Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 10962
Vorher
Feierabendheim "Schweinitz- Dörfchen" GmbH
Eingetragen
11.3.1992
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenSonstige vollstationäre PflegeeinrichtungenSonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen
Gegenstand
Betrieb von Altenheimen, Pflegeheimen, Wohngruppen, sonstigen sozialen Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten sowie die Ausbildung des Pflegepersonals und sonstiger Berufsgruppen des Sozialwesens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franziska Cyliax
seit 13.1.2025
Geschäftsführer
Corinna Trebbin
seit 25.11.2003
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Feierabendheim Jessen GmbH

Jessen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Unternehmensdarstellung

Die Feierabendheim Jessen GmbH wurde am 01.07.1991 von 3 Gesellschaftern gegründet. Das Stammkapital beträgt 25.600 Euro. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Stadt Jessen alleinige Gesellschafterin der GmbH. In der GmbH gibt es einen Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat berät und unterstützt nach Maßgabe des Gesellschaftervertrages die Gesellschafterversammlung. Er besteht aus 5 Mitgliedern. Im Jahr 2023 sind das Frau Beatrix Baatz-Woick, Herr Tobias Bernhardt, Herr Gunter Danneberg (Vorsitzender), Frau Marion Nelle und Frau Karin Stoll.

Die Feierabendheim Jessen GmbH ist der Nachfolgeträger des ehemaligen Rates des Kreises. Das Feierabendheim war ein Alten- und Pflegeheim. Seit Inkrafttreten der Pflegeversicherung ist das einzige Geschäftsfeld vollstationäre Langzeitpflege.

Am 18.11.2000 wurde der Standort von Schweinitz nach Jessen verlegt und ein geförderter Ersatzneubau mit 40 Plätzen in Betrieb genommen. Wegen der anhaltenden Nachfrage nach Pflegeplätzen wurde 2004 ein Anbau mit 32 Plätzen realisiert. Für diesen Anbau wurden Kredite aufgenommen.

Im Jahr 2011 wurde ein weiterer Anbau mit 20 Einbettzimmern eröffnet. Die Kapazität liegt nunmehr bei 92 Betten, 56 Einbett- und 18 Zweibettzimmer. Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgte wieder durch Aufnahme eines Kredites.

1.2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Feierabendheim Jessen GmbH ist die einzige vollstationäre Pflegeeinrichtung in der Stadt Jessen. In 2023 war eine durchschnittliche Nachfragesituation nach Pflegeheimplätzen zu verzeichnen. Im Umfeld kann davon ausgegangen werden, dass Pflegeplätze weiterhin kurzfristig belegt werden können und eine Auslastung entsprechend der Pflegesatzvereinbarung erzielt wird. Die erreichte Auslastung in 2023 war 97,82 %. Einzüge verzögern sich teilweise aufgrund der zunehmenden Morbidität, insbesondere demenzieller Veränderungen der Bewohner.

Der Anteil der Bewohner mit Pflegegrad 2 lag in 2023 bei 8,3 %, in Pflegegrad 3 bei 30,8 %, in Pflegegrad 4 bei 40,3 % und in Pflegegrad 5 bei 19,3 %. In 2023 verringerten sich Pflegetage in Pflegegrad 2 deutlich. Dies ist auch den steigenden Eigenanteilen geschuldet.

Bewohner mit Pflegegrad 1 können nicht aufgenommen werden, da die Einnahmen nicht kostendeckend sind. Seit 01.01.2017 ist der zu zahlende Eigenanteil der Bewohner in den Pflegegraden 2 - 5 gleich. Ab 01.01.2022 erhalten Bewohner Zuschüsse von 5 % bis 75 % von der Pflegekasse entsprechend ihrer Aufenthaltsdauer in der stationären Einrichtung. Damit differenziert sich der Eigenanteil entsprechend der Aufenthaltsdauer. Zum 01.01.2024 erhöhen sich die prozentualen Zuschüsse.

Anträge zur Begutachtung der Bewohner wurden in 2023 zeitnah bearbeitet.

Die zähen Verhandlungen der Pflegesätze für 2023 konnten im März 2023 abgeschlossen werden.

Das Jahr 2023 war von erheblichen Steigerungen im Sachkostenbereich geprägt. Diesen wurde im Pflegesatz nicht Rechnung getragen. Die Pflegesatzverhandlungen für 2023 gestalteten sich wegen der Anerkennung der Kostensteigerung im Sachkostenbereich und der Umsetzung der Tariftreuepflicht der Mitarbeiter im Pflegebereich sehr schwierig. Im Energiebereich sollten die Steigerungen in 2023 über Ergänzungshilfen refinanziert werden. Die Ergänzungshilfen sind teilweise noch ausstehend und werden die höheren Kosten nur teilweise refinanzieren.

