Mavenir Systems GmbH
Konrad-Adenauer-Platz 26, 53225 Bonn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Charles Scott Gilbert seit 3.12.2019 | Geschäftsführer |
Robin James Thorn seit 3.4.2017 | Geschäftsführer |
Michael Knobloch seit 3.4.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Fortissimo Holding B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mavenir Systems GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Mavenir Systems GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen ist der deutsche Vertriebs- und Servicezweig der Mavenir Group. Es vermarktet und liefert die Cloud-native Netzwerksoftware und -Lösungen der Gruppe - wie Open vRAN, 4/5G Core, Cloud-native IMS und digitale Monetarisierung - an Kommunikationsdienstleister (CSPs), Over-the-Top (OTT)-Anbieter und Unternehmen in Deutschland. Forschung und Entwicklung sowie die Produktverantwortung liegen auf Konzernebene; vor Ort konzentriert sich das Unternehmen auf kommerzielle Aktivitäten, Lösungsdesign/-integration und Lebenszyklus-Support. Die Lösungen tragen dazu bei, Abläufe zu rationalisieren, Kosten zu senken, die Kundenbindung und Akzeptanz zu verbessern und die Monetarisierung zu optimieren. Die Mavenir-Gruppe entwickelt ihr Produkt- und Lösungsangebot weiter, um für den Telekommunikationsmarkt relevant zu bleiben. Der internationale Markt für drahtlose und feste Telekommunikation ist hart umkämpft, entwickelt sich rasant und ist geprägt von ständigem technologischem Wandel, sich ändernden Kundenbedürfnissen und der Einführung neuer Produkte. Zu den Kunden des Unternehmens zählen in der Regel große multinationale Konzerne sowie kleinere, wachstumsstarke Betreiber, die sich auf nationale Märkte konzentrieren. Die Produkte des Unternehmens sind hochentwickelte Softwaresysteme, die für die Geschäftstätigkeit seiner Kunden von entscheidender Bedeutung sind, da diese in kritischen Bereichen ihres Betriebs, wie der Umsatzgenerierung oder dem Kundenbeziehungsmanagement, in hohem Maße auf die Produkte des Unternehmens angewiesen sind. II. Wirtschaftlicher Rückblick Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklungen Im Jahr 2023 stieg das reale BIP in der Europäischen Union und der Eurozone gegenüber dem Vorjahr um rund 0,4 Prozent, wobei Malta mit einem BIP-Wachstum von rund 5,7 Prozent im Jahr 2023 das höchste Wirtschaftswachstum verzeichnete. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank das deutsche BIP im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent auf rund 4,2 Billionen Euro. Der Rückgang war vor allem auf den Rückgang in der verarbeitenden Industrie sowie auf höhere Verbraucherpreise zurückzuführen. Laut Bitkom wuchs der deutsche Markt für Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) 2023 um 2,0 % auf 215 Mrd. Euro. Innerhalb der IT stieg das Marktvolumen auf 142,9 Mrd. Euro (+2,2 %); das Software-Segment legte auf 41,5 Mrd. Euro (+9,6 %) zu. Ertragslage Das Unternehmen agiert innerhalb der Mavenir-Gruppe als Distributor mit begrenztem Risiko. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden auf Gruppenebene durchgeführt; die Gesellschaft profitiert über ihr Produktportfolio von den Ergebnissen dieser Arbeiten. Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 war robust. Der Umsatz stieg um 43 %, im Wesentlichen aufgrund der Lieferung von Produkten und der Erbringung von Dienstleistungen an externe Kunden. Gleichwohl wies das Unternehmen einen Nettoverlust in Höhe von 349 TEUR (2022: 1.540 TEUR Nettogewinn). Im Geschäftsjahr 2023 hat das Unternehmen eine Anpassung seiner Verrechnungspreismethodik vorgenommen. Die operative Zielmarge für die Distributionsfunktion mit begrenztem Risiko wurde von 4 % auf 1 % gesenkt. Dies minderte das Ergebnis vor Steuern (EBT) unmittelbar. Zusätzlich wurden im Jahr 2023 einmalige Verrechnungspreis-True-Up-Aufwendungen in Höhe von 935 TEUR für das Geschäftsjahr 2022 erfasst. Vermögenslage Die Aktivseite ist nahezu vollständig umlaufvermögensgetrieben: prägend sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (21.891 TEUR), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (7.056 TEUR) sowie unfertige Leistungen (1.292 TEUR); das Anlagevermögen ist mit 46 TEUR (0,2 % der Bilanzsumme) von untergeordneter Bedeutung. Auf der Passivseite dominieren erhaltene Anzahlungen (14.254 TEUR), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2.561 TEUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten (4.511 TEUR); die Eigenkapitalquote beträgt rund 23,5 %. Finanzlage Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling des Konzerns eingebunden. Daher werden in der Bilanz keine liquiden Mittel ausgewiesen. