LAC Beteiligungs GmbH
Borchersstraße 18, 52072 Aachen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Ivo Conrads seit 12.12.2025 | Prokura |
Manfred Holker Vondran seit 24.1.2025 | Geschäftsführer |
Kai Jürgen Grefling seit 1.6.2023 | Prokura |
Herbert Dipl.-Wirtsch.-Ingenieur Fischer seit 1.6.2023 | Prokura |
Beate Walter seit 2.5.2022 | Prokura |
Romeo Odak seit 10.2.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LAC Beteiligungs GmbHAachenJahresabschluss zum 30. Juni 2020LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20LAC Beteiligungs GmbH, AachenI. Geschäftsmodell Die Gesellschaft produziert überwiegend Jahresgebäcke (ca. 90%) und im geringen Umfang Saisongebäcke für die Lambertz-Gruppe, die Marktführer bei Saisongebäcken ist. Während der Sitz der Gesellschaft in Aachen liegt, erfolgt die Produktion in der Zweigniederlassung Heemann Lebkuchen- und Süßwaren-Spezialitäten GmbH mit Sitz in Ladbergen. Das Produktsortiment umfasst im Wesentlichen Ganzjahresgebäcke, Pralinenartikel, Florentiner und kleinformatige Kuchenprodukte, sowie für das Saisonsortiment Zimtsterne und Weihnachtsfeingebäck. Die Produktionskapazitäten sind nach wie vor gut ausgelastet. Im Berichtszeitraum stieg sowohl die Produktionsmenge um 1.072 to (+11,6%) als auch die Vorproduktion für die Weihnachtssaison 2020 um 111 to (+48,5 %) gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen weist unverändert eine ausreichende Produktivität und ein hohes Maß an Flexibilität im Produktionsbereich auf. Die Beschaffung möglichst kostengünstiger, aber qualitativ unverändert hochwertiger Rohstoffe und Verpackungsmaterialien stellt wie bereits in den Vorjahren eine bedeutende Herausforderung dar. Das Unternehmen ist daher bestrebt, durch Einkaufsbündelungen und Ausnutzung internationaler Beschaffungsquellen, Preisvorteile zu realisieren. Preisrisiken wichtiger Rohstoffe werden - soweit möglich - durch eine flexible Eindeckungspolitik in Stufen abgefedert. Das Unternehmen verfügt über keine eigene Produktentwicklung, sondern partizipiert an der zentralisierten Produktentwicklung der Lambertz-Gruppe bei der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Aachen. Dort liegt neben der permanenten Weiterentwicklung des angebotenen Produktportfolios und einer nachfrageorientierten Anpassung der Rezepturen der Sortimentsartikel, der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit im Jahresgebäcksortiment und hier insbesondere bei modernen Gebäckmischungen und trendigen Snackprodukten auf Gebäckbasis. Im Vordergrund der Entwicklung stehen weiterhin vor allem Bio-Artikel, junge Snackartikel und vermehrt auch rein pflanzliche oder vegane Artikel. Die jüngsten Produkte aus der Lambertz-Unternehmensgruppe sind Schoko-Crunchies, Peanut-Bites und Bio-Vital-Snacks - hier ist das Unternehmen den neuesten Trends in Richtung "Snacking" und "To Go" gefolgt und hat diese auf der Internationalen Süßwarenmesse 2020 präsentiert. Damit gelingt es der Unternehmensgruppe nicht nur jüngere Verwender und Konsumentengruppen zu gewinnen, sondern mit solchen "Ganzjahresprodukten" wird das Geschäft - neben dem sehr guten Saisongeschäft - weiter entsaisonalisiert und ausgebaut. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen In seinem Anfang November 2019 veröffentlichten Jahresgutachten hatte der Sachverständigenrat bereits festgestellt, dass die deutsche Volkswirtschaft sich nach dem lang anhaltende Aufschwung nun im Abschwung befindet und seine Wachstumsprognose für das Jahr 2019 entsprechend mit einer Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,5% abgegeben. Auch für das Jahr 2020 wurde mit 0,9% ein eher schwaches Wachstum (noch vor Corona COVID 19) erwartet. Mit dem Ausbruch der globalen Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020, die laut Sachverständigenrat voraussichtlich den stärksten Einbruch der deutschen Wirtschaft seit Bestehen der Bundesrepublik verursachen wird, mussten diese Prognosen jedoch gänzlich revidiert werden. Danach erwartet der Sachverständigenrat für die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2020 