Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 6150
Vorher
Achterberg Logistik GmbH
Eingetragen
3.11.1995
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenVermietung von Schienenfahrzeugen
Gegenstand
Der Betrieb von nationalen und internationalen Transportleistungen, die Vermietung von Fahrzeugen ohne Chauffeur, der Verkauf und die Vermittlung von Hilfs- und Betriebsstoffen für Fahrzeuge sowie von Fahrzeugen und die LKW-Spedition und die Abwicklung von Logistikprojekten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heike Weber-Möller
seit 5.4.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pampus Logistik-beteiligungsges.mbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Pampus Logistik-beteiligungsges.mbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Speralux GmbH

Iserlohn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30.9.2023

Speralux GmbH

Iserlohn

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 10.370,00 13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.153,00 2
12.523,00 16
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 43.401,00 49
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.693,00 2
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.589.334,00 2.088
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 18
2.634.428,00 2.158
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 30.434,44 31
2. Waren 17.471,26 38
47.905,70 68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.380.453,63 2.562
2. Sonstige Vermögensgegenstände 229.321,83 35
1.609.775,46 2.597
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 78.488,16 262
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 20.948,64 26
4.404.068,96 5.127

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPTAL
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Kapitalrücklage 2.022,60 2
III. Gewinnvortrag 1.618.228,60 1.582
IV. Jahresüberschuss 407.076,78 1.036
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 122.473,53 340
2. Sonstige Rückstellungen 479.426,23 583
601.899,76 922
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.676.849,12 1.380
2. Sonstige Verbindlichkeiten 71.992,10 178
1.748.841,22 1.558
4.404.068,96 5.127

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.10.2022 bis 30.9.2023

Speralux GmbH

Iserlohn

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 21.736.143,28 25.753
2. Sonstige betriebliche Erträge 357.532,64 308
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.186.504,00 -2.901
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.307.360,90 -13.299
-13.493.864,90 -16.200
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.619.094,13 -3.753
b) Soziale Abgaben -785.792,58 -823
-4.404.886,71 -4.575
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -853.225,03 -704
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.679.606,12 -2.999
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.388,03 6
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.175,40 -2
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -209.086,90 -504
10. Ergebnis nach Steuern 453.218,89 1.083
11. Sonstige Steuern -46.142,11 -47
12. Jahresüberschuss 407.076,78 1.036

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23

Speralux GmbH

Iserlohn

1. Allgemeines; Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Speralux GmbH hat ihren Sitz in Iserlohn und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn in der Abteilung B unter der Nr. 6150 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 288 HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB wurden beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßiger, linearer Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibung des Firmenwertes erfolgt planmäßig linear über 15 Jahre, da dies dem Zeitraum entspricht, über den der Firmenwert voraussichtlich genutzt wird.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, soweit abnutzbar, bewertet. Die Abschreibungen werden linear oder degressiv vorgenommen. Die Abschreibungssätze und die Nutzungsdauern richten sich nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Innerhalb der Vorräte wurden die Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegendem Wert bewertet. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert oder mit den niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken sowie allgemeinen Kreditrisiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

3. Angaben zum Jahresabschluss

3.1 Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter dieses Anhangs zu entnehmen.

Verbindlichkeiten

Die erforderlichen Angaben zu den Verbindlichkeiten sowie die gewährten Sicherheiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dieses Anhangs dargestellt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

TEUR
- Verpflichtungen aus dem Personalbereich 217
- Ausstehende Rechnungen / sonstige 202
-Jahresabschlussaufwendungen 60
479

3.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 0,02 EUR (Vorjahr: 0,09 EUR) Erträge aus der Währungsumrechnung.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position enthält 1.027,49 EUR (Vorjahr: 2.295,44 EUR) Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen.

