Mission Leben - Seniorendienste gGmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Wiedmaier seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Elke Elisabeth Weyand seit 11.10.2021 | Geschäftsführer |
Elke Weynand seit 4.1.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung Innere Mission Darmstadt | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mission Leben - Im Alter gGmbHDarmstadtJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die Mission Leben - Im Alter gGmbH ist ein Mitgliedsunternehmen des diakonischen und gemeinnützigen Unternehmensverbundes Mission Leben. Mission Leben bietet Menschen Unterstützung an, die durch Alter, Krankheit, Behinderung oder soziale Notlagen Hilfe benötigen. Die Dienstleistungen haben zum Ziel, ihnen ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung, Geborgenheit und Würde zu ermöglichen. An 21 Standorten in Hessen und Rheinland-Pfalz arbeiten rund 2.400 Mitarbeitende in rund 50 verschiedenen Einrichtungen. In der Akademie für Pflege- und Sozialberufe von Mission Leben erlernen jährlich rund 1.800 Menschen einen sozialen Beruf oder bilden sich weiter. Die Mission Leben - Im Alter gGmbH ist Mitglied der Diakonie Hessen - Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V. Die wirtschaftliche Entwicklung der Mission Leben - Im Alter gGmbH wird wesentlich durch die sozialpolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich der Höhe der erzielbaren Umsatzerlöse als auch der Vergütung unserer Mitarbeiter, beeinflusst. Angaben zum Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr • Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 1.486,8 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 1.273,8 TEUR). Die Umsatzerlöse stammen aus der Abrechnung von Heimentgelten im voll- und teilstationären Bereich und der Kurzzeitpflege sowie aus sonstigen Umsätzen wie Miet- und Pachterträge und sonstige Erstattungen. In den Umsätzen des Berichtsjahres von 64.318,6 TEUR (Vorjahr: 64.562,5 TEUR) sind im Berichtsjahr keine coronabedingten Erstattungen durch die Pflegekassen für Mindererträge und Mehraufwendungen (Vorjahr: 3.745,7 TEUR) sowie für die Auszahlung von Coronaprämien an Mitarbeitende (Vorjahr: 422,7 TEUR) mehr enthalten. Für Corona-Schnelltests erfolgten Erstattungen in Höhe von 52,6 TEUR (Vorjahr: 1.764,0 TEUR) enthalten. Die Erstattungen aus dem Pflegerettungsschirm (§ 150 SGB XI) endeten mit dem 30. Juni 2022. Die Materialaufwendungen des Berichtsjahres von 27.454,3 TEUR (Vorjahr: 29.349,7 TEUR) enthalten unter Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren coronabedingte Mehraufwendungen für Corona-Schnelltests in Höhe von 29,3 TEUR (Vorjahr: 450,9 TEUR) sowie Aufwendungen für zusätzliches Pflege- und Schutzmaterial in Höhe von 328,6 TEUR (Vorjahr: 255,3 TEUR) und Aufwendungen für die Bildung der Rückstellung für mögliche Rückzahlungsverpflichtungen von erhaltenen Coronaerstattungen nach § 150 SGB XI in Höhe von 9,4 TEUR (Vorjahr: 509,9 TEUR). In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind coronabedingte Mehraufwendungen für Leasingpersonal in Höhe von 306,1 TEUR (Vorjahr: 2.132,5 TEUR) sowie weiteres Personalleasing in Höhe von 4.649,3 TEUR (Vorjahr 4.660,7 TEUR) enthalten. Die Personalaufwendungen betragen im Berichtsjahr 39.991,4 TEUR (Vorjahr: 37.329,8 TEUR). Im Jahresdurchschnitt waren bezogen auf Vollzeitkräfte 780,0 (Vorjahr: 766,6) Mitarbeitende in der Mission Leben - Im Alter gGmbH beschäftigt. Darin sind 85,0 Führungskräfte enthalten. Größte Posten bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3.178,7 