K - Mail Order GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Frank Stefan Katholing seit 28.10.2024 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Robert Klingel GmbH + Co KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CV - Mail Order GmbHPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.09.2024Bilanz für das Rumpfgeschäftsjahr zum 30. September 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 01. Januar 2024 bis 30. September 2024
Anhang für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 01. Januar bis 30. September 2024Allgemeine Hinweise Unsere Gesellschaft betreibt eine Zweigniederlassung in Gossau (Schweiz). Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aufgrund der Auflösung der Gesellschaft zum 01.10.2024 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2024 bis 30.09.2024 gebildet. Als Vorjahr wird das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 angezeigt. Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma CV - Mail Order GmbH mit Sitz in Pforzheim im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 500 526 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer, vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Währungsumrechnung (Zweigniederlassung) Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden entsprechend der Bestimmungen des § 256a HGB umgerechnet. Die bei der Umrechnung des Abschlusses der Zweigniederlassung Gossau entstandenen Währungsgewinne in Höhe von TEUR 122 wurden erfolgswirksam unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst (Vorjahr TEUR 10 sonst. betr. Erträge). Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen. Anteilsbesitz an verbundenen Unternehmen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Passiva Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von über fünf Jahren sowie Besicherungen durch Grundpfandrechte bestanden zum 30.09.2024 sowie zum 31.12.2023 nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Verrechnungsverkehr. Die passiven latenten Steuern haben sich von TEUR 57 um TEUR 57 auf TEUR 0 vermindert. Der Veränderungsbetrag ist im Steueraufwand enthalten. Haftungsverhältnisse Nennenswerte Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 30.09.2024 bestanden keine sonstige finanzielle Verpflichtungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse/Warenbezug Sämtliche Umsatzerlöse wurden in der Zweigniederlassung in Gossau/Schweiz erzielt. Der Warenbezug erfolgt nahezu ausschließlich durch die K-Mail Order GmbH & Co. KG, Pforzheim. Jahresergebnis Das aktuelle Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Geschäftsführung/Organbezüge Im Geschäftsjahr 2024 gehörten der Geschäftsführung an:
Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 2024 keine Bezüge erhalten. Angaben zur Belegschaft Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Prüfungs- und Beratungsgebühren Die Gesellschaft nimmt § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB in Anspruch. Nachtragsbericht Die Gesellschafterversammlung hat die Auflösung der Gesellschaft mit Wirkung zum 01.10.2024 beschlossen. Herr Marcus Frank Stefan Katholing, wohnhaft in Coburg, wurde mit Beginn des 01. Oktober 2024 zum alleinigen Liquidator bestellt.
Pforzheim, den 29. November 2024 CV - Mail Order GmbH Marcus Frank Stefan Katholing Entwicklung des Anlagevermögens für das Rumpfwirtschaftsjahr zum 30.09.2024
Lagebericht Rumpfgeschäftsjahr 01.01.2024 bis 30.09.2024Grundlagen der Gesellschaft und Geschäftsverlauf Unsere Gesellschaft betreibt einen Versandhandel überwiegend mit Textilien und Ergänzungssortimenten in der Schweiz. Sie unterhält zu diesem Zweck eine Niederlassung in Gossau, Schweiz; in Deutschland werden keine Umsätze getätigt. Die Beschaffung der Handelsware und die logistische Abwicklung erfolgen im Wesentlichen durch den Zentraleinkauf und die Logistik der K - Mail Order GmbH & Co. KG, Pforzheim. In der Niederlassung in Gossau erfolgen die Kundenbetreuung und die Verwaltung der Betriebsstätte. Das Konsumverhalten der Endverbraucher hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft. Die Umsatzerlöse liegen im Rumpfgeschäftsjahr um 98% unter dem Vorjahr. Sämtliche Umsatzerlöse wurden in der Zweigniederlassung in Gossau / Schweiz erzielt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 41% und belief sich zum Stichtag auf TEUR 10.210. Durch ein negatives Ergebnis ergab sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 5.353. Das Ergebnis nach Steuern betrug im Rumpfgeschäftsjahr TEUR 63 (Vorjahr: TEUR -8.027). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter verminderte sich von 26 Mitarbeitern auf 2 Mitarbeiter. Über unsere Muttergesellschaft, die K-Mail Order GmbH & Co. KG wurde am 1.8.2023 durch Beschluss des Amtsgerichts Karlsruhe ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Am 9.8.2023 hat der Gläubigerausschuss auf Vorschlag der Geschäftsführung die Beendigung der Geschäftstätigkeit beschlossen. Infolgedessen hat auch die CV - Mailorder GmbH ihre Geschäftstätigkeit zum 31.01.2024 beendet. Chancen- und Risikobericht Wie oben beschrieben wurde die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beendet. Hierzu wurde bis Ende Januar 2024 das Kerngeschäft, nämlich der Versandhandel an Endkunden, weiter betrieben. Parallel konnten einzelne Vermögensgegenstände, wie z.B, Kundenstämme, Marken und Domains im Rahmen einzelner Asset-Deals erfolgreich veräußert werden. Im Nachgang zur Einstellung des operativen Geschäfts erfolgt dann die Verwertung weiterer Vermögensgegenstände. Es bestehen gesamtwirtschaftliche, branchenspezifische und unternehmerische Risiken. Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich aus konjunkturellen, politischen oder sonstigen Entwicklungen, die einen Einfluss auf die Konsumstimmung und -ausgaben und damit auf die Nachfrage nach unseren Produkten oder deren Beschaffung haben können. Gesamtwirtschaftlich bzw. branchenspezifisch besteht vor allem das Risiko einer weiter andauernden schwachen Konsumstimmung. Unternehmerisch besteht das Risiko, dass die Verwertung der oben genannten Assets nicht im geplantem Masse oder zu adäquaten Preisen erfolgt. Den o.g. Risiken wird dadurch begegnet, dass geeignete Ausschreibungsverfahren und entsprechende Bieterwettbewerbe durchgeführt werden. Prognosebericht Am 1. August 2023 wurde aufgrund des Beschlusses des Amtsgerichts Karlsruhe vom 01. August 2023 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Mutter-Gesellschaft K-Mail Order GmbH & Co. KG wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Die Eigenverwaltung hat am 09.August 2023 an den Gläubigerausschuss der K - Mail Order GmbH & Co. KG einen Antrag auf Beendigung des Geschäftsbetriebs mittels einer Auslaufproduktion innerhalb der nächsten Monate gestellt. Der Gläubigerausschuss hat dem Antrag zugestimmt. Die Gesellschafterversammlung hat die Auflösung der Gesellschaft mit Wirkung zum 01.10.2024 beschlossen. Daher wird für das nächste Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis gerechnet.
Pforzheim, im Dezember 2024 CV - Mail Order GmbH R.ILL Marcus Katholing VERSAGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CV - Mail Order GmbH, Pforzheim, Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Wir waren beauftragt, den Jahresabschluss der CV - Mail Order GmbH, Pforzheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.09.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - zu prüfen. Darüber hinaus waren wir beauftragt, den Lagebericht der CV - Mail Order GmbH, Pforzheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.09.2024 zu prüfen. Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem beigefügten Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt „Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen“ beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen, und versagen daher den Bestätigungsvermerk. Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Bereits im Geschäftsjahr 2023 wurde über das Vermögen des Mutterunternehmens der CV - Mail Order GmbH, Pforzheim, das Insolvenzverfahren eröffnet. In Folge dessen hat auch die CV - Mail Order GmbH ihren Geschäftsbetrieb eingestellt. Aufgrund der Auflösung zum 01.10.2024 wurde für den Zeitraum 01.01.2024 bis 30.09.2024 ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Leider war es den gesetzlichen Vertretern aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs und den damit verbundenen personellen und prozessualen Maßnahmen nicht möglich, uns ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Jahresabschlussprüfung und die Prüfung des Lageberichts zur Verfügung stellen. Hiervon sind insbesondere das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie die Gewinn- und Verlustrechnung betroffen, sodass wir bzgl. dieser Posten aufgrund des Fehlens ausreichender, geeigneter Prüfungsnachweise keine hinreichende Prüfungssicherheit erlangen konnten. Darüber hinaus konnten uns keine ausreichenden, geeigneten Prüfungsnachweise für die Schluss- bzw. Eröffnungsbilanzwerte zum 31.12.2023 bzw. zum 01.01.2024 zur Verfügung gestellt werden. Wir können somit kein Urteil darüber abgeben, ob die Schluss- bzw. Eröffnungsbilanzwerte zum 31.12.2023 bzw. zum 01.01.2024 korrekt aufgestellt und übernommen wurden. Da die Eröffnungsbilanzwerte auch Auswirkungen auf die Werte zum 30.09.2024 haben, führt dies zu einem weiteren wesentlichen und umfassenden Prüfungshemmnis. Die Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023 konnte aufgrund nicht vorliegender Prüfungsnachweise nicht geprüft werden. Aus diesem Grund kann nicht abschließend gewürdigt werden, ob sich gegebenenfalls ein wesentlich abweichendes Jahresergebnis 2023 und damit auch ein wesentlich abweichender Verlustvortrag zum 30.09.2024 ergeben hätte. Ebenso weisen wir darauf hin, dass die im Finanzanlagevermögen gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden. Sämtliche hier ausgewiesenen Unternehmen wurde zwischenzeitlich liquidiert. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass zum 30.09.2024 keine Werthaltigkeit der Anteile gegeben war. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe "Allgemeine Hinweise" im Anhang sowie die Angaben im "Prognosebericht" des Lageberichts, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass die Gesellschaft liquidiert wird. Die Unternehmenstätigkeit wird daher nicht fortgeführt. Wie diese Angaben dargelegen, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Es liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchzuführen. Des Weiteren liegt es in unserer Verantwortung, einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund des im Abschnitt „Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen“ beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Augsburg, den 05. November 2025 SONNTAG GmbH Mairock, Wirtschaftsprüfer Piening, Wirtschaftsprüferin |
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