1.3. Entwicklung der Branche

Die demografische Entwicklung prognostiziert bis 2030 eine Zunahme an Hochbetagten und Pflegebedürftigen. Mit dem Inkrafttreten weiterer Gesetze im Pflegesektor wird es weitere Veränderungen in der Branche geben. Aufgrund der Erhöhung des Pflegemindestlohnes, der verpflichtenden Tariftreuepflicht, des sich verschärfenden Mangels an Pflegekräften und der signifikanten Erhöhung der Sachkosten wird es zu einer weiteren erheblichen Steigerung der Eigenanteile kommen. Die Gewährung von Leistungszuschlägen - gestaffelt nach Aufenthaltsdauer - hat zu einer vorübergehenden Entlastung der Eigenanteile ab Januar 2022 geführt. Die aktuellen Steigerungen der Eigenanteile ab 2023 führen wieder zu einer zunehmenden Sozialhilfeabhängigkeit der Bewohner.

1.4. Umsatz und Auftragsentwicklung

Von der Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen der Pflegeversicherung wird der Geschäftsverlauf des Feierabendheimes und der gesamten Branche abhängen. Die Feierabendheim Jessen GmbH wird sich den Herausforderungen stellen. Positiv werden sich das Alleinstellungsmerkmal und der kommunale Hintergrund der Einrichtung auswirken.

1.5. Qualitätssicherung

Zum Erhalt der erarbeiteten Qualität werden laufend interne und externe Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Beispielhaft sind hier der Qualitätszirkel, Qualitätsaudits, Pflegevisiten und Weiterbildungen zu nennen. In 2022 wurden die einrichtungsspezifischen Standards evaluiert und die Umsetzung der Expertenstandards weiter intensiviert. Es fand eine Qualitätsprüfung durch den MDK statt.

1.6. Produktion

Es ist eine Auslastung von 96 % geplant und kalkuliert.

1.7. Investitionen

In 2023 wurde der große Wäschetrockner in der Wäscherei durch einen modernen Wäschetrockner mit Wärmepumpe ersetzt. Dies hat sich positiv auf den Energieverbrauch ausgewirkt. In 2023 wurde die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant. Die Realisierung erfolgt im 1. Halbjahr 2024.

1.8. Finanzierung

In 2023 erfolgte die planmäßige Tilgung der Kredite. Es gab keine Finanzierungsengpässe. Der Investitionskostensatz ist derzeit für die Bedienung der Kreditverbindlichkeiten ausreichend.

1.9. Personal

In der Feierabendheim Jessen GmbH waren per 31.12.2023 84 Mitarbeiter fest angestellt. Mitarbeiter werden entsprechend des verhandelten Personalschlüssels eingestellt. Alle offenen Stellen konnten in 2023 besetzt werden, auch wenn ein Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal spürbar ist. In 2023 haben wir nicht ausgebildet.

In 2023 waren die Mitarbeiter wie folgt eingesetzt:

Leitung 1,00 VBE
Pflegedienst 35,94 VBE
Hauswirtschaft 9,78 VBE
Küche 6,78 VBE
Verwaltungsdienst 1,52 VBE
Hausmeister 1,50 VBE
Begleitender Dienst 8,22 VBE
AZUBI 0 VBE
Gesamt 64,74 VBE

Im Feierabendheim waren zum Jahresende 4 Männer und 80 Frauen beschäftigt, 40 Mitarbeiter arbeiten länger als 10 Jahre im Feierabendheim, davon 7 bereits seit über 30 Jahren.

Für die Mitarbeiter wird über die Zusatzversorgungskasse Sachsen-Anhalt eine Altersvorsorge aufgebaut. Sie erhalten Urlaubs- und Weihnachtsgeld und Schichtzuschläge. Je nach Betriebszugehörigkeit bekommen sie zwischen 24 und 30 Tagen Erholungsurlaub. Zusätzlich wird Schichturlaub gewährt.

Alle Mitarbeiter können an den hausinternen Weiterbildungen, welche im Jahresverlauf zu den verschiedensten Themen angeboten werden, teilnehmen.

Die Krankentage haben sich in 2023 gegenüber 2022 um ca. 30 % reduziert.

1.10. Umwelt

In diesem Bereich gibt es bisher keine Auflagen und Anforderungen.

1.11. Forschung und Entwicklung

Die Feierabendheim Jessen GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung.

1.12. Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Die Feierabendheim Jessen GmbH hat keine Zweigniederlassungen.

