LYB CLCS Sales DE GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rinos Muchenagumbo seit 29.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Thomas Günnewig seit 7.9.2022 | Vorstandsmitglied |
Robert M. Riegler seit 30.8.2006 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LUCOBIT AktiengesellschaftWesselingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Eingetragen Amtsgericht Köln HRB 44797Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die LUCOBIT Aktiengesellschaft (im Folgenden auch "LUCOBIT AG" oder "Gesellschaft" genannt) mit Sitz in Wesseling wurde mit der Satzung vom 13. März 2000 gegründet und wird im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 44797 geführt. Die LUCOBIT AG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Aktiengesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 288 HGB Gebrauch. Der Jahresabschluss wurde in EUR aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und gegebenenfalls vermindert um Anschaffungspreisminderungen, sowie vermindert um lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden entsprechend den steuerlichen Regelungen im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Ein Anlagespiegel ist als Anlage des Anhangs dargestellt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung getragen. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden mit dem Nennwert bewertet. Es besteht kein Währungsrisiko, da im Jahr 2023 alle Umsätze in Euro abgewickelt wurden. Die Sonstigen Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der jeweiligen Ausgaben angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. Ein Rückstellungspiegel ist unter Punkt 3 "Angaben zur Bilanz" beigefügt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Nennwert oder mit ihrem höheren Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2023 ist in den Anlagen zum Anhang dargestellt. Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:
* Wechselkurs: Alg. Dinar, Stand 31.12.2023: 1
Dinar = 0,00675 EUR
** Wechselkurs: CNY, Stand 31.12.2023: 1 CNY =
0,1278 EUR
**** Pegon GmbH (Stand vorläufig)
Die POLYFIN AG erzielte im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,455 Mio. €. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen EUR 640.000 (VJ: EUR 640.000). Es handelt sich um eine Darlehensforderung an die POLYFIN AG. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 0,00 (VJ: 0,00). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen EUR 111.016,50 (VJ: 111.016,50). Davon sind EUR 111.016,50 aus Lieferungen und Leistungen (VJ: 111.016,50). Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 450.000 ist in 450.000 auf den Namen lautende Stückaktien im rechnerischen Nennbetrag von je 1,00 EUR eingeteilt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt nun EUR 4.503.136,27 (Vorjahr: EUR 4.712.347,93) Die Eigenkapitalquote beträgt 62 % (Vorjahr: 62,7 %). Das genehmigte Kapital beträgt EUR 204.750,00. Die Steuerrückstellungen beliefen sich zum 31.12.2023 auf TEUR 282 (VJ: 274 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen betragen insgesamt TEUR 244 (VJ: 442 TEUR). Diese betreffen Rückstellungen für den Aufsichtsrat, die Berufsgenossenschaft, die Abschlussprüfung und weitere sonstige Rückstellungen. Die weiteren sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, Gewährleistungen und variable Zinsaufwendungen. Die Zusammensetzung der Rückstellungen ergibt sich aus dem beigefügten Rückstellungsspiegel:
In den Steuerrückstellungen sind für das laufende Jahr 8.155 EUR enthalten. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch ein Pfandrecht an Aktien eines Unternehmens, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht, gesichert. Finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB zum 31. Dezember 2023 ergeben sich im Wesentlichen aus Dienstleistungs-, Miet-, Mietkauf-, Leasing- und Rahmenverträgen sowie Verpflichtungen aus dem PA (Production Agreement):
Die folgende Aufstellung erläutert die Zusammensetzung: Sonstige finanzielle Verpflichtungen 2024 und 2025 - 2027
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die LUCOBIT AG hat das Jahr 2023 mit einem Umsatz von 25,28 Mio € (Vorjahr: 40,08 Mio €) abgeschlossen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1 TEUR umfassen im Wesentlichen periodenfremde Erträge. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.453 (VJ: TEUR 1.504) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 51 vermindert. Sie umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen (TEUR 262), Versicherungen (TEUR 354), Raumkosten (TEUR 145), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 146) sowie Fahrzeugkosten (TEUR 115). 5. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 18 (VJ 17) Mitarbeiter beschäftigt. Diese setzten sich zusammen aus 3 leitenden Angestellten und 15 Angestellten. Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: - Herr Robert M. Riegler, Dipl.-Ing., Architekt, Böhl-Iggelheim, Vorstand Finanzen (CFO)
Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen:
Die Gesamtbezüge (brutto) des Vorstandes betrugen für den Zeitraum der Vorstandstätigkeiten EUR 528.000. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten EUR 21.000,00. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende in Höhe von 0,90 € je Aktie auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Wesseling, 07. Juni 2024 Thomas Günnewig, Vorstand (CEO) Robert Riegler, Vorstand (CFO) Rinos Muchenagumbo, Vorstand (CSO) Anlagenspiegel zum 31.12.2023 Anlage zum Anhang
Lagebericht zum 31. Dezember 2023I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die LUCOBIT Aktiengesellschaft (im Folgenden auch "LUCOBIT AG") mit Sitz in Wesseling ist unter der Nummer HRB 44797 im Amtsgericht Köln eingetragen. Die LUCOBIT AG ist seit 13. März 2000 im Bereich der Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Qualitätswerkstoffen für die kunststoffverarbeitende Industrie tätig. Nach der Klassifizierung der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes (WZ 2008) handelt es sich dabei um die Klasse 21100. Die Gesellschaft unterliegt dem Aktienrecht und verfügt somit über eine zweigeteilte Führungs- und Kontrollstruktur mit einem Vorstand und einem aus drei Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Geschäftsführung. Als drittes Organ fungiert die Hauptversammlung, in der die Anteilseigner des Unternehmens an grundlegenden, die LUCOBIT AG betreffenden Entscheidungen, beteiligt werden. Die drei Organe - Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung - sind gemeinsam den Interessen der Aktionäre und dem Wohl des Unternehmens verpflichtet. II. Verbundene Unternehmen und Beteiligungen Die LUCOBIT AG besitzt folgende Finanzanlagen:
III. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Chemischen Industrie 1
1 Quelle: BASF Geschäftsbericht 2023 S. 59
Das globale Wachstum in der Chemieindustrie war im Jahr 2023 insgesamt sehr schwach (2023: +1,7 %, 2022: +2,1 %), aber regional stark unterschiedlich. Während die Chemieindustrie in China auf der Basis amtlicher Zahlen dynamisch um rund 7,5 % zunahm, ging sie im Rest der Welt insgesamt um 3,9 % zurück. Besonders stark waren die Produktionseinbußen in der EU. Hier war nach einem Rückgang um 5,2 % im Jahr 2022 ein weiteres Sinken der Produktion um 7,6 % im Jahr 2023 zu verzeichnen. In Deutschland fiel die Produktion noch stärker um 9,7 % (nach -12,1 % im Jahr 2022). Diese starken Rückgänge spiegeln vor allem Basiseffekte aus dem Vorjahr wider: Angesichts der insgesamt schwachen Nachfrage nach Industriegütern, der entsprechend geringen Nachfrage nach Vorleistungen aus der Chemieindustrie und eines anhaltenden Importdrucks aus China blieb die Produktion in der EU und in Deutschland weitgehend auf dem niedrigen Niveau, das bereits im vierten Quartal 2022 erreicht wurde. Der energiekostenbedingte Produktionsrückgang in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 konnte in diesem schwachen Umfeld nicht wieder aufgeholt werden. Zudem blieben die nordwesteuropäischen Gaspreise im internationalen Vergleich hoch, obwohl sie im Jahr 2023 wieder unter das Niveau vor Beginn des Kriegs in der Ukraine gesunken waren. Im Vereinigten Königreich ging die Chemieproduktion um 8,4 % zurück (2022: -4,5 %). Trotz im internationalen Vergleich niedriger Energiepreise bewegte sich die Chemieproduktion auch in den USA im Jahresverlauf im Wesentlichen seitwärts und schloss das Jahr mit einem Produktionsminus von 1,0 % ab (2022: +2,2 %). Ein wichtiger Grund für die schwache Entwicklung war die geringe Inlandsnachfrage nach Gütern zur Ausstattung der privaten Haushalte und aus der Bauindustrie. In Asien nahm die Chemieproduktion dagegen um 4,6 % zu. Die Unterschiede in der Region waren groß. In China, dem weltgrößten Chemiemarkt, wuchs die Produktion insgesamt um 7,5 % (2022: +6,6 %). In Indien stagnierte die Produktion weitgehend. In Japan (-6,6 %), Südkorea (-10,0 %) und Taiwan (-10,5 %) waren dagegen starke Produktionsrückgänge zu verzeichnen. Auch im Nahen Osten ging die Chemieproduktion um 1,5 % zurück. Nahezu alle Länder der Region verzeichneten negative Wachstumsraten. In der Türkei war der Rückgang mit 7,7 % am stärksten. 2. Preisentwicklung wichtiger Rohstoffe 2
2 Quelle: BASF Geschäftsbericht 2023 S. 60
Die Ölnachfrage nahm 2023 um 2 % zu und blieb damit etwas unterhalb der Wachstumsrate des globalen BIP. Wesentlicher Treiber der zusätzlichen Nachfrage war China, auf das knapp die Hälfte des Nachfragezuwachses entfiel. Die Nachfrage aus dem Transportsektor nahm nach dem Ende der Null-Covid-Politik sprunghaft zu. Darüber hinaus stiegen die chinesischen Ölreserven im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Auf der Angebotsseite des Ölmarktes kam es zu gegensätzlichen Entwicklungen: Während die OPEC-Länder, darunter insbesondere Saudi-Arabien, ihre Förderung einschränkten, um den Ölpreis im schwachen konjunkturellen Umfeld zu stabilisieren, nahm die Förderung in den USA deutlich zu. Trotz der Sanktionen gegen Russland blieb das russische Ölangebot weitgehend unverändert. Im Ergebnis fiel der Ölpreis von 101 US$/Barrel im Jahr 2022 auf 82 US$/Barrel Brent 3 im Jahr 2023. Der Ölpreis schwankte im Jahresverlauf zwischen 75 US$/Barrel im Juni und 94 US$/Barrel im September. Der monatliche Durchschnittspreis für den Chemierohstoff Naphtha (Rohbenzin) bewegte sich im Verlauf des Jahres zwischen 719 US$/Tonne im Februar 2023 und 550 US$/Tonne im Juni 2023. Im Jahresdurchschnitt 2023 war der Preis für Naphtha mit 643 US$/Tonne rund 16 % niedriger als im Jahr 2022 (770 US$/Tonne). Der nordwesteuropäische Gaspreis sank im Jahr 2023 deutlich auf rund ein Drittel des Vorjahres, da der Gasverbrauch aufgrund von Einsparungen in privaten Haushalten, Industrie und Gewerbe sowie wegen geringerer Nachfrage in der Industrie und außergewöhnlich hoher Durchschnittstemperaturen deutlich gesunken war. Zugleich wurde die Infrastruktur für die Versorgung mit Flüssiggas in Nordwesteuropa ausgebaut. Die Gasspeicherstände lagen damit ganzjährig über ihren jeweiligen saisonalen langfristigen Mittelwerten. Im Durchschnitt des Jahres 2023 lag der Gaspreis in Nordwesteuropa bei 40,52 €/MWh (12,83 US$/mmBtu 4 ). Im Vorjahr hatte er aufgrund der abrupten Unterbrechung der Pipelinelieferungen aus Russland im Jahresdurchschnitt noch bei 124,16 €/MWh (38,01 US$/mmBtu) gelegen. Auch die Schwankungen des Gaspreises waren deutlich geringer als im Vorjahr. Der höchste Monatsdurchschnittswert wurde im Januar mit 62,82 €/MWh (19,83 US$/mmBtu) erreicht, der tiefste Stand wurde im Juli mit 29,37 €/MWh (9,52 US$/mmBtu) notiert. Der US-amerikanische Gaspreis lag mit durchschnittlich 2,54 US$/ mmBtu ebenfalls deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (6,36 US$/mmBtu). In China betrugen die Gaspreise im Landesdurchschnitt rund 12,77 US$/mmBtu (2022: 12,21 US$/mmBtu).
Quelle: Geschäftsbericht 2023 der BASF AG
3 Brent ist die für Europa wichtigste
Rohölsorte und derzeit die Referenzsorte für den
Weltmarkt.
3. Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland 5 Der Umsatz der kunststoffverarbeitenden Industrie ging in diesem wirtschaftlich unruhigen Umfeld im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um fast sechs Prozent zurück und lag bei rund 72,5 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz ging mit -9,4% stärker zurück als der Umsatz mit dem Ausland mit nur -0,3%. Doch auch aus dem Ausland kamen im Jahr 2023 keine Impulse für die kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland. Wichtigste Außenhandelsregion blieben die EU-Länder. 80 Prozent der Unternehmen erwirtschaften durchschnittlich 24 % ihres Umsatzes mit dem EU-Ausland. Der Import von Rohstoffen aus dem nichteuropäischen Ausland nahm im vergangenen Jahr spürbar zu. Durchschnittlich 29 Prozent der verarbeiteten Kunststoffe wurden 2023 von den befragten Unternehmen von außerhalb Europas bezogen. Im Vergleich: 2022 waren es noch 17 Prozent. Insgesamt ging die Menge der verarbeiteten Kunststoffe im Vergleich zum Vorjahr um 9 % zurück auf 12,7 Mio. Tonnen. Die Verarbeitung von Kunststoff-Rezyklaten nahm im Gegensatz zum Vorjahr nicht weiter zu, sondern lag konstant bei 2,4 Mio. Tonnen. Das Jahr 2023 war für viele Unternehmen in der Kunststoff-Verpackungsindustrie ein schwieriges Jahr. Es gab Produktionsrückgänge von 10 % auf 3,8 Mio. Tonnen. Die Automobilindustrie berichtet für 2023 zwar von einem Produktionsplus, dennoch dominierten für die Zuliefererindustrie Planlosigkeit, Kostensteigerungen und sinkende Umsätze. Der Rückgang der Baukonjunktur setzte sich 2023 fort und die chemische Industrie weist ohne Pharma gar einen Produktionsrückgang von 11 Prozent aus. Die Nachfrage nach Konsumgütern sank 2023 - besonders die Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke. Auch die vermehrte Substitution durch Papier und Papierverbunde erklärt einen Teil des dramatischen Produktionsrückgangs. Zudem berichtet die Branche von vermehrten Importen zu Lasten der deutschen Industrieproduktion. Die Exporte von Kunststoffverpackungen gingen als Folge stark verschlechterter Wettbewerbsfähigkeit, v.a. wegen steigender Energiekosten, ebenfalls zurück. Die Unternehmen aus den Bereichen langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme aus Kunststoff berichten von einer schwierigen, aber weitgehend stabilen Auftragslage im Jahr 2023, so der Verband pro-K. Einem relativ guten ersten Halbjahr 2023 folgte ein eher stagnierendes bis rückläufiges zweites. Die Composites-Industrie konnte über viele Jahre ein kontinuierliches Wachstum ausweisen. Die beiden zentralen Anwendungsbereiche für Composites sind der Mobilitätssektor sowie der Bau- und Infrastrukturbereich. Die AVK Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe sieht allerdings auch für die Composites-Industrie für das vergangene Jahr einen deutlichen Produktionsrückgang. Belastet wird der Markt vor allem durch eine schwächelnde Baukonjunktur und nach wie vor schwache Zulassungszahlen für Kraftfahrzeuge in Europa. Das Produktionsvolumen vor der Corona-Pandemie konnte bislang nicht wieder erreicht werden. Dennoch wird erwartet, dass es sich bei den derzeitigen Produktionsrückgängen um kurz- bis mittelfristige Effekte handelte. Geschäftsverlauf der LUCOBIT Aktiengesellschaft a) Ertragslage Die LUCOBIT AG hat das Jahr 2023 mit einer Gesamtleistung von 25,521 Mio. € (Vorjahr: 39,62 Mio. €) und einem Jahresüberschuss von 0,196 Mio. € (Vorjahr: 1,128 Mio. €) abgeschlossen. Der betriebliche Rohertrag sank zwar von 4,998 Mio. € auf 3,992 Mio. €. Jedoch konnte die Rohertragsmarge um 3,03 %-Punkte auf 15,64 % der Gesamtleistung (Vorjahr: 12,61 %) gesteigert werden. Die Steigerung der Rohertragsmarge war auf eine Veränderung der Umsatzstruktur zurückzuführen, da der Umsatz mit Großkunden zurückgegangen ist und die Roherträge bei kleineren Aufträgen höher ausfallen. Darüber hinaus konnten Steigerungen der Energiepreise im Jahr 2023 besser an die Endabnehmer weitergegeben werden. Die Umsätze sind frei von Währungseinflüssen, da 2023 100 % der Umsätze in Euro fakturiert wurden. Der Umsatz in Deutschland betrug nach Skonti 6,23 Mio. € (Vorjahr: 10,19 Mio. €). Der Anteil am Gesamtumsatz nach Skonti belief sich demnach auf 24,75 % (Vorjahr: 25,42 %). Im Ausland erreichte die LUCOBIT AG einen Umsatz nach Skonti von 18,96 Mio. € (Vorjahr: 29,9 Mio. €). Der Anteil am Gesamtumsatz nach Skonti belief sich somit auf 75,25 % (Vorjahr: 74,58 %). Die wichtigsten Auslandsabsatzmärkte im Jahr 2023 lagen in Europa mit 55,25 % (Vorjahr: 61,01 %). Der Anteil am Absatz aus der Region Mittlerer Osten liegt mit 1,34 % (Vorjahr: 0,9 %) über dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Region Asien stieg auf 20,27 % (Vorjahr: 11,71 %). Australien/Afrika/Südamerika/Sonstige hatten einen Anteil am Absatz in Höhe von 0,44 % (Vorjahr: 0,8 %). Umsatz in den Business Units Die LUCOBIT AG ist über drei Business Units am Markt vertreten:
Im Jahr 2023 sanken die durch die Business Units "Flexible Polymers" und "Waterproofing" erzielten Umsätze: "Flexible Polymers" um 12,1 Mio. € und "Waterproofing" um 2,7 Mio. €. Die Business Unit Asphalt und Bitumen verzeichnete einen leichten Rückgang des Umsatzes von 0,04 Mio. €. Business Unit: Flexible Polymers Die Business Unit "Flexible Polymers" hat mit einem Umsatz nach Skonti von 21,63 Mio. € (Vorjahr: 33,77 Mio. €) weiterhin mit 85,86 % (Vorjahr: 84,25 %) den höchsten Anteil am Gesamtumsatz nach Skonti. Business Unit: Waterproofing Durch die Business Unit "Waterproofing" erzielte die LUCOBIT AG einen Umsatz nach Skonti in Höhe von 2,922 Mio. € (Vorjahr: 5,631 Mio. €). Die Business Unit hat demnach einen Anteil am Gesamtumsatz nach Skonti von 11,6 % (Vorjahr: 14,05 %). Der Absatz sank um 855 t auf 1.363 t (Vorjahr: 2.218 t). Business Unit: Asphalt Der Umsatz nach Skonti der Business Unit "Asphalt" fiel im Jahr 2023 von 0,68 Mio. € auf 0,643 Mio. €. Der Anteil am Gesamtumsatz nach Skonti beträgt nun 2,54 % (Vorjahr: 1,7 %). Der darin enthaltene Anteil für das Handelsprodukt Luxbit ist um 0,17 Mio. € auf 0,577 Mio. € (Vorjahr: 0,405 Mio. €) gestiegen. b) Finanzlage Mit einem Betrag von -0,276 Mio. € (Vorjahr: 2,942 Mio. €) lag der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 um 3,218 Mio. € niedriger als im Vergleich zum Wert des Vorjahres. Maßgeblich hierfür waren vor allem der geringere Jahresüberschuss (0,196 Mio. €) und der Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,101 Mio. €. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit im Jahr 2023 lag bei -0,436 Mio. € (Vorjahr: -0,113 Mio. €). Dies beruht ausschließlich auf Auszahlungen für Zugänge von Anlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -0,405 Mio. € (Vorjahr: -0,522 Mio. €). Die mittelfristigen Finanzierungen wurden von der LUCOBIT AG in vollem Umfang in Anspruch genommen bzw. entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen getilgt. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten erhöhten sich im Jahr 2023 um 0,852 Mio. € auf 1,520 Mio. €. Die Zahlungsfähigkeit war im Jahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im Jahr 2023 von 3,232 Mio. € um 0,253 Mio. € auf 3,485 Mio. € erhöht. Das Umlaufvermögen verringert sich von 3,995 Mio. € um -0,228 Mio. € auf 3,767 Mio. €. Vom Umlaufvermögen entfallen 2,269 Mio. € auf das Vorratsvermögen und 1,463 Mio. € auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 62 % (Vorjahr: 62,7 %). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 4,503 Mio. € (Vorjahr: 4,712 Mio. €). Der Abbau des Eigenkapitals ist einerseits auf den Jahresüberschuss von 0,196 Mio. € zurückzuführen. Andererseits wurde im Monat Juni 2023 eine Dividende in Höhe von 405 TEUR an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Rückstellungen sanken im Geschäftsjahr von 0,716 Mio. € um 0,189 Mio. € auf 0,527 Mio. €. Der Rückgang beruht insbesondere auf einem Rückgang der sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um 0,181 Mio. €. Innerhalb der Verbindlichkeiten gibt es eine Umschichtung von Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um -1,101 Mio. € hin zu den Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten +0,852 Mio. € und sonstigen Verbindlichkeiten + 0,430 Mio €. Der Liquiditätsgrad (Verhältnis Umlaufvermögen zu kurzfristigem Fremdkapital) liegt bei 1,65 (Vorjahr: 1,91). Die Gesellschaft hat zur Absicherung von Verbindlichkeiten übliche Sicherheiten zur Verfügung gestellt. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliche Aussichten Gemäß der ifo Konjunkturprognose 6 im Frühjahr 2024 zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland vom 06.3.2024 wird für 2024 mit einem leichten Plus des Bruttoinlandsproduktes von 0,2 % gerechnet. Die Aussichten haben sich verbessert, vor allem sinkende Energiepreise haben zu einem Rückgang der Inflationsraten geführt. Allerdings seien die positiven Auswirkungen auf die Industrie erst mit Verzögerung zu erwarten.
6 ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 vom
06.03.2024
Erst im weiteren Verlauf des Jahres dürfte eine allmähliche gesamtwirtschaftliche Erholung einsetzen. Stützend wirkt dabei die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft, die in diesem Jahr voraussichtlich dynamischer verlaufen wird als bislang gedacht. Auch die geldpolitische Wende, mit der im Frühsommer gerechnet wird, dürfte die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sowohl in Deutschland als auch auf den europäischen Absatzmärkten anregen. Hierzulande liegen die Kreditzinsen derzeit bereits deutlich niedriger als noch im Herbst 2023. Spürbar gesunken sind zudem die europäischen Börsenpreise für Erdgas und Strom. Davon dürften private Haushalte und Unternehmen im Verlauf des Prognosezeitraums profitieren. Nach einer Pressemitteilung 7 des Münchner Ifo Institutes vom 16.4. hellt sich das Klima in der Chemischen Industrie auf. Demnach soll der Tiefpunkt der Krise überwunden sein.
7 Pressemitteilung des Ifo Institutes zum
Geschäftsklima vom 16.4.
2. Aussichten der LUCOBIT Aktiengesellschaft Für das Jahr 2024 stehen vertriebliche Maßnahmen zur Gewinnung von neuen Kunden und Aufträgen an. Einige in Entwicklung befindliche Produkte werden Kunden im In- und Ausland vorgestellt und gemeinsam zur Marktreife entwickelt. Erste positive Aufträge zeigen sich bereits zu Beginn des Jahres. Hiermit wird auch der angekündigte Rückgang von Aufträgen eines Großkunden kompensiert. Dazu sollen die Vertriebsaktivitäten in Osteuropa durch personelle Unterstützung ab Mitte des Jahres ausgedehnt werden. Der Umsatz 2024 ist mit 33 Mio. € geplant. Für das Jahr 2024 sieht die Planung einen Gewinn von 1,9 Mio. € vor. IV. Chancen Unsere Entwicklungsaktivitäten zeigen deutliche Chancen für die kunststoffverarbeitenden Kunden, durch den Einsatz der von LUCOBIT vertriebenen Rohstoffe deren Ressourcen- und Materialeinsatz zu optimieren. Dadurch verfolgen wir insgesamt das Ziel, die Anforderungen nach geringeren Kunststoffverbräuchen und auch ressourcenschonender Verwendung und Produktion für uns zu nutzen. Somit erfüllen wir die Wünsche des Endverbrauchers als auch der Industrie. Hierin sehen wir große Chancen für eine Ausweitung unserer Aktivitäten. V. Risiken Die Risiken, dass die Ziele nicht erreicht werden, sind in erster Linie Gegebenheiten aus dem Markt (wirtschaftliche Gesamtlage). Durch das größere Produktportfolio sehen wir aber eine sehr gute Perspektive, trotz der schwachen Konjunktur im ersten Halbjahr, den Rückstand bzgl. Absatz doch noch aufzuholen. Darüber hinaus werden die Umsetzungen des Vertriebskonzepts durch monatliches Reporting ständig kontrolliert. In den monatlichen Reports werden alle Aufsichtsratsmitglieder regelmäßig über die monatlichen Ergebnisse, Ausblick auf die Folgemonate sowie über alle anderen wesentlichen Informationen/Entscheidungen im Unternehmen unterrichtet. Mit diesem System wird die dauerhafte Handlungsfähigkeit und die damit verbundene Ergebniserreichung sichergestellt. Nachhaltigkeitskonzept, basierend auf den Aspekten (E) Environment (S) Social (G) Governance * Bereits in diesem Jahr möchten wir zu den ESG-Anforderungen auf freiwilliger Basis Stellung nehmen, da diese für uns von entsprechend hoher Bedeutung sind: (E) Environment: Die LUCOBIT AG ist bereits seit 2004 gemäß DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert 8 und verfolgt entsprechende Ziele kontinuierlich. Seit 2021 gelten bei uns auch die Ideen des "Operation Clean Sweep", einer Initiative der Kunststoffindustrie, um den Eintrag von Kunststoff in die Umwelt zu vermeiden, bzw. auszuschließen. Hierzu wurden intensive Reinigungspläne implementiert und die Transportunternehmen entsprechend informiert. Ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz ist die Rückführung von Verpackungsmaterial über die RIGK GmbH. Durch eine rückwirkende Ermittlung haben wir im Jahr 2023 eine Einsparung an Treibhausgasen für das Jahr 2022 von 21.223 kg erreicht.
* Diese Angaben unterlagen einer vereinfachten
Inhalts- und Plausibilitätsprüfung
8 Siehe Zertifikat vom 22.09.2023
(S) Social: Die LUCOBIT AG betreibt und fördert das betriebliche Vorschlagswesen zur nachhaltigen Verbesserung von Gesundheit, Arbeitsschutz, Sicherheit, Qualität, Umwelt und Energieverbrauch. Weiterhin fördert die LUCOBIT AG seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch das Angebot von internen oder externen Fort- und Weiterbildungsmaßnehmen. Den Aspekt der Arbeitssicherheit sehen wir sowohl im Bereich der "Governance" als auch im sozialen Bereich als oberste Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber. Hierzu werden zum einen alle Mitarbeiter einmal jährlich von unserer externen Fachkraft für Arbeitssicherheit, gemäß den gesetzlichen Anforderungen der DGUV Vorschrift und soweit betroffen im Umgang mit Gefahrstoffen unterwiesen. Zur Vorbeugung werden jedem Mitarbeiter Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bei der externen Betriebsärztin angeboten. Darüber hinaus sind wir standortbedingt in das Sicherheitskonzept eines großen Industrieparks eingebunden und hier verpflichtet einmal jährlich eine entsprechende Sicherheitsunterweisung durchzuführen. Das Prinzip des Betreibers, "Goal Zero", leben wir ebenso, was sich in unserer makellosen Unfallstatistik (keine Arbeitsunfälle seit über 20 Jahren) niederschlägt. (G) Governance: Bereits im Jahr 2012 haben wir die Mitgliedschaft beim UN Global Compact angestrebt und uns den 10 Prinzipien 9 der UN verpflichtet. Die zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen leiten sich ab aus: der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit, der Rio-Erklärung zu Umwelt und Entwicklung und dem Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption. Unsere Ambitionen in dem Bereich belegen wir jährlich durch die Teilnahme am CoP (Communication on Progress). Diese Verpflichtung zu den 10 Prinzipien ist ebenfalls in der Unternehmenspolitik dokumentiert und jedem Mitarbeiter bekannt. Über die Aktivitäten beim UN Global Compact hinaus sind wir seit 2018 Mitglied der Ecovadis, wo wir ebenfalls jährlich, online über unseren Status, durch die Bearbeitung der Onlinebefragung, berichten.
9
https://unglobalcompact.org/what-is-gc/mission/principles
Hauptlieferanten: Die LUCOBIT AG hat einen Hauptlieferanten, für den das Thema Nachhaltigkeit ebenfalls eine sehr große Rolle spielt. In dessen Nachhaltigkeitsbericht sind die Nachhaltigkeitsziele ebenfalls dokumentiert. Das spielt für uns insofern eine große Rolle, gerade in Bezug auf unseren GHG(Greenhouse-Gas) -Abdruck, da wir in die Energieinfrastruktur dieses Lieferanten eingebunden sind und so in großen Teilen von den geplanten Maßnahmen selbst profitieren und unsere eigenen Ziele daran anlehnen können. Die wesentlichsten Ziele sind in dem Bereich die Reduktion der GHG-Emissionen in Scope 10 1 und 2 um 42% bis zum Jahr 2030 sowie die Reduktion der Emissionen in Scope 3 um 30% bis zum Jahr 2030. Dies soll zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass ebenfalls bis 2030 50% der elektrischen Energie aus erneuerbaren Quellen stammen soll. Ein zweiter namhafter Lieferant dokumentiert in seinem "2024 Global Sustainability Plan" weitreichende Ziele. So sollen bis 2030 30% aller GHG-Emissionen der Scopes 1,2 und 3 gegenüber den Emissionen von 2016 eingespart werden. Darüber hinaus ist das Erreichen einer äquivalenten Produktionskapazität für erneuerbaren Wasserstoff in seinem Ansiedlungsgebiet im Süden Europas von mehr als 1,6 GW, mit dem Zwischenziel von 0,5 GW bis 2027 geplant. Die Erhöhung der erneuerbaren Energien soll auf 15GW ausgebaut werden. Hauptkunden: Auch bei unseren wichtigsten Kunden spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Unser größter Kunde, veröffentlichte im Juni 2022 seine Strategie für die nächsten 8 Jahre. Hierin sind ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele im Hinblick auf die GHG-Emissionen, den Energieverbrauch und auch Maßnahmen im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft dokumentiert. Der Kunde plant seine Scope 1 und 2 Emissionen bis 2030 von 5,1 Mio. Tonnen (2019) auf weniger als 2 Mio. Tonnen reduzieren. Weiterhin soll bis 2025 der Anteil der erneuerbaren Energien auf 40% angehoben werden und bis 2030 im Bereich der Polyolefine auf 100%. Aktuelle Aktivitäten: Die Weiterentwicklung unseres Produktportfolios ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Handelns, auch im Hinblick auf Themen der Nachhaltigkeit, zum einen zur Verbesserung unseres GHG-Fußabdruckes und zum anderen zur Schonung von Ressourcen und der Verstärkung der Kreislaufwirtschaft. Für eines unserer Produkte, zur Anwendung im Abdichtungsbereich, konnten wir eine Weiterentwicklung marktreif entwickeln, die zu 35% recyceltes Polymer enthält. Darüber hinaus laufen aktuell Entwicklungstätigkeiten, um Bitumen zu 100% aus Recyclematerial herzustellen. Die Entwicklung der Rezeptur sowie der notwendigen Prozesse treibt die LUCOBIT AG derzeit voran. Im Jahr 2023 wurde zum ersten Mal (für 2022) die CO 2 Bilanz (Scope 1-3) des Gesamtunternehmens ermittelt, um eine Basis zu erhalten, auf die wir Ziele zur Reduktion der CO 2 - Emission entwickeln und aufbauen können. Für das Jahr 2022 haben wir mit Hilfe des ecocockpit der Effizienz-Agentur NRW ermittelt, dass wir insgesamt 41.416,72 t CO 2 e 11 emittiert haben. Davon entfallen lediglich 0,19% auf Emissionen in Scope 1 und 2% in Scope 2. Zum Vergleich verursacht jeder Mensch in Deutschland eine jährliche Emission von 10,8 Tonnen CO 2 e 12
12 Laut Umweltbundesamt 6.4.2023
Zur Senkung des Energieeinsatzes, vor allem des Dampfes, werden künftig die zu produzierenden Aufträge gebündelt und seit Ende 2023 die Anlage "Straße 17" zwischen den einzelnen Produktionen (Plan: Quartalsweise) komplett abgeheizt, was zu einer signifikanten Senkung des Dampfverbrauchs führen wird. Die Anlage benötigt unter Dampf ca. 20to Dampf pro Tag, was ca. 7200to pro Jahr entspricht. Wenn man von einer Aufheizzeit von 4-5 Tagen und einer Produktionsdauer von 10 Arbeitstagen ausgeht, kann der Dampfverbrauch auf ca. 1200to pro Jahr gesenkt werden. Der verbleibende Anteil von 97,81% entfällt auf Emissionen aus Scope 3. Hier profitieren wir Mittelfristig von Maßnahmen unserer Hauptlieferanten, wodurch auch unsere Scope 3 Emissionen sukzessive sinken werden.
Wesseling, 07.Juni 2024 Thomas Günnewig, Vorstand (CEO) Robert Riegler, Vorstand (CFO) Rinos Muchenagumbo, Vorstand (CSO) Gewinn- und Verlustrechnung und weitere Kennzahlen (in Tausend €)LUCOBIT-Bericht 2013 - 2022Zehnjahresübersicht Gewinn- und Verlustrechnung und weitere Kennzahlen (Tausend €)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LUCOBIT Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LUCOBIT Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LUCOBIT Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt a.M., den 07. Juni 2024 SMC
Revisions- und Treuhand GmbH
Dr. Thomas Schinogl, Wirtschaftsprüfer Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand hat den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 regelmäßig über die geschäftlichen Entwicklungen des Unternehmens, die hierfür maßgeblichen Marktbedingungen und zeitnah über Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung informiert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat der Vorstand vor dem Hintergrund sich ändernder Marktverhältnisse mit dem Aufsichtsrat laufend diskutiert. Das Monatsreporting über den Geschäftsverlauf wurde dem Aufsichtsrat regelmäßig zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Vorsitzende des Vorstandes standen zudem während des gesamten Geschäftsjahrs 2023 in einem regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch. Soweit das Gesetz, die Satzung der LUCOBIT Aktiengesellschaft oder die Geschäftsordnungen für Vorstand und Aufsichtsrat dies forderten, hat der Aufsichtsrat an geschäftlichen Angelegenheiten des Unternehmens mitgewirkt und hierüber Beschluss gefasst. Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 24. November 2023 wurde Herr Rinos Muchenagumbo für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2028 zum weiteren Vorstand bestellt. Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 16. Juni 2023 wurde die Bestellung von Herrn Robert Riegler zum Vorstand um ein Jahr verlängert. Im Aufsichtsrat ergaben sich keine Veränderungen. Sitzungen des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat ist in dem Geschäftsjahr 2023 zu drei Sitzungen zusammengetreten. An diesen Sitzungen nahmen jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats und der Vorstand teil. Außerdem wurden mehrere Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren herbeigeführt. In der Sitzung des Aufsichtsrats am 14. April 2023 wurden die Lage und die Entwicklung der LUCOBIT Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften erörtert. Unter schwierigen wirtschaftlichen und weltpolitischen Rahmenbedingungen blieben die Umsatzerlöse in den ersten drei Monaten des Jahres hinter den Erwartungen zurück. Der Vorstand berichtete über die voraussichtlichen Marktentwicklungen im Jahr 2023 und stellte den Investitionsplan vor. Die vertrieblichen Aktivitäten in den einzelnen Geschäftsbereichen wurden dargestellt und mit dem Aufsichtsrat diskutiert. In der Sitzung des Aufsichtsrats am 16. Juni 2023 berichtete der Vorstand über die Geschäftsentwicklung in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres. Die Umsatzerlöse blieben weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Die Auswirkungen auf das Ergebnis wurden jedoch teilweise durch Kosteneinsparungen kompensiert. Die Prognose über den zu erwartenden Jahresumsatz wurde etwas zurückgenommen, die Prognose hinsichtlich des Jahresergebnisses wurde aufrechterhalten. Über die Fortschritte in den vertrieblichen Projekten wurde berichtet. Die vom Aufsichtsrat zu den einzelnen Punkten gestellten Fragen wurden vom Vorstand vollumfänglich beantwortet. In der Sitzung des Aufsichtsrats am 16. November 2023 wurde über den Geschäftsverlauf der LUCOBIT Aktiengesellschaft in den ersten zehn Monaten des Jahres 2023 berichtet. Die Umsatzerlöse lagen weit hinter den Erwartungen zurück ebenso wie die Ergebnisse. Der Vorstand wies darauf hin, dass das für das Jahr 2023 prognostizierte Ergebnis nicht erreicht werden wird. Vielmehr wird nach den vorliegenden Erkenntnissen ein Jahresergebnis im unteren sechsstelligen Bereich erwartet. Gleichzeitig erklärte der Vorstand, dass ausreichende freie Liquidität vorhanden ist und die Zahlungsfähigkeit damit gesichert ist. Zur Beteiligungsgesellschaft POLYFIN AG berichtete der Vorstand über auch dort hinter den Erwartungen liegende Umsätze und über ein gegenüber dem Vorjahr geringeres, aber immer noch siebenstelliges erwartetes Jahresergebnis. Über den Fortschritt in den vertrieblichen Projekten wurde auch in dieser Sitzung berichtet. Der vom Vorstand vorgelegte und erläuterte Businessplan für das Jahr 2024, der wieder höhere Umsatzerlöse und ein gegenüber dem laufenden Geschäftsjahr deutlich höheres Ergebnis vorsieht, wurde vom Aufsichtsrat genehmigt. Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Die Hauptversammlung der LUCOBIT Aktiengesellschaft hatte am 16. Juni 2023 die SMC Revisions- und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, zur Abschlussprüferin für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 gewählt. Nachdem SMC dem Aufsichtsrat ihre Unabhängigkeit bestätigt hatte, erteilte der Aufsichtsrat SMC den Auftrag zur Abschlussprüfung. SMC hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der LUCOBIT Aktiengesellschaft sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 auf der Grundlage der bestehenden gesetzlichen Vorschriften geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss der LUCOBIT Aktiengesellschaft und der Lagebericht sowie die Prüfungsberichte der Abschlussprüferin wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Prüfung übersandt. Sämtliche Fragen, die der Aufsichtsrat zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sowie zu Feststellungen im Prüfungsbericht stellte, wurden von dem Vorstand und dem Vertreter der Abschlussprüferin umfassend und plausibel beantwortet. Aufgrund der eigenen Prüfungen der Unterlagen, die dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt worden waren, sowie unter Würdigung der erteilten Auskünfte kam der Aufsichtsrat zu dem Schluss, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht nicht zu beanstanden waren. Der Aufsichtsrat schloss sich den Ergebnissen der Prüfung der Abschlussprüferin an und billigte dementsprechend den Jahresabschluss der LUCOBIT Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2023 mit Umlaufbeschluss vom 20. Juni 2024. Der Jahresabschluss der LUCOBIT Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde damit festgestellt. Den vorgelegten Lagebericht und den darin enthaltenen Ausblick des Vorstandes auf die weitere Entwicklung der LUCOBIT Aktiengesellschaft nahm der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LUCOBIT Aktiengesellschaft für ihre engagierten Leistungen im Geschäftsjahr 2023 in einem schwierigen und herausfordernden Umfeld.
Wesseling, den 24. Juni 2024 Bernd Kucera, Vorsitzender des Aufsichtsrats der LUCOBIT Aktiengesellschaft, Wesseling |
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