VBT Verbund Beteiligung & Treuhand GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Wieselhuber seit 31.7.2023 | Prokura |
Britta Beez seit 28.2.2023 | Prokura |
Jörg Böhler seit 3.8.2022 | Prokura |
Meinolf Buschmann seit 3.5.2022 | Geschäftsführer |
Hendrik Schütte seit 3.5.2022 | Geschäftsführer |
Jens Hölper seit 2.10.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GARANT Holding International S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
e-Dot Commerce & Consulting GmbHAufgelöst | 100.00% |
GARANT Energiemanagement GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GARANT Marketing GmbHRheda-WiedenbrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GARANT Marketing GmbH• Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen für die Mitglieder der GARANT Gruppe - Anschlusshäuser und Vertragslieferanten - insbesondere die Verhandlung von Einkaufspreisen und Rahmenkonditionen, die Marktforschung und Marktbeobachtung, die Beratung in der Sortimentsbildung, bei der Warenpräsentation, bei der Ausstattung der Geschäftsräume, sowie Beratung und Unterstützung bei Verkaufsförderung, Werbung und bei fachlichen und organisatorischen Themen. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Vermittlung von Geschäften mit Einrichtungsgegenständen jeglicher Art. • Wirtschaftliche Entwicklung Die Rahmenbedingungen waren im Jahr 2023 für die Möbelbranche sehr herausfordernd. Nach einem guten Jahr 2022 mit fast 10 % Umsatzwachstum, verliert die Branche im Jahr 2023 - trotz deutlicher Preissteigerungen -3,6 % und liegt damit bei 22,6 Milliarden Euro. Laut dem Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungs-Fachhandels (nachfolgend BVDM abgekürzt) war dies vor allem auf die deutlich gestiegenen Herstellerkosten zurückzuführen, die der Handel an die Kunden weitergeben musste. Möbel werden durch höhere Produktionskosten um Rohstoffe, Energie und Transport immer teurer. So kostet ein durchschnittliches Möbelstück heute rund 20 % mehr als noch 2020. Die Konsument*innen reagierten darauf mit einer stark ausgeprägten Kaufzurückhaltung sowie einer Ausgabenverschiebungen durch die weiterhin sehr hohen Energiepreise und Lebenshaltungskosten, die einerseits durch die hohen Preise, andererseits durch eine Sättigung nach den intensiven Corona-Jahren bedingt war. "Mit dem deutlichen Umsatzrückgang im Jahr 2023 bei gleichzeitigen Preissteigerungen steht der Möbelhandel aktuell unter Druck. Es gilt, Produktivitätsverluste durch Optimierung der Verkaufsperformance oder Flächenreduktion zu kompensieren und durch diese frequenzfördernden Alternativangebote wichtige Deckungsbeiträge zu sichern", ordnet Dr. Philipp Hoog, Mitglied der Geschäftsleitung & Leiter Strategieberatung BBE Handelsberatung, die Daten ein. Besonders ab der zweiten Jahreshälfte wurde dieser Konsumverzicht im Möbel- und Küchenmarkt spürbar. Hinzu kam, dass der stagnierende Wohnungsbau der Branche zu schaffen machte. Ferner sei erwähnt, dass das Heizgesetz, auch als Gebäudeenergiegesetz (GEG) bekannt im Jahr 2023 für eine deutliche Zunahme beim Absatz von Heizungen sorgte, insbesondere fossiler Gasheizungen. Viele Verbraucher kauften Heizungen vor Inkrafttreten des Gesetzes, da ab 2024 nur noch Heizsysteme erlaubt sind, die zu mindestens 65 % aus erneuerbaren Energien gespeist werden können. Diese Gesetzesänderung führte dazu, dass fossile Heizsysteme rasch abverkauft wurden, während die Nachfrage nach klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen ebenfalls stark anstieg . Trotz dieser Herausforderungen konnte sich der Bereich Küchenmöbel als stärkste Warengruppe behaupten und erzielte im Jahr 2023 ein