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Allgemeine Aussage zur Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft profitiert von den konzernweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Mavenir-Gruppe; dadurch werden Funktionen und Leistungsfähigkeit der bestehenden Lösungen kontinuierlich erweitert und neue Lösungen eingeführt. Der künftige Erfolg hängt im Wesentlichen davon ab, • Technologietrends in den Zielmärkten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu adressieren, • ein wettbewerbsfähiges Lösungsportfolio vorzuhalten und laufend an veränderte Kundenbedürfnisse anzupassen, sowie • bestehende Produkte durch zusätzliche Funktionen und Features weiter zu differenzieren. III. Risikobericht Ausfall- und sonstige finanzielle Risiken Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, insbesondere Marktpreis-, Kredit-, Wechselkurs-, Liquiditäts- und Zinsrisiken. Ziel des konzernweit implementierten Risikomanagements ist es, potenziell nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu begrenzen. Die Identifikation, Bewertung und Steuerung der genannten Risiken erfolgt überwiegend auf Ebene der Mavenir-Gruppe; Art der Risiken sowie die zugrunde liegenden Risikomanagementgrundsätze sind im Konzernabschluss der Mavenir Group Holdings Limited offengelegt. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko besteht in der Gefahr, fällige Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht erfüllen zu können. Für die Gesellschaft resultiert es im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Konzerngesellschaften. Das Risiko spiegelt sich im Wesentlichen in den zum Bilanzstichtag in Bilanz und Anhang ausgewiesenen Beträgen wider. Die Steuerung erfolgt auf Konzernebene: Die Gruppe stellt eine jederzeit angemessene Liquiditätsausstattung sicher, um vorhersehbare Mittelabflüsse zu decken und ausreichende Puffer für unvorhergesehene Verpflichtungen bereitzuhalten. Die langfristige Finanzierung wird durch den Zugang zu unterschiedlichen Fremdfinanzierungsinstrumenten sichergestellt. Geschäftsrisiken Als Anbieter digitaler Kommunikationslösungen ist die Ertragslage des Konzerns von der Entwicklung der jeweiligen Ländermärkte abhängig. Der Markt für digitale Kommunikation unterliegt kommerziellen, vertraglichen und operativen Risiken. Die für die Gesellschaft relevanten Risiken werden überwiegend auf Konzernebene gesteuert; Art, Umfang und Management der Risiken sind im Konzernabschluss der Mavenir Group Holdings Limited (eingetragen in England und Wales; Anschrift: Duo, Level 6, 280 Bishopsgate, London EC2M 4RB, Vereinigtes Königreich) dargestellt. Die Risikoanalyse ergab keine Anzeichen für eine Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt. Es sind keine Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen anhängig, die zu Ansprüchen führen könnten oder deren Beilegung unwahrscheinlich ist. IV. Chancenbericht Die Zukunftsaussichten für Branche und Gesellschaft werden weiterhin positiv eingeschätzt. Die Gesellschaft fokussiert sich auf die konsequente Vermarktung ihres Lösungsportfolios, nutzt ihren bestehenden Kundenstamm systematisch zur Erweiterung des Geschäfts und stärkt ihre Marktposition gegenüber Wettbewerbern. Aktuell verzeichnet die Gesellschaft ein Wachstum, das im Wesentlichen auf die gestiegene Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen zurückzuführen ist. V. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung überwacht die Entwicklung der Gesellschaft primär anhand finanzieller Leistungsindikatoren (u. a. Umsatzwachstum, Bruttomarge, EBT). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden derzeit nicht in einer Weise verwendet, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft wesentlich wäre. VI. Prognosebericht Laut dem Branchenverband Bitkom erzielte die Informationstechnologie in Deutschland im Jahr 2024 222,6 Mrd. Euro Umsatz; das entspricht einem Wachstum von 3,3 % gegenüber 2023. Die Softwareausgaben stiegen in diesem Segment um 9,8 %. Für 2025 erwartet der Branchenverband Bitkom ein weiteres Wachstum. Besonders dynamisch dürfte sich das Software-Segment mit +9,5 % auf 52,7 Mrd. Euro entwickeln; die IT-Services steigen voraussichtlich um +3,1 % auf 52,6 Mrd. Euro. In der Telekommunikation rechnet Bitkom mit +1,7 % auf 74,5 Mrd. Euro. Diese Markterwartungen stützen die Annahme einer anhaltend soliden Nachfrage nach den Lösungen der Gesellschaft, unterliegen jedoch den üblichen konjunkturellen Unsicherheiten. Die anhaltende Inflation verteuert Personal- und Sachkosten. In einzelnen Fällen lassen sich diese Mehrkosten nur begrenzt über Preisanpassungen weitergeben, was zu Margendruck führen kann. Zwar rechnet die Gesellschaft aufgrund der fortschreitenden Einführung von 4G/LTE- und 5G-Netzen mit einer weiterhin robusten Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen; zugleich könnte die Inflationslage zu zurückhaltenderen Budgets bei Kunden oder zu preislichen Maßnahmen des Wettbewerbs führen. Im Jahr 2024 verzeichnete die Gesellschaft einen höheren Auftragseingang als im Vorjahr 2023. Der Umsatz 2024 belief sich auf 59,3 Mio. Euro, der Gewinn vor Steuern auf 0,4 Mio. Euro; diese Zahlen sind zum Zeitpunkt der Berichtserstellung ungeprüft. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf der Verlängerung eines bestehenden Kundenvertrags. Der höhere Auftragseingang wirkte sich positiv auf das zum 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr aus und dürfte sich voraussichtlich auch in den Folgejahren positiv bemerkbar machen. Abweichungen von den Erwartungen sind möglich.