4. Sonstige Angaben

4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Da Dauerschuldverhältnisse vorliegen, werden im Folgenden die Jahresbeträge und Verpflichtungsdauern angegeben:

TEUR Dauer der Verpflichtung insgesamt
Miet- und Pachtverpflichtung
Grundstücksmiete 215 unbegrenzt
Mietverträge LKW 65 17 Monate
LKW-Leasing 5 2 Monate
PKW-Leasing 8 14 Monate

Darüber hinaus besteht einmalig ein Kaufpreisschuldverhältnis in Höhe von 900 TEUR aus Sach- und Finanzinvestitionen.

4.2 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023/2024 wurde der Geschäftsbereich Werkverkehr der Bauer GmbH unter Einschluss des Fuhrparks des Einzelunternehmens K. Bauer-Sasse erworben. Aufgrund des Erwerbs wurde ein zusätzliches Geschäft im Bereich Werkverkehr implementiert. Wir sehen Chancen, bei diesen Kunden weitere Aufträge zu generieren und damit das Geschäft auszubauen.

4.3 Angaben zum Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Pampus Logistikbeteiligungsgesellschaft mbH, Iserlohn (Amtsgericht Iserlohn, HRB 6142).

4.4 Organmitglieder

Das Geschäftsführungsorgan der Speralux GmbH bestand im Geschäftsjahr 2022/23 aus folgendem Mitglied:

- Frau Heike Weber-Möller, Iserlohn, Betriebswirtin HWF; FR Verkehr

Die Geschäftsführerin ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4.5 Angaben zu Mitarbeitern

Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden durchschnittlich beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 70
Angestellte 40
110

 

Iserlohn, den 10. April 2024

Speralux GmbH

gez. Heike Weber-Möller

Anlagengitter 2022/23

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 64.679,23 4.092,75 0,00 0,00 68.771,98
2. Geschäfts- oder Firmenwert 127.500,00 0,00 0,00 0,00 127.500,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 192.179,23 4.092,75 0,00 0,00 196.271,98
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 139.912,91 0,00 0,00 0,00 139.912,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 44.103,22 0,00 0,00 0,00 44.103,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.364.782,21 1.407.963,30 1.086.926,35 0,00 6.685.819,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.400,00 0,00 18.400,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.567.198,34 1.407.963,30 1.105.326,35 0,00 6.869.835,29
Summe Anlagevermögen 6.759.377,57 1.412.056,05 1.105.326,35 0,00 7.066.107,27
Abschreibungen
1.10.2022 Zugänge Abgänge Zuschreibungen Umbuchungen 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 51.394,23 7.007,75 0,00 0,00 58.401,98
2. Geschäfts- oder Firmenwert 125.180,00 167,00 0,00 0,00 125.347,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 176.574,23 7.174,75 0,00 0,00 183.748,98
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 90.520,91 5.991,00 0,00 0,00 96.511,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 42.171,22 239,00 0,00 0,00 42.410,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.276.441,21 839.820,30 1.019.776,35 0,00 4.096.485,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.409.133,34 846.050,30 1.019.776,35 0,00 4.235.407,29
Summe Anlagevermögen 4.585.707,57 853.225,05 1.019.776,35 0,00 4.419.156,27
Buchwerte
30.9.2023 30.9.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen 10.370,00 13.285,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.153,00 2.320,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 12.523,00 15.605,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 43.401,00 49.392,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.693,00 1.932,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.589.334,00 2.088.341,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 18.400,00
Summe Sachanlagen 2.634.428,00 2.158.065,00
Summe Anlagevermögen 2.646.951,00 2.173.670,00

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Stand zum 30.9.2023 insgesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.676.849,12 1.676.849,12 0,00 0,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 71.992,10 71.992,10 0,00 0,00
davon a) aus Steuern a) 69.860,36
( Vorjahr: 135.996,97 )
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit b) 1.882,51
(Vorjahr: 3.089,78 )
1.748.841,22 1.748.841,22 0,00 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Speralux GmbH

Iserlohn

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind eine international tätige Spedition mit eigenem Fuhrpark und Lagerhaltung mit Schwerpunkt in NRW. Wir wickeln Transporte im Stückgut, Teilladungs- und Ladungsbereich sowie Exporte ab. Dazu gehören auch Exporte von Containern, Übergrößen und Luftfracht.