in Folge der Corona-Pandemie nach einem kräftigen Einbruch im ersten Halbjahr und einer langsamen Erholung ab dem 3. Quartal 2020 insgesamt einen deutlichen Rückgang des BIP um -6,5%. Neueste Schätzungen gehen sogar von einem noch stärkeren Einbruch aus. Für das Jahr 2021 wird ein Wachstum des BIP um 4,9% prognostiziert, so dass das BIP frühestens im Jahr 2022 wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie liegen dürfte. Jeder Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt erheblichen Unsicherheiten, wobei es von großer Bedeutung sein wird, ob es gelingt den Pandemieverlauf sowohl national als auch global nachhaltig einzudämmen. Damit ist zu den bereits seit längerem bestehenden Risiken des unsicheren Ausgangs der Brexit-Verhandlungen und ungelöster Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, mit der Corona-Pandemie eine noch bedeutend stärkere Problematik hinzugekommen, die die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession geführt und den globalen Handel zwischenzeitlich nahezu zum Erliegen gebracht hat. Durch die Pandemie wurden die Herausforderungen, denen sich die deutsche Volkswirtschaft bisher vorwiegend zu stellen hatte, zwar erst einmal in die zweite Reihe gedrängt, jedoch wird es für die künftige wirtschaftliche Entwicklung auch darauf ankommen wie Deutschland die erforderlichen Investitionsprozesse zum technologischen und strukturellen Wandel, damit verbunden insbesondere die Digitalisierung und die Neuausrichtung der Klimapolitik, umsetzen und wie es dem demografisch bedingten Rückgang des Arbeitsvolumens begegnen wird. Andererseits liegt in einer so abrupten, trendbruchartigen Herausforderung auch immer eine Chance zur Erneuerung und noch schnelleren, strukturellen Anpassungen. Diese Chancen gilt es ebenso zu nutzen, sofern sie sich ergeben. Die deutsche Süßwarenindustrie blickt gemäß Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) auf ein gutes Jahr 2019 zurück. Die Inlandsproduktion konnte mengenmäßig um 4,6% und wertmäßig um 4,4% erhöht werden. Das Exportgeschäft verzeichnete ein Wachstum von mengenmäßig 1,7% und wertmäßig 3,9%. Auch die Produktgruppe Feine Backwaren, die u.a. Kleingebäcke, Kekse und Lebkuchen beinhaltet, verzeichnete für 2019 eine relevante Steigerung. So nahm die Menge um 4,6% und der Produktionswert um 7,0% zu. Die Gesamtproduktion der Feinen Backwaren beträgt für das Jahr 2019 rund 759.500 to, was einem Produktionswert von rund 2,2 Mrd. EUR entspricht. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Feinen Backwaren lag im Jahr 2019 bei 8,05 kg und konnte damit um rd. 5,9% gesteigert werden. Aufgrund der herbstlichen Temperaturen entwickelte sich das Saisongeschäft mit Herbst- und Weihnachtsgebäck im 4. Quartal 2019 sehr zufriedenstellend und auch die Exportentwicklung der Feinen Backwaren zeigt für 2019 Zuwächse. So konnte die Menge um 0,9% auf rd. 351.200 to und der Warenwert um 3,4% auf rd. 1,2 Mrd. EUR gesteigert werden. Bereits zu Beginn des Jahres 2020 wurden aufgrund der steigenden Kosten für Kakao und anderer Rohstoffe, Preiserhöhungen für Süßgebäck nicht ausgeschlossen. Des Weiteren ist das US-Geschäft für Gebäck aus Deutschland schon seit Oktober 2019 mit 25% Strafzöllen belegt und eine Weitergabe dieser Zusatzkosten ist kurzfristig nicht möglich. Für den Jahresverlauf 2020 werden daher bei einzelnen Unternehmen deutliche Rückgänge bis hin zum kompletten Wegfall des US-Geschäftes erwartet. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie kam es dann zu erheblichen, unvorhersehbaren Veränderungen. Während viele Wirtschaftssektoren im Frühjahr 2020 drastische Auftrags- und Umsatzrückgänge aufgrund des sogenannten "Lockdowns" verzeichnen mussten, waren für die Süßwaren- und Dauerbackwarenanbieter im deutschen Handel signifikante Zuwächse im 1. Halbjahr 2020 festzustellen. Gemäß IRI Süßwarenmonitor konnte auch die Produktgruppe Süßgebäck überdurchschnittlich zulegen und weist für die Monate Januar bis April 2020 einen Umsatz von 551,6 Mio.EUR (+ 10,6%) und ein Volumen von 97.511 to (+10,2%) aus. Laut dem GfK-Consumer Index verlief