Heldele Automation GmbH

Uferstraße 48, 73084 Salach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 730897
Eingetragen
2.7.2014
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Planung, Konstruktion, Pflichtenhefterstellung, Hardwareplanung, Fertigung, Installation, Softwareerstellung und Inbetriebnahme von elektrotechnischen Automatisierungslösungen für unterschiedlichste Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Kümmel
seit 17.11.2020
Prokura
David Pietsch
seit 2.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
80.00%
10.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Adolf Heldele
73084 Salach
800.000 €
80.00%
R***** H******
100.000 €
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heldele Automation GmbH

Salach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Heldele Automation GmbH ist Anbieter ganzheitlicher Lösungen in der Automatisierungstechnik für den Maschinenbau, die Automobilindustrie, die Intralogistik und die Druckweiterverarbeitung.

Das Unternehmen bietet in ihrem Leistungsspektrum im Schwerpunkt die Elektrokonstruktion, den Schaltschrankbau, die Elektromontage und die Programmierung und Inbetriebnahme von SPS-, Roboter- und Bildverarbeitungssystemen an.

Mit dem Tochterunternehmen Heldele Mechatronik GmbH werden komplette Sondermaschinen und Roboterzellen angeboten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

In den für uns maßgeblichen Branchen Maschinenbau und Automobil hat sich in der zweiten Jahreshälfte der Markt deutlich abgekühlt. Im Gegenzug hat sich die Materialsituation deutlich entspannt. Die Lieferzeiten haben sich normalisiert.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 konnte die Heldele Automation GmbH deutlich mehr Aufträge akquirieren und positiv abwickeln. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Gesamtleistung und der Rohertrag deutlich. Es konnten auch teilweise wieder erste materiallastige Aufträge angeboten und gewonnen werden.

Die Gesamtleistung des Unternehmens lag mit 13.372 T€ um 3.775 T€ über dem Vorjahreswert. Zum Jahresende waren 90 Mitarbeiter beschäftigt, davon 15 Auszubildende.

3. Lage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von 1.893 T€ [Vorjahr 499 T€] erzielt werden. Die Auslastung war über alle Abteilungen sehr gut. Außerordentliche Vorgänge, außer der geschilderten, waren nicht zu verzeichnen.

a) Ertragslage

Die Auftragslage hat sich verbessert. Der Materialaufwand incl. Fremdleistungen hat sich 2023 erhöht auf 2.100 T€ [Vorjahr 1.427 T€], die Personalkosten auf 6.893 T€ [Vorjahr 5.835 T€], die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich minimal auf 1.619 T€ [Vorjahr 1.647 T€].

2023 2022
T€ T€
a) Ertragszahlen
Rohertrag 11.464 8.468
Jahresüberschuss 1.893 499
Abschreibungen 274 277
b) Finanzlage
a) Bilanzziffern
Bilanzsumme 10.430 9.677
Eigenkapital 8.257 7.863
Anlagevermögen 2.005 1.871
Liquide Mittel 3.308 4.326
b) Finanzziffern
1. Cashflow nach
DVFA/SG 2.123 785
2. Operativer Cashflow 859 2.220
3. Cashflow aus
Investitionstätigkeit -353 -427
4. Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit -1.524 -10

Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes

(Summe 2.- 4.) -1.018 1.783

Die Liquiditätsbindung im Net Working Capital erhöhte sich per Saldo um 208 T€ auf 6.252 T€. Der Operative Cashflow lag bei 859 T€. In 2023 lag der Investitions-Cashflow im Anlagevermögen bei -353 T€.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden keine.

Unsere Zahlungen haben wir jeweils erfüllt und innerhalb der Fristen ausgeglichen.

c) Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich in 2023 leicht um 2 % und erreichte 79% [2022 = 81%]. Die Bilanzsumme liegt bei 10.430 T€ [2022 = 9.677 T€]. Die absolute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens erhöhte sich um 394 T€ auf 8.257 T€.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern, Kapitalrendite [ROCE- Return on Capital Employed] und den Cashflow heran.

Die Kapitalrendite [ROCE] ist eine Kennzahl zur wertorientierten Unternehmenssteuerung und sagt aus, wie effizient und profitabel ein Unternehmen mit seinem eingesetzten bzw. gebundenen Kapital umgeht. Die Kennzahl ist aufgrund der Korrekturen der Bilanzsumme aussagekräftiger als der ROI. Als hervorragend gelten Werte ab 9-10%. Die HELDELE Automation GmbH erreichte in 2023 einen Wert der signifikant über dem geforderten Wert von 10% liegt. Den Cashflow berechnen wir anhand der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und der Berücksichtigung der Veränderungen aus den Rückstellungen.

Der erfolgswirksame Cashflow belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2.123 T€ [Vorjahr 785 T€].

Das Ergebnis vor Steuern betrug 2.671 T€ [Vorjahr 703 T€].

