Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 9730
Eingetragen
29.9.2005
Branche
Einzelhandel mit Brillen und KontaktlinsenGroßhandel mit FlachglasGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von Sonnenbrillen und Accessoires aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Davide Righetto
seit 2.1.2024
Geschäftsführer
Sergio Gonella
seit 24.11.2023
Prokura
Axel Raschke
seit 7.9.2023
Prokura
Paul Joseph Lippens
seit 17.6.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Maui Jim Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Maui Jim Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maui Jim Germany GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Maui Jim Germany GmbH, Braunschweig

A. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6% und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

b. Branchenentwicklung

Die Verunsicherung der Kunden in Folge steigender Verbraucherpreise führte insbesondere ab dem Sommer zu einer Kaufzurückhaltung in der Augenoptik. Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) ermittelte für 2023 einen Absatz der augenoptischen Branche in Deutschland von 12,2 Millionen Brillen (Vorjahr: 12,5 Millionen Brillen), ein Rückgang um 2,7 Prozent. Der Gesamtumsatz der Branche wird vom ZVA auf 6,8 Milliarden € geschätzt (Vorjahr: 6,7 Milliarden €), was einem Anstieg von 1,1 Prozent entspricht. Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag nach Angaben des Zentralverbandes zum Ende des Berichtszeitraumes bei rund 11.000 Geschäften (Vorjahr: 11.100 Geschäfte). Zugleich setzte sich der Konzentrationsprozess durch vertikale und horizontale Integration in der internationalen augenoptischen Branche fort. Im Jahr 2023 befanden sich in Deutschland rund 2.500 Filialen im Besitz der zehn größten Einzelhändler. Bei insgesamt rund 11.000 Geschäften entspricht dies einem Anteil von 23 Prozent (Vorjahr: 23 Prozent) an allen Geschäften.

c. Geschäftsmodell

Die Gesellschaft ist exklusiver Vertriebspartner im B2B Geschäft für das Gesamtsortiment der Maui Jim, Inc. Lahaina Hawaii/USA. In diesem Zusammenhang beliefern wir Optiker und Brillenfachgeschäfte mit Gestellen, Gläsern oder Komplettlösungen inklusive Zubehör. Diese vertreiben die Produkte dann an den Endkunden. Die Basis bilden dabei die von der Maui Inc. entwickelten und erprobten Produkte. Unsere Brillen können wir dabei sowohl als Serienprodukt als auch individuell auf den Endkunden abgestimmt zuliefern.

2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

a. Ertragslage

Insgesamt ist auch die Ertragslage stark von der auf Verbraucherseite spürbaren Verunsicherung geprägt. Der Umsatz hatte sich in den Vorjahren nahezu halbiert, dann jedoch wieder etwas erholt. Er liegt nahezu auf Vorjahresniveau bei EUR 11,2 Mio. Der Erholungseffekt setzte sich zwar zum Jahresbeginn fort, jedoch stagnierte die Entwicklung im Jahresverlauf zunehmend.

Der Materialaufwand erhöhte sich überproportional, was vor allem auf gestiegene Einkaufspreise aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung zurückzuführen ist. Diese Entwicklung konnten wir nicht vollumfänglich an unsere Kunden weiterreichen.

Aufgrund gesunkener Mitarbeiterzahlen verminderten sich die Personalaufwendungen.

Die sonstigen Aufwendungen verminderten sich insbesondere aufgrund gesunkener Marketingkosten. Die Abschreibungen waren im Vorjahr durch Einmaleffekte geprägt.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Das Anlagevermögen verminderte sich um planmäßige Abschreibungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich nochmals, im Gegenzug erhöhten sich die flüssigen Mittel. Es handelt sich dabei jeweils um Stichtagseffekte.

Die Gesellschaft ist insgesamt solide finanziert und konnte allen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.

3. Prognose-Vergleich / Gesamtaussage

Der gestiegene Umsatz sowie der unterproportional gestiegene Materialaufwand wurden durch gestiegene Personal- und sonstige Aufwendungen überkompensiert. Die Vermögenslage ist ausgeglichen. Das Working Capital ist insgesamt konstant.

Unsere Planung sah einen geringfügigen Umsatzanstieg voraus. Dieser ist tatsächlich geringer ausgefallen als erwartet.

B. Risiko- und Chancenbericht

Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen verschärfen den Kosten - und Wettbewerbsdruck spürbar. Nach wie vor ist der Verbraucherpreis das Argument Nr. 1 in der Werbung. Gleichwohl sehen auch wir einen deutlichen Trend zu mehr Qualitätsbewusstsein. Hier sind wir sehr gut positioniert und verfügen über ein gut etabliertes Absatznetz.

Den absatz- und beschaffungsmarktseitigen Preis- und Mengenrisiken begegnet das Unternehmen durch eine intensive Marktbeobachtung, ein detailliertes Controlling, hohe Flexibilität und langfristige und vertrauensvolle Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Hierbei unterstützt uns unsere Muttergesellschaft und die durch sie zur Verfügung stehende Struktur.

Betrachtet man die monetären Risiken, so sind diese als gering einzustufen. Eine permanente Überwachung des Liquiditätsstatus geben hier die notwendige Sicherheit. Aufgrund der guten Bonität der Kunden sowie eines kontinuierlichen Forderungsmanagements werden Ausfallrisiken minimiert.