2. Forschung und Entwicklung

nicht vorhanden

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2022/2023 lag die Herausforderung darin, die Geschäfte nach der Corona-Pandemie und dem immer noch laufenden Krieg zwischen der Ukraine und Russland weiter voran zu treiben und die Tonnage zufriedenstellend und pünktlich für unsere Kunden von A nach B zu transportieren.

Durch ein gutes Personalmanagement in den letzten Jahren, sowie einem engen Kommunikationsaustausch zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern, konnten die Anforderungen unserer Kunden gehalten und weiterhin erfüllt werden. Es gab in der Zeit krankheitsbedingte Personalausfälle, die gut kompensiert werden konnten. Es wurde in einigen Bereichen weiterhin Homeoffice Arbeitsplätze angeboten und angenommen. Die Digitalisierung hat uns die erhofften Vorteile und damit die Stabilität im Unternehmen gebracht.

Das Geschäftsklima für NRW/Logistikindex der befragten Transport- und Logistikunternehmen äußert eine besonders negative Zukunftseinschätzung: nach wie vor hohe Energiekosten ohne verlässliche Perspektive auf Alternativen. Die Folgen sinkender Nachfrage und verringerter Transportvolumina zeigen weiterhin ihre Wirkung.

Laut NRW.LOGISTIKINDEX präsentierte sich im Jahresverlauf 2023 der Indikatorwert sehr volatil und platziert sich im Dezember abschließend tief im negativen Bereich. Einzig im Februar und April kletterte der Wert über die Nullmarke und gab damit kurzen Anlass zur Hoffnung auf eine positive Entwicklung. Ausgehend vom Tiefstand im August hat sich das Branchenklima aber als sprunghaft erwiesen: In den Befragungen wechselten optimistische und pessimistische Einschätzungen auf Bundes- und Landesebene einander ab. Gespiegelt wird damit die große Unsicherheit für Logistiker, die von Krisen, Inflation und rückläufigen Transportvolumina getrieben ist.

Die Erwartungen an das Logistikgeschäft 2024 sind folglich gedämpft - die Unternehmer rechnen mit einem anhaltend negativen Geschäftsklima und rückläufigen Beschäftigungszahlen in den Betrieben. Weitere Kostensteigerungen werden befürchtet - die Preise können laut Einschätzung der Befragten vermutlich nicht adäquat angepasst werden. Damit formuliert die Branche zum wiederholten Mal eine skeptische Erwartung an ein Folgejahr.

2. Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Wir können für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz von 21,7 Mio. € verzeichnen. Damit wurde das Umsatzniveau des Vorjahres aufgrund einer verschlechterten Auftragslage nicht erreicht. Die Umsätze des eigenen Fuhrparks sanken um 11,9 %.

b) Investitionen

Fuhrpark

Im Fuhrpark wurden 10 Sattelzugmaschinen (SZM) ausgetauscht bzw. zusätzlich gekauft. Erworben wurden 2 SZM der Marke Mercedes im Wert von 216 T€, 2 SZM der Marke DAF im Wert von 128,5 T€, 4 SZM der Marke MAN im Wert von 584,8 T€. Dazu wurde 1 MAN Pritsche mit Plane in Höhe von 34,8 T€ gebraucht gekauft.

Verkauft wurden insgesamt 12 Sattelzugmaschinen, 1 Motorwagen, 1 Mafi, 10 Auflieger, 1 3-Achs-Auflieger,

Lagerbereich

Im Lagerbereich wurden 2 E-Stapler der Marke Linde gekauft und die ältesten Diesel-Stapler ausrangiert, eine Investition in Höhe von 121,6 T€. Eine Kehr- und Saugmaschine wurde gekauft, Kosten 4,5 T€.

Aufgrund von gestiegenen Anforderungen in den Stückgutkooperationen und zur Kontrolle und Optimierung von Prozessen wurde ein "APACHE", ein Wiege- und Messsystem der Firma AKL gekauft. Investitionskosten in Höhe von 95 T€.