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Nach den Auswertungen konnten unsere angestrebten Unternehmensziele für das Berichtsjahr weitgehend erreicht werden. Die Ausbildungsquote liegt bei ca. 15%.

III. Prognosebericht

In unserer Planung für das kommende Jahr 2024 gehen wir von einer leicht steigenden Gesamtleistung aus. Beim Ergebnis vor Steuern gehen wir für 2024 von einer weiteren Verbesserung aus. Wir erwarten eine zum größten Teil stabile Auslastung für das Unternehmen. Die stärkste Beeinträchtigung für unser Wachstum sehen wir weiterhin und langfristig in dem anhaltenden und sich verstärkenden Fachkräftemangel. Die organisatorischen, räumlichen und personellen Voraussetzungen haben wir geschaffen, um unsere Bestandskunden in der sich veränderten Welt zu begleiten und zudem an neue Kundenkreise zu gelangen. Eine weitere Belastung sehen wir in der weltpolitischen Unsicherheit und deren Auswirkung auf die gesamtwirtschaftliche Aktivität.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Größere negative Entwicklungen im Maschinenbau und der Automobilindustrie (z.B. sich verschärfende Handelskonflikte bzw. technologischer Wandel) haben eventuell mittel- und längerfristige negative Auswirkungen.

Die Herausforderung bleibt, zukünftig gutes Personal zu gewinnen und zu halten. Der Weg der eigenen Ausbildung wird beibehalten und sorgt für einen kontinuierlichen stabilen Ausbildungsanteil.

Ertragswirtschaftliche Risiken

Es besteht das Risiko, dass keine entsprechend guten Folgeprojekte gewonnen werden können. Dies könnte entsprechende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung haben.

Branchenspezifisch gibt es im Maschinenbau ein gewisses Forderungsausfallrisiko von Kunden. Dies könnte ebenfalls eine temporäre Auswirkung auf unsere Ertragsentwicklung haben.

Technische Risiken und mögliche Gewährleistungsverpflichtungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungs- und Zinsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sehen wir derzeit nicht. Die Liquiditätslage ist derzeit gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Bei Banken haben wir für den Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres jeweils eine sehr gute Bewertung erhalten.

2. Chancenbericht

Wenn es uns weiter gelingt, neue Mitarbeiter zu gewinnen, zu entwickeln und zu halten werden wir unseren erfolgreichen Wachstumskurs nach dem Abflauen der Materialproblematik fortsetzen können. Wir haben inzwischen in all unseren Abteilungen ein breites Fachwissen aufgebaut und können unterschiedlichste Kundenanforderungen bedienen. Durch unsere komplette Aufstellung in der elektrischen Automatisierungstechnik sind wir für viele Bestandskunden ein wichtiger Lieferant und es gelingt uns weitere Neukunden zu gewinnen.

3. Gesamtaussage

Aus Unternehmenssicht haben wir alles getan, um den von unseren Kunden an uns gestellten technischen und organisatorischen Anspruch zu erfüllen. Risiken liegen im Wettbewerbsumfeld und in nicht auszuschließenden weltwirtschaftlichen Turbulenzen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung eventueller künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Heldele Automation GmbH gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen: Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Heldele Automation GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige fast partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Auch für kurzfristige Finanzierungen benötigten wir im abgelaufenen und derzeitigen Geschäftsjahr kaum den Kreditrahmen der Banken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eher eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen ein eventuelles Liquiditätsrisiko stehen die Kreditlinien unserer Geschäftsbanken weiterhin zur Verfügung.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar wären, würden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt Heldele Automation über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Salach, den 9. September 2024

gez. David Pietsch, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.329,00 23.330,00
II. Sachanlagen 894.462,75 739.808,15
III. Finanzanlagen 1.108.181,40 2.004.973,15 1.108.181,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.797.706,07 320.222,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.293.721,03 3.159.405,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.307.984,81 8.399.411,91 4.325.606,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.279,25 0,00
Summe 10.429.664,31 9.676.554,66

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 88.335,06 88.335,06
III. Gewinnvortrag 5.274.759,02 6.276.131,05
IV. Jahresüberschuss 1.893.454,44 498.627,97
B. Rückstellungen 1.261.254,96 689.307,23
C. Verbindlichkeiten 892.643,69 1.113.398,35
- davon aus Steuern Euro 480.357,14 (Euro 393.203,61)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 36.397,85 (Euro 48.802,06)
D. Passive latente Steuern 19.217,14 10.755,00
Summe 10.429.664,31 9.676.554,66

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023-31.12.2023 01.01.2022-31.12.2022
1. Rohertrag 11.464.238,83 8.468.222,68
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.836.927,85 -4.897.700,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.056.089,18 -6.893.017,03 -937.511,25 -5.835.211,83
- davon für Altersversorgung Euro -13.168,14 (Euro -15.410,47)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -273.655,23 -277.239,07
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.605.440,76 -1.634.075,47
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.467,37 4.595,83
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 5.000,00 (Euro 4.595,83)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -23.584,40 -9.784,60
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 0,00 (Euro -467,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -777.882,05 -204.549,46
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro -8.462,14 (Euro -10.755,00)
8. Ergebnis nach Steuern 1.907.126,73 511.958,08
9. Sonstige Steuern -13.672,29 -13.330,11
10. Jahresüberschuss 1.893.454,44 498.627,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Heldele Automation GmbH, Salach