Umsatzplus von 2,9 % - trotz der anhaltenden Baukrise. Allerdings beginnt sich die Krise im Bausektor auch hier bemerkbar zu machen und bremst das weitere Wachstum. In anderen Warengruppen wie Wohn-, Schlaf- und Jugendzimmermöbeln (-3,6 %), Polstermöbeln (-9,6 %), Kleinmöbeln (-5,1 %) sowie Bad- und Gartenmöbeln (-5,9 %) kam es zu moderaten Umsatzrückgängen. Dabei konnten die gestiegenen Preise die geringere Nachfrage teilweise ausgleichen. Der Möbelfachhandel konnte sich auch Im Jahr 2023 erneut behaupten. Obwohl der Möbel-Onlinehandel in den letzten Jahren, insbesondere durch die Corona-Pandemie, deutliche Umsatzsteigerungen verzeichnete, dominiert weiterhin der stationäre Handel. Der Fachhandel für Möbel, einschließlich der Möbel- und Küchenspezialisten, sicherte sich einen Marktanteil von rund 80 %. Dominiert wird der Möbelfachhandel weiterhin von den großen Filialisten, die 38,0 % des Marktvolumens ausmachen, gefolgt vom Möbel-Fachhandel mit einem Anteil von 27,9 %. Beide Handelsformen haben seit der Pandemie ihre Online-Präsenz deutlich gestärkt, was das Wachstum der reinen Online-Händler und Internet-Pure-Player gebremst hat. Besonders der Fachhandel konnte sich in diesem Marktsegment bemerkenswert gut behaupten. Dank der erfolgreichen Digitalisierung der stationären Händler ist der Onlineanteil im Möbelmarkt trotz des allgemeinen Umsatzrückgangs in der Branche 2023 gestiegen und erreicht inzwischen 13,7 %. Die Prognose für die Marktentwicklung in den Jahren 2024 und 2025 bleibt verhalten. Die schwachen Konjunkturaussichten dürften sich auch auf den Möbel- und Küchenhandel auswirken. Laut den Marktexpert:innen von IFH KÖLN und der BBE Handelsberatung wird in der mittleren Prognosevariante ein weiterer nominaler Umsatzrückgang von -2,6 % erwartet. Erst im Jahr 2026 rechnen die Expert:innen mit einem leichten Marktwachstum, die Verunsicherung der privaten Haushalte mündet im Sparmodus und führt dazu, dass die Ausgaben für Möbel aufgeschoben werden und/oder Secondhandware als eine gangbare Alternative gesehen wird. Der Möbel- und Küchenhandel konnte somit nicht an die guten Umsatzzahlen der vorangegangenen Jahre anknüpfen. Damit der Möbel- und Küchenhandel wieder wachsen kann, ist laut BVDM eine Belebung des Wohnungsbaus entscheidend. Da die Branche als nachgelagerter Teil der Wertschöpfungskette stark vom Wohnungsneubau abhängt, führt der Bedarf an neuen Möbeln in neu errichteten Wohnungen sowie die damit verbundenen Umzüge zu zusätzlichen Kaufimpulsen. Solange der Wohnungsneubau jedoch keine ausreichenden Impulse liefert, wird auch die Möbelbranche Schwierigkeiten beim Absatz haben, so die Einschätzung aus Köln. Daher sei es nun besonders wichtig, dass die Politik strukturelle und finanzielle Anreize für den Wohnungsbau schafft. Ebenso entscheidend wird es sein, dass sich die Inflation auf dem aktuell niedrigen Niveau stabilisiert, damit langfristig auch die Bauzinsen niedrig bleiben. Ferner sei auf den Hinweis des BVDM verwiesen, der hervorhebt, dass Entbürokratisierung und Planungssicherheit von zentraler Bedeutung sind. Das angekündigte Gebäudeenergiegesetz habe bereits zu einer Zurückhaltung bei den Konsumausgaben geführt. Gleichzeitig sehen sich Hersteller und Händler mit weiteren bürokratischen Herausforderungen konfrontiert, wie dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, der Verordnung zur entwaldungsfreien Lieferkette, dem Recht auf Reparatur und der Zahlungsverzugsverordnung. Der BVDM fordert daher die Politik auf, stabile und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um das Konsumklima wieder zu beleben. Die Entwicklung der Verbraucherpreise in Deutschland