Hanser Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Joachim Hanser seit 22.11.2006 | Geschäftsführer |
Friedrich Eberhard Hanser seit 22.11.2006 | Geschäftsführer |
Uli Hanser seit 6.4.2006 | Geschäftsführer |
Fritz Hanser seit 6.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hanser GmbH (vormals: Hanser + Leiber GmbH)UlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bilanz zum 31. Dezember 2017Hanser + Leiber GmbH, UlmAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2017 bis 31.12.2017Hanser + Leiber GmbH, Ulm
Anhang für das Geschäftsjahr 20171. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Hanser + Leiber GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft. 2. Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter von Euro 150,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben und als Anlagenabgang verbucht. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern erforderlich wurden Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Teile sowie Fahrzeuge im Vorratsbestand und im Sachanlagevermögen wurden gemäß Unternehmenskaufvertrag vom 24.10.2017 mit der Hanser & Kühn GmbH & Co. KG bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag abzugrenzen sind. Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen. Das in Höhe von DM 500.000,00 festgesetzte gezeichnete Kapital ist in der Bilanz zum amtlichen Umrechnungskurs von 1,95583 DM : 1 Euro bilanziert. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Soweit erforderlich wurden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Berichtsjahr entsteht ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern durch Bewertungsunterschiede bei den Pensionsrückstellungen in Handels- und Steuerbilanz. Gemäß § 274 Abs. 1 HGB verzichtet die Gesellschaft auf die Aktivierung. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 4.2. Sonstige Vermögengegenstände Der Aufzinsungsbetrag des Körperschaftsteuerguthaben aus Vorjahren in Höhe von TEUR 1 wurde unter dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen. Ein Ausweis unter dem Posten Zinsertrag wäre ebenfalls möglich gewesen. 4.3. Pensionsrückstellungen Pensionsverpflichtungen werden unter Anwendung des PUC-Verfahrens mit dem nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB durch die Bundesbank veröffentlichten Zinssatz von 3,68 % unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 (G) und einer Rententrendannahme von 3,0 % angesetzt. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 (6) HGB beträgt TEUR 189. 4.4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Beträge für Gewährleistungen und Kulanz, Revisionskosten, Urlaubsansprüche, Aufbewahrungsverpflichtungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten. 4.5. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung und die Angaben von Art und Form der Sicherheiten der einzelnen Posten der Verbindlichkeiten sowie die Angaben zu den jeweiligen Rückzahlungszeiträumen sind in einer gesonderten Übersicht (Verbindlichkeitenspiegel) beigefügt. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.594.202,16 EUR (Vorjahr: 771.868,49 EUR). Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. 4.6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufgrund des negativen Jahresergebnisses ist keine Belastung des laufenden Geschäftsjahres mit Ertragsteuern gegeben. Die Steuererstattungen beinhalten den Abzinsungsbetrag auf das abgezinste Körperschaftsteuerguthaben für Jahre vor 2001 in Höhe von TEUR 1. 5. Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie ergänzende Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtung aus Mietverträgen:
Aufgrund des Unternehmenskaufvertrages vom 24.10.2017 mit Wirkung zum 01.01.2018 sind keine Leasingrücknahmeverpflichtungen gegeben. 5.2. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro -760.157,85. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von Euro 3.411.010,45 einbezogen. Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5.3. Name der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: Herr Friedrich Hanser, Automobilkaufmann Herr Ulrich Hanser, Automobilkaufmann Herr Michael Hanser, Automobilkaufmann Die den Geschäftsführern für Ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge betragen EUR 122.976,52 einschließlich Gewinnbeteiligungen, Pensionen und sonstige Nebenleistungen. 5.4. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
5.5. Nachtragsbericht Gemäß Unternehmenskaufvertrag vom 24.10.2017 erfolgte die Geschäftsveräußerung im Ganzen mit Wirkung zum 01.01.2018.
