ABUS Kransysteme GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Bühne seit 26.5.2021 | Geschäftsführer |
Lothar Bühne seit 10.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 97.50% | |
LBI Holding GmbHEigenbeteiligung | 2.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 2.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LBI Holding GmbHGummersbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Bilanzierungsvorschriften Die LBI Holding GmbH, Gummersbach (Amtsgericht Köln, HRB 39600), ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht - soweit möglich - dem Einzelabschluss der Muttergesellschaft. B. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB die LBI Holding GmbH, Gummersbach, als Mutterunternehmen, ein (100%-iges) inländisches und zehn (100%-ige) ausländische Tochterunternehmen voll einbezogen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis ergeben. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in einer separaten Aufstellung einzeln aufgeführt. Diese Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. C. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erst- und Folgekonsolidierung differenziert. In 2021 ist eine neue Tochtergesellschaft, ABUS Kran Austria GmbH, Wien / Österreich, gegründet worden und wurde entsprechend konsolidiert. Andere Erwerbsvorgänge nach dem 1. Januar 2010 sind nicht vorgefallen. Bei der Erstkonsolidierung von Erwerbsvorfällen vor dem 1. Januar 2010 wird unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. mit dem einheitlichen Erstkonsolidierungszeitpunkt zum 31. Dezember 2000 gemäß § 301 Abs. 2 HGB a.F. angewandt. Die sich ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge der ABUS Nederland B.V ., ABUS Crane Systems Trading Co. Ltd., ABUS Levage France S.A.S ., ABUS Kransysteme A.B. und ABUS Crane Systems Polska sp. z o.o. wurden als Firmenwert behandelt und gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a.F. erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die passivischen Unterschiedsbeträge der ABUS Kransysteme GmbH, ABUS Crane Systems Co. Ltd. und ABUS Gruas S.L. wurden erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2023 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam behandelt. Unrealisierte Kursgewinne oder -verluste, die im Rahmen der Schuldenkonsolidierung als Aufrechnungsunterschiede aufgedeckt werden, werden im Konzernabschluss erfolgswirksam behandelt. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert. Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der erwarteten zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive latente Steuern aus Konsolidierungs- Maßnahmen und passive latente Steuern aus Einzelabschlüssen wurden verrechnet. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand später ausgleicht, mit einem Steuersatz von rd. 32,5 %. Die Werte der Bilanzen der ausländischen Unternehmen wurden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte mit den Jahresdurchschnittskursen. Erstkonsolidierungspflichtiges Eigenkapital und Beteiligungsbuchwerte werden mit den historischen Kursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. Die Währungsunterschiede, die sich aus der Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Eigenkapitals und des erwirtschafteten Konzernergebnisses von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, wurden erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" zugeordnet. Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet. D. Rechnungslegungsgrundsätze Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Soweit diese Vorschriften von den Bilanzierungsvorschriften des HGB abweichen, wurden die ausländischen Abschlüsse an die handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des Mutterunternehmens angepasst und hieraus erforderliche Wertkorrekturen mit dem Eigenkapital der betroffenen Unternehmen verrechnet (in der sog. Handelsbilanz II). Die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit wurden im Berichtsjahr beachtet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei bis 15 Jahre. Abschreibungen des Sachanlagevermögens werden nach der degressiven oder linearen Methode pro rata temporis vorgenommen. Zugänge (ohne Kraftfahrzeuge) ab 2011 werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Zugänge ab 2020 werden im Inland für bewegliche Sachanlagen in den ersten Nutzungsjahren nach der degressiven Methode abgeschrieben, bis die lineare Abschreibung wieder höher ausfällt. Seit dem Geschäftsjahr 2005 werden im Inland Kraftfahrzeuge mit hoher Jahreslaufleistung nach der Methode der Leistungsabschreibung abgeschrieben. Im Inland wurden geringwertige Anlagegüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die aktivierten Eigenleistungen werden zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um Abschreibungen bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu den Anschaffungskosten oder zu den jeweils niedrigeren letzten Einkaufspreisen bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Für nicht mehr gängige Artikel oder Überbestände werden hinreichende Wertabschläge vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurde zu Herstellungskosten vorgenommen. Diese umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der zugehörigen Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs wurden nicht berücksichtigt. Abschläge wegen unzureichender Verkaufspreise waren nicht erforderlich. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von rd. 1 % des unversicherten Nettoforderungsbestandes bzw. durch Kreditversicherungen berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Kurswert bewertet. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der erwarteten zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern aus Einzelabschlüssen werden gemäß dem Wahlrecht in § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt. Aktive latente Steuern aus Konsolidierungs-Maßnahmen und passive latente Steuern aus Einzelabschlüssen wurden verrechnet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde der gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % (i. V. 1,78 %). Der Unterschiedsbetrag bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen 7 Jahre von 1,74 % beträgt 440.459,00 € zu dem Marktzins der vergangenen 10 Jahre Der Rententrend wurde bei der Ermittlung der Verpflichtungen in Höhe von 9,0 % alle drei Jahre berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Faktoren angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Sämtliche übrige Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet; bei Restlaufzeiten über einem Jahr und Kursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Der Firmenwert aus der entgeltlichen Übernahme eines Kundenstamms wurde aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 187.555,96 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält neben dem Kassenbestand die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Eigenkapital Die Gewinnrücklagen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Das ausgewiesene Eigenkapital unterliegt keiner handelsrechtlichen Ausschüttungssperre. Der Bilanzgewinn ergibt sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 415.849.837,03 (i. V. TEUR 394.114 nach Gewinnverwendung), einer Ausschüttung in Höhe von EUR 3.000.000,00 im Berichtsjahr zuzüglich dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 51.096.289,67 (i. V. TEUR 23.636). Aus dem Bilanzgewinn 2023 wurden EUR 13.800.000,00 ausgeschüttet. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Lieferungs- und Leistungsbereich (TEUR 13.602), aus dem Personalbereich (TEUR 6.322) und aus dem Verwaltungsbereich (TEUR 990). 6. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
7. Passive latente Steuern Latente Steuern wurden auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Einzelabschlüssen und ergebniswirksamen Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet. Bei Letzteren wurde unverändert ein einheitlicher Steuersatz von rd. 32,5 % verwendet. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 208.640 (48,8 %) auf das Inland und mit TEUR 219.177 (51,2 %) auf das Ausland. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 907 periodenfremde Erträge enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Gewinne aus Anlagenabgängen, Versicherungsleistungen für Forderungsausfälle, die Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 362 unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen und bestehen im Wesentlichen aus Verlusten aus Anlagenabgängen sowie Forderungsausfällen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In dem Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 1.663.168,77 (i. V. TEUR 980) enthalten. 4. Aufzinsung von Forderungen und Abzinsung von Rückstellungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (Pensionsrückstellungen) in Höhe von EUR 404.554,00. 5. Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 486 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 775. 6. Steueraufwand Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten einen latenten Steuerertrag von EUR 25.783,94. G. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Aufstellung wird beim Unternehmensregister eingereicht. Aufgrund der Einbeziehung in diesen Konzernabschluss nehmen wir für unsere Tochtergesellschaft ABUS Kransysteme GmbH, Gummersbach, die Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. 2. Konzernzugehörigkeit Alleingesellschafterin ist die ABUS Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Gummersbach. Der Konzernabschluss der ABUS Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aufgrund der Inanspruchnahme von den Befreiungsmöglichkeiten des § 13 Abs. 3 Satz 2 PublG ist die Gesellschaft von der eigenen Konzernrechnungspflicht nach § 291 HGB nicht befreit. Sie stellt daher den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. 3. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
4. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen aus einem Pachtvertrag unserer Tochtergesellschaft ABUS Kransysteme GmbH, Gummersbach über Grundstücke und Gebäude mit der ABUS Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Gummersbach, seit 1994 mit einer Belastung von zurzeit jährlich TEUR 2.472. Der Vertrag hat eine unbestimmte Laufzeit. Das Pachtverhältnis dient der Anmietung wesentlicher Betriebsimmobilien. Die Vorteile bestehen in der geringen Mittelbindung. Die Risiken beschränken sich auf den zufälligen Untergang. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen im Konzern bestehen für das Folgejahr in folgender Höhe:
5. Derivative Finanzinstrumente Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente erfolgt ausschließlich zur Absicherung bestehender Grundgeschäfte, schwebender Geschäfte oder geplanter Transaktionen mit dem Ziel der Begrenzung des in den Grundgeschäften enthaltenen Wechselkursrisikos. Zum Bilanzstichtag waren folgende Finanzinstrumente zur Währungssicherung im Einsatz:
Die Bewertung erfolgte zu Marktwerten. Die Berechnung der Marktwerte erfolgte nach anerkannten mathematischen Verfahren und Instrumenten, die von den Kreditinstituten für zuverlässig erachtet werden. 6. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 7. Organe des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind:
Die Bezüge der Geschäftsführer werden in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt. 8. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens Aus dem Bilanzgewinn 2023 von EUR 473.617.940,08 wurde eine Vorabausschüttung von EUR 13.800.000,00 vorgenommen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 459.817.940,08 auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zu Honoraren für Leistungen des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der ABUS Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Gummersbach, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, enthalten.