für die Süßwaren das 1. Halbjahr 2020 im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sehr erfolgreich mit einem zweistelligen Umsatzplus von mehr als 13 %. Den stärksten Zuwachs verzeichnen Dauerbackwaren mit 19%, gefolgt von Schokoladenwaren (+11%) und Zuckerwaren (+8%). Dennoch sieht die Süßwarenbranche sich nicht als Gewinner der Corona-Krise. So sind nach wie vor nicht alle Vertriebsorte wieder auf dem Niveau von vor Pandemieausbruch angekommen und viele Exportmärkte weisen - gerade wegen Corona - immer noch rückläufige Umsatztendenzen auf. Für das zweite Halbjahr 2020 ergeben sich damit große Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung, die maßgeblich von der Länge der Corona-bedingten Einschränkungen abhängig sein wird. Ein mögliches, erneutes Aufleben der Pandemie (2. Welle) im Herbst/Winter und ein damit einhergehender, erneuter "Lockdown" können zu noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Schäden führen. Neben dieser Unsicherheit bestehen unverändert große Herausforderungen aufgrund des beschlossenen Brexit (latentes Risiko eines "No Deal") und der nach wie vor mit Strafzöllen belegten US-Exporte. Sowohl Großbritannien als auch die USA stellen bedeutende Exportmärkte dar. Für das Exportgeschäft mit Großbritannien sind die praktischen Auswirkungen des Brexits aufgrund fehlender Regelungen noch nicht überschaubar. Die drohende Ausweitung der Strafzölle auf gesüßte Kekse auf Exporte in die USA stellen zudem einen erheblichen Kostennachteil für deutsche/europäische Unternehmen dar. Für die deutschen Hersteller ergeben sich zudem weitere Herausforderungen aus den volatilen Rohstoffmärkten, dem weiteren Fortschreiten der bereits heute schon sehr starken Handelskonzentration sowie den zunehmenden Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften. Die Unternehmen der Lambertz-Gruppe beziehen zur Herstellung Ihrer Produkte zahlreiche Rohstoffe, insbesondere auch Kuvertüre, Ölsaaten, Weizenmehl, Zucker sowie Kartonagen und Verpackungsfolien. Einige Rohstoffe unterliegen erheblichen Preisschwankungen die teilweise ernteabhängig, aber auch durch Marktspekulation bedingt sein können. Durch den Abschluss von Einkaufskontrakten versucht die Lambertz-Gruppe diese Preisschwankungen nach Möglichkeit weitgehend abzumildern. Auch die Wetterlage birgt ein nicht unbedeutendes Risiko, da die deutschen Süßwarenhersteller ohnehin schon mit hohen Energie- und Transportkosten zu kämpfen haben und ein langer, heißer Sommer die Kostenentwicklung u.a. durch notwendige Kühlung und Ernteausfälle weiter anheizen würde. Darüber hinaus sind lange, warme Temperaturperioden insgesamt hemmend für die Verbrauchernachfrage. Wie zuvor erwähnt ist der deutsche Markt für Süßwaren und Gebäck durch eine bereits heute schon sehr starke Konsolidierung des Handels sowie einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Für die Gesellschaften der Lambertz-Gruppe, die im Marken- und Handelsmarkensegment für Herbstgebäcke mit großem Abstand Marktführer sind, bedeutet der nach wie vor hohe Eigenmarkenanteil einen unverminderten Druck auf die Margen, der nur durch ein intensives Kostenmanagement und innovative Produkte abgefedert werden kann. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Ertragslage
Im Berichtsjahr realisierte die Gesellschaft einen Umsatz von 53.111 TEUR (Vorjahr 48.164 TEUR). Der Umsatzanstieg entfällt im Wesentlichen mit 4.879 TEUR auf die Umsätze mit anderen Unternehmen der Lambertz-Gruppe. Die Bestandsveränderung ist im Berichtsjahr um 2.281 TEUR (Vorjahr -884 TEUR) höher als im Vorjahr. Entsprechend weist auch der Materialaufwand eine erhebliche Erhöhung um 6.588 TEUR sowie der Personalaufwand um 895 TEUR auf, der die Erhöhung der Gesamtleistung weitgehend kompensiert. Die größten Zunahmen im Materialaufwand entfallen auf den externen Rohstoffbezug mit 4.453 TEUR, auf den externen Verpackungsbezug mit 547 TEUR und auf den gruppeninternen Zukauf von Fertigwaren mit 866 TEUR. Der Personalaufwand weist in Zusammenhang mit der erhöhten Gesamtleistung ebenfalls eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 895 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 4.647 TEUR leicht über dem Vorjahr (4.615 TEUR). Sie beinhalten insbesondere Verwaltungsaufwendungen aus der produktionsmengengesteuerten Gruppenumlage mit 2.361 TEUR (im Vorjahr 2.172 TEUR), sowie technische Kosten und Instandhaltungsaufwendungen mit 842 TEUR (im Vorjahr 1.069 TEUR). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag liegen um 271 unter dem Vorjahr. Ursächlich hierzu sind im Wesentlichen die Korrektur der Körperschaftssteuerrückstellung für das Vorjahr um 110 TEUR. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2019/2020 insgesamt mit einem Jahresüberschuss von 1.278 TEUR, der den des Vorjahres um 53 TEUR unterschreitet. Finanzlage Die LAC Beteiligungs GmbH, Aachen, wird in das bestehende Cashpooling mit der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Aachen, (Cashpool-Führerin) einbezogen. Aufgrund der hiermit verbundenen Konzentration der Liquidität der Unternehmensgruppe bei der Cashpool-Führerin hängt die Finanzierung der Gesellschaft und somit deren Finanzlage maßgeblich von der Reallokation finanzieller Mittel durch die Cashpool-Führerin innerhalb der Gruppe ab. Die Cashpool-Führerin stellt in diesem Zusammenhang insbesondere die benötigte Liquidität für die Finanzierung des Materialeinsatzes regelmäßig im Rahmen des Cashpooling zur Verfügung. Insgesamt ist somit für die Beurteilung der Finanzlage zum 30.06.2020 auf die Finanzlage der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Aachen, abzustellen. Diese verfügte zum Stichtag über liquide Mittel von insgesamt 69.419 TEUR. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit 71.363 TEUR um 1.452 TEUR höher als im Vorjahr (69.911 TEUR). Auf der Aktivseite zeigen sich die wesentlichsten Veränderungen in der Verminderung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen um 2.244 TEUR und in der Erhöhung der Vorräte um 1.769 TEUR und des Anlagevermögens um 1.392 TEUR. Die Erhöhung des Anlagevermögens beruht im Wesentlichen auf den Neuinvestitionen in technische Anlagen und Maschinen von 155 TEUR. Weitere 930 TEUR sind nach Fertigstellung aus den geleisteten Anzahlungen/Anlagen im Bau in die technischen Anlagen und Maschinen umgebucht worden. Die Erhöhung der Vorräte beruht im Wesentlichen auf dem höheren Bestand der Rohstoffe um 438 TEUR und der Fertigwaren um 1.034 TEUR. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen beinhalten mit 50.650 TEUR das Verrechnungskonto mit der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, das im Berichtszeitraum um 2.244 TEUR abgenommen hat. Auf der Passivseite zeigt sich im Wesentlichen einerseits die ergebnisbedingte Zunahme des Eigenkapitals um 1.278 TEUR sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 413 TEUR und anderseits die Abnahme der Rückstellungen um 302 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Veränderungen der Rückstellungen beruhen im Wesentlichen einerseits auf der Abnahme der Steuerrückstellungen um 777 TEUR und anderseits auf der Zunahme in den sonstigen Rückstellungen bei der Kontraktrückstellung um 205 TEUR, bei der Personalrückstellung um 178 TEUR und für die Rückstellung für ausstehende Rechnungen um 92 TEUR. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird auf Basis der finanziellen Leistungsindikatoren "Umsatz", "EBIT" (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern und Zinsen) und "Gesamtkapitalrendite" (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern und Zinsaufwand/Summe aus Eigen- und Fremdkapital) gesteuert. Diese Kennzahlen stellen sich zum 30. Juni 2020 wie folgt dar:
Die Umsätze des Unternehmens stiegen im Geschäftsjahr 2019/2020, entgegen dem im Vorjahr prognostizierten leichten Wachstum, um 4.947 TEUR. Ursächlich hierfür sind die gruppenbedarfsgesteuert angestiegenen Umsätze mit anderen Unternehmen der Lambertz-Gruppe um 4.879 TEUR. Insbesondere aufgrund der um 895 TEUR gestiegenen Personalaufwendungen konnte das Vorjahresniveau des EBIT und der Gesamtkapitalrendite jedoch nicht erreicht werden. Weiterhin werden für die laufende Beurteilung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie die Produktqualität und Kundenzufriedenheit herangezogen. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 258 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren in der Produktion 245 Mitarbeiter eingesetzt. Das Unternehmen ist über den Bundesverband der Süßwarenindustrie tarifgebunden und gehört in den Zuständigkeitsbereich der BG Nahrung und Genuss. Wie alle Werke der Lambertz-Gruppe ist das Unternehmen IFS-zertifiziert. Darüber hinaus misst das Unternehmen der Nachhaltigkeit bei der Verwendung von Rohstoffen große Bedeutung zu und verfügt entsprechend u.a. über die UTZ-Zertifizierung, die RSPO-Zertifizierung und handelt Produkte mit dem Fairtrade-Siegel. III. Prognosebericht Im Rahmen der Gesamtplanung wird für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020/2021 ein leichtes Umsatzwachstum sowie ein Betriebsergebnisses (EBIT) und Gesamtkapitalrendite auf Vorjahresniveau erwartet. Für das Geschäftsjahr 2020/2021 ist mit Kostensteigerungen durch steigende Materialpreise und Tariflöhne zu rechnen. Bei Rohstoffen, bei denen wir unmittelbare Preissteigerungen erwarten, haben wir durch Kontrakte das Preissteigerungsrisiko - wenn möglich - abgefedert. Neben Qualität und Preis rückt zunehmend die Versorgungssicherheit mit Rohstoffen in den Vordergrund. Die Rohstoffe werden deshalb laufend auf ihr Risiko bewertet und eine frühzeitige gesicherte Grundversorgung mit kritischen Rohstoffen wird verfolgt. Außerdem wird die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2020/2021 weitere Produktivitätssteigerungen umsetzen, die die Ertragslage verbessern sollen. IV. Chancen- und Risikobericht Unser Unternehmen ist wie alle Unternehmen der Nahrungsmittelbranche im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit allgemeinen wirtschaftlichen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, die das Geschäftsergebnis beeinträchtigen können. Das Unternehmen verfügt über Überwachungsinstrumente und ein Controlling, um Risiken aus der Geschäftstätigkeit rechtzeitig zu erkennen. Insgesamt wird das Risikoportfolio unter den Gesichtspunkten Überwälzung (Versicherung) sowie Vermeidung und Verminderung durch projektbezogene Umgestaltung von Geschäftsprozessen laufend beobachtet und bearbeitet. Unser Versicherungskonzept sieht vor, eine ökonomisch sinnvolle Begrenzung des Prämienaufkommens durch optimierte Selbstbehalte zu erreichen. Katastrophenrisiken und Risiken, die wichtige Unternehmensziele gefährden, haben wir angemessen versichert. Im Rahmen unseres Internen-Kontroll-Systems (IKS) bzw. Risikomanagementsystems benutzen wir zur Risikofrüherkennung Systeme, die anhand von Soll-Ist-Vergleichen auf Bilanz-, Ergebnis-, Cashflow- und Liquiditätsebene die laufende Entwicklung analysieren. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Revisionen und Überprüfungen des Versicherungsschutzes. Die grundsätzliche Einschätzung der Chancen und Risiken hat sich im Hinblick auf das Geschäftsjahr 2020/2021 im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Eine Einschätzung für das Geschäftsjahr 2021/22 ist zurzeit nur sehr schwer möglich. Neben die noch nicht abschätzbaren Risiken aus der Corona-Pandemie treten Verschärfungen oder Abschwächungen des durch die USA und Präsident Trump betriebenen Wirtschaftsprotektionismus und die noch nicht abgeschlossenen Brexit-Verhandlungen. Ein weiteres Risiko besteht hinsichtlich der Beschaffungsmärkte, da die weltpolitische Isolationshaltung der Türkei als bedeutender Lieferant von Haselnüssen aufrechterhalten wird und dadurch die bestehenden Handelsbeziehungen beeinträchtigt werden könnten. 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Im Umfeld der Süßwarenbranche besteht die Herausforderung flexibel auf die Veränderung des Konsumverhaltens mit Produktinnovationen bzw. -anpassungen zu reagieren um Umsatz- und Marktanteilsverluste zu vermeiden. Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlich guten Lage und hohen Beschäftigung in Deutschland zeigen die Verbraucher unverändert ein wachsendes Qualitätsbewusstsein und greifen zunehmend auf höherwertige Produkte zu. Der Gesundheitstrend hat die Süßwarenbranche nachhaltig erreicht. Der Kunde wird wählerischer und setzt sich stärker mit dem Thema Ernährung auseinander. So wurden auf der internationalen Süßwarenmesse 2019 nun auch mehr zuckerfreie oder zuckerreduzierte Produkte angeboten. Auch die Unternehmen der Lambertz-Gruppe arbeiten entsprechend dieser Entwicklung daran, Ihren Kunden vermehrt Genuss und Gesundheit gleichzeitig zu bieten. Grundsätzlich sind der Reformulierung jedoch aufgrund bestehender gesetzlicher Bestimmungen, aus technologischen Gründen und unter Aspekten der Produktqualität und -sicherheit Grenzen gesetzt und somit bleiben zuckerfreie Süßwaren eine Nische. Über den Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) kämpfen die Süßwarenhersteller gegen Forderungen aus der Politik, den Produzenten die Zuckerreduzierung per Gesetz vorzuschreiben. Da sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland bereits im Abschwung befand und erwartet wird, dass die Corona-Pandemie erhebliche finanzielle Einschnitte, veränderte Einkommensverhältnisse und damit verbunden auch ein verändertes Konsumverhalten auslösen wird, ist fraglich ob dieser Trend anhält. Ein weiteres Risiko besteht speziell im Saisongeschäft darin, dass die Witterungsbedingungen und eine damit einhergehende Kaufzurückhaltung der Konsumenten zusätzlich einen negativen Einfluss haben können. b. Ertragsorientierte Risiken Angebotsschwankungen auf den Rohstoffmärkten, die teilweise immer deutlicher werdenden Einflüssen durch spekulativ orientierte Fonds ausgesetzt sind, verursachen nicht bedarfsorientierte, unvorhersehbare Preissteigerungen, die kurzfristig auf den hochkonzentrierten Absatzmärkten nicht über Preiserhöhungen kompensiert werden können. Witterungsbedingte Einbrüche im Saisongeschäft können zu Verwertungsrisiken bei früh produzierter Saisonware führen. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in das Cashpooling mit der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Aachen, als Cashpool-Führerin (s. Erläuterungen zur Finanzlage) bestehen keine unmittelbaren finanzwirtschaftlichen Risiken bei der LAC Beteiligungs GmbH, Aachen, selbst. 2. Chancenbericht Von dem Geschäftsjahr 2020/2021 erwarten wir einen leichten Umsatzanstieg, den das Unternehmen mit der angestrebten Produktivitätssteigerung zur Verbesserung des Ertrags nutzen will. Die Lambertz-Gruppe plant ihre Marktanteile sowohl durch neue - u.a. anlassbezogene Produkte - als auch durch die Entwicklung von Produkten, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit entsprechen, auszubauen. So sind die Unternehmen der Lambertz-Gruppe Mitglied im "Forum nachhaltiger Kakao" und als Mitglied des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) an zahlreichen Aktivitäten für einen nachhaltigen Kakaoanbau aktiv beteiligt. Dadurch konnte im Jahr 2018 der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao in den in Deutschland verkauften Süßwaren auf 62% ausgebaut werden. Neben dem Ziel der Professionalisierung des Kakaoanbaus und der Verbesserung der Lebensverhältnisse der im Kakaoanbau tätigen Menschen, soll damit auch die Deckung des weltweit steigenden Bedarfs für die Zukunft gesichert werden. Chancen aus der Entwicklung neuer Produkte bieten sich voraussichtlich auch im Rahmen der Reformulierung von Süßwaren. So arbeitet die Lambertz-Gruppe daran, sich auf wandelnde Verbraucherwünsche einzustellen und neben den klassischen Produkten auch innovative Varianten mit reduziertem Zucker- bzw. Fettgehalt zu entwickeln. Um Kundenanforderungen und sich verändernden Marktbedingungen umgehend begegnen zu können, weisen die Unternehmen der Lambertz-Gruppe eine flexible Organisationsstruktur auf, die von Beschäftigten mit hoher Fachkompetenz getragen wird. In der aktuellen Studie "Höchste Reputation" des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) wird der Lambertz-Gruppe als Testsieger der Branche Süßgebäcke ein "herausragendes Ansehen" bescheinigt. Untersucht wurde für die Themenfelder Management, Nachhaltigkeit, Produktion und Service, Leistung als Arbeitgeber und Wirtschaftlichkeit das Ansehen von Unternehmen und Marken in Deutschland bei Kunden und Verbrauchern. 