TEUR (Vorjahr: 2.843,8 TEUR) sind mit 1.650,3 TEUR die Aufwendungen für die länderspezifischen Ausbildungsfonds nach dem Pflegeberufegesetz (Vorjahr: 1.306,4 TEUR) und mit 392,0 TEUR Wartungsaufwendungen (Vorjahr: 372,3 TEUR). Des Weiteren werden hier Instandhaltungsaufwendungen, Gebäudenebenkosten, Mitgliedsbeiträge an Organisationen und Versicherungsbeiträge ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 65,2 TEUR. • Finanz- und Vermögenslage Im Berichtsjahr wurden in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände insgesamt 13,6 TEUR (Vorjahr: 30,2 TEUR) investiert. Seit der Einführung des aktuellen Pachtmodells zum 01.01.2018 werden diese Anschaffungen im Wesentlichen von der Stiftung Innere Mission Darmstadt getätigt. Seit dem Geschäftsjahr 2010 war bei einem in Frankfurt ansässigen Kreditinstitut eine professionelle Vermögensverwaltung eingerichtet. Der Bestand an Wertpapieren (Buchwert) zum 31. Dezember 2022 betrug 1.093,9 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Vermögensverwaltung vollständig aufgelöst, um der Gesellschaft die notwendige Liquidität für das laufende Geschäft bereit zu stellen. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt 1.300,8 TEUR (Vorjahr: 1.287,6 TEUR). Die Eigenkapitalquote einschließlich der Sonderposten beträgt 19,4 % (Vorjahr: 19,9 %). Zur Stärkung des Eigenkapitals und der Liquidität hat die Gesellschaft in 2023 einen Zuschuss von der Mission Leben - Jugend- und Behindertenhilfe gGmbH in Höhe von 1.500 TEUR erhalten, der direkt in die Kapitalrücklage einzustellen war. Insgesamt ist die Vermögens- und Kapitalstruktur als geordnet anzusehen. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt 4.238,0 TEUR (Vorjahr: 2.588,1 TEUR) einschließlich Verwahrgeldern, die den Bewohnern unserer Einrichtungen gehören. Zur Stärkung der Liquidität hat die Gesellschaft in 2023 einen Zuschuss von der Mission-Leben - Jugend- und Behindertenhilfe gGmbH in Höhe von 1.500 TEUR erhalten (siehe auch oben zum Eigenkapital). Die Mission Leben - Im Alter gGmbH war stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und wird auch im kommenden Berichtsjahr bei gleichbleibendem Geschäftsverlauf allen laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen können. Die weitere mögliche Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage wird als stabil eingeschätzt. Die in 2023 eingeleiteten unternehmerischen Maßnahmen zeigen bereits ihre Wirkung und werden in 2024 weiter fortgeführt. Bericht über die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens Im Geschäftsfeld Leben im Alter wurden nach den Verlusten im Vorjahr im Berichtsjahr Maßnahmen eingeleitet, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. Zunächst wurde in einigen Einrichtungen eine vorübergehende Reduzierung der Anzahl der zu belegenden Plätze vorgenommen, um den Personalbedarf zu reduzieren. Diese Maßnahme löst zwar gleichzeitig eine Verringerung der Einnahmen aus Investitionskostensätzen (IK-Sätzen) aus, ist aber dennoch wirtschaftlich, weil der vermeidbare Verlust aus dem Einsatz von Leasingpersonal höher ist als der zu erwartende Verlust aus fehlenden IK-Sätzen. Punktuell wird zudem versucht die fehlenden IK-Satz-Einnahmen durch Einnahmen aus einer adäquaten Zwischennutzung (z.B. Betreutes Wohnen) zu kompensieren. Weiterhin wurde eine Leasing-Eindämmungsstrategie beschlossen und eingeführt, um die Verluste zu minimieren, die sich daraus ergeben haben, dass der Personaleinsatz über Leasing deutlich die refinanzierbaren Personalkosten