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Heldele Automation GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungs- legungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Heldele Automation GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Salach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Registernummer: HRB 730897

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug von Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt geben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 705.000,00 (Vorjahr: Euro 775.071,32) ausgewiesen. Darin enthalten sind Darlehensforderungen in Höhe von 701.500,00 Euro (Vorjahr: Euro 704.595,83) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 3.500,00 (Vorjahr: Euro 70.475,49).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 50.964,02 (Vorjahr: Euro 118.185,37) ausgewiesen. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 50.964,02 (Vorjahr: Euro 118.185,37).

3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 2.181.686,41 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 2.253.057,04 Euro

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Entwicklung der Abschreibungen Euro
kumulierte Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres 2.181.686,41
Abschreibungen des Geschäftsjahres 273.655,23
Abschreibungen aus Abgängen des Geschäftsjahres -202.284,60
kumulierte Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres 2.253.057,04

3.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
Euro Euro
Personalaufwendungen 696.567,10 603.107,23
Gewährleistung 42.400,00 46.400,00
sonstige Rückstellungen 47.100,00 39.800,00
sonstige Rückstellungen 786.067,10 689.307,23

3.4 Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.528,2 2.528,2 0,0
Vorjahr 2.009,5 2.009,5 0,0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 705,0 705,0 0,0
Vorjahr 775,1 775,1 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 60,5 60,5 0,0
Vorjahr 374,8 374,8 0,0
Summe 3.293,7 3.293,7 0,0
Vorjahr 3.159,4 3.159,4 0,0

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
31.12.2023
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 194,6 194,6 0,0 0,0
Vorjahr 449,0 449,0 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 51,0 51,0 0,0 0,0
Vorjahr 118,2 118,2 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 647,0 647,0 0,0 0,0
Vorjahr 546,2 546,2 0,0 0,0
Summe 892,6 892,6 0,0 0,0
Vorjahr 1.113,4 1.113,4 0,0 0,0

3.5 Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz.

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Anlagevermögen: Euro 66.266,00 (passiv)

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 29,00 %.

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 19.217,14 Euro.

3.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag in Euro
31.12.2023
aus Bürgschaften 258.000,00

3.7 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 341.965,63 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Mietverträge für Grundstücke (Euro 132.336,00)

- Leasinggebühren (Euro 209.629,63)

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 21
Angestellte 54
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 75

5.2 Namen der Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Firma Heldele Automation GmbH durch

 

Herrn David Pietsch, Ingenieur.

5.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Zur Angabe der Vergütungen der Geschäftsführer wird die Vergünstigung gem. § 286 Abs. 4 HGB genutzt.

5.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
Heldele Mechatronik GmbH 100 % x x
HELDELE-AUTOMATION (CHONGQING) CO LTD. 80 % x x

x keine Angabe nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB

5.5 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

5.7 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Salach, den 9. September 2024

Heldele Automation GmbH

gez. David Pietsch

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 226.807,30 0,00 20.791,12 0,00 206.016,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.240.893,21 0,00 0,00 0,00 1.240.893,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 317.907,40 5.515,00 0,00 0,00 323.422,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.159.216,65 216.894,23 187.049,48 0,00 1.189.061,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 190.455,60 0,00 0,00 190.455,60
2.718.017,26 412.864,83 187.049,48 0,00 2.943.832,61
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.108.181,40 0,00 0,00 0,00 1.108.181,40
1.108.181,40 0,00 0,00 0,00 1.108.181,40
4.053.005,96 412.864,83 207.840,60 0,00 4.258.030,19
kumuliere Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 203.477,30 17.079,00 16.869,12 0,00 203.687,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 987.835,06 46.191,00 0,00 0,00 1.034.026,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 237.683,40 26.790,00 0,00 0,00 264.473,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 752.690,65 183.595,23 185.415,48 0,00 750.870,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.978.209,11 256.576,23 185.415,48 0,00 2.049.369,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.181.686,41 273.655,23 202.284,60 0,00 2.253.057,04
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.329,00 23.330,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 206.867,15 253.058,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.949,00 80.224,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.191,00 406.526,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 190.455,60 0,00
894.462,75 739.808,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.108.181,40 1.108.181,40
1.108.181,40 1.108.181,40
2.004.973,15 1.871.319,55

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Heldele Automation GmbH, Salach mit einer Bilanzsumme von Euro 10.429.664,31 und einem Jahresüberschuss von Euro 1.893.454,44 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Heldele Automation GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heldele Automation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heldele Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 18. November 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis nach § 328 HGB:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 9. Dezember 2024 festgestellt.

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