Ausgabenbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher spiegelte sich im Jahr 2023 erneut in deutlich gesunkenen Gesamtumsätzen im deutschen E-Commerce wider. Der Brutto-Umsatz mit Waren fiel im Gesamtjahr 2023 erstmals zweistellig um 11,8 %, im für die Top Sales GmbH relevanten Segment Bekleidung fiel der Gesamtumsatz in Deutschland sogar um 13,0 %, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. mitteilte.2 1 Statistisches Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 2 https://bevh.org/detail/umsaetze-im-e-commerce-erreichen-talsohle 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Berichtsjahr stand unter der Herausforderung, große Warenbestände bei gleichzeitiger Abkühlung der privaten Nachfrage zu managen. Das Problem des Angebotsüberhangs und daraus resultierender hoher Lagerbestände betraf die gesamte Textil- und Outdoor-Branche in Deutschland und Mitteleuropa auf allen Stufen der Wertschöpfungskette. Wichtige Akteure im Handel, die auch zu Kunden der Top Sales GmbH zählten, mussten im Jahr 2023 ihr Geschäft beenden. Der Top Sales GmbH gelang es dennoch, Überbestände ohne signifikante Einschränkungen der Bruttomarge abzubauen, indem weniger Ware in Asien eingekauft wurde und Überbestände mit gemäßigten Rabatten sukzessive abgebaut wurden. a) Ertragslage Die Top Sales GmbH erwirtschaftete mit 42.644 T€ einen um 2.509 T€ (-5,6 %) niedrigeren Umsatz als im Vorjahr, welcher sich insbesondere aus der im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Nachfrage ergibt. Moderate Preissteigerungen an die Kunden konnten diesen Rückgang nicht kompensieren. Zudem stand der Abbau der Lagerüberbestände und die Kostenoptimierung verstärkt im Fokus. Insgesamt konnte das Ziel für das Jahr 2023, stabile Umsätze zu erzielen, nicht erreicht werden. Die gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.707 T€ (Vj. 2.008 T€) sind auch in diesem Jahr im Wesentlichen durch Effekte aus der Fremdwährungsumrechnung (1.694 T€) beeinflusst. Aufgrund moderater inflationsbedingter Preiserhöhungen und Einsparungen in der Wertschöpfungskette konnte der Materialaufwand überproportinal von 38.207 T€ auf 34.010 T€ (-11,0 %) gesenkt werden. Durch den Personalaufbau ist der Personalaufwand von 972 T€ auf 1.168 T€ (+20,2 %) gestiegen. Die Personalaufwandsquote blieb jedoch mit 2,7 % (Vj. 2,2 %) auf einem im Branchenvergleich niedrigen Niveau. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 635 T€ auf 6.203 T€ ist auch im Geschäftsjahr 2023 noch auf Mehrkosten durch den Wechsel des Kontraktlogistikers zurückzuführen. Das Zinsergebnis in Höhe von 635 T€ (Vj. 277 T€) ist im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme der Kreditlinien zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen belastet. Durch den Abbau des Lagerbestands wurden die genutzten Kreditlinien signifikant reduziert. Insgesamt konnte trotz der schwächelnden Nachfrage und der Mehrkosten durch den Wechsel des Kontraktlogistikers das Jahresergebnis erwartungsgemäß um 131 T€ auf 1.652 T€ leicht verbessert werden. b) Finanzlage Die Finanzlage im Geschäftsjahr hat sich durch den Abbau von hohen Lagerbeständen deutlich entspannt. Der Verschuldungsgrad (als Quotient aus Fremdkapital und Eigenkapital) lag bei 1,08 (Vj. 2,56) und verbesserte sich zum Vorjahr deutlich. Im gesamten Berichtsjahr konnte die Gesellschaft jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquidität in Form von Bankguthaben stieg zum Bilanzstichtag von 8 T€ auf 2.892 T€. Zudem verfügt die Top Sales GmbH über ausreichende Kreditlinien in Höhe von 10,5 Mio. €. c) Vermögenslage
Der deutliche Rückgang der Bilanzsumme von 36.273 T€ auf 24.599 T€ ist insbesondere auf den Abbau des Warenbestands und den Rückgang von Lieferantenbestellungen für das Geschäftsjahr 2024 zurückzuführen. Die Vorräte betragen zum Stichtag 13.039 T€ (Vj. 19.983 T€) und umfassen aus Asien bezogene Waren im Bestand in Höhe von 12.429 (Vj. 17.527 T€) sowie geleisteten Anzahlungen auf bestellte, noch nicht eingegangene Waren in Höhe von 616 T€ (Vj. 2.456 T€). Die Zunahme des Barmittelbestand von 8 T€ auf 2.892 T€ resultiert insbesondere aus dem Abbau des Lagerbestands. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf 11.841 T€ (Vj. 10.189 T€). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich deutlich von 28,1 % auf 48,1 % und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr nach dem Anstieg im Vorjahr wieder um 6.751 T€ auf 1.131 T€ reduziert. Die weiteren Verpflichtungen gegenüber anderen Kreditgebern sind hingegen moderat um 517 T€ auf 3.738 T€ gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr von 11.632 T€ auf 5.945 T€ gleichlautend mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gefallen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Jahresergebnis. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 3.280 T€ und ist damit um 20,1 % gefallen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um von 3,4 % auf 3,9 % leicht gestiegen. 4. Gesamtaussage Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr trotz der Herausforderungen im Zusammenhang der nachlassenden Nachfrage, dem Ausscheiden wichtiger Akteure im Handel und weiteren negativen Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg eine positive Entwicklung genommen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als zufriedenstellend ein. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Aufgrund einer strukturellen Wirtschaftskrise in Deutschland ist weiterhin mit einer verhaltenen Nachfrage der Kunden bei leicht steigenden Preisen in Deutschland zu rechnen. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise und den negativen finanziellen Auswirkungen der globalen Konflikte auf die Gesellschaft sind gegenwärtig nur insoweit möglich, als dass die Folgeeffekte, u.a. der sich abschwächende Euro, die Ertragslage belasten wird. Unmittelbare Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg und dem Hamas-Israel-Konflikt ergeben sich nach aktueller Einschätzung unverändert nicht. In unserer Planung für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von unveränderten rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen aus. Auch aufgrund der relativ stabilen Nachfrage im Segment Kinderbekleidung sind wir gut für die Zukunft gestimmt. Unwägbarkeiten und mögliche Umsatzeinbußen können durch die geringe Anlagenintensität und den ressourcenschonenden Einsatz von finanziellen Mittel abgefedert werden. Aus dem Grund schätzen wir unser Unternehmen als krisenfest ein. Wir planen für das Jahr 2024 mit moderat steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Störungen der Lieferketten aus Asien aufgrund politischer Spannungen mit negativen Auswirkungen auf das Wachstum und den Ertrag können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Insbesondere die Folgen der allgemeinen Preissteigerungen, die Abschwächung des Euros und die damit einhergehenden politischen Entscheidungen sind nur schwer zu prognostizieren. Vor dem Hintergrund von Effizienzsteigerungen in der Wertschöpfungskette erwarten wir für das Jahr 2024 ein signifikant besseres Jahresergebnis als im Jahr 2023. V. Chancen und Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Nachfrage nach Produkten der Top Sales GmbH bleibt nach wie vor hoch und ist gerade im Kinderbekleidungsbereich wenig konjunkturabhängig. Aus den derzeitigen Ereignissen können sich Lieferketten-Risiken durch verspätete Anlieferungen ergeben. Direkte Risiken, die im Zusammenhang mit unserer Produktpalette stehen oder in der eingeschlagenen Vertriebsstrategie begründet sein könnten, sehen wir jedoch nicht. Ertragsorientierte Risiken Um den Umsatz mittelfristig wieder zu steigern, planen wir die Preise in 2024 nicht zu erhöhen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir langfristige Lieferbeziehungen haben. Dennoch besteht ein Risiko, dass Ware aufgrund politischer Spannungen auf der Seeroute zwischen Asien und Europa nicht pünktlich angeliefert und daher Umsatz nicht wie geplant realisiert werden kann. Die aus den limitierten Transportkapazitäten resultierenden höheren Transport- und Frachtkosten können zudem auf die Marge durchschlagen. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Produktentwicklung erfolgt vorwiegend an unserem Hauptsitz. Da wir unsere Produkte in Asien beschaffen, sind wir in einer starken Abhängigkeit des Euro-Wechselkurses zum US-Dollar. Diese Währungsrisiken sichern wir ab. Sofern der Eurokurs sich auf einem niedrigeren Niveau einpendelt, besteht das Risiko höherer Einkaufspreise. Da die Liquiditätslage und Eigenkapitalausstattung unverändert gut ist, sind keine Engpässe oder Liquiditätsrisiken zu erwarten. Chancenbericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt, sodass wir die Marktanteile in unseren Kernmärkten ausbauen werden. Zudem ermöglicht uns die gute Ausgangsposition, weiter in den zentraleuropäischen Outdoormärkten zu wachsen. Dabei fokussieren wir uns auf Nachhaltigkeit im Umgang mit der Natur und bei der Herstellung unserer Produkte. Aufgrund der zunehmenden Bedürfnissen der Kunden nach nachhaltigen Produkten, sehen wir unsere mittel- bis langfristige Geschäftsentwicklung positiv. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung mit dem Ausbau des Direktkundengeschäfts und der Neugewinnung von internationalen Geschäftskunden gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Es existieren keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden. Zahlreiche Risikofaktoren können bei ungünstigem Verlauf die Ziele für das Jahr 2024 unserer Gesellschaft in einem erheblichen, nicht zuverlässig prognostizierbaren Ausmaß beeinträchtigen. Dazu zählen unter anderem die von fortdauernd großer Unsicherheit geprägte politische Situation im In- und Ausland sowie konjunkturelle und strukturelle Risiken unserer Volkswirtschaft. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass sich trotz der möglichen negativen, finanziellen Entwicklung erhebliche Chancen ergeben, unsere Marktposition für die Zukunft zu stärken.
Bad Soden am Taunus, den 2. Januar 2025 Dr. Tobias Tennstedt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die unter den Vorräten ausgewiesenen fremdbezogenen Waren wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten nach dem gleitend gewogenen Durchschnittspreis im Rahmen der Gruppenbewertung angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden gemäß § 268 Abs.5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bestellte, aber noch nicht bezahlte und zugegangene Waren wurden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. In gleicher Höhe bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die pauschale Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung wurde mit einem einheitlichen Prozentsatz von 0,5 % auf den laufenden Jahresumsatz angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben unverändert eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 10.164 (Vorjahr: TEUR 8.642) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 423) und für Personalkosten (TEUR 254). Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.131 sind teilweise u. a. durch Bürgschaften besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus Darlehensbeziehungen in Höhe von TEUR 456 (Vorjahr: TEUR 414) Diese unbestimmt laufenden und unbesicherten Darlehensverpflichtungen werden mit 5,0 % verzinst. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.694 (Vorjahr: TEUR 1.997) ausgewiesen. Demgegenüber werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.479 (Vorjahr: TEUR 1.618) unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die im Personalaufwand ausgewiesenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen wie im Vorjahr TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2). Der Abzinsungseffekt aus der Bewertung der Rückstellungen beträgt insgesamt TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.175. Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Fremdwährungsverbindlichkeiten in US-Dollar wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften eingesetzt. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Sicherungsgeschäfte mit einem Kreditinstitut über insgesamt TEUR 5.044 abgeschlossen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer beträgt ohne Geschäftsführung 13 Mitarbeiter (Vorjahr: 11). Hiervon arbeiten alle im kaufmännischen Bereich und wurden wie folgt beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dr. Tobias Tennstedt geführt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütung der Geschäftsführer Für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Gewinnvortrag als Bilanzgewinn von 11.816.138,64 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.
Bad Soden am Taunus, den 2. Januar 2025 Dr. Tobias Tennstedt, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Top Sales GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Top Sales GmbH, Bad Soden am Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Top Sales GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Wiesbaden, 3. Januar 2025 WBS
PartGmbB
Andreas Labudda, Wirtschaftsprüfer |
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