übersteigt. Zu Beginn des Jahres 2024 ist erkennbar, dass die Strategie prinzipiell greift. Dennoch wird sich die Verringerung des Einsatzes von Leasingkräften noch in das Geschäftsjahr 2024 hinein erstrecken, weil der Abbau von Leasing voraussetzt, dass die externe Personalbeschaffung weiter optimiert wird. Das Vorhalten von ausreichendem und passend qualifiziertem Personal ist ein grundsätzliches Risiko für die künftige Entwicklung des gesamten Konzerns, wirkt sich aber bislang und absehbar insbesondere im Geschäftsfeld Leben im Alter aus. Dennoch ist aufgrund der demographischen Situation damit zu rechnen, dass dieses Risiko auch in den nächsten Jahren bestehen bleibt und kontinuierlich bearbeitet werden muss. Daher genießen die Gewinnung, Ausbildung und Bindung von Personal im Konzern höchste Priorität. Die Stärkung der Führungskräfte durch das Führungskräfteentwicklungsprogramm der Mission Leben leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Zusätzliche Maßnahmen der Verbesserung der Personalbeschaffung im In- und Ausland sind insbesondere für den Geschäftsbereich Leben im Alter eingeleitet, greifen aber voraussichtlich erst im Laufe des Jahres 2024 voll. Es besteht das grundsätzliche Risiko, dass die Beschaffung von zusätzlichem Personal und damit verbunden der Abbau von Leasing nicht in dem Umfang erfolgen kann, der in der Planung für das Jahr 2024 vorgesehen ist. Die Geschäftsführung hat für diesen Fall kompensatorische Maßnahmen in Aussicht genommen, um die Planzahlen dennoch zu erreichen. Das Geschäftsfeld Leben im Alter ist trotz aller beschriebenen Maßnahmen für das Jahr 2024 noch mit einem negativen Ergebnis geplant. Nach einer genaueren Analyse der Wirtschaftlichkeit aller Aktivitäten im Geschäftsfeld ist die Geschäftsführung jedoch überzeugt davon, dass grundsätzlich alle Aktivitäten (stationär, teilstationär, ambulant, Hospiz) wirtschaftlich betrieben werden können. Es wird eine Chance gesehen, für das Jahr 2025 ein deutlich besseres Ergebnis im Geschäftsfeld planen zu können. Entscheidender Faktor dazu ist, entsprechend der Vorgehensweise im Bereich der pflegebedingten Aufwendungen auch im Bereich Unterkunft und Verpflegung nur soviel Personal vorzuhalten, wie der Schlüssel aus dem Rahmenvertrag des Bundeslandes hergibt. Mit Ende des Jahres 2023 wurden sukzessive Maßnahmen eingeleitet, um entsprechende Personalüberhänge sozialverträglich und organisatorisch verkraftbar abzubauen. Es besteht eine Chance, dass sich hieraus eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ergibt, die die Erreichung der Planziele in 2024 unterstützt und die "schwarze Null" in 2025 ermöglicht Grundsätzlich bestehen bei allen genannten Maßnahmen zur wirtschaftlichen Situation Risiken, dass die Umsetzung schwieriger oder langsamer erfolgt als geplant. Gleichzeitig gibt es auch Chancen, dass die Umsetzung schneller möglich sein wird als geplant. Des Weiteren sind die Regelungen zur vollständigen Umsetzung des neuen Personalbemessungsverfahrens in der Pflege - PeBeM (§ 113 c SGB XI) in den rechtlichen Regelungen der Bundesländer und in den entsprechenden Rahmenverträgen für stationäre Pflegeeinrichtungen noch teilweise offen. Im Bundesland Hessen wird inzwischen über den Rahmenvertrag für die stationäre Altenhilfe und auch über die darin enthaltenen Stellenschlüssel neu verhandelt. Ein Ergebnis ist zeitnah nicht zu erwarten und müsste dann auch noch in Pflegesatzverhandlungen für die jeweilige Einrichtung umgesetzt werden. Dennoch sieht die Geschäftsführung hier eine Chance, dass