1.13. Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr

Keine

2. Darstellung der Lage

2.1. Ertragslage

2023 2023 2022 2022
TEUR % TEUR %
Erträge allgemeine Pflegeleistungen 2.832,8 70,3 2.631,9 65,6
Erträge Unterkunft und Verpflegung 687,4 17,1 659,4 16,5
sonstige betriebliche Erträge 211,9 5,2 139,1 3,5
Zuweisungen und Zuschüsse 297,7 7,4 579,3 14,4
4.029,8 100,0 4.009,7 100,0
Personalaufwand 3.412,1 84,7 3.299,2 81,9
Sachaufwendungen
Lebensmittel 129,4 3,2 119,9 3,0
medizinisch-pflegerischer Bedarf 37,5 0,9 45,4 1,1
Wasser, Energie, Brennstoffe 125,9 3,1 120,7 3,0
Wirtschaftsbedarf 41,2 1,0 49,9 1,2
Verwaltungsbedarf 47,9 1,2 50,5 1,3
Steuern, Abgaben, Versicherungen 29,0 0,7 23,7 0,6
sonstige ordentliche Aufwendungen 0,5 0,0 0,0 0,0
3.823,5 10,1 3.709,3 10,2
Betriebsergebnis 206,3 5,1 300,4 7,5
Erträge aus Investitionskosten - Pflegesatz 275,9 279,9
Instandhaltung 49,7 70,1
Mietaufwendungen 4,7 4,6
Zinsaufwendungen 26,0 30,6
Abschreibungen 194,8 198,7
275,2 304,0
Investitionsergebnis 0,7 -24,1
sonstiger Bereich
+ Zinserträge 0,0 0,0
./. Spenden 0,0 0,0
sonstiges Ergebnis 0,0 0,0
Jahresüberschuss 207,0 276,3
Zuführung zu den Rücklagen 207,0 276,3
Bilanzgewinn 0,0 0,0

2.2. Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022
Flüssige Mittel 2.112,9 2.196,1
./. kurzfristiges Fremdkapital 108,1 148,1
Barliquidität 2.004,8 2.048,0
+ kurzfristige Forderungen 79,2 60,8
Liquidität 1. Ordnung 2.084,0 2.108,8
+ Vorräte 15,0 18,2
./. Rückstellungen 198,4 234,9
Liquidität 2. Ordnung 1.900,6 1.892,1

2.3 Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€
Aktiva (Vermögenswerte)
Anlagevermögen
immat. Vermögenswerte 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Sachanlagen 4.649,6 67,8 4.816,9 67,9 -167,3
4.649,6 67,8 4.816,9 67,9 -167,3
Umlaufvermögen
Vorräte 15,0 0,1 18,2 0,2 -3,2
kurzfristig realisierbare Vermögensposten 79,2 1,2 60,8 0,9 18,4
flüssige Mittel 2.113,0 30,8 2.196,1 30,9 -83,1
Rechnungsabgrenzung 5,2 0,1 5,0 0,1 0,2
2.212,4 32,2 2.280,1 32,1 -67,7
6.862,0 100,0 7.097,0 100,0 -235,0
Passive (Finanzierungsquellen)
Kapital 25,6 0,4 25,6 0,4 0,0
Rücklagen 3.264,3 47,5 3.057,3 43,0 207,0
Bilanzgewinn 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Kapital und ähnliche Mittel 3.289,9 47,9 3.082,9 43,4 207,0
Sonderposten 1.715,5 25,0 1.780,7 25,1 -65,2
Rückstellungen 198,4 2,9 234,9 3,3 -36,5
langfr. Verbindlichkeiten 1.521,3 22,2 1.849,4 26,1 -328,1
kurzfr. Verbindlichkeiten 136,9 2,0 149,1 2,1 -12,2
3.572,1 52,1 4.014,1 56,6 -442,0
6.862,0 100,0 7.097,0 100,0 -235,0

2.4. Entwicklung der Pflegetage

Pflegegrad 2023 %-Anteil Pflegegrad 2022 %-Anteil
2 2.722 8,3 2 3.872 11,6
3 10.116 30,8 3 8.952 27,0
4 13.234 40,3 4 13.260 40,0
5 6.354 19,3 5 6.672 20,1
Kurzzeitpflege 424 1,3 Kurzzeitpflege 431 1,3
Gesamt 32.850 100,0 Gesamt 33.187 100,0

2.5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt ist festzustellen, dass die Entwicklung des Feierabendheimes im Jahr 2023 auch bei erheblich verschlechterten Rahmenbedingungen positiv geblieben ist. Die Liquidität war gesichert. Für potentielle Mitbewerber wird es bei der Größe der Einrichtung schwieriger, mit einer wirtschaftlichen Größe Fuß zu fassen.

3. Risikobericht

3.1. Risikomanagement

Für alle Arbeitsbereiche erfolgt die kontinuierliche Erfassung und Bewertung der Risiken.

Die Einrichtung ist zahlreichen Risiken ausgesetzt. Professionen, die in risikoreichen Feldern arbeiten, müssen diese gezielt einschätzen. Das Risikomanagement hat die Aufgabe, Haftungsprozesse und schadensrechtliche Inanspruchnahmen zu vermeiden.