3. Gesamtaussage Die Lambertz-Gruppe ist aufgrund ihrer starken nationalen und internationalen Marktstellung für die Herausforderungen der Märkte sehr gut aufgestellt. Sie befindet sich auf einem stabilen Weg, der konsequent weiterverfolgt wird. Deshalb schauen wir mit großer Zuversicht auf die kommenden Jahre und setzen weiterhin alles daran, die Stellung des Unternehmens und der Lambertz-Gruppe insgesamt als führender Anbieter für Herbst- und Jahresgebäcke weiter auszubauen. Welche Auswirkungen die Corona-Krise auf die Wirtschaftslage und unsere Unternehmensentwicklung konkret nehmen wird, ist aktuell aber sehr schwer einschätzbar. Die Unternehmen der Lambertz-Gruppe haben jedoch sehr frühzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen, um mögliche Risiken beherrschbar zu halten.
Aachen, 28.09.2020 gez. Thomas Ulrich Wrede, Geschäftsführer gez. Manfred Hübschmann, Geschäftsführer BILANZ ZUM 30. JUNI 2020LAC BETEILIGUNGS GMBH, AACHENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019/20LAC Beteiligungs GmbH, AachenA. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Regelungen des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die LAC Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Aachen und ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Aachen mit der Nummer HRB 4069 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag gemäß § 267 Abs. 3 HGB die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf. B. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gliederungsschema nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich stetig angewendet. 2. Anlagevermögen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder zu Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Gegenstände werden - soweit abnutzbar - planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und unter Berücksichtigung der steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter werden in einen Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG eingestellt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten bewertet. Sofern von einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. 3. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt gemäß § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnittswert bzw. zum niedrigeren aktuellen Marktpreis zur Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei Zugrundelegung des Marktpreises am Abschlussstichtag ergibt sich eine Wertdifferenz von 120 TEUR. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse wurden neben Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Gemeinkostenzuschläge für Fertigungs- und Materialkosten berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bestände an fremdbezogenen Waren wurden zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der unter dem Vorratsvermögen ausgewiesenen Ersatzteile für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgte nach § 240 Abs. 3 HGB mit einem Festwert. 4. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel Der Ansatz der Forderungen, der sonstigen Vermögensgegenstände, des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Analog zum Vorjahr werden die bestehenden Verrechnungskonten aus gruppeninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen in der Bilanz zum 30. Juni 2020 gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gesondert unter den Forderungen gegen nahestehende Unternehmen ausgewiesen. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen beinhalten mit TEUR 50.650 zum Bilanzstichtag 30. Juni 2020 das Verrechnungskonto mit der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Aachen. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert angesetzt und betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 6. Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 75.000,00 (EUR 38.346,89). 