zeigte im Jahr 2023 eine durchschnittliche Inflationsrate von 5,9 %. Dies ist zwar niedriger als die Spitze im Jahr 2022, als die Inflation teils über 8 % lag, bleibt aber dennoch auf einem hohen Niveau. Besonders betroffen sind Waren des täglichen Bedarfs gewesen, wie Verbrauchsgüter, deren Preise um 8,8 % stiegen, mit Nahrungsmitteln, die sich um 12,4 % verteuerten. Auch die Preise für Möbel stiegen um 6,9 % an. Auf der anderen Seite waren die Preissteigerungen bei Dienstleistungen mit 4,4 % moderater, wie das Statistisches Bundesamt (destatis) mitteilt. Die Teuerung im Jahr 2023 wurde stark von den Auswirkungen der globalen Krisen- und Kriegssituation geprägt. Die Entlastungsmaßnahmen der Regierung milderten jedoch teilweise den Preisanstieg, insbesondere bei Energie. Die Preise für Energieprodukte stiegen 2023 um 5,3 %, was deutlich unter dem enormen Anstieg von 29,7 % im Jahr 2022 lag. Im Verlauf des Jahres entspannte sich die Preisentwicklung für Energie, und in den Monaten Oktober und November 2023 wurden sogar rückläufige Preise verzeichnet. Im Jahr 2023 befand sich der Wohnungsbau in Deutschland in einer angespannten Lage. Die Zahl der Baugenehmigungen sank um 26,6 % im Vergleich zum Vorjahr, auf den niedrigsten Stand seit 2012. Nur etwa 260.100 neue Wohnungen wurden genehmigt, während die Bundesregierung ursprünglich 400.000 neue Wohnungen pro Jahr anstrebte. Dies lag vor allem an steigenden Baukosten, erhöhten Kreditzinsen sowie dem Mangel an Fachkräften, was viele Bauprojekte verzögerte oder ganz stoppte. Besonders stark betroffen waren Einfamilienhäuser, deren Baugenehmigungen um fast 40 % zurückgingen. Auch bei Mehrfamilienhäusern, die normalerweise den Großteil des Neubaus ausmachen, sank die Zahl der genehmigten Wohnungen um 25 %. Gleichzeitig verschärfte sich die Wohnungsnot, vor allem in städtischen Ballungszentren, wodurch die Nachfrage nach staatlicher Förderung und Anreizen für den Wohnungsbau wuchs. Insgesamt hat die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 eine schwierige Phase mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um etwa 0,3 % - 0,4 % erlebt. Wichtige Gründe hierfür waren die global schwache Nachfrage, hohe Energiepreise und die Auswirkungen der geopolitischen Krisen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Während einige Sektoren, wie die Automobilindustrie, moderate Zuwächse erzielten, litten energieintensive Branchen, wie die chemische Industrie, stark unter Produktionsrückgängen. Auf dem Arbeitsmarkt blieb die Situation dennoch robust. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf einen historischen Höchststand von 45,9 Millionen, was vor allem durch Zuwanderung und eine höhere Erwerbsbeteiligung ermöglicht wurde. Auch der Staat konnte sein Defizit gegenüber 2022 deutlich reduzieren, was unter anderem auf geringere Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Im Vergleich zu 2022 stieg das BIP in vielen Ländern nur moderat an, und die Wachstumsprognosen für 2023 fielen im Allgemeinen vorsichtig aus. Der anhaltende Krieg, insbesondere in der Ukraine, belastet die Möbelbranche erheblich. Steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie gestörte Lieferketten führen zu höheren Produktionskosten und Lieferverzögerungen. Die Nachfrage sinkt, da Konsumenten größere Anschaffungen zurückstellen. Hersteller reagieren mit Preisanpassungen und der Suche nach alternativen Lieferquellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Insgesamt führt der Konflikt zu erheblichen Herausforderungen für die Branche. Nach dem Wachstum der letzten Jahre, insbesondere induziert durch die pandemiebedingten