Risiko ist die Abweichung des tatsächlichen Ergebnisses von dem erwarteten. Die Abweichung kann positiv oder negativ ausfallen. Es besteht die Möglichkeit, dass Unternehmensziele, Standards oder Erfordernisse nicht erreicht werden und das Feierabendheim bzw. die Heimbewohner dadurch Schaden oder Verlust erleiden.

Frühwarnsysteme beruhen auf dem Konzept der "schwachen Signale", die potentielle Unternehmenskrisen anzeigen sollen. Frühzeitige Identifizierung von Gefahrenquellen eröffnet die Chance, rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen durchzuführen, welche Gefahren und Risiken abwehren und mildern können.

Für das Feierabendheim wurde das folgende System entwickelt. Da es sich um eine kleine Einrichtung mit überschaubaren Strukturen handelt, wird der Umfang als ausreichend erachtet.

1. Sollwerte und Toleranzen

a)

Abweichung des Erlöses um mehr als 5 % gegenüber dem Vormonat

b)

Auslastung mindestens 96 %

c)

Mindestens 12 Heimbewohner in Pflegegrad 5

d)

Kostensteigerung um mehr als 5 % gegenüber dem Vormonat

(außer bei Sonderzahlungen)

2. Reaktionen und Prozesse

a)

sofortige Information der Geschäftsleitung

b)

Aufnahmeverhalten auf Vollbelegung ausrichten, mit entsprechender Pflegestufe

c)

Bei längeren Engpässen Nachverhandlungen der Pflegesätze anstreben

d)

Einsparpotentiale prüfen und erschließen

3. Zuordnung von Verantwortlichkeiten

a) Pflegebereich PDL
b) Küche Küchenleitung
c) Wäsche/Reinigung Hauswirtschaftsleitung
d) Management/Personal Geschäftsleitung

4. Einrichtung eines Überwachungssystems

a)

laufende Kontrolle aller Rechnungsbelege durch Verwaltung und Geschäftsleitung

b)

Überweisungen erfolgen erst nach Freigabe durch Geschäftsleitung

c)

Monatliche Analyse Plan - Soll - Kosten

d)

Vorlage aller Geschäftspost der Geschäftsleitung

e)

Kostenüberwachung in den einzelnen Bereichen anhand des zur Verfügung stehenden Budgets

f)

Verfahren Vorbereitung Nachbegutachtung zur Einstufung der Bewohner entsprechend ihrem Pflegeaufwand

5. Dokumentation

a)

Alle Eingangsrechnungen müssen abgestempelt werden mit: sachlich richtig, rechnerisch richtig durch die Verwaltung und durch die Geschäftsleitung mit zur Überweisung freigegeben.

b)

Bis zum 15. des Folgemonats ist ein Protokoll über die Analyse der monatlichen Situation anzufertigen.

Ziel unseres Risikomanagements ist es, mit Risiken professionell umzugehen. Es dient der Identifizierung, Analyse, Quantifizierung, Beurteilung und Steuerung von Risiken.

1. Risiken in der Pflege

1. Sturz

2. Freiheitsbeschränkende Maßnahmen

3. Mangelernährung

4. Flüssigkeitsdefizit

5. Dekubitus

6. Hinlauf-Gefährdung

7. Selbstgefährdung

8. Aggression

9. Personalüberlastung

10. Fachgerechte Dokumentation

11. Datenschutz

2. Risiken in der Hauswirtschaft

12. Lebensmittelhygiene

13. Arbeitssicherheit

14. HACCP

15. Personalhygiene

16. Infektionen

17. Dienstkleidung

18. Hygiene und Sauberkeit

3. Risiken in der Küche

19. Lebensmittelhygiene

20. Arbeitssicherheit

21. HACCP

22. Personalhygiene

4. Risiken in der Haustechnik

23. Sicherheitsmanagement

24. Arbeitssicherheit

25. Brandschutz, Verhalten bei Brandfall

26. Evakuierungspläne

27. Reparatur und Wartung

3.2. Umfeld- und Branchenrisiken

Risiken liegen in der Nichtauslastung. Ist die Einrichtung mit weniger als 96 % ausgelastet, kann bei derzeitiger Kostenstruktur keine Kostendeckung erzielt werden. Mit den Kostenträgern müssen leistungsgerechte Vergütungen verhandelbar sein, die eine wirtschaftliche Betriebsführung bei steigenden Personal- und Sachkosten zulassen.

In den nächsten Jahren wird die Branche mit dem Fehlen von Pflegekräften weiter konfrontiert werden. Neben einer gezielten Werbung zur Anstellung und Ausbildung ist die Gestaltung der Arbeitsbedingungen, einschließlich der Vergütung, von großer Bedeutung für die Bindung von Arbeitskräften in der Pflege. Die Feierabendheim Jessen GmbH ist Ausbildungsbetrieb und bietet gute Arbeitsbedingungen. Bisher konnten alle Stellen besetzt werden.