Gummersbach, LBI Holding GmbH Geschäftsführung Lothar Bühne Michael Bühne Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 Nachdem das Vorjahr bereits von einer wirtschaftlichen Abkühlung geprägt war, schwächte sich das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2023 weiter ab. Die insgesamt verhaltene gesamtwirtschaftliche Entwicklung war vor allem auf die nach wie vor hohen, wenngleich rückläufigen Inflationsraten und die restriktive Geldpolitik der Notenbanken zurückzuführen. Anhaltende geopolitische Spannungen und Krisen hatten zudem einen dämpfenden Effekt auf die Wachstumsdynamik. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt legte im Jahr 2023 um 3,2% zu, nachdem es im Vorjahr um 3,5% gestiegen war. In den Schwellen- und Entwicklungsländern ist die Wirtschaft laut IWF um insgesamt 4,1% gewachsen (2022: +4,1%). Demgegenüber stieg das BIP in den Industriestaaten um nur 1,6% (2022: +2,6%). Während die USA ein stärkeres Wirtschaftswachstum als erwartet verzeichneten, legte das BIP in der Eurozone lediglich um 0,5% zu. Die Wirtschaft in Deutschland hat sich im Berichtsjahr wesentlich schlechter entwickelt als in der gesamten Eurozone und ist um 0,3% geschrumpft. Wesentliche Ursachen waren die rückläufigen Konsumausgaben der privaten Haushalte, Reduktion der staatlichen Ausgaben durch Wegfall der Corona-Hilfen aber auch das Schrumpfen der Bauinvestitionen. Einen positiven Wachstumsbeitrag leisteten nur die Ausrüstungsinvestitionen sowie der Außenbeitrag (Differenz von Ex- und Importen). Nach dem Preisschock des Jahres 2022 in Folge des Ukrainekriegs begannen sich die Energiepreise im Laufe des Jahres 2023 wieder deutlich nach unten zu bewegen. Dies und die Entspannung der Lieferkettenprobleme des Vorjahres führten auch zu deutlichen Reduktionen der Rohstoffpreise. Die deutschen Hersteller von Investitionsgütern verzeichneten ein durchwachsenes Jahr. Die Flaute der globalen Konjunktur führte zu schwindenden Auftragsbeständen und laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. (VDMA) preisbereinigt zu einem Rückgang der Produktionsleistung um 1%. 1.2. Mitarbeiter Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beschäftigten während des Berichtsjahres durchschnittlich 1.321 Mitarbeiter (i. V. 1.271). Davon entfielen 74% auf das Inland. 1.3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Mitarbeiter wurden wie in Vorjahren freiwillig über Prämien maßgeblich am wirtschaftlichen Erfolg des Geschäftsjahres beteiligt. Für das erste Quartal 2024 wurde schon eine Inflationsausgleichsprämie sowie eine gesonderte Erfolgsprämie zugesagt. 1.4. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr entfielen die wesentlichen Investitionen auf Anzahlungen auf Gebäude und Technische Anlagen wie auch auf Maschinen am Produktionsstandort Gummersbach und bei der Vertriebstochter in Spanien. Weitere Investitionen betrafen Betriebs- und Geschäftsausstattung in Gummersbach wie auch in den ausländischen Tochtergesellschaften. 1.4. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 betraf im Wesentlichen den Ausbau neuer Testvorrichtungen für neue Testhallen, die konstruktive Verbesserung und funktionale Anreicherung bestehender Produktlinien sowie die funktionale Erweiterung des Leistungsumfangs unserer neuen elektronischen Steuerung. 2. Wirtschaftsbericht 2023 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung 2023 Der Auftragseingang belief sich 2023 auf 377,7 Mio.€ und lag damit 7,2% unter 2022. Dabei betraf der Rückgang mit 14,4 % das Ausland. Der Konzernauftragsbestand zum Jahresende 2023 lag 28% unter dem Jahresende 2022. Die Umsatzerlöse lagen 2023 bei 427,8 Mio.€ und damit über Vorjahr. Die Steigerung wurde zu rd. 45% im Inland und 55% im Ausland erreicht. Der Jahresüberschuss von 51,1 Mio. € ergab sich im Wesentlichen in Folge der gestiegenen Umsatzerlöse aber auch durch Verbesserung der Material-Marge als Folge der einsetzenden Entspannung auf den Energie- und Rohstoffmärkten. Damit wurde die Vorjahres-Prognose einer leichten Steigerung von Umsatz und Ergebnis deutlich übertroffen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg in der Berichtsperiode um +26,2 Mio.€ auf 62,1 Mio.€. Bei verbessertem Cashflow aus der Investitionstätigkeit von 5,2 Mio.€ und Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit mit -3,1 Mio.€ stieg der Finanzmittelfond nach Wechselkursänderung um +64,2 Mio.€ gegenüber Vorjahr. Das Nettoumlaufvermögen, das sich aus der Summe der Vorräte und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der erhaltenen Anzahlungen ergibt, stieg von 51,6 Mio.€ per 31. Dezember 2022 auf 64,6 Mio.€ zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen aufgrund weniger erhaltener Anzahlungen als Folge des niedrigeren Auftragsbestands und einer Erhöhung der Vorräte und zum Jahresende. Die Bilanzsumme stieg in 2023 um 51,2 Mio.€ auf 607,1 Mio.€ zum 31. Dezember durch die Zunahme der Flüssigen Mittel. Der Anstieg wurde refinanziert durch die Zunahme des Eigenkapitals aus dem Jahresüberschuss 2023 und höhere Steuerrückstellungen. Die Eigenkapitalquote von 80,9 % zum 31. Dezember 2023 (i. V. 82,1%) wurde trotz deutlichem Bilanzsummenwachstums auf hohem Niveau gehalten. 2.2. Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens 2023 Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat sich 2023 deutlich besser entwickelt als ursprünglich erwartet. Das lag vor allem daran, dass sich die angespannte Situation auf den Energie- und Rohstoffmärkten entkrampft hat und die Lieferkettenprobleme der vorangegangenen Jahre gelöst wurden. Das in Kombination mit einer konsequenten Preispolitik am Markt hat sichergestellt, dass die Materialmarge sich wieder normalisiert hat. Dies und die wettbewerbsfähige Produktpalette bieten eine gute Grundlage für eine wirtschaftlich gesunde zukünftige Entwicklung. 2.3. Risikobericht 2.4. Risikomanagementsystem ABUS Kransysteme produziert seine Produkte in Deutschland und verkauft sie weltweit. Das ist - neben konjunkturellen Risiken - mit den grundsätzlichen unternehmerischen Risiken verbunden. Die fortschreitende Konzentration der Industriekran-Märkte und die zunehmende internationale Ausrichtung der Gruppe führt zu spezifischen unternehmerischen Risiken. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit Risiken sind wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die zu einem einheitlichen Risikomanagementsystem zusammengefasst sind und permanent weiterentwickelt werden. 2.5. Gesamtrisiko Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht vorhanden. 2.6. Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten können das Geschäft durch veränderte Kapazitätsauslastung beeinflussen und sich sowohl positiv als auch negativ auf Umsatz, Cashflow und Unternehmensergebnis auswirken. Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich insbesondere aus der weiteren Entwicklung der Markt- und Wettbewerbsverhältnisse in der Industriekranindustrie sowie aus den nur schwer abschätzbaren Folgewirkungen der Ukraine-Krise und der damit zusammenhängenden Energiekrise für Europa sowie daraus folgenden Inflations- und Zinsrisiken. Die möglichen starken Schwankungen der Investitionsgüternachfrage - etwa bei Verschlechterung der konjunkturellen Situation - erfordern eine möglichst breite Streuung der bearbeiteten Märkte - in Punkto Produktpolitik wie auch in Punkto geographischer Abdeckung - und eine möglichst flexible Gestaltung der Kostenstruktur. 2.7. Risiken im Vertriebsbereich Im Vertrieb liegen die wesentlichen Risiken im Bereich Preisrisiken, Währungsschwankungen und Forderungsausfällen. Preisrisiken aufgrund der fortschreitenden Marktkonzentration werden durch Fokus auf Qualität, Verlässlichkeit und Service begegnet. Dies - gestützt auf konsequente Optimierung der Herstellungsprozesse - reduziert die Angriffsfläche des Wettbewerbs. Fremdwährungsschwankungen werden zur Gänze durch Währungssicherungsgeschäfte abgesichert. Das Forderungsausfallsrisiko wird durch Warenkreditversicherungen weitestgehend abgedeckt. Ein darüber hinausgehendes latentes Forderungsausfallsrisiko wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen finanziell berücksichtigt. Die Vertriebs-Tochtergesellschaften unterliegen im Rahmen monatlicher Reportings einer ständigen Risikoüberwachung hinsichtlich Auftragseingang, Umsatz und realisierter Margen. Damit können die Risiken nicht nur der deutschen sondern auch der ausländischen Gesellschaften gesteuert werden. Da Russland weder derzeit noch in der Vergangenheit ein Absatzmarkt für ABUS war, noch eine eigene Vertriebs-Tochtergesellschaft in der Ukraine besteht, kommt es zu keinen direkten Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg. 2.8. Risiken im Beschaffungsbereich Im Bereich Beschaffung liegen die Risiken vor allem in der Preisentwicklung von Vorprodukten und logistischen Problemen der Lieferketten sowie Ausfallsrisiken produktionskritischer Zulieferer. Preissteigerungen werden von ABUS durch konsequente Preispolitik weitergegeben. Darüber hinaus ist ein erheblicher Teil unseres Einkaufsvolumens durch Rahmenverträge preislich fixiert. In Bezug auf das Lieferkettengesetz erhalten wir den überwiegenden Teil unserer Zulieferungen von deutschen Lieferanten. Darüber hinaus sind wir weiterhin dabei, ein konsequentes Dual-Sourcing fortzusetzen, sodass alle unsere wesentlichen Komponenten von mindestens zwei Anbietern beliefert werden. Als Voraussetzung des Managements der Ausfallsrisiken von Lieferanten unterziehen wir verstärkt unsere Lieferanten einer Bonitätsüberwachung und Beurteilung ihrer finanziellen Stabilität. Auch in diesem Zusammenhange gilt es - neben der laufenden Beobachtung der Bonität- ein konsequentes Dual-Sourcing sicherzustellen. 2.9. Risiken im Produktionsbereich Im Produktionsbereich treffen wir für Risiken aus Produkthaftung durch ausgedehnte Tests vor Markteinführung, interne Qualitätskontrolle und Produktdokumentation, externe Versicherungsdeckung und bilanzielle Rückstellungen Vorsorge. Die Verantwortung ist hier gemäß den Geschäftsfeldern verteilt. Dem Risiko des Produktionsstillstandes wegen Lieferkettenunterbrechung wirken wir durch intensives Lieferantencontrolling und flexiblere Produktionsmontagegestaltung entgegen. Der Umweltschutz bildet bei unseren Entwicklungs- und Fertigungsprozessen eine wesentliche Prozesskomponente. Wir legen deshalb Wert auf die Entwicklung von umweltfreundlichen und energiesparenden Produkten. Die Einhaltung der Umweltgesetze wird bei der Konzeptionierung der Produktionsanlagen und -Werke schon berücksichtigt. Am Produktions- Standort Gummersbach findet die Beheizung der Werkshallen und Verwaltungsgebäude schon überwiegend mit erneuerbaren Energien statt. 2.10. Risiken im Finanzbereich Im Finanzbereich liegen Risiken in der Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung. Die eigene Liquiditätslage unterliegt der permanenten Überwachung. Aufgrund der guten Ausstattung unserer Muttergesellschaft erfolgen Investitionen über konzerninterne Darlehen oder Einzahlungen zum Eigenkapital, während das laufende Geschäft aus dem Cashflow finanziert werden kann. Die Tochtergesellschaften unterliegen im Rahmen des monatlichen Reportings einer ständigen Risikoüberwachung hinsichtlich Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung. Geschäfte mit Tochtergesellschaften außerhalb des EURO-Raumes werden grundsätzlich in Fremdwährung abgewickelt und über uns abgesichert. Sämtliche wesentlichen Investitionen der Tochtergesellschaften werden von der Geschäftsführung genehmigt und überwacht. Die Finanzierung wird grundsätzlich konzernweit aus Eigenmitteln über die Muttergesellschaft vorgenommen, so dass auch hierüber eine Liquiditätsüberwachung der investierenden Tochtergesellschaften stattfindet. 2.11. Risiken im IT-Bereich Hinsichtlich informationstechnischer Risiken wird die Sicherheit und Effizienz der IT-Systeme ständig überprüft und weiterentwickelt. Die Bedrohung durch Risiken aus dem Internet, insbesondere Cyber-Attacken, hat erheblich zugenommen. Neben verstärkten Sicherheitsvorkehrungen über verfügbare Schutzsoftware wurden hier weitere organisatorische Maßnahmen zur Vorbeugung getroffen. Zur Begrenzung von Ausfallrisiken bei anwendungskritischen Systemen und Infrastrukturkomponenten wurden Sicherheitsroutinen entwickelt und teilweise mit redundanten geographisch getrennten Parallelsystemen gearbeitet. 2.12. Rechtliche Risiken Einige wenige Gerichtsverfahren sind gegen unser Unternehmen anhängig und in verschiedenen Gerichtsverfahren tritt unser Unternehmen als Kläger auf. Bei diesen Verfahren handelt es sich nach unserer Ansicht um routinemäßige und in Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft des Unternehmens stehende Rechtsstreitigkeiten. 3. Chancenbericht Wir sind ein unternehmergeführtes Familien-Unternehmen und unterliegt nicht den kurzfristigen Erfolgszwängen der kapitalmarkt-orientierten Unternehmen. Dadurch können längerfristige Ziele leichter verfolgt werden. Durch die mittlerweile erreichte Kapitalausstattung hat der LBI Konzern eine weitgehende, finanzielle Unabhängigkeit erreicht und kann ohne Unterstützung von externen Kapitalgebern agieren. Als mittelständisches Familien-Unternehmen mit nur einem wesentlichen Geschäftssegment und kurzen Entscheidungswegen kann auf Änderungen des Umfeldes rasch und flexibel reagiert. Das erleichterte es auch, im Zuge der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges kurzfristig Planungen anzupassen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. In den letzten Jahren wurden wesentliche Schritte zum Erhalt der Unabhängigkeit des Unternehmens und zur Nachfolgesicherung zum Abschluss gebracht und weitere Schritte eingeleitet, die im Berichtsjahr fortgesetzt wurden. 6. Prognosebericht 6.1. Geschäftserwartung Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation in Deutschland rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr mit einem wesentlich geringeren Umsatz als 2023. Ursprünglich waren wir von einer Geschäftsentwicklung ausgegangen, die an die Jahre 2021 und 2022 anschließt, mit einem Umsatzrückgang von 14% gegenüber 2023. Dies beruhte vor allem auf der Erwartung, deutlich geringerer Investitionsgüternachfrage. Die ersten Monate des Jahres 2024 entwickelten sich besser als erwartet. Daher gehen wir für das Gesamtjahr von einem Umsatz aus, der rund 6% und einem Ergebnis, das rund 23% unter 2023 liegen dürfte. Nach der derzeitigen Rezession in Deutschland erwarten die Wirtschaftsforscher für 2024 ein geringfügiges Wachstum von 0,2% bis 0,3%. Das würde bedeuten, dass sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Herbst 2024 verbessert. 6.2. Geplante Investitionen und erwartete Finanzlage Seit dem 4. Quartal 2023 wird eine weitere neue Produktionshalle am Standort Gummersbach-Herreshagen gebaut. Damit werden weitere Kapazitäten und Grundlage für Wachstum geschaffen. Aufgrund der weiterhin positiven Liquiditäts- und Ergebnislage im laufenden Geschäftsjahr werden auch die Investitionen 2024 ohne eine wesentliche Verschlechterung unserer Liquiditätslage und Eigenkapitalquote konzernintern bewältigt werden.
Gummersbach, 23. Juli 2024 LBI Holding GmbH Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Billigung Konzernabschluss In der Gesellschafterversammlung vom 21. August 2024 wurde der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Entwicklung des Konzernanlagevermögens der LBI Holding GmbH, Gummersbach, im Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der LBI Holding GmbH, Gummersbach, für das Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung der der LBI Holding GmbH, Gummbersbach, für das Geschäftsjahr 2023
Im Finanzmittelfonds sind nur die flüssigen Mittel enthalten. Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 4 HGB der LBI Holding GmbH, Gummersbach, zum 31. Dezember 2023Die LBI Holding GmbH, Gummersbach, - in nachfolgender Übersicht mit Nummer 1 bezeichnet - ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen direkt oder indirekt mit mindestens 20 % beteiligt:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LBI Holding GmbH, Gummersbach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der LBI Holding GmbH, Gummersbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LBI Holding GmbH, Gummersbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 24. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Gerhard Schroeder, Wirtschaftsprüfer Andreas Voigt, Wirtschaftsprüfer |
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