Verbesserungen bei den Personalschlüsseln erreicht werden können. Das Risiko einer möglichen Verschlechterung der Schlüssel ist gering bis nicht vorhanden. Im gleichen Zusammenhang ist auch die Umsetzung des neuen Personalbemessungsverfahrens in der Pflege zu erwarten. Hier könnte eine Chance darin liegen, dass entsprechend dem PeBeM künftig eine geringere Fachkraftquote nötig sein wird, was der akuten Personalsituation entgegen käme. Eine Personaleinsatzplanung nach Qualifikationen und Pflegegradstruktur der Bewohner*innen gemäß PeBeM wird im Geschäftsfeld Leben im Alter weiterhin geprüft und in Einrichtungen bis zur verpflichtenden Umsetzung Mitte 2025 erprobt. Ein besonderer Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Qualifizierung und Einsatzplanung von einjährig ausgebildeten Pflegehelfer*innen. Die zeitnahe und kostenkompatible Umsetzung aller finanziellen Herausforderungen des Geschäftsfelds in den jeweiligen Pflegesatzverhandlungen enthält Chancen und Risiken, die zwar von der Geschäftsführung kontinuierlich und möglichst optimal gesteuert werden, dennoch bleibt das Verhalten der Kostenträger ein Risiko außerhalb des Einflussbereichs der Geschäftsführung. Die Geschäftsführung nutzt jedoch auch ihre verbandlichen und politische Kontakte um eine Verbesserung der teilweise unbefriedigenden Situation zu erreichen. Zur Bewältigung der fachlichen Herausforderungen im Geschäftsfeld Leben im Alter sind ausreichende spezifische Werkzeuge installiert, um die entsprechenden Risiken rechtzeitig zu erkennen und abzufangen, bevor sie für das Unternehmen schlagend würden (z.B. Umsetzung und Überwachung der sogenannten Experten-Standards, Krisenmanagement-Konzepte und entsprechende Übungen). Aufgrund der geschilderten Situation sieht die Geschäftsführung im Geschäftsfeld Leben im Alter zurzeit keine nennenswerten Expansionschancen, aber auch keine Risiken einer weiteren Reduzierung der Platzzahl. Zur Ausübung unserer Tätigkeit werden neben Gebäuden im Eigentum der Stiftung teilweise auch Gebäude angemietet. Einige unserer Mietverträge bei der Mission Leben im Alter gGmbH haben indizierte Preisgleitklauseln. Angesichts steigender Mietzinsen, auch bedingt durch ein grundsätzlich inflationäres Umfeld in den letzten Monaten, sind die eventuell daraus entstehenden zukünftigen potentiellen Preissteigerungen genauer zu beobachten. Prognosebericht Aufgrund der schon im vorherigen Abschnitt geschilderten Bedingungen und Maßnahmen rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 in der Mission Leben - Im Alter gGmbH mit einem Jahresfehlbetrag von 901,2 TEUR. Die Auswirkungen sind auch auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft spürbar. Die weitere Entwicklung Liquiditätslage des Geschäftsfeldes ist zu beobachten. Zu Beginn des Jahres 2024 läuft die bisherige finanzielle Entwicklung des Konzerns im Wesentlichen wie geplant. Für das Jahr 2025 wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis angestrebt und ist aufgrund der Vielzahl der eingeleiteten Maßnahmen auch grundsätzlich erreichbar. Im Prognosebericht des Vorjahres wurde für die Altenpflege, bedingt durch ein weiterhin schwieriges Umfeld, ein deutlich negatives Jahresergebnis für 2023 erwartet. Tatsächlich schließt die Mission Leben - Im Alter gGmbH das Jahr 2023 mit einem deutlichen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.486,8 TEUR ab. Die Personalleasingkosten konnten zwar im Laufe des Jahres deutlich reduziert werden, aber nicht im ausreichenden Maße, um eine nachhaltige Trendwende zu bewirken.