Sondereffekte, aber auch externes Wachstum durch die erfolgreiche Akquise neuer Partner, verzeichnete die GARANT Gruppe insgesamt einen leichten Umsatzrückgang von -6,9%. Während die Geschäftsbereiche Schlafen sowie Bad + Haus auf ein zweistelliges Umsatzwachstum blicken können, haben Bereiche Wohnen und Küche einen zweistelligen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Mit Blick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse der GARANT Marketing GmbH abzüglich gewährter Erlösschmälerungen, sind diese im Jahr 2023 mit 66,45 Millionen EURO um ca. -10,4 % (7,68 Millionen EURO) gegenüber dem Jahr 2022 (74,14 Millionen EURO) gesunken. Es wird ein Jahresergebnis von 2.816 Millionen EURO erzielt und liegt mit ca. -15,3 % unter dem Vorjahr (3.323Millionen EURO). Maßgeblich für die Rückgang im Jahresergebnis sind rückläufige Umsätze, welche auch in der Postpandemiezeit einen positiven Trend entwickeln konnten. Auf der Kostenseite wird dem Umsatzrückgang mit niedrigeren Werbe- und Reisekosten begegnet, die um -26,6 % niedriger sind im Vergleich zum Vorjahr (-1.144 TEURO). Im Jahr 2023 zeigten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Vergleich zu 2022 insgesamt stabiler, jedoch blieben Herausforderungen bestehen • Ausbau der Markenanteile und Handelspartner Im Vergleich mit den anderen Einkaufsverbänden der Möbelbranche konnte sich die GARANT Gruppe im Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang von -6,9% gegenüber dem bisher historisch umsatzstärksten Jahr 2022 gut behaupten. Gleiches gilt für die angeschlossenen mittelständischen Mitgliedsbetriebe. Wir verzeichneten im Jahr 2023 erste Anzeichen für verstärkte Marketingmaßnahmen im Handel, um der rückläufigen Frequenz entgegenzuwirken. Verbandsseitig unterstützt GARANT dabei mit einem Portfolio an insbesondere digitalen Kampagnen. Die gemeinsame Einkaufsgesellschaft EMMK mit dem EMV ist inzwischen fest im Markt etabliert und klare Nr. 2 der mittelständischen Einkaufskooperationen im Möbel- und Küchenhandel. Auch die gemeinsame Einkaufsgesellschaft "ZEV" mit der SHK AG, Bruchsal für die Sanitärbranche entwickelt sich planmäßig. Im Jahr 2024 findet in Bezug auf den Bettenfachhandel zudem die planmäßige Integration der Mitglieder der ABK, Gütersloh statt. • Risikobericht Die aktuelle Marktsituation, geprägt von hoher Verunsicherung der Verbraucher und anhaltender Nachfragezurückhaltung, könnte zu einer steigenden Insolvenzquote in Industrie und Handel führen. Besonders gefährdet ist jedoch die Industrie, die mit unterausgelasteten Produktionskapazitäten kämpft - die Vielfalt der Anbieter ist damit unter Druck, die Konzentration nimmt tendenziell zu. Die Konsumzurückhaltung auf Verbraucherseite, kombiniert mit stark steigenden Kosten, insbesondere bei Energie und Personal, beeinflusst die Umsatzentwicklung negativ. Der Fachkräftemangel erschwert zudem die Rekrutierung und Nachbesetzung qualifizierter Mitarbeiter, die über digitale Kompetenzen und die notwendige Erfahrung verfügen. Diese herausfordernde Situation könnte dringend notwendige Entwicklungen verzögern oder sogar gefährden. • Chancenbericht Die GARANT Gruppe konnte, gerade auch vom Wettbewerb leistungsfähige neue Partner gewinnen und setzt den positiven Trend aktuell fort. Eine wesentliche Grundlage hierfür bildet das vorteilhafte Konditionssystem, das durch erfolgreiche Einkaufsgesellschaften und Kooperationen gestützt wird. Ergänzt wird dies durch ein gut aufgestelltes Vertriebs- und Marketingkonzept, insbesondere im Bereich des digitalen und dezentralen Handelsmarketings. Eine zukünftige Herausforderung wird die Kombination von Online-Tools und