Ulm, den 28.06.2018 Hanser + Leiber GmbH Ulrich Hanser Friedrich Hanser Michael Hanser Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017
I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde als Hanser + Leiber GmbH im Jahr 1981 mit Sitz in Ulm gegründet. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen in fremdem und eigenem Namen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie die Instandsetzung, ferner die Vornahme aller Kundendienst- arbeiten, der Handel mit Kraft- und Schmierstoffen und Bereifung einschließlich der Errichtung und Vermietung von Garagen, der Betrieb von Tankstellen, die Autovermietung, Leasing und alle möglichen Abwandlungen des Leasinggeschäftes sowie alle mit vorstehender Tätigkeit im Zusammenhang stehenden und verwandten Geschäfte. Im Jahr 2006 erfolgt die Ausweitung des Geschäftsbetriebs um die Zweigniederlassung "donau-autohaus, Filialbetrieb der Hanser + Leiber GmbH" mit dem Standort in Neu-Ulm. In 2011 wurde mit dem Abschluss des Händlervertrages mit der Firma Kia Deutschland GmbH der Handel und Service mit Fahrzeugen der Marke Kia erweitert. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keinerlei Produktentwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Zahl der in 2017 neu zugelassenen Pkw stieg auf 3,44 Millionen Einheiten. Gegenüber 2016 bilanziert der deutsche Markt mit einem Zuwachs von 2,7 % an Neuzulassungen. Die derzeit beste Klasse A+ erreichte mit 11,4 % der Neuwagen. Rund 41.000 Pkw weniger als in 2016 (- 9,5 %). Die Adam Opel AG erreichte mit einem Marktanteil von 7,3 % annähernd das Vorjahresniveau. Die Marke KIA hat 2017 eine Steigerung der Neufahrzeugzulassungen um 5,9 % verbuchen können. Der Marktanteil in Deutschland lag bei 1,9 % gegenüber 1,8 % im Vorjahr. Der Anteil der privaten Zulassungen erhöhte sich erstmalig seit sechs Jahren von 35,0 % auf 35,6 %. Der Gebrauchwagenhandel nahm in 2017 eine negative Entwicklung. Die Zahl der Besitzumschreibungen sank um 1,4 % auf 7,30 Millionen (Vorjahr: 7,40 Millionen). Wesentlich zu dieser Entwicklung hat die Dieselkrise beigetragen. Bei Dieselautos ging die Zahl der Besitzumschreibungen um 2,7 % auf 2,39 Millionen zurück, bei Benzinern waren es lediglich 1,0 % auf 4,78 Millionen. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf kennzeichnet eine negative Entwicklung mit Umsatzeinbußen in Höhe von -946 TEUR. Aufgrund dieser Reduzierung verzeichnete die Gesellschaft ein Minus im Rohertrag mit TEUR -499. Vorwiegend sind die Umsatzeinbußen und die Minderung des Rohertrages auf die Neuwagen- und Gebrauchtwagenabteilung zurückzuführen. Bei den Neufahrzeugen wurden im Geschäftsjahr 106 Fahrzeuge weniger verkauft (-9,7 %) und durch die Umsatzeinbußen in Höhe von TEUR -993 ergab sich eine Reduzierung des Rohertrages um 283 TEUR. Im Gebrauchtwagensektor wurde aufgrund der sinkenden Stückzahlen (-81) ein Umsatzminus in Höhe von TEUR 40 (-0,3 %) erzielt. Dies hatte eine negative Auswirkung auf den Bruttoertrag in Höhe von TEUR 143 zur Folge. Im After-Sales-Bereich ging der Umsatz um ca. -1,9 % auf TEUR 4.686 zurück, was zu einer Reduzierung des Rohertrages in Höhe von TEUR 98 führte. Die Personalkosten erhöhten sich um TEUR 163. Die Kostensteigerung ist im Wesentlichen auf die steigenden Gehälter (TEUR +142) und Gratifikationen (TEUR + 34) zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit blieben mit einer leichten Kostensteigerung in Höhe von TEUR 2 stabil. Während Kostensteigerungen in den Bereichen der Werbekosten um TEUR 23, der Gewährleistungs- und Kulanzaufwendungen um TEUR 12 und der Versicherungen um TEUR 10 gegeben waren, konnten Einsparungen in den Bereichen der Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR -47 und der Zuführung zu Rückstellungen in Höhe von TEUR -24 erreicht werden. Das Finanzergebnis verschlechterte sich um TEUR 39 auf TEUR -106 gegenüber dem Vorjahr, wobei sich hier die Lagerwagenzinsen mit TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 6) auswirken. Aufgrund der niedrigeren Umsätze verschlechterte sich das Ergebnis nach Steuern um TEUR -791. Der Einbruch basiert auf den Umsatzeinbußen im Fahrzeugverkauf sowie aus den Steigerungen der Personalkosten. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist aufgrund des für die Branche untypisch hohen Eigenkapitalanteils weiterhin eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. a) Ertragslage Die Umsatz- und Absatzentwicklung war geprägt durch sinkende Stückzahlen in den Fahrzeugsektoren. Der Umsatz im Neuwagenbereich ist deutlich eingebrochen, dies führte zu einer Verschlechterung beim Rohertrag um 5,6 %. Durch das Gebrauchtwagengeschäft war der Rohertrag ebenfalls mit einem negativen Trend von 7,6 % belastet. Umsatzentwicklung
Verkaufte Fahrzeuge