3.3. Unternehmensstrategische Risiken

Die Feierabendheim Jessen GmbH wird mit den Veränderungen der Rahmenbedingungen für Pflege prüfen müssen, ob der Einstieg in weitere Geschäftsfelder notwendig und sinnvoll ist.

3.4. Leistungswirtschaftliche Risiken

Es wird sich langfristig die Frage stellen, ob die Forderungen an Pflege und Betreuung mit den vorhandenen Ressourcen (Personal) erfüllt werden können. Die Vorgaben der Kostenträger schränken den Handlungsspielraum stark ein. Die akuten Sachkostensteigerungen, insbesondere bei Energie, Wärme und Lebensmittel, erschweren die Kalkulation von auskömmlichen Pflegesätzen. Gleichzeitig führen Verzögerungen im Pflegesatzverfahren zu weiteren Einnahmeausfällen.

Zunehmend erschweren die die teilweise stark verzögerten Bearbeitungen (insbesondere des Sozialamtes Wittenberg) und Zahlungen der Kostenträger die Arbeit.

3.5. Personalrisiken

In Zukunft wird sich die Nachfrage nach Pflegekräften weiter erhöhen. Kann der Arbeitsmarkt dem nicht gerecht werden, wird die Pflegebranche stagnieren. Es wird zu Engpässen in der Versorgung von Pflegebedürftigen kommen. Die Rahmenbedingungen müssen so gestaltet werden, dass die Berufsfluktuation eingedämmt wird. Pflegekräfte brauchen Anerkennung ihrer Arbeit und keine weiteren Kontrollen.

3.6. IT Risiken

Um den ständig gewachsenen Dokumentationserfordernissen gerecht zu werden, erfolgt im Feierabendheim die Dokumentation über EDV. In den letzten 25 Jahren hat sich das bewährt. Wichtig sind die kontinuierliche Wartung der Hardware und die laufende Datensicherung. So kann einem möglichen Datenverlust weitestgehend begegnet werden.

3.7. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Einnahmesituation ist in erster Linie von der Verhandlung auskömmlicher Pflege-sätze abhängig. Neben dem Verhandlungsgeschick ist hier auch ein Umdenken der Kostenträger erforderlich. Nur wenn geforderte Leistungen refinanziert und Risiken in den Verhandlungen berücksichtigt werden, ist die Voraussetzung für die Kostendeckung gegeben.

Ein weiteres zunehmendes Risiko ist die Zahlungsmoral der Kostenträger. Vor allem der zeitgerechte Abschluss der Pflegesatzverhandlungen und die verzögerte Bearbeitung von Sozialhilfeanträgen sind weitere wirtschaftliche Hemmnisse.

3.8. Sonstige Risiken

Unter diesem Punkt werden aus den Erfahrungen Anfang 2020 Pandemien aufgenommen. Pandemien im Ausmaß von 2020/2021/2022 stellen eine absolute Ausnahmesituation dar. Aufgrund von Mitarbeiterausfällen durch Krankheit und Quarantäne kann der Geschäftsbetrieb nur eingeschränkt laufen.

Neuaufnahmen können ebenfalls nicht planmäßig erfolgen. Pandemien betreffen die gesamte Wirtschaft eines Landes. Die Folgen können nur durch staatliches Eingreifen gemildert werden. Neue zusätzliche Pflichten für Mitarbeiter verhindern die Entspannung der Lage.

In 2023 haben sich die starken unterjährigen Preissteigerungen im Energie- und Lebensmittelbereich als Herausforderung erwiesen. Diese fanden im Pflegesatz keine Berücksichtigung.

Notfallpläne für das Handeln bei Ausfall der Strom- und Wasserversorgung sollen helfen, die Folgen zu mindern.

Der Klimawandel, insbesondere die erhöhten Temperaturen in den Sommermonaten belasten Mitarbeiter und Bewohner zusätzlich.

Datensicherheit und Datensicherung unter den Bedingungen der zunehmenden Digitalisierung bei eingeschränkten personellen Ressourcen ist eine Herausforderung.

Statt Bürokratieabbau werden zunehmend Berichterstattungen und Umsetzungen neuer Richtlinien und Gesetze gefordert. Gerade in kleinen Einrichtungen führt dies zunehmend zur Überforderung der personellen Ressourcen.

4. Prognose- und Chancenbericht

4.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Branche wird in den nächsten Jahren mit steigenden Eigenanteilen zu rechnen haben. Dies führt zur weiteren Belastung der Sozialhilfe. Insbesondere die jährlich überproportional steigenden Personalkosten verbunden mit weiteren Sachkostensteigerungen erschweren eine solide prospektive Kalkulation auskömmlicher Pflegesätze. Inwieweit sich höhere Preise am Markt durchsetzen lassen, bleibt abzuwarten. Eine umfassende verbindliche Reform der Pflegeversicherung ist zeitnah erforderlich, um der Versorgung Pflegebedürftiger eine Zukunft zu geben. Weiterhin ist es notwendig, den Pflegeberuf durch mehr gesellschaftlicher Anerkennung und weniger Kontrollen attraktiver zu gestalten. Seit September 2022 gilt in der Branche die Tariftreuepflicht. Nur unter dieser Prämisse können Versorgungsverträge geschlossen werden.