7. Rückstellungen Bei den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen erfasst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 971 (im Vorjahr TEUR 793). 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherheiten sind nicht bestellt. 9. Angaben zu den Haftungsverhältnissen Unsere Gesellschaft hat sich gegenüber einem Kreditinstitut verpflichtet, mitzuhaften für einen Avalkredit der Fa. Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Aachen, der zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 3.528 in Anspruch genommen wurde. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis wird aufgrund der finanziellen Ausstattung der Unternehmensgruppe als gering eingeschätzt. 10. Künftige finanzielle Verpflichtungen Für die Gesellschaft ergeben sich aus laufenden Verträgen künftige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 596 (im Vorjahr TEUR 231). Hierbei handelt es sich überwiegend um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. 11. Aufteilung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden sämtlich im Inland erzielt und entfallen im Wesentlichen auf Backwaren und sonstige Warenlieferungen. 12. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Im Geschäftsjahr 2019/2020 wurden die Ersatzteile im Rahmen einer Inventur aufgenommen. Hieraus resultiert eine Bestandserhöhung in Höhe von TEUR 108. C. Sonstige Angaben 1. Organmitglieder Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2019/2020 die Herren Heiko Piossek, Geschäftsführer, (ausgeschieden zum 31. Juli 2019) und Thomas Ulrich Wrede, Geschäftsführer, (bestellt zum 01. August 2019) Manfred Hübschmann , Geschäftsführer (bestellt zum 01. Juni 2020). Während des Geschäftsjahrs 2019/2020 hatte die Gesellschaft einen Beirat bestehend aus den Mitgliedern: Herr Prof. Dr. Hermann Kittelberger-Bühlbecker, Aachen Beiratsvorsitzender Frau Fatima Zahra Kittelberger-Bühlbecker, Aachen Stellv. Beiratsvorsitzende, Dipl. Mathematikerin und Dipl. Informatikerin Herr Harald Lutz, Urbach Unternehmensberater (ausgeschieden zum 30. Juni 2020) Herr Prof. Dr. Claus-Peter Mossler, Aachen Rechtsanwalt Herr Michael Hähnel, Bad Zwischenahn Dipl. Kaufmann (bestellt zum 19. März 2020) Die Bezüge des Beirates beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr anteilig auf TEUR 44. 2. Angaben zum Anteilsbesitz
Es wurden folgende Umrechnungskurse verwendet: Eigenkapital 4,2520 PLN, Jahresergebnis 4,2912 PLN. Die LAC Beteiligungs GmbH, Aachen, ist Mutterunternehmen i.S.d. § 285 Nr. 14 HGB. Die Gesellschaft stellt einen Konzernabschluss auf, in den auch die Tochterunternehmen Lambertz Polonia Sp. z o.o., Ruda Slaska/Polen, Azuba Polska Sp. z o.o., Krakau/Polen, und Lebkuchen Kühlwein Verwaltungs-GmbH, Aachen, einbezogen werden. Über die Lebkuchen Kühlwein Verwaltungs-GmbH, Aachen, wird auch die Gesellschaft Henry Lambertz Inc., Fairfield/USA, in den Konzernabschluss einbezogen, da diese die Anteile zu 100 % hält. Die Beteiligung an der Violet Flame GmbH, Zürich/Schweiz, wird auch von der Lebkuchen Kühlwein Verwaltungs-GmbH, Aachen, gehalten. Diese Gesellschaft wird wegen untergeordneter Bedeutung für den Konzern gemäß dem Wahlrecht nach § 296 Abs. 2 HGB jedoch nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 3. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von dem Abschlussprüfer wurde für das Geschäftsjahr 2019/2020 folgendes Honorar für Abschlussleistungen berechnet:
5. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Ergebnisverwendungsvorschlag sieht vor, dass der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Aachen, den 28.09.2020 gez. Thomas Ulrich Wrede, Geschäftsführer gez. Manfred Hübschmann, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LAC Beteiligungs GmbH, Aachen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LAC Beteiligungs GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LAC Beteiligungs GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 11. Dezember 2020 Rödl
& Partner GmbH
gez. Groll, Wirtschaftsprüfer gez. Reidick, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2020 erfolgte am 11. Dezember 2020. |
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