Darmstadt, den 29. Mai 2024 Mission Leben - Im Alter gGmbH Die Geschäftsführung Elke Weyand, Geschäftsführerin Veröffentlichung als Anlage zum Lagebericht 2023 der Mission Leben - Im Alter gGmbH gemäß § 22 Abs. 4 Entgelttransparenzgesetz BERICHT ZUR GLEICHSTELLUNG UND ZUR ENTGELTGLEICHHEIT VON FRAUEN UND MÄNNERN Gemäß §§ 21,22 des Gesetzes zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (EntgTranspG) hat die Mission Leben - Im Alter gGmbH alle fünf Jahre einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit von Frauen und Männern als Anlage zum Lagebericht zu erstellen. Die Mission Leben - Im Alter gGmbH ist Bestandteil der Unternehmensgruppe "Mission Leben". Für die Unternehmensgruppe "Mission Leben" sind Vielfalt und Chancengleichheit fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Für die Unternehmensgruppe Mission Leben sind Vielfalt und Chancengleichheit fester Bestandteil der Unternehmenskultur. So ist die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Mission Leben paritätisch besetzt und Sprecherin der Geschäftsführung ist seit 2023 Maike Henningsen. Seit 2014 haben wir das Zertifikat "audit berufundfamilie" und zudem einen eigenen Familienbegriff entwickelt. Der Familienbegriff der Unternehmensgruppe Mission Leben lautet: "Familie ist ein soziales Netzwerk, in dem Menschen verlässlich und dauerhaft füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen, auch für sich selbst. Zu unserem Verständnis der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben gehört es, dass ebenfalls Freiräume eröffnet werden, die sich nicht aus Familienaufgaben und -pflichten begründen, sondern zweckfrei sind. Jeder hat Familie." Zudem sind unser Wertekodex, die Führungsleitlinien und die Leitsätze der Mission Leben von dem Verständnis geprägt, dass "jeder Mensch eine ganz besondere Person ist" Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer Alle unsere Mitarbeitende werden nach Tarifvertrag / Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie in Hessen und Nassau bzw. angelehnt an Arbeitsvertragsrichtlinien vergütet. Diese definieren geschlechtsunabhängige Kriterien zur Stellenbewertung sowie die dazugehörige Vergütung, so dass Entgeltgleichheit für Männer und Frauen bereits im Vergütungssystem angelegt ist. Im Jahr 2023 sind 80 % unserer Mitarbeitenden Frauen. Anzahl Stand 31.12.2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Mission Leben - Im Alter gGmbH ist ein Mitgliedsunternehmen des diakonischen Unternehmensverbundes Mission Leben mit Sitz in Darmstadt. Sie wird unter HRB 85865 beim Handelsregister B des Amtsgerichts Darmstadt geführt. Der Unternehmensverbund Mission Leben (Konzern) mit Sitz in Darmstadt besteht aus neun Gesellschaften. Die Mission Leben gGmbH hält jeweils 100 % des Stammkapitals der
Weiterhin hält die Mission Leben gGmbH 80 % am Stammkapital der Diakonie Limburg gGmbH und 60 % des Stammkapitals der Mission Leben - Lernen gGmbH. Die Mission Leben - Inklusionsbetriebe gGmbH wurde mit Handelsregistereintrag vom 23. Januar 2024 aufgelöst. Damit befindet sich die Gesellschaft im Status der Liquidation. Des Weiteren ist die Gesellschaft Mitglied des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau e.V. und damit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ansatz, Bewertung und Ausweis richten sich nach dem Handelsgesetzbuch in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG). Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Folgenden dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte wurden nicht ausgeübt. Bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen (Software) wurden die Abschreibungen ausschließlich nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge und Bestände des Sachanlagevermögens erfolgten nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu einem Betrag von 410,00 EUR netto wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen bilanziert. Hierbei enthalten die Anschaffungskosten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten beziehungsweise dem niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert beziehungsweise dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Der Bestand an liquiden Mitteln wurde mit Nominalwerten bewertet. Der Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens wird jährlich entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgelöst. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Das Eigenkapital der Mission Leben - Im Alter gGmbH zum 31.12.2023 umfasst das Stammkapital, die Kapitalrücklage sowie den Bilanzverlust. Die "sonstigen Rückstellungen" setzen sich wie folgt zusammen:
Die Position sonstige Rückstellungen mit 1.484,8 TEUR enthält Rückstellungen in Höhe von TEUR 752,6 (Vorjahr: 1.721,0 TEUR) für mögliche Rückzahlungsverpflichtungen von erhaltenen Coronaerstattungen nach § 150 SGB XI. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt und haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen gegenüber der Stiftung Innere Mission Darmstadt (41,6 TEUR) und gegenüber der Mission Leben gGmbH (299,7 TEUR). Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gewährt. Die Gesellschaft ist Mitglied der Evangelischen Zusatzversorgungskasse Darmstadt, Anstalt des öffentlichen Rechts. Der Umlagesatz/Pflichtbeitrag betrug 6,5 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zuzüglich eines Sonderbeitrags in Höhe von 1,6 %. Die Höhe der zukünftigen Versorgungsverpflichtungen der EZVK, die sich aus den Anwartschaften der gemeldeten Pflichtversicherten und den Rentenberechtigten ergeben, ist mit vertretbarem Zeitaufwand nicht ermittelbar. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen bestehen in Höhe von 6,0 Mio. EUR gegenüber Dritten sowie gegenüber der Stiftung Innere Mission Darmstadt in Höhe von 22,6 Mio. EUR. Die Pachtverträge mit der Stiftung Innere Mission Darmstadt wurden mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018 mit einer Laufzeit von 10 Jahren neu abgeschlossen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 1.486,8 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss von 1.273,8 TEUR). Die Umsatzerlöse stammen aus der Abrechnung von Heimentgelten im voll- und teilstationären Bereich und der Kurzzeitpflege sowie aus sonstigen Umsätzen wie Miet- und Pachterträge und sonstige Erstattungen. In den Umsätzen des Berichtsjahres von 64.318,6 TEUR (Vorjahr: 64.562,5 TEUR) sind im Berichtsjahr keine coronabedingten Erstattungen durch die Pflegekassen für Mindererträge und Mehraufwendungen (Vorjahr: 3.745,7 TEUR) sowie für die Auszahlung von Coronaprämien an Mitarbeitende (Vorjahr: 422,7 TEUR) mehr enthalten. Für Corona- Schnelltests erfolgten Erstattungen in Höhe von 52,6 TEUR (Vorjahr: 1.764,0 TEUR) enthalten. Die Erstattungen aus dem Pflegerettungsschirm (§ 150 SGB XI) endeten mit dem 30. Juni 2022. Die Materialaufwendungen des Berichtsjahres von 27.454,3 TEUR (Vorjahr: 29.349,7 TEUR) enthalten unter Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren coronabedingte Mehraufwendungen für Corona-Schnelltests in Höhe von 29,3 TEUR (Vorjahr: 450,9 TEUR) sowie Aufwendungen für zusätzliches Pflege- und Schutzmaterial in Höhe von 328,6 TEUR (Vorjahr: 255,3 TEUR) und Aufwendungen für die Bildung der Rückstellung für mögliche Rückzahlungsverpflichtungen von erhaltenen Coronaerstattungen nach § 150 SGB XI in Höhe von 9,4 TEUR (Vorjahr: 509,9 TEUR). In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind coronabedingte Mehraufwendungen für Leasingpersonal in Höhe von 306,1 TEUR (Vorjahr: 2.132,5 TEUR) sowie weiteres Personalleasing in Höhe von 4.649,3 TEUR (Vorjahr 4.660,7 TEUR) enthalten. Die Personalaufwendungen betragen im Berichtsjahr 39.991,4 TEUR (Vorjahr: 37.329,8 TEUR). Im Jahresdurchschnitt waren bezogen auf Vollzeitkräfte 780,0 (Vorjahr: 766,6) Mitarbeitende in der Mission Leben - Im Alter gGmbH beschäftigt. Darin sind 85,0 Führungskräfte enthalten. Größte Posten bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3.178,7 TEUR (Vorjahr: 2.843,8 TEUR) sind mit 1.650,3 TEUR die Aufwendungen für die länderspezifischen Ausbildungsfonds nach dem Pflegeberufegesetz (Vorjahr: 1.306,4 TEUR) und mit 392,0 TEUR Wartungsaufwendungen (Vorjahr: 372,3 TEUR). Des Weiteren werden hier Instandhaltungsaufwendungen, Gebäudenebenkosten, Mitgliedsbeiträge an Organisationen und Versicherungsbeiträge ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 65,2 TEUR. 