Die Kostenträger sollten insbesondere bei gemeinnützigen Trägern der prospektiven Kalkulation der Einrichtungsträger vertrauen und beantragte Pflegesätze fristgerecht nach Antragstellung genehmigen. Zu überdenken sind auch die seit mehr als 35 Jahren geltenden Personalschlüssel in der Verwaltung und im technischen Bereich. Insbesondere die zunehmenden bürokratischen Anforderungen und Vorbereitungen der Digitalisierung benötigen personelle Ressourcen.

4.2. Entwicklung der Branche

Die Pflegebranche wird in langfristigen Prognosen als Wachstumsbranche bezeichnet. Durch den demografischen Wandel wird es in den nächsten Jahren mehr Ältere und Pflegebedürftige geben. Durch die verbesserte medizinische Versorgung und des Gesundheitsbewusstseins wird der Anteil Pflegebedürftiger nicht linear steigen. Die nachwachsende ältere Generation wird entscheiden, wie sie im Alter betreut und gepflegt werden möchte. Hier wird sich eine Vielzahl von neuen Angeboten entwickeln. Wie sich diese auf die Nachfrage nach stationären Heimplätzen auswirken, kann langfristig nicht eingeschätzt werden.

Wachstumsbremse für die Branche wird die Bereitstellung von finanziellen Mitteln und das Vorhandensein von qualifiziertem Personal sein. Eine starke Herausforderung wird das Finden neuer Mitarbeiter für die aus Altersgründen ausscheidenden Mitarbeiter in den nächsten 10 Jahren sein.

4.3. Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft

Wenn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern, sollte es möglich sein, weiterhin ein positives Ergebnis zu erzielen. Insgesamt werden die Erträge jedoch stagnieren bzw. zurückgehen. Der kommunale Hintergrund und die relativ flexible Gestaltung der Mitarbeitervergütung tragen zur positiven Entwicklung der Gesellschaft bei.

4.4. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Für die Feierabendheim Jessen GmbH wird es mit der gesellschaftlichen Entwicklung Chancen und Risiken geben. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Gesellschaft in der Lage ist, sich veränderten Bedingungen anzupassen und zu wachsen.

Dieser Weg wird auch zukünftig bestritten werden. Die langfristigen Auswirkungen von Pandemien und den weltweiten wirtschaftlichen Entwicklungen können derzeit nicht abgeschätzt werden.

4.5. Chancen

Aufgrund der demografischen Entwicklung der Bevölkerung sowie des betriebenen Ertrags- und Kostenmanagements werden für die Feierabendheim Jessen GmbH gute Perspektiven gesehen. Die wirtschaftliche Lage kann sich auch weiterhin gut darstellen. Es wird mit überwiegend positiven Jahresergebnissen gerechnet. Mitarbeiter werden im Feierabendheim ansprechende Entwicklungsmöglichkeiten finden und erhalten.

5. Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die Versorgung mit Wärme erfolgt in der Feierabendheim Jessen GmbH mit Fernwärme. Hier sind neben der Regelung der Zimmertemperaturen und einem effizienten Lüftungsmanagement wenige Einflussmöglichkeiten gegeben.

In der Feierabendheim Jessen GmbH wird regelmäßig ein Energieaudit durchgeführt. In 2023 wurde ein Audit durchgeführt. Bisher wurden wenige Änderungen empfohlen. Die Umstellung der Leuchtmittel auf LED ist schon seit einigen Jahren abgeschlossen. Vor ca. 5 Jahren wurde ein Lastenmanagement zur Verringerung von Lastspitzen installiert. Großverbraucher wie Waschmaschine, Wäschetrockner und Geschirrspüler wurden durch neue energiesparendere Geräte in 2022/2023 ersetzt. Die Energieeinsparungen tragen zur Verkürzung der Amortisationszeiten bei. Weiterhin ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit Speicher geplant. Es sollen die Lastspitzen weiter reduziert werden. Ein wichtiger Punkt ist auch die Vermeidung von CO 2. Die Feierabendheim Jessen GmbH verfügt über eine Notstromanlage, welche eine Versorgung von ca. 24 h gewährleistet.