Verwaltung/IT

Aufgrund der fortlaufenden Digitalisierung und Cyberkriminalität wurde u.a. in Software, Anti-Viren-Programme und größere Bildschirme investiert.

Es wurden Navigationsgeräte der Marke "Tom Tom Lkw" für unsere Auszubildenden Berufskraftfahrer angeschafft, Dash Cam in Lkws angebracht, Smartphones gekauft und weiterhin in die Sicherheit der IT-Struktur investiert.

Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt rund 28 T€.

Die Telefonanlage wurde für Investitionskosten in Höhe von 27,5 T€ ausgetauscht und ein weiterer Bürobereich wurde klimatisiert mit Aufwendungen in Höhe von 4 T€.

Werkstatt

In der Werkstatt wurden Werkzeuge im Wert von rund 1,1 T€ angeschafft.

c) Personal- und Sozialbereich

Der Personalbedarf wurde in den einzelnen Bereichen überprüft und wenn möglich angepasst. Der Personalbestand sank im Jahresdurchschnitt um 12 Personen. Reparaturen werden extern vergeben und alle neuen Fahrzeuge sind mit Full-Service-Verträgen ausgestattet.

Wir setzen weiterhin auf Ausbildung, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Es wird ausgebildet im Bereich Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Berufskraftfahrer/-in, Fachlagerist/-in und Fachkraft für Lagerlogistik.

Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 bildeten wir durchschnittlich 15 Auszubildende über alle genannten Ausbildungsberufe aus.

d) Sonstiges

Das Förderprogramm "de Minimis" wurde im Jahr 2022/2023 mit 33 T€ ausgeschöpft.

3. Lage

a) Ertragslage

Bei einem gesunkenen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr 2021/2022 konnten wir folgenden cash flow erwirtschaften:

2022/2023 2021/2022
Jahresüberschuss 407 T€ 1.036 T€
Abschreibungen 853 T€ 704 T€
Cash Flow 1.260 T€ 1.740 T€

Der in 12 Monaten erwirtschaftete cash flow von 1.260 T€ liegt um 27,6 % unter dem cash flow aus dem Geschäftsjahr 2021/2022. Die Minderung resultiert, analog zum gesunkenen Umsatz, aus der verschlechterten Auftragslage.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Das Unternehmen benötigt kein Fremdkapital.

Ein Pkw und 2 SZM der Marke DAF laufen über Leasingverträge, 3 SZM der Marke DAF über Mietverträge. Der restliche Fuhrpark, rund 90 %, befindet sich im Eigentum. Umfangreiche Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 im Bereich Fuhrpark durchgeführt.

c) Vermögenslage

Das Eigenkapital liegt bei 2.053 T€. Die Eigenkapitalquote beläuft sich somit auf 46,6 % bei einer Bilanzsumme von 4.404 T€. Im Vorjahr lag das Eigenkapital bei 2.646 T€ bei einer Bilanzsumme von 5.126 T€. Damit ist das Eigenkapital ausschüttungsbedingt leicht gesunken.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash Flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen.

Die Umsatzrendite beträgt 2%. Sie ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 4% gesunken.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 198 T€ und liegt somit um 23 T€ unter dem Niveau des Vorjahres von 211 T€. Der Grund liegt in einer verschlechterten Auftragslage und dem damit verbundenen gesunkenen Umsatz.

Der Cash Flow beträgt im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 1.260 (Vorjahr: TEUR 1.740). Die Verringerung des Cash Flow resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Jahresüberschusses.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt gleichwohl als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Nach wie vor befinden wir uns im Krisenmodus. Nach Corona, dem Ukraine Krieg, der immer noch anhält, sind die Erwartungen für das kommende Jahr 2024 weiterhin durchwachsen.

Wir erwarten, dass die Wirtschaft sich nicht erholt und die Kosten weiter steigen. Der Fachkräftemangel, der sich auf alle Branchen ausgebreitet hat, belastet alle Unternehmen, während die Personalkosten stetig steigen. Es ist außerdem nicht abzusehen, welcher Frachtraum in den kommenden Monaten benötigt wird.