Bonn, 23. Oktober 2025 Michael Knobloch, Geschäftsführer Robin Thorn, Geschäftsführer Charles Gilbert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Mavenir Systems GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 178,5. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 665,2 (Vorjahr: TEUR 656,7). Eigenkapital Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Februar 2018 wurde die Mavenir Germany GmbH im Rahmen einer Seitwärtsverschmelzung auf die Mavenir Systems GmbH übertragen. Im Jahr 2018 wurden das gezeichnete Kapital (TEUR 25,5) und der Gewinnvortrag (TEUR 4.672,8) der übertragenden Gesellschaft den gleichnamigen Posten der Mavenir Systems GmbH zugeordnet; zutreffend sind beide Beträge der Kapitalrücklage zuzuführen. Die Umgliederung wurde im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (inkl. Anpassung der Vergleichszahlen) vorgenommen; Ergebniswirkungen ergeben sich nicht. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0,5. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr 2023 wurden periodenfremde Aufwendungen aus einer konzerninternen Verrechnungspreis-Abstimmung in Höhe von TEUR 935 erfasst, die wirtschaftlich das Geschäftsjahr 2022 betreffen. Aufgrund ihrer Höhe und Einmaligkeit werden diese als Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung ausgewiesen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) 2023 wurde im Wesentlichen beeinflusst durch die vorgenannten periodenfremden Verrechnungspreis-Aufwendungen sowie die Anpassung der operativen Zielmarge innerhalb der konzernweiten Verrechnungspreis-Policy für die in Deutschland ausgeübte Limited-Risk-Distributor-Funktion von 4 % auf 1 %. Die daraus resultierenden konzerninternen Verrechnungspreiszahlungen an andere Konzerngesellschaften führten zu einer entsprechenden Ergebnisbelastung. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf TEUR 180. Sie betreffen im Wesentlichen Raummieten sowie zukünftige Leasingraten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 74 (Vorjahr: 79). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die Mavenir Systems GmbH wurde in den Konzernabschluss der Mavenir Group Holding Limited, London/Vereinigtes Königreich einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Duo, Level 6, 280 Bishopsgate, London, United Kingdom, EC2M 4RB einsehbar. Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres Am 28. Juli 2025 hat die Gruppe im Rahmen neuer Kreditfazilitäten 2025 - bestehend aus einer erstrangigen und einer nachrangigen Kreditvereinbarung - ihre Altverbindlichkeiten refinanziert und die Kapitalstruktur gestärkt. In diesem Zusammenhang ist die Gesellschaft als Garantin beigetreten und hat eine konzernweite Sicherheiten- und Garantievereinbarung unterzeichnet, wonach - vorbehaltlich bestimmter Ausnahmen - nahezu sämtliche Vermögenswerte der Gesellschaft und der übrigen Garanten, einschließlich der gehaltenen Beteiligungen, als Sicherheiten bestellt wurden. Dieses Ereignis hat keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 349.100,42 nebst dem ausgewiesenen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.718.140,39 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Bonn, 23. Oktober 2025 Michael Knobloch, Geschäftsführer Robin Thorn, Geschäftsführer Charles Gilbert, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2025 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:In der Gesellschafterversammlung der Mavenir Systems GmbH am 23.10.2025 wurde entsprechend dem Beschlussvorschlag der Geschäftsführung beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 349.100,42 auf Rechnung des Geschäftsjahres 2024 vorzutragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mavenir Systems GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mavenir Systems GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mavenir Systems GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 24. Oktober 2025 Frankfurter Treuhand Gesellschaft mbH André Kersjes, Wirtschaftsprüfer |
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