 

Jessen, 20. Juni 2024

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten 4.473.594,00 4.625.853,00
2. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 175.986,00 191.014,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 15.020,54 18.167,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 79.222,65 60.837,05
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.112.935,18 2.196.052,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.263,42 5.039,32
Summe Aktivseite 6.862.021,79 7.096.964,01

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnrücklagen
1. Betriebsmittelrücklage 2.607.336,28 2.421.008,72
2. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 354.946,72 334.239,55
3. zweckgebundene Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO 127.000,00 127.000,00
4. verwendete zweckgebundene Rücklage § 62 Abs. 1 AO 175.000,00 175.000,00
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.715.494,00 1.780.738,00
C. Rückstellungen 198.400,00 234.900,00
D. Verbindlichkeiten 1.658.244,79 1.998.477,74
Summe Passivseite 6.862.021,79 7.096.964,01

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
Euro Euro
1. Rohergebnis 3.923.371,76 3.903.111,10
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.609.081,15 2.451.353,49
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung 803.051,06 847.844,62
- davon für Altersversorgung € 150.210,81 (Vorjahr € 137.597,05)
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 194.818,47 198.729,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 83.425,48 98.344,93
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11,09 11,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.971,96 30.551,57
7. Ergebnis nach Steuern 207.034,73 276.297,99
8. Jahresüberschuss 207.034,73 276.297,99
9. Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00
10. Zuführung zu Rücklagen 207.034,73 276.297,99
11. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023 gemäß §§ 264 und 284 bis 288 HGB

1. Vorbemerkungen

Firmenbezeichnung: Feierabendheim Jessen GmbH
Sitz der Gesellschaft: 06917 Jessen, Albert-Schweitzer-Str. 1
Handelsregister: Amtsgericht Stendal HRB 10962

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Feierabendheim Jessen GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Die Darstellung des Jahresabschlusses, insbesondere der Gewinn- und Verlustrechnung, wurde entsprechend der Pflege-Buchführungsverordnung gewählt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über den Zeitraum der voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Vorräte wurden mit ihren Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Zeitwert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Risiken ist durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen worden. Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen sind nach vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen für alle erkennbaren Risiken gebildet worden und wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Aufgliederung des bilanzierten Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten
Anfangsbestand Zugang Umbuchung Abgang Gesamt
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten
1.1. Gebäude 7.166.736,56 0,00 0,00 0,00 7.166.736,56
1.2. Außenanlagen 145.030,58 0,00 0,00 0,00 145.030,58
7.311.767,14 0,00 0,00 0,00 7.311.767,14
2. Einrichtung und Ausstattung ohne Kfz
2.1. Medizinischer Bedarf 156.318,31 1.041,87 0,00 0,00 157.360,18
2.2. Einrichtung Wirtschaftsbedarf 112.628,96 19.746,45 0,00 6.558,89 125.816,52
2.3. Einrichtung Verwaltungsbedarf 15.699,50 0,00 0,00 2.312,88 13.386,62
2.4. Sonstige Betriebsausstattung 240.351,37 0,00 0,00 2.048,50 238.302,87
2.5. Geringwertige Vermögensgegenstände 144.985,46 6.743,15 0,00 10.861,23 140.867,38
2.6. Technische Anlagen 54.367,28 0,00 0,00 0,00 54.367,28
724.350,88 27.531,47 0,00 21.781,50 730.100,85
3. Fahrzeuge 12.439,58 0,00 0,00 0,00 12.439,58
Summe 8.048.557,60 27.531,47 0,00 21.781,50 8.054.307,57
Anlagevermögen gesamt 8.048.557,60 27.531,47 0,00 21.781,50 8.054.307,57
Abschreibungen
aus Vorjahren Abgänge lfd. Geschäftsjahr Gesamt
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten
1.1. Gebäude 2.584.484,56 0,00 145.006,00 2.729.490,56
1.2. Außenanlagen 101.429,58 0,00 7.253,00 108.682,58
2.685.914,14 0,00 152.259,00 2.838.173,14
2. Einrichtung und Ausstattung ohne Kfz
2.1. Medizinischer Bedarf 80.500,31 0,00 9.820,87 90.321,18
2.2. Einrichtung Wirtschaftsbedarf 58.848,96 6.558,89 9.010,45 61.300,52
2.3. Einrichtung Verwaltungsbedarf 15.588,50 2.312,88 111,00 13.386,62
2.4. Sonstige Betriebsausstattung 209.005,37 2.048,50 14.011,00 220.967,87
2.5. Geringwertige Vermögensgegenstände 144.985,46 10.861,23 6.743,15 140.867,38
2.6. Technische Anlagen 24.408,28 0,00 2.863,00 27.271,28
533.336,88 21.781,50 42.559,47 554.114,85
3. Fahrzeuge 12.439,58 0,00 0,00 12.439,58
Summe 3.231.690,60 21.781,50 194.818,47 3.404.727,57
Anlagevermögen gesamt 3.231.690,60 21.781,50 194.818,47 3.404.727,57
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebsbauten
1.1. Gebäude 4.437.246,00 4.582.252,00
1.2. Außenanlagen 36.348,00 43.601,00
4.473.594,00 4.625.853,00
2. Einrichtung und Ausstattung ohne Kfz
2.1. Medizinischer Bedarf 67.039,00 75.818,00
2.2. Einrichtung Wirtschaftsbedarf 64.516,00 53.780,00
2.3. Einrichtung Verwaltungsbedarf 0,00 111,00
2.4. Sonstige Betriebsausstattung 17.335,00 31.346,00
2.5. Geringwertige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
2.6. Technische Anlagen 27.096,00 29.959,00
175.986,00 191.014,00
3. Fahrzeuge 0,00 0,00
Summe 4.649.580,00 4.816.867,00
Anlagevermögen gesamt 4.649.580,00 4.816.867,00