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Mission Leben gGmbH, Darmstadt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gegeben. Die Angaben zum berechneten Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr erfolgen gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss, der mit Datum vom 31. Mai 2024 vorliegt. Zur Geschäftsführung bestellt war im Geschäftsjahr 2023 Frau Elke Weyand, Lampertheim. Von § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Geschäftsführung schlägt vor, 451,3 TEUR aus den Gewinnrücklagen zu entnehmen und den verbleibenden Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres von 1.035,5 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Die Geschäftsführung rechnet für das Jahr 2024 in der Mission Leben - Im Alter gGmbH mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 901,2 TEUR. Schon im Jahr 2023 wurde die Leasing-Eindämmungsstrategie des Unternehmensverbundes Mission Leben auch in der Mission Leben - Im Alter gGmbH eingeführt, um die Verluste zu minimieren, die sich daraus ergeben haben, dass der Personaleinsatz über Leasing deutlich die refinanzierbaren Personalkosten übersteigt. Zu Beginn des Jahres 2024 ist erkennbar, dass die Strategie prinzipiell greift. Dennoch wird sich die Reduzierung des Einsatzes von Leasingkräften noch in das Geschäftsjahr 2024 hinein erstrecken, weil der Abbau von Leasing voraussetzt, dass die externe Personalbeschaffung optimiert wird. Für das Jahr 2025 wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis angestrebt und ist aufgrund der Vielzahl der eingeleiteten Maßnahmen auch grundsätzlich erreichbar. Entscheidender Faktor dazu ist, entsprechend der Vorgehensweise im Bereich der pflegebedingten Aufwendungen auch im Bereich Unterkunft und Verpflegung nur so viel Personal vorzuhalten, wie der Schlüssel aus dem Rahmenvertrag des Bundeslandes hergibt. Mit Ende des Jahres 2023 wurden sukzessive Maßnahmen eingeleitet, um entsprechende Personalüberhänge sozialverträglich und organisatorisch verkraftbar abzubauen. Es besteht eine Chance, dass sich hieraus eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ergibt, die die Erreichung der Planziele in 2024 unterstützt und die "schwarze Null" in 2025 ermöglicht. Die Liquiditätslage ist gut und wird auch für das weitere Jahr 2024 positiv prognostiziert. Die Eigenkapitalquote der Mission Leben - Im Alter gGmbH wird sich in 2024 nicht wesentlich ändern. Zu Beginn des Jahres 2024 läuft die bisherige finanzielle Entwicklung im Wesentlichen wie geplant. Darüber hinaus sind keine sonstigen Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Schluss des Berichtsjahres eingetreten sind und wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft haben könnten. Im Übrigen verweisen wir ausdrücklich auf unsere Berichterstattung im Lagebericht zu Prognose, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens.
Darmstadt, den 28. März 2024 / 29. Mai 2024 Mission Leben - Im Alter gGmbH Die Geschäftsführung Elke Weyand, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mission Leben - Im Alter gGmbH, Darmstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mission Leben - Im Alter gGmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mission Leben - Im Alter gGmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, verweisen wir auf die ausführlichen Erläuterungen zu Prognosen sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dreieich, 31. Mai 2024 Schüllermann
und Partner AG
Dipl.-Kfm. Torsten Scholz, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Matthias Veit, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses und ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Juni 2024 festgestellt. Das Ergebnis wurde gemäß Vorschlag der Geschäftsführung verwendet. |
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