Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 4843
Vorher
NORDWEST-CHEMIE K. Kuhmichel GmbH
Eingetragen
20.2.1953
Branche
Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und KittenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Erzeugnissen von Hydro-Einkomponenten und -Zweikomponentenlacken und -Farbsystemen, insbesondere für die Lackierungen von Kunststoffen, aber auch von anderen Grundstoffen sowie die Herstellung von Spezial-Effektlacken, laserbaren Lacksystemen und anwendungstechnischen Hilfsmitteln, sowie der Erwerb, die Beteiligung, die Errichtung und der Betrieb von Unternehmen, Handelsgesellschaften und Anlagen und das Erbringen von Leistungen im Bereich Service, Beratung und Anwendungstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Detlev Schulze
seit 31.1.2018
Geschäftsführer
Jörg Iwanetzki
seit 30.11.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Jörg IwanetzkiJörg Iwanetzki Verwaltungs GmbH
70.00%
Detlev SchulzeDetlev Schulze Verwaltungs GmbH
30.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Doris Katzor
Am Haselbusch 22, 20855 Langenhagen
255.650 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NORDWEST-CHEMIE GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.383.218,19 1.480.947,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 939,00 394,00
II. Sachanlagen 1.382.125,80 1.480.399,80
III. Finanzanlagen 153,39 153,39
B. Umlaufvermögen 2.217.648,38 2.754.255,24
I. Vorräte 1.193.749,00 1.246.556,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 753.217,90 722.964,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 270.681,48 784.734,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.513,00 9.931,65
Aktiva 3.607.379,57 4.245.134,08

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 917.192,23 1.212.543,90
I. Gezeichnetes Kapital 255.650,00 255.650,00
II. Bilanzgewinn 661.542,23 956.893,90
davon Gewinnvortrag 956.893,90 840.276,55
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 48.382,00 61.400,00
C. Rückstellungen 183.017,60 598.025,00
D. Verbindlichkeiten 2.457.542,74 2.371.995,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.457.542,74 2.371.995,18
davon gegenüber Gesellschaftern 2.285.753,03 2.141.569,49
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.245,00 1.170,00
Passiva 3.607.379,57 4.245.134,08

Anhang

A.  Allgemeine Angaben

Die Firma NORWEST-CHEMIE GmbH, Hannover ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter der Nummer HRB 4843 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 ist nach den handelsrechtlichen Rech­nungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung ergänzender Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Bilanz der Gesellschaft wurde nach den Bestimmungen des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Auf die Aufstellung einer zusam­menfassenden Bilanz (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB) wurde aus Gründen der Klarheit verzichtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlust­rechnung oder im Anhang anzubringen sind, haben wir insgesamt im Anhang aufgeführt.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1, 2 HGB) ist beachtet worden.

Die Bewertungsmethoden weichen von denen des Vorjahres nicht ab. Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zugrunde (going-concern-Prämisse).

B.  Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte entsprechend den Bestimmungen des Handels­gesetzbuchs unter besonderer Berücksichtigung ertragsteuerrechtlicher Vorschriften. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die An­schaffungskosten um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussicht­lichen Nutzungsdauer vermindert worden. Abschreibung auf Gebäude erfolgte im Gleich­lauf mit den steuerrechtlichen Vorschriften des       § 7 Abs. 4 EStG.

In handelsrechtlicher Anwendung der steuerrechtlichen Bewertungsvorschrift § 6 Abs. 2a Einkommensteuergesetz wurden die Anschaffungskosten der beweglichen Vermögensgegenstände, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Die Abgänge werden zu den auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restwerten ausgebucht.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Bei den Herstellungskosten wurden Zuschläge für die Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Für veraltete und wertgeminderte Bestände wurden angemessene Abschläge vorgenommen.

Bei den Forderungen werden mögliche Ausfallrisiken grundsätzlich durch angemessene Einzewertberichtigungen berücksichtigt. Für das darüber hinausgehende, dem Forde­rungsbestand innewohnende latente Ausfallrisiko wurde ein pauschaler Abschlag von 1 % vorgenommen.

Für die Pensionsverpflichtung wurde die Rückstellungsbildung nach der projected-unit-credit-method mit einem Zinsfuß von 1,80 % p. a. (Vorjahr: 1,78 %) vorgenom­men. Zugrunde gelegt wurden für die Sterbewahrscheinlichkeit die Richttafeln von Klaus Heubeck 2018 G. Der Rententrend wurde mit 0 % unterstellt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem Betrag bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich war.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C.  Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen erfolgten linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Als Nutzungsdauer werden drei bzw. vier Jahre zu Grunde gelegt.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibun­gen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear und verteilen sich auf die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Für die Bemessung der Gebäudeabschreibungen haben wir die steuerlich zulässigen Abschreibungssätze zu Grunde gelegt.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit die Vermögensgegen­stände bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen sind.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgte bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu Anschaffungskosten, bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen zu Herstellungskosten, wobei hier der steuerliche Herstellungskostenbegriff zu Grunde gelegt wurde. Im Einzelfall erforderliche Wertberichtigungen wurden vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Eine Pauschalwertberichtigung besteht in Höhe von T€ 5,6 (Vorjahr: T€ 5,9).

In den sonstigen Vermögensgegenständen haben sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr alle Forderungen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022/2023 ist der Gewinnvortrag in Höhe von T€ 124 berücksichtigt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten bildet als Passivposten i.S.d. § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB die aus der öffentlichen Hand erhaltenen Investitionzuschüsse für einen Lackierautomaten und eine Perlmühle ab. Die Auflösung des Passivpostens erfolgt analog zur Nutzungsdauern des Lackierautomaten und der Perlmühle.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen: Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz und dem 10-Jahres- Durchschnittszinssatz beträgt T€ 1, er unterliegt der Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 6 Satz 2 HGB).

Des Weiteren sind in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen solche aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (T€ 1) sowie aus der Zinssatzänderung enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge grundsätzlich in Höhe des voraussichtlichen Rückzah­lungsbetrages für kurzfristige Verbindlichkeiten gebildet. Allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen wurde in ausreichendem Maß durch Bildung von Rückstellungen Rech­nung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtun­gen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten sowie Verpflichtungen gegenüber dem Personal aus nicht ge­nommenen Urlaubstagen.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben (wie bereits zum Vorjahresstichtag) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern, der Jörg Iwanetzki Verwaltungs GmbH, Langenhagen und der Detlev Schulze Verwaltungs GmbH, Lehrte. Die Verzinsung dieser Verbindlichkeiten erfolgt monatlich mit 0,1 % über dem 3-Monats-Euribor, solange dieser negativ war, mit 0,1% monatlich.

D.  Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In Bezug auf die Angabe der Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Nr. 4 HGB wird die größenabhängige Erleichterung des § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB in Anspruch genommen.

Im Berichtsjahr werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 3,4 (Vorjahr: T€ 4,9) ausgewiesen, von denen T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) auf die Geschäftsführung entfallen.

E.  Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

   2022/2023  2021/2022
Angestellte              28       30

In der nach § 267 HGB ermittelten Anzahl der im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeiter werden Auszubildende und Geschäftsführer nicht miterfasst.

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023 die Herren Jörg Iwanetzki, Langenhagen, und Detlev Schulze, Lehrte bestellt.

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag vor.

Hannover, 21. Dezember 2023

_________________________    __________________________
Jörg Iwanetzki       Detlev Schulze

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hannover, 21. Dezember 2023

gez.: Jörg Iwanetzki

gez.: Detlev Schulze


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2023 festgestellt.

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