Infolge der sinkenden Fahrzeugverkäufe im Neu- und Gebrauchtwagenbereich fiel die Rohertragsquote um 12,0 %. Die Personalkosten erhöhten sich aufgrund der steigenden Gehälter und Gratifikationen um TEUR 163. Zum Ende des Berichtsjahres waren 85 Personen bei der Gesellschaft beschäftigt, davon waren 20 Auszubildende. b) Finanzlage Die Finanzlage ist aufgrund der hohen Eigenmittel als ungefährdet zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist intakt und darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Forderungsabschreibungen konnten bislang nach wie vor minimal gehalten werden. Das kurzfristige Umlaufvermögen deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu 154,4 % ab. Hinsichtlich der Kapitalstruktur hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr in Folge des Aufbaus der Lagerfahrzeugfinanzierung und der Pensionsrückstellungen von 32,2% auf 23,1% reduziert. Infolge dessen stieg der Verschuldungskoeffizient, welcher das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital widerspiegelt. Die Finanzierung der Fahrzeugbestände werden durch Eigenmittel, Gesellschafterdarlehen und Lieferantenverbindlichkeiten der entsprechenden Zulieferer abgedeckt, so dass nach wie vor auf Bankkredite verzichtet werden kann. Durch Aufbau von Lieferantenverbindlichkeiten und des Gesellschafterdarlehens wurde die Liquidität der Firma positiv beeinflusst. c) Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens ist nach wie vor intakt. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Fahrzeugbestände aufgebaut, eine Beeinträchtigung der Vermögenslage ist hierdurch nicht gegeben. Das Anlagevermögen sowie Teile des Umlaufvermögens sind durch das Eigenkapital zu mehr als 100 % abgedeckt, so dass kurzfristig gebundenes Vermögen teilweise durch langfristiges Fremdkapital finanziert wird. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Bruttoertrag für Neu- und Gebrauchtwagen, sowie für Teile- und Kundendienstabteilung, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Bei den Bruttoerträgen werden die um Nachlässe und Rabatte reduzierten Verkaufs- erlöse den um Boni und Verkaufshilfen gekürzten Einkaufspreisen gegenübergestellt. Die Umsatzrentabilität berechnen wir anhand des Verhältnisses von Jahresergebnis vor Steuern zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und der Einstellung bzw. Auflösung langfristiger Rückstellungen. Im Geschäftsjahr stieg der Bruttoertrag in Höhe von 12,8 % gegenüber dem Vorjahr (12,6 %) an. Trotz dessen fiel aufgrund der reduzierten Umsätze im Berichtsjahr stieg die Umsatzrendite von 0,1 % im Vorjahr auf -2,3 %. Der Cash Flow beträgt TEUR -615 gegenüber TEUR 171 im Vorjahr. Die Kennziffern zeigen auf, dass durch die sinkenden Umsatzzahlen, die Rendite negativ ausfiel. Dies kann in Anbetracht des hohen Kapitaleinsatzes nicht zufriedenstellen. III. Prognosebericht Aufgrund des Unternehmenskaufvertrages vom 24.10.2017 mit der Firma Hanser & Kühn GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 01.01.2018 gehen wir für das Jahr 2018 von einem ausgeglichenen Jahresergebnis aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenbezogene Risiken Aufgrund des Unternehmenskaufvertrages vom 24.10.2017 mit der Firma Hanser & Kühn GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 01.01.2018 sind branchenbezogene Risiken nicht mehr gegeben. Ertragsorientierte Risiken Die überproportionale Zuführung zur Rückstellung im Rahmen der Bewertung der Pensionszusagen kann zu einem negativen Ergebnis führen. Weitere Ertragsorientierte Risiken sehen wir nicht. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation nicht erkennbar. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehenden Gesellschaftermitteln. Ein finanzieller Engpass ist dadurch nicht zu erwarten. 2. Chancenbericht Durch den Unternehmensverkauf mit Wirkung zum 01.01.2018 sehen wir lediglich geringes Potenzial die Erträge zu steigern. 3. Gesamtaussage Risiken sehen wir lediglich durch finanzielle Misserfolge bei der Firma Hanser & Kühn GmbH & Co. KG (Unternehmenskäufer), da sich hier Umsatzeinbußen bzw. Ausfallrisiken ergeben können. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der anstehenden Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle werden durch ein gut organisiertes Forderungsmanagement minimal gehalten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkredite und über im ausreichenden Umfang zur Verfügung stehende Gesellschaftermittel. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit entsprechendem Mahnwesen. Notwendige Investitionen werden getätigt. Die Finanzierung dabei ist ausreichend gesichert und führt zu keinem finanziellen Engpass. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Zweigniederlassung "Donau-Autohaus - Niederlassung der Hanser + Leiber GmbH" hat ihren Sitz in Neu-Ulm. Die entsprechenden Geschäftsvorfälle sind im Jahresabschluss zum 31.12.2017 enthalten. Der aktive Geschäftsbetrieb wurde mit Unternehmenskaufvertrag vom 24.10.2017 mit Wirkung zum 01.01.2018 an die Firma Hanser & Kühn GmbH & Co. KG verkauft.
Ulm, den 28.06.2018 Hanser + Leiber GmbH Geschäftsführung Ulrich Hanser Friedrich Hanser Michael Hanser Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hanser + Leiber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der an- gewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Schongau, den 28.06.2018 STG
Werttreuhand GmbH
Beckstein, Wirtschaftsprüfer |
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