Die Flexibilität und die Innovationskraft des Unternehmens stellen zugleich wesentliche Chancen dar. Schnelle und kurze Entscheidungswege sowie ein hoher Stand an Know-How in der Belegschaft tragen dazu bei, dass die langjährigen Kundenbeziehungen auf einem guten Fundament beruhen und kontinuierlich weiter ausgebaut werden können. Insofern wird die Gesellschaft ihre Position am Markt erfolgreich behaupten.

C. Prognosebericht

Für 2024 erwarten wir einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis sollte sich insgesamt durch angelaufene Kostensenkungsmaßnahmen verbessern. Das Ergebnis wird durch Auswirkungen aus der Neuordnung der Vertriebsstruktur geprägt sein. Durch diese Neuausrichtung wollen wir unsere Marke noch schneller und nachhaltiger auf dem Markt etablieren.

 

Braunschweig, den 18. Oktober 2024

Maui Jim Germany GmbH

Davide Righetto

Paul Joseph Lippens

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.217.435,55 6.584.214,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.084.379,35 1.205.314,20
7.301.814,90 7.789.528,88
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.372.456,97 1.328.063,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 769.482,13 432.514,21
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 690.879,16 2.844.684,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 233.453,79 147.476,47
1.693.815,08 3.424.674,92
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.808.892,37 2.856.921,57
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 51.512,70 127.490,71
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 173.772,00 160.900,00
15.402.264,02 15.687.579,53

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 11.300.000,00 11.300.000,00
III. Gewinnvortrag 2.763.845,23 2.640.721,17
IV. Jahresüberschuss 397.842,30 215.177,97
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 93.643,03 248.042,33
2. Sonstige Rückstellungen 705.355,40 959.520,66
798.998,43 1.207.562,99
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.369,20 109.859,35
2. Sonstige Verbindlichkeiten 112.208,86 189.258,05
116.578,06 299.117,40
15.402.264,02 15.687.579,53

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.155.078,83 11.211.351,15
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.557.113,67 4.384.480,16
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -7.474.228,60 -6.146.147,14
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.057.605,18 -4.571.931,49
b) Soziale Abgaben -620.142,96 -582.485,89
-3.677.748,14 -5.154.417,38
5. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -872.299,91 -1.579.152,38
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.063.292,16 -2.251.032,06
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR -6.247,87 (EUR -42.898,59)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -213.767,76 -240.055,87
8. Ergebnis nach Steuern 410.855,93 225.026,48
9. Sonstige Steuern -13.013,63 -9.848,51
10. Jahresüberschuss 397.842,30 215.177,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Maui Jim Germany GmbH, Braunschweig

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Maui Jim Germany GmbH, Braunschweig, ist nach den Vorschriften des HGB, des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden.

Bei der Maui Jim GmbH Germany GmbH handelt es sich nach § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter der Nummer HRB 9730 eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Nennwerten angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in üblichem Umfang Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die latenten Steuern wurden auf Basis der aktuellen Steuersätze ermittelt und basieren auf Ergebnisunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen des Geschäftsjahres, die erst in folgenden Geschäftsjahren zu Aufwand werden.

Die Steuerrückstellungen betreffen voraussichtliche Steuerzahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (letzte Seite des Anhangs) zu entnehmen.

b. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.000,00 und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage resultiert aus § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

c. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen und Personalrückstellungen.

d. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit über 5 Jahren.

e. Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse überwiegend im Inland.

f. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten nicht wiederkehrende Erlöse sowie Erträge aus Währungsumrechnung, Auflösung von Rückstellungen und Versicherungserstattungen.

g. Latente Steuern

Die latenten Steuern entfallen auf unterschiedliche Bewertungsansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz, im Wesentlichen im Anlagevermögen. Es wurde mit einem Steuersatz von 32 % kalkuliert.

4. Sonstige Angaben

a. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt wurden 47 (Vorjahr: 68) angestellte Mitarbeiter beschäftigt.

b. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Davide Righetto, Lantau/Hongkong

Paul J. Lippens, Peoria, Illinois, USA

Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer der Gesellschaft führen die Gesellschaft hauptberuflich.

Zum Prokuristen ist bestellt:

Axel Raschke, Braunschweig

Sergio Gonella, München

Die Prokuristen haben Einzelprokura.

c. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Fahrzeugleasingverträge mit jährlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 29).

d. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Braunschweig, den 18. Oktober 2024

Maui Jim Germany GmbH

Davide Righetto

Paul Joseph Lippens

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.065.053,17 0,00 0,00 9.065.053,17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.333.896,62 384.585,93 0,00 8.718.482,55
17.398.949,79 384.585,93 0,00 17.783.535,72
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.480.838,49 366.779,13 0,00 2.847.617,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.128.582,42 505.520,78 0,00 7.634.103,20
9.609.420,91 872.299,91 0,00 10.481.720,82
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.217.435,55 6.584.214,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.084.379,35 1.205.314,20
7.301.814,90 7.789.528,88

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Maui Jim Germany GmbH, Braunschweig:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maui Jim Germany GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maui Jim Germany GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlunge oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 18. Oktober 2024

ESC Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beatrix Arlitt, Wirtschaftsprüferin

Michael Kapitza, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsdaten:

Der Jahresabschluss für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 14.03.2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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