b) Sonderposten für Zuschüsse und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens beinhaltet die zweckgebundenen Zuwendungen für den ersten Bauabschnitt und Zuwendungen aus einem Vermächtnis für sonstige Geschäftsausstattung.

Die Zuwendungen wurden analog der Abschreibung der betreffenden Wirtschaftsgüter zum 31. Dezember 2023 reduziert und als Sonderposten gemäß IDW HFA 1/1984 i. d. F. 1990 bilanziert.

c) Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.521.317,00 108.102,00 432.408,00 980.807,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.316,49 35.316,49 0,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 101.611,30 101.611,30 0,00 0,00
1.658.244,79 245.029,79 432.408,00 980.807,00
gesicherte Beträge Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.521.317,00 Bürgschaftserklärung der Stadt Jessen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 0,00
1.521.317,00
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2022 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.849.419,00 148.102,00 592.408,00 1.108.909,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 45.474,61 45.474,61 0,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 103.584,13 103.584,13 0,00 0,00
1.998.477,74 297.160,74 592.408,00 1.108.909,00
gesicherte Beträge Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.849.419,00 Bürgschaftserklärung der Stadt Jessen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 0,00
1.849.419,00

d) Aufsichtsratsvergütung

Der Aufsichtsrat erhielt Kostenerstattungen in Höhe von € 600,00 (Vorjahr € 600,00).

Mitglieder des Aufsichtsrates sind:

Herr Gunter Danneberg (Vorsitzender)

ausgeübter Beruf: Rentner

Frau Beatrix Baatz-Woick

ausgeübter Beruf: Lehrerin

Herr Tobias Bernhardt

ausgeübter Beruf: Pfarrer

Frau Marion Nelle

ausgeübter Beruf: Apothekerin

Frau Karin Stoll

ausgeübter Beruf: Rentnerin

e) Gewinnrücklagen

Stand 01.01.2023 3.057.248,27
Zuführung Betriebsmittelrücklage 186.327,56
Zuführung zweckgebundene Rücklage § 62 Nr. 1 AO 0,00
Zuführung freie Rücklage § 58 Nr. 7a AO 20.707,17
Stand 31.12.2023 3.264.283,00

4. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten

a) Bezüge der Geschäftsleitung

Die Angaben über Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht dargestellt.

b) Geschäftsführerin war während des Geschäftsjahres 2023

Frau Corinna Trebbin ausgeübter Beruf: Kauffrau.

c) Arbeitnehmeranzahl

Im Jahr 2023 waren im Durchschnitt 84 Mitarbeiter/-innen beschäftigt.

Leitung 1 Mitarbeiter/-in
Pflegedienst 51 Mitarbeiter/-innen
Hauswirtschaft 10 Mitarbeiter/-innen
Küche 9 Mitarbeiter/-innen
Verwaltungsdienst 2 Mitarbeiter/-innen
Hausmeister 2 Mitarbeiter/-innen
begleitender Dienst 9 Mitarbeiter/-innen
Gesamt 84 Mitarbeiter/-innen

d) Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 und Nr. 32 HGB sindnicht angefallen.

e) Außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB wurden nicht getätigt.

f) Der Jahresabschluss wurde nach Ergebnisverwendung erstellt.

g) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Jessen, 20. Juni 2024

Corinna Trebbin, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Feierabendheim Jessen GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Feierabendheim Jessen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Feierabendheim Jessen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Dessau-Roßlau, 20. Juni 2024

Dipl.-Ök. Sylvia Hoffmann, Wirtschaftsprüferin

Weitere zu veröffentlichende Angaben

Vorstehender Jahresabschluss und Lagebericht wurden gemäß § 316 ff. HGB geprüft. Für den vollständigen, das heißt ohne Inanspruchnahme von Erleichterungen bei Aufstellung und Offenlegung, erstellten Jahresabschluss bzw. Lagebericht wurde vorstehender Bestätigungsvermerk erteilt.

Jahresabschluss und Lagebericht wurden in der geprüften Fassung am 30.09.2024 festgestellt.Aus dem Jahresüberschuss 2023 (€ 207.034,73) werden € 20.707,17 der freien Rücklage, € 0,00 der zweckgebundenen Rücklage und € 186.327,56 der Betriebsmittelrücklage zugeführt.

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