Die Erwartungen an die Kostenentwicklung in den kommenden drei Monaten fallen auf Landes- und Bundesebene ebenfalls einheitlich aus: Die deutliche Mehrheit (62%) der befragten Transport- und Logistikunternehmer aus NRW geht weiterhin von einem steigenden Kostenniveau aus. Die Unternehmen im Bund sehen das ähnlich: 69% rechnen mit einer Kostenzunahme. Beide Vergleichsgruppen sind sich einig: Mit Kostensenkungen im ersten Quartal sei nicht zu rechnen. Damit setzt sich die Notwendigkeit fort, mit auf bereits hohem Niveau stagnierenden beziehungsweise sogar weiter steigenden Kosten kalkulieren zu müssen.

Unsere Umsatzerlöse entwickelten sich in der Zeit vom Oktober 2023 bis März 2024 weiterhin weniger erfreulich als noch in den Vorjahren. Das Umsatzvolumen konnten wir im Vergleich zu den Vorjahren nicht erreichen.

Unser Ziel ist, die Umsatzerlöse im kommenden Geschäftsjahr mindestens zu halten. Das heißt, intensive Kundenpflege zu betreiben, damit die Kundenzufriedenheit, Stabilität und Sicherheit im Unternehmen weiterhin bestimmende Faktoren sind.

Als zusätzliche Unterstützung und Maßnahme wurde im Oktober 2023 die Spedition Bauer in Neuenrade gekauft und damit ein zusätzliches Geschäft im Bereich Werkverkehr implementiert. Wir sehen Chance bei diesen Kunden weitere Aufträge zu generieren und damit das Geschäft auszubauen.

Wir erwarten weiterhin ein positives Jahresergebnis, welches aus momentaner Sicht leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. Aufgrund des ebenfalls sinkenden Umsatzniveaus erwarten wir eine stabile Umsatzrendite bei sinkendem Umsatz pro Mitarbeiter.

Wir sind zuversichtlich, auch zukünftig in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Der Ukraine Krieg hat immer noch Einfluss auf die Weltwirtschaft und stellt weiterhin ein Risiko dar. Die hohen Rohstoff- und Energiepreise bringen Unternehmen teils an ihre Grenzen und führen zu Insolvenzen.

Die gewohnte wirtschaftliche Stabilität, wie in den Jahren vor Corona, ist momentan nicht gegeben, verunsichert viele Unternehmen und hemmt Investitionen.

Es herrscht eine gedämpfte Erwartungshaltung an das 1. Quartal 2024. Der negativen Entwicklung im Verlauf des vierten Quartals folgend, ist die Erwartungshaltung an die kommenden drei Monate ebenfalls zurückhaltend formuliert: So befürchten 37% der NRW-Logistiker (Bund: 39%) eine schlechtere Entwicklung. Gegenüber der Erwartung in Q3/2024 entspricht dies einem Anstieg um 18 Prozentpunkte in NRW sowie um 10 Prozentpunkte auf Bundesebene. 43% erwarten eine gleichbleibende Situation (Bund: 41%), die aber - bezogen auf die saisonale Lage - tendenziell kritisch zu betrachten sein wird. Immerhin jeder fünfte Unternehmer beider Vergleichsgruppen ist jedoch optimistisch und erwartet im nächsten Quartal eine günstigere Geschäftslage.

Für die kommenden drei Monate gehen die Unternehmer in NRW mehrheitlich (57%) von unveränderten Preisen aus. Die übrigen 43% erwarten sogar, den anhaltenden Kostensteigerungen im aktuellen Quartal mit Preissteigerungen begegnen zu können (Bund: 48%). Kurzfristige Preissenkungen scheinen damit, zumindest in der Erwartung der Unternehmer, vorerst vom Tisch - nachdem dies in der letzten Quartalserhebung Ende September noch jeder vierte Betrieb in Bund und Land befürchtet hatte.

Der Ausblick auf die Geschäftsentwicklung 2024 fällt ambivalent mit einer Tendenz zur Skepsis aus. Darin spiegelt sich, angesichts anhaltender Krisen, die Unsicherheit und Zwiespältigkeit der Branche wider. Zwar gehen 38% der NRW Unternehmer (Bund: 28%) von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, allerdings erwarten genauso viele Befragte (Bund: 45%) eine Verschlechterung. Nur jeder vierte Betrieb in NRW (Bund: 27%) rechnet mit einer günstigeren Entwicklung. In der Einschätzung der Kostenentwicklung sind sich die Befragten weiterhin einig: Es wird auch 2024 teurer. 62% der nordrhein-westfälschen Betriebe erwarten Steigerungen, 38% gehen von einem gleichbleibenden Niveau aus.

In der bundesweiten Vergleichsgruppe prognostizieren 73% Kostensteigerungen und 27% stagnierende Kosten. Allerdings erwarten nur rund 40% der Unternehmen in NRW (Bund: 55%), als Reaktion auf die steigenden Kosten 2024 auch höhere Preise am Markt durchsetzen zu können.

Für die Speralux ist die aktuelle Marktsituation aufgrund der verschlechterten Auftragslage herausfordernd. Etliche unserer Kunden befinden sich seit Monaten in der Kurzarbeit. Dadurch fehlen Aufträge und der Umsatz ist entsprechend zurückgegangen.

2. Chancenbericht

Der Fuhrpark wurde an die veränderte Lage am Markt angepasst. Wir sind nach wie vor in der komfortablen Lage unseren eigenen Fuhrpark gut auszulasten, auf Schwankungen mit festfahrenden Unternehmern individuell zu reagieren oder die Transportaufträge auf dem Spotmarkt zu verkaufen. Wir gewährleisten damit eine relativ stabile Situation.

Die weiterhin hohen Spritkosten geben wir in Form eines so genannten Dieselfloater an all unsere Kunden weiter. Dieser wird mit einem zweimonatigen Versatz auf die Frachten berechnet Die Zeitspanne können wir durch eine gute Liquidität überbrücken.

Auch die erneute Anpassung der Mautkosten zum 01.12.2023 geben wir an unsere Kundschaft weiter und weisen diese für die Transparenz separat auf unseren Rechnungen aus.

Zudem sehen wir Chancen, aufgrund unserer guten Bilanzstruktur, weitere Kunden zu gewinnen und damit die Auslastung unseres Fuhrparks weiterhin sicher zu stellen.

Der Fachkräftemangel und die damit verbundenen Herausforderungen adäquates Personal zu finden, ist eine schwierige Aufgabe. Unterstützend setzen wir weiterhin, auch im Jahr 2024, auf Ausbildung im Bereich der Berufskraftfahrer, Fachlageristen und Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung.

Zudem schulen wir Inhouse und kaufen externe Schulungen ein. Wir versuchen die Arbeitsplätze in Form von u.a. flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice attraktiv zu halten und gehen zusätzlich auf Wünsche der Mitarbeiter ein, um Sie langfristig an das Unternehmen zu binden.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir neben den Auswirkungen eines schwankenden Marktes auch in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Hinzu kommt der weiter anhaltende Fachkräftemangel speziell im Bereich der Kraftfahrer.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Wir wollen am Markt durch qualitativ hochwertige Leistung und optimalen Service bestehen und die Weiterentwicklungen unserer Kunden nicht verpassen. Unsere Mitarbeiter sind bereit, diesen Weg weiterhin gemeinsam mit uns zu bestreiten.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen gegenüber unseren Kunden und Guthaben sowie Kontokorrentkredite bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Sämtliche Kunden sind Kredit versichert.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Speralux GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Speralux GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Speralux GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, den 10. April 2024

wbs Wilhelm Braune GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. R. Pfeil, Wirtschaftsprüfer

gez. A. Eicken, Wirtschaftsprüfer

Sonstiges - Feststellung 30.9.2023

Der Jahresabschluss der Speralux GmbH zum 30.09.2023 wurde am 7. Mai 2024 festgestellt.

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