persönlicher Kundenberatung sein. Virtual-Reality-Brillen bieten eine Chance für stationäre Händler, ein hybrides Kauferlebnis zu schaffen, wie bereits bei Ikea Place, das Kunden erlaubt, Möbel virtuell in ihrem Zuhause zu visualisieren. Solche Technologien können den Umsatz steigern und stationären Händlern helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben. KI-basierte Sprachmodelle und Vision-Modelle könnten den Kundenservice und die Produktpräsentation verbessern, indem sie individuell passende Einrichtungsvorschläge und dreidimensionale Möbelentwürfe bieten. Zudem können Unternehmen mithilfe von KI den Marktbedarf effizienter erfassen und smarte Warenbewegungen steuern. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung, da Kunden zunehmend umweltfreundliche Produkte bevorzugen. Unternehmen können durch umweltfreundliche Angebote und die Einhaltung von CSR-Richtlinien ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, da Kunden bereit sind, für nachhaltige Produkte höhere Preise zu zahlen. • Unternehmensergebnis Im Jahr 2023 beliefen sich die Umsatzerlöse abzüglich gewährter Umsatzschmälerungen auf 66.452 Millionen EURO. Das Jahresergebnis der Gesellschaft nach Steuern entspricht 2.816 Millionen EURO. • Finanzwirtschaftliche Leistungsindikatoren Wir legen bei den finanzwirtschaftlichen Leistungsindikatoren den Fokus auf: è Den Cash Flow è Die Gesamtkapitalrendite Im Jahr 2023 wird ein Cash Flow in Höhe von 3.043 Millionen EURO erwirtschaftet und liegt damit 453 TEUR unter dem Vorjahr. Die Gesamtkapitalrendite beträgt 6,05% und ist um 2,55 % Pkt. gesunken. • Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2024 sind die Aussichten für die deutsche Möbelindustrie durchwachsen. Es wird ein Umsatzrückgang von 7 bis 9 % prognostiziert, was in erster Linie auf die anhaltende Konsumzurückhaltung zurückzuführen ist. Diese wird durch hohe Energie- und Lebensmittelpreise sowie durch wirtschaftliche Unsicherheiten verstärkt. Bereits im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete die Branche einen Umsatzrückgang von 9,7 %, wobei sowohl der Inlands- als auch der Auslandsumsatz zurückging. Trotz einer leichten Erholung im Herbst wird erwartet, dass die bisherigen Verluste bis Jahresende nicht vollständig ausgeglichen werden können. Im Bereich Sanitär, Heizung, Klima wird nach dem förderinduzierten Boom des Vorjahres insbesondere mit einem deutlichen Einbruch beim Absatz von Heizungsanlagen gerechnet - dieser Trend zeigt sich in den ersten Monaten auch sehr klar. Dem rückläufigen Branchenumsatz zum Trotz, konnten in den letzten Jahren die größten Unternehmen ihre Umsätze steigern, während viele kleinere Anbieter den Markt verlassen mussten. Dies führte zu einer höheren Marktkonzentration, die durch die Pandemie zusätzlich beschleunigt wurde. Kleinere mittelständische Unternehmen haben aufgrund ihrer schwachen Marktposition geringere Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten und Herstellern. Um dem entgegenzuwirken, haben sich viele Einzelhandelsunternehmen in Verbänden und Einkaufsgemeinschaften organisiert. Mehr als die Hälfte der Unternehmen gehört mittlerweile solchen Einkaufsverbänden an, was ihre Überlebensfähigkeit stärkt. GARANT fokussiert seine Aktivitäten derzeit auf die einkaufs- und marketingseitige Unterstützung der Handelshäuser in dieser herausfordernden Zeit, um die Kundenfrequenz in den Anschlusshäusern zu erhöhen. Durch die stetige Weiterentwicklung von digitalen Dienstleistungen und Konzepte sowie die enge Begleitung der Handelshäuser wird punktuell aufgrund der schwierigen Marktlage den Handelshäusern die notwendige Hilfestellung geboten.
Rheda-Wiedenbrück, den 27.11.2024 GARANT Marketing GmbH Jens Hölper, Geschäftsführer Meinolf Buschmann, Geschäftsführer Hendrik Schütte, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GARANT Marketing GmbH, Rheda-WiedenbrückI. Identifikation des Unternehmens Die GARANT Marketing GmbH mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter der Registernummer HRB 5725 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur dann Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von weniger als € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder gemindert um Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuern des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Posten in fremder Währung werden zum Euroreferenzkurs zum Stichtag, veröffentlicht von der Europäischen Zentralbank, umgerechnet. Im Geschäftsjahr 2023 und zum Stichtag gab es keine derartigen Posten. III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen weniger als ein Jahr. Davon ausgenommen sind in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Darlehen in Höhe von T€ 82 (Vj. T€ 82). Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Im Rahmen eines Haftungsvertrages haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten von Unternehmen der GARANT-Gruppe. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Eigenkapitalausstattung und Ergebnisse der anderen Firmen der GARANT-Gruppe sind positiv. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen aus Provisionen erzielt. Von den Umsatzerlösen entfielen 97% auf das Inland und 3% auf das Ausland. V. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und Fahrräder betragen ca. T€ 168 p.a. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit beträgt 36 Monate. Anteilsbesitz Die Angaben zum Anteilsbesitz unterbleiben nach § 286 Abs.3 Satz 1 Nr.1 HGB. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 70 angestellte Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 57). Prüferhonorar Für die Abschlussprüfung wurden 13 TEuro aufgewendet. Geschäftsführung Geschäftsführer sind: Herr Jens Hölper, Kaufmann, Westerburg Herr Hendrik Schütte, Kaufmann, Bielefeld Herr Meinholf Buschmann, Verl. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Es werden auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres keine derartigen Vorgänge erwartet. Davon ausgenommen sind die Auswirkungen des immer noch andauernden Krieges in der Ukraine. Wir haben in unserem Absatzmarkt bislang nur geringe Auswirkungen des Ukrainekrieges auf unser Unternehmen feststellen können. Das kann sich sehr kurzfristig durch eine sinkende Konsumneigung ändern. Prognosen zu den Umsatzerlösen und zum Ergebnis für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 sind daher nur eingeschränkt möglich. Das Unternehmen verfügt über eine solide Finanzausstattung, sodass wir die Auswirkungen des Ukrainekrieges unter den zurzeit denkbaren Entwicklungsszenarien überstehen werden. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.816.348,45 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Rheda-Wiedenbrück, den 27. November 2024 Hölper, Geschäftsführer Schütte, Geschäftsführer Buschmann, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GARANT Marketing GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GARANT Marketing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GARANT Marketing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 23. Dezember 2024 LTS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pohlmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Kögel, Wirtschaftsprüfer |
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