Zimmerer Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregor Stefan Zimmerer seit 30.10.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zimmerer Erben GmbHHeusenstammJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Amtsgericht Offenbach am Main HRB 11221Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
ANHANG für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Zimmerer Erben GmbH hat ihren Sitz in Heusenstamm und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main unter dem Aktenzeichen HRB 11221. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Der Jahresabschluss wurde entsprechend den allgemeinen Rechnungslegungs- und Bewertungsvorschriften der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB gemäß den §§ 242 bis 256a HGB und §§ 264 bis 288 HGB erstellt. Die Grundsätze für die Gliederung des Jahresabschlusses und die Bewertung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht gemäß § 275 Abs. 2 HGB dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HBG auf. Soweit keine gesetzlichen Verpflichtungen zu Angaben bestehen, werden diese im Anhang unterlassen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden / Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung Der Jahresabschluss der Zimmerer Erben GmbH, Heusenstamm, wurde auf der Grundlage handels- und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Währungsumrechnung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Jahresabschlussstichtages. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. AKTIVA 1. Anlagevermögen a.) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit Ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibung bewertet. Es wurde von den Vereinfachungsvorschriften des § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam in Abgang gebracht. b.)Finanzanlagen Die unter Finanzanlagen ausgewiesenen Genossenschaftsanteile und Beteiligungen sind mit den Anschaffungswerten angesetzt. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauerhaften Verbindung dient. Die Entwicklung des Anlagevermögens mit Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres nach § 268 Abs. 2 HGB ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Blatt 3). Anlagenspiegel zum 31.12.2022
2. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bilanziert oder mit den niedrigen Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip ist beachtet worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Für die Pauschalwertberichtigung wurde 1% angesetzt. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Die Forderungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Gesellschaft ist über ihre Anteilsinhaber mit anderen Unternehmen verbunden. Die Unternehmen sind handelsrechtlich keine verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs.2 HGB. In Anwendung des § 265 Abs. 2 und Abs. 5 werden die gegen diese Unternehmen bestehenden Forderungen in einer gesonderten Bilanzposition als Forderungen gegen nahestehenden Unternehmen ausgewiesen. Der Ansatz der übrigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und flüssigen Mitteln erfolgte zu Nennwert. Sie sind größtenteils innerhalb eines Jahrs fällig. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor den Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, enthalten. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Auf die Ausführungen zu den Pensionsrückstellungen wird verwiesen. PASSIVA 1. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 1.120.000,00 Im Bilanzgewinn von TEUR 10.761 ist ein Gewinnvortrag von TEUR 10.017 enthalten. 2. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie sind unter Beachtung des Prinzips der Einzelbewertung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Pensionsrückstellungen Der Rückstellung für Pensionen sowie den Rückstellungen für Jubiläumszahlungen und für Altersteilzeit liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Die Bewertung erfolgt nach dem internationalen anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtung werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst. Nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des positiven Unterschiedsbetrages von EUR 1.895 aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen. Für sämtliche Pensionsverpflichtungen sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Pensionsverpflichtungen wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Angaben gemäß § 285 Nr. 24, § 314 Abs. 1 Nr. 16 HGB:
Der zur Deckung gebildeten Rückdeckungsversicherung wird als Planvermögen unter dem Bilanzposten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen, §§ 246 Abs. 2 Satz 2 f., 266 Abs. 2 Großbuchstabe E. HGB. Ausgewiesen werden zum Jahresabschlussstichtag TEUR 77. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen unsaldiert TEUR 605. Der Zinsaufwand aus der Verpflichtung beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 12. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich zum 31.12.2022 wie folgt:
Für das Honorar des Abschlussprüfers im Jahr 2022 betrug insgesamt 21 TEUR Davon entfielen auf
3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. In den Verbindlichkeiten enthaltene Posten, die auf Fremdwährung lauten, sind mit dem Einstandskurs bewertet. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, sind die Verbindlichkeiten zum höheren Stichtagskurs angesetzt worden. 1. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. 2. Die Gesellschaft ist über ihre Anteilsinhaber mit anderen Unternehmen verbunden. Die Unternehmen sind handelsrechtliche keine verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. In Anwendung des § 265 Abs. 2 und Abs. 5 werden gegen diese Unternehmen bestehenden Verbindlichkeiten in einer gesonderten Bilanzposition als Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen ausgewiesen. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022
4. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet aus Bürgschaften für Verbindlichkeiten nahestehender Unternehmen bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 3.000. Die Verbindlichkeiten valutieren zum Stichtag mit TEUR 2.000. Die Gesellschaft geht davon aus, dass mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft auf Grund der bestehenden weiteren Sicherheiten nur mit geringer Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist. GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine außergewöhnlichen oder periodenfremden Erträge enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine außergewöhnlichen oder periodenfremden Aufwendungen enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden durchschnittlich 21 (Vj.: 28) Angestellte beschäftigt. 2. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr war: Gregor Zimmerer, Kaufmann (Heusenstamm) Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben der Bezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2021 keine nichtbilanzierten Verpflichtungen aus Leasing oder Mietverträgen. 4. GewinnverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Jahresüberschuss von 744 TEUR ab. Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschaftsversammlung vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag von 10.017 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres hat das nahestehende Unternehmen Salmet GmbH & Co. KG, Dietzenbach einen Insolvenzantrag gestellt. Das Hauptinsolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde zum 01.04.2023 eröffnet. Aufgrund organisatorischer und finanzieller Verflechtungen innerhalb der Unternehmensgruppe, deren Gesellschafter personenidentisch sind, sind erhebliche Negativauswirkungen auf die Vermögens-. Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu erwarten.
Heusenstamm, den 25. Juni 2023 gez. Gregor